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FinanzbildungInvestieren10 Min.

WELT ETF Auszahlplan: Dein Fahrplan für regelmäßige Einnahmen

Du möchtest von deinem Ersparten leben oder es gezielt für ein Projekt nutzen? Ein Auszahlplan mit einem Welt-ETF kann dir dabei helfen, dein Vermögen Schritt für Schritt in ein regelmäßiges Einkommen umzuwandeln. Hier erfährst du, wie das funktioniert und was du beachten solltest.

ETF AuszahlplanEntnahmeplanPassives Einkommen
Brauche ich das?
Nicht zwingend.
Nur sinnvoll, wenn du Kapital entnehmen willst.
Wie funktioniert es?
Automatischer Verkauf.
Der Anbieter verkauft regelmäßig ETF-Anteile.
Ist das sicher?
Keine Garantie.
Dein Entnahmeerfolg hängt vom Markt ab.

Warum ein Auszahlplan für dich relevant ist

Vielleicht denkst du, dass ein Auszahlplan nur etwas für Menschen im Ruhestand ist. Doch das stimmt nicht. Auch wenn du ein konkretes Ziel hast, wie eine Weltreise, eine größere Anschaffung oder eine berufliche Auszeit, kann ein Auszahlplan die Lösung sein. Er hilft dir, dein angespartes Kapital nicht auf einmal auszugeben, sondern über einen längeren Zeitraum gleichmäßig zu nutzen.

Viele Menschen haben in den letzten Jahren begonnen, in ETFs zu investieren. Der WELT ETF, also ein Fonds, der in Unternehmen aus der ganzen Welt investiert, ist dabei besonders beliebt. Doch was passiert, wenn du das Geld wieder brauchst? Genau hier kommt der Auszahlplan ins Spiel. Er ist das Gegenstück zum Sparplan und macht dein Investment wieder flüssig.

Ohne einen Plan besteht die Gefahr, dass du zum falschen Zeitpunkt alles verkaufst. Wenn du beispielsweise direkt nach einem Kurseinbruch dein komplettes Depot auflöst, realisierst du einen Verlust. Ein Auszahlplan zwingt dich zu einer gewissen Disziplin, da er automatisch und regelmäßig Anteile verkauft. Das kann helfen, emotionale Entscheidungen zu vermeiden.

Zudem ist das Thema nicht nur für die ferne Zukunft relevant. Auch wenn du noch Jahrzehnte bis zur Rente hast, ist es gut zu verstehen, wie du später an dein Geld kommst. Dieses Wissen beeinflusst, wie du heute sparst und investierst. Wer den Auszahlplan versteht, investiert oft gelassener und langfristiger.

~1.000 Euro
Monatliche Entnahme sind oft schon ab kleinen Depots möglich.
4% Regel
Als grobe Orientierung für eine nachhaltige Entnahmequote.
1x pro Monat
Ist der typische Rhythmus für einen Auszahlplan.

Was ist ein ETF und was ist ein Welt-ETF?

Bevor wir in die Details des Auszahlplans gehen, klären wir die Grundlagen. Ein ETF, das ist die Abkürzung für Exchange Traded Fund, ist ein börsengehandelter Indexfonds. Das bedeutet, er bildet einen bestimmten Aktienindex nach, wie zum Beispiel den DAX oder den MSCI World. Du kaufst also nicht eine einzelne Aktie, sondern einen Korb voller Aktien.

Ein Welt-ETF, wie der Name schon sagt, investiert in Unternehmen aus vielen Ländern der Welt. Der bekannteste Index dafür ist der MSCI World, der 1.500 große Unternehmen aus 23 Industrieländern enthält. Es gibt aber auch Indizes wie den FTSE All-World, der zusätzlich Schwellenländer abdeckt. So erhältst du mit einem einzigen Wertpapier eine breite Streuung.

Diese breite Streuung ist der große Vorteil. Wenn ein einzelnes Unternehmen oder ein Land wirtschaftlich schwächelt, macht das nur einen kleinen Teil deines Investments aus. Das Risiko wird also reduziert. Gleichzeitig profitierst du vom langfristigen Wachstum der Weltwirtschaft. Genau das macht den Welt-ETF zu einem soliden Baustein für den Vermögensaufbau.

Wichtig ist: Ein ETF ist ein Fonds, der an der Börse gehandelt wird. Du kannst ihn also jederzeit kaufen und verkaufen. Diese Liquidität ist die Grundlage für einen Auszahlplan. Du musst nicht auf einen festen Termin warten, sondern kannst regelmäßig Anteile veräußern. Das unterscheidet ihn von manchen anderen Anlageformen.

