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FinanzbildungInvestieren12 Min.

Emerging Markets ETF Testsieger: So findest du den besten Fonds für dein Geld

Schwellenländer sind die Wachstumsmärkte der Zukunft. Doch welcher Emerging Markets ETF ist der richtige für dich? Wir erklären dir die Kriterien, die einen Testsieger ausmachen, und wie du ohne Fachwissen die beste Wahl triffst.

ETF-GrundlagenSchwellenländerGeldanlage
Brauche ich das?
Ja, sinnvoll.
Für langfristigen Vermögensaufbau ist die Beimischung von Schwellenländern wichtig.
Was kostet es?
Wenig Geld.
Die laufenden Kosten sind oft unter einem Prozent pro Jahr.
Wie viel Risiko?
Deutlich höher.
Die Kurse schwanken stärker als bei Industrieländer-ETFs.

Warum Emerging Markets auch dein Geld betreffen

Du hast vielleicht schon einmal gehört, dass die Zukunft der Weltwirtschaft in Ländern wie China, Indien oder Brasilien stattfindet. Diese Länder nennt man Schwellenländer oder auf Englisch Emerging Markets. Während die Wirtschaft in Deutschland oder den USA oft nur langsam wächst, legen viele dieser Länder deutlich schneller zu. Das liegt an einer wachsenden Mittelschicht, die mehr konsumiert, und an einer jungen Bevölkerung, die den Arbeitsmarkt antreibt.

Für dich als Anleger bedeutet das: Wenn du nur in deutsche oder europäische Unternehmen investierst, verpasst du einen großen Teil des weltweiten Wirtschaftswachstums. Stell dir vor, du gehst in ein riesiges Kaufhaus, kaufst aber nur in einer kleinen Abteilung ein. Genau so handeln viele Anleger, wenn sie Industrieländer ignorieren. Ein Emerging Markets ETF gibt dir die Möglichkeit, an diesem Wachstum teilzuhaben, ohne einzelne Aktien aus fernen Ländern kaufen zu müssen.

Das Schöne an einem ETF ist, dass du nicht entscheiden musst, ob nun ein indisches Technologieunternehmen oder eine brasilianische Bank besser ist. Du kaufst einfach einen Korb voller Unternehmen aus vielen Schwellenländern. Damit streust du dein Risiko und profitierst gleichzeitig vom Aufholprozess dieser Volkswirtschaften. Das ist besonders wichtig, weil einzelne Länder wie Argentinien oder die Türkei immer wieder wirtschaftliche Krisen durchleben.

Natürlich sind Emerging Markets nicht das Allheilmittel für deine Geldanlage. Aber als Beimischung zu einem breit aufgestellten Depot machen sie durchaus Sinn. Viele Finanzexperten empfehlen, einen Anteil von zehn bis zwanzig Prozent des Aktienportfolios in Schwellenländer zu investieren. Wie hoch dein persönlicher Anteil sein sollte, hängt von deiner Risikobereitschaft und deinem Anlagehorizont ab. Wichtig ist, dass du verstehst, warum diese Anlageklasse überhaupt existiert.

Wenn du dich also fragst, ob ein Emerging Markets ETF Testsieger für dich relevant ist, dann lautet die Antwort: Ja, wenn du langfristig denkst und breit diversifizieren möchtest. Die folgenden Abschnitte zeigen dir, was genau ein solcher ETF ist und wie er funktioniert. Du wirst sehen, dass die Grundlagen gar nicht so kompliziert sind, wie sie oft klingen.

~10 %
Anteil an der globalen Marktkapitalisierung, Tendenz steigend.
> 1.000
Unternehmen sind in breiten Emerging Markets Indizes enthalten.
24 Länder
Sind im MSCI Emerging Markets Index als Schwellenländer gelistet.

Was ist ein Emerging Markets ETF überhaupt?

Bevor wir uns auf die Suche nach dem Testsieger machen, müssen wir die Grundlagen klären. Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds. Das ist ein Investmentfonds, der einen bestimmten Index nachbildet. Ein Index ist im Grunde eine Liste von Unternehmen, die nach bestimmten Regeln zusammengestellt wird. Der bekannteste Index für Schwellenländer ist der MSCI Emerging Markets Index, der rund 1.400 Unternehmen aus 24 Ländern enthält.

