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Bitcoin-ETF-Rechner: Rendite und Kosten eines Krypto-Sparplans kalkulieren

Mit einem Bitcoin-ETF-Rechner simulierst du die Entwicklung regelmäßiger Käufe über einen längeren Zeitraum. So schätzt du ab, wie sich deine Sparrate bei schwankenden Kursen auf den Portfoliowert auswirkt.

10 Kapitel · 16 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Ein Bitcoin-ETF-Rechner bildet den Durchschnittskosteneffekt bei regelmäßigen Käufen ab.
  • Die Wahl des Kaufintervalls beeinflusst deinen durchschnittlichen Einstiegskurs.
  • In Bärenmärkten erwirbst du mit derselben Sparrate mehr Anteile als in Bullenmärkten.
  • Die Simulation ersetzt keine Anlageberatung, liefert aber eine Orientierung für deine Planung.

01 · Grundlagen

Was berechnet ein Bitcoin-ETF-Rechner?

Der Rechner simuliert die Wertentwicklung eines Sparplans auf einen Bitcoin-ETF. Er verrechnet deine Einzahlungen mit den historischen oder angenommenen Kursen und zeigt den resultierenden Portfoliowert.

Ein solcher Rechner verknüpft deine geplanten Einzahlungen mit einem angenommenen oder historischen Kursverlauf. Er zeigt dir, wie viele Anteile du in jedem Intervall erhältst und wie sich daraus der Gesamtwert deines Portfolios entwickelt. Die Simulation macht den Durchschnittskosteneffekt sichtbar, ohne dass du jede einzelne Transaktion manuell nachvollziehen musst.

Du kannst dabei Parameter wie Startzeitpunkt, Endzeitpunkt und die Höhe der Sparrate verändern. So erkennst du, wie empfindlich das Ergebnis auf unterschiedliche Marktphasen reagiert. Die Berechnung liefert dir eine Orientierung, keine Garantie für künftige Erträge.

Für die Simulation greifen viele Rechner auf historische Kursdaten ab 2013 oder 2010 zurück. Je nach Anbieter kannst du zwischen Euro und US-Dollar wählen. Das hilft dir, die Entwicklung deiner Strategie unter realistischen Bedingungen zu prüfen.

Bitcoin-ETF-Rechner / Ein Tool, das die Entwicklung regelmäßiger Einzahlungen in einen börsengehandelten Bitcoin-Fonds über einen gewählten Zeitraum simuliert und dabei Kaufintervalle, Sparrate und Kursverlauf berücksichtigt. / Er zeigt dir, wie sich der Durchschnittskosteneffekt auf deine Kryptowährung auswirkt, ohne dass du einzelne Käufe manuell nachrechnen musst.

Kurz erklärt

Bitcoin-ETF-Rechner

Ein Tool, das die Entwicklung regelmäßiger Einzahlungen in einen börsengehandelten Bitcoin-Fonds über einen gewählten Zeitraum simuliert und dabei Kaufintervalle, Sparrate und Kursverlauf berücksichtigt.

Er zeigt dir, wie sich der Durchschnittskosteneffekt auf deine Kryptowährung auswirkt, ohne dass du einzelne Käufe manuell nachrechnen musst.

02 · Vergleich

Sparrate und Kaufintervall: So wirken sie zusammen

Deine monatliche Sparrate und das gewählte Kaufintervall bestimmen, wie viele Anteile du zu welchen Kursen erhältst. Ein kürzeres Intervall glättet den Einstiegspreis stärker.

Deine Sparrate bestimmt, wie viel Kapital du pro Intervall in den Bitcoin-ETF steckst. Das Kaufintervall legt fest, wie oft dieser Betrag tatsächlich investiert wird. Beide Größen beeinflussen, wie stark sich dein durchschnittlicher Einstiegspreis über die Zeit glättet.

Ein wöchentlicher Kauf verteilt dein Kapital auf mehr Kurszeitpunkte als ein monatlicher Kauf. Dadurch reagiert dein Durchschnittspreis schneller auf kurzfristige Schwankungen. In sehr volatilen Phasen kann das den Einstiegspreis gleichmäßiger machen.

Der praktische Unterschied zwischen wöchentlichem und monatlichem Intervall ist bei langen Anlagezeiträumen oft kleiner als viele Anleger vermuten. Wichtiger als das Intervall ist, dass du die Sparrate dauerhaft aufbringen kannst. Ein abgebrochener Sparplan kostet dich mehr Rendite als ein etwas ungünstigeres Intervall.

