Ratgeber · Versicherung
Riester-Rente Ratgeber: So nutzt du Zulagen und Steuervorteile richtig
Die Riester-Rente ergänzt deine gesetzliche Rente durch eine staatlich geförderte private Altersvorsorge. Dieser Ratgeber erklärt dir, wie du die volle Förderung erhältst und welche Vertragsform zu deiner Lebenssituation passt.
11 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026
Das Wichtigste
- Die volle Grundzulage von 175 Euro erhältst du nur, wenn dein jährlicher Eigenbeitrag mindestens 4 Prozent des rentenversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens des Vorjahres beträgt.
- Für ab 2008 geborene Kinder zahlt der Staat eine jährliche Kinderzulage von 300 Euro, für früher geborene Kinder 185 Euro.
- Deine Riester-Beiträge kannst du als Sonderausgaben absetzen, das Finanzamt prüft automatisch, ob dir das mehr bringt als die Zulagen.
- In der Auszahlungsphase wird die Riester-Rente in voller Höhe nachgelagert besteuert, dafür sparst du in der Ansparphase Steuern.
01 · Grundlagen
Was ist die Riester-Rente?
Die Riester-Rente ist eine staatlich geförderte Form der privaten Altersvorsorge, die seit 2002 die gesetzliche Rente ergänzt. Sie wurde nach dem früheren Bundesarbeitsminister Walter Riester benannt und soll das sinkende Rentenniveau ausgleichen.
Die Riester-Rente funktioniert in zwei klar getrennten Phasen. In der Ansparphase zahlst du regelmäßig eigene Beiträge ein, die der Staat durch direkte Zulagen und mögliche Steuervorteile aufstockt. In der anschließenden Auszahlungsphase erhältst du aus dem angesparten Kapital eine lebenslange Rente.
Der Name führt oft zu einem Missverständnis: Du musst keine Rentenversicherung abschließen, um zu riestern. Der Begriff steht für die staatlich geförderte private Altersvorsorge, die in der Auszahlungsphase eine lebenslange Leistung vorsieht. Als Produkte kommen dafür auch Banksparpläne oder Fondssparpläne infrage.
Die spätere Rente aus einem Riester-Vertrag unterliegt in voller Höhe der Einkommensteuer. Dieses Prinzip der nachgelagerten Besteuerung bedeutet für dich: In der Ansparphase profitierst du von der Förderung, in der Rentenphase versteuerst du die Auszahlungen mit deinem dann geltenden persönlichen Steuersatz.
Kurz erklärt
Riester-Rente
Eine private oder betriebliche Altersvorsorge, die mit staatlichen Zulagen und Steuervorteilen gefördert wird. In der Auszahlungsphase wird eine lebenslange Rente gezahlt.
Die Förderung besteht aus direkten Zulagen und einem möglichen zusätzlichen Steuervorteil durch den Sonderausgabenabzug.
02 · Was gilt
Für wen lohnt sich die Riester-Förderung?
Die staatliche Förderung macht Riester für viele Berufstätige attraktiv, besonders für Familien mit Kindern und Gutverdiener. Entscheidend ist, ob du zum Kreis der unmittelbar Förderberechtigten gehörst.
Ob du riestern kannst, hängt von deinem Status in der gesetzlichen Rentenversicherung ab. Unmittelbar förderberechtigt bist du als Pflichtmitglied der gesetzlichen Rentenversicherung, als Bezieher von Arbeitslosengeld oder Krankengeld und als Soldat oder Wehrdienstleistender. Auch geringfügig Beschäftigte, die freiwillig in die Rentenversicherung einzahlen, gehören dazu.
Nicht unmittelbar förderberechtigt sind Selbstständige ohne Pflichtmitgliedschaft, geringfügig Beschäftigte ohne eigene Beiträge und Bezieher einer vollen Erwerbsminderungsrente ohne vorherige Riester-Förderung. Für sie lohnt sich ein Riester-Vertrag in der Regel nicht, weil sie keine Zulagen erhalten.
