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Günstige Emerging-Markets-ETFs: So findest du den passenden Schwellenländer-ETF

Ein Emerging-Markets-ETF bringt Schwellenländer wie Taiwan, Südkorea oder China in dein Depot. Die laufenden Kosten liegen oft zwischen 0,09 und 0,55 Prozent im Jahr, die Auswahl reicht von sehr günstigen Swap-ETFs bis zu großen physischen Fonds.

11 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die Gesamtkostenquote (TER) für MSCI-Emerging-Markets-ETFs liegt zwischen 0,09 und 0,55 Prozent pro Jahr.
  • Der MSCI Emerging Markets Index bildet rund 85 Prozent der Marktkapitalisierung in 24 Schwellenländern ab.
  • Ein Fondsvolumen von mehreren Milliarden Euro reduziert das Risiko einer Fondsschließung.
  • Für ein klassisches 70/30-Portfolio ergänzt ein Schwellenländer-ETF einen Industrieländer-ETF um globale Diversifikation.

01 · Grundlagen

Was ist ein Emerging-Markets-ETF?

Ein Emerging-Markets-ETF bildet einen Aktienindex für Schwellenländer ab. Die beiden wichtigsten Indizes sind der MSCI Emerging Markets und der FTSE Emerging Markets.

Ein Emerging-Markets-ETF bündelt Aktien von Unternehmen aus Ländern, die als Schwellenländer gelten. Du investierst damit nicht in einzelne Firmen, sondern in einen Korb aus über tausend Werten. Der MSCI Emerging Markets Index umfasst aktuell 1.178 Unternehmen aus 24 Ländern und deckt ungefähr 85 Prozent der frei handelbaren Marktkapitalisierung dieser Märkte ab.

Für dich bedeutet das eine breite Streuung über Volkswirtschaften wie Taiwan, Südkorea, China, Indien und Brasilien. Das Risiko eines Totalausfalls einzelner Aktien wird dadurch deutlich reduziert. Gleichzeitig bleibt die Abhängigkeit von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Schwellenländer bestehen.

Der Index bildet Large und Mid-Caps ab, also große und mittelgroße Unternehmen. Kleine Firmen (Small-Caps) sind im klassischen MSCI Emerging Markets nicht enthalten. Dafür gibt es gesonderte Indizes wie den MSCI Emerging Markets IMI.

Kurz erklärt

Emerging-Markets-ETF

Ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung von Unternehmen aus Schwellenländern abbildet. Er streut das Kapital über Hunderte Aktien aus Ländern wie Taiwan, Südkorea, China, Indien und Brasilien.

Der MSCI Emerging Markets Index umfasst 1.178 Unternehmen aus 24 Ländern und deckt ungefähr 85 Prozent der Marktkapitalisierung in Schwellenländern ab.

02 · Vergleich

MSCI Emerging Markets oder FTSE Emerging Markets: Wo liegen die Unterschiede?

Beide Indizes bilden Schwellenländer ab, unterscheiden sich aber in der Länderauswahl und Gewichtung. Für die ETF-Auswahl ist vor allem die Ländergewichtung entscheidend.

Beide Indexanbieter teilen die Welt in Industrie- und Schwellenländer ein, ziehen die Grenze aber unterschiedlich. Der wichtigste Unterschied für dein Depot ist die Einstufung von Südkorea. Während MSCI das Land weiterhin als Schwellenland führt, wird es bei FTSE teils als Industrieland gewertet.

Dadurch verschieben sich die Gewichte der übrigen Länder. Im MSCI Emerging Markets Index liegt Taiwan mit 27,44 Prozent vorn, gefolgt von Südkorea mit 20,84 Prozent und China mit 20,62 Prozent. Ein FTSE-ETF kann diese drei Länder anders gewichten oder Südkorea ganz weglassen.

Für die meisten Sparpläne ist der MSCI Emerging Markets der verbreitetere Index. Die Auswahl an ETFs ist dort größer, die Kosten sind transparent vergleichbar. Prüfe vor dem Kauf, welche Länder dein ETF tatsächlich enthält.

