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Bausparvertrag beste Konditionen: So sicherst du dir niedrige Darlehenszinsen

Ein Bausparvertrag kombiniert einen Sparplan mit der Option auf ein zinsgünstiges Darlehen. Entscheidend ist, ob die Konditionen zu deinem Sparziel und deiner späteren Immobilienfinanzierung passen.

11 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Du sicherst dir heute den Darlehenszins für eine spätere Baufinanzierung.
  • Die Ansparphase dauert meist sieben bis zehn Jahre, bis der Vertrag zuteilungsreif ist.
  • Staatliche Förderungen wie die Wohnungsbauprämie verbessern die Rendite in der Sparphase.
  • Die Abschlussgebühr von 1 bis 1,6 Prozent der Bausparsumme schmälert das Guthaben zu Beginn.

01 · Grundlagen

Was ist ein Bausparvertrag und wie funktioniert das Kollektivsparen?

Bausparen funktioniert als Gemeinschaftsmodell: Viele Sparer zahlen in einen Topf ein, aus dem später Darlehen für wohnwirtschaftliche Zwecke vergeben werden. Dein Vertrag durchläuft dabei feste Phasen.

Das Prinzip stammt aus dem 19. Jahrhundert und funktioniert bis heute nach demselben Grundgedanken: Viele Sparer zahlen in einen gemeinsamen Topf ein, aus dem nach einigen Jahren Darlehen vergeben werden. Während du dich noch in der Sparphase befindest, tilgen andere Bausparer bereits ihre Darlehen und führen dem Topf durch Zinszahlungen neues Geld zu.

Dein Vertrag ist in feste Phasen unterteilt, die zeitlich aufeinander folgen. Die Bausparsumme wird dabei nicht vollständig angespart, sondern nur zu 40 bis 50 Prozent. Den Rest erhältst du nach der Zuteilung als zinsgünstiges Darlehen.

Der Darlehenszins wird bei Vertragsabschluss festgeschrieben und bleibt während der gesamten Darlehensphase konstant. Das unterscheidet den Bausparvertrag von einer klassischen Baufinanzierung, bei der die Zinsbindung meist nur für 10 bis 15 Jahre gilt.

Kurz erklärt

Bausparvertrag

Ein Sparvertrag mit Rechtsanspruch auf ein zinsgünstiges Darlehen nach der Zuteilung. Die Bausparsumme wird in der Ansparphase zu 40 bis 50 Prozent angespart, der Rest als Bauspardarlehen ausgezahlt.

Der Darlehenszins wird bei Vertragsabschluss festgeschrieben und bleibt während der gesamten Darlehensphase konstant.

02 · Schritt für Schritt

Die drei Phasen: Ansparen, Zuteilung und Darlehen

Vom ersten eingezahlten Euro bis zur letzten Rate durchläufst du einen klar geregelten Ablauf. Die Zuteilungsreife hängt von deiner Sparleistung und der internen Bewertungszahl ab.

In der Ansparphase zahlst du monatliche Raten ein, bis du 40 bis 50 Prozent der Bausparsumme erreicht hast. Das dauert in der Regel sieben bis zehn Jahre. Auf dein Guthaben erhältst du einen meist niedrigen Zins, der nicht als Hauptargument für den Abschluss dienen sollte.

Sobald dein Vertrag zuteilungsreif ist, hast du Anspruch auf das Bauspardarlehen. Die Bausparkasse prüft dafür die Bewertungszahl, die sich aus deinen Sparraten, der Vertragslaufzeit und den angefallenen Zinsen ergibt. Du kannst das Darlehen annehmen, den Vertrag weiter besparen oder dir das Guthaben auszahlen lassen.

  • In der Darlehensphase tilgst du das Bauspardarlehen in monatlichen Raten inklusive Zinsen.
  • Sondertilgungen sind beim Bauspardarlehen jederzeit ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich.
  • Der exakte Zuteilungszeitpunkt lässt sich nicht auf den Monat genau vorhersagen.
01

Ansparphase

Du besparst den Vertrag mit monatlichen Raten, bis 40 bis 50 Prozent der Bausparsumme erreicht sind. Das dauert meist sieben bis zehn Jahre. Auf das Guthaben erhältst du einen meist niedrigen Guthabenzins.