  • Ein monatlicher Kauf erzeugt zwölf Kaufzeitpunkte pro Jahr und glättet den Durchschnittspreis weniger stark.
  • Ein wöchentlicher Kauf erzeugt 52 Kaufzeitpunkte pro Jahr und reagiert feiner auf Kursschwankungen.
  • Beide Intervalle nutzen den Dollar-Cost-Averaging-Effekt, die Ergebnisunterschiede sind häufig geringer als die Gebührenunterschiede der Anbieter.

Einfluss des Kaufintervalls auf den Durchschnittspreis / Monatlicher Kauf / Wöchentlicher Kauf / Anzahl der Käufe pro Jahr / Glättung des Durchschnittspreises / Geringer / Stärker / Aufwand für die Einrichtung / Einmalig, sehr gering / Einmalig, sehr gering / Eignung bei hoher Volatilität / Gut / Besser / Beide Intervalle nutzen den Dollar-Cost-Averaging-Effekt. Die Unterschiede im Ergebnis sind oft kleiner als die Gebührenunterschiede der Anbieter.

Einfluss des Kaufintervalls auf den Durchschnittspreis
Monatlicher KaufWöchentlicher Kauf
Anzahl der Käufe pro Jahr1252

03 · Schritt für Schritt

Dollar-Cost-Averaging: Der Durchschnittskosteneffekt

Dollar-Cost-Averaging bedeutet, dass du unabhängig vom Kurs regelmäßig denselben Betrag investierst. Dadurch kaufst du bei niedrigen Kursen mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger.

Beim Dollar-Cost-Averaging investierst du in festen Abständen denselben Geldbetrag. Liegt der Kurs niedrig, erhältst du für dein Geld mehr Anteile. Liegt der Kurs hoch, bekommst du entsprechend weniger Anteile. Über viele Käufe hinweg entsteht ein Mischkurs, der oft günstiger ausfällt als ein einzelner Kauf zu einem zufälligen Zeitpunkt.

Der Effekt wirkt besonders in schwankenden Märkten. Du musst nicht versuchen, den besten Einstiegszeitpunkt zu finden. Stattdessen kaufst du kontinuierlich und nimmst kurzfristige Kursschwankungen in Kauf, ohne emotional darauf reagieren zu müssen.

Ein Beispiel aus den Quellen verdeutlicht das Prinzip: Bei monatlichen Käufen von 100 Euro über sechs Monate mit Kursen zwischen 60.000 und 90.000 Euro ergibt sich ein Durchschnittskurs, der unter dem Kurs des ersten Kaufs liegen kann. Der Rechner bildet genau diese Mechanik ab.

Festen Betrag festlegen / Du bestimmst eine Sparrate, zum Beispiel 100 Euro pro Monat, die du langfristig aufbringen kannst. / Kaufintervall wählen / Du entscheidest, ob du wöchentlich, monatlich oder in einem anderen Rhythmus kaufen möchtest. / Automatisch kaufen lassen / Der Sparplan führt die Käufe zu den festgelegten Terminen aus, ohne dass du den Markt beobachten musst. / Durchschnittspreis beobachten / Über die Zeit ergibt sich ein Mischkurs, der oft günstiger ist als ein einzelner Kauf zu einem zufälligen Zeitpunkt.

01

Festen Betrag festlegen

Du bestimmst eine Sparrate, zum Beispiel 100 Euro pro Monat, die du langfristig aufbringen kannst.

02

Kaufintervall wählen

Du entscheidest, ob du wöchentlich, monatlich oder in einem anderen Rhythmus kaufen möchtest.

03

Automatisch kaufen lassen

Der Sparplan führt die Käufe zu den festgelegten Terminen aus, ohne dass du den Markt beobachten musst.

04

Durchschnittspreis beobachten

Über die Zeit ergibt sich ein Mischkurs, der oft günstiger ist als ein einzelner Kauf zu einem zufälligen Zeitpunkt.

04 · Was gilt

Bärenmarkt und Bullenmarkt: Was der Rechner zeigt

Die Marktphase hat großen Einfluss auf dein Ergebnis. Der Rechner macht sichtbar, wie sich deine Käufe in fallenden und steigenden Phasen auswirken.

