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Bausparvertrag: So funktioniert die Erklärung für Spar- und Darlehensphase
Ein Bausparvertrag kombiniert einen Sparplan mit einem festverzinsten Immobiliendarlehen. Du sicherst dir damit schon heute einen festen Zinssatz für ein späteres Wohnvorhaben.
10 Kapitel · 15 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026
Das Wichtigste
- Ein Bausparvertrag besteht aus Ansparphase, Zuteilung und Darlehensphase.
- Du sparst in der Regel 30 bis 50 Prozent der Bausparsumme selbst an.
- Staatliche Förderungen wie Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage erhöhen dein Guthaben.
- Der Darlehenszins steht bereits bei Vertragsabschluss fest und gibt dir Planungssicherheit.
01 · Grundlagen
Was ist ein Bausparvertrag?
Ein Bausparvertrag ist ein Spar- und Finanzierungsinstrument für wohnwirtschaftliche Zwecke. Du verpflichtest dich, regelmäßig zu sparen, und erhältst im Gegenzug einen Anspruch auf ein zinsgünstiges Darlehen.
Bei einem Bausparvertrag legst du dich auf eine feste Bausparsumme fest, die sich aus deinem Sparguthaben und einem späteren Darlehen zusammensetzt. Du sicherst dir damit bereits heute einen festen Zinssatz für das Darlehen, unabhängig davon, wie sich die Zinsen am Kapitalmarkt entwickeln. Diese Planungssicherheit ist der Kern des Bausparens.
Der Vertrag ist an einen wohnwirtschaftlichen Zweck gebunden. Du kannst ihn für den Bau, den Kauf oder die Modernisierung einer Immobilie verwenden, aber auch für eine Anschlussfinanzierung, wenn die Zinsbindung eines bestehenden Kredits ausläuft. Sogar der reine Vermögensaufbau ist möglich, solange du die spätere Verwendung für Wohnzwecke im Blick behältst.
Für deine Einzahlungen erhältst du Guthabenzinsen, die von Anfang an feststehen. Zusätzlich kannst du staatliche Förderungen wie die Wohnungsbauprämie oder die Arbeitnehmersparzulage beantragen, wenn du die Einkommensgrenzen einhältst. Diese Zulagen fließen direkt in deinen Bausparvertrag und erhöhen dein Guthaben schneller.
Die Bausparsumme ist die vertraglich vereinbarte Gesamtsumme aus deinem Sparguthaben und dem Bauspardarlehen. Ein Beispiel: Vereinbarst du eine Bausparsumme von 50.000 Euro und sparst 25.000 Euro an, erhältst du nach der Zuteilung ein Darlehen über die restlichen 25.000 Euro.
Für Studierende kann ein Bausparvertrag ein sinnvoller Baustein sein, um frühzeitig Eigenkapital für die Zeit nach dem Studium aufzubauen. Du profitierst von festen Zinsen und kannst staatliche Zulagen mitnehmen, sobald du eigenes Einkommen hast.
Kurz erklärt
Bausparvertrag
Ein Finanzprodukt, das eine Sparphase mit einem späteren Immobiliendarlehen kombiniert. Aus deinem Sparguthaben und dem Bauspardarlehen ergibt sich die vertraglich vereinbarte Bausparsumme.
Der Vertrag ist für Bau, Kauf, Modernisierung oder Anschlussfinanzierung einer Immobilie einsetzbar.
02 · Schritt für Schritt
Wie funktioniert ein Bausparvertrag in 3 Phasen?
Der Ablauf eines Bausparvertrags gliedert sich in drei klare Abschnitte. Jede Phase hat eigene Regeln für Einzahlungen, Zuteilung und Rückzahlung.
Der Ablauf eines Bausparvertrags ist in drei aufeinanderfolgende Phasen gegliedert. In der Ansparphase zahlst du regelmäßig Sparraten ein, bis du das vertraglich festgelegte Mindestguthaben erreicht hast. Dieses liegt je nach Tarif häufig zwischen 30 und 50 Prozent der Bausparsumme.
Die Zuteilung erfolgt, sobald du neben dem Mindestguthaben auch die erforderliche Bewertungszahl erreicht hast. Diese Zahl ergibt sich aus deiner Sparleistung und der Dauer deines Vertrags. Erst mit der Zuteilung erhältst du den Anspruch auf das Bauspardarlehen und kannst über die gesamte Bausparsumme verfügen.