Die beiden wichtigsten Schwellenländer-Indizes im Vergleich
MSCI Emerging MarketsFTSE Emerging Markets
Anzahl der Länder24 Schwellenländer
Größte LänderpositionenTaiwan (27,44 %), Südkorea (20,84 %), China (20,62 %)
Abgedeckte MarktkapitalisierungRund 85 Prozent der Marktkapitalisierung in Schwellenländern

03 · Kosten

Was kostet ein günstiger Emerging-Markets-ETF?

Die Gesamtkostenquote (TER) ist der wichtigste Kostenfaktor bei ETFs. Günstige Emerging-Markets-ETFs liegen am unteren Ende einer Spanne von 0,09 bis 0,55 Prozent pro Jahr.

Die Gesamtkostenquote (TER) wird jährlich direkt vom Fondsvermögen einbehalten. Bei einer Anlagesumme von 10.000 Euro kostet ein ETF mit 0,18 Prozent TER etwa 18 Euro im Jahr. Das Geld wird nicht separat abgebucht, sondern mindert die Wertentwicklung des Fonds.

Die Spanne bei MSCI-Emerging-Markets-ETFs reicht von 0,09 bis 0,55 Prozent pro Jahr. Sehr günstige Swap-ETFs liegen bei 0,09 Prozent, etablierte physische Fonds meist zwischen 0,14 und 0,18 Prozent. Teurere Swap-Produkte älterer Generation kommen auf 0,49 bis 0,55 Prozent.

Eine TER unter 0,20 Prozent ist für einen Schwellenländer-ETF ein guter Richtwert. Achte darauf, dass niedrige Kosten nicht mit einem sehr kleinen Fondsvolumen oder einer ungewohnten Replikationsmethode erkauft werden.

Typische Gesamtkostenquoten (TER) für MSCI-Emerging-Markets-ETFs

Sehr günstige Swap-ETFs0,09 % p. a.
Günstige physische ETFs0,14 bis 0,18 % p. a.
Teurere Swap-ETFs0,49 bis 0,55 % p. a.

04 · Checkliste

Wie wichtig ist das Fondsvolumen bei der ETF-Auswahl?

Ein hohes Fondsvolumen spricht für einen etablierten ETF. Sehr kleine Fonds können geschlossen oder zusammengelegt werden, was steuerliche Folgen haben kann.

Ein hohes Fondsvolumen zeigt, dass viele Anleger dem Produkt vertrauen. Der größte MSCI-Emerging-Markets-ETF verwaltet über 12 Milliarden Euro. Solche Fonds sind sehr liquide und werden von den Anbietern selten geschlossen oder zusammengelegt.

Auch ETFs mit einigen hundert Millionen Euro können langfristig tragfähig sein. Die Kosten für den Anbieter sinken mit der Größe, was sich oft in einer niedrigeren TER niederschlägt. Sehr kleine Fonds unter 100 Millionen Euro bergen dagegen ein höheres Schließungsrisiko.

Wähle bevorzugt einen ETF mit mindestens 500 Millionen Euro Fondsvolumen. So vermeidest du die steuerlichen Folgen einer möglichen Fondsschließung oder Zwangszusammenlegung.

Darauf achtest du beim Fondsvolumen

01

Fonds mit mehreren Milliarden Euro Volumen gelten als sehr liquide und etabliert.

02

Der größte MSCI-Emerging-Markets-ETF verwaltet über 12 Milliarden Euro.

03

Auch ETFs mit einigen hundert Millionen Euro können langfristig tragfähig sein.

04

Sehr kleine Fonds unter 100 Millionen Euro bergen ein höheres Schließungsrisiko.

05 · Was gilt

Welche Länder und Sektoren stecken im MSCI Emerging Markets?

Die Ländergewichtung zeigt, wo dein Geld bei einem Emerging-Markets-ETF tatsächlich investiert ist. Taiwan, Südkorea und China dominieren den Index deutlich.