In fallenden Märkten erhältst du für deine Sparrate mehr Anteile. Dein Durchschnittspreis sinkt mit jedem Kauf, auch wenn der Portfoliowert vorübergehend unter deinen Einzahlungen liegen kann. Genau diese Phasen sind für den langfristigen Aufbau oft wertvoll, weil du günstig nachkaufst.

In steigenden Märkten bekommst du für denselben Betrag weniger Anteile. Dein Durchschnittspreis steigt, und der Portfoliowert kann schneller wachsen als deine Einzahlungen. Gleichzeitig erhöht sich das Risiko, zu einem hohen Kurs einzusteigen.

Der Rechner macht beide Phasen sichtbar. Du kannst erkennen, wie sich ein Sparplan über einen Zeitraum mit starken Kursverlusten und anschließender Erholung entwickelt. Das hilft dir, realistische Erwartungen an deine Strategie zu stellen.

Auswirkungen der Marktphase auf deinen Sparplan / Im Bärenmarkt / Im Bullenmarkt / Du erhältst für deine Sparrate mehr Anteile / Dein Durchschnittspreis sinkt bei jedem Kauf / Der Portfoliowert kann trotz Käufen vorübergehend fallen / Die Erholung wirkt sich auf eine größere Stückzahl aus / Du erhältst für deine Sparrate weniger Anteile / Dein Durchschnittspreis steigt bei jedem Kauf / Der Portfoliowert steigt oft schneller als deine Einzahlungen / Das Risiko eines teuren Einstiegs nimmt zu

Im Bärenmarkt

·Du erhältst für deine Sparrate mehr Anteile
·Dein Durchschnittspreis sinkt bei jedem Kauf
·Der Portfoliowert kann trotz Käufen vorübergehend fallen
·Die Erholung wirkt sich auf eine größere Stückzahl aus

Im Bullenmarkt

·Du erhältst für deine Sparrate weniger Anteile
·Dein Durchschnittspreis steigt bei jedem Kauf
·Der Portfoliowert steigt oft schneller als deine Einzahlungen
·Das Risiko eines teuren Einstiegs nimmt zu

05 · Vergleich

Einmalanlage oder Sparplan: Die Unterschiede

Ein Bitcoin-ETF-Rechner kann beide Wege abbilden. Die Einmalanlage bringt bei steigenden Kursen oft mehr, der Sparplan reduziert das Timing-Risiko.

Bei einer Einmalanlage investierst du dein gesamtes Kapital zu einem einzigen Kurs. Steigt der Markt danach, profitierst du sofort mit dem vollen Betrag. Fällt der Markt, trägst du das Verlustrisiko ebenfalls mit dem gesamten Kapital. Der Sparplan verteilt deine Käufe über viele Zeitpunkte und reduziert so das Timing-Risiko.

Die historische Auswertung zeigt: In steigenden Märkten schneidet die Einmalanlage häufig besser ab, weil das Kapital früher vollständig investiert ist. In fallenden oder seitwärts laufenden Märkten hat der Sparplan Vorteile, weil du günstig nachkaufen und deinen Durchschnittspreis senken kannst.

Für die meisten Anleger ist der Sparplan emotional leichter durchzuhalten. Wer alles an einem Hochpunkt investiert, muss unter Umständen lange Verluste ertragen. Mit einem Sparplan kaufst du in solchen Phasen automatisch günstiger nach.

Einmalanlage und Sparplan im direkten Vergleich / Einmalanlage / Sparplan (DCA) / Timing-Risiko / Hoch, da der gesamte Betrag zu einem Kurs investiert wird / Gering, da die Käufe über die Zeit verteilt sind / Rendite bei steigenden Kursen / Höher, da das Kapital früher vollständig investiert ist / Niedriger, da Teile des Kapitals später investiert werden / Rendite bei fallenden Kursen / Schlechter, da der Einstiegskurs hoch bleibt / Besser, da günstig nachgekauft wird / Psychologische Belastung / Hoch, da Kursschwankungen sofort auf den Gesamtbetrag wirken / Gering, da Verluste durch spätere Käufe abgefedert werden

Einmalanlage und Sparplan im direkten Vergleich
EinmalanlageSparplan (DCA)
Timing-RisikoHoch, da der gesamte Betrag zu einem Kurs investiert wirdGering, da die Käufe über die Zeit verteilt sind
Rendite bei steigenden KursenHöher, da das Kapital früher vollständig investiert istNiedriger, da Teile des Kapitals später investiert werden
Rendite bei fallenden KursenSchlechter, da der Einstiegskurs hoch bleibtBesser, da günstig nachgekauft wird
Psychologische BelastungHoch, da Kursschwankungen sofort auf den Gesamtbetrag wirkenGering, da Verluste durch spätere Käufe abgefedert werden

06 · Kosten

Kosten und Gebühren im Rechner berücksichtigen

Neben der Sparrate entscheiden die Gebühren der Krypto-Börse oder des ETF-Anbieters über deine Nettorendite. Der Rechner kann diese Kosten als Prozentsatz einbeziehen.

