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Grundfähigkeits­versicherung in der Steuererklärung: So setzt du Beiträge ab

Beiträge zur Grundfähigkeits­versicherung zählen steuerlich zu den Vorsorgeaufwendungen. Ob sich der Eintrag in der Anlage Vorsorgeaufwand für dich lohnt, hängt von deiner gesamten Absicherung ab.

10 Kapitel · 10 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die Grundfähigkeitsversicherung gehört steuerlich zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen.
  • Du trägst die Beiträge in der Anlage Vorsorgeaufwand deiner Steuererklärung ein.
  • Der Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen liegt 2026 bei 1.900 Euro, für Selbstständige bei 2.800 Euro.
  • Bei den meisten Angestellten ist dieser Höchstbetrag durch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge bereits ausgeschöpft.

01 · Grundlagen

Was ist eine Grundfähigkeits­versicherung?

Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt eine vereinbarte Rente, wenn du bestimmte körperliche oder geistige Fähigkeiten dauerhaft verlierst. Anders als die Berufsunfähigkeitsversicherung prüft sie nicht, ob du deinen konkreten Beruf noch ausüben kannst.

Dazu zählen elementare Fähigkeiten wie Sehen, Sprechen, Hören, Gehen oder das Erinnerungsvermögen. Die genaue Definition der abgesicherten Fähigkeiten kann je nach Versicherungsgesellschaft variieren.

Die Versicherungsleistung besteht häufig aus einer monatlichen Rente. Auch Einmalzahlungen können für den Versicherungsfall vereinbart werden. Einige Tarife lassen sich mit Dread-Disease-Bausteinen zur Absicherung schwerer Krankheiten kombinieren, zum Beispiel Herzinfarkt, Schlaganfall, Multiple Sklerose oder Parkinson.

Die Einmalzahlungen können helfen, notwendige Umbaumaßnahmen zu finanzieren, wenn du im Beruf oder im Alltag eingeschränkt bist. Auch Assistance-Leistungen wie haushaltsnahe Dienstleistungen sowie medizinische Beratungs- und Unterstützungsangebote können Teil der Versicherungsleistung sein.

Die Leistung ist unabhängig davon, ob du deinen Job noch ausüben kannst. Entscheidend ist allein der Verlust der versicherten Fähigkeit.

Kurz erklärt

Grundfähigkeits­versicherung

Eine private Versicherung, die eine monatliche Rente oder Einmalzahlung leistet, wenn versicherte Grundfähigkeiten wie Sehen, Sprechen, Gehen oder das Erinnerungsvermögen dauerhaft beeinträchtigt sind.

Die Leistung ist unabhängig davon, ob du deinen Job noch ausüben kannst. Entscheidend ist allein der Verlust der versicherten Fähigkeit.

02 · Was gilt

Welche Fähigkeiten sind versichert?

Die versicherten Grundfähigkeiten unterscheiden sich je nach Tarif. Typische körperliche und geistige Fähigkeiten sind in vielen Verträgen enthalten.

Viele Verträge enthalten einen Basis-Schutz mit typischen körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Zusätzliche Fähigkeiten lassen sich oft über Zusatzbausteine absichern.

Typischerweise versichert sind Sehen, Sprechen, Hören, Gehen, Sitzen, Treppensteigen, Tragen, das Erinnerungsvermögen und feinmotorische Fähigkeiten wie Schreiben. Über Zusatzbausteine kannst du zum Beispiel den Gleichgewichtssinn, den Orientierungssinn oder das Autofahren absichern.

Die konkreten Auslösebedingungen sind in den Verträgen genau definiert. Beim Gehen kann das beispielsweise bedeuten, dass du nicht mehr in der Lage bist, in 20 Minuten selbstständig eine Strecke von 400 Metern zurückzulegen. Beim Treppensteigen gilt als Kriterium, dass du 12 Treppenstufen nicht mehr ohne Pause von mindestens einer Minute hinauf- und hinabsteigen kannst.

Prüfe vor dem Abschluss genau, welche Fähigkeiten im Tarif enthalten sind und welche nur über Zusatzbausteine abgedeckt werden.

Typischerweise versichert

·Sehen
·Sprechen
·Hören
·Gehen
·Sitzen
·Treppensteigen
·Tragen
·Erinnerungsvermögen
·Feinmotorische Fähigkeiten wie Schreiben

Nur über Zusatzbausteine

·Gleichgewichtssinn
·Orientierungssinn
·Autofahren

03 · Vergleich

Grundfähigkeits­versicherung, Berufsunfähigkeits­versicherung oder Erwerbsunfähigkeits­versicherung?

