Weiterbildung · Förderung prüfen

Weiterbildung Elektrofachkraft mit Bildungsgutschein – 337 KURSNET-Kurse

Weiterbildung & Qualifizierung im Bereich Elektrofachkraft: 337 KURSNET-gelistete Kurse von 173 Anbietern. Bei passender AZAV-Zulassung und Bewilligung sind bis zu 100 % Förderung möglich. 303× Vollzeit, 34× Teilzeit.

337
KURSNET-Kurse
173
Anbieter
AZAV
je Kurs prüfen
bis 100 %
Förderung möglich

Elektrofachkraft-Kurse vergleichen

Filtere eine kompakte Auswahl; das vollständige serverseitige Verzeichnis enthält jedes Angebot.

Interaktiver Vergleich der ersten 24 von 337 Kursen. Das vollständige, crawlbare Kursverzeichnis ist direkt darunter verlinkt.

In 3 Schritten zur geförderten Weiterbildung

Vom Förder-Check bis zum Kursstart – ohne Kostenrisiko.

1

Förderfähigkeit einordnen

2-Minuten-Förder-Check: erhalte eine erste, unverbindliche Orientierung.

2

Beratung & Entscheidung

Kontakt über Agentur für Arbeit oder Jobcenter; die Agentur prüft abschließend Bedarf, Eignung und Bildungsziel.

3

Kurs starten

Gutschein fristgerecht beim zugelassenen Träger einlösen – bei voller Bewilligung ohne eigene Kurskosten.

Viele konkrete StarttermineVergleiche die im Katalog hinterlegten Termine und Standorte.
Gültigkeit individuellFrist, Region und Bildungsziel stehen verbindlich auf deinem Bildungsgutschein.

Kosten & Förderung

So verteilen sich die Listenpreise der 337 Elektrofachkraft-Kurse – und warum du sie mit Bildungsgutschein trotzdem nicht zahlst.

Kurskosten ohne Förderung

bis 500 €
33 Kurse
500–1.000 €
116 Kurse
1.000–5.000 €
139 Kurse
5.000–10.000 €
24 Kurse
über 10.000 €
23 Kurse

Preisklassen laut Kursnet-Katalog der Bundesagentur für Arbeit.

Dein Preis bei voller Bewilligung: 0 € Kurskosten
wenn die Agentur für Arbeit die notwendigen Weiterbildungskosten vollständig übernimmt

Stand 07/2026: Förderumfang und Höchstbeträge nach BA-Merkblatt 6; Voraussetzungen nach § 81 SGB III. Maßgeblich sind dein Bescheid und die individuelle Beratung.

Arbeitsmarkt & Zukunft

Wie gefragt der Bereich am Arbeitsmarkt ist – Daten der Bundesagentur für Arbeit.

100 Tage
Median der abgeschlossenen Vakanzzeit in der zugeordneten BA-Berufsgruppe (2025); keine Prognose für einzelne Stellen.
BA-Vakanzzeit
unter Beobachtung
Bundesagentur für Arbeit, Engpassanalyse für „Berufe in der Elektrotechnik (o.S.)" (2025).
BA Engpassanalyse
3,0 %
Berufsspezifische Arbeitslosenquote in dieser Berufsgruppe (2025).
Arbeitslosenquote
Bis 100 %
Bei vollständiger Bewilligung werden die notwendigen Kurskosten übernommen; die Prüfung ist individuell.
Förderung
100 Tage
durchschnittliche Vakanzzeit – so lange bleibt eine Stelle offen.

Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse (2025); Deutschland, Berufsgruppe „Berufe in der Elektrotechnik (o.S.)", Anforderungsniveau Fachkräfte. Das Fachrichtungs-Mapping ist redaktionell und gilt nicht automatisch für jeden Kurs. Methodik und Grenzen.

Elektrofachkraft – dein Weg in den Beruf

Elektrofachkraft (EFK) und elektrotechnisch unterwiesene Person (EUP) sind zentrale Qualifikationen für alle, die sicher und eigenverantwortlich mit elektrischen Anlagen arbeiten wollen. Ob du dich beruflich neu orientierst, aus einem verwandten Handwerksberuf kommst oder deine bestehenden Kenntnisse formal absichern willst: Der Weg zur Elektrofachkraft ist klar geregelt und in vielen Fällen über die Agentur für Arbeit förderbar. Dieser Guide gibt dir einen Überblick über Berufsbild, Voraussetzungen, Umschulungswege und Fördermöglichkeiten.

Was Elektrofachkraft und EUP unterscheidet

Die Elektrofachkraft ist eine Qualifikation, die auf einer fachlichen Ausbildung im Elektrobereich, praktischer Erfahrung und Kenntnis der einschlägigen Normen beruht. Sie darf elektrotechnische Arbeiten eigenverantwortlich planen, ausführen, prüfen und beurteilen sowie Gefahren im Umgang mit elektrischem Strom fachlich einschätzen. Die elektrotechnisch unterwiesene Person (EUP) dagegen ist keine eigenständige Fachkraft-Qualifikation, sondern eine Unterweisung: Sie befähigt dazu, unter Anleitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft bestimmte, klar abgegrenzte Tätigkeiten sicher auszuführen.