In der Darlehensphase wird das Bauspardarlehen ausgezahlt, und du beginnst mit der Rückzahlung. Die monatlichen Raten setzen sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen und bleiben über die gesamte Laufzeit gleich hoch. Der Zinssatz stand bereits bei Vertragsabschluss fest.
Die Mindestsparzeit bis zur Zuteilung beträgt bei vielen Tarifen durchschnittlich 12 Monate. Das bedeutet, dass du deinen Vertrag nicht sofort nach Erreichen des Mindestguthabens zuteilungsreif bekommst, sondern eine gewisse Vertragslaufzeit abwarten musst.
Für dich als Studierende oder Studierenden heißt das: Je früher du mit dem Bausparen beginnst, desto eher erreichst du die Zuteilungsreife. Auch kleine monatliche Beträge summieren sich über die Jahre und bringen dich deinem späteren Wohnvorhaben näher.
Ansparphase
Du schließt einen Vertrag über eine festgelegte Bausparsumme ab und zahlst regelmäßig Sparraten ein. Dein Guthaben wächst durch Einzahlungen, Guthabenzinsen und mögliche staatliche Zulagen.
Zuteilung
Sobald du das Mindestguthaben (je nach Tarif 30, 40 oder 50 Prozent der Bausparsumme) und die erforderliche Bewertungszahl erreicht hast, wird dein Vertrag zuteilungsreif. Du kannst nun über die gesamte Bausparsumme verfügen.
Darlehensphase
Du nimmst das Bauspardarlehen in Anspruch und zahlst es in monatlich gleichbleibenden Raten aus Zins und Tilgung zurück. Der Zinssatz stand bereits bei Vertragsabschluss fest.
03 · Kosten
Bausparsumme und Sparphase: Diese Beträge solltest du kennen
Die Bausparsumme ist die zentrale Größe deines Vertrags. Sie bestimmt deine Sparrate, dein Mindestguthaben und die Höhe des späteren Darlehens.
Die Bausparsumme bestimmt alle weiteren Größen deines Vertrags. Sie legt fest, wie hoch dein Mindestguthaben sein muss, wie viel du monatlich einzahlst und welches Darlehen du später erwarten kannst. Eine realistische Einschätzung deines späteren Finanzbedarfs ist daher entscheidend.
Der Regelsparbeitrag orientiert sich an der Bausparsumme und liegt in der Regel bei 5 Promille pro Monat. Bei einer Bausparsumme von 50.000 Euro wären das 250 Euro im Monat. Du kannst die Sparrate aber flexibel anpassen, solange du das Mindestguthaben erreichst.
Zusätzlich zu deinen eigenen Einzahlungen fließen staatliche Zulagen und Guthabenzinsen in den Vertrag. Auch Sonderzahlungen wie Geldgeschenke oder Weihnachtsgeld kannst du einzahlen, um schneller zuteilungsreif zu werden.
Das Mindestguthaben für die Zuteilung liegt je nach Tarif bei 30 bis 50 Prozent der Bausparsumme. Bei einer Bausparsumme von 50.000 Euro musst du also zwischen 15.000 und 25.000 Euro angespart haben, bevor du das Darlehen in Anspruch nehmen kannst.
Die einmalige Abschlussgebühr wird in der Regel mit den ersten Sparraten verrechnet. Sie mindert dein anfängliches Guthaben, daher solltest du sie bei der Planung deiner Sparphase berücksichtigen.
Typische Orientierungswerte in der Ansparphase
04 · Im Vertrag
Bewertungszahl und Zuteilungsreife: Wann bekommst du dein Geld?
Die Zuteilung deines Bausparvertrags hängt nicht nur vom angesparten Guthaben ab. Eine zentrale Rolle spielt die Bewertungszahl, die deine Sparleistung und Vertragsdauer bewertet.
Die Zuteilungsreife hängt nicht allein vom angesparten Guthaben ab. Eine zentrale Rolle spielt die Bewertungszahl, die deine Sparleistung und die Vertragsdauer bewertet. Sie bestimmt, wann dein Vertrag zuteilungsreif wird und in welcher Reihenfolge Bausparer bei der Zuteilung berücksichtigt werden.
Erreichen mehrere Bausparer gleichzeitig die Zuteilungsphase, erhält derjenige mit der höchsten Bewertungszahl zuerst sein Darlehen. Wer regelmäßig und über einen längeren Zeitraum einzahlt, verbessert seine Bewertungszahl und damit seine Position in der Warteschlange.