So funktioniert ein Auszahlplan konkret

Ein Auszahlplan ist ein Auftrag an deine Bank oder deinen Broker. Du legst fest, wie viel Geld du monatlich, quartalsweise oder jährlich ausgezahlt haben möchtest. Der Anbieter verkauft dann automatisch die entsprechende Anzahl deiner ETF-Anteile und überweist dir den Erlös auf dein Girokonto. Das läuft im Hintergrund, ohne dass du dich darum kümmern musst.

Du kannst zwischen zwei Varianten wählen. Bei der ersten Variante ist die Auszahlsumme fest, zum Beispiel 500 Euro pro Monat. Die Anzahl der verkauften Anteile variiert dann, je nach aktuellem Kurs. Bei der zweiten Variante legst du die Anzahl der Anteile fest, die verkauft werden sollen. Dann schwankt der Auszahlbetrag. Die erste Variante ist für die meisten Menschen planbarer.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, nur die Ausschüttungen des ETFs auszahlen zu lassen. Viele Welt-ETFs schütten die Dividenden der enthaltenen Unternehmen regelmäßig aus. Du kannst dir diese Ausschüttungen auf dein Konto überweisen lassen, ohne deine Anteile zu verkaufen. Das ist eine sehr schonende Entnahme, da dein Kapitalstock erhalten bleibt.

Die meisten Broker bieten diesen Service kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr an. Du solltest jedoch darauf achten, dass die Verkäufe pro Auszahlung nicht zu klein sind. Wenn du nur einen sehr geringen Betrag entnimmst, kann die Gebühr im Verhältnis hoch sein. Ein Beispiel: Bei einer Gebühr von 1,50 Euro pro Verkauf und einer Auszahlung von 100 Euro sind das 1,5 Prozent Kosten.

Die Kosten im Blick: Was dich der Auszahlplan kostet

Kosten sind ein entscheidender Faktor bei der Entnahme. Jeder Euro an Gebühren ist ein Euro, der dir für deinen Lebensunterhalt fehlt. Daher solltest du die Kostenstruktur deines Brokers genau prüfen. Es gibt Anbieter, die den Auszahlplan komplett kostenlos anbieten, andere verlangen eine Gebühr pro Ausführung.

Neben den Transaktionskosten des Brokers hat dein ETF selbst laufende Kosten. Diese werden als Total Expense Ratio (TER) bezeichnet und liegen bei einem Welt-ETF meist unter 0,2 Prozent pro Jahr. Diese Kosten werden direkt vom Fondsvermögen abgezogen und sind in der Wertentwicklung bereits enthalten. Sie sind also nicht zusätzlich zu zahlen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Spread. Das ist die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis eines ETFs. Bei sehr liquiden Welt-ETFs ist dieser Spread meist sehr klein, kann aber bei geringem Handelsvolumen oder in turbulenten Marktphasen ansteigen. Du solltest also nicht zu exotischen Zeitpunkten verkaufen, sondern die normalen Handelszeiten nutzen.

Wenn du die Ausschüttungen nutzt, fallen in der Regel keine Verkaufskosten an. Die Dividenden werden dir einfach gutgeschrieben. Allerdings kann die Bank eine Gebühr für die Gutschrift von Dividenden erheben. Auch hier lohnt sich ein Blick in das Preisverzeichnis deines Anbieters. Am Ende zählt die Gesamtkostenquote deiner Entnahmestrategie.

Worauf du bei der Entnahme achten solltest

Der wichtigste Punkt ist die Entnahmerate. Wenn du zu viel entnimmst, kann dein Vermögen schneller schrumpfen als erwartet. Eine bekannte Faustregel ist die 4-Prozent-Regel. Sie besagt, dass du im ersten Jahr 4 Prozent deines Anfangskapitals entnehmen und diesen Betrag dann jährlich um die Inflation erhöhen kannst. Dies soll über 30 Jahre hinweg weitgehend klappen.

Diese Regel ist jedoch nur eine grobe Orientierung. Sie basiert auf historischen US-Daten und kann in der Zukunft anders ausfallen. Gerade in Phasen mit niedrigen Renditen oder hoher Inflation musst du flexibel sein. Es kann sinnvoll sein, deine Entnahme anzupassen, wenn dein Depot stark gefallen ist. Eine starre Entnahme kann sonst dein Vermögen übermäßig dezimieren.

Ein weiterer Aspekt ist die Reihenfolge der Verkäufe. Du solltest zuerst die Anlage verkaufen, die die geringste Wertsteigerung hatte, um Steuern zu sparen. In Deutschland gibt es einen jährlichen Freibetrag von 1.000 Euro für Kapitalerträge (Sparerpauschbetrag). Du solltest diesen unbedingt ausnutzen, indem du deine Verkäufe entsprechend planst.