02

Zuteilungsphase

Die Bausparkasse prüft anhand der Bewertungszahl, ob dein Vertrag zuteilungsreif ist. Ist das der Fall, kannst du das Bauspardarlehen abrufen oder dir das Guthaben auszahlen lassen.

03

Darlehensphase

Du nimmst das Darlehen in Anspruch und tilgst es in monatlichen Raten. Der Zinssatz steht seit Vertragsabschluss fest, Sondertilgungen sind jederzeit möglich.

03 · Checkliste

Bausparsumme und Eigenkapital: So planst du die richtige Höhe

Die Bausparsumme bestimmt, wie viel Eigenkapital du ansparst und wie hoch dein späteres Darlehen ausfällt. Sie sollte zu deinem geplanten Immobilienvorhaben passen.

Kalkuliere die Gesamtkosten deines Vorhabens inklusive Kaufnebenkosten, bevor du dich festlegst.

Beachte, dass die Abschlussgebühr von 1 bis 1,6 Prozent der Bausparsumme sofort fällig wird. Bei einer Bausparsumme von 100.000 Euro sind das mindestens 1.000 Euro, die dein Vertrag zu Beginn im Minus startet. Plane die Bausparsumme so, dass du 40 bis 50 Prozent davon realistisch ansparen kannst.

  • Orientiere dich am Regelsparbeitrag, um die Zuteilung nicht unnötig zu verzögern.
  • Lass Spielraum für Sonderzahlungen, falls du schneller zuteilungsreif werden willst.
  • Berücksichtige, dass eine zu hohe Bausparsumme die Zuteilung über viele Jahre hinauszögern kann.

Checkliste für die Wahl der Bausparsumme

01

Kalkuliere die Gesamtkosten deines Vorhabens inklusive Kaufnebenkosten.

02

Plane die Bausparsumme so, dass du 40 bis 50 Prozent davon realistisch ansparen kannst.

03

Berücksichtige, dass die Abschlussgebühr von 1 bis 1,6 Prozent sofort fällig wird.

04

Orientiere dich am Regelsparbeitrag, um die Zuteilung nicht unnötig zu verzögern.

05

Lass Spielraum für Sonderzahlungen, falls du schneller zuteilungsreif werden willst.

04 · Im Vertrag

Bewertungs­zahl und Zuteilungs­reife: Wann bekommst du das Darlehen?

Die Zuteilung hängt nicht allein vom angesparten Betrag ab. Die Bausparkasse berechnet intern eine Bewertungszahl, die über die Reihenfolge der Darlehensvergabe entscheidet.

Sie ergibt sich aus der Höhe deiner Sparraten, der Vertragslaufzeit und den monatlich anfallenden Zinsen.

Die genaue Formel legt jede Bausparkasse selbst fest, daher ist die Zuteilungsreife im Vorfeld nicht zu 100 Prozent vorhersagbar. Bei einigen Tarifen muss zusätzlich eine Mindestsparzeit abgelaufen sein, bevor der Vertrag zugeteilt wird. Du musst 40 bis 50 Prozent der Bausparsumme angespart haben, bevor eine Zuteilung möglich ist.

  • Die Bewertungszahl soll sicherstellen, dass die Darlehen gerecht vergeben werden.
  • Der exakte Zuteilungszeitpunkt lässt sich nicht auf den Monat genau vorhersagen.
  • Nach der Zuteilung kannst du das Darlehen abrufen oder dir das Guthaben auszahlen lassen.

Faktoren für die Zuteilungsreife

MindestguthabenPflichtDu musst 40 bis 50 Prozent der Bausparsumme angespart haben, bevor eine Zuteilung möglich ist.
BewertungszahlBerechnungSie ergibt sich aus Sparraten, Vertragslaufzeit und Zinsen. Die genaue Formel legt jede Bausparkasse selbst fest.
MindestsparzeitFristBei einigen Tarifen muss zusätzlich eine bestimmte Zeit abgelaufen sein, bevor der Vertrag zugeteilt wird.
WartezeitUnsicherheitDer exakte Zuteilungszeitpunkt lässt sich nicht auf den Monat genau vorhersagen.