Die drei Versicherungen sichern deine Arbeitskraft auf unterschiedliche Weise ab. Der Vergleich zeigt, wann welche Police leistet.

Der wichtigste Unterschied liegt im Leistungsauslöser. Die Grundfähigkeitsversicherung leistet bei Verlust versicherter Grundfähigkeiten, unabhängig von deinem konkreten Beruf.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt, wenn du deinem zuletzt ausgeübten Beruf dauerhaft nicht mehr zu 50 Prozent nachgehen kannst. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung leistet, wenn du nicht mehr als drei Stunden am Tag arbeiten kannst, unabhängig davon, in welchem Beruf.

Bei psychischen Erkrankungen leistet die Grundfähigkeitsversicherung nur in bestimmten Konstellationen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung deckt psychische Erkrankungen in der Regel umfassend ab. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist abhängig vom Einzelfall.

Die Grundfähigkeitsversicherung ist häufig günstiger als eine Berufsunfähigkeitsversicherung, weil ihr Leistungsumfang schmaler ist. Sie wird deshalb oft als Alternative für Menschen betrachtet, die keine bezahlbare Berufsunfähigkeitsversicherung erhalten.

Leistungsauslöser im Vergleich
Grundfähigkeits­versicherungBerufsunfähigkeits­versicherungErwerbsunfähigkeits­versicherung
Leistung beiVerlust versicherter GrundfähigkeitenBerufsunfähigkeit ab 50 Prozent im zuletzt ausgeübten BerufArbeitsfähigkeit von weniger als 3 Stunden pro Tag
Bezug zum BerufUnabhängig vom konkreten BerufKonkreter zuletzt ausgeübter BerufIrgendeine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
Leistung bei psychischen ErkrankungenNur in bestimmten Konstellationen
BeitragshöheHäufig günstiger als BUIn der Regel höher

04 · Checkliste

Für wen ist die Grundfähigkeits­versicherung sinnvoll?

Nicht für jeden ist die Grundfähigkeitsversicherung die erste Wahl. Für bestimmte Berufsgruppen und Lebenslagen kann sie jedoch eine passende Absicherung sein.

Entscheidend ist, ob du im Falle des Verlusts einer Grundfähigkeit finanziell abgesichert wärst.

Handwerker und Bauarbeiter mit körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten profitieren besonders, weil sie auf ihre körperlichen Fähigkeiten angewiesen sind. Selbstständige und Freiberufler haben oft keinen Zugang zur gesetzlichen Erwerbsminderungsrente und können von der privaten Absicherung profitieren.

Menschen in spezialisierten Berufen wie Chirurgen, Musiker oder Sportler sind auf bestimmte Fähigkeiten angewiesen. Junge Erwachsene haben in der Regel erst geringe Ansprüche bei der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente. Personen, die keine bezahlbare Berufsunfähigkeitsversicherung erhalten, finden in der Grundfähigkeitsversicherung eine Alternative.

Analysiere deinen individuellen Bedarf und deine beruflichen sowie privaten Umstände, bevor du dich für eine Police entscheidest.

Diese Personen profitieren besonders

01

Handwerker und Bauarbeiter mit körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten

02

Selbstständige und Freiberufler ohne Zugang zur gesetzlichen Erwerbsminderungsrente

03

Menschen in spezialisierten Berufen wie Chirurgen, Musiker oder Sportler

04

Junge Erwachsene mit geringen Ansprüchen aus der gesetzlichen Rentenversicherung

05

Personen, die keine bezahlbare Berufsunfähigkeitsversicherung erhalten

05 · Schritt für Schritt

Warum gibt es vor dem Abschluss eine Gesundheits­prüfung?

Vor Vertragsabschluss steht in der Regel eine Gesundheitsprüfung. Der Versicherer schätzt damit das Risiko eines Leistungsfalls ein.

Der Versicherer schätzt damit die Wahrscheinlichkeit ab, dass bei dir ein Leistungsfall eintritt. Die Gesundheitsfragen variieren je nach Art der Absicherung.

Du beantwortest Fragen zu Größe, Gewicht, stationären Behandlungen, ambulanten Therapien, chronischen oder psychischen Erkrankungen, Medikamenten und Zigarettenkonsum. Die Fragen müssen ehrlich beantwortet werden, andernfalls kann der Versicherer später Leistungen verweigern.

Das Ergebnis der Prüfung fließt in die Berechnung der Prämie ein. Wer ein niedrigeres Risiko für den Verlust von bestimmten Fähigkeiten aufweist, bekommt in der Regel einen günstigeren Vertrag.

