Ratgeber · Versicherung
Lohnt sich Krankentagegeld? So schließt du die Einkommenslücke
Eine Krankentagegeld-Versicherung zahlt dir ein vereinbartes Tagegeld, wenn du wegen Krankheit oder Unfall arbeitsunfähig bist. Sie lohnt sich vor allem dann, wenn das gesetzliche Krankengeld nicht ausreicht oder du gar keinen Anspruch darauf hast.
11 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026
Das Wichtigste
- Gesetzliches Krankengeld beträgt 70 Prozent des Bruttolohns, ist aber auf 3.858,75 Euro brutto im Monat gedeckelt.
- Selbstständige und privat Versicherte haben in der Regel keinen Anspruch auf gesetzliches Krankengeld.
- Die Versicherung zahlt erst nach einer vereinbarten Karenzzeit, zum Beispiel ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit.
- Das private Krankentagegeld ist steuer- und abgabenfrei und wird netto ausgezahlt.
01 · Grundlagen
Was ist eine Krankentagegeld-Versicherung?
Die Krankentagegeld-Versicherung ist eine private Absicherung für den Verdienstausfall bei längerer Krankheit. Sie zahlt einen festen Tagessatz, wenn du arbeitsunfähig bist.
Sie ist eine private Versicherungsleistung und gilt nicht als Arbeitsentgelt. Deshalb wird der vereinbarte Tagessatz netto ausgezahlt, also ohne Abzug von Steuern und Sozialabgaben.
Die Leistung beginnt erst nach einer vereinbarten Karenzzeit. Diese Karenzzeit kannst du individuell mit der Versicherung festlegen, üblich sind zum Beispiel 42 Tage. Wichtig ist, dass du deine Arbeitsunfähigkeit direkt am ersten Tag ärztlich feststellen lässt, denn die Versicherer erkennen keine rückwirkende Feststellung an.
Nicht zu verwechseln ist die Krankentagegeld-Versicherung mit dem Krankenhaustagegeld. Das Krankenhaustagegeld zahlt nur für Tage im Krankenhaus und ist in der Regel verzichtbar. Für mögliche Zuzahlungen im Krankenhaus kannst du stattdessen selbst Geld auf einem Tagesgeldkonto zurücklegen.
Kurz erklärt
Krankentagegeld-Versicherung
Eine private Versicherung, die einen vereinbarten Tagessatz zahlt, wenn du wegen Krankheit oder Unfall arbeitsunfähig bist und dadurch Einkommen verlierst.
Sie schließt die Lücke zwischen deinem normalen Einkommen und dem gesetzlichen Krankengeld oder ersetzt das fehlende Einkommen vollständig.
02 · Vergleich
Krankentagegeld oder Krankengeld: Was ist der Unterschied?
Beide Begriffe klingen ähnlich, bezeichnen aber unterschiedliche Leistungen. Der Vergleich zeigt, wer jeweils zahlt und wie hoch die Leistung ausfällt.
Das gesetzliche Krankengeld zahlt deine Krankenkasse, das private Krankentagegeld eine Versicherung. Beide Leistungen unterscheiden sich in Höhe, Beginn und Abzügen deutlich. Als gesetzlich versicherte Angestellte oder gesetzlich versicherter Angestellter erhältst du Krankengeld ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit.
Das gesetzliche Krankengeld beträgt 70 Prozent deines Bruttolohns, ist aber gedeckelt. Die Höchstgrenze liegt bei 70 Prozent der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze von 5.512,50 Euro. Mehr als 3.858,75 Euro brutto Krankengeld im Monat erhältst du nicht, selbst wenn du deutlich mehr verdienst.
Vom Krankengeld gehen noch Sozialabgaben ab. Als Angestellter zahlst du für die Rentenversicherung höchstens 359 Euro im Monat, in der Pflegeversicherung mit einem Kind 69 Euro und etwa 50 Euro für die Arbeitslosenversicherung. So bleiben rund 3.380 Euro netto Krankengeld im Monat übrig. Das private Krankentagegeld ist dagegen steuer- und abgabenfrei.
| Gesetzliches Krankengeld | Private Krankentagegeld-Versicherung | |
|---|---|---|
| Zahler | Gesetzliche Krankenkasse | Private Versicherung |
| Höhe | 70 % des Bruttolohns, max. 3.858,75 EUR brutto monatlich | Individuell vereinbarter Tagessatz |
| Beginn | Ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit | Nach vereinbarter Karenzzeit, z. B. ab dem 43. Tag |
| Steuern und Abgaben | Abzüge für Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung | Steuer- und abgabenfrei, wird netto ausgezahlt |
03 · Schritt für Schritt
So läuft die Zahlung der Krankentagegeld-Versicherung ab
Bis das Krankentagegeld auf deinem Konto landet, sind einige Schritte nötig. Der Ablauf beginnt mit der ärztlichen Feststellung deiner Arbeitsunfähigkeit.