Neben der Bewertungszahl verlangen viele Tarife eine Mindestvertragslaufzeit, bevor eine Zuteilung möglich ist. Diese beträgt durchschnittlich 12 Monate. Auch wenn du das Mindestguthaben schneller erreichst, musst du diese Frist abwarten.
Die Bewertungszahl ergibt sich aus deiner Sparleistung und der Dauer deines Vertrags. Sie ist kein fester Betrag, sondern eine Kennzahl, die sich mit jeder Einzahlung und jedem Monat Laufzeit verändert.
Für dich bedeutet das: Je kontinuierlicher du sparst, desto schneller erreichst du die Zuteilungsreife. Unregelmäßige Einzahlungen oder lange Pausen können deine Bewertungszahl verschlechtern und die Zuteilung verzögern.
Voraussetzungen für die Zuteilung
05 · Hintergrund
Darlehensphase: So zahlst du dein Bauspardarlehen zurück
Nach der Zuteilung beginnt die Rückzahlung deines Bauspardarlehens. Die Konditionen dafür hast du bereits bei Vertragsabschluss festgelegt.
Nach der Zuteilung erhältst du dein angespartes Guthaben zusammen mit dem Bauspardarlehen ausgezahlt. Die monatlichen Tilgungsbeiträge setzen sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen. Die Höhe deiner Rate bleibt über die gesamte Laufzeit gleich, auch wenn sich die Zusammensetzung aus Zins und Tilgung im Laufe der Zeit verändert.
Der Zinssatz für dein Bauspardarlehen steht von Anfang an fest. Das gibt dir Planungssicherheit, unabhängig davon, wie sich die Zinsen am Kapitalmarkt entwickeln. Du weißt bereits bei Vertragsabschluss, welche Belastung in der Rückzahlphase auf dich zukommt.
Du musst das Bauspardarlehen nicht sofort nach der Zuteilung in Anspruch nehmen. Du hast die Option, es auch zu einem späteren Zeitpunkt abzurufen, wenn du es tatsächlich benötigst. Das ist besonders hilfreich, wenn sich dein Wohnvorhaben zeitlich verschiebt.
Die monatliche Rückzahlungsrate bleibt während der gesamten Darlehensphase gleich hoch. Nur das Verhältnis von Zins- und Tilgungsanteil verschiebt sich: Anfangs zahlst du mehr Zinsen, später mehr Tilgung.
Auch in der Darlehensphase können staatliche Förderungen zur Tilgung deines Darlehens beitragen. Das reduziert deine effektive Belastung und verkürzt die Rückzahlungsdauer.
In der Darlehensphase erhältst du dein angespartes Guthaben zusammen mit dem Bauspardarlehen ausgezahlt. Die monatlichen Tilgungsbeiträge setzen sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen. Die Höhe deiner Rate bleibt über die gesamte Laufzeit gleich, auch wenn sich die Zusammensetzung aus Zins und Tilgung im Laufe der Zeit verändert.
Der Zinssatz für dein Bauspardarlehen steht von Anfang an fest. Das gibt dir Planungssicherheit, unabhängig davon, wie sich die Zinsen am Kapitalmarkt entwickeln. Auch in dieser Phase können staatliche Förderungen zur Tilgung deines Darlehens beitragen.
06 · Was gilt
Staatliche Förderung: Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage
Der Staat unterstützt Bausparer mit verschiedenen Zulagen. Ob du Anspruch hast, hängt von deinem Einkommen und der Art der eingezahlten Beträge ab.
Die Wohnungsbauprämie erhältst du für deine eigenen Sparbeiträge, wenn dein zu versteuerndes Einkommen unter der festgelegten Grenze liegt. Die Arbeitnehmersparzulage wird für vermögenswirksame Leistungen deines Arbeitgebers gewährt, ebenfalls abhängig von deinem Einkommen.
Zusätzlich gibt es den Wohn-Riester für Beiträge, die du im Rahmen eines Riester-Vertrags in deinen Bausparvertrag einzahlst. Diese Förderung ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft und eignet sich vor allem für langfristig orientierte Sparer.
Die Förderungen musst du aktiv beantragen, sie fließen nicht automatisch. Die Fristen und Formulare unterscheiden sich je nach Zulage, daher solltest du dich frühzeitig informieren, welche Nachweise du einreichen musst.
