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FinanzbildungVersicherung10 Min.

Dread Disease Versicherung: Wann zahlt sie und wie du im Ernstfall abgesichert bist

Eine schwere Krankheit kann dein Leben von einem Tag auf den anderen verändern. Die Dread Disease Versicherung zahlt eine einmalige Summe, wenn du an bestimmten schweren Erkrankungen leidest. Hier erfährst du, wann sie wirklich zahlt und worauf du achten musst.

schwere KrankheitenLeistungsfallVersicherungsschutz
Brauche ich das?
Nicht immer.
Nur wenn du keine ausreichende finanzielle Reserve hast.
Wann zahlt sie?
Bei definierten Krankheiten.
Die Liste steht in den Bedingungen.
Was kostet das?
Abhängig von vielen Faktoren.
Alter, Gesundheitszustand und Summe beeinflussen den Beitrag.

Warum das Thema auch dich betrifft

Stell dir vor, du bekommst die Diagnose Krebs, ein Schlaganfall oder ein Herzinfarkt. Dein Leben steht Kopf, du musst dich auf Behandlungen konzentrieren und gleichzeitig sorgen, dass die Rechnungen bezahlt werden. Die meisten Menschen denken, dass die gesetzliche Krankenversicherung alle Kosten übernimmt, aber das stimmt nur teilweise. Zwar werden medizinische Behandlungen bezahlt, doch dein Einkommen fällt oft weg, wenn du nicht arbeiten kannst.

Genau hier setzt die Dread Disease Versicherung an. Sie ist eine Absicherung für den Fall, dass du an einer schweren Krankheit erkrankst. Der Name kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt 'gefürchtete Krankheit'. Diese Versicherung ist in Deutschland noch relativ unbekannt, obwohl sie in anderen Ländern wie Großbritannien oder Südafrika sehr verbreitet ist.

Vielleicht fragst du dich, ob du so eine Versicherung wirklich brauchst. Die Antwort hängt von deiner persönlichen Situation ab. Wenn du Familie hast, ein Haus abbezahlst oder selbstständig bist, kann eine schwere Krankheit schnell zur finanziellen Falle werden. Die Dread Disease Versicherung kann dir dann eine finanzielle Atempause verschaffen, damit du dich ganz auf deine Genesung konzentrieren kannst.

In diesem Ratgeber erklären wir dir von Grund auf, wie die Dread Disease Versicherung funktioniert, wann sie zahlt und wie du den richtigen Tarif findest. Du erfährst, welche Krankheiten abgedeckt sind, was du bei den Bedingungen beachten musst und welche typischen Fehler du vermeiden solltest. Am Ende hast du einen klaren Fahrplan, wie du vorgehen kannst, wenn du dich absichern möchtest.

~1,4 Mio
Menschen in Deutschland erkranken jährlich neu an Krebs.
jede:r 4.
Todesfälle in Deutschland sind auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen.
über 50
Krankheiten können je nach Tarif abgedeckt sein.

Was ist eine Dread Disease Versicherung überhaupt?

Die Dread Disease Versicherung ist eine Art Schwerstkrankheitsversicherung. Sie zahlt dir eine einmalige, vorher vereinbarte Geldsumme, wenn bei dir eine der im Vertrag aufgeführten schweren Krankheiten diagnostiziert wird. Anders als bei einer Krankenversicherung bekommst du das Geld nicht für einzelne Behandlungen, sondern als freie Summe. Du kannst es also verwenden, wie du möchtest: für Miete, Umbauten, alternative Behandlungen oder um eine Auszeit zu nehmen.

Die Versicherung wird oft als Ergänzung zur Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gesehen. Während die BU monatlich zahlt, wenn du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst, zahlt die Dread Disease sofort eine Einmalzahlung. Das kann besonders hilfreich sein, wenn du eine teure Behandlung benötigst oder dein Einkommen kurzfristig wegbricht. Viele Menschen kombinieren beide Versicherungen, um umfassend abgesichert zu sein.