Beantworte die Gesundheitsfragen vollständig und wahrheitsgemäß, um deinen Versicherungsschutz nicht zu gefährden.

01

Gesundheitsfragen beantworten

Du beantwortest Fragen zu Größe, Gewicht, stationären Behandlungen, ambulanten Therapien, chronischen oder psychischen Erkrankungen, Medikamenten und Zigarettenkonsum.

02

Risikoprüfung durch den Versicherer

Der Versicherer bewertet anhand deiner Angaben die Wahrscheinlichkeit, dass du eine versicherte Grundfähigkeit verlierst.

03

Beitragskalkulation

Das Ergebnis der Prüfung fließt in die Prämie ein. Ein niedrigeres Risiko führt in der Regel zu einem günstigeren Beitrag.

06 · Kosten

Welche Faktoren beeinflussen die Beiträge?

Die Höhe deines Beitrags hängt von mehreren Faktoren ab. Der wichtigste ist dein Gesundheitszustand, gefolgt von deinem Beruf.

Je risikoreicher der Beruf eingestuft wird, desto höher setzt die Versicherung den Beitrag fest.

Weitere Faktoren sind das Eintrittsalter, die Höhe der monatlichen Rente, die Laufzeit der Versicherung sowie gefährliche Sportarten oder Hobbys. Ein niedrigeres Eintrittsalter führt in der Regel zu niedrigeren Beiträgen, weil das Risiko eines Leistungsfalls geringer ist.

Die Beiträge liegen in der Regel unter denen einer vergleichbaren Berufsunfähigkeitsversicherung, da der Leistungsumfang schmaler ist. Einige Versicherer bieten Baustein-Produkte an, die es ermöglichen, die Versicherung individuell anzupassen, was sich auch auf die Beitragshöhe auswirken kann.

Der Gesundheitszustand und der Beruf haben den höchsten Einfluss auf die Prämie.

Einflussfaktoren auf den Beitrag

Gesundheitszustandhoher Einfluss
Berufhoher Einfluss
Eintrittsaltermittlerer Einfluss
Höhe der monatlichen Rentemittlerer Einfluss
Laufzeit der Versicherungmittlerer Einfluss
Gefährliche Sportarten oder Hobbysgeringer bis mittlerer Einfluss

07 · Schritt für Schritt

Wo trägst du die Beiträge in der Steuererklärung ein?

Die Beiträge zur Grundfähigkeitsversicherung gehören in die Anlage Vorsorgeaufwand. Dort zählen sie zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen.

Dort zählen sie zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen. Gleiches gilt für Beiträge zur Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung.

In deiner Steuererklärung findest du die Anlage Vorsorgeaufwand als Bestandteil der Einkommensteuererklärung. Trage die Jahresbeiträge zur Grundfähigkeitsversicherung bei den sonstigen Vorsorgeaufwendungen ein.

Sonstige Vorsorgeaufwendungen sind auf 1.900 Euro pro Jahr begrenzt, für Selbstständige auf 2.800 Euro. Dieser Betrag ist bei den meisten Angestellten durch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge bereits ausgeschöpft.

Die Beiträge zur Grundfähigkeitsversicherung trägst du in der Anlage Vorsorgeaufwand bei den sonstigen Vorsorgeaufwendungen ein.

01

Anlage Vorsorgeaufwand öffnen

In deiner Steuererklärung findest du die Anlage Vorsorgeaufwand. Sie ist Bestandteil der Einkommensteuererklärung.

02

Beiträge als sonstige Vorsorgeaufwendungen eintragen

Trage die Jahresbeiträge zur Grundfähigkeitsversicherung bei den sonstigen Vorsorgeaufwendungen ein. Gleiches gilt für Beiträge zur Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung.

03

Höchstbetrag beachten

Sonstige Vorsorgeaufwendungen sind auf 1.900 Euro pro Jahr begrenzt, für Selbstständige auf 2.800 Euro. Dieser Betrag ist bei den meisten Angestellten durch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge bereits ausgeschöpft.

08 · Fehler vermeiden

Lohnt sich das Absetzen der Grundfähigkeits­versicherung?

Die steuerliche Auswirkung ist bei den meisten Arbeitnehmern gering. Der Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen ist oft bereits durch andere Beiträge belegt.

Das Absetzen von Vorsorgeaufwendungen ist auf 1.900 Euro im Jahr begrenzt, für Selbstständige auf 2.800 Euro.

Dieser Höchstbetrag ist durch das Absetzen von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen in der Regel schon aufgebraucht. Weitere Versicherungen nur für Steuerersparnisse abzuschließen würde sich also nicht lohnen.