05 · Kosten

Kosten eines Bausparvertrags: Abschlussgebühr, Agio und Kontoführung

Neben der Abschlussgebühr können weitere Kosten anfallen. Diese Posten mindern dein Guthaben und sollten vor dem Abschluss bekannt sein.

Die Abschlussgebühr beträgt zwischen 1 und 1,6 Prozent der Bausparsumme und wird zu Beginn fällig. Bei einer Bausparsumme von 100.000 Euro sind das mindestens 1.000 Euro. Diese Gebühr wird bei einer Kündigung nicht erstattet und mindert dein anfängliches Guthaben.

Bei einigen Tarifen kommen jährliche Kontoführungsgebühren hinzu. Für das Darlehen verlangen manche Bausparkassen zusätzlich ein Agio, also einen Aufschlag auf die Darlehenssumme. Die Abschlussgebühr wird zu Beginn fällig und bei einer Kündigung nicht erstattet.

  • Die Abschlussgebühr liegt bei 1 bis 1,6 Prozent der Bausparsumme.
  • Jährliche Kontoführungsgebühren fallen je nach Tarif an.
  • Ein Agio auf das Darlehen wird nur bei einigen Bausparkassen erhoben.

Typische Kostenpositionen im Überblick

Abschlussgebühr1 bis 1,6 % der Bausparsumme
Jährliche Kontoführungsgebührje nach Tarif
Agio auf das Darlehenje nach Tarif

06 · Was gilt

Staatliche Förderung: Wohnungs­bauprämie und andere Zulagen

Der Staat unterstützt das Bausparen unter bestimmten Voraussetzungen. Diese Förderungen fließen direkt in dein Bausparguthaben und erhöhen dein Eigenkapital.

Die Wohnungsbauprämie fließt direkt in dein Bausparguthaben und erhöht dein Eigenkapital, sofern du den Vertrag für wohnwirtschaftliche Zwecke verwendest. Auch vermögenswirksame Leistungen deines Arbeitgebers können in den Vertrag eingezahlt werden.

Die Förderungen sind an Bedingungen geknüpft. Nutzt du das Guthaben später für Konsumzwecke ohne wohnwirtschaftlichen Bezug, entfallen die staatlichen Vorteile. Wohnungsbauprämie, vermögenswirksame Leistungen und steuerliche Vorteile fördern dein Bausparen nur bei wohnwirtschaftlicher Verwendung.

  • Die Wohnungsbauprämie wird für wohnwirtschaftliche Verwendung gewährt.
  • Vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers können zusätzlich in den Vertrag fließen.
  • Reine Geldanlagen ohne spätere Immobiliennutzung werden nicht gefördert.

Fördert dein Bausparen

·Wohnungsbauprämie für wohnwirtschaftliche Verwendung
·Vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers
·Steuerliche Vorteile bei wohnwirtschaftlicher Nutzung

Fördert dein Bausparen nicht

·Auszahlung des Guthabens für Konsumzwecke ohne wohnwirtschaftlichen Bezug
·Bausparverträge, die ausschließlich als reine Geldanlage ohne spätere Immobiliennutzung laufen

07 · Vergleich

Bausparvertrag oder klassische Baufinanzierung: Was passt zu dir?

Beide Wege führen zur Immobilie, unterscheiden sich aber in Flexibilität und Zinssicherheit. Der direkte Vergleich hilft dir bei der Entscheidung.

Beim Bausparvertrag wird der Darlehenszins bei Abschluss festgeschrieben, während eine klassische Baufinanzierung meist nur eine Zinsbindung für 10 bis 15 Jahre bietet. Dafür musst du beim Bausparen zunächst systematisch Eigenkapital ansparen, bevor du an das Darlehen kommst.

Die Kosten zu Beginn unterscheiden sich deutlich: Beim Bausparvertrag fällt sofort eine Abschlussgebühr von 1 bis 1,6 Prozent an, bei der klassischen Baufinanzierung können Bereitstellungszinsen und Kontoführungsgebühren entstehen. Ein Bausparvertrag eignet sich besonders, wenn du frühzeitig mit dem Sparen beginnst und dir die heutigen Darlehenszinsen für die Zukunft sichern willst.

