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Bausparvertrag Vergleich: So findest du den passenden Tarif

Ein Bausparvertrag kombiniert Sparplan und Immobilienfinanzierung. Der Vergleich lohnt sich, weil sich Abschlussgebühr, Guthabenzins und Darlehenszins je nach Tarif deutlich unterscheiden.

11 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die Bausparsumme sollte zu deinem Finanzierungsziel passen, nicht pauschal hoch gewählt werden.
  • Die Abschlussgebühr liegt meist zwischen 1,0 und 1,6 Prozent der Bausparsumme.
  • Die Zuteilungsreife hängt vom Mindestguthaben und der Bewertungszahl ab.
  • Staatliche Förderungen wie Wohnungsbauprämie oder Arbeitnehmersparzulage verbessern die Rendite.

01 · Grundlagen

Was ist ein Bausparvertrag?

Ein Bausparvertrag ist ein Sparvertrag mit einem fest vereinbarten Darlehensanspruch. Er verbindet eine Ansparphase mit einer späteren Darlehensphase für wohnwirtschaftliche Zwecke.

Der Kern des Bausparens ist das Kollektivprinzip: Viele Sparer zahlen in einen gemeinsamen Topf ein, aus dem später Darlehen für wohnwirtschaftliche Zwecke vergeben werden. Dein Vertrag sichert dir dafür einen Anspruch auf ein Darlehen zu einem Zinssatz, der bereits heute feststeht.

Für dich bedeutet das Planungssicherheit. Du weißt schon bei Abschluss, zu welchen Konditionen du später finanzieren kannst, unabhängig davon, wie sich die Kapitalmarktzinsen bis zur Zuteilung entwickeln.

Die Zweckbindung gilt vor allem dann, wenn du staatliche Förderungen erhalten hast. Ohne Förderung kannst du das angesparte Guthaben nach der Zuteilung auch für andere Zwecke wie ein Auto oder eine Reise verwenden.

Kurz erklärt

Bausparvertrag

Ein Vertrag, bei dem du in der Ansparphase Guthaben aufbaust und nach der Zuteilung ein zinsgünstiges Bauspardarlehen für Immobilien oder Modernisierungen erhalten kannst.

Der Darlehenszins wird bereits bei Vertragsabschluss festgeschrieben.

02 · Schritt für Schritt

So funktioniert der Ablauf eines Bausparvertrags

Bausparen verläuft in drei Phasen. Erst wenn du die Zuteilungsreife erreichst, hast du Anspruch auf das Bauspardarlehen.

In der Ansparphase baust du Guthaben auf. Üblich ist ein Anspargrad von 40 bis 50 Prozent der Bausparsumme, bevor dein Vertrag überhaupt für die Zuteilung infrage kommt. Die Sparzeit bis dahin beträgt meist sieben bis zehn Jahre.

Die Zuteilung selbst ist kein Automatismus. Deine Bausparkasse berechnet eine interne Bewertungszahl aus deiner Vertragssumme, deinem Guthaben und der bisherigen Sparzeit. Erst wenn diese Kennzahl erreicht ist, kannst du das Darlehen abrufen.

  • In der Darlehensphase ist die Tilgung tariflich fest vorgegeben und nicht frei wählbar wie bei einer Bankenfinanzierung.
  • In Standardtarifen liegt die monatliche Rückzahlungsrate oft bei sechs Promille der Bausparsumme.
  • Die gesamte Darlehensphase dauert dadurch häufig nur neun bis 15 Jahre und ist damit deutlich kürzer als ein klassisches Hypothekendarlehen.
01

Ansparphase

Du zahlst regelmäßig den Regelsparbeitrag oder frei gewählte Beträge ein. Hinzu kommen die vertraglich vereinbarten Guthabenzinsen. Üblich ist ein Anspargrad von 40 bis 50 Prozent der Bausparsumme.

02

Zuteilung

Dein Vertrag wird zuteilungsreif, wenn das Mindestguthaben erreicht und die Bewertungszahl erfüllt ist. Die Bewertungszahl berechnet die Bausparkasse aus Vertragssumme, Guthaben und Sparjahren.