Besonders profitabel ist die Förderung für Familien mit Kindern und für Gutverdiener. Die Kinderzulage erhöht die staatliche Unterstützung deutlich, während Gutverdiener vom Sonderausgabenabzug überdurchschnittlich stark profitieren. Die staatliche Förderung lohnt sich für unmittelbar Förderberechtigte fast immer.
Förderberechtigt
Nicht unmittelbar förderberechtigt
03 · Kosten
So hoch sind Grundzulage und Kinderzulage
Die staatlichen Zulagen sind der Kern der Riester-Förderung. Sie werden direkt deinem Vertrag gutgeschrieben, wenn du den erforderlichen Mindesteigenbeitrag leistest.
Die jährliche Grundzulage beträgt pro Person 175 Euro. Sie wird jedem unmittelbar Förderberechtigten gewährt, der den erforderlichen Mindesteigenbeitrag leistet. Für unter 25-Jährige gibt es zusätzlich einen einmaligen Bonus von 200 Euro bei Vertragsabschluss.
Für Kinder gelten unterschiedliche Beträge je nach Geburtsjahr. Für Kinder, die bis Ende 2007 geboren wurden, erhältst du 185 Euro pro Jahr. Für ab 2008 geborene Kinder beträgt die Kinderzulage 300 Euro pro Jahr. Die Kinderzulage wird nur gezahlt, solange du Anspruch auf Kindergeld hast.
Die Zulagen fließen nicht automatisch auf deinen Vertrag. Du musst sie beantragen, entweder jährlich oder bequemer mit einem Dauerzulageantrag. Die Frist endet am 31. Dezember des zweiten Kalenderjahres nach dem jeweiligen Beitragsjahr.
Staatliche Zulagen im Überblick
04 · Schritt für Schritt
Mindesteigenbeitrag: So viel musst du einzahlen
Die vollen Zulagen gibt es nur, wenn dein jährlicher Gesamtsparbeitrag stimmt. Er setzt sich aus deinem Eigenbeitrag und den staatlichen Zulagen zusammen.
Die volle Zulage erhältst du nur, wenn dein jährlicher Gesamtsparbeitrag stimmt. Als Basis nimmst du dein rentenversicherungspflichtiges Bruttoeinkommen des Vorjahres. Davon musst du 4 Prozent als jährlichen Gesamtsparbeitrag ansetzen.
Der förderfähige Gesamtsparbeitrag ist auf maximal 2.100 Euro pro Jahr begrenzt. Dieser Betrag umfasst deinen Eigenbeitrag und die staatlichen Zulagen. Ziehe vom ermittelten Gesamtsparbeitrag deine Grundzulage und eventuelle Kinderzulagen ab, dann erhältst du deinen jährlichen Mindesteigenbeitrag.
Ohne einen Eigenbeitrag von mindestens 60 Euro pro Jahr gibt es keine Förderung. Dieser Sockelbetrag gilt unabhängig von deinem Einkommen. Zahlst du weniger als den ermittelten Mindesteigenbeitrag ein, werden die Zulagen anteilig gekürzt.
Bruttoeinkommen des Vorjahres ermitteln
Nimm dein rentenversicherungspflichtiges Bruttoeinkommen des Vorjahres als Basis. Davon musst du 4 Prozent als jährlichen Gesamtsparbeitrag ansetzen.
Förderhöchstbetrag beachten
Der förderfähige Gesamtsparbeitrag ist auf maximal 2.100 Euro pro Jahr begrenzt. Dieser Betrag umfasst deinen Eigenbeitrag und die staatlichen Zulagen.
Zulagen abziehen
Ziehe vom ermittelten Gesamtsparbeitrag deine Grundzulage und eventuelle Kinderzulagen ab. Das Ergebnis ist dein jährlicher Mindesteigenbeitrag.
Sockelbetrag von 60 Euro einhalten
Der Mindesteigenbeitrag beträgt immer mindestens 60 Euro pro Jahr. Ohne diesen Sockelbetrag erhältst du keine Förderung.
Zulagen beantragen
Beantrage die Zulagen spätestens bis zum Ende des zweiten Kalenderjahres nach dem Beitragsjahr. Ein Dauerzulageantrag automatisiert die jährliche Beantragung.