Die Leistung wird fällig, sobald die Diagnose einer gelisteten Krankheit gestellt wird. Du musst nicht erst eine bestimmte Zeit arbeitsunfähig sein oder einen bestimmten Grad der Behinderung nachweisen. Das ist ein großer Vorteil gegenüber anderen Versicherungen. Allerdings ist die Liste der abgedeckten Krankheiten genau definiert, und nicht jede schwere Erkrankung ist automatisch dabei.

Typische Krankheiten, die in den meisten Tarifen enthalten sind, sind Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Multiple Sklerose, Parkinson und schwere Organerkrankungen. Die genaue Liste findest du in den Versicherungsbedingungen. Es ist wichtig, dass du diese Liste genau prüfst, denn sie kann von Anbieter zu Anbieter stark variieren. Manche Tarife decken nur 20 Krankheiten ab, andere über 50.

Wann zahlt die Dread Disease Versicherung? Die wichtigsten Fälle

Die zentrale Frage ist: Wann zahlt die Dread Disease Versicherung? Die Antwort ist einfach: Sie zahlt, wenn bei dir eine der im Vertrag aufgeführten Krankheiten ärztlich diagnostiziert wird. Das muss in der Regel durch einen Facharzt erfolgen und die Diagnose muss den in den Bedingungen festgelegten Kriterien entsprechen. Es reicht nicht, wenn du nur Symptome hast oder eine Krankheit vermutest.

Die häufigsten Leistungsfälle sind Krebserkrankungen. Dabei ist wichtig zu wissen, dass nicht jeder Krebs automatisch abgedeckt ist. Viele Tarife verlangen, dass der Krebs bestimmte Schweregrade erreicht, zum Beispiel ein invasives Wachstum oder Metastasen. Frühstadien wie ein Carcinoma in situ sind oft ausgeschlossen. Das solltest du unbedingt in den Bedingungen prüfen, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Auch Herzinfarkt und Schlaganfall sind typische Leistungsfälle. Hier ist die Definition oft etwas weiter gefasst, aber auch hier gibt es Feinheiten. Zum Beispiel muss ein Herzinfarkt bestimmte medizinische Kriterien erfüllen, wie einen Anstieg der Herzenzyme oder typische EKG-Veränderungen. Ein leichter Schlaganfall mit vollständiger Erholung kann unter Umständen nicht ausreichen, um die Leistung auszulösen.

Weitere häufige Leistungsfälle sind Multiple Sklerose, Parkinson, schwere Verbrennungen, Organtransplantationen oder der Verlust von Gliedmaßen. Jede Krankheit hat ihre eigenen Definitionen und Bedingungen. Es ist daher entscheidend, dass du vor dem Abschluss genau liest, was in deinem Vertrag steht. Im Zweifel solltest du einen unabhängigen Versicherungsberater fragen, der dir die Bedingungen verständlich erklärt.

Wie funktioniert die Auszahlung und was musst du tun?

Wenn bei dir eine schwere Krankheit diagnostiziert wird, musst du den Versicherer informieren. Das solltest du so schnell wie möglich tun, denn die meisten Verträge sehen eine Frist vor, innerhalb derer du den Leistungsfall melden musst. Diese Frist beträgt oft drei bis sechs Monate nach der Diagnose. Versäumst du diese Frist, kann der Versicherer die Leistung verweigern.

Du musst einen Leistungsantrag stellen und dafür in der Regel einen Fragebogen ausfüllen. Zusätzlich benötigt der Versicherer ärztliche Unterlagen, wie den Entlassungsbericht aus dem Krankenhaus oder den Befundbericht des Facharztes. Es kann sein, dass der Versicherer einen eigenen Vertrauensarzt einschaltet, der die Diagnose prüft. Das ist normal und dient dazu, Missbrauch zu verhindern.