03

Darlehensphase

Nach der Zuteilung kannst du das Bauspardarlehen abrufen. Die Rückzahlungsrate ist tariflich festgelegt und liegt in Standardtarifen oft bei sechs Promille der Bausparsumme pro Monat.

03 · Vergleich

Bausparsumme und Regelsp­arbeitrag im Vergleich

Die Bausparsumme bestimmt dein Mindestguthaben, deinen Regelsparbeitrag und die maximale Darlehenshöhe. Sie sollte zu deinem geplanten Finanzierungsbedarf passen.

Die Bausparsumme ist die vertraglich festgelegte Gesamtsumme aus deinem Guthaben und dem späteren Darlehen. Sie bestimmt direkt, wie hoch dein Mindestguthaben und dein Regelsparbeitrag ausfallen.

Bei einer Bausparsumme von 50.000 Euro musst du üblicherweise 20.000 bis 25.000 Euro ansparen. Der monatliche Regelsparbeitrag liegt dann oft bei etwa 300 Euro, bei 100.000 Euro Bausparsumme entsprechend beim Doppelten.

  • Das maximale Bauspardarlehen ergibt sich aus der Bausparsumme abzüglich deines angesparten Guthabens.
  • Die tatsächliche Sparzeit hängt von deinem Zahlverhalten und der Bewertungszahl deiner Bausparkasse ab.
  • Du kannst die Bausparsumme später meist erhöhen oder teilen, wenn sich dein Finanzierungsbedarf ändert.
Zwei typische Bausparsummen im Vergleich
50.000 Euro100.000 Euro
Übliches Mindestguthaben (40 bis 50 Prozent)20.000 bis 25.000 Euro40.000 bis 50.000 Euro
Möglicher Regelsp­arbeitrag pro Monatetwa 300 Euroetwa 600 Euro
Typische Sparzeit bis zur Zuteilung7 bis 10 Jahre7 bis 10 Jahre
Maximales Bauspardarlehen25.000 bis 30.000 Euro50.000 bis 60.000 Euro

04 · Kosten

Welche Kosten entstehen beim Bausparvertrag?

Die wichtigste Kostenposition ist die Abschlussgebühr. Daneben können Kontoführungsgebühren oder ein Agio auf das Darlehen anfallen.

Die Abschlussgebühr ist die größte Kostenposition. Sie beträgt je nach Anbieter und Tarif meist 1,0 bis 1,6 Prozent der Bausparsumme und wird gleich zu Beginn deinem Vertragskonto belastet.

Bei einer Bausparsumme von 100.000 Euro sind das mindestens 1.000 Euro. Diese Gebühr zahlst du mit deinen ersten Sparraten nach und nach ab, dein Konto startet also im Minus.

  • Zusätzlich können jährliche Kontoführungsgebühren anfallen, die je nach Tarif unterschiedlich hoch sind.
  • Für das Bauspardarlehen verlangen einige Bausparkassen ein Agio, also einen Aufschlag auf die Darlehenssumme.
  • Guthabenzinsen erhältst du erst, wenn dein Konto durch die Einzahlungen wieder ins Plus gedreht hat.

Kurz erklärt

Abschlussgebühr

Typische Kosten eines Bausparvertrags

1,0 bis 1,6 Prozent

05 · Was gilt

Wann ist dein Bausparvertrag zuteilungs­reif?

Die Zuteilungsreife ist die Voraussetzung für die Auszahlung des Bauspardarlehens. Sie hängt von zwei Faktoren ab: dem Mindestguthaben und der Bewertungszahl.

Beide müssen erfüllt sein, bevor du das Darlehen in Anspruch nehmen kannst.

Das Mindestguthaben liegt meist bei 40 bis 50 Prozent der Bausparsumme. Die Bewertungszahl berechnet deine Bausparkasse intern aus Vertragssumme, Guthaben und Sparzeit, sie ist für dich vorab nicht exakt planbar.

  • Zahlst du den Regelsparbeitrag über einen längeren Zeitraum nicht, verzögert sich die Zuteilung.
  • Erreichst du die Bewertungszahl trotz ausreichendem Guthaben nicht, bleibt dein Vertrag in der Wartephase.
  • Nach der Zuteilung kannst du wählen: Darlehen abrufen, weiter besparen oder das Guthaben auszahlen lassen.

