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FinanzbildungInvestieren10 Min.

Emerging Markets ETF Auszahlplan: Dein Schlüssel zu passivem Einkommen aus Schwellenländern

Du möchtest dir regelmäßig Geld aus deinem Depot auszahlen lassen und dabei von den Wachstumschancen der Schwellenländer profitieren? Ein Emerging Markets ETF Auszahlplan macht genau das möglich. Wir erklären dir, wie das System funktioniert, was es kostet und worauf du achten musst.

ETFsAuszahlplanSchwellenländer
Brauche ich das?
Nur bei Langfristziel
Sinnvoll, wenn du langfristig Vermögen aufbauen willst.
Wie funktioniert es?
Automatischer Verkauf
Der Broker verkauft regelmäßig ETF-Anteile für dich.
Was kostet es?
Gebühren + Steuern
Neben Ordergebühren fällt die Abgeltungsteuer an.

Warum Emerging Markets dich betreffen: Die globale Wirtschaft verschiebt sich

Vielleicht denkst du, dass Schwellenländer wie Indien, Brasilien oder China weit weg sind und dein Geld nichts mit ihnen zu tun hat. Doch das Gegenteil ist der Fall. Wenn du in Deutschland Lebensmittel kaufst, ein Smartphone nutzt oder ein Auto fährst, bist du längst mit den Emerging Markets verbunden. Diese Länder sind nicht mehr nur billige Produktionsstätten, sondern werden zu immer wichtigeren Konsummärkten.

Die Wirtschaftskraft dieser Regionen wächst seit Jahren schneller als die der Industrienationen. Eine wachsende Mittelschicht will konsumieren, baut Häuser, kauft Autos und nutzt digitale Dienste. Für Unternehmen aus diesen Ländern bedeutet das steigende Gewinne. Als Anleger kannst du an diesem Wachstum teilhaben, ohne einzelne Aktien auswählen zu müssen.

Für deine persönliche Finanzplanung ist das relevant, weil du dein Vermögen nicht nur in Deutschland oder Europa anlegen solltest. Eine breite Streuung über die ganze Welt, inklusive der Schwellenländer, reduziert dein Risiko. Wenn es Europa schlecht geht, können andere Regionen dein Portfolio stützen. Ein Emerging Markets ETF ist dafür das einfachste Werkzeug.

Der Auszahlplan kommt ins Spiel, wenn du dir dieses Wachstum nicht nur auf dem Papier ansehen, sondern tatsächlich als Einkommen nutzen möchtest. Du verkaufst dann regelmäßig einen kleinen Teil deiner ETF-Anteile und lässt dir das Geld auf dein Konto überweisen. So machst du aus deinem angesparten Vermögen eine monatliche, vierteljährliche oder jährliche Zusatzrente.

~10%
Anteil Schwellenländer am globalen Aktienmarkt
> 1 Mrd. Menschen
Mittelschicht in Schwellenländern wächst stark
26 Länder
in typischen MSCI Emerging Markets Indizes enthalten

Was ist ein Emerging Markets ETF? Einfach erklärt für Einsteiger

Ein ETF, das ist ein Exchange Traded Fund, also ein börsengehandelter Indexfonds. Stell dir vor, du kaufst nicht eine einzelne Aktie, sondern einen Korb voller Aktien aus vielen verschiedenen Unternehmen. Dieser Korb bildet einen Index nach, zum Beispiel den MSCI Emerging Markets Index. Dieser Index enthält die größten Unternehmen aus den Schwellenländern.

Der Vorteil für dich: Du musst nicht entscheiden, ob die indische Bank oder der brasilianische Rohstoffkonzern besser ist. Du kaufst einfach den gesamten Korb und profitierst von der durchschnittlichen Entwicklung aller Unternehmen. Das senkt dein Risiko enorm, denn wenn ein Unternehmen schlecht läuft, wird das durch andere gute Unternehmen ausgeglichen.