Für viele Berufe in Handwerk, Industrie, Facility-Management oder Instandhaltung ist mindestens der EUP-Status sinnvoll oder vorgeschrieben, sobald mit elektrischen Anlagen oder Betriebsmitteln gearbeitet wird. Wer perspektivisch mehr Verantwortung, höhere Löhne und größere Aufgabenbereiche anstrebt, sollte den Weg zur vollwertigen Elektrofachkraft einschlagen – etwa über eine anerkannte Berufsausbildung, eine Umschulung oder eine anerkannte Zusatzqualifikation.

  • EUP: Unterweisung für abgegrenzte Tätigkeiten unter Aufsicht
  • EFK: eigenverantwortliche, fachlich fundierte Tätigkeit
  • Beide Qualifikationen sind an aktuelle Normen und Vorschriften gebunden
  • Regelmäßige Auffrischung und Nachweise sind üblich

Einsatzbereiche und Perspektiven

Elektrofachkräfte werden in nahezu allen Branchen gebraucht, in denen elektrische Anlagen installiert, gewartet oder geprüft werden: im Elektrohandwerk, in der Industrie, im Gebäudemanagement, bei Energieversorgern oder im Bereich erneuerbare Energien. Gerade der Ausbau von Photovoltaik, Ladeinfrastruktur und Gebäudetechnik sorgt dafür, dass qualifizierte Elektrofachkräfte in vielen Regionen gesucht werden.

Die Aufstiegsmöglichkeiten sind vielfältig: Von der Elektrofachkraft aus over spezialisierte Zusatzqualifikationen bis zur Meisterprüfung oder Weiterbildung zum Techniker stehen dir mehrere Wege offen. Wer sich beruflich verändern möchte, aus einem handwerksnahen Beruf kommt oder einen kompletten Quereinstieg plant, findet in diesem Berufsfeld einen der planbareren Wege in eine gefragte, praxisorientierte Tätigkeit mit langfristiger Perspektive.

Wege zur Qualifikation

Es gibt unterschiedliche Wege, um Elektrofachkraft zu werden: die klassische duale Berufsausbildung, eine geförderte Umschulung für Erwachsene, eine anerkannte Zusatzqualifikation für Fachkräfte aus verwandten Berufen oder spezialisierte Lehrgänge bei AZAV-zertifizierten Bildungsträgern. Welcher Weg für dich passt, hängt von deiner bisherigen Ausbildung, deiner Berufserfahrung und deinem Zeitrahmen ab.

Für Quereinsteiger:innen ohne elektrotechnischen Hintergrund ist meist eine vollständige Umschulung der sinnvollste Weg, während Fachkräfte aus verwandten Bereichen oft über kürzere, gezielte Qualifizierungen zur Elektrofachkraft aufsteigen können. In beiden Fällen lohnt sich ein Gespräch mit der Agentur für Arbeit oder dem zuständigen die Agentur für Arbeit, um die passende und förderfähige Maßnahme zu finden.

Förderung im Überblick

Umschulungen und viele Weiterbildungen im Bereich Elektrofachkraft sind über den Bildungsgutschein nach § 81 SGB III förderfähig, wenn die Agentur für Arbeit die Notwendigkeit und Erfolgsaussicht der Maßnahme bestätigt. Die Förderung ist eine Ermessensleistung, das heißt, es erfolgt immer eine individuelle Prüfung deiner Situation, deiner bisherigen Qualifikation und des angestrebten Berufsziels.

Neben den reinen Lehrgangskosten können weitere Leistungen übernommen werden, etwa eine Fahrkosten-Pauschale von bis zu 588 € oder ein Kinderbetreuungs-Zuschuss von 160 € pro Kind, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind. Der ausgestellte Bildungsgutschein ist in der Regel etwa für den aufgedruckten Zeitraum gültig, in dieser Zeit musst du dich bei einem passenden, AZAV-zertifizierten Träger anmelden.

Ratgeber: Elektrofachkraft Schritt für Schritt

Vertiefe die einzelnen Wege in den Beruf – Umschulung, Quereinstieg und der direkte Weg.

Dein Weg zur fundierten Kursentscheidung

Förderweg, Kursdaten und Arbeitsmarktbelege getrennt prüfen.

  1. HeutearbeitssuchendDu willst (wieder) in Arbeit – mit einer geförderten Qualifikation.
  2. Schritt 1Förder-Check2 Minuten: ordne unverbindlich ein, welche Förderwege infrage kommen.
  3. Schritt 2Kurs · bis 1 MonatAZAV-Zulassung der konkreten Elektrofachkraft-Maßnahme prüfen – bei voller Bewilligung 0 € notwendige Kurskosten.
  4. Arbeitsmarkt100 TageBA-Median der Vakanzzeit für die zugeordnete Berufsgruppe „Berufe in der Elektrotechnik (o.S.)"; keine Beschäftigungsprognose.

