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Sterbegeldversicherung mit Vorerkrankungen: So kommst du an eine Absicherung

Eine Sterbegeldversicherung ist auch mit Vorerkrankungen möglich. Du musst dann meist eine Wartezeit in Kauf nehmen, kannst deine Hinterbliebenen aber trotzdem wirksam vor den Bestattungs­kosten schützen.

11 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Ohne Gesundheitsprüfung gibt es in der Regel eine Wartezeit von 6 bis 36 Monaten.
  • Während der Wartezeit wird bei Tod meist nur das eingezahlte Guthaben erstattet, bei Unfalltod oft mehr.
  • Die Versicherungssumme sollte die regionalen Bestattungskosten von durchschnittlich rund 13.000 Euro abdecken.
  • Ein Tarifvergleich lohnt sich besonders wegen der unterschiedlichen Staffelungsphasen nach der Wartezeit.

01 · Grundlagen

Was bedeutet eine Sterbegeldversicherung mit Vorerkrankungen?

Eine Sterbegeldversicherung ist eine Kapitallebensversicherung, die im Todesfall eine festgelegte Summe an deine Hinterbliebenen auszahlt. Mit Vorerkrankungen ist der Abschluss über Tarife ohne Gesundheitsprüfung möglich, bei denen der Versicherer auf eine Risikoprüfung verzichtet.

Für dich bedeutet eine Sterbegeldversicherung mit Vorerkrankungen in der Praxis fast immer den Abschluss eines Tarifs ohne Gesundheitsprüfung. Der Versicherer verzichtet dabei auf Fragen zu deiner Krankengeschichte und nimmt dich unabhängig von bestehenden Diagnosen an. Diesen Verzicht gleicht er durch eine Wartezeit aus, in der noch kein voller Versicherungsschutz besteht.

Chronische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Probleme führen bei dieser Variante nicht zu einem Risikozuschlag oder einer Ablehnung. Du erhältst also auch mit schweren Vorerkrankungen Zugang zu einer Absicherung deiner Bestattungskosten, musst dafür aber die Aufbauphase einplanen.

Der Verzicht auf die Gesundheitsprüfung wird immer durch eine Wartezeit ausgeglichen.

Kurz erklärt

Sterbegeldversicherung mit Vorerkrankungen

Eine Sterbegeldversicherung, die ohne Gesundheitsfragen abgeschlossen wird und daher auch für Menschen mit chronischen oder schweren Vorerkrankungen zugänglich ist. Der Verzicht auf die Gesundheitsprüfung wird durch eine Wartezeit ausgeglichen.

Ohne Gesundheitsfragen, dafür mit Wartezeit

02 · Vergleich

Gesundheits­prüfung oder Wartezeit: Welche Variante passt zu dir?

Bei der Sterbegeldversicherung gibt es zwei Wege: Tarife mit Gesundheitsfragen und sofortigem Schutz oder Tarife ohne Gesundheitsfragen mit einer Aufbauphase. Für Menschen mit Vorerkrankungen ist die Variante ohne Prüfung oft der einzige realistische Weg.

Bei einer Sterbegeldversicherung mit Gesundheitsfragen beantwortest du einen umfangreichen Fragebogen zu Vorerkrankungen, Medikamenten und Krankenhausaufenthalten. Als Gegenleistung entfällt die Wartezeit meist vollständig, sodass deine Hinterbliebenen vom ersten Tag an die volle Versicherungssumme erhalten. Diese Option bieten jedoch nur wenige Versicherer an.

Für Menschen mit Vorerkrankungen ist die Variante ohne Gesundheitsfragen oft der einzige realistische Weg. Du musst keine Angaben zu deiner Krankengeschichte machen, nimmst dafür aber eine Wartezeit von üblicherweise 6 bis 36 Monaten in Kauf. Während dieser Zeit besteht kein voller Schutz, sondern meist nur eine Rückerstattung der eingezahlten Beiträge.

Die Entscheidung hängt von deiner gesundheitlichen Situation ab: Bist du jünger und ohne wesentliche Vorerkrankungen, kann die Prüfung den sofortigen Schutz ermöglichen. Bei bestehenden Diagnosen ist der Tarif ohne Fragen die verlässlichere Wahl.