Ein Emerging Markets ETF kauft also automatisch alle oder einen repräsentativen Teil dieser Unternehmen. Wenn du einen Anteil an diesem ETF kaufst, besitzt du winzige Bruchstücke von vielen verschiedenen Firmen. Das können Tech-Giganten aus Südkorea, Banken aus Südafrika oder Ölkonzerne aus Saudi-Arabien sein. Du musst dich um nichts kümmern, der Fonds macht die Arbeit für dich.

Der große Vorteil gegenüber einzelnen Aktien ist die Risikostreuung. Wenn ein Unternehmen in China pleitegeht, verlierst du nur einen winzigen Teil deines Geldes. Bei einer Einzelaktie wäre der Verlust komplett. Diese Streuung nennt man Diversifikation, und sie ist das A und O der Geldanlage. Ein ETF ist also wie ein Buffet, bei dem du von allem etwas probierst, statt alles auf eine Karte zu setzen.

Es gibt verschiedene Anbieter von Emerging Markets ETFs, zum Beispiel iShares, Xtrackers oder Vanguard. Die Produkte unterscheiden sich leicht in der Zusammensetzung und in den Kosten. Manche bilden den Index physisch nach, das heißt, sie kaufen die Aktien wirklich. Andere nutzen Swap-Konstruktionen, bei denen sie die Wertentwicklung nur tauschen. Für dich als Anleger ist der Unterschied meist gering, aber er kann bei der Auswahl eine Rolle spielen.

Wichtig ist, dass ein Emerging Markets ETF nicht mit einem Fonds für Industrieländer verwechselt wird. Während ein MSCI World ETF nur Unternehmen aus entwickelten Ländern enthält, geht es hier um die Schwellenländer. Beide zusammen ergeben ein komplettes Weltportfolio. Der Emerging Markets ETF ist also die Ergänzung, die dein Depot vollständig macht.

So funktioniert die Auswahl im Index

Du fragst dich vielleicht, wie die Unternehmen in den Index kommen. Die Indexanbieter wie MSCI oder FTSE haben klare Kriterien. Sie schauen sich die Wirtschaftsleistung eines Landes an, die Marktkapitalisierung der Unternehmen und die Zugänglichkeit des Aktienmarktes für ausländische Investoren. Länder wie China, Taiwan, Indien, Brasilien und Südafrika erfüllen diese Kriterien und sind daher vertreten.

Innerhalb des Index werden die Unternehmen nach ihrer Marktkapitalisierung gewichtet. Das bedeutet: Je größer ein Unternehmen ist, desto mehr Platz nimmt es im Index ein. Ein riesiger Konzern wie der taiwanesische Chiphersteller TSMC hat daher ein hohes Gewicht, während ein kleines Unternehmen aus Kolumbien kaum ins Gewicht fällt. Diese Gewichtung sorgt dafür, dass der Index die tatsächliche Wirtschaftsstruktur widerspiegelt.

Für dich als Anleger hat diese Konstruktion einen entscheidenden Vorteil: Du profitierst automatisch von den Gewinnern. Wenn ein Unternehmen wächst und an Wert gewinnt, steigt sein Anteil im Index und damit auch dein Gewinn. Wenn ein Unternehmen dagegen schrumpft, verlierst du weniger, weil sein Anteil sinkt. Diese Dynamik nennt man Kapitalismus in Reinform, und sie funktioniert langfristig sehr gut.

Es gibt auch Indizes, die nach anderen Kriterien gewichten, zum Beispiel nach Dividenden oder nach Umwelt- und Sozialstandards. Diese sogenannten Smart-Beta-ETFs sind aber eine Spezialität für fortgeschrittene Anleger. Für den Einstieg ist ein klassischer, marktkapitalisierungsgewichteter Index die beste Wahl. Er ist einfach, transparent und hat sich über Jahrzehnte bewährt.

Ein Punkt, den du beachten solltest: Der Index wird regelmäßig überprüft und angepasst. Unternehmen, die nicht mehr die Kriterien erfüllen, fliegen raus, und neue kommen hinzu. Diese Anpassungen sorgen dafür, dass der Index immer aktuell bleibt. Du musst also keine Angst haben, dass dein ETF veraltet oder an Wert verliert, nur weil sich die Wirtschaft verändert.