Die Gesamtkosten eines Sparplans setzen sich aus der Handelsgebühr und dem Spread zusammen. Der Spread ist die Differenz zwischen Marktpreis und dem Preis, den du tatsächlich zahlst. Er wird vom Anbieter festgelegt und ist oft nicht separat ausgewiesen.

Die Gebührenspannen der Anbieter sind breit. Günstige Anbieter liegen bei etwa 0,25 Prozent pro Kauf, mittlere bei rund 1 Prozent, teurere bei bis zu 2,8 Prozent. Über lange Zeiträume wirken sich diese Unterschiede deutlich auf deine Nettorendite aus.

Ein Rechner, der Gebühren als Prozentsatz einbezieht, zeigt dir den Unterschied zwischen Brutto- und Nettorendite. Eine Gebühr von 0,25 Prozent reduziert dein Endkapital über viele Jahre spürbar weniger als eine Gebühr von 2,8 Prozent. Prüfe deshalb immer, ob der Rechner die Kosten berücksichtigt.

Typische Gebührenspannen für Krypto-Sparpläne / Die Gesamtkosten setzen sich aus Handelsgebühr und Spread zusammen. / Günstige Anbieter / 0,25 % / lime / Mittlere Anbieter / 1,0 % / ink / Teurere Anbieter / 2,8 % / warn / Eine Gebühr von 0,25 Prozent reduziert deine Rendite über lange Zeiträume deutlich weniger als eine Gebühr von 2,8 Prozent.

Typische Gebührenspannen für Krypto-Sparpläne

Günstige Anbieter0,25 %
Mittlere Anbieter1,0 %
Teurere Anbieter2,8 %

07 · Hintergrund

Zinseszins und Rendite-Szenarien verstehen

Der Rechner arbeitet mit angenommenen jährlichen Renditen. Der Zinseszins sorgt dafür, dass Erträge auf frühere Erträge entstehen und das Endkapital über lange Zeiträume stark wachsen kann.

Ein Rendite-Szenario von 8 Prozent pro Jahr bedeutet nicht, dass dein Bitcoin-ETF in jedem Jahr genau 8 Prozent zulegt. Krypto-Märkte sind zyklisch und schwanken stark. Der Rechner arbeitet mit einer Vereinfachung, wenn er eine konstante Jahresrendite annimmt.

Der Zinseszins entfaltet seine Wirkung vor allem bei langen Anlagezeiträumen. Wenn du Erträge nicht entnimmst, sondern im Portfolio belässt, wächst die Basis für künftige Erträge kontinuierlich. Aus diesem Grund steigt das Endkapital bei längeren Zeiträumen überproportional.

Für realistischere Szenarien solltest du auch Phasen mit starken Kursverlusten und langen Seitwärtsbewegungen einplanen. Ein Rechner mit festen Renditeannahmen kann dir die Mechanik zeigen, aber nicht die tatsächliche Schwankungsbreite des Marktes abbilden.

Ein Rendite-Szenario von 8 Prozent pro Jahr bedeutet nicht, dass dein Bitcoin-ETF in jedem Jahr genau 8 Prozent zulegt. Krypto-Märkte sind zyklisch und schwanken stark. / Der Zinseszins entfaltet seine Wirkung vor allem bei langen Anlagezeiträumen. Wenn du Erträge nicht entnimmst, sondern im Portfolio belässt, wächst die Basis für künftige Erträge kontinuierlich. / Ein Rechner, der mit einer konstanten Jahresrendite rechnet, liefert eine Vereinfachung. Für realistischere Szenarien solltest du auch Phasen mit starken Kursverlusten und langen Seitwärtsbewegungen einplanen.

