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Was kostet eine Dread-Disease-Versicherung? Alle Faktoren im Überblick

Die Kosten für eine Dread-Disease-Versicherung hängen von deiner Versicherungs­summe, deinem Eintrittsalter und deinem Gesundheits­zustand ab. Dieser Ratgeber zeigt dir, mit welchen Beiträgen du rechnen kannst und wann sich der Abschluss trotz der Kosten lohnt.

10 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die Dread-Disease-Versicherung zahlt bei Diagnosen wie Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt eine einmalige, steuerfreie Summe.
  • Sie ist in der Regel günstiger als eine Berufsunfähigkeitsversicherung, bietet aber nur einen lückenhaften Schutz.
  • Die Höhe des Beitrags wird maßgeblich von der vereinbarten Versicherungssumme, deinem Alter und Vorerkrankungen bestimmt.
  • Eine Dread-Disease-Versicherung ist vor allem eine Option, wenn du keine Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung abschließen kannst.

01 · Grundlagen

Was ist eine Dread-Disease-Versicherung?

Die Dread-Disease-Versicherung, auch Schwere-Krankheiten-Versicherung genannt, greift bei bestimmten schweren Erkrankungen. Sie zahlt einen vorher festgelegten Einmalbetrag aus, sobald eine versicherte Krankheit diagnostiziert wird.

Die Auszahlung ist steuerfrei und unabhängig davon, ob du weiterhin arbeiten kannst oder berufsunfähig wirst. Du erhältst also kein monatliches Einkommen, sondern einen einmaligen Kapitalbetrag.

Der Vertrag endet in der Regel mit dieser Auszahlung. Erkrankst du später erneut schwer, bist du nicht mehr geschützt. Deshalb ist die Höhe der Summe so wichtig, weil sie für alle künftigen finanziellen Folgen reichen muss.

Kurz erklärt

Dread-Disease-Versicherung

Eine Versicherung, die bei der Diagnose bestimmter schwerer Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall eine einmalige Geldsumme auszahlt. Die Auszahlung ist steuerfrei und unabhängig davon, ob du weiter arbeiten kannst.

Die Leistung wird als Einmalzahlung erbracht und ist nicht als monatliche Rente konzipiert.

02 · Vergleich

Dread-Disease-Versicherung im Vergleich zur Berufsunfähigkeits­versicherung

Der wichtigste Unterschied liegt in der Art der Leistung und dem Umfang des Versicherungsschutzes. Während die BU bei jeder Ursache für Berufsunfähigkeit eine Rente zahlt, leistet die Dread-Disease-Versicherung nur bei einem fest definierten Katalog an Krankheiten.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn du deinen zuletzt ausgeübten Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu mindestens 50 Prozent ausüben kannst. Dabei ist die Ursache egal, auch psychische Erkrankungen und Rückenleiden sind versichert. Genau diese Ursachen sind in der Praxis am häufigsten, mehr als 36 Prozent der BU-Fälle gehen auf die Psyche zurück.

Die Dread-Disease-Versicherung leistet dagegen nur bei einem fest definierten Katalog an Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Psychische Erkrankungen und Probleme mit dem Bewegungsapparat sind in der Regel nicht versichert. Deshalb ist die BU für alle, die auf ihr Einkommen angewiesen sind, die erste Wahl, auch wenn sie im Beitrag teurer ist.

Unterschiede in der Absicherung von Arbeitskraft und schwerer Krankheit
Dread-Disease-VersicherungBerufsunfähigkeits­versicherung
LeistungsartEinmalzahlung bei DiagnoseMonatliche Rente bei Berufsunfähigkeit
Leistungs­auslöserDiagnose einer versicherten schweren KrankheitBerufsunfähigkeit im zuletzt ausgeübten Beruf, unabhängig von der Ursache
Psychische ErkrankungenIn der Regel nicht versichertVersichert und häufigste Ursache für Leistungen

03 · Was gilt

Wann zahlt die Dread-Disease-Versicherung?

Die Leistung wird fällig, wenn ein Arzt eine im Vertrag definierte Krankheit mit dem geforderten Schweregrad diagnostiziert. Es kommt nicht darauf an, ob du deinen Beruf noch ausüben kannst.

Die Leistung wird fällig, wenn eine der versicherten Krankheiten den im Vertrag exakt definierten Schweregrad erreicht hat. Ein Krebs im sehr frühen Stadium führt daher meist noch zu keiner Zahlung. Auch ein Schlaganfall muss bestimmte bleibende Folgen hinterlassen, damit der Versicherer leistet.