05 · Hintergrund
Steuervorteile: So wirkt der Sonderausgabenabzug
Neben den direkten Zulagen kannst du deine Riester-Beiträge als Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend machen. Das Finanzamt prüft automatisch, was für dich günstiger ist.
Deine jährlichen Riester-Beiträge einschließlich der Zulagen kannst du als Sonderausgaben in der Anlage AV deiner Steuererklärung angeben. Das Finanzamt führt dann eine Günstigerprüfung durch. Es vergleicht die Steuerersparnis aus dem Sonderausgabenabzug mit den bereits erhaltenen Zulagen.
Ist die Steuerersparnis höher als die Summe der Zulagen, bekommst du die Differenz als zusätzliche Steuererstattung ausgezahlt. Die Zulagen selbst werden dabei auf die Steuerersparnis angerechnet, du profitierst also nicht doppelt. Die Höhe deines Steuervorteils hängt von deinem persönlichen Einkommensteuersatz ab.
In der Auszahlungsphase wird die Riester-Rente in voller Höhe mit deinem persönlichen Steuersatz besteuert. Die nachgelagerte Besteuerung bedeutet: Du zahlst Steuern erst in der Rentenphase, nicht während der Ansparphase.
Deine jährlichen Riester-Beiträge einschließlich der Zulagen kannst du als Sonderausgaben in der Anlage AV deiner Steuererklärung angeben. Das Finanzamt führt eine Günstigerprüfung durch: Es vergleicht die Steuerersparnis aus dem Sonderausgabenabzug mit den bereits erhaltenen Zulagen.
Ist die Steuerersparnis höher als die Summe der Zulagen, bekommst du die Differenz als zusätzliche Steuererstattung ausgezahlt. Die Zulagen selbst werden dabei auf die Steuerersparnis angerechnet, du profitierst also nicht doppelt.
In der Auszahlungsphase wird die Riester-Rente in voller Höhe mit deinem persönlichen Steuersatz besteuert. Da die meisten Menschen im Alter einen niedrigeren Steuersatz haben als im Berufsleben, ist diese nachgelagerte Besteuerung in der Regel vorteilhaft.
06 · Vergleich
Riester-Vertragsformen: Welche passt zu dir?
Für die Riester-Förderung stehen dir verschiedene Produktarten zur Verfügung. Sie unterscheiden sich in Sicherheit, Renditechancen und Flexibilität.
Die klassische Riester-Rentenversicherung gilt als sichere Variante, weil sie bereits bei Vertragsbeginn eine garantierte Rente zusagt. Der Aktienanteil erreicht in der Praxis selten mehr als zehn Prozent. Seit der Niedrigzinsphase zwischen 2011 und 2022 haben viele Versicherer das Neugeschäft mit klassischen Riester-Rentenversicherungen nahezu eingestellt.
Fondsgebundene Riester-Rentenversicherungen werden stattdessen aktiv angeboten. Sie bieten höhere Renditechancen durch Fondsanlagen, garantieren aber nur den Erhalt deiner eingezahlten Beiträge, keine spätere Rentenhöhe. Riester-Banksparpläne werden für Neuabschlüsse nicht mehr angeboten, da sie während der Niedrigzinsphase unattraktiv wurden.
Prüfe bei jedem Angebot die garantierte Leistung in der Auszahlungsphase, nicht die prognostizierte Überschussrente. Die Überschussrente ist lediglich eine Prognose, die eintreten kann, aber nicht muss. Achte außerdem auf Abschluss- und Verwaltungskosten, die deine Rendite schmälern.
