Weiterbildung Fahrlehrer mit Bildungsgutschein – 164 KURSNET-Kurse
Weiterbildung & Qualifizierung im Bereich Fahrlehrer: 164 KURSNET-gelistete Kurse von 50 Anbietern. Bei passender AZAV-Zulassung und Bewilligung sind bis zu 100 % Förderung möglich. 158× Vollzeit, 6× Teilzeit.
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In 3 Schritten zur geförderten Weiterbildung
Vom Förder-Check bis zum Kursstart – ohne Kostenrisiko.
Förderfähigkeit einordnen
2-Minuten-Förder-Check: erhalte eine erste, unverbindliche Orientierung.
Beratung & Entscheidung
Kontakt über Agentur für Arbeit oder Jobcenter; die Agentur prüft abschließend Bedarf, Eignung und Bildungsziel.
Kurs starten
Gutschein fristgerecht beim zugelassenen Träger einlösen – bei voller Bewilligung ohne eigene Kurskosten.
Kosten & Förderung
So verteilen sich die Listenpreise der 164 Fahrlehrer-Kurse – und warum du sie mit Bildungsgutschein trotzdem nicht zahlst.
Kurskosten ohne Förderung
Preisklassen laut Kursnet-Katalog der Bundesagentur für Arbeit.
Stand 07/2026: Förderumfang und Höchstbeträge nach BA-Merkblatt 6; Voraussetzungen nach § 81 SGB III. Maßgeblich sind dein Bescheid und die individuelle Beratung.
Standorte
Fahrlehrer-Kurse gibt es in 10 Städten – die größten zuerst:
Fahrlehrer – dein Weg in den Beruf
Fahrlehrerin oder Fahrlehrer zu werden bedeutet, Menschen über Jahre hinweg auf eine der wichtigsten Prüfungen ihres Lebens vorzubereiten – die Fahrerlaubnis. Der Beruf verbindet pädagogisches Geschick mit technischem Wissen und viel direktem Kontakt zu Fahrschülerinnen und Fahrschülern aller Altersgruppen. Wegen des anhaltenden Mangels an Fahrlehrkräften in vielen Regionen Deutschlands ist der Bedarf hoch, gleichzeitig führt der Weg über eine kostenintensive, gesetzlich geregelte Ausbildung. Dieser Guide zeigt dir, wie du Fahrlehrer:in wirst, welche Voraussetzungen gelten und wie eine Umschulung oder Weiterbildung über die Agentur für Arbeit gefördert werden kann.
Berufsbild Fahrlehrer:in im Überblick
Als Fahrlehrer:in vermittelst du praktische Fahrkompetenz und theoretisches Verkehrswissen an Menschen, die ihren Führerschein machen möchten. Dazu gehören Theorieunterricht in der Fahrschule, praktische Fahrstunden im Fahrzeug und die Vorbereitung auf die amtliche Prüfung bei der Prüforganisation. Je nach Fahrschule unterrichtest du unterschiedliche Führerscheinklassen, von der klassischen Pkw-Klasse B bis zu Motorrad-, Lkw- oder Busklassen, wofür jeweils zusätzliche Zusatzqualifikationen nötig sind.
Der Beruf ist stark reguliert: Wer als Fahrlehrer:in arbeiten möchte, braucht eine Fahrlehrererlaubnis nach dem Fahrlehrergesetz. Diese wird nach einer entsprechenden Ausbildung und einer staatlichen Prüfung erteilt und ist an bestimmte persönliche und fachliche Voraussetzungen gebunden. Damit unterscheidet sich der Weg zum Fahrlehrer deutlich von vielen anderen Weiterbildungsberufen, da am Ende keine IHK-Prüfung, sondern eine staatliche Erlaubnisprüfung steht.
- Theorie- und Praxisunterricht für verschiedene Führerscheinklassen
- Vorbereitung auf amtliche Fahrprüfungen
- Individuelle Förderung je nach Lerntempo der Fahrschüler:innen
- Verwaltungs- und Organisationsaufgaben rund um die Fahrschule
- Möglichkeit, später eine eigene Fahrschule zu übernehmen oder zu gründen
Wege in den Beruf: Ausbildung, Umschulung, Quereinstieg
Der klassische Zugang zum Fahrlehrerberuf führt über eine Ausbildung an einer staatlich anerkannten Fahrlehrerausbildungsstätte, die mit der Fahrlehrerprüfung abschließt. Diese Ausbildung dauert in Vollzeit typischerweise mehrere Monate und beinhaltet sowohl fachtheoretischen als auch fachpraktischen Unterricht sowie ein Unterrichtspraktikum in einer Fahrschule. Da der Beruf ein Mindestalter, einen Pkw-Führerschein mit ausreichender Fahrpraxis und weitere formale Voraussetzungen verlangt, ist er in der Praxis fast ausschließlich ein Weg für Erwachsene und häufig ein klassischer Quer- oder Wiedereinstieg nach einer ersten Berufsausbildung.
