Ratgeber · Investieren
ETF beste Auswahl 2026: So findest du den passenden Indexfonds für dein Depot
Die besten ETFs für deinen Sparplan sind breit gestreut, günstig und langfristig ausgerichtet. Dieser Leitfaden zeigt dir, worauf es bei der Indexauswahl ankommt und warum ein MSCI World oder ein globaler Alle-Länder-ETF für die meisten Anleger die solide Basis ist.
10 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 12.10.2026
Das Wichtigste
- Für den langfristigen Vermögensaufbau eignen sich breit gestreute Aktien-ETFs auf Indizes wie den MSCI World oder den FTSE All-World.
- Achte bei der Auswahl auf eine Kostenquote unter 0,3 Prozent pro Jahr sowie ein Fondsalter von mehr als fünf Jahren.
- Ein ETF-Sparplan funktioniert bereits mit kleinen monatlichen Raten und nutzt den Durchschnittskosteneffekt.
- Kryptowährungen und Branchen-ETFs sind als Beimischung möglich, erhöhen aber das Risiko deutlich.
01 · Checkliste
Was macht einen guten ETF aus?
Ein guter ETF bildet einen breiten Marktindex ab, kostet wenig und lässt dich ruhig schlafen. Die folgenden Kriterien helfen dir, aus dem großen Angebot die passende Lösung zu filtern.
Die Produktvielfalt am Markt ist groß, doch für deinen langfristigen Vermögensaufbau musst du nur wenige harte Kriterien prüfen. Ein guter ETF bildet einen weltweiten Aktienindex ab und bleibt dabei dauerhaft günstig. Die Gesamtkostenquote, auch TER genannt, sollte unter 0,3 Prozent pro Jahr liegen.
Alter und Größe des Fonds sind ebenfalls entscheidend. Ein ETF sollte seit mehr als fünf Jahren an der Börse handelbar sein und ein Fondsvolumen von über 100 Millionen Euro eingesammelt haben. So reduzierst du das Risiko, dass der Anbieter den Fonds mangels Wirtschaftlichkeit wieder schließt.
- Der ETF bildet einen weltweiten Aktienindex ab, zum Beispiel den MSCI ACWI oder den FTSE All-World.
- Die Gesamtkostenquote (TER) liegt unter 0,3 Prozent pro Jahr.
- Der Fonds ist seit mehr als fünf Jahren an der Börse handelbar und hat ein Volumen von über 100 Millionen Euro.
- Der ETF nutzt physische Replikation und ist als UCITS-Fonds reguliert.
Kriterien für die ETF-Auswahl
Der ETF bildet einen weltweiten Aktienindex ab, zum Beispiel MSCI ACWI oder FTSE All-World.
Die Gesamtkostenquote (TER) liegt unter 0,3 Prozent pro Jahr.
Der Fonds ist seit mehr als fünf Jahren an der Börse handelbar.
Das Fondsvolumen beträgt mehr als 100 Millionen Euro.
Der ETF nutzt physische Replikation und ist als UCITS-Fonds reguliert.
02 · Vergleich
MSCI World oder Alle-Länder-ETF: Welcher Index passt zu dir?
Der MSCI World ist der bekannteste Aktienindex, deckt aber nur Industrieländer ab. Alle-Länder-Indizes wie der FTSE All-World oder der MSCI ACWI IMI streuen zusätzlich in Schwellenländer und kleinere Unternehmen.
Der MSCI World enthält rund 1.400 große und mittlere Unternehmen aus 23 Industrieländern. Ein Alle-Länder-ETF auf den FTSE All-World oder den MSCI ACWI IMI nimmt zusätzlich Schwellenländer und im Fall des IMI auch kleinere Unternehmen auf. Diese breitere Streuung reduziert dein Klumpenrisiko, wenn einzelne Regionen schwächeln.
Für Neuanlagen sind Alle-Länder-ETFs deshalb die erste Wahl. Hast du bereits einen MSCI-World-ETF im Depot, musst du ihn nicht verkaufen. Ein Verkauf würde nur unnötig früh Steuern auslösen, während der bestehende Fonds weiterhin eine solide Basis bleibt.
- Der MSCI World deckt nur Industrieländer ab und eignet sich für bestehende Depots.
- Der FTSE All-World und der MSCI ACWI IMI streuen zusätzlich in Schwellenländer und kleinere Unternehmen.