Emerging Markets sind dabei die Schwellenländer. Das sind Länder, die sich von einem Entwicklungsland zu einer Industrienation entwickeln. Dazu zählen zum Beispiel China, Indien, Brasilien, Südafrika, Taiwan und Südkorea. Diese Länder haben oft ein höheres Wirtschaftswachstum, aber auch ein höheres Risiko, zum Beispiel durch politische Instabilität oder Währungsschwankungen.

Ein ETF auf diese Region ist also eine Art Basisinvestment für dein Depot. Du setzt darauf, dass die Wirtschaft in diesen Ländern langfristig wächst. Historisch betrachtet war das eine gute Wette, auch wenn es immer wieder zu heftigen Rückschlägen kam. Für einen Auszahlplan ist es wichtig zu verstehen, dass du hier nicht auf schnelle Gewinne, sondern auf langfristiges Wachstum setzt.

So funktioniert ein Auszahlplan mit ETFs: Dein automatischer Geldautomat

Ein Auszahlplan ist das Gegenteil eines Sparplans. Beim Sparplan kaufst du regelmäßig Anteile, beim Auszahlplan verkaufst du sie. Du gibst deinem Broker einen Auftrag: Verkaufe jeden Monat oder jedes Quartal ETF-Anteile im Wert von 200 Euro und überweise mir das Geld. Der Broker erledigt das dann automatisch für dich.

Der große Vorteil ist die Automatisierung. Du musst dich nicht jeden Monat hinsetzen und überlegen, welche Anteile du verkaufen sollst. Der Broker kümmert sich darum. Du erhältst eine feste Summe auf dein Konto, ähnlich wie ein Gehalt. Das gibt dir Planungssicherheit für deinen Lebensunterhalt im Ruhestand oder für andere regelmäßige Ausgaben.

Wichtig ist der Unterschied zwischen Ausschüttung und Auszahlplan. Bei einem ausschüttenden ETF bekommst du Dividenden der Unternehmen ausgezahlt. Bei einem Auszahlplan verkaufst du jedoch Anteile. Das bedeutet, dein Vermögen im Depot wird mit der Zeit kleiner, wenn du mehr entnimmst als die Wertsteigerung ausmacht. Du solltest also genau kalkulieren, wie viel du dir auszahlen lassen kannst.

Die Höhe der Auszahlung bestimmst du selbst. Du kannst sie jederzeit anpassen, erhöhen oder verringern. Viele Broker erlauben auch, den Auszahlplan zu pausieren. Das gibt dir Flexibilität, falls du das Geld in einem Monat nicht brauchst oder das Depot gerade stark gefallen ist. Ein Auszahlplan ist also kein starrer Vertrag, sondern ein flexibles Werkzeug.

Kosten und Steuern: Was ein Auszahlplan wirklich kostet

Bevor du einen Auszahlplan einrichtest, solltest du die Kosten kennen. Es gibt keine einheitliche Gebühr, sondern sie setzt sich aus mehreren Teilen zusammen. Zunächst fallen bei jedem Verkauf Ordergebühren an. Diese sind von Broker zu Broker unterschiedlich und können als Festpreis oder prozentual berechnet werden. Bei regelmäßigen Verkäufen summieren sich diese Kosten.

Zusätzlich zahlst du die laufenden Kosten des ETFs, die sogenannte Total Expense Ratio (TER). Diese wird jährlich vom Fondsvermögen abgezogen und liegt bei Emerging Markets ETFs etwas höher als bei Industrieländer-ETFs, da die Verwaltung aufwendiger ist. Diese Kosten sind aber bereits im Kurs enthalten und du bemerkst sie nicht direkt.

Der wichtigste Kostenpunkt ist die Steuer. In Deutschland unterliegen Gewinne aus ETF-Verkäufen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Es gibt jedoch einen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Person. Solange deine Gewinne unter diesem Betrag liegen, zahlst du keine Steuern. Du solltest diesen Freibetrag unbedingt bei deinem Broker hinterlegen.