Die zwei Modelle der Sterbegeldversicherung im direkten Vergleich
Mit Gesundheits­prüfungOhne Gesundheits­prüfung
Gesundheits­fragenAusführlicher Fragebogen zu Vorerkrankungen, Medikamenten und KrankenhausaufenthaltenKeine Fragen zum Gesundheitszustand
WartezeitIn der Regel keine Wartezeit, sofortiger VersicherungsschutzÜblich sind 6 bis 36 Monate, oft mit anschließender Staffelung
Leistung bei Tod in der WartezeitMeist nur Rückerstattung der eingezahlten Beiträge, bei Unfalltod oft mehr
Geeignet fürJüngere Menschen ohne wesentliche VorerkrankungenÄltere Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen
BeitragshöheUnabhängig vom Gesundheitszustand, orientiert sich an Eintrittsalter und Summe

03 · Schritt für Schritt

So funktioniert die Wartezeit bei einer Sterbegeldversicherung ohne Gesundheits­fragen

Die Wartezeit ist der Zeitraum, in dem der volle Versicherungsschutz noch nicht besteht. Sie beginnt mit dem Vertragsabschluss und endet mit dem Zeitpunkt, ab dem deine Hinterbliebenen Anspruch auf die volle Versicherungssumme haben.

Die Wartezeit beginnt mit dem Vertragsabschluss und dauert je nach Tarif zwischen 6 und 36 Monaten. In dieser Zeit zahlst du reguläre Beiträge, erhältst aber noch nicht die volle Versicherungssumme. Stirbst du während der Wartezeit, bekommen deine Hinterbliebenen in der Regel nur die eingezahlten Beiträge zurück, oft abzüglich eines kleinen Betrags.

Nach Ablauf der Wartezeit folgt häufig eine Staffelungsphase. In dieser Zeit wird die Versicherungssumme je nach Tarif und Eintrittsalter über einen Zeitraum von bis zu 36 Monaten anteilig aufgebaut. Die volle Summe gibt es erst nach Abschluss dieser Staffelung.

Die Wartezeit beträgt üblicherweise 6 bis 36 Monate, danach kann eine Staffelung von bis zu 36 Monaten folgen.

01

Vertragsabschluss

Du schließt die Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen ab. Ab diesem Moment zahlst du reguläre Beiträge.

02

Wartezeit von 6 bis 36 Monaten

In dieser Zeit besteht kein voller Versicherungsschutz. Stirbst du, erhalten deine Hinterbliebenen in der Regel nur die eingezahlten Beiträge zurück, oft abzüglich eines kleinen Betrags.

03

Staffelungsphase

Nach Ablauf der Wartezeit wird die Versicherungssumme je nach Tarif und Eintrittsalter über einen Zeitraum von bis zu 36 Monaten anteilig aufgebaut. Die volle Summe gibt es erst nach dieser Staffelung.

04

Voller Versicherungsschutz

Ab diesem Zeitpunkt ist die komplette vereinbarte Versicherungssumme für deine Hinterbliebenen abgesichert.

04 · Was gilt

Was zahlt die Sterbegeldversicherung bei Vorerkrankungen?

Die Leistung hängt stark vom Todeszeitpunkt ab. Während der Wartezeit gelten andere Regeln als nach der vollen Aufbauphase, und auch ein Unfalltod wird oft gesondert behandelt.

Die Leistung hängt stark vom Todeszeitpunkt ab. Stirbst du nach Ablauf der Wartezeit und der Staffelungsphase, erhalten deine Hinterbliebenen die volle Versicherungssumme. Bei einem Unfalltod während der Wartezeit leisten viele Tarife ebenfalls die volle Summe oder sogar das Doppelte.

Anders sieht es bei einem Tod durch Krankheit während der Wartezeit aus: Hier gibt es meist nur die Rückerstattung der eingezahlten Beiträge. In der Staffelungsphase wird nur der bis dahin aufgebaute Anteil der Versicherungssumme ausgezahlt.