Förderfähig sind nur Sparbeiträge bis zu den festgelegten Höchstbeträgen. Alles, was du darüber hinaus einzahlst, wird nicht bezuschusst. Auch Bausparverträge, die du nicht für wohnwirtschaftliche Zwecke verwendest, sind von der Förderung ausgeschlossen.
Für Studierende mit geringem Einkommen kann die Wohnungsbauprämie besonders attraktiv sein. Sobald du eigenes Einkommen hast, lohnt sich ein Blick auf die Einkommensgrenzen, um keine Zulage zu verpassen.
Förderfähig
Nicht förderfähig
07 · Vergleich
Bausparen oder Immobilienkredit: Wo liegen die Unterschiede?
Ein Bausparvertrag ist nicht die einzige Möglichkeit, eine Immobilie zu finanzieren. Der klassische Immobilienkredit funktioniert anders und eignet sich für andere Ausgangslagen.
Ein Bausparvertrag und ein klassischer Immobilienkredit unterscheiden sich grundlegend in ihrer Funktionsweise. Beim Bausparen sparst du zunächst Eigenkapital an und erhältst später ein Darlehen zu einem Zinssatz, der bereits bei Vertragsabschluss feststeht. Beim Immobilienkredit wird der Zinssatz erst bei Kreditaufnahme vereinbart und hängt vom aktuellen Marktniveau ab.
Der Bausparvertrag verlangt ein Mindestguthaben von 30 bis 50 Prozent der Bausparsumme, bevor du das Darlehen erhältst. Beim Immobilienkredit wird Eigenkapital vorausgesetzt, dessen Höhe variiert, aber du erhältst die gesamte Kreditsumme sofort.
Staatliche Förderungen wie Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage gibt es nur beim Bausparen. Ein klassischer Immobilienkredit bietet keine direkten staatlichen Zulagen, dafür aber mehr Flexibilität bei der Kreditsumme und der Auszahlung.
Ein Bausparvertrag eignet sich besonders, wenn du langfristig planst und dir heute schon einen festen Zinssatz sichern möchtest. Ein Immobilienkredit ist die bessere Wahl, wenn du sofort eine Immobilie finanzieren musst und bereits ausreichend Eigenkapital mitbringst.
Für Studierende kann die Kombination aus beiden sinnvoll sein: Ein Bausparvertrag für den langfristigen Vermögensaufbau und später ein Immobilienkredit für die konkrete Finanzierung, falls das Bauspardarlehen nicht ausreicht.
| Bausparvertrag | Immobilienkredit | |
|---|---|---|
| Zinssatz | Steht bereits bei Vertragsabschluss fest | Wird bei Kreditaufnahme vereinbart |
| Eigenkapital | 30 bis 50 Prozent der Bausparsumme werden angespart | |
| Förderung | Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmersparzulage möglich | |
| Verwendung | Für wohnwirtschaftliche Zwecke wie Bau, Kauf oder Modernisierung |
08 · Kosten
Abschlussgebühr und Zinssatz: Diese Kosten kommen auf dich zu
Neben den Sparraten fallen beim Bausparen weitere Kosten an. Die wichtigste ist die einmalige Abschlussgebühr, die deine Rendite in der Sparphase mindert.
Die wichtigste einmalige Kostenposition beim Bausparen ist die Abschlussgebühr. Sie wird bei Vertragsabschluss fällig und hängt von der Höhe der Bausparsumme ab. In der Regel wird sie mit den ersten Sparraten verrechnet und steht nicht als separates Guthaben zur Verfügung.
Der Guthabenzins in der Sparphase ist fest vereinbart und liegt oft niedriger als der Darlehenszins. Das bedeutet, dass dein angespartes Geld während der Sparphase nur moderat verzinst wird. Der Vorteil liegt im festen Darlehenszins, den du dir für die Zukunft sicherst.
Der Darlehenszins in der Rückzahlphase steht ebenfalls von Anfang an fest und ist unabhängig vom Kapitalmarkt. Du weißt also bereits bei Vertragsabschluss, welche Zinsbelastung in der Darlehensphase auf dich zukommt.
Die Abschlussgebühr wird einmalig fällig und mindert dein anfängliches Guthaben. Bei einer hohen Bausparsumme fällt entsprechend eine höhere Gebühr an, daher solltest du die Bausparsumme realistisch wählen.
