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Grundfähigkeits­versicherung steuerlich absetzen: So klappt es mit der Vorsorge

Beiträge zur Grundfähigkeits­versicherung zählen steuerlich zu den Vorsorgeaufwendungen. Ob sich der Eintrag in der Steuererklärung für dich lohnt, hängt vor allem von deinem Kranken- und Pflegeversicherungs­beitrag ab.

11 Kapitel · 11 Min. Lesezeit · Aktualisiert 12.10.2026

Das Wichtigste

  • Die Grundfähigkeitsversicherung gehört zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen und ist in der Anlage Vorsorgeaufwand einzutragen.
  • Der Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen liegt 2026 bei 1.900 Euro, für Selbstständige bei 2.800 Euro.
  • Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge schöpfen diesen Höchstbetrag bei den meisten Angestellten bereits aus.
  • Ein separater Abschluss nur aus Steuergründen lohnt sich daher in der Regel nicht.

01 · Grundlagen

Was ist eine Grundfähigkeits­versicherung?

Die Grundfähigkeitsversicherung sichert deine Arbeitskraft ab, wenn du bestimmte körperliche oder geistige Fähigkeiten verlierst. Sie ist eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung und oft günstiger.

Anders als bei der Berufsunfähigkeitsversicherung spielt es keine Rolle, ob du deinen Beruf noch ausüben kannst. Entscheidend ist allein der Verlust der versicherten Fähigkeit.

Die Rente wird im Vorfeld mit dir vereinbart und liegt häufig zwischen 60 und 70 Prozent deines monatlichen Bruttoeinkommens. Der Versicherungsschutz greift, wenn die Beeinträchtigung laut ärztlicher Einschätzung mindestens sechs Monate andauert.

Für Studierende kann die Grundfähigkeitsversicherung ein günstiger Einstieg in die Existenzsicherung sein. Die Beiträge sind in jungen Jahren niedrig, weil das Risiko für den Verlust von Grundfähigkeiten gering ist.

Kurz erklärt

Grundfähigkeits­versicherung

Eine Versicherung, die eine monatliche Rente zahlt, wenn du bestimmte Grundfähigkeiten wie Sehen, Sprechen, Gehen oder Greifen verlierst.

Die Leistung wird unabhängig davon gezahlt, ob du deinen Beruf noch ausüben kannst. Entscheidend ist allein der Verlust der versicherten Fähigkeit.

02 · Vergleich

Grundfähigkeits­versicherung oder Berufsunfähigkeits­versicherung: Was passt zu dir?

Beide Versicherungen schützen deine Arbeitskraft, aber sie leisten unter unterschiedlichen Voraussetzungen. Der Vergleich zeigt, worauf du bei der Entscheidung achten solltest.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung leistet, wenn du zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig im zuletzt ausgeübten Beruf bist. Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt dagegen unabhängig von deinem Beruf, sobald du eine versicherte Fähigkeit verlierst.

Psychische Erkrankungen sind bei der Grundfähigkeitsversicherung oft nicht automatisch mitversichert. Du kannst sie bei einigen Anbietern als Zusatzbaustein vereinbaren. In der Berufsunfähigkeitsversicherung sind sie in der Regel enthalten.

Der wichtigste Unterschied für dein Budget: Die Grundfähigkeitsversicherung ist in der Regel günstiger als die Berufsunfähigkeitsversicherung. Das liegt daran, dass sie nur bei klar definierten Fähigkeitsverlusten leistet und nicht bei jeder Form der Berufsunfähigkeit.

Unterschiede zwischen Grundfähigkeits- und Berufsunfähigkeitsversicherung
Grundfähigkeits­versicherungBerufsunfähigkeits­versicherung
Leistungs­auslöserVerlust bestimmter körperlicher oder geistiger FähigkeitenBerufsunfähigkeit im zuletzt ausgeübten Beruf
Leistung abVerlust einer versicherten Grundfähigkeit50 Prozent Berufsunfähigkeit im zuletzt ausgeübten Beruf
Psychische ErkrankungenOft nicht automatisch mitversichert, als Zusatzbaustein möglich
BeitragshöheOft deutlich günstigerKann zu teuer sein

03 · Was gilt

Welche Fähigkeiten deckt die Grundfähigkeits­versicherung ab?

Der Versicherungsschutz umfasst je nach Tarif unterschiedliche körperliche und geistige Fähigkeiten. Einige Anbieter bieten zusätzliche Bausteine für erweiterte Leistungen an.

Der Basis-Schutz umfasst bei den meisten Tarifen körperliche Grundfähigkeiten wie Sehen, Sprechen, Hören, Gehen, Stehen, Sitzen, Treppensteigen, Greifen und Halten sowie den Gebrauch einer Hand oder eines Arms. Auch Heben und Tragen, Knien und Bücken gehören häufig dazu.