Drei Länder dominieren den Index deutlich. Taiwan kommt auf 27,44 Prozent, Südkorea auf 20,84 Prozent und China auf 20,62 Prozent. Zusammen machen diese drei Märkte also mehr als zwei Drittel des gesamten Index aus. Die übrigen 21 Schwellenländer teilen sich den Rest.

Auch bei den Sektoren gibt es eine starke Konzentration. Informationstechnologie liegt mit 41,56 Prozent vorn, gefolgt von Finanzdienstleistungen mit 19,71 Prozent und Nicht-Basiskonsumgütern mit 8,02 Prozent. Energie, Versorger oder Gesundheitswesen sind deutlich kleiner.

Dein Schwellenländer-Investment ist faktisch zu einem großen Teil eine Wette auf asiatische Technologie- und Finanzwerte. Gleiche diese Konzentration mit deinem übrigen Depot ab, wenn du bereits andere Technologie-ETFs hältst.

Stark gewichtet

·Taiwan: 27,44 Prozent
·Südkorea: 20,84 Prozent
·China: 20,62 Prozent
·Informationstechnologie: 41,56 Prozent
·Finanzdienstleistungen: 19,71 Prozent

Geringer gewichtet

·Nicht-Basiskonsumgüter: 8,02 Prozent
·Übrige 21 Schwellenländer teilen sich den Rest
·Einzelne Sektoren wie Energie oder Versorger sind deutlich kleiner

06 · Vergleich

Wie entwickeln sich Emerging-Markets-ETFs in verschiedenen Marktphasen?

Schwellenländer können in Aufwärtsphasen stärker steigen als Industrieländer, in Korrekturen aber auch tiefer fallen. Die Volatilität ist ein zentrales Merkmal dieser Anlageklasse.

In starken globalen Aufwärtsphasen können Schwellenländer-ETFs die etablierten Industrieländer überflügeln. Das dynamische Wirtschaftswachstum und die höhere Risikobereitschaft der Anleger treiben die Kurse dann überproportional. In Korrekturen dreht sich das Bild jedoch häufig um.

Anleger ziehen ihr Kapital in als sicher geltende Anlagen ab. Ein MSCI-Emerging-Markets-ETF fällt dann teils tiefer als ein Industrieländer-ETF. Die breite Streuung über Hunderte Unternehmen reduziert das Totalverlustrisiko einzelner Aktien oder Staaten, nicht aber die Schwankungen des Gesamtmarkts.

Rechne bei Schwellenländern mit deutlich höherer Volatilität als bei einem MSCI World. Wer diese Schwankungen nicht aushält, verkauft in Krisen oft zum falschen Zeitpunkt.

Verhalten von Emerging-Markets-ETFs in Marktphasen
BullenmarktBärenmarkt
Typische EntwicklungOutperformance gegenüber Industrieländern möglichTendenziell überproportionaler Rückschlag
UrsacheDynamisches Wirtschaftswachstum der SchwellenländerKapitalabzug in als sicher geltende Anlagen
Risiko für AnlegerChance auf überdurchschnittliche RenditeHöhere Volatilität als bei Industrieländer-ETFs

07 · Schritt für Schritt

Wie baust du einen günstigen Emerging-Markets-ETF in dein Depot ein?

Ein Schwellenländer-ETF ergänzt einen Industrieländer-ETF um globale Diversifikation. Ein klassisches Modell ist das 70/30-Portfolio.

Du startest mit einem breiten Industrieländer-ETF, zum Beispiel auf den MSCI World. Dieser bildet das Fundament deines Aktienanteils. Danach wählst du eine Schwellenländerquote, die zu deiner Risikobereitschaft passt.

Im klassischen 70/30-Portfolio entfallen 70 Prozent auf Industrieländer und 30 Prozent auf Schwellenländer. Je nach Strategie kannst du die Quote anpassen. Wichtig ist, dass du sie langfristig beibehältst und nicht nach kurzfristigen Marktbewegungen umschichtest.