Ein weiterer steuerlicher Aspekt ist die Teilfreistellung. Bei Aktienfonds, zu denen auch Emerging Markets ETFs gehören, sind 30 Prozent der Gewinne steuerfrei. Das senkt deine effektive Steuerlast. Trotzdem gilt: Ein Auszahlplan ist steuerlich nicht trivial. Es kann sinnvoll sein, sich von einem Steuerberater beraten zu lassen, besonders wenn du größere Beträge entnimmst.

Darauf solltest du bei der Auswahl achten: Der richtige ETF für deinen Plan

Nicht jeder Emerging Markets ETF ist gleich. Es gibt verschiedene Indizes, die unterschiedliche Länder und Unternehmen abbilden. Der bekannteste ist der MSCI Emerging Markets Index. Es gibt aber auch Indizes, die nur bestimmte Länder oder Sektoren abdecken. Achte darauf, dass der Index breit gestreut ist und nicht nur auf ein Land wie China setzt.

Ein wichtiges Kriterium ist die Währung. Viele Emerging Markets ETFs werden in US-Dollar gehandelt. Da du aber in Euro zahlst und auch deine Auszahlung in Euro erhalten möchtest, gibt es sogenannte hedged Varianten. Diese sichern das Währungsrisiko ab. Das kostet aber zusätzliche Gebühren. Für Einsteiger ist ein ungesicherter ETF oft die einfachere Wahl, da man langfristig von Währungsschwankungen profitieren kann.

Achte auf die Fondsgröße und das Fondsvolumen. Ein großer ETF mit einem hohen Handelsvolumen ist liquider. Das bedeutet, du bekommst beim Verkauf einen besseren Preis und die Geld-Brief-Spanne ist kleiner. Zudem sind große Fonds oft günstiger, weil sie Skaleneffekte nutzen können. Schau dir die Kennzahlen auf der Website des Anbieters an.

Überlege, ob du einen thesaurierenden oder einen ausschüttenden ETF wählen möchtest. Bei einem thesaurierenden ETF werden die Dividenden automatisch reinvestiert. Das ist für die Ansparphase ideal, da der Zinseszins-Effekt wirkt. Für die Entnahmephase mit einem Auszahlplan ist ein ausschüttender ETF manchmal einfacher, da du die Dividenden als Einkommen nutzt und weniger Anteile verkaufen musst. Viele Experten empfehlen aber, den thesaurierenden ETF zu behalten und einfach Anteile zu verkaufen.

Typische Fehler beim Emerging Markets ETF Auszahlplan: Das solltest du vermeiden

Der häufigste Fehler ist, einen Auszahlplan zu starten, ohne einen ausreichenden Notgroschen zu haben. Wenn du unerwartete Ausgaben hast und deine ETF-Anteile in einem schlechten Marktumfeld verkaufen musst, realisierst du Verluste. Lege dir daher immer ein separates Sparkonto mit mindestens drei bis sechs Monatsausgaben an, bevor du mit dem Auszahlplan beginnst.

Ein weiterer Fehler ist die zu hohe Entnahmerate. Wenn du dir zu viel Geld auszahlen lässt, ist dein Depot schneller leer als gedacht. Eine Faustregel besagt, dass du langfristig nur etwa 3 bis 4 Prozent deines Vermögens pro Jahr entnehmen solltest, um nicht an die Substanz zu gehen. Bei Emerging Markets mit ihrer höheren Schwankung solltest du eher konservativ schätzen.

Viele Anleger schauen nur auf die Performance und ignorieren die Kosten. Ein günstiger ETF mit 0,2 Prozent TER ist auf lange Sicht besser als ein teurer mit 0,5 Prozent, auch wenn der teure kurzfristig besser aussah. Gleiches gilt für die Ordergebühren. Vergleiche die Kosten verschiedener Broker, bevor du dich entscheidest.