Einige Fähigkeiten sind nur über einen Zusatzbaustein abgesichert. Dazu zählen unter anderem Orientierung, geistige Fähigkeiten wie Gedächtnis und Konzentration, Schreiben, eigenverantwortliches Handeln, Autofahren, Gleichgewichtssinn und Fingerfertigkeit.

Die genauen Definitionen der Leistungsauslöser unterscheiden sich je nach Tarif. Beispielsweise gilt Gehen als beeinträchtigt, wenn du nicht mehr in der Lage bist, 400 Meter selbstständig zurückzulegen. Beim Treppensteigen sind es 12 Stufen, die du nicht ohne Pause schaffst.

Häufig versichert

·Sehen
·Sprechen
·Hören
·Gehen
·Stehen
·Sitzen
·Treppensteigen
·Greifen und Halten
·Gebrauch einer Hand
·Gebrauch eines Arms
·Heben und Tragen
·Knien
·Bücken
·Pflegebedürftigkeit

Oft nur als Zusatzbaustein

·Orientierung
·Geistige Fähigkeiten wie Gedächtnis und Konzentration
·Schreiben
·Eigenverantwortliches Handeln
·Autofahren
·Gleichgewichtssinn
·Fingerfertigkeit
·Leistung bei Teil-Tätigkeitsverbot

04 · Schritt für Schritt

So trägst du die Grundfähigkeits­versicherung in der Steuererklärung ein

Die Beiträge zur Grundfähigkeitsversicherung gehören in die Anlage Vorsorgeaufwand. Dort werden sie als sonstige Vorsorgeaufwendungen erfasst.

Dein Versicherer stellt dir für das Steuerjahr 2026 eine Beitragsbescheinigung aus. Darin sind die gezahlten Beiträge zur Grundfähigkeitsversicherung aufgeführt. Diese Bescheinigung brauchst du für die Steuererklärung.

In der Anlage Vorsorgeaufwand gibt es einen Bereich für sonstige Vorsorgeaufwendungen. Dort trägst du die Beiträge zur Grundfähigkeitsversicherung ein. Das Finanzamt berücksichtigt sie im Rahmen des geltenden Höchstbetrags.

Der Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen liegt bei 1.900 Euro pro Jahr für Angestellte. Bei Selbstständigen sind es 2.800 Euro. Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge werden zuerst auf diesen Betrag angerechnet.

01

Beiträge sammeln

Dein Versicherer stellt dir eine Beitragsbescheinigung für das Steuerjahr 2026 aus. Darin sind die gezahlten Beiträge zur Grundfähigkeitsversicherung aufgeführt.

02

Anlage Vorsorgeaufwand öffnen

In deiner Steuererklärung für 2026 findest du die Anlage Vorsorgeaufwand. Dort gibt es einen Bereich für sonstige Vorsorgeaufwendungen.

03

Beiträge eintragen

Trage die Beiträge zur Grundfähigkeitsversicherung in der entsprechenden Zeile ein. Das Finanzamt berücksichtigt sie im Rahmen des Höchstbetrags.

04

Höchstbetrag prüfen

Der Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen liegt bei 1.900 Euro pro Jahr, für Selbstständige bei 2.800 Euro. Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge werden zuerst angerechnet.

05 · Was gilt

Was zählt zu den Vorsorgeaufwendungen?

Nicht jede Versicherung ist steuerlich absetzbar. Die Grundfähigkeitsversicherung gehört zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen, die als Sonderausgaben gelten.

Die Grundfähigkeitsversicherung gehört im Steuerrecht zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen. Diese werden als Sonderausgaben in der Anlage Vorsorgeaufwand erfasst. Damit ist sie steuerlich grundsätzlich absetzbar.

Nicht jede Versicherung fällt in diese Kategorie. Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungen zählen zu den Vorsorgeaufwendungen mit der größten Auswirkung auf deine Steuererstattung. Auch die Berufsunfähigkeitsversicherung ist absetzbar.

Sachversicherungen wie Hausrat, Kfz, Privathaftpflicht oder Rechtsschutz kannst du dagegen nicht als Vorsorgeaufwendungen absetzen. Sie dienen nicht der Absicherung deiner Arbeitskraft oder deiner Altersvorsorge.

Als Vorsorgeaufwendung absetzbar

·Krankenversicherung
·Pflegeversicherung
·Rentenversicherung
·Grundfähigkeitsversicherung
·Berufsunfähigkeitsversicherung
·Unfallversicherung

Nicht absetzbar

·Hausratversicherung
·Kfz-Versicherung
·Privathaftpflichtversicherung
·Rechtsschutzversicherung

06 · Kosten

Wie hoch ist der Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen?