- Neue Sparraten kannst du einfach in einen breiteren Alle-Länder-ETF stecken.
| MSCI World | FTSE All-World / MSCI ACWI IMI | |
|---|---|---|
| Abgedeckte Regionen | Nur Industrieländer | Industrie- und Schwellenländer |
| Enthaltene Unternehmen | Große und mittlere Unternehmen | Mittlere und große Unternehmen |
| Typische Kostenquote (TER) | Unter 0,3 Prozent pro Jahr | Unter 0,3 Prozent pro Jahr |
| Geeignet für | Bestehende Depots | Neuanlagen |
03 · Schritt für Schritt
ETF-Sparplan: So funktioniert der regelmäßige Vermögensaufbau
Ein ETF-Sparplan zieht monatlich einen festen Betrag von deinem Konto ein und kauft dafür Anteile. So investierst du automatisch und vermeidest den Versuch, den Markt zeitlich perfekt treffen zu wollen.
Für einen Sparplan brauchst du zuerst ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Achte darauf, dass die Sparplanausführung dort kostenlos ist oder nur geringe Gebühren kostet. Danach wählst du einen breit gestreuten Aktien-ETF aus, prüfst Kostenquote, Fondsalter und Fondsvolumen und legst deine Sparrate fest.
Schon ab 25 Euro im Monat ist ein Sparplan möglich. Der genaue Ausführungstag, meist zum Monatsanfang oder zur Monatsmitte, hat langfristig kaum Einfluss auf deine Rendite. Wichtiger ist, dass du den Sparplan dauerhaft durchhältst und nicht bei Kursschwankungen unterbrichst.
- Eröffne ein Depot mit niedrigen Ordergebühren und möglichst kostenloser Sparplanausführung.
- Wähle einen breit gestreuten Aktien-ETF auf den FTSE All-World oder den MSCI ACWI.
- Lege eine Sparrate fest, die du langfristig entbehren kannst, und richte den Sparplan ein.
Depot eröffnen
Du brauchst ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Achte auf niedrige Ordergebühren und kostenlose Sparplanausführung.
ETF auswählen
Wähle einen breit gestreuten Aktien-ETF, zum Beispiel auf den FTSE All-World oder den MSCI ACWI. Prüfe Kostenquote, Fondsalter und Fondsvolumen.
Sparrate festlegen
Wähle einen Betrag, den du langfristig entbehren kannst.
Ausführungstag bestimmen
Der Sparplan wird meist zum Monatsanfang oder zur Monatsmitte ausgeführt. Der genaue Zeitpunkt hat langfristig kaum Einfluss auf deine Rendite.
Laufend prüfen
Kontrolliere einmal im Jahr deine Depotentwicklung und deine Sparrate. Verkaufe nicht bei kurzfristigen Kursschwankungen.
04 · Kosten
Was kostet ein ETF-Sparplan?
Die Kosten eines ETF-Sparplans setzen sich aus der jährlichen Kostenquote des Fonds und den Kaufgebühren deines Depots zusammen. Günstige Depots führen Sparpläne oft ohne Orderprovision aus.
Die jährliche Kostenquote des ETF fällt immer an und liegt bei den empfohlenen Fonds zwischen 0,12 und 0,25 Prozent. Bei einer Sparrate von 100 Euro im Monat und einem Anlagevolumen von 1.200 Euro im ersten Jahr sind das etwa 2 bis 3 Euro. Hinzu kommen mögliche Gebühren deines Depots.
Viele Online-Broker und Direktbanken führen ETF-Sparpläne ohne Ausführungsgebühr und ohne Depotführungsgebühr aus. Andere Anbieter verlangen bis zu 18 Euro pro Jahr für die Ausführung oder bis zu 30 Euro Depotgebühr. Diese Kosten lassen sich durch die Wahl eines günstigen Depots vollständig vermeiden.
- Die ETF-Kostenquote (TER) liegt bei breiten Welt-ETFs zwischen 0,12 und 0,25 Prozent pro Jahr.
- Die Sparplan-Ausführungsgebühr beträgt je nach Depot 0 bis 18 Euro pro Jahr.
- Eine Depotführungsgebühr von 0 bis 30 Euro pro Jahr fällt nur bei manchen Anbietern an.
Typische Kosten eines ETF-Sparplans
05 · Was gilt
Steuern auf ETF-Gewinne: Was bleibt dir netto?
Gewinne aus ETFs unterliegen der Abgeltungsteuer. Dank des Sparer-Pauschbetrags bleibt ein Teil deiner Erträge steuerfrei.
Steuerpflichtig sind Kursgewinne beim Verkauf deiner ETF-Anteile, Ausschüttungen des Fonds und die Vorabpauschale bei thesaurierenden ETFs. Nicht realisierte Kursgewinne im Depot bleiben dagegen steuerfrei, solange du die Anteile nicht verkaufst. Das gibt dir die Möglichkeit, den Verkaufszeitpunkt selbst zu steuern.