Versichert sind häufig Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Multiple Sklerose, Alzheimer vor dem Rentenalter sowie der Verlust von elementaren Fähigkeiten wie Sehen oder Hören. Einige Tarife zahlen auch bei Pflegebedürftigkeit oder schweren Unfallfolgen wie Amputationen. Nicht versichert sind dagegen psychische Erkrankungen wie Depressionen und Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates wie chronische Rückenbeschwerden.

Da zahlt sie

·Diagnose von Krebs mit einem im Vertrag definierten Schweregrad
·Schlaganfall mit definierten bleibenden Folgen
·Herzinfarkt mit definiertem Schweregrad
·Multiple Sklerose mit definiertem Verlauf
·Verlust von elementaren Fähigkeiten wie Sehen oder Hören
·Pflegebedürftigkeit, sofern im Tarif eingeschlossen

Da zahlt sie nicht

·Psychische Erkrankungen wie Depressionen
·Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates wie chronische Rückenbeschwerden
·Krebs in einem sehr frühen Stadium ohne den geforderten Schweregrad
·Berufsunfähigkeit, die durch eine nicht versicherte Krankheit ausgelöst wird
·Eine zweite schwere Erkrankung nach bereits erfolgter Auszahlung der Versicherungssumme

04 · Schritt für Schritt

Ablauf von der Diagnose bis zur Auszahlung

Der Weg zur Auszahlung folgt einem klaren Ablauf. Wichtig ist, dass du die Diagnose und den Schweregrad genau nach den Versicherungsbedingungen nachweisen kannst.

Zuerst stellt eine Ärztin oder ein Arzt bei dir eine schwere Krankheit fest, die grundsätzlich im Katalog deines Tarifs aufgeführt ist. Danach prüft der Versicherer anhand der medizinischen Unterlagen, ob der in den Bedingungen definierte Schweregrad erreicht ist. Diese Prüfung ist der entscheidende Schritt, denn nur wenn die Definition exakt erfüllt ist, wird gezahlt.

Nach der Diagnose muss außerdem eine im Vertrag festgelegte Karenzzeit ablaufen, oft zwei Wochen oder mehr. Erst danach wird die vereinbarte Versicherungssumme steuerfrei auf einen Schlag ausgezahlt. Der Vertrag endet mit dieser Zahlung.

01

Ärztliche Diagnose

Ein Arzt stellt bei dir eine schwere Krankheit fest, die grundsätzlich im Katalog deines Tarifs aufgeführt ist.

02

Prüfung des Schweregrads

Der Versicherer prüft anhand der medizinischen Unterlagen, ob der in den Bedingungen definierte Schweregrad der Krankheit erreicht ist.

03

Karenzzeit abwarten

Nach der Diagnose muss eine im Vertrag festgelegte Karenzzeit, oft zwei Wochen oder mehr, ablaufen.

04

Einmalzahlung erhalten

Nach erfolgreicher Prüfung und Ablauf der Karenzzeit zahlt der Versicherer die vereinbarte Versicherungssumme steuerfrei auf einen Schlag aus.

05

Vertragsende

Mit der Auszahlung der Versicherungssumme endet der Vertrag in der Regel. Ein weiterer Schutz für zukünftige schwere Krankheiten besteht dann nicht mehr.

05 · Kosten

Welche Faktoren bestimmen die Kosten?

Der monatliche Beitrag für deine Dread-Disease-Versicherung wird von mehreren persönlichen Faktoren beeinflusst. Die wichtigsten Stellschrauben sind die Versicherungssumme, dein Alter und dein Gesundheitszustand.

Den größten Einfluss auf deinen Beitrag hat die Höhe der gewünschten Versicherungssumme. Je mehr Geld du im Leistungsfall erhalten willst, desto teurer wird der Vertrag. Auch dein Eintrittsalter spielt eine große Rolle, denn mit jedem Lebensjahr steigt das Risiko einer schweren Erkrankung und damit der Preis.

Vorerkrankungen können den Beitrag erhöhen oder im Einzelfall zur Ablehnung führen. Der Tarifumfang, also welche Krankheiten und Schweregrade eingeschlossen sind, wirkt sich ebenfalls auf die Kosten aus. Die Laufzeit hat dagegen einen geringeren Einfluss auf den monatlichen Beitrag.

Einflussfaktoren auf den Beitrag

VersicherungssummeHöchster Einfluss
EintrittsalterHoher Einfluss

06 · Im Vertrag

Versicherungs­summe und Karenzzeit richtig wählen

Die Höhe der Versicherungssumme und die Länge der Karenzzeit sind zentrale Vertragsbestandteile. Sie beeinflussen sowohl den Nutzen im Ernstfall als auch die laufenden Kosten.