Der vielleicht größte Fehler ist, in Panik zu geraten. Emerging Markets sind volatil. Es kann Jahre geben, in denen dein Depot 30 Prozent oder mehr an Wert verliert. Wenn du dann deinen Auszahlplan fortsetzt, verkaufst du zu Tiefstkursen. Überlege dir vorher, wie du mit solchen Phasen umgehst. Eine Möglichkeit ist, die Auszahlung für ein Jahr zu pausieren oder die Rate zu reduzieren.

Dein Fahrplan: So setzt du den Auszahlplan in 5 Schritten um

Im ersten Schritt prüfst du deine finanzielle Situation. Hast du einen Notgroschen? Hast du andere Einkommensquellen? Wie hoch ist dein monatlicher Bedarf? Nur wenn du diese Fragen beantworten kannst, solltest du weitermachen. Erstelle eine einfache Tabelle mit deinen Einnahmen und Ausgaben, um zu sehen, wie viel du aus deinem Depot entnehmen musst.

Im zweiten Schritt wählst du den passenden Emerging Markets ETF aus. Nutze Vergleichsportale und achte auf die Kriterien, die wir besprochen haben: Fondsgröße, Kosten, Index und Währung. Wenn du unsicher bist, starte mit einem breit aufgestellten MSCI Emerging Markets ETF. Du kannst später immer noch wechseln, auch wenn das steuerliche Folgen haben kann.

Im dritten Schritt eröffnest du ein Depot bei einem Broker deiner Wahl. Achte darauf, dass der Broker Auszahlpläne anbietet und die Gebühren transparent sind. Viele Neobroker bieten mittlerweile kostenlose Auszahlpläne an, verlangen aber höhere Spreads. Klassische Banken sind oft teurer, bieten aber mehr Service. Wäge ab, was dir wichtiger ist.

Im vierten Schritt richtest du den Auszahlplan ein. Du legst fest, welchen Betrag du monatlich oder vierteljährlich erhalten möchtest und von welchem ETF die Anteile verkauft werden sollen. Achte darauf, dass der Betrag nicht zu hoch ist. Du kannst den Plan jederzeit anpassen. Starte lieber mit einer niedrigeren Rate und erhöhe sie später, wenn du siehst, dass dein Depot stabil bleibt.

Die psychologische Seite: Warum Disziplin wichtiger ist als die perfekte Strategie

Ein Auszahlplan ist nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine emotionale Angelegenheit. Du siehst, wie dein Depot schrumpft, wenn du Anteile verkaufst. Das kann unangenehm sein, besonders wenn die Kurse gerade fallen. Es ist wichtig, sich diesen Effekt bewusst zu machen und eine Strategie zu haben, die du auch in schlechten Zeiten durchhältst.

Eine Möglichkeit ist, den Auszahlplan nicht monatlich, sondern vierteljährlich oder jährlich auszuführen. So hast du weniger Verkaufstermine und die Wahrscheinlichkeit ist größer, dass du zu einem guten Kurs verkaufst. Zudem reduzierst du die Ordergebühren. Du musst dann aber besser mit deinem Budget planen können.

Eine weitere Strategie ist die Entnahme aus einem zweiten, sichereren Depot. Du könntest zum Beispiel einen Teil deines Geldes in einen Welt-ETF oder Anleihen investieren und aus diesem Depot die regelmäßigen Auszahlungen tätigen. Das Emerging Markets Depot bleibt dann unangetastet und kann langfristig wachsen. Das reduziert den Verkaufsdruck in Krisenzeiten.

Letztendlich geht es darum, einen Plan zu finden, mit dem du ruhig schlafen kannst. Ein Auszahlplan ist ein Werkzeug, kein Selbstzweck. Wenn du nachts aufwachst und dir Sorgen um dein Depot machst, ist die Strategie falsch. Passe deine Entnahmerate an oder überlege, ob ein Auszahlplan überhaupt das richtige Instrument für dich ist.