Der Sparer-Pauschbetrag schützt einen Teil deiner Erträge vor dem Finanzamt. Pro Person und Jahr bleiben 1.000 Euro steuerfrei, bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2.000 Euro. Erst was darüber hinausgeht, unterliegt der Abgeltungsteuer.
- Kursgewinne, Ausschüttungen und Vorabpauschalen sind steuerpflichtig.
- Erträge bis 1.000 Euro pro Person und Jahr bleiben durch den Sparer-Pauschbetrag steuerfrei.
- Nicht realisierte Kursgewinne im Depot sind nicht steuerpflichtig.
Steuerpflichtig
Steuerfrei
06 · Im Vertrag
Abgeltungsteuer und Teilfreistellung: So rechnest du richtig
Auf steuerpflichtige ETF-Erträge fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag an. Für Aktienfonds gilt eine Teilfreistellung von 30 Prozent, die deine Steuerlast spürbar senkt.
Auf steuerpflichtige Kapitalerträge wird ein Satz von 25 Prozent fällig. Zusätzlich erhebt der Staat den Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent, der auf die Abgeltungsteuer selbst berechnet wird, nicht auf deinen Ertrag. Bei Aktien-ETFs greift außerdem die Teilfreistellung von 30 Prozent.
Das bedeutet: Nur 70 Prozent deiner Erträge aus einem Aktien-ETF werden besteuert. Die restlichen 30 Prozent bleiben steuerfrei. Zusammen mit dem Sparer-Pauschbetrag von 1.000 Euro pro Person und Jahr reduziert das deine tatsächliche Steuerlast deutlich.
- Die Abgeltungsteuer beträgt 25 Prozent auf alle steuerpflichtigen Kapitalerträge.
- Der Solidaritätszuschlag liegt bei 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer.
- Bei Aktien-ETFs bleiben 30 Prozent der Erträge durch die Teilfreistellung steuerfrei.
Steuerliche Eckwerte für Aktien-ETFs
07 · Fehler vermeiden
Kryptowährungen im ETF-Portfolio: Sinnvolle Beimischung oder Risiko?
Krypto-ETFs bilden die Wertentwicklung einzelner Kryptowährungen oder eines Korbs digitaler Währungen ab. Sie sind hochspekulativ und für den langfristigen Vermögensaufbau nur als kleine Beimischung geeignet.
Sie sind hochspekulativ und können extreme Verluste erleiden. Für den langfristigen Vermögensaufbau eignen sie sich höchstens als kleine Beimischung zu einem breit gestreuten Aktien-ETF.
Ein typischer Fehler ist, Krypto-ETFs nach einer Kursrallye zu kaufen und sie dann zu hoch zu gewichten. Auch die Kostenquote liegt bei vielen Krypto-Produkten deutlich über 1 Prozent pro Jahr. Das schmälert deine Rendite zusätzlich, während die Volatilität dein Depot stark belasten kann.
- Gewichte Krypto-ETFs nicht zu hoch und vernachlässige nicht die breite Aktienstreuung.
- Verwechsle Krypto-ETFs nicht mit physischen Kryptowährungen und unterschätze nicht die Volatilität.
- Prüfe die Kostenquote, die bei Krypto-ETFs oft deutlich über 1 Prozent liegt.
Typische Fehler im Umgang mit Krypto-ETFs
08 · Was gilt
Welche ETFs solltest du meiden?
Nicht jeder ETF eignet sich für den langfristigen Vermögensaufbau. Branchen-ETFs, aktive ETFs und sehr kleine Fonds bergen Risiken, die du mit einem breiten Welt-ETF vermeidest.
Branchen-ETFs wie Wasserstoff- oder Cannabis-ETFs konzentrieren dein Geld auf eine einzelne Sparte. Läuft es dort schlecht, können andere Branchen die Verluste nicht ausgleichen. Aktive ETFs, bei denen ein Fondsmanager statt eines Index entscheidet, sind ebenfalls nicht empfehlenswert, weil sie höhere Kosten verursachen und den Markt selten dauerhaft schlagen.
Als Basis für deinen Vermögensaufbau eignen sich weltweite Aktien-ETFs auf den FTSE All-World oder den MSCI ACWI. Auch ETFs auf den MSCI World oder FTSE Developed sind weiterhin solide, ebenso nachhaltige ETFs auf breite globale Indizes. Fonds mit weniger als 100 Millionen Euro Volumen solltest du meiden, weil das Risiko einer Schließung steigt.
- Geeignet als Basis sind weltweite Aktien-ETFs auf FTSE All-World, MSCI ACWI oder MSCI World.
- Branchen-ETFs, aktive ETFs und Krypto-ETFs eignen sich höchstens als kleine Beimischung.
- ETFs mit weniger als 100 Millionen Euro Fondsvolumen bergen ein höheres Schließungsrisiko.
