Weiterbildung Tischler & Holztechnik mit Bildungsgutschein – 41 KURSNET-Kurse
Weiterbildung & Qualifizierung im Bereich Tischler & Holztechnik: 41 KURSNET-gelistete Kurse von 24 Anbietern. Bei passender AZAV-Zulassung und Bewilligung sind bis zu 100 % Förderung möglich. 39× Vollzeit, 2× Teilzeit.
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In 3 Schritten zur geförderten Weiterbildung
Vom Förder-Check bis zum Kursstart – ohne Kostenrisiko.
Förderfähigkeit einordnen
2-Minuten-Förder-Check: erhalte eine erste, unverbindliche Orientierung.
Beratung & Entscheidung
Kontakt über Agentur für Arbeit oder Jobcenter; die Agentur prüft abschließend Bedarf, Eignung und Bildungsziel.
Kurs starten
Gutschein fristgerecht beim zugelassenen Träger einlösen – bei voller Bewilligung ohne eigene Kurskosten.
Kosten & Förderung
So verteilen sich die Listenpreise der 41 Tischler & Holztechnik-Kurse – und warum du sie mit Bildungsgutschein trotzdem nicht zahlst.
Kurskosten ohne Förderung
Preisklassen laut Kursnet-Katalog der Bundesagentur für Arbeit.
Stand 07/2026: Förderumfang und Höchstbeträge nach BA-Merkblatt 6; Voraussetzungen nach § 81 SGB III. Maßgeblich sind dein Bescheid und die individuelle Beratung.
Standorte
Tischler & Holztechnik-Kurse gibt es in 1 Städten – die größten zuerst:
Tischler & Holztechnik – dein Weg in den Beruf
Holz ist einer der wenigen Werkstoffe, die trotz Digitalisierung und Automatisierung ihren Platz im Handwerk behalten – und Tischler:innen bzw. Schreiner:innen bleiben gefragte Fachkräfte, egal ob im Möbelbau, im Innenausbau oder in der Bauelementefertigung. Wenn du gerne mit den Händen arbeitest, handwerkliches Geschick mit technischem Verständnis verbinden möchtest und einen Beruf mit sichtbaren Ergebnissen suchst, kann eine Weiterbildung im Bereich Tischler & Holztechnik der richtige Weg sein. Dieser Guide zeigt dir die wichtigsten Wege in den Beruf, was du an Voraussetzungen mitbringen solltest und wie dich die Agentur für Arbeit finanziell dabei unterstützen kann.
Überblick zum Berufsfeld
Tischler (im Süden und in der Schweiz eher „Schreiner" genannt) fertigen, montieren und reparieren Möbel, Türen, Fenster, Treppen und andere Bauelemente aus Holz und Holzwerkstoffen. Der Beruf verbindet klassisches Handwerk – Sägen, Hobeln, Fräsen, Verbinden – mit modernen Fertigungstechniken wie CNC-gesteuerten Maschinen und CAD-Software für die Planung. Je nach Betrieb und Spezialisierung arbeitest du eher werkstattorientiert an der Möbelfertigung oder baustellennah im Innenausbau und der Montage.
Die Bandbreite an Einsatzfeldern ist groß: vom kleinen Familienbetrieb, der Maßmöbel für Privatkunden fertigt, bis zur industriellen Serienproduktion in größeren Unternehmen. Auch der Bereich Restaurierung historischer Möbel oder der Innenausbau im Objektgeschäft bieten Spezialisierungsmöglichkeiten für alle, die sich nach der Grundausbildung weiterentwickeln wollen.
- Möbelbau: Planung und Fertigung von Möbelstücken nach Maß oder Serie
- Innenausbau: Einbau von Türen, Fenstern, Treppen und Vertäfelungen
- Bauelementefertigung: Herstellung von Fenstern, Türen und Holzbauteilen
- Maschinen- und Anlagenbedienung: CNC-Technik und moderne Fertigungssteuerung
Umschulung oder Weiterbildung?
Ob eine vollständige Umschulung oder eine kürzere Weiterbildung besser zu dir passt, hängt vor allem von deinem beruflichen Ziel ab. Eine Umschulung zum Tischler bzw. zur Tischlerin führt zu einem vollwertigen, anerkannten Berufsabschluss und dauert in der Regel rund zwei Drittel der üblichen dualen Ausbildungszeit. Sie lohnt sich besonders, wenn du komplett neu in das Handwerk einsteigen und langfristig als Fachkraft arbeiten möchtest – unabhängig davon, was du vorher beruflich gemacht hast.
Kürzere, praxisorientierte Weiterbildungen bei AZAV-zertifizierten Trägern eignen sich eher, wenn du bereits handwerkliche Vorerfahrung hast und gezielt einzelne Kompetenzen ausbauen möchtest, etwa im Bereich CNC-Technik oder Maschinenbedienung. Sie ersetzen aber keinen formalen Berufsabschluss und öffnen dir seltener alle Türen, die ein anerkannter Abschluss bietet.