  • Vergleiche die TER, das Fondsvolumen und die Replikationsmethode der infrage kommenden ETFs.
  • Sehr günstige ETFs liegen bei 0,09 Prozent, etablierte große Fonds bei 0,18 Prozent.
  • Richte einen monatlichen Sparplan ein, um kontinuierlich zu investieren und Kursschwankungen zu glätten.
01

Basisinvestment festlegen

Du startest mit einem breiten Industrieländer-ETF, zum Beispiel auf den MSCI World. Dieser bildet das Fundament deines Aktienanteils.

02

Schwellenländerquote wählen

Im klassischen 70/30-Portfolio entfallen 70 Prozent auf Industrieländer und 30 Prozent auf Schwellenländer. Je nach Risikobereitschaft kannst du die Quote anpassen.

03

Günstigen ETF auswählen

Du vergleichst die TER, das Fondsvolumen und die Replikationsmethode. Sehr günstige ETFs liegen bei 0,09 Prozent, etablierte große Fonds bei 0,18 Prozent.

04

Sparplan einrichten

Mit einem monatlichen Sparplan investierst du regelmäßig und nutzt den Durchschnittskosteneffekt. Der Anlagehorizont sollte mindestens 10 bis 15 Jahre betragen.

08 · Fehler vermeiden

Welche Fehler solltest du bei Emerging-Markets-ETFs vermeiden?

Typische Fehler kosten Rendite oder führen zu unnötigen Risiken. Die folgenden Punkte helfen dir, dein Schwellenländer-Investment sauber aufzusetzen.

Ein häufiger Fehler ist, nur auf die Wertentwicklung des letzten Jahres zu schauen und die Kosten zu ignorieren. Die jährliche TER wirkt über lange Zeiträume stärker als kurzfristige Performance-Unterschiede. Ein weiterer Fehler ist die Wahl eines sehr kleinen ETF mit geringem Fondsvolumen, der geschlossen werden könnte.

Viele Anleger prüfen die Ländergewichtung nicht und sind sich des hohen Taiwan- und China-Anteils nicht bewusst. Wer Schwellenländer als kurzfristige Wette nutzt, statt einen Anlagehorizont von 10 bis 15 Jahren einzuplanen, riskiert zudem unnötige Verluste.

Die höhere Volatilität zu unterschätzen und in Korrekturen panisch zu verkaufen, ist der teuerste Fehler. Ein Sparplan hilft dir, auch in schwachen Phasen investiert zu bleiben.

Häufige Fehler bei der ETF-Auswahl

·Nur auf die Wertentwicklung des letzten Jahres schauen und die Kosten ignorieren
·Einen sehr kleinen ETF mit geringem Fondsvolumen wählen, der geschlossen werden könnte
·Die Ländergewichtung nicht prüfen und sich des hohen Taiwan- und China-Anteils nicht bewusst sein
·Schwellenländer als kurzfristige Wette nutzen statt mit einem Anlagehorizont von 10 bis 15 Jahren
·Die höhere Volatilität unterschätzen und in Korrekturen panisch verkaufen

09 · Im Vertrag

Wie wirken sich Steuern auf deinen Emerging-Markets-ETF aus?

Für Aktienfonds gilt eine Teilfreistellung von 30 Prozent. Das reduziert die Steuerlast auf Kursgewinne und Ausschüttungen.

Das bedeutet: 30 Prozent deiner Erträge aus Kursgewinnen und Ausschüttungen bleiben steuerfrei. Nur 70 Prozent werden mit der Abgeltungsteuer belastet.

Auf den steuerpflichtigen Teil fallen 25 Prozent Kapitalertragsteuer an, zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer. Pro Person und Jahr bleiben Kapitalerträge bis 1000 Euro steuerfrei. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 Euro.

Die Teilfreistellung macht Aktien-ETFs steuerlich attraktiver als reine Anleihenfonds. Nutze den Sparer-Pauschbetrag, indem du Freistellungsaufträge bei deiner Bank einrichtest.