Der erste Schritt ist die ärztliche Feststellung deiner Arbeitsunfähigkeit. Suche dafür direkt am ersten Tag deiner Erkrankung eine Ärztin oder einen Arzt auf. Die Karenzzeit beginnt erst mit dieser Feststellung, nicht mit dem tatsächlichen Beginn deiner Beschwerden.
Nach Ablauf der Karenzzeit reichst du die ärztliche Bescheinigung bei deiner Versicherung ein. Die Versicherung prüft den Anspruch und zahlt den vereinbarten Tagessatz für jeden Tag der Arbeitsunfähigkeit. Die Zahlung erfolgt netto, da das Krankentagegeld steuer- und abgabenfrei ist.
- Lass deine Arbeitsunfähigkeit direkt am ersten Tag ärztlich bescheinigen.
- Warte die vereinbarte Karenzzeit ab, zum Beispiel 42 Tage.
- Reiche die Bescheinigung bei deiner Versicherung ein und erhalte den Tagessatz netto.
Arbeitsunfähigkeit feststellen lassen
Suche direkt am ersten Tag deiner Erkrankung eine Ärztin oder einen Arzt auf. Die Versicherer erkennen keine rückwirkende Feststellung der Arbeitsunfähigkeit an.
Karenzzeit abwarten
Die vereinbarte Karenzzeit beginnt erst mit der ärztlichen Feststellung. Je nach Vertrag wartest du zum Beispiel 42 Tage, bevor die Leistung startet.
Krankentagegeld beantragen
Reiche die ärztliche Bescheinigung bei deiner Versicherung ein. Sie prüft den Anspruch und zahlt den vereinbarten Tagessatz für jeden Tag der Arbeitsunfähigkeit.
Nettozahlung erhalten
Das Krankentagegeld ist steuer- und abgabenfrei. Der versicherte Tagessatz wird dir netto ausgezahlt und gleicht deinen Verdienstausfall aus.
04 · Was gilt
Für wen lohnt sich eine Krankentagegeld-Versicherung?
Nicht für jede Berufsgruppe ist die private Absicherung gleichermaßen sinnvoll.
Privatversicherte Selbstständige haben keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung und benötigen die Krankentagegeld-Versicherung in jedem Fall. Auch privatversicherte Angestellte erhalten nach sechs Wochen kein gesetzliches Krankengeld und müssen sich privat absichern. Für beide Gruppen ist die Versicherung die einzige Einkommensquelle bei längerer Krankheit.
Gesetzlich versicherte Angestellte sollten eine Krankentagegeld-Versicherung ab dem 43. Tag abschließen, wenn ihr Krankengeld nicht ausreicht. Das betrifft vor allem Gutverdienerinnen und Gutverdiener, deren Krankengeld gedeckelt ist, sowie Angestellte mit laufenden Krediten oder hohen Fixkosten. Wer ein Immobiliendarlehen absichern will, kann mit dem Krankentagegeld die Differenz zwischen Bruttogehalt und Krankengeld schließen.
Keine Krankentagegeld-Versicherung brauchst du, wenn dein gesetzliches Krankengeld für deinen Lebensunterhalt ausreicht oder dein Arbeitgeber laut Tarifvertrag das Krankengeld auf das volle Netto aufstockt. Beamtinnen und Beamte benötigen ebenfalls kein Krankentagegeld, weil der Dienstherr die Bezüge im Krankheitsfall weiterzahlt.
Lohnt sich
Lohnt sich nicht
05 · Kosten
So hoch sollte dein Krankentagegeld sein
Die richtige Höhe hängt von deinen monatlichen Ausgaben ab. Eine einfache Rechnung hilft dir, deinen Bedarf zu ermitteln.
Notiere alle Ausgaben in einem Haushaltsbuch und addiere sie, um deinen monatlichen Geldbedarf zu ermitteln. Der Tagessatz sollte so gewählt sein, dass alle monatlichen Kosten für längere Zeit gedeckt sind.
Berücksichtige dabei deine monatlichen Fixkosten wie Miete, Strom und Versicherungen. Dazu kommen Lebenshaltungskosten für Essen, Mobilität und Freizeit. Ein Puffer für ungeplante Ausgaben ist ebenfalls sinnvoll, damit du im Krankheitsfall nicht an Rücklagen gehen musst.
Die Versicherer kalkulieren die Beiträge einkommensunabhängig. Entscheidende Faktoren sind Alter und Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss sowie der Umfang des Tarifs. Bei einem Eintrittsalter von 30 Jahren und einem Krankentagegeld von 100 Euro ab dem 43. Tag liegt die günstigste Monatsprämie zwischen 32 und 36 Euro.