Zuteilungsreif

·Das tarifliche Mindestguthaben ist erreicht, meist 40 bis 50 Prozent der Bausparsumme.
·Die Bewertungszahl ist erreicht oder überschritten.
·Der Vertrag läuft seit der tariflich vorgesehenen Mindestsparzeit.

Noch nicht zuteilungsreif

·Das Guthaben liegt unter dem tariflichen Mindestanspargrad.
·Die Bewertungszahl wird trotz ausreichendem Guthaben noch nicht erreicht.
·Der Regelsparbeitrag wurde über einen längeren Zeitraum nicht gezahlt.

06 · Was gilt

Welche staatliche Förderung kannst du erhalten?

Für Bausparer kommen je nach Einkommen und Vertragsart mehrere staatliche Förderungen infrage. Sie erhöhen die Rendite in der Ansparphase.

Die staatliche Förderung ist ein zentraler Vorteil des Bausparens. Sie erhöht deine Rendite in der Ansparphase, ist aber an Bedingungen geknüpft.

Die Wohnungsbauprämie erhältst du nur bei Einhaltung bestimmter Einkommensgrenzen und wohnwirtschaftlicher Verwendung. Die Arbeitnehmersparzulage setzt voraus, dass dein Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen auf deinen Bausparvertrag einzahlt.

  • Riester-geförderte Bausparverträge müssen als solche zertifiziert sein und eignen sich für die Altersvorsorge mit Wohneigentum.
  • Bausparverträge, die du ausschließlich als Geldanlage ohne wohnwirtschaftliche Verwendung abschließt, sind nicht förderfähig.
  • Überschreitest du die Einkommensgrenzen, entfällt der Anspruch auf die Wohnungsbauprämie.

Förderfähig

·Wohnungsbauprämie für wohnwirtschaftlich genutzte Bausparverträge bei Einhaltung der Einkommensgrenzen.
·Arbeitnehmersparzulage, wenn der Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen auf den Bausparvertrag einzahlt.
·Riester-Förderung, wenn der Bausparvertrag als Riester-Vertrag zertifiziert ist.

Nicht förderfähig

·Bausparverträge, die ausschließlich als Geldanlage ohne wohnwirtschaftliche Verwendung abgeschlossen werden.
·Verträge, bei denen die Einkommensgrenzen für die Wohnungsbauprämie überschritten werden.
·Nicht zertifizierte Verträge für die Riester-Förderung.

07 · Vergleich

Bausparvertrag oder klassische Baufinanzierung?

Beide Wege führen zur Immobilienfinanzierung, unterscheiden sich aber in Zinssicherheit, Flexibilität und Tilgungsgeschwindigkeit.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Zinssicherheit. Beim Bausparvertrag steht dein Darlehenszins bereits bei Abschluss fest, bei der klassischen Baufinanzierung sicherst du dir den Zins meist nur für zehn bis 20 Jahre.

Dafür ist die Tilgung beim Bausparvertrag starr und die monatliche Rate durch die kurze Laufzeit oft höher. Bei einer Bankenfinanzierung kannst du die Tilgung flexibler an deine Lebenssituation anpassen.

  • Ein Bausparvertrag eignet sich besonders, wenn du dir niedrige Darlehenszinsen für die Zukunft sichern möchtest.
  • Sondertilgungen sind beim Bauspardarlehen jederzeit möglich, bei Bankdarlehen oft begrenzt oder mit Vorfälligkeitsentschädigung verbunden.
  • Sinken die Bauzinsen während deiner Ansparphase, kannst du das Bauspardarlehen einfach nicht abrufen und dein Guthaben als Eigenkapital nutzen.
Bausparvertrag und Baufinanzierung im Vergleich
BausparvertragKlassische Baufinanzierung
ZinssicherheitDarlehenszins wird bei Abschluss festgeschriebenZinsbindung meist 10 bis 20 Jahre
Tilgungs­daueroft 9 bis 15 Jahredeutlich länger als beim Bausparvertrag
Monatliche Ratedurch kurze Laufzeit meist höherdurch lange Laufzeit meist niedriger
Flexibilität bei Sondertilgungjederzeit möglichoft begrenzt oder mit Vorfälligkeitsentschädigung

08 · Im Vertrag

Wichtige Fachbegriffe im Bausparvertrag

Diese Begriffe begegnen dir in jedem Bausparvertrag. Sie zu verstehen hilft dir, Tarife korrekt zu vergleichen.