Denke auch an die Steuer auf deine Gewinne. Seit 2018 wird eine Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer auf Kapitalerträge fällig. Es gibt jedoch Teilfreistellungen für Aktienfonds. Bei einem Welt-ETF sind 30 Prozent der Erträge steuerfrei. Das reduziert deine Steuerlast. Ein Steuerberater oder ein gutes Finanzportal kann dir hier helfen.

Typische Fehler, die du vermeiden solltest

Ein häufiger Fehler ist, den Auszahlplan zu starten, ohne einen Notgroschen zu haben. Wenn du unerwartete Ausgaben hast, musst du sonst deine ETF-Anteile zu einem ungünstigen Zeitpunkt verkaufen. Lege dir daher vorher ein separates Konto mit 3 bis 6 Monatsausgaben als Reserve an. So bleibt dein Investment unangetastet.

Ein weiterer Fehler ist die zu hohe Entnahme am Anfang. Viele unterschätzen, wie lange ihr Ruhestand dauern wird. Wenn du mit 60 Jahren in Rente gehst, kann das noch 30 Jahre oder länger dauern. Eine zu hohe Entnahme führt dazu, dass du später kein Geld mehr hast. Es ist besser, am Anfang etwas weniger zu entnehmen und bei Bedarf nachzujustieren.

Viele Anleger vergessen auch, ihren Auszahlplan an die Marktentwicklung anzupassen. Wenn der Markt stark gefallen ist, ist es oft besser, die Entnahme zu reduzieren oder auszusetzen. Das gibt dem Depot Zeit, sich zu erholen. Ein automatischer Plan sollte daher regelmäßig überprüft werden. Er ist kein Selbstläufer, sondern ein Werkzeug, das du steuern musst.

Zuletzt ist der Fehler verbreitet, nur auf die Rendite zu schauen und die Kosten zu ignorieren. Ein günstiger Welt-ETF ist die Basis, aber auch die Gebühren des Auszahlplans summieren sich über die Jahre. Vergleiche die Konditionen verschiedener Anbieter. Ein Wechsel des Brokers kann sich lohnen, wenn du dadurch dauerhaft Gebühren sparst.

Dein Fahrplan: So startest du deinen Auszahlplan

Der erste Schritt ist die Bestandsaufnahme. Du solltest wissen, wie hoch dein Vermögen ist und wie viel du monatlich benötigst. Rechne auch mit Puffern für unvorhergesehene Ausgaben. Wenn du diese Zahlen kennst, kannst du deine persönliche Entnahmequote berechnen. Ein Beispiel: Bei 200.000 Euro Vermögen und 4 Prozent Entnahme wären das 8.000 Euro im Jahr oder etwa 667 Euro im Monat.

Im zweiten Schritt wählst du den passenden Anbieter. Du kannst einen Auszahlplan bei deinem bestehenden Broker einrichten oder zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Achte auf die Kosten für die Verkäufe und darauf, ob der Anbieter den Service für deinen speziellen ETF anbietet. Die meisten großen Neobroker und Direktbanken haben hier gute Angebote.

Der dritte Schritt ist die Einrichtung des Plans. Du legst fest, welchen Betrag du wann ausgezahlt haben möchtest. Du kannst auch einen Teil deines Depots für den Auszahlplan reservieren und den Rest weiter investieren. Das gibt dir Flexibilität. Starte mit einer moderaten Entnahme und beobachte, wie sich dein Depot entwickelt.

Der vierte Schritt ist die regelmäßige Überprüfung. Setze dir einen Termin, zum Beispiel einmal im Jahr, um deinen Plan zu kontrollieren. Überprüfe, ob deine Entnahme noch zu deiner Lebenssituation passt und ob dein Vermögen wie erwartet wächst oder schrumpft. Passe die Rate bei Bedarf an. So bleibst du Herr über deine Finanzen und kannst deinen Ruhestand genießen.

Die psychologische Seite: Mit Schwankungen leben

Ein Auszahlplan mit einem Welt-ETF ist eine langfristige Angelegenheit. Du wirst Phasen erleben, in denen dein Depot stark schwankt. Das ist normal und gehört zum Aktienmarkt dazu. Es ist wichtig, dass du diese Schwankungen aushältst, ohne in Panik zu verfallen. Dein Plan ist auf lange Sicht ausgelegt, nicht auf kurze Gewinne.