Ein Rendite-Szenario von 8 Prozent pro Jahr bedeutet nicht, dass dein Bitcoin-ETF in jedem Jahr genau 8 Prozent zulegt. Krypto-Märkte sind zyklisch und schwanken stark.

Der Zinseszins entfaltet seine Wirkung vor allem bei langen Anlagezeiträumen. Wenn du Erträge nicht entnimmst, sondern im Portfolio belässt, wächst die Basis für künftige Erträge kontinuierlich.

Ein Rechner, der mit einer konstanten Jahresrendite rechnet, liefert eine Vereinfachung. Für realistischere Szenarien solltest du auch Phasen mit starken Kursverlusten und langen Seitwärtsbewegungen einplanen.

08 · Fehler vermeiden

Typische Fehler bei der Nutzung eines Bitcoin-ETF-Rechners

Die Ergebnisse eines Rechners sind nur so gut wie die Annahmen, die du eingibst. Einige Fehler führen zu unrealistischen Erwartungen.

Wer mit dauerhaft hohen Renditen von 30 Prozent rechnet, überschätzt das Endkapital deutlich. Solche Werte können in einzelnen Jahren auftreten, sind aber als langfristiger Durchschnitt unrealistisch.

Ein weiterer Fehler ist das Ignorieren der Gebühren. Selbst kleine Kostenunterschiede summieren sich über viele Jahre zu erheblichen Beträgen. Auch ein zu kurzer Anlagezeitraum verzerrt das Bild, weil der Durchschnittskosteneffekt dann kaum wirken kann.

Viele Anleger vergleichen den Portfoliowert mit einer Einmalanlage, ohne das unterschiedliche Timing-Risiko zu beachten. Und sie vergessen die Steuern auf Kursgewinne, die bei ETFs anders ausfallen können als bei direkten Kryptowährungen.

  • Du rechnest mit dauerhaft hohen Renditen von 30 Prozent und überschätzt das Endkapital.
  • Du ignorierst die Gebühren der Krypto-Börse, die deine Nettorendite schmälern.
  • Du wählst einen zu kurzen Zeitraum, in dem der Durchschnittskosteneffekt kaum wirken kann.
  • Du vergleichst den Portfoliowert mit einer Einmalanlage, ohne das unterschiedliche Timing-Risiko zu beachten.
  • Du berücksichtigst keine Steuern auf Kursgewinne, die bei ETFs anders ausfallen können als bei direkten Kryptowährungen.

Diese Fehler solltest du vermeiden / Du rechnest mit dauerhaft hohen Renditen von 30 Prozent und überschätzt das Endkapital. / Du ignorierst die Gebühren der Krypto-Börse, die deine Nettorendite schmälern. / Du wählst einen zu kurzen Zeitraum, in dem der Durchschnittskosteneffekt kaum wirken kann. / Du vergleichst den Portfoliowert mit einer Einmalanlage, ohne das unterschiedliche Timing-Risiko zu beachten. / Du berücksichtigst keine Steuern auf Kursgewinne, die bei ETFs anders ausfallen können als bei direkten Kryptowährungen.

Diese Fehler solltest du vermeiden

·Du rechnest mit dauerhaft hohen Renditen von 30 Prozent und überschätzt das Endkapital.
·Du ignorierst die Gebühren der Krypto-Börse, die deine Nettorendite schmälern.
·Du wählst einen zu kurzen Zeitraum, in dem der Durchschnittskosteneffekt kaum wirken kann.
·Du vergleichst den Portfoliowert mit einer Einmalanlage, ohne das unterschiedliche Timing-Risiko zu beachten.
·Du berücksichtigst keine Steuern auf Kursgewinne, die bei ETFs anders ausfallen können als bei direkten Kryptowährungen.

09 · Checkliste

Krypto-Börsen und ETF-Anbieter: Worauf du achten solltest

Für einen Bitcoin-ETF-Sparplan benötigst du einen Anbieter, der automatische Käufe unterstützt. Die Konditionen unterscheiden sich bei Gebühren, Mindestbeträgen und verfügbaren Werten.

Nicht jede Plattform bietet Sparpläne auf börsengehandelte Bitcoin-Fonds an. Prüfe deshalb zuerst, ob der gewünschte ETF überhaupt als Sparplan verfügbar ist.

Die Gesamtgebühr pro Kauf sollte unter 1 Prozent liegen. Günstige Anbieter liegen bei 0,25 Prozent, teurere bei über 2 Prozent. Auch die Mindestsparrate ist ein wichtiges Kriterium: Viele Anbieter ermöglichen Sparpläne ab 25 Euro oder weniger pro Monat.