  • Beim Bausparvertrag ist die Sondertilgung jederzeit ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich.
  • Bei der klassischen Baufinanzierung ist die Sondertilgung oft begrenzt oder mit Aufschlag verbunden.
  • Der Bausparvertrag erfordert einen systematischen Eigenkapitalaufbau über mehrere Jahre.
Bausparvertrag und Baufinanzierung im Vergleich
BausparvertragKlassische Baufinanzierung
ZinssicherungDarlehenszins wird bei Abschluss festgeschriebenZinsbindung meist für 10 bis 15 Jahre
EigenkapitalaufbauSystematisches Ansparen über mehrere Jahre
Flexibilität bei SondertilgungJederzeit ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich
Kosten zu BeginnAbschlussgebühr von 1 bis 1,6 Prozent

08 · Fehler vermeiden

Häufige Fehler beim Bausparen vermeiden

Ein Bausparvertrag bindet dich über viele Jahre. Diese typischen Fehler führen zu unnötigen Kosten oder einer verspäteten Zuteilung.

Setzt du die Bausparsumme zu hoch an, dauert es unnötig lange, bis du die erforderlichen 40 bis 50 Prozent angespart hast.

Der Guthabenzins ist meist niedrig und sollte nicht als Hauptargument für den Abschluss dienen. Entscheidend ist der Darlehenszins, den du dir für die Zukunft sicherst. Kündigst du den Vertrag, verlierst du die Abschlussgebühr und musst eine Frist von drei bis sechs Monaten einhalten.

  • Setze die Bausparsumme nicht zu hoch an, sonst verzögert sich die Zuteilung unnötig.
  • Beantrage staatliche Förderungen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
  • Rufe das Darlehen ab, wenn der Vertrag zuteilungsreif ist, sonst riskierst du eine Kündigung durch die Bausparkasse.

Diese Fehler solltest du vermeiden

·Bausparsumme zu hoch ansetzen, sodass die Zuteilung unnötig lange dauert.
·Guthabenzins als Hauptargument nutzen, obwohl der Darlehenszins entscheidend ist.
·Staatliche Förderungen nicht beantragen, obwohl die Voraussetzungen erfüllt sind.
·Vertrag kündigen, ohne die Frist von drei bis sechs Monaten und den Verlust der Abschlussgebühr zu bedenken.
·Darlehen nicht abrufen, obwohl der Vertrag zuteilungsreif ist, und dadurch eine Kündigung durch die Bausparkasse riskieren.

09 · Hintergrund

Zinssicherung als Kernvorteil: So profitierst du bei steigenden Bauzinsen

Der festgeschriebene Darlehenszins schützt dich vor steigenden Zinsen am Markt. Gerade in Phasen mit Zinsen über 3 Prozent wird dieser Vorteil spürbar.

Die Bauzinsen stiegen 2022 innerhalb kurzer Zeit von gut 1 Prozent auf über 4 Prozent an. Seitdem haben sich die Zinsen bei ungefähr 3 bis 4 Prozent eingependelt. Mit einem Bausparvertrag sicherst du dir den Darlehenszins bereits heute ab, unabhängig davon, wie sich der Markt bis zur Zuteilung entwickelt.

Sinken die Bauzinsen während deiner Ansparphase, bist du nicht an das Bauspardarlehen gebunden. Du kannst das angesparte Guthaben als Eigenkapital in eine klassische Baufinanzierung einbringen und auf das Darlehen aus dem Bausparvertrag verzichten. Der festgeschriebene Darlehenszins schützt dich vor steigenden Zinsen am Markt, ohne dich bei sinkenden Zinsen zu binden.

  • Die Zinssicherung funktioniert in beide Richtungen: Du profitierst bei steigenden Zinsen und bleibst bei sinkenden Zinsen flexibel.
  • Das angesparte Guthaben kannst du jederzeit als Eigenkapital in eine andere Finanzierung einbringen.
  • Die Bauzinsen liegen seit einigen Jahren im Durchschnitt bei über 3 Prozent.