Kosten: Was ein Testsieger wirklich kostet

Wenn du nach einem Emerging Markets ETF Testsieger suchst, wirst du schnell auf das Thema Kosten stoßen. Die wichtigste Kennzahl ist die Gesamtkostenquote, auch TER genannt. Sie gibt an, wie viel Prozent deines investierten Geldes pro Jahr für die Verwaltung des Fonds abgezogen werden. Bei Emerging Markets ETFs liegt diese Quote meist zwischen 0,15 und 0,25 Prozent pro Jahr.

Das klingt nach wenig, ist aber auf lange Sicht entscheidend. Wenn du über 30 Jahre hinweg monatlich rund 100 Euro investierst, macht ein Unterschied von rund 0,1 Prozentpunkten am Ende mehrere tausend Euro aus. Deshalb solltest du immer auf die TER achten, aber nicht nur darauf. Es gibt noch andere Kosten, die nicht in der TER enthalten sind, zum Beispiel Transaktionskosten beim Kauf und Verkauf von Anteilen.

Ein weiterer Kostenpunkt ist der Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Bei großen und beliebten ETFs ist dieser Spread sehr klein, bei exotischen Fonds kann er größer sein. Ein Testsieger zeichnet sich dadurch aus, dass er ein hohes Handelsvolumen hat und du ihn jederzeit günstig kaufen und verkaufen kannst. Das ist besonders wichtig, wenn du regelmäßig sparst.

Vorsicht ist bei aktiven Fonds geboten, die versprechen, den Markt zu schlagen. Diese Fonds kosten oft mehr als ein Prozent pro Jahr und schaffen es trotzdem selten, besser zu sein als der Index. Ein ETF ist passiv, er bildet den Markt einfach ab. Dadurch ist er nicht nur günstiger, sondern auf lange Sicht auch erfolgreicher als die meisten aktiven Fonds. Das ist kein Geheimnis, sondern statistisch belegt.

Du solltest auch die Kosten deiner Bank oder deines Brokers im Blick behalten. Viele Neobroker bieten ETF-Sparpläne kostenlos an, während klassische Banken Gebühren verlangen. Ein günstiger ETF bei einem teuren Broker kann am Ende teurer sein als ein etwas teurerer ETF bei einem günstigen Broker. Vergleiche also immer die Gesamtkosten, nicht nur die TER.

Worauf du bei der Auswahl wirklich achten solltest

Die Suche nach dem Testsieger ist nicht einfach, weil es den einen besten ETF nicht gibt. Es kommt auf deine persönlichen Ziele und Umstände an. Ein wichtiges Kriterium ist die Größe des Fonds. Ein großer Fonds mit einem Volumen von mehreren Milliarden Euro ist in der Regel stabiler und hat geringere Spreads. Kleine Fonds können dagegen geschlossen werden, wenn sie nicht genug Anleger finden.

Ein weiteres Kriterium ist die Replikationsmethode. Physische ETFs kaufen die Aktien wirklich, synthetische ETFs nutzen Derivate. Beide Methoden sind sicher, aber physische ETFs sind für viele Anleger verständlicher. Es gibt auch die Möglichkeit, den Index mit einer Optimierung nachzubilden, bei der nur ein Teil der Aktien gekauft wird. Diese Methode ist günstig und effizient, aber etwas komplexer.

Du solltest auch auf die Ertragsverwendung achten. Es gibt ausschüttende ETFs, die dir regelmäßig Dividenden auszahlen, und thesaurierende ETFs, die die Erträge direkt wieder anlegen. Für langfristigen Vermögensaufbau sind thesaurierende ETFs oft besser, weil du den Zinseszinseffekt voll ausnutzt. Wenn du aber ein regelmäßiges Einkommen aus deinen Investments erzielen möchtest, sind ausschüttende ETFs interessant.

Ein oft übersehener Punkt ist die Währung. Die meisten Emerging Markets ETFs werden in Euro oder US-Dollar gehandelt. Da die zugrunde liegenden Aktien in lokalen Währungen notieren, gibt es ein Währungsrisiko. Das ist aber kein Grund zur Sorge, denn langfristig gleichen sich Währungsschwankungen oft aus. Du solltest nur wissen, dass die Kurse auch durch Wechselkurse beeinflusst werden.

Letztlich ist der beste ETF für dich derjenige, den du langfristig besparen kannst. Ein Fonds, der perfekt ist, aber den du nach einem Jahr wieder verkaufst, weil er dir zu riskant ist, bringt dir nichts. Wähle also einen ETF, der zu deiner Risikobereitschaft passt und den du verstehst. Wenn du unsicher bist, ist ein breiter Index wie der MSCI Emerging Markets eine gute Wahl.