Alternativen und Ergänzungen: Ist ein Emerging Markets ETF Auszahlplan die beste Wahl?

Ein Auszahlplan mit einem Emerging Markets ETF ist nur eine Möglichkeit, sich ein Einkommen aus dem Depot zu generieren. Eine Alternative ist die Entnahme aus einem breit aufgestellten Welt-ETF, der auch Industrieländer enthält. Dieser ist weniger volatil und die Entnahme ist planbarer. Du kannst aber auch beide kombinieren und aus beiden Depots entnehmen.

Eine weitere Alternative ist die klassische private Rentenversicherung. Diese bietet oft eine lebenslange Rente, ist aber teurer und unflexibler. Ein Auszahlplan ist flexibler, da du die Höhe und Dauer selbst bestimmst. Allerdings besteht das Risiko, dass dein Geld ausgeht, wenn du sehr alt wirst. Du solltest also eine grobe Lebenserwartung einplanen.

Wenn du eine Immobilie besitzt, kannst du diese auch als Einkommensquelle nutzen, zum Beispiel durch Vermietung. Das ist aber mit viel Arbeit verbunden und nicht mit einem passiven Auszahlplan vergleichbar. Eine Immobilie ist zudem klumpig und nicht so leicht zu verkaufen wie ein ETF. Für die meisten Anleger ist ein Depot mit ETFs die einfachere und günstigere Lösung.

Unabhängig von der gewählten Strategie gilt: Ein Auszahlplan ist keine einmalige Entscheidung. Du solltest deine Strategie mindestens einmal im Jahr überprüfen. Hat sich dein Leben verändert? Brauchst du mehr oder weniger Geld? Ist dein Depot gewachsen oder geschrumpft? Nur so stellst du sicher, dass dein Plan zu deinem Leben passt und du langfristig finanziell unabhängig bleibst.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Hast du einen Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren?
Kannst du Kursschwankungen von 30% oder mehr aushalten?
Ist dein Notgroschen für 6 Monate Ausgaben separat angelegt?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Ein Sparplan kauft regelmäßig Anteile eines ETFs, um Vermögen aufzubauen. Ein Auszahlplan verkauft regelmäßig Anteile, um dir ein Einkommen auszuzahlen. Der Sparplan ist für die Ansparphase gedacht, der Auszahlplan für die Entnahmephase.

Ja, in der Regel kannst du einen Auszahlplan jederzeit ohne Extra-Kosten stoppen, pausieren oder die Rate ändern. Du musst nur darauf achten, dass der Verkauf der Anteile steuerliche Folgen haben kann. Die Flexibilität ist ein großer Vorteil gegenüber einer Rente.

Das hängt von deinem Bedarf ab. Eine grobe Faustregel ist, nicht mehr als 3 bis 4 Prozent deines Vermögens pro Jahr zu entnehmen, um eine lange Laufzeit zu ermöglichen. Bei einem Depot von 100.000 Euro wären das 3.000 bis 4.000 Euro pro Jahr.

Ja, Emerging Markets ETFs sind in der Regel volatiler als ETFs auf Industrieländer. Die Kurse schwanken stärker, da die Länder politisch und wirtschaftlich instabiler sind. Dafür ist das langfristige Wachstumspotenzial oft höher. Du solltest diesen ETF nur als Beimischung nutzen.

Dein Vermögen im Depot ist durch die Einlagensicherung und die Anlegerentschädigung geschützt. Wertpapiere wie ETFs gehören dir und sind Sondervermögen. Sie werden im Falle einer Insolvenz des Brokers nicht Teil der Insolvenzmasse und du kannst sie auf einen anderen Broker übertragen.

Ja, die Auszahlung erfolgt in der Regel in Euro auf dein Girokonto. Der Broker verkauft die Anteile in der Währung des ETFs (oft US-Dollar) und rechnet den Erlös in Euro um. Dabei können Wechselkursgebühren anfallen, die du in den Kosten beachten solltest.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.