| Klassische Riester-Rentenversicherung | Fondsgebundene Riester-Rentenversicherung | Riester-Banksparplan | |
|---|---|---|---|
| Sicherheit | Garantierte Rente ab Vertragsbeginn | Gesetzliche Beitragsgarantie, keine Rentengarantie | Keine Rentengarantie, variable Verzinsung |
| Renditechancen | Niedrig, Aktienanteil selten über 10 Prozent | Höher durch Fondsanlage | Abhängig vom Basiszins und Boni |
| Verfügbarkeit für Neuabschlüsse | Nahezu eingestellt seit Niedrigzinsphase | Wird aktiv angeboten | Für Neuabschlüsse nicht mehr angeboten |
| Kosten | Abschluss- und Verwaltungskosten | Zusätzlich Fondskosten | Abschlussprovisionen bei Verrentung |
07 · Was gilt
Wohn-Riester: So förderst du dein Eigenheim
Mit Wohn-Riester kannst du die staatliche Förderung auch für die Finanzierung oder Entschuldung einer selbst genutzten Immobilie einsetzen. Das angesparte Kapital fließt dann nicht in einen Rentenvertrag, sondern in dein Eigenheim.
Mit Wohn-Riester kannst du die staatliche Förderung für eine selbst genutzte Immobilie einsetzen. Förderfähig sind der Kauf oder Bau eines Eigenheims, die Entschuldung einer bestehenden Immobilienfinanzierung, der altersgerechte Umbau und die energetische Sanierung der eigenen Immobilie.
Nicht förderfähig sind der Kauf einer vermieteten Immobilie, eine Zweitwohnung oder ein Ferienhaus. Auch die Auszahlung des geförderten Kapitals ohne Verwendung für die Immobilie ist ausgeschlossen. Das angesparte Kapital fließt bei Wohn-Riester nicht in einen Rentenvertrag, sondern in dein Eigenheim.
Im Alter mietfrei wohnen zu können, ist eine Form der privaten Vorsorge. Deshalb behandelt der Staat die Eigenheimförderung mit Riester gleichwertig zur Geld-Riester. Die Förderung wird in einem fiktiven Wohnförderkonto erfasst und später besteuert.
Förderfähig
Nicht förderfähig
08 · Schritt für Schritt
Ansparphase: So läuft dein Riester-Vertrag
In der Ansparphase zahlst du regelmäßig Beiträge ein und erhältst dafür staatliche Zulagen. Diese Phase dauert bis zu deinem Renteneintritt.
Die Ansparphase beginnt mit dem Abschluss eines zertifizierten Riester-Vertrags. Achte dabei auf die Kosten und die garantierte Leistung in der Auszahlungsphase. Anschließend zahlst du regelmäßig deinen Eigenbeitrag ein, mindestens den Sockelbetrag von 60 Euro pro Jahr, idealerweise den vollen Mindesteigenbeitrag für die ungekürzte Zulage.
Die Zulagen beantragst du mit einem Zulageantrag oder einem Dauerzulageantrag. Der Dauerzulageantrag ist bequemer, weil er die jährlichen Zulagen automatisch beantragt. Die Zulagen werden dann direkt deinem Vertrag gutgeschrieben.
Zusätzlich gibst du deine Riester-Beiträge in der Anlage AV deiner Steuererklärung an. Das Finanzamt prüft, ob du über die Zulagen hinaus einen Steuervorteil erhältst. Die Ansparphase dauert bis zu deinem Renteneintritt.
Vertrag abschließen
Wähle einen zertifizierten Riester-Vertrag und schließe ihn ab. Achte auf die Kosten und die garantierte Leistung in der Auszahlungsphase.
Eigenbeitrag einzahlen
Zahle mindestens den Sockelbetrag von 60 Euro pro Jahr ein, idealerweise den vollen Mindesteigenbeitrag für die ungekürzte Zulage.
Zulagen beantragen
Stelle einen Zulageantrag oder einen Dauerzulageantrag. Die Zulagen werden dann jährlich direkt deinem Vertrag gutgeschrieben.
Steuererklärung abgeben
Gib deine Riester-Beiträge in der Anlage AV an. Das Finanzamt prüft, ob du zusätzlich zu den Zulagen eine Steuererstattung erhältst.
Vertrag überwachen
Prüfe regelmäßig, ob dein Eigenbeitrag noch zu deiner Lebenssituation passt. Änderungen bei Einkommen, Familie oder Beruf können den Mindesteigenbeitrag beeinflussen.