Die Bewertungszahl ist eine interne Kennzahl deiner Bausparkasse. Sie gibt an, wie stark dein Vertrag zur Zuteilung beigetragen hat, und wird aus Vertragssumme, Guthaben und Sparzeit berechnet.

Der Regelsparbeitrag ist der tariflich vorgesehene monatliche Sparbetrag. Er ergibt sich aus deiner Bausparsumme und der geplanten Zeit bis zur Zuteilung, du kannst aber auch davon abweichen.

  • Die Zuteilungsreife ist der Zeitpunkt, ab dem du das Bauspardarlehen in Anspruch nehmen darfst.
  • Die Abschlussgebühr ist eine einmalige Gebühr bei Vertragsabschluss, die meist 1,0 bis 1,6 Prozent der Bausparsumme beträgt.
  • Das Agio ist ein Aufschlag auf die Darlehenssumme, den einige Bausparkassen zusätzlich verlangen.

Fachbegriffe im Bausparvertrag

BewertungszahlZuteilungEine interne Kennzahl der Bausparkasse, die angibt, wie stark dein Vertrag zur Zuteilung beigetragen hat. Sie wird aus Vertragssumme, Guthaben und Sparzeit berechnet.
RegelsparbeitragAnsparphaseDer tariflich vorgesehene monatliche Sparbetrag, der sich aus der Bausparsumme und der geplanten Zeit bis zur Zuteilung ergibt.
ZuteilungsreifeZuteilungDer Zeitpunkt, ab dem du das Bauspardarlehen in Anspruch nehmen darfst. Voraussetzung sind Mindestguthaben und Bewertungszahl.
AbschlussgebührKostenEinmalige Gebühr bei Vertragsabschluss, meist 1,0 bis 1,6 Prozent der Bausparsumme. Sie wird mit den ersten Sparraten verrechnet.
BauspardarlehenDarlehensphaseDas Darlehen, das du nach der Zuteilung erhältst. Es entspricht der Bausparsumme abzüglich deines angesparten Guthabens.

09 · Checkliste

Checkliste: Worauf du beim Bausparvertrag Vergleich achten solltest

Diese Punkte helfen dir, Tarife systematisch zu prüfen und Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Beim Vergleich der Tarife solltest du nicht nur auf den Guthabenzins schauen. Entscheidend sind die Gesamtkosten über die gesamte Laufzeit, also Abschlussgebühr, laufende Kosten und Darlehenszins zusammen.

Richte deine Bausparsumme am tatsächlichen Finanzierungsbedarf aus, nicht am maximal möglichen Darlehen. Eine zu hohe Summe führt zu unnötig hohen Abschlussgebühren und einem Regelsparbeitrag, den du vielleicht nicht durchhältst.

  • Vergleiche die Abschlussgebühr zwischen 1,0 und 1,6 Prozent der Bausparsumme.
  • Prüfe den Darlehenszins und die monatliche Tilgungsrate in der Darlehensphase.
  • Kalkuliere, ob du Anspruch auf Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmersparzulage oder Riester-Förderung hast.
  • Wähle den Regelsparbeitrag so, dass du ihn über die gesamte Ansparphase zuverlässig zahlen kannst.

Checkliste für den Bausparvertrag Vergleich

01

Bausparsumme am geplanten Finanzierungsbedarf ausrichten, nicht am maximal möglichen Darlehen.

02

Abschlussgebühr zwischen 1,0 und 1,6 Prozent der Bausparsumme vergleichen.

03

Guthabenzins in der Ansparphase prüfen, aber nicht als alleiniges Entscheidungskriterium nutzen.

04

Darlehenszins und monatliche Tilgungsrate in der Darlehensphase vergleichen.

05

Prüfen, ob du Anspruch auf Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmersparzulage oder Riester-Förderung hast.