Elektrofachkraft-Weiterbildungen in ganz Deutschland

Bundesländer nach Kursangebot eingefärbt – Städte anklicken für die Übersicht vor Ort.

Standorte mit den meisten Kursen
wenige Kurseviele

Gehalt im Berufsfeld

Was im Bereich Elektrofachkraft gezahlt wird – berechnet aus 1.264 Stellen mit Gehaltsangabe im StudySmarter Snapshot 07/2026.

Gehalts-Rechner

Was verdienst du im Bereich Elektrofachkraft?

0 €
brutto / Jahr · 0 € / Monat
Modellwert aus Jobbörsen-Median × Erfahrungs- und Regionalfaktor.
47.500 €
Median brutto/Jahr
3.960 €
pro Monat
24 €
pro Stunde
45.000–55.000 €
Spanne (p25–p90)

Gehalt nach Berufserfahrung

Einstieg (< 3 J.)
38.000 €
3–6 Jahre
47.500 €
6–10 Jahre
52.000 €
10+ Jahre
57.000 €

Mit und ohne Führungsverantwortung

ohne Führung (10+ J.)
55.000 €
mit Führung (10+ J.)
62.500 €

Datengrundlage: StudySmarter Jobbörse, Snapshot 07/2026, n=1.264 Gehaltsangaben. Der Export weist keine separate Beobachtungsperiode oder Deduplizierungsmetrik aus; Erfahrungs- und Führungskurve sind Modellwerte. Methodik und Grenzen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen EUP und Elektrofachkraft?
Die EUP darf unter Aufsicht einer Elektrofachkraft klar abgegrenzte Tätigkeiten ausführen, während die Elektrofachkraft eigenverantwortlich elektrotechnische Arbeiten plant, ausführt und beurteilt.
Ist eine Umschulung zur Elektrofachkraft förderbar?
Ja, bei entsprechender Eignung und Notwendigkeit kann die Agentur für Arbeit die Umschulung über den Bildungsgutschein nach § 81 SGB III fördern.
Kann ich ohne Vorkenntnisse Elektrofachkraft werden?
Ja, über eine geförderte Umschulung bei einem AZAV-zertifizierten Träger ist der Einstieg auch ohne elektrotechnischen Hintergrund möglich.
Wie beantrage ich die Förderung?
Den Bildungsgutschein beantragst du bei deiner Agentur für Arbeit, idealerweise nach einem Beratungsgespräch zu deinem Berufsziel.
Was kostet eine Elektrofachkraft-Weiterbildung?
Bei vollständiger Bewilligung übernimmt die Agentur für Arbeit die notwendigen Kurskosten. Ohne Förderung variieren die Kosten je nach Kurs (siehe Übersicht).
Wird eine Weiterbildung im Bereich Elektrofachkraft gefördert?
Eine Förderung ist möglich, wenn Träger und konkrete Maßnahme zugelassen sind und der Kurs zum bewilligten Bildungsziel passt. Prüfe die AZAV-Zulassung des gewählten Angebots vorab.
Geht das auch in Teilzeit?
34 der 337 Kurse laufen in Teilzeit, 303 in Vollzeit. Viele Anbieter bieten zudem virtuelle Teilnahme an.
Welche Weiterbildung im Bereich Elektrofachkraft zahlt das Arbeitsamt?
Ob die Agentur für Arbeit einen der 337 KURSNET-gelisteten Kurse fördert, hängt von der Zulassung der konkreten Maßnahme sowie von Bedarf, Eignung und Bildungsziel ab.
Kann ich als Quereinsteiger:in in den Bereich Elektrofachkraft wechseln?
Viele Kurse richten sich ausdrücklich an Quereinsteiger:innen und Arbeitsuchende. Ob die konkrete Maßnahme AZAV-zugelassen ist und eine kürzere oder längere Qualifizierung passt, klärt das Beratungsgespräch.
Wie gefragt ist der Bereich Elektrofachkraft?
Laut BA-Engpassanalyse (2025) gilt die Berufsgruppe „Berufe in der Elektrotechnik (o.S.)" als „unter Beobachtung"; Stellen bleiben im Schnitt 100 Tage unbesetzt.

Wie gut passt der Bildungsgutschein zu deiner Situation?

Drei Fragen für eine erste Orientierung – keine Förderzusage.

0/3
Noch keine Angabe

Das Ergebnis ist keine Rechts- oder Förderberatung. Die Agentur für Arbeit prüft Voraussetzungen und Notwendigkeit im Einzelfall.

Förder-Check · kostenlos

Noch unsicher bei der Weiterbildung?

Wir helfen dir, die passende geförderte Weiterbildung zu finden – vom Bildungsgutschein-Antrag über die Kurswahl bis zum Start beim Träger. Kostenlos und unverbindlich.

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