09 · Hintergrund
Riester-Rente und gesetzliche Rente: So ergänzen sie sich
Die Riester-Rente ist als Ergänzung zur gesetzlichen Rente konzipiert. Sie soll die Lücke schließen, die durch das sinkende Rentenniveau entsteht.
Die gesetzliche Rente allein reicht für viele Menschen nicht aus, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Die Riester-Rente setzt genau hier an: Sie baut ein privates Vermögen auf, das die gesetzliche Rente ergänzt. Das sinkende Rentenniveau der gesetzlichen Rente soll dadurch ausgeglichen werden.
Anders als die gesetzliche Rente ist die Riester-Rente nicht umlagefinanziert, sondern kapitalgedeckt. Deine Beiträge und die staatlichen Zulagen werden für dich angelegt und bilden ein individuelles Altersvorsorgevermögen. In der Auszahlungsphase erhältst du deine Riester-Rente zusätzlich zur gesetzlichen Rente.
Beide Einkünfte werden nachgelagert besteuert. Die Riester-Rente unterliegt in voller Höhe der Einkommensteuer, ebenso wie die gesetzliche Rente mit ihrem Besteuerungsanteil. Du solltest die spätere Steuerlast bei deiner Vorsorgeplanung berücksichtigen.
Die gesetzliche Rente allein reicht für viele Menschen nicht aus, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Die Riester-Rente setzt genau hier an: Sie baut ein privates Vermögen auf, das die gesetzliche Rente ergänzt.
Anders als die gesetzliche Rente ist die Riester-Rente nicht umlagefinanziert, sondern kapitalgedeckt. Deine Beiträge und die staatlichen Zulagen werden für dich angelegt und bilden ein individuelles Altersvorsorgevermögen.
In der Auszahlungsphase erhältst du deine Riester-Rente zusätzlich zur gesetzlichen Rente. Beide Einkünfte werden nachgelagert besteuert, wobei die Riester-Rente in voller Höhe steuerpflichtig ist.
10 · Hintergrund
Altersvorsorgedepot: Die Reform der privaten Altersvorsorge
Ab 2027 kommt mit dem Altersvorsorgedepot ein neues gefördertes Vorsorgeprodukt. Es soll kostengünstiger und renditestärker sein als klassische Riester-Verträge.
Das Altersvorsorgedepot ist als Nachfolgeprodukt der Riester-Rente geplant und soll ab 2027 verfügbar sein. Kernstück ist ein Depot, über das du kostengünstig in Fonds investieren kannst. Anders als bei der Riester-Rente mit ihren Garantieanforderungen soll das Altersvorsorgedepot höhere Renditechancen durch eine stärkere Aktienquote bieten.
Die staatliche Förderung bleibt dabei ein zentrales Element. Bestehende Riester-Verträge bleiben von der Reform unberührt. Du kannst deinen laufenden Vertrag weiterführen oder später in ein Altersvorsorgedepot wechseln, sobald die gesetzlichen Rahmenbedingungen dafür geschaffen sind.
Die Riester-Nachfolge kommt 2027. Bis dahin gelten die bestehenden Regeln für Riester-Verträge unverändert weiter. Wenn du bereits einen Riester-Vertrag hast, musst du nicht sofort handeln, sondern kannst die weitere Entwicklung abwarten.
Das Altersvorsorgedepot ist als Nachfolgeprodukt der Riester-Rente geplant und soll ab 2027 verfügbar sein. Kernstück ist ein Depot, über das du kostengünstig in Fonds investieren kannst.
Anders als bei der Riester-Rente mit ihren Garantieanforderungen soll das Altersvorsorgedepot höhere Renditechancen durch eine stärkere Aktienquote bieten. Die staatliche Förderung bleibt dabei ein zentrales Element.
Bestehende Riester-Verträge bleiben von der Reform unberührt. Du kannst deinen laufenden Vertrag weiterführen oder später in ein Altersvorsorgedepot wechseln, sobald die gesetzlichen Rahmenbedingungen final stehen.
11 · Fehler vermeiden
Häufige Fehler bei der Riester-Rente
Viele Riester-Sparer verschenken Förderung durch vermeidbare Fehler. Diese Punkte solltest du regelmäßig prüfen.
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