Geeignet als Basis
Nur als Beimischung oder meiden
09 · Schritt für Schritt
So gehst du bei der ETF-Auswahl vor
Die Suche nach dem besten ETF muss nicht kompliziert sein. Mit einer klaren Reihenfolge findest du in wenigen Schritten einen passenden Fonds für deinen Sparplan.
Beginne mit deinem Anlageziel. Definiere, ob du für die Altersvorsorge, den allgemeinen Vermögensaufbau oder ein konkretes Ziel in 15 oder mehr Jahren sparst. Danach entscheidest du dich für einen breiten Weltindex, bei Neuanlagen am besten den FTSE All-World oder den MSCI ACWI IMI.
Vergleiche anschließend ETFs auf denselben Index anhand von Kostenquote, Fondsalter und Fondsvolumen. Prüfe, ob dein Wunsch-ETF in deinem Depot als Sparplan verfügbar ist und keine hohen Ausführungsgebühren anfallen. Richte den Sparplan ein und lass ihn langfristig laufen.
- Definiere dein Anlageziel und wähle einen breiten Weltindex für Neuanlagen.
- Vergleiche ETFs auf denselben Index anhand von Kostenquote, Fondsalter und Fondsvolumen.
- Prüfe die Verfügbarkeit in deinem Depot und richte den Sparplan ein.
Anlageziel festlegen
Definiere, wofür du sparst: Altersvorsorge, Vermögensaufbau oder ein konkretes Ziel in 15 oder mehr Jahren.
Index wählen
Entscheide dich für einen breiten Weltindex. Für Neuanlagen sind Alle-Länder-Indizes wie der FTSE All-World oder MSCI ACWI IMI die erste Wahl.
ETF vergleichen
Vergleiche ETFs auf denselben Index anhand von Kostenquote, Fondsalter und Fondsvolumen.
Depot prüfen
Stelle sicher, dass dein Wunsch-ETF in deinem Depot als Sparplan verfügbar ist und keine hohen Ausführungsgebühren anfallen.
Sparplan einrichten
Richte den Sparplan mit deiner gewünschten Rate ein und lasse ihn automatisch laufen.
10 · Hintergrund
ETF-Empfehlungen: Welche Anbieter sind relevant?
Hinter den meisten ETFs stehen große Fondsgesellschaften und Banken. Die Marke ist für dich als Anlegerin zweitrangig, solange der Fonds die genannten Kriterien erfüllt.
In Europa sind ETFs der Marke iShares am größten, gefolgt von Amundi und Xtrackers. Weitere bekannte Anbieter sind Vanguard, UBS, SPDR, Invesco und HSBC. Auch die deutsche Fondsgesellschaft Deka hat ETFs im Angebot, legt ihren Schwerpunkt aber weiterhin auf aktiv gemanagte Fonds.
Für deine Auswahl ist der Anbieter nicht entscheidend. Wichtiger sind die Kostenquote, das Fondsalter, das Fondsvolumen und die Frage, ob der ETF einen breiten Weltindex abbildet. Ein günstiger ETF auf den FTSE All-World ist bei jedem großen Anbieter eine solide Wahl, solange er als UCITS-Fonds reguliert ist.
- Die größten ETF-Anbieter in Europa sind iShares, Amundi und Xtrackers.
- Weitere relevante Anbieter sind Vanguard, UBS, SPDR, Invesco und HSBC.
- Für deine Entscheidung zählen Kostenquote, Fondsalter, Fondsvolumen und Indexbreite, nicht die Marke.
In Europa sind ETFs der Marke iShares am größten, gefolgt von Amundi und Xtrackers. Weitere bekannte Anbieter sind Vanguard, UBS, SPDR, Invesco und HSBC. Auch die deutsche Fondsgesellschaft Deka hat ETFs im Angebot, legt ihren Schwerpunkt aber weiterhin auf aktiv gemanagte Fonds.
Für deine Auswahl ist der Anbieter nicht entscheidend. Wichtiger sind die Kostenquote, das Fondsalter, das Fondsvolumen und die Frage, ob der ETF einen breiten Weltindex abbildet. Ein günstiger ETF auf den FTSE All-World ist bei jedem großen Anbieter eine solide Wahl.
Achte darauf, dass der ETF als UCITS-Fonds reguliert ist. Das stellt sicher, dass er den europäischen Qualitätsanforderungen entspricht und dein Anlegergeld getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft verwahrt wird.
Häufige Fragen
Fragen zu ETF beste Auswahl 2026
{{f.a}}
Investieren
Mehr zu Investieren
Weiter mit Finanzen
Ratgeber zu Versicherung, Geldanlage und Studienfinanzierung für Studierende.
Alle Finanz-Ratgeber