Die Versicherungssumme sollte hoch genug sein, um finanzielle Engpässe zu überbrücken. Du kannst mit dem Geld zum Beispiel medizinische Behandlungen zahlen, einen Immobilienkredit bedienen oder dein Auto und deine Wohnung umbauen lassen. Als Selbstständige oder Selbstständiger kannst du damit auch deinen Betrieb eine Zeit lang fortführen.

Die Karenzzeit ist der Zeitraum zwischen Diagnose und Auszahlung. Sie beträgt oft zwei Wochen oder mehr. Erst nach Ablauf dieser Frist wird die Leistung fällig. Achte bei der Wahl des Tarifs vor allem auf die genaue medizinische Definition der Krankheiten, denn sie ist wichtiger als die bloße Anzahl der versicherten Diagnosen.

Wichtige Vertragsklauseln

VersicherungssummeLeistungDie Summe, die im Leistungsfall einmalig ausgezahlt wird. Sie sollte hoch genug sein, um finanzielle Engpässe zu überbrücken, etwa für Kredite, Behandlungen oder Umbauten.
KarenzzeitFristDer Zeitraum zwischen Diagnose und Auszahlung. Er beträgt oft zwei Wochen oder mehr. Erst nach Ablauf dieser Frist wird die Leistung fällig.
SchweregraddefinitionLeistungsauslöserDie genaue medizinische Definition, ab wann eine Krankheit als versichertes Ereignis gilt. Diese Definition ist wichtiger als die bloße Anzahl der versicherten Krankheiten.
NachversicherungsgarantieOptionEine Option, die Versicherungssumme zu bestimmten Anlässen ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen. Nicht jeder Tarif bietet diese Klausel.

07 · Checkliste

Checkliste vor dem Abschluss

Bevor du eine Dread-Disease-Versicherung abschließt, solltest du einige Punkte prüfen. So stellst du sicher, dass der Vertrag zu deiner Situation passt und du keine besseren Alternativen übersiehst.

Bevor du einen Vertrag unterschreibst, solltest du einige Punkte klären. So vermeidest du, dass du im Ernstfall leer ausgehst oder eine bessere Absicherung übersiehst.

  • Prüfe zuerst, ob du eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen kannst, denn sie bietet den umfassenderen Schutz.
  • Kläre, ob eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung für dich infrage kommt, die zahlt, wenn du in keinem Job mehr als 3 Stunden am Tag arbeiten kannst.
  • Vergleiche die Definitionen der versicherten Krankheiten und Schweregrade in den Bedingungen verschiedener Anbieter.
  • Achte darauf, dass psychische Erkrankungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates in der Regel nicht versichert sind.
  • Wähle die Versicherungssumme so, dass sie deinen finanziellen Ausfall im Ernstfall tatsächlich abfedern kann.

Das solltest du vor dem Abschluss prüfen

01

Prüfe zuerst, ob du eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen kannst. Sie bietet den umfassenderen Schutz.

02

Kläre, ob eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung für dich infrage kommt. Sie zahlt, wenn du in keinem Job mehr als 3 Stunden am Tag arbeiten kannst.

03

Vergleiche die Definitionen der versicherten Krankheiten und Schweregrade in den Bedingungen verschiedener Anbieter.

04

Achte darauf, dass psychische Erkrankungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates in der Regel nicht versichert sind.

05

Wähle die Versicherungssumme so, dass sie deinen finanziellen Bedarf im Ernstfall abdeckt.

06

Beantworte alle Gesundheitsfragen im Antrag wahrheitsgemäß, um deinen Versicherungsschutz nicht zu gefährden.

07

Lass dich von einem unabhängigen Versicherungsmakler oder Honorarberater unterstützen.

08 · Fehler vermeiden

Typische Fehler bei der Dread-Disease-Versicherung

Einige Fehler können dazu führen, dass du im Ernstfall leer ausgehst oder unnötig hohe Beiträge zahlst. Diese Punkte solltest du vermeiden.

Ein häufiger Fehler ist, die Dread-Disease-Versicherung als vollwertigen Ersatz für eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu sehen. Sie deckt aber nur einen kleinen Ausschnitt möglicher Ursachen für den Verlust deiner Arbeitskraft ab. Wer auf sein Einkommen angewiesen ist und stattdessen nur auf diesen Schutz setzt, geht ein hohes Risiko ein.

Ein weiterer Fehler ist, sich von einer hohen Anzahl versicherter Krankheiten blenden zu lassen. Viele dieser Krankheiten treten selten auf, während die häufigen Ursachen für Arbeitsausfall wie Psyche und Rücken gar nicht versichert sind. Auch eine zu niedrige Versicherungssumme oder falsche Angaben zu Vorerkrankungen im Antrag können dich im Ernstfall teuer zu stehen kommen.