Die tatsächliche Steuerersparnis hängt von deinem individuellen Steuersatz und der Ausschöpfung des Höchstbetrags ab. Selbstständige haben mit 2.800 Euro einen höheren Höchstbetrag, aber auch hier sind die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung vorrangig.

Eine Grundfähigkeitsversicherung nur aus Steuerspargründen abzuschließen lohnt sich in der Regel nicht.

Diese Punkte solltest du kennen

·Der Höchstbetrag von 1.900 Euro für sonstige Vorsorgeaufwendungen ist bei Angestellten meist durch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge ausgeschöpft.
·Eine Grundfähigkeitsversicherung nur aus Steuerspargründen abzuschließen lohnt sich in der Regel nicht.
·Die tatsächliche Steuerersparnis hängt von deinem individuellen Steuersatz und der Ausschöpfung des Höchstbetrags ab.
·Selbstständige haben mit 2.800 Euro einen höheren Höchstbetrag, aber auch hier sind die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung vorrangig.

09 · Was gilt

Gesetzliche Erwerbsminderungs­rente als Basis

Die gesetzliche Rentenversicherung bietet mit der Erwerbsminderungsrente eine Grundabsicherung. Die privaten Versicherungen ergänzen diese Leistung.

Die Renten aus der gesetzlichen Versicherung sind jedoch meist zu gering, um den Lebensstandard zu halten.

Eine volle Erwerbsminderungsrente gibt es nur für diejenigen, die weniger als drei Stunden täglich arbeiten können. Wer zumindest noch zwischen drei und sechs Stunden am Tag irgendeiner bezahlten Tätigkeit nachgehen kann, bekommt von der Rentenversicherung eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung, die niedriger ausfällt als die Rente wegen voller Erwerbsminderung.

Für beide Renten gilt eine allgemeine Wartezeit von 5 Jahren. Jüngere Arbeitnehmer haben in der Regel erst geringe Ansprüche bei der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente, deshalb ist zusätzliche private Vorsorge für sie sinnvoll.

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente bietet nur eine Grundabsicherung und ist meist zu gering, um den Lebensstandard zu halten.

Volle Erwerbsminderungsrente

·Arbeitsfähig weniger als 3 Stunden pro Tag
·Höhere Rente als bei teilweiser Erwerbsminderung

Teilweise Erwerbsminderungsrente

·Arbeitsfähig 3 bis 6 Stunden pro Tag
·Niedrigere Rente als bei voller Erwerbsminderung

10 · Hintergrund

Grundfähigkeits­versicherung und Pflegebedürftigkeit

Der Verlust von Grundfähigkeiten kann in eine Pflegebedürftigkeit münden. Die private Versicherung und die gesetzliche Pflegeversicherung greifen dann unterschiedlich.

Die Grundfähigkeitsversicherung leistet, wenn eine versicherte Fähigkeit dauerhaft beeinträchtigt ist, auch dann, wenn noch keine Pflegebedürftigkeit im Sinne der gesetzlichen Pflegeversicherung vorliegt.

Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt erst, wenn ein Pflegegrad festgestellt wurde. Die private Grundfähigkeitsversicherung kann also früher leisten und die finanzielle Lücke bis zur Pflegebedürftigkeit schließen.

Leistungen aus der Grundfähigkeitsversicherung werden nicht auf staatliche Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet. Wer privat vorsorgt und eine Grundfähigkeit verliert, steht im Falle des Arbeitskraftverlustes finanziell immer besser dar als ohne Vorsorge.

Die private Grundfähigkeitsversicherung kann früher leisten als die gesetzliche Pflegeversicherung und wird nicht auf staatliche Leistungen angerechnet.

Die Grundfähigkeitsversicherung leistet, wenn eine versicherte Fähigkeit dauerhaft beeinträchtigt ist. Das kann auch dann der Fall sein, wenn noch keine Pflegebedürftigkeit im Sinne der gesetzlichen Pflegeversicherung vorliegt.

Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt erst, wenn ein Pflegegrad festgestellt wurde. Die private Grundfähigkeitsversicherung kann also früher leisten und die finanzielle Lücke bis zur Pflegebedürftigkeit schließen.

Leistungen aus der Grundfähigkeitsversicherung werden nicht auf staatliche Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet. Wer privat vorsorgt und eine Grundfähigkeit verliert, steht bei Arbeitskraftverlust finanziell besser da als ohne Vorsorge.

Häufige Fragen

Fragen zu Grundfähigkeits­versicherung in der Steuererklärung

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026