Viele Menschen fühlen sich sicherer, wenn sie einen festen Betrag auf ihrem Konto sehen. Ein Auszahlplan gibt dir diese Sicherheit, da er dir regelmäßig Geld liefert. Aber du solltest dir bewusst sein, dass die zugrunde liegenden Kurse schwanken. Dein Vermögen kann also sinken, auch wenn du einen festen Betrag erhältst. Das ist der Preis für die Chance auf höhere Renditen.

Um die Schwankungen besser zu verkraften, hilft es, sich die langfristige Entwicklung anzusehen. Ein Welt-ETF hat über Jahrzehnte hinweg immer wieder Höhen und Tiefen gehabt, aber langfristig eine positive Entwicklung gezeigt. Diese Perspektive hilft dir, auch schlechtere Jahre zu überstehen. Du solltest nicht jeden Tag auf dein Depot schauen, sondern den Fokus auf dein Leben legen.

Es kann auch helfen, einen Teil deines Geldes in sicherere Anlagen wie Tagesgeld zu parken. Wenn du 2 bis 3 Jahre deiner Entnahmen in bar hältst, musst du in einem Bärenmarkt nicht verkaufen. Du kannst warten, bis sich die Kurse erholt haben. Diese Strategie gibt dir zusätzliche Sicherheit und reduziert den Stress in turbulenten Zeiten.

Alternativen zum klassischen Auszahlplan

Der klassische Auszahlplan ist nicht die einzige Möglichkeit, dein Vermögen zu nutzen. Eine Alternative ist die Entnahme von Ausschüttungen. Wenn dein Welt-ETF Dividenden ausschüttet, kannst du dir diese direkt auszahlen lassen. Das ist besonders schonend, da du deine Anteile nicht verkaufst. Dein Kapital bleibt erhalten und kann weiter wachsen.

Eine weitere Option ist die dynamische Entnahme. Dabei passt du deine Auszahlung an die Marktentwicklung an. In guten Jahren entnimmst du mehr, in schlechten Jahren weniger. Das kann die Lebensdauer deines Depots verlängern. Diese Methode erfordert jedoch mehr Disziplin und Flexibilität von dir.

Du könntest auch über eine Sofortrente nachdenken. Dabei gibst du einen Teil deines Kapitals an eine Versicherung und erhältst dafür eine lebenslange Rente. Das bietet Sicherheit, ist aber oft mit hohen Kosten und geringer Flexibilität verbunden. Ein Auszahlplan ist in der Regel günstiger und du behältst die Kontrolle über dein Geld.

Letztlich kommt es auf deine persönliche Situation an. Wenn du flexibel bleiben und dein Vermögen vererben möchtest, ist der Auszahlplan die bessere Wahl. Wenn du dir maximale Sicherheit wünschst und keine Erben hast, kann eine Rente sinnvoll sein. Sprich am besten mit einem unabhängigen Finanzberater, um die beste Lösung für dich zu finden.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Hast du ein Depot mit einem Welt-ETF?
Kannst du Entnahmen von mindestens 3-5 Jahren aussetzen?
Ist dir die Schwankung deines Depots bewusst?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Ein Sparplan kauft regelmäßig Anteile eines Fonds, um Vermögen aufzubauen. Ein Auszahlplan verkauft regelmäßig Anteile, um dir Geld auszuzahlen. Sie sind also Gegenteile. Beide laufen automatisch bei deinem Broker.

Ja, in der Regel kannst du die Rate, den Rhythmus oder das Ende des Plans jederzeit anpassen. Du kannst den Plan auch komplett stoppen. Es fallen dafür meist keine oder nur geringe Gebühren an. Prüfe die Konditionen deines Anbieters.

Das hängt vom Anbieter ab. Viele Broker erlauben Auszahlungen ab 50 oder 100 Euro pro Monat. Wichtig ist, dass die Gebühren im Verhältnis zur Auszahlung nicht zu hoch sind. Ein größeres Depot ist daher oft effizienter.

Dein Depot und die Anteile fallen in dein Erbe. Deine Erben können den Auszahlplan fortsetzen oder das Depot auflösen. Es ist ratsam, frühzeitig zu regeln, wer was erben soll. Ein Testament kann hier Klarheit schaffen.

Ja, durch die Teilfreistellung von 30 Prozent bei Aktienfonds ist die Steuerlast geringer als bei anderen Anlagen. Du solltest den jährlichen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro nutzen. Die Verkäufe sind aber trotzdem steuerpflichtig.

Ja, das ist möglich. Wenn dein ETF ausschüttend ist, kannst du dir die Dividenden auf dein Konto überweisen lassen. Dein Kapital bleibt dabei unangetastet. Das ist eine sehr konservative Entnahmestrategie.

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SR

StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.