Der Staat begrenzt die steuerliche Absetzbarkeit von sonstigen Vorsorgeaufwendungen. Entscheidend ist, ob du angestellt oder selbstständig bist.

Für Angestellte gilt ein Höchstbetrag von 1.900 Euro pro Jahr. Selbstständige können bis zu 2.800 Euro geltend machen.

Die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung werden zuerst auf diesen Höchstbetrag angerechnet. Bei den meisten Angestellten ist der Betrag damit bereits vollständig ausgeschöpft. Für die Grundfähigkeitsversicherung bleibt dann kein Spielraum mehr.

Nur wenn deine Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge unter dem Höchstbetrag liegen, kannst du zusätzlich Beiträge zur Grundfähigkeitsversicherung steuerlich geltend machen. Das ist bei Angestellten mit durchschnittlichem Einkommen selten der Fall.

Höchstbeträge für sonstige Vorsorgeaufwendungen 2026

Angestellte1.900 Euro
Selbstständige2.800 Euro

07 · Fehler vermeiden

Warum sich ein Abschluss nur aus Steuergründen selten lohnt

Die steuerliche Ersparnis durch die Grundfähigkeitsversicherung ist oft geringer als erhofft. Der Grund liegt in der Reihenfolge der Anrechnung auf den Höchstbetrag.

Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge werden zuerst angerechnet. Bei Angestellten ist der Höchstbetrag von 1.900 Euro dadurch meist bereits ausgeschöpft. Die Beiträge zur Grundfähigkeitsversicherung wirken sich dann steuerlich nicht mehr aus.

Du solltest eine Grundfähigkeitsversicherung deshalb nur abschließen, wenn du den Versicherungsschutz selbst für sinnvoll hältst. Die Steuerersparnis ist ein möglicher Nebeneffekt, aber kein tragfähiges Argument für den Abschluss.

Häufige Fehler bei der steuerlichen Einordnung

·Du gehst davon aus, dass die Beiträge zur Grundfähigkeitsversicherung immer vollständig absetzbar sind. Tatsächlich greift der Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen.
·Du vergisst, dass Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zuerst angerechnet werden. Bei Angestellten ist der Höchstbetrag dadurch meist bereits ausgeschöpft.
·Du schließt eine Grundfähigkeitsversicherung nur wegen der Steuerersparnis ab. Der Versicherungsschutz selbst sollte der Hauptgrund sein.
·Du verwechselst die Grundfähigkeitsversicherung mit der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente. Beide leisten unter unterschiedlichen Voraussetzungen.

08 · Vergleich

Grundfähigkeits­versicherung und gesetzliche Erwerbsminderungs­rente: Was gilt?

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente ist eine staatliche Leistung mit eigenen Regeln. Sie unterscheidet sich deutlich von der privaten Grundfähigkeitsversicherung.

Die volle Rente erhältst du nur, wenn du weniger als 3 Stunden täglich arbeiten kannst. Bei einer Arbeitsfähigkeit von 3 bis 6 Stunden täglich gibt es die teilweise Erwerbsminderungsrente.

Für die gesetzliche Erwerbsminderungsrente gilt eine allgemeine Wartezeit von 5 Jahren. Das bedeutet, du musst mindestens fünf Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, bevor du Anspruch auf diese Leistung hast.

Die private Grundfähigkeitsversicherung hat keine gesetzliche Wartezeit. Sie leistet, sobald du eine versicherte Fähigkeit verlierst, unabhängig von deiner Arbeitsfähigkeit. Die Höhe der Rente ist vertraglich vereinbart und nicht von deinen Rentenbeiträgen abhängig.

Private Grundfähigkeitsversicherung vs. gesetzliche Erwerbsminderungsrente
Grundfähigkeits­versicherungGesetzliche Erwerbsminderungs­rente
Leistungs­voraussetzungVerlust einer versicherten GrundfähigkeitArbeitsfähig weniger als 3 Stunden täglich für volle Rente
Teilweise LeistungArbeitsfähig 3 bis 6 Stunden täglich
WartezeitDer Verlust muss laut ärztlicher Feststellung mindestens 6 Monate andauernAllgemeine Wartezeit von 5 Jahren
Leistungs­höheVereinbarte monatliche Rente

09 · Im Vertrag

Welche Rolle spielt der Ertragsanteil bei der Grundfähigkeits­versicherung?

Bei Rentenzahlungen aus der Grundfähigkeitsversicherung kann ein Ertragsanteil steuerpflichtig sein. Das betrifft die Auszahlungsphase, nicht die Beitragsphase.

In der Beitragsphase zählen deine Beiträge zur Grundfähigkeitsversicherung zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen. Sie sind als Sonderausgaben in der Anlage Vorsorgeaufwand absetzbar, unterliegen aber dem Höchstbetrag.