Die Bauzinsen stiegen 2022 innerhalb kurzer Zeit von gut 1 Prozent auf über 4 Prozent an. Seitdem haben sich die Zinsen bei ungefähr 3 bis 4 Prozent eingependelt. Mit einem Bausparvertrag sicherst du dir den Darlehenszins bereits heute ab, unabhängig davon, wie sich der Markt bis zur Zuteilung entwickelt.

Sinken die Bauzinsen während deiner Ansparphase, bist du nicht an das Bauspardarlehen gebunden. Du kannst das angesparte Guthaben als Eigenkapital in eine klassische Baufinanzierung einbringen und auf das Darlehen aus dem Bausparvertrag verzichten.

Die Zinssicherung funktioniert in beide Richtungen: Du profitierst von fallenden Zinsen, bist aber gegen steigende Zinsen abgesichert. Diese Option macht den Bausparvertrag zu einem Instrument der Planungssicherheit für deine spätere Immobilienfinanzierung.

10 · Was gilt

Bausparvertrag kündigen oder auszahlen lassen: Deine Optionen nach der Zuteilung

Nach der Zuteilung hast du mehrere Möglichkeiten. Die Entscheidung hängt von deiner aktuellen Lebenssituation und deinen Plänen für die Immobilie ab.

Du kannst das Darlehen abrufen und deine Immobilie finanzieren, das Guthaben als Eigenkapital in eine klassische Baufinanzierung einbringen oder den Vertrag weiter besparen und das Darlehen später nutzen.

Eine Kündigung während der Ansparphase ist mit einer Frist von drei bis sechs Monaten möglich, führt aber zum Verlust der Abschlussgebühr und aller Förderansprüche. Ist dein Vertrag zuteilungsreif, kannst du das Guthaben inklusive Zinsen einfach auszahlen lassen, ohne zu kündigen.

  • Das Darlehen abrufen ist sinnvoll, wenn du eine Immobilie finanzieren willst.
  • Das Guthaben als Eigenkapital einzubringen ist sinnvoll, wenn die aktuellen Bauzinsen niedriger sind als dein Bauspardarlehenszins.
  • Eine Kündigung ohne dringenden Bedarf ist eher nicht sinnvoll, weil du die Abschlussgebühr verlierst.

Sinnvoll bei

·Darlehen abrufen und Immobilie finanzieren
·Guthaben als Eigenkapital in eine Baufinanzierung einbringen
·Vertrag weiter besparen und Darlehen später nutzen

Eher nicht sinnvoll bei

·Guthaben auszahlen lassen und für Konsum ausgeben, wenn staatliche Förderungen geflossen sind
·Vertrag ohne dringenden Bedarf kündigen und Abschlussgebühr verlieren

11 · Im Vertrag

Bausparvertrag in der Steuererklärung: Was du beachten musst

Die steuerliche Behandlung hängt von der Verwendung des Bausparvertrags ab. Wohnwirtschaftliche Nutzung wird anders behandelt als eine reine Geldanlage.

Die Wohnungsbauprämie ist steuerfrei und wird direkt dem Bausparguthaben gutgeschrieben. Guthabenzinsen unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag, sofern dein Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person überschritten ist.

Vermögenswirksame Leistungen deines Arbeitgebers sind steuerpflichtiger Arbeitslohn, können aber durch die Arbeitnehmersparzulage gefördert werden. Zinsen auf das Bausparguthaben unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag, sofern der Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person überschritten ist.

  • Die Wohnungsbauprämie ist steuerfrei und wird direkt dem Bausparguthaben gutgeschrieben.
  • Vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers sind steuerpflichtiger Arbeitslohn.
  • Die Arbeitnehmersparzulage kann die Steuerlast auf vermögenswirksame Leistungen reduzieren.

Steuerliche Aspekte beim Bausparen

WohnungsbauprämieFörderungDie Prämie ist steuerfrei und wird direkt dem Bausparguthaben gutgeschrieben.
Vermögenswirksame LeistungenArbeitgeberZahlungen des Arbeitgebers in den Bausparvertrag sind steuerpflichtiger Arbeitslohn, können aber durch die Arbeitnehmersparzulage gefördert werden.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026