Bei Unfalltod während der Wartezeit zahlen viele Tarife die volle Versicherungssumme oder das Doppelte.

Volle oder erhöhte Leistung

·Tod nach Ablauf der Wartezeit und der Staffelungsphase: volle Versicherungssumme
·Unfalltod während der Wartezeit: oft volle Versicherungssumme oder sogar das Doppelte
·Tod nach Ablauf der Wartezeit, aber in der Staffelungsphase: anteilige Versicherungssumme

Nur eingeschränkte Leistung

·Tod durch Krankheit während der Wartezeit: meist nur Rückerstattung der eingezahlten Beiträge
·Tod durch Krankheit in der Staffelungsphase: nur der bis dahin aufgebaute Anteil der Versicherungssumme

05 · Kosten

Welche Versicherungs­summe ist bei Vorerkrankungen sinnvoll?

Die Versicherungssumme sollte die tatsächlichen Bestattungskosten abdecken, damit deine Hinterbliebenen nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Die Höhe der Summe beeinflusst direkt deinen monatlichen Beitrag.

Die durchschnittlichen Bestattungskosten in Deutschland liegen bei rund 13.000 Euro. Diese Summe umfasst je nach Region und Bestattungsform die wesentlichen Ausgaben für Bestatter, Friedhof, Sarg oder Urne sowie die Trauerfeier. Deine Versicherungssumme sollte diese Kosten möglichst abdecken, damit deine Hinterbliebenen nicht auf einem Teil der Rechnung sitzen bleiben.

Typische Tarife ohne Gesundheitsprüfung bieten Versicherungssummen zwischen 1.500 und 12.500 Euro an. Eine Summe zwischen 5.000 und 13.000 Euro deckt in den meisten Fällen die wesentlichen Ausgaben ab, wobei die tatsächlichen Kosten von deinem Wohnort und deinen Wünschen abhängen.

Die durchschnittlichen Bestattungskosten liegen bei rund 13.000 Euro.

Orientierung für die Wahl der Versicherungssumme

Durchschnittliche Bestattungskostenca. 13.000 EUR
Typische Mindestsumme1.500 EUR
Typische Höchstsumme12.500 EUR

06 · Im Vertrag

Diese Gesundheits­fragen entfallen bei der Sterbegeldversicherung ohne Prüfung

Bei einer Sterbegeldversicherung mit Gesundheitsprüfung müsstest du umfangreiche Angaben machen. Bei der Variante ohne Prüfung entfallen diese Fragen komplett, was für Menschen mit Vorerkrankungen den Zugang erleichtert.

Dazu zählen chronische Vorerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Erkrankungen. Auch schwerwiegende Diagnosen wie Krebs, Schlaganfall, HIV oder Aids wären anzugeben.

Zusätzlich fragen Versicherer nach apothekenpflichtigen Medikamenten, Operationen und Krankenhausaufenthalten der letzten fünf bis zehn Jahre. Selbst Angaben zu Alkohol- oder Drogenmissbrauch sowie risikoreichen Hobbys können Teil der Prüfung sein. Bei der Variante ohne Gesundheitsfragen entfallen all diese Fragen ersatzlos.

Bei der Variante ohne Prüfung entfallen sämtliche Fragen zu Vorerkrankungen, Medikamenten und Lebenswandel.

Typische Themen einer Gesundheitsprüfung, die bei deiner Variante entfallen

Chronische VorerkrankungenEntfälltDazu zählen etwa Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Erkrankungen.
Schwerwiegende DiagnosenEntfälltKrebs, Schlaganfall, HIV oder Aids müssten bei einer Prüfung angegeben werden.
Medikamente und BehandlungenEntfälltApothekenpflichtige Medikamente, Operationen und Krankenhausaufenthalte der letzten Jahre werden nicht abgefragt.
LebenswandelEntfälltAngaben zu Alkohol- oder Drogenmissbrauch sowie risikoreichen Hobbys sind nicht erforderlich.

07 · Checkliste

Worauf du beim Tarifvergleich mit Vorerkrankungen achten solltest

Nicht jeder Tarif ohne Gesundheitsprüfung ist gleich. Die Unterschiede liegen vor allem in der Dauer der Wartezeit, der Staffelung und den Leistungen bei Unfalltod.