In der Auszahlungsphase kann ein Ertragsanteil steuerpflichtig sein. Wird eine Rente ausgezahlt, hängt dieser Anteil von deinem Alter bei Rentenbeginn ab. Je jünger du beim Rentenbeginn bist, desto niedriger ist der steuerpflichtige Ertragsanteil.

Für die Steuererklärung bedeutet das: Während der Beitragsphase gibst du die Beiträge als Vorsorgeaufwendungen an. Erhältst du später eine Rente, musst du den Ertragsanteil als sonstige Einkünfte versteuern.

Steuerliche Begriffe rund um die Grundfähigkeitsversicherung

VorsorgeaufwendungenBeitragsphaseBeiträge zur Grundfähigkeitsversicherung zählen zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen und sind als Sonderausgaben absetzbar.
ErtragsanteilAuszahlungsphaseWird eine Rente ausgezahlt, ist je nach Vertragsgestaltung ein Ertragsanteil steuerpflichtig. Dieser Anteil hängt vom Alter bei Rentenbeginn ab.
SonderausgabenSteuererklärungVorsorgeaufwendungen werden als Sonderausgaben in der Anlage Vorsorgeaufwand erfasst.
HöchstbetragBegrenzungSonstige Vorsorgeaufwendungen sind auf 1.900 Euro pro Jahr begrenzt, für Selbstständige auf 2.800 Euro.

10 · Checkliste

Checkliste: Wann lohnt sich die Grundfähigkeits­versicherung für dich?

Die Grundfähigkeitsversicherung ist nicht für jeden die passende Absicherung. Diese Kriterien helfen dir bei der Entscheidung.

Sie eignet sich besonders, wenn du in einem Beruf mit hoher körperlicher Belastung arbeitest oder die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung für dich zu hoch sind.

Bevor du dich entscheidest, solltest du die Leistungsauslöser der versicherten Grundfähigkeiten genau verstanden haben. Prüfe auch, ob psychische Erkrankungen für dich wichtig sind und ob sie als Zusatzbaustein verfügbar sind.

  • Du arbeitest in einem Beruf mit hoher körperlicher Belastung.
  • Die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung sind für dich zu hoch.
  • Du möchtest eine Absicherung, die unabhängig von deinem konkreten Beruf leistet.
  • Du kannst die Beiträge dauerhaft aus deinem laufenden Einkommen zahlen.
  • Du hast geprüft, ob psychische Erkrankungen als Zusatzbaustein verfügbar sind.

Entscheidungskriterien für den Abschluss

01

Du arbeitest in einem Beruf mit hoher körperlicher Belastung.

02

Die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung sind für dich zu hoch.

03

Du möchtest eine Absicherung, die unabhängig von deinem konkreten Beruf leistet.

04

Du kannst die Beiträge dauerhaft aus deinem laufenden Einkommen zahlen.

05

Du hast die Leistungsauslöser der versicherten Grundfähigkeiten verstanden.

06

Du hast geprüft, ob psychische Erkrankungen für dich wichtig sind und ob sie als Zusatzbaustein verfügbar sind.

11 · Hintergrund

Grundfähigkeits­versicherung für Kinder: Das solltest du wissen

Einige Anbieter ermöglichen den Abschluss bereits für Kinder ab 6 Jahren. Das kann ein preiswerter Einstieg in die Existenzsicherung sein.

Die Beiträge sind in jungen Jahren niedrig, weil das Risiko für den Verlust von Grundfähigkeiten gering ist.

Ein Vorteil einiger Tarife ist die Wechseloption. Damit kannst du den Schutz später in eine vollwertige Berufsunfähigkeitsversicherung umwandeln, ohne erneute Gesundheitsprüfung. Das ist besonders wertvoll, wenn sich der Gesundheitszustand zwischenzeitlich verschlechtert hat.

Achte bei Verträgen für Kinder darauf, welche Fähigkeiten versichert sind und ob eine Nachversicherungsgarantie besteht. So bleibt der Schutz auch bei veränderten Lebensumständen passend, etwa beim Berufseinstieg oder bei der Familiengründung.

Kinder können frühzeitig eine Grundfähigkeitsversicherung erhalten. Die Beiträge sind in jungen Jahren niedrig, da das Risiko für den Verlust von Grundfähigkeiten gering ist.

Ein Vorteil einiger Tarife ist die Wechseloption. Damit kannst du den Schutz später in eine vollwertige Berufsunfähigkeitsversicherung umwandeln, ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Achte bei Verträgen für Kinder darauf, welche Fähigkeiten versichert sind und ob eine Nachversicherungsgarantie besteht. So bleibt der Schutz auch bei veränderten Lebensumständen passend.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 12.10.2026