Diese Fehler solltest du vermeiden

·Die Dread-Disease-Versicherung als vollwertigen Ersatz für eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu sehen.
·Sich von einer hohen Anzahl versicherter Krankheiten blenden zu lassen, ohne die genauen Definitionen zu prüfen.
·Eine zu niedrige Versicherungssumme zu wählen, die den finanziellen Ausfall nicht abfedern kann.
·Die Karenzzeit zu übersehen, die die Auszahlung nach der Diagnose verzögert.
·Falsche Angaben zu Vorerkrankungen im Antrag zu machen, was zum Verlust des Versicherungsschutzes führen kann.
·Zu glauben, dass nach einer ersten Auszahlung weiterhin Schutz für zukünftige Krankheiten besteht.

09 · Hintergrund

Für wen ist die Dread-Disease-Versicherung sinnvoll?

Die Versicherung ist kein Produkt für jeden. Sie ist vor allem dann eine Überlegung wert, wenn andere Absicherungen der Arbeitskraft nicht zugänglich sind.

Die Dread-Disease-Versicherung ist in erster Linie eine Option für Menschen, die keine Berufsunfähigkeitsversicherung oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung abschließen können. Das kann der Fall sein, wenn Vorerkrankungen wie psychische Beschwerden zu einer Ablehnung durch die Versicherer führen. Auch wenn eine BU aufgrund deines Berufs oder deines Alters sehr teuer ist, kann die Dread-Disease-Versicherung eine günstigere Alternative sein.

Sie bietet dann zumindest eine finanzielle Absicherung für den Fall bestimmter schwerer Krankheiten wie Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt. Für alle anderen gilt: Prüfe zuerst den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung, denn sie ist die erste Wahl.

Die Dread-Disease-Versicherung ist in erster Linie eine Option für Menschen, die keine Berufsunfähigkeitsversicherung oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung abschließen können. Das kann der Fall sein, wenn Vorerkrankungen wie psychische Beschwerden zu einer Ablehnung durch die Versicherer führen.

Auch wenn eine Berufsunfähigkeitsversicherung aufgrund des Berufs oder des Alters sehr teuer ist, kann die Dread-Disease-Versicherung eine günstigere Alternative sein. Sie bietet zumindest eine finanzielle Absicherung für den Fall bestimmter schwerer Krankheiten wie Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Für alle anderen, die auf ihr Arbeitseinkommen angewiesen sind, bleibt die Berufsunfähigkeitsversicherung die erste Wahl. Sie leistet unabhängig von der Diagnose und deckt auch die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit ab: psychische Erkrankungen.

10 · Vergleich

Alternativen zur Dread-Disease-Versicherung

Bevor du dich für eine Dread-Disease-Versicherung entscheidest, solltest du die Alternativen kennen. Je nach deiner Situation kann eine andere Absicherung besser geeignet sein.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine Rente, wenn du deinen zuletzt ausgeübten Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu mindestens 50 Prozent ausüben kannst. Sie ist immer die erste Wahl für alle, die auf ihr Einkommen angewiesen sind. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung leistet, wenn du in keinem Job mehr als 3 Stunden am Tag arbeiten kannst, und ist sinnvoll, wenn eine BU zu teuer ist oder du körperlich arbeitest.

Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt bei Verlust von Grundfähigkeiten wie Laufen, Greifen oder Heben und eignet sich für körperlich arbeitende Menschen, wenn eine BU zu teuer ist. Die private Unfallversicherung sichert bleibende Schäden nach einem Unfall ab und ist sinnvoll, wenn eine BU wegen Vorerkrankungen oder eines riskanten Berufs nicht abschließbar ist. Eine Multi-Risk-Police bündelt mehrere Risiken, ist aber meist vergleichsweise teuer und daher nur in Ausnahmefällen zu empfehlen.

Alternativen zur Absicherung der Arbeitskraft
AlternativeWann sinnvoll
Berufsunfähigkeits­versicherungZahlt eine monatliche Rente, wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in deinem Beruf arbeiten kannst.Immer die erste Wahl für alle, die auf ihr Einkommen angewiesen sind.
Erwerbsunfähigkeits­versicherungZahlt, wenn du in keinem Job mehr als 3 Stunden am Tag arbeiten kannst.Wenn eine BU zu teuer ist oder du körperlich arbeitest.
Grundfähigkeits­versicherungSichert Grundfähigkeiten wie Laufen, Greifen und Heben ab.Für körperlich arbeitende Menschen, wenn eine BU zu teuer ist.
Private UnfallversicherungZahlt bei bleibenden Schäden nach einem Unfall eine Einmalzahlung.Wenn eine BU wegen Vorerkrankungen oder riskantem Beruf nicht abschließbar ist.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026