Vergleiche vor dem Abschluss die Abschlussgebühr, den Guthabenzins und den Darlehenszins verschiedener Tarife. Diese drei Größen bestimmen maßgeblich, wie attraktiv ein Bausparvertrag für dich ist.
Kosten und Zinsen beim Bausparvertrag
09 · Fehler vermeiden
Häufige Fehler beim Bausparen vermeiden
Ein Bausparvertrag bindet dich über viele Jahre. Diese typischen Fehler solltest du bei Abschluss und während der Laufzeit vermeiden.
Fehler bei Abschluss oder während der Laufzeit können dich Rendite oder Flexibilität kosten. Der häufigste Fehler ist eine falsch gewählte Bausparsumme: Setzt du sie zu niedrig an, erhältst du später weniger Darlehen, als du für dein Vorhaben benötigst. Setzt du sie zu hoch an, zahlst du eine höhere Abschlussgebühr und sparst länger, bis dein Vertrag zuteilungsreif wird.
Ein weiterer Fehler ist, staatliche Förderungen nicht zu beantragen. Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage fließen nicht automatisch, du musst sie aktiv beantragen. Wer das versäumt, lässt Geld liegen, das ihm zusteht.
Die Kündigung vor der Zuteilung ist besonders nachteilig. Du verlierst den Anspruch auf das zinsgünstige Darlehen und mögliche staatliche Zulagen. Auch das sofortige Abrufen des Darlehens, obwohl du es noch nicht brauchst, kann ungünstig sein, weil du dann bereits Zinsen zahlst, ohne das Geld zu verwenden.
Die Bausparsumme sollte deinem tatsächlichen Finanzbedarf entsprechen, nicht deiner Wunschvorstellung. Eine realistische Planung verhindert spätere Engpässe oder unnötige Kosten.
Für Studierende gilt: Beginne früh mit dem Sparen, aber wähle die Bausparsumme so, dass du die monatlichen Raten langfristig aufbringen kannst. Ein zu ehrgeiziger Vertrag wird zur Belastung, wenn sich deine Einkommenssituation ändert.
Diese Fehler kosten dich Rendite oder Flexibilität
10 · Checkliste
Checkliste: So findest du den passenden Bausparvertrag
Bevor du einen Bausparvertrag abschließt, solltest du deine Ziele und deine finanzielle Situation klären. Diese Punkte helfen dir bei der Auswahl.
Lege fest, wann und wofür du das Geld verwenden möchtest, ob für Kauf, Bau, Modernisierung oder Anschlussfinanzierung. Davon hängt ab, welche Bausparsumme und welcher Tarif für dich infrage kommen.
Berechne die benötigte Bausparsumme realistisch anhand deines Vorhabens. Prüfe, ob du die monatliche Sparrate langfristig aufbringen kannst, auch wenn sich deine Lebenssituation ändert. Ein Bausparvertrag läuft über viele Jahre, daher ist eine konservative Planung sinnvoll.
Vergleiche die Höhe der Abschlussgebühr und der laufenden Kosten verschiedener Tarife. Achte auf den festgeschriebenen Darlehenszins und die Guthabenzinsen, denn diese beiden Größen bestimmen deine Rendite und deine spätere Belastung.
Prüfe, ob du die Voraussetzungen für staatliche Förderungen erfüllst, bevor du dich für einen Tarif entscheidest. Die Einkommensgrenzen für Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage können deine Wahl beeinflussen.
Lies die Bedingungen für die Zuteilung genau: Mindestguthaben, Mindestsparzeit und Bewertungszahl. Diese Faktoren entscheiden, wann du über dein Geld verfügen kannst. Ein Tarif mit niedrigerem Darlehenszins kann eine längere Sparphase erfordern, was für deine Planung entscheidend sein kann.
Darauf solltest du vor dem Abschluss achten
Lege fest, wann und wofür du das Geld verwenden möchtest (Kauf, Bau, Modernisierung, Anschlussfinanzierung).
Berechne die benötigte Bausparsumme realistisch anhand deines Vorhabens.
Prüfe, ob du die monatliche Sparrate langfristig aufbringen kannst.
Vergleiche die Höhe der Abschlussgebühr und der laufenden Kosten verschiedener Tarife.
Achte auf den festgeschriebenen Darlehenszins und die Guthabenzinsen.
Prüfe, ob du die Voraussetzungen für staatliche Förderungen erfüllst.
Lies die Bedingungen für die Zuteilung: Mindestguthaben, Mindestsparzeit und Bewertungszahl.
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