06 · Im Vertrag
Wichtige Vertragsklauseln in der Krankentagegeld-Versicherung
Die Bedingungen der Tarife unterscheiden sich teils deutlich. Achte bei Vertragsabschluss auf diese Klauseln, um flexibel zu bleiben.
Achte bei Vertragsabschluss auf eine Nachversicherungsgarantie. Damit kannst du dein Krankentagegeld ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen, wenn dein Einkommen steigt. Das erspart dir spätere Gesundheitsfragen und mögliche Ablehnungen.
Die Karenzzeit bestimmt, wann die Leistung beginnt. Üblich sind 42 Tage, kürzere Karenzzeiten kosten mehr Beitrag. Prüfe auch, ob du den Tagessatz jährlich unbegrenzt erhöhen kannst und ob diese Erhöhung ohne Wartezeit wirksam wird.
Die Gesundheitsprüfung bei Antragstellung ist ein weiterer wichtiger Punkt. Vorerkrankungen können zu Ausschlüssen oder zur Ablehnung führen. Bei Vorerkrankungen ist das gesetzliche Krankengeld oft die bessere Wahl, weil bei der gesetzlichen Kasse die Gesundheit keine Rolle spielt.
Diese Vertragsdetails solltest du prüfen
07 · Checkliste
Checkliste: So findest du eine passende Krankentagegeld-Versicherung
Ein Vergleich lohnt sich, denn Preise und Leistungen unterscheiden sich je nach Anbieter. Diese Punkte helfen dir bei der Auswahl.
Über ein Vergleichsportal kannst du Tarife filtern und die wichtigsten Vertragsdetails gegenüberstellen. Achte dabei nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Vertragsbedingungen.
- Ermittle deinen monatlichen Geldbedarf anhand deiner Ausgaben.
- Wähle eine Karenzzeit, die zu deiner finanziellen Situation passt.
- Vergleiche Tarife über ein Vergleichsportal mit guten Filtermöglichkeiten.
- Achte auf eine Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung.
- Prüfe, ob du den Tagessatz jährlich unbegrenzt erhöhen kannst.
- Lass dich bei Vorerkrankungen vorab beraten, ob eine Annahme möglich ist.
Darauf solltest du beim Abschluss achten
Ermittle deinen monatlichen Geldbedarf anhand deiner Ausgaben
Wähle eine Karenzzeit, die zu deiner finanziellen Situation passt
Vergleiche Tarife über ein Vergleichsportal
Achte auf eine Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung
Prüfe, ob du den Tagessatz jährlich unbegrenzt erhöhen kannst
Lass dich bei Vorerkrankungen vorab beraten, ob eine Annahme möglich ist
08 · Fehler vermeiden
Typische Fehler bei der Krankentagegeld-Versicherung
Einige Fehler können dazu führen, dass die Versicherung im Ernstfall nicht oder zu spät zahlt. Diese Punkte solltest du vermeiden.
Ein häufiger Fehler ist der zu späte Arztbesuch. Die Versicherer erkennen keine rückwirkende Feststellung der Arbeitsunfähigkeit an. Gehst du erst nach Tagen zur Ärztin oder zum Arzt, beginnt die Karenzzeit erst ab diesem Zeitpunkt und du verlierst wertvolle Leistungstage.
Ein zu niedriger Tagessatz führt dazu, dass die Lücke zum Nettoeinkommen bestehen bleibt. Überschätze auch deine finanziellen Reserven nicht: Ohne ausreichende Rücklage entsteht während der Karenzzeit eine finanzielle Durststrecke bis zur ersten Zahlung.
Falsche Angaben bei den Gesundheitsfragen können zum Verlust des Versicherungsschutzes führen. Beantworte alle Fragen wahrheitsgemäß und vollständig. Fehlt eine Nachversicherungsgarantie, kannst du dein Krankentagegeld bei Einkommenssteigerungen nicht ohne erneute Gesundheitsprüfung anpassen.
Diese Fehler solltest du vermeiden
09 · Hintergrund
Krankentagegeld für Selbstständige und Freiberufler
Wer selbstständig oder freiberuflich arbeitet, hat keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung. Die Krankentagegeld-Versicherung ist hier oft die wichtigste Absicherung.
Selbstständige und Freiberufler müssen vom ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit an selbst für ihren Verdienstausfall aufkommen. Eine Krankentagegeld-Versicherung zahlt nach der vereinbarten Karenzzeit den festgelegten Tagessatz und sichert so dein Einkommen. Für privatversicherte Selbstständige ist sie unverzichtbar, weil sie keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung haben.