06

Regelsparbeitrag so wählen, dass du ihn über die gesamte Ansparphase zuverlässig zahlen kannst.

07

Kontoführungsgebühren und ein mögliches Agio auf das Bauspardarlehen einbeziehen.

08

Flexibilität bei Sondertilgungen und die Möglichkeit einer Auszahlung ohne Darlehen prüfen.

10 · Fehler vermeiden

Typische Fehler beim Bausparvertrag

Diese Fehler führen dazu, dass Bausparer Geld verlieren oder ihr Finanzierungsziel verfehlen.

Ein häufiger Fehler ist die zu hohe Bausparsumme. Sie führt zu einer hohen Abschlussgebühr und einem Regelsparbeitrag, der dein monatliches Budget überlastet, ohne dass du das Darlehen später in voller Höhe benötigst.

Die Abschlussgebühr wird oft unterschätzt. Bei hohen Bausparsummen kann sie mehrere tausend Euro betragen und dein Konto startet entsprechend im Minus.

  • Kündige deinen Bausparvertrag nicht vor der Zuteilungsreife, sonst verlierst du Förderungen und den Darlehensanspruch.
  • Schließe den Vertrag nicht nur wegen der staatlichen Förderung ab, ohne die Darlehenskonditionen zu prüfen.
  • Nutze den Guthabenzins nicht als Hauptargument, denn er ist meist niedrig und nicht der entscheidende Vorteil.

Fehler, die du vermeiden solltest

·Bausparsumme zu hoch wählen, obwohl der tatsächliche Finanzierungsbedarf deutlich niedriger ist.
·Regelsparbeitrag so hoch ansetzen, dass du ihn im Alltag nicht durchhalten kannst.
·Bausparvertrag nur wegen der staatlichen Förderung abschließen, ohne die Darlehenskonditionen zu prüfen.
·Die Abschlussgebühr unterschätzen, die bei hohen Bausparsummen mehrere tausend Euro betragen kann.
·Den Bausparvertrag kündigen, bevor die Zuteilungsreife erreicht ist, und dadurch Förderungen und Darlehensanspruch verlieren.
·Den Guthabenzins als Hauptargument nutzen, obwohl der spätere Darlehenszins entscheidender ist.

11 · Hintergrund

Für wen ist ein Bausparvertrag sinnvoll?

Ein Bausparvertrag eignet sich nicht für jedes Ziel. Er entfaltet seine Stärken vor allem bei geplanter Immobilienfinanzierung und langfristiger Zinssicherung.

Ein Bausparvertrag ist sinnvoll, wenn du in einigen Jahren eine Immobilie kaufen, bauen oder modernisieren möchtest und dir dafür einen festen Darlehenszins sichern willst. Auch zur Bildung von Eigenkapital für eine spätere Baufinanzierung kann er geeignet sein.

Weniger geeignet ist Bausparen, wenn du kurzfristig eine hohe Rendite suchst oder dein Geld flexibel anlegen möchtest. Die Guthabenzinsen sind meist niedrig, und die Abschlussgebühr belastet dein Konto zu Beginn.

Wenn du bereits eine Immobilie besitzt, kannst du mit einem Bausparvertrag Rücklagen für Instandhaltungs- und Modernisierungskosten bilden. Der feste Darlehenszins schützt dich dabei vor steigenden Zinsen am Kapitalmarkt.

Ein Bausparvertrag ist sinnvoll, wenn du in einigen Jahren eine Immobilie kaufen, bauen oder modernisieren möchtest und dir dafür einen festen Darlehenszins sichern willst. Auch zur Bildung von Eigenkapital für eine spätere Baufinanzierung kann er geeignet sein.

Weniger geeignet ist Bausparen, wenn du kurzfristig eine hohe Rendite suchst oder dein Geld flexibel anlegen möchtest. Die Guthabenzinsen sind meist niedrig, und die Abschlussgebühr belastet das Konto zu Beginn.

Wenn du bereits eine Immobilie besitzt, kannst du mit einem Bausparvertrag Rücklagen für Instandhaltungs- und Modernisierungskosten bilden. Der Vorteil liegt auch hier in der Zinssicherheit für ein späteres Darlehen.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026