Perspektiven im Handwerk
Handwerksberufe wie Tischler stehen vielerorts vor einem spürbaren Fachkräftemangel, da viele erfahrene Kolleginnen und Kollegen in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen. Das eröffnet gute Chancen für gut ausgebildete Nachwuchskräfte, auch für Quereinsteiger:innen mit anerkanntem Abschluss. Wer sich zusätzlich weiterbildet, etwa zum Meister oder in Richtung Betriebsführung, kann sich langfristig auch selbstständig machen oder in leitende Positionen im Betrieb aufsteigen.
Die praktische Ausrichtung des Berufs bedeutet auch, dass Erfahrung und handwerkliches Können über die Jahre stärker zählen als reine formale Qualifikationen. Gerade das macht das Feld für Menschen attraktiv, die aus Bürojobs oder anderen Branchen kommen und Lust auf sichtbare, greifbare Arbeitsergebnisse haben.
Wie die Förderung grundsätzlich funktioniert
Eine Weiterbildung im Bereich Tischler & Holztechnik lässt sich unter bestimmten Voraussetzungen über den Bildungsgutschein nach § 81 SGB III fördern. Zuständig für die Prüfung ist die Agentur für Arbeit, seit dem 1. Januar 2025 auch für Menschen, die über die Agentur für Arbeit betreut werden. Der Erstkontakt kann sowohl über die Agentur für Arbeit als auch über die Agentur für Arbeit erfolgen – wichtig ist, dass du dich frühzeitig beraten lässt, bevor du dich für einen Bildungsträger entscheidest.
Die Förderung ist eine Ermessensleistung, kein automatischer Anspruch: Die Agentur für Arbeit prüft im Einzelfall, ob die Umschulung oder Weiterbildung notwendig und arbeitsmarktlich sinnvoll ist. Bei Zusage übernimmt der Bildungsgutschein in der Regel die Lehrgangskosten sowie Zusatzleistungen wie Fahrkosten oder Kinderbetreuungszuschüsse.
Ratgeber: Tischler & Holztechnik Schritt für Schritt
Vertiefe die einzelnen Wege in den Beruf – Umschulung, Quereinstieg und der direkte Weg.
Wie werde ich Tischler:in? Weg & Ausbildung
So wirst du Tischler:in: Ausbildungswege, Umschulung, Dauer und Inhalte – alle Schritte…
RatgeberTischler werden: Voraussetzungen im Überblick
Welche Voraussetzungen du für den Beruf Tischler:in brauchst – schulisch, körperlich…
RatgeberUmschulung zum Tischler: Ablauf & Förderung
Umschulung zum Tischler: Dauer, Ablauf, Inhalte und wie die Finanzierung über den…
RatgeberQuereinstieg als Tischler ohne Ausbildung
Quereinstieg als Tischler:in auch ohne Vorerfahrung: Wege über Umschulung, Förderung und was…
RatgeberTischler-Umschulung: Bildungsgutschein & Förderung
Förderung der Tischler-Umschulung: Bildungsgutschein beantragen, Voraussetzungen, Kosten…
Dein Weg zur fundierten Kursentscheidung
Förderweg, Kursdaten und Arbeitsmarktbelege getrennt prüfen.
- HeutearbeitssuchendDu willst (wieder) in Arbeit – mit einer geförderten Qualifikation.
- Schritt 1Förder-Check2 Minuten: ordne unverbindlich ein, welche Förderwege infrage kommen.
- Schritt 2Kurs · über 1 JahrAZAV-Zulassung der konkreten Tischler & Holztechnik-Maßnahme prüfen – bei voller Bewilligung 0 € notwendige Kurskosten.
- ArbeitsmarktBelege prüfenPrüfe passende Stellenanzeigen und die Anforderungen deines Zielberufs.
Tischler & Holztechnik-Weiterbildungen in ganz Deutschland
Bundesländer nach Kursangebot eingefärbt – Städte anklicken für die Übersicht vor Ort.
Häufige Fragen
Was verdient man als Tischler bzw. Schreiner?
Ist Tischler ein Engpassberuf?
Kann ich ohne handwerkliche Vorkenntnisse Tischler werden?
Wie beantrage ich einen Bildungsgutschein für die Umschulung?
Was kostet eine Tischler & Holztechnik-Weiterbildung?
Wird eine Weiterbildung im Bereich Tischler & Holztechnik gefördert?
Geht das auch in Teilzeit?
Welche Weiterbildung im Bereich Tischler & Holztechnik zahlt das Arbeitsamt?
Kann ich als Quereinsteiger:in in den Bereich Tischler & Holztechnik wechseln?
Wie gut passt der Bildungsgutschein zu deiner Situation?
Drei Fragen für eine erste Orientierung – keine Förderzusage.
Das Ergebnis ist keine Rechts- oder Förderberatung. Die Agentur für Arbeit prüft Voraussetzungen und Notwendigkeit im Einzelfall.
Noch unsicher bei der Weiterbildung?
Wir helfen dir, die passende geförderte Weiterbildung zu finden – vom Bildungsgutschein-Antrag über die Kurswahl bis zum Start beim Träger. Kostenlos und unverbindlich.