Gesetzlich versicherte Selbstständige können bei ihrer Krankenkasse einen Wahltarif für Krankengeld abschließen. Dieser zahlt frühestens ab dem 43. Tag. Eine private Krankentagegeld-Versicherung kann diesen Schutz ergänzen oder ersetzen, wenn du eine frühere oder höhere Leistung wünschst. Beachte: Mit einem Wahltarif bist du für drei Jahre an die Krankenkasse gebunden.
Bei längerer Krankheit können auch Betriebskosten wie Miete, Gehälter oder Finanzierungskosten weiterlaufen. Für diese fortlaufenden Kosten kann eine Ertragsausfall- oder Praxisausfallversicherung sinnvoll sein. Sie sichert die Betriebskosten bei krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit der Inhaberinnen und Inhaber ab.
Selbstständige und Freiberufler müssen vom ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit an selbst für ihren Verdienstausfall aufkommen. Eine Krankentagegeld-Versicherung zahlt nach der vereinbarten Karenzzeit den festgelegten Tagessatz und sichert so dein Einkommen.
Gesetzlich versicherte Selbstständige können bei ihrer Krankenkasse einen Wahltarif für Krankengeld abschließen. Dieser zahlt frühestens ab dem 43. Tag. Eine private Krankentagegeld-Versicherung kann diesen Schutz ergänzen oder ersetzen, wenn du eine frühere oder höhere Leistung wünschst.
Privatversicherte Selbstständige benötigen die Krankentagegeld-Versicherung in jedem Fall, da sie keinen Anspruch auf gesetzliches Krankengeld haben. Die meisten schließen sie zusammen mit ihrer privaten Krankenversicherung ab, ein separater Abschluss bei einem anderen Anbieter ist aber möglich.
10 · Was gilt
Berufskrankheiten und Berufsunfälle: Was zahlt die Versicherung?
Auch bei beruflich bedingten Erkrankungen oder Unfällen kann eine Krankentagegeld-Versicherung einspringen. Die gesetzliche Unfallversicherung deckt nicht alle Kosten ab.
Die Krankentagegeld-Versicherung zahlt bei Arbeitsunfähigkeit infolge einer Berufskrankheit oder eines Berufsunfalls. Sie deckt den Verdienstausfall ab, der durch die Arbeitsunfähigkeit entsteht. Das gilt unabhängig davon, ob die Ursache beruflich oder privat bedingt ist.
Nicht zuständig ist die Krankentagegeld-Versicherung für Heilbehandlungskosten nach einem Arbeitsunfall. Diese übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung. Auch Rentenleistungen der gesetzlichen Unfallversicherung und Sachschäden am Eigentum von Selbstständigen sind nicht Aufgabe der Krankentagegeld-Versicherung.
Für Selbstständige ist die Absicherung des Verdienstausfalls besonders wichtig, weil sie keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung haben. Die Krankentagegeld-Versicherung schließt diese Lücke und zahlt den vereinbarten Tagessatz nach Ablauf der Karenzzeit.
Zahlt Krankentagegeld
Zahlt nicht
11 · Hintergrund
Krankentagegeld für Beamte: Meist nicht nötig
Beamtinnen und Beamte haben eine Sonderstellung, denn ihr Dienstherr zahlt die Bezüge im Krankheitsfall weiter. Eine Krankentagegeld-Versicherung ist daher in der Regel überflüssig.
Für verbeamtete Personen macht eine Krankentagegeld-Versicherung keinen Sinn, weil die Bezüge auch im Krankheitsfall ohne eine bestimmte Frist weiterlaufen. Der Dienstherr zahlt das Gehalt weiter, sodass kein Verdienstausfall entsteht. Eine private Absicherung des Krankentagegelds ist daher überflüssig.
Stattdessen sollten Beamte eine Dienstunfähigkeitsversicherung in Betracht ziehen. Sie zahlt eine Rente, wenn du aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht mehr in deinem Beruf arbeiten kannst. Diese Absicherung ist für Beamte deutlich wichtiger als ein Krankentagegeld.
Die Dienstunfähigkeitsversicherung greift, wenn du wegen gesundheitlicher Einschränkungen vorzeitig in den Ruhestand versetzt wirst. Sie schließt die Lücke zwischen dem Ruhegehalt und deinem bisherigen Einkommen und sichert deinen Lebensstandard dauerhaft ab.
Für verbeamtete Personen macht eine Krankentagegeld-Versicherung keinen Sinn, weil die Bezüge auch im Krankheitsfall ohne eine bestimmte Frist weiterlaufen. Der Dienstherr zahlt das Gehalt weiter, sodass kein Verdienstausfall entsteht.
Stattdessen sollten Beamte eine Dienstunfähigkeitsversicherung in Betracht ziehen. Sie zahlt eine Rente, wenn du aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht mehr in deinem Beruf arbeiten kannst.
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