Für Menschen, die beruflich neu orientieren möchten, ist der Fahrlehrerberuf deshalb ein typisches Umschulungsfeld: Viele bringen bereits Berufserfahrung aus ganz anderen Bereichen mit, etwa aus dem Handwerk, dem Verkehrsgewerbe oder dem Verkauf, und wechseln über eine geförderte Umschulung in den Fahrlehrerberuf. Wichtig zu wissen ist, dass die Ausbildungskosten bei privaten Fahrlehrerausbildungsstätten vergleichsweise hoch ausfallen können, weshalb sich eine Förderprüfung bei der Agentur für Arbeit besonders lohnt.
Perspektiven und Spezialisierungen
Nach der Grundausbildung zum Fahrlehrer für die Klasse B kannst du dich über Zusatzausbildungen für weitere Führerscheinklassen qualifizieren, etwa für Motorrad, Anhänger, Lkw oder Bus. Solche Zusatzqualifikationen erweitern nicht nur dein Einsatzspektrum, sondern verbessern häufig auch deine Verdienstmöglichkeiten und Position innerhalb einer Fahrschule. Wer langfristig plant, kann außerdem die Fahrlehrer-Ausbilderqualifikation erwerben und selbst angehende Fahrlehrkräfte ausbilden.
Auch die berufliche Selbstständigkeit ist ein realistisches Zukunftsmodell: Viele erfahrene Fahrlehrer:innen übernehmen nach einigen Jahren eine bestehende Fahrschule oder gründen eine eigene. Angesichts des in vielen Regionen spürbaren Fahrlehrermangels bestehen dabei gute Chancen auf eine stabile Auslastung, sofern die Fahrschule gut organisiert und lokal gut positioniert ist.
Was du bei der Planung bedenken solltest
Bevor du dich für den Weg zum Fahrlehrerberuf entscheidest, lohnt sich ein realistischer Blick auf die zeitliche und finanzielle Belastung: Die Ausbildung ist intensiv, verlangt volle Konzentration über mehrere Monate und ist mit Investitionen verbunden, die sich jedoch durch eine Förderung deutlich reduzieren lassen. Zudem solltest du dir bewusst machen, dass der Beruf viel Verantwortung mit sich bringt, da du im Fahrzeug direkt für die Sicherheit deiner Fahrschüler:innen mitverantwortlich bist.
Sprich frühzeitig mit deiner Agentur für Arbeit darüber, ob eine Förderung über den Bildungsgutschein für dich infrage kommt, und informiere dich parallel bei mehreren Fahrlehrerausbildungsstätten über Ablauf, Kosten und Starttermine. So kannst du realistisch einschätzen, ob und wann der Einstieg in den Fahrlehrerberuf für dich passt.
Ratgeber: Fahrlehrer Schritt für Schritt
Vertiefe die einzelnen Wege in den Beruf – Umschulung, Quereinstieg und der direkte Weg.
Wie werde ich Fahrlehrer? Weg & Ablauf erklärt
Wie werde ich Fahrlehrer? Ausbildung, Ablauf, Dauer und Fördermöglichkeiten über die Agentur…
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RatgeberFahrlehrer Bildungsgutschein: Förderung erklärt
Fahrlehrer Bildungsgutschein: Voraussetzungen, Antrag und was die Förderung durch die Agentur…
Dein Weg zur fundierten Kursentscheidung
Förderweg, Kursdaten und Arbeitsmarktbelege getrennt prüfen.
- HeutearbeitssuchendDu willst (wieder) in Arbeit – mit einer geförderten Qualifikation.
- Schritt 1Förder-Check2 Minuten: ordne unverbindlich ein, welche Förderwege infrage kommen.
- Schritt 2Kurs · 1–3 MonateAZAV-Zulassung der konkreten Fahrlehrer-Maßnahme prüfen – bei voller Bewilligung 0 € notwendige Kurskosten.
- ArbeitsmarktBelege prüfenPrüfe passende Stellenanzeigen und die Anforderungen deines Zielberufs.
Fahrlehrer-Weiterbildungen in ganz Deutschland
Bundesländer nach Kursangebot eingefärbt – Städte anklicken für die Übersicht vor Ort.
Häufige Fragen
Ist eine Umschulung zum Fahrlehrer förderfähig?
Welche Voraussetzungen brauche ich, um Fahrlehrer:in zu werden?
Wie lange dauert die Ausbildung zum Fahrlehrer?
Kann ich als Quereinsteiger:in Fahrlehrer werden?
Was kostet eine Fahrlehrer-Weiterbildung?
Wird eine Weiterbildung im Bereich Fahrlehrer gefördert?
Geht das auch in Teilzeit?
Welche Weiterbildung im Bereich Fahrlehrer zahlt das Arbeitsamt?
Kann ich als Quereinsteiger:in in den Bereich Fahrlehrer wechseln?
Wie gut passt der Bildungsgutschein zu deiner Situation?
Drei Fragen für eine erste Orientierung – keine Förderzusage.
Das Ergebnis ist keine Rechts- oder Förderberatung. Die Agentur für Arbeit prüft Voraussetzungen und Notwendigkeit im Einzelfall.
Noch unsicher bei der Weiterbildung?
Wir helfen dir, die passende geförderte Weiterbildung zu finden – vom Bildungsgutschein-Antrag über die Kurswahl bis zum Start beim Träger. Kostenlos und unverbindlich.