Ein kurzer Blick auf diese Punkte hilft dir, böse Überraschungen zu vermeiden.

Prüfe vor dem Abschluss diese Kriterien:

  • Die Dauer der Wartezeit bestimmt, wie schnell deine Hinterbliebenen vollen Schutz erhalten.
  • Die Staffelungsphase legt fest, wie lange es nach der Wartezeit dauert, bis die volle Summe ausgezahlt wird.
  • Die Leistung bei Unfalltod kann zwischen einfacher und doppelter Versicherungssumme variieren.
  • Die Rückerstattung in der Wartezeit erfolgt je nach Tarif voll oder abzüglich eines Betrags.
  • Das maximale Eintrittsalter entscheidet, ob der Abschluss für dich noch möglich ist.

Checkliste für den Vergleich von Sterbegeldversicherungen ohne Gesundheitsfragen

01

Dauer der Wartezeit: Je kürzer, desto schneller besteht voller Schutz.

02

Staffelungsphase: Wie lange dauert es nach der Wartezeit, bis die volle Summe ausgezahlt wird?

03

Leistung bei Unfalltod: Wird die Versicherungssumme verdoppelt oder sofort voll ausgezahlt?

04

Rückerstattung in der Wartezeit: Werden die eingezahlten Beiträge voll oder nur abzüglich eines Betrags erstattet?

05

Eintrittsalter: Bis zu welchem Alter ist der Abschluss möglich?

06

Versicherungssumme: Ist die gewünschte Summe zwischen 1.500 und 12.500 Euro wählbar?

07

Beitragsdynamik: Gibt es eine optionale jährliche Erhöhung der Versicherungssumme?

08 · Fehler vermeiden

Typische Fehler bei der Sterbegeldversicherung mit Vorerkrankungen

Wer eine Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen abschließt, sollte einige Punkte kennen, um später keine böse Überraschung zu erleben.

Ein häufiger Fehler ist die Wahl einer zu niedrigen Versicherungssumme. Wenn die Bestattungskosten von rund 13.000 Euro nicht gedeckt sind, müssen deine Hinterbliebenen die Differenz aus eigener Tasche zahlen. Orientiere dich deshalb an den tatsächlichen Kosten in deiner Region.

Viele unterschätzen auch die Wartezeit und die anschließende Staffelung. In den ersten 6 bis 36 Monaten besteht kein voller Schutz, und auch danach wird die volle Summe oft erst nach weiteren Monaten ausgezahlt. Prüfe außerdem die Unfalltod-Leistung und die Dauer der Beitragszahlung, die bei manchen Tarifen bis 85 oder sogar lebenslang läuft.

Eine zu niedrige Versicherungssumme ist der häufigste Fehler, weil die Bestattungskosten dann nicht vollständig gedeckt sind.

Diese Fehler solltest du vermeiden

·Zu niedrige Versicherungssumme wählen: Die Bestattungskosten von rund 13.000 Euro werden sonst nicht gedeckt.
·Wartezeit unterschätzen: In den ersten 6 bis 36 Monaten besteht kein voller Schutz.
·Staffelung übersehen: Auch nach der Wartezeit wird die volle Summe oft erst nach weiteren Monaten ausgezahlt.
·Unfalltod-Leistung nicht prüfen: Nicht jeder Tarif zahlt bei Unfalltod sofort die volle Summe.
·Beitragszahlung bis ins hohe Alter nicht bedenken: Manche Tarife sehen Beitragszahlung bis 85 oder sogar lebenslang vor.

09 · Hintergrund

Bestattungs­vorsorge als Alternative zur Sterbegeldversicherung

Neben der Sterbegeldversicherung gibt es weitere Wege, um die Bestattungskosten für deine Hinterbliebenen abzusichern. Ein Vorsorgevertrag mit einem Bestattungsinstitut ist eine davon.

Bei einem Vorsorgevertrag schließt du direkt mit einem Bestattungsinstitut eine Vereinbarung über die gewünschte Bestattungsform ab. Die benötigte Summe deponierst du auf einem Treuhandkonto, sodass sie im Todesfall zweckgebunden für die Bestattung zur Verfügung steht.