Achte außerdem darauf, ob du das Kaufintervall frei wählen kannst. Wöchentliche und monatliche Käufe sollten möglich sein. Und die angebotenen ETFs müssen in der EU reguliert und handelbar sein, damit du sie überhaupt in deinem Depot führen kannst.

  • Unterstützt der Anbieter automatische Sparpläne auf den gewünschten Bitcoin-ETF?
  • Liegt die Gesamtgebühr pro Kauf unter 1 Prozent?
  • Ist eine Mindestsparrate von 25 Euro oder weniger möglich?
  • Kannst du das Kaufintervall frei wählen, zum Beispiel wöchentlich oder monatlich?
  • Sind die angebotenen ETFs in der EU reguliert und handelbar?

Kriterien für die Anbieterwahl / Unterstützt der Anbieter automatische Sparpläne auf den gewünschten Bitcoin-ETF? / Liegt die Gesamtgebühr pro Kauf unter 1 Prozent? / Ist eine Mindestsparrate von 25 Euro oder weniger möglich? / Kannst du das Kaufintervall frei wählen, zum Beispiel wöchentlich oder monatlich? / Sind die angebotenen ETFs in der EU reguliert und handelbar?

Kriterien für die Anbieterwahl

01

Unterstützt der Anbieter automatische Sparpläne auf den gewünschten Bitcoin-ETF?

02

Liegt die Gesamtgebühr pro Kauf bei Bitvavo bei 0,25 Prozent oder bei Kraken bei etwa 2,70 Prozent?

03

Ist eine Mindestsparrate von 1 Euro oder 10 Euro möglich?

04

Kannst du das Kaufintervall frei wählen, zum Beispiel täglich, wöchentlich oder monatlich?

05

Sind die angebotenen ETFs in der EU reguliert und handelbar?

10 · Im Vertrag

Steuern auf Bitcoin-ETF-Gewinne einplanen

Anders als bei direkten Kryptowährungen nach einer Haltefrist von einem Jahr können bei Bitcoin-ETFs die Regeln für Aktienfonds gelten. Das wirkt sich auf deine Nettorendite aus.

Während direkte Bitcoin nach einer Haltefrist von einem Jahr steuerfrei verkauft werden können, fallen bei Aktienfonds die Regeln für Kapitalerträge an. Das wirkt sich auf deine Nettorendite aus.

Auf Kursgewinne und Ausschüttungen von Aktienfonds fällt die Abgeltungsteuer von 25 Prozent an. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer. Die Teilfreistellung von 30 Prozent reduziert die Steuerlast, weil 30 Prozent der Erträge steuerfrei bleiben.

Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1000 Euro pro Person und Jahr. Bis zu diesem Betrag bleiben Kapitalerträge steuerfrei. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren verdoppelt sich der Betrag auf 2000 Euro. Diese Freibeträge solltest du bei deiner Renditeplanung berücksichtigen.

Steuerliche Behandlung von Bitcoin-ETFs / Abgeltungsteuer / 25 Prozent / Auf Kursgewinne und Ausschüttungen von Aktienfonds fällt die Abgeltungsteuer an. / Solidaritätszuschlag / 5,5 Prozent / Der Zuschlag wird auf die Abgeltungsteuer erhoben und erhöht die Gesamtbelastung. / Teilfreistellung / 30 Prozent / Bei Aktienfonds bleiben 30 Prozent der Erträge steuerfrei, was die Steuerlast reduziert. / Sparer-Pauschbetrag / 1000 Euro / Pro Person und Jahr bleiben Kapitalerträge bis zu diesem Betrag steuerfrei.

Steuerliche Behandlung von Bitcoin-ETFs

Abgeltungsteuer25 ProzentAuf Kursgewinne und Ausschüttungen von Aktienfonds fällt die Abgeltungsteuer an.
Solidaritätszuschlag5,5 ProzentDer Zuschlag wird auf die Abgeltungsteuer erhoben und erhöht die Gesamtbelastung.
Teilfreistellung30 ProzentBei Aktienfonds bleiben 30 Prozent der Erträge steuerfrei, was die Steuerlast reduziert.
Sparer-Pauschbetrag1000 EuroPro Person und Jahr bleiben Kapitalerträge bis zu diesem Betrag steuerfrei.

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026