Typische Fehler, die du vermeiden solltest

Der häufigste Fehler bei Emerging Markets ETFs ist, zu viel Geld hineinzustecken. Weil die Kurse stark schwanken, kann ein hoher Anteil dein Portfolio in eine Achterbahnfahrt verwandeln. Viele Anleger verkaufen dann in einer Krise und realisieren Verluste. Dabei ist genau das der falsche Zeitpunkt. Du solltest nur so viel investieren, dass du nachts ruhig schlafen kannst.

Ein weiterer Fehler ist das ständige Umschichten. Wenn du heute einen ETF kaufst und nächsten Monat einen anderen, weil du einen besseren Testsieger gefunden hast, zahlst du unnötig Gebühren. Die Performance eines ETFs über ein paar Monate sagt nichts über seine Qualität aus. Bleib bei deiner Wahl und überprüfe sie nur einmal im Jahr, zum Beispiel zum Jahreswechsel.

Viele Anleger ignorieren auch die politischen Risiken in Schwellenländern. In manchen Ländern gibt es Korruption, instabile Regierungen oder plötzliche Gesetzesänderungen. Diese Risiken sind im Index enthalten und können zu Kursverlusten führen. Du solltest dir bewusst sein, dass du nicht nur in Unternehmen, sondern auch in Länderrisiken investierst. Das ist kein Grund, es zu lassen, aber ein Grund, es zu wissen.

Ein klassischer Fehler ist auch der Blick auf die Vergangenheit. Wenn ein ETF in den letzten Jahren besonders gut gelaufen ist, heißt das nicht, dass er das auch in Zukunft tut. Im Gegenteil, oft sind die Kurse dann schon hoch und die Erwartungen übertrieben. Ein guter Anleger kauft nicht das, was gerade beliebt ist, sondern das, was langfristig solide ist. Ein breiter Index ist genau das.

Schließlich solltest du nicht versuchen, den Markt zu timen. Niemand weiß, ob die Schwellenländer im nächsten Jahr steigen oder fallen. Statt auf den perfekten Einstieg zu warten, ist es besser, regelmäßig zu investieren. Mit einem Sparplan kaufst du automatisch zu verschiedenen Kursen und glättest so deine Einstiegskosten. Das nennt man Cost-Average-Effekt, und er nimmt dir den Druck, den richtigen Zeitpunkt zu finden.

So findest du deinen persönlichen Testsieger

Jetzt wird es konkret. Um deinen persönlichen Emerging Markets ETF Testsieger zu finden, solltest du systematisch vorgehen. Erstelle eine Liste mit den ETFs, die den MSCI Emerging Markets Index abbilden. Du findest sie auf Vergleichsportalen oder direkt bei den Fondsgesellschaften. Notiere dir für jeden ETF die TER, das Fondsvolumen und die Replikationsmethode.

Als Nächstes schaust du dir die Wertentwicklung an, aber nicht nur die letzten Monate, sondern die letzten fünf bis zehn Jahre. Beachte, dass die Wertentwicklung in der Vergangenheit keine Garantie für die Zukunft ist, aber sie zeigt dir, wie der Fonds in verschiedenen Marktphasen abgeschnitten hat. Ein guter ETF sollte in Aufwärtsphasen ähnlich stark steigen wie der Index und in Abwärtsphasen nicht stärker fallen.

Ein wichtiger Schritt ist der Vergleich der Kosten. Die TER ist die wichtigste Kennzahl, aber nicht die einzige. Schau dir auch die Tracking-Differenz an, also wie genau der ETF den Index nachbildet. Eine kleine positive Tracking-Differenz bedeutet, dass der ETF den Index sogar leicht übertrifft. Diese Daten findest du in den Jahresberichten der Fonds oder auf Finanzportalen.

Wenn du einen Sparplan einrichten möchtest, prüfe, ob dein Broker den ETF kostenlos oder günstig anbietet. Viele Neobroker haben eine Auswahl an ETF-Sparplänen, die du ohne Gebühren besparen kannst. Achte darauf, dass dein Wunsch-ETF dabei ist. Wenn nicht, lohnt es sich, den Broker zu wechseln oder einen anderen ETF zu wählen.