Steuerliche Behandlung von Aktien-ETFs

Teilfreistellung30 ProzentBei Aktienfonds bleiben 30 Prozent der Erträge steuerfrei. Nur 70 Prozent werden mit der Abgeltungsteuer belastet.
Abgeltungsteuer25 ProzentAuf den steuerpflichtigen Teil der Erträge fallen 25 Prozent Kapitalertragsteuer an, zuzüglich Solidaritätszuschlag.
Sparer-Pauschbetrag1000 EuroPro Person und Jahr bleiben Kapitalerträge bis 1000 Euro steuerfrei. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 Euro.
Solidaritätszuschlag5,5 ProzentDer Solidaritätszuschlag wird auf die Abgeltungsteuer erhoben, nicht auf den gesamten Ertrag.

10 · Checkliste

Wie findest du den passenden günstigen Emerging-Markets-ETF?

Die Auswahl beginnt bei der Kostenquote und dem Fondsvolumen. Danach prüfst du Replikationsmethode und Ertragsverwendung.

Beginne mit der Kostenquote und dem Fondsvolumen. Eine TER unter 0,20 Prozent pro Jahr und ein Fondsvolumen von mindestens 500 Millionen Euro sind gute Filter. Danach prüfst du die Replikationsmethode: Physische ETFs kaufen die Aktien tatsächlich, Swap-ETFs bilden den Index über Tauschgeschäfte ab.

Für den langfristigen Vermögensaufbau ist die thesaurierende Variante meist praktischer, weil Erträge automatisch wieder angelegt werden. Ausschüttende ETFs eignen sich, wenn du regelmäßige Erträge nutzen möchtest. Gleiche die Ländergewichtung mit deiner Strategie ab.

  • TER unter 0,20 Prozent pro Jahr anstreben.
  • Fondsvolumen von mindestens 500 Millionen Euro bevorzugen.
  • Replikationsmethode prüfen: physisch oder Swap-basiert.
  • Ertragsverwendung wählen: thesaurierend für langfristigen Vermögensaufbau.
  • Anlagehorizont von mindestens 10 bis 15 Jahren einplanen.

Deine Checkliste für die ETF-Auswahl

01

TER unter 0,20 Prozent pro Jahr anstreben

02

Fondsvolumen von mindestens 500 Millionen Euro bevorzugen

03

Replikationsmethode prüfen: physisch oder Swap-basiert

04

Ertragsverwendung wählen: thesaurierend für langfristigen Vermögensaufbau

05

Ländergewichtung mit der eigenen Strategie abgleichen

06

Anlagehorizont von mindestens 10 bis 15 Jahren einplanen

11 · Hintergrund

Welche Rolle spielt die Wert­entwicklung bei der ETF-Auswahl?

Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein Garant für die Zukunft. Sie hilft aber, die Volatilität und typische Schwankungsbreiten einzuordnen.

Die größten ETFs auf den MSCI Emerging Markets entwickelten sich in der Vergangenheit sehr ähnlich, Unterschiede von einem halben bis einem ganzen Prozentpunkt sind normal.

Für das Jahr 2026 lag die Wertentwicklung des MSCI Emerging Markets Index in Euro per Ende September bei rund 28 Prozent. In starken globalen Aufwärtsphasen können Schwellenländer-ETFs die etablierten Industrieländer überflügeln, in Korrekturen fallen sie teils tiefer.

Entscheidender als die kurzfristige Performance ist die langfristige Einordnung. Ein Anlagehorizont von 10 bis 15 Jahren gleicht viele kurzfristige Schwankungen aus.

Die Wertentwicklung von MSCI-Emerging-Markets-ETFs war in den vergangenen Jahren stark schwankend. In starken globalen Aufwärtsphasen können Schwellenländer-ETFs die etablierten Industrieländer überflügeln, in Korrekturen fallen sie teils tiefer.

Für das Jahr 2026 lag die Wertentwicklung des MSCI Emerging Markets Index in Euro per Ende September bei rund 28 Prozent. Die größten ETFs auf den Index entwickelten sich dabei sehr ähnlich, Unterschiede von einem halben bis einem ganzen Prozentpunkt sind normal.

Entscheidender als die kurzfristige Performance ist die langfristige Einordnung: Schwellenländer gelten als renditestärkerer, aber volatilerer Baustein. Wer sie als Ergänzung zu einem Industrieländer-ETF nutzt, profitiert von der breiteren globalen Streuung.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026