Der Vorteil liegt in der klaren Zweckbindung: Das Geld kann nicht für andere Ausgaben verwendet werden. Allerdings bist du an das gewählte Institut gebunden, und eine nachträgliche Änderung der Bestattungsform ist oft nur eingeschränkt möglich. Eine Sterbegeldversicherung bietet dagegen mehr Flexibilität, da deine Hinterbliebenen frei über die ausgezahlte Summe verfügen können.

Der Vorsorgevertrag bindet dich an ein Institut, die Sterbegeldversicherung lässt deinen Hinterbliebenen freie Verfügung über die Summe.

Bei einem Vorsorgevertrag schließt du direkt mit einem Bestattungsinstitut eine Vereinbarung über die gewünschte Bestattungsform ab. Die benötigte Summe deponierst du auf einem Treuhandkonto, sodass sie im Todesfall zweckgebunden für die Bestattung zur Verfügung steht.

Der Vorteil liegt in der klaren Zweckbindung: Das Geld kann nicht für andere Ausgaben verwendet werden. Allerdings bist du an das gewählte Institut gebunden und eine nachträgliche Änderung der Bestattungsform ist oft nur eingeschränkt möglich.

Eine Sterbegeldversicherung bietet dagegen mehr Flexibilität, da deine Hinterbliebenen die Versicherungssumme frei verwenden können. Sie eignet sich besonders, wenn du offenlassen möchtest, wie und wo die Bestattung stattfindet.

10 · Was gilt

Ab welchem Eintrittsalter ist eine Sterbegeldversicherung mit Vorerkrankungen möglich?

Das Eintrittsalter bestimmt, ob und zu welchen Konditionen du eine Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung abschließen kannst. Es beeinflusst außerdem die Beitragshöhe.

Die meisten Tarife ohne Gesundheitsprüfung ermöglichen den Abschluss zwischen 40 und 90 Jahren bei laufendem Beitrag. Die Beitragszahlung läuft je nach Tarif bis zum Alter von 85 oder 95 Jahren, danach besteht die Absicherung lebenslang weiter.

Für jüngere Menschen unter 40 Jahren sind Tarife ohne Gesundheitsfragen bei vielen Anbietern nicht verfügbar. In diesem Fall bleibt oft nur die Variante mit Gesundheitsprüfung, die bei gutem Gesundheitszustand sofortigen Schutz bietet.

Der Abschluss ist üblicherweise zwischen 40 und 90 Jahren möglich, die Beitragszahlung läuft bis 85 oder 95 Jahre.

Üblich möglich

·Eintrittsalter zwischen 40 und 90 Jahren bei laufendem Beitrag
·Beitragszahlung bis zum Alter von 85 oder 95 Jahren, je nach Tarif
·Lebenslange Absicherung nach Ende der Beitragszahlung

11 · Kosten

Wie hoch sind die Beiträge für eine Sterbegeldversicherung mit Vorerkrankungen?

Die Beitragshöhe hängt bei einer Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung vor allem von deinem Eintrittsalter und der gewünschten Versicherungssumme ab. Dein Gesundheitszustand spielt keine Rolle.

Stattdessen bestimmen vor allem dein Eintrittsalter und die gewünschte Versicherungssumme den monatlichen Beitrag. Je jünger du beim Abschluss bist und je niedriger die Summe, desto günstiger fällt der Beitrag aus.

Die Tarifwahl hat einen mittleren Einfluss auf den Preis, da sich die Leistungen bei Unfalltod, die Staffelung und die Dauer der Beitragszahlung unterscheiden. Eine Beitragsdynamik von etwa 3 Prozent pro Jahr ist bei manchen Tarifen optional und erhöht die Summe schrittweise.

Dein Gesundheitszustand hat bei der Variante ohne Prüfung keinen Einfluss auf die Beitragshöhe.

Einflussfaktoren auf die Beitragshöhe

Eintrittsalterstarker Einfluss
Versicherungssummestarker Einfluss
Gesundheitszustandkein Einfluss

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026