Am Ende solltest du dich für einen ETF entscheiden, der breit diversifiziert, kostengünstig und bei deinem Broker verfügbar ist. Es muss nicht der mit der absolut niedrigsten TER sein, wenn er dafür ein geringes Handelsvolumen hat. Ein guter Kompromiss ist oft ein ETF von einem großen Anbieter wie iShares oder Xtrackers. Diese sind seit Jahren etabliert und haben sich in der Praxis bewährt.

Deine nächsten Schritte: So legst du los

Nachdem du nun alle Informationen hast, ist es Zeit zu handeln. Der erste Schritt ist, ein Depot bei einem Broker zu eröffnen, wenn du noch keins hast. Das geht heute komplett online und dauert nur wenige Minuten. Achte bei der Wahl des Brokers auf die Kosten für Sparpläne und auf die Benutzerfreundlichkeit der App oder der Website.

Der zweite Schritt ist die Einrichtung eines Sparplans. Du legst fest, wie viel Geld du monatlich investieren möchtest. Schon mit 25 oder rund 50 Euro im Monat kannst du beginnen. Wichtig ist, dass du den Betrag langfristig durchhalten kannst. Es ist besser, einen kleinen Betrag konsequent zu investieren, als einen großen Betrag, den du nach ein paar Monaten wieder absetzen musst.

Der dritte Schritt ist die regelmäßige Überprüfung deines Portfolios. Das bedeutet nicht, dass du täglich auf die Kurse schauen solltest. Einmal im Quartal oder einmal im Jahr reicht völlig aus. Überprüfe, ob dein ETF noch zu deinen Zielen passt und ob sich die Kosten nicht geändert haben. Wenn alles passt, lass deinen Sparplan einfach weiterlaufen.

Ein wichtiger Tipp zum Schluss: Informiere dich weiter. Die Welt der Geldanlage ist komplex, aber mit der Zeit wirst du sicherer. Lies Bücher, höre Podcasts oder tausche dich mit Freunden aus. Je mehr du weißt, desto besser kannst du Entscheidungen treffen. Und denk daran: Der beste Zeitpunkt zum Investieren war gestern, der zweitbeste ist heute.

Du bist jetzt bestens vorbereitet, um deinen eigenen Emerging Markets ETF Testsieger zu finden. Vertraue auf die Grundlagen, die du gelernt hast, und lass dich nicht von kurzfristigen Schlagzeilen verunsichern. Mit einem breit gestreuten, kostengünstigen ETF und einem langen Atem bist du auf dem besten Weg zu einem erfolgreichen Vermögensaufbau.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

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Kannst du Kursschwankungen von 30 Prozent oder mehr aussitzen?
Ist dein Anlagehorizont länger als zehn Jahre?
Hast du bereits ein Basisportfolio mit Industrieländer-ETFs?
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Häufige Fragen

Der MSCI World ETF enthält nur Unternehmen aus Industrieländern wie USA, Deutschland oder Japan. Der Emerging Markets ETF investiert dagegen in Schwellenländer wie China, Indien oder Brasilien. Beide zusammen ergeben ein komplettes Weltportfolio.

Viele Experten empfehlen einen Anteil von zehn bis zwanzig Prozent des Aktienportfolios. Der genaue Anteil hängt von deiner Risikobereitschaft ab. Da Schwellenländer stärker schwanken, solltest du nicht zu viel hineinstecken.

Ja, sie sind riskanter als ETFs auf Industrieländer. Die Kurse können stark schwanken, und es gibt politische Risiken. Langfristig bieten sie aber auch höhere Wachstumschancen. Du solltest den ETF mindestens zehn Jahre halten können.

TER steht für Total Expense Ratio und ist die Gesamtkostenquote eines Fonds. Sie gibt an, wie viel Prozent deines investierten Geldes jährlich für die Verwaltung abgezogen werden. Bei Emerging Markets ETFs liegt sie meist zwischen 0,15 und 0,25 Prozent.

Für langfristigen Vermögensaufbau ist ein thesaurierender ETF oft besser, weil die Erträge automatisch wieder angelegt werden. Wenn du regelmäßige Ausschüttungen möchtest, ist ein ausschüttender ETF geeignet. Beide Varianten sind bei den meisten Anbietern erhältlich.

Ja, das ist möglich. Die Kurse können fallen, und du könntest weniger zurückbekommen, als du eingezahlt hast. Das ist bei allen Aktieninvestments so. Langfristig sind die Märkte aber gestiegen, und ein breiter ETF reduziert das Risiko.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.