Nachdem der Versicherer alle Unterlagen erhalten hat, prüft er den Fall. Wenn alles in Ordnung ist, wird die vereinbarte Summe ausgezahlt. Das kann einige Wochen dauern, je nach Komplexität des Falles. In der Regel bekommst du das Geld auf dein Konto überwiesen, ohne dass du nachweisen musst, wofür du es verwendest. Du hast also volle Freiheit.

Wichtig ist, dass du alle Unterlagen sorgfältig aufbewahrst und Kopien machst, bevor du sie einsendest. Sollte es zu Unstimmigkeiten kommen, kannst du so leichter nachweisen, was du eingereicht hast. Wenn der Versicherer die Leistung ablehnt, hast du die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen oder rechtliche Schritte einzuleiten. Eine unabhängige Beratung kann dir dabei helfen.

Was kostet eine Dread Disease Versicherung?

Die Kosten für eine Dread Disease Versicherung hängen von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören dein Alter bei Vertragsabschluss, dein Gesundheitszustand, die gewünschte Versicherungssumme und die Anzahl der abgedeckten Krankheiten. Auch dein Beruf und deine Hobbys können eine Rolle spielen, wenn sie mit erhöhten Risiken verbunden sind.

Generell gilt: Je jünger und gesünder du bist, desto günstiger ist der Beitrag. Ein 30-Jähriger zahlt deutlich weniger als ein 50-Jähriger. Auch die Versicherungssumme ist entscheidend: Eine Summe von rund 50.000 Euro kostet weniger als eine von rund 200.000 Euro. Du solltest die Summe so wählen, dass sie zu deiner Lebenssituation passt, zum Beispiel um einen Kredit abzulösen oder eine Reha zu finanzieren.

Es gibt keine pauschalen Beiträge, da jeder Tarif individuell kalkuliert wird. Du kannst aber damit rechnen, dass die Beiträge im Vergleich zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung oft niedriger sind, da die Leistung nur einmalig ausgezahlt wird. Allerdings ist die Dread Disease Versicherung kein Ersatz für eine BU, sondern eine Ergänzung. Du solltest also nicht sparen, indem du auf die BU verzichtest.

Ein Tipp: Vergleiche nicht nur die Beiträge, sondern auch die Leistungen. Ein günstiger Tarif nützt dir wenig, wenn er wichtige Krankheiten nicht abdeckt oder strenge Bedingungen hat. Achte auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und lass dich unabhängig beraten. So findest du einen Tarif, der zu deinem Budget und deinem Bedarf passt.

Worauf du beim Abschluss unbedingt achten solltest

Bevor du eine Dread Disease Versicherung abschließt, solltest du die Versicherungsbedingungen genau lesen. Achte besonders auf die Liste der abgedeckten Krankheiten und die Definitionen. Manche Tarife schließen bestimmte Krebsarten aus oder verlangen, dass die Krankheit ein bestimmtes Stadium erreicht hat. Diese Details können im Ernstfall den Unterschied machen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Gesundheitsprüfung. Du musst bei Vertragsabschluss Fragen zu deinem Gesundheitszustand beantworten. Es ist entscheidend, dass du alle Fragen wahrheitsgemäß beantwortest. Wenn du eine Krankheit verschweigst, kann der Versicherer später die Leistung verweigern. Im Zweifel solltest du lieber eine ehrliche Antwort geben und einen höheren Beitrag in Kauf nehmen.

Prüfe auch, ob der Vertrag eine Wartezeit vorsieht. Das ist eine Zeitspanne nach Vertragsbeginn, in der keine Leistungen erbracht werden. Üblich sind Wartezeiten von drei bis sechs Monaten. Wenn du also kurz nach Abschluss erkrankst, bekommst du möglicherweise kein Geld. Das ist besonders wichtig, wenn du bereits erste Symptome hast.

Achte außerdem auf die sogenannte Nachhaftung. Das bedeutet, dass der Versicherer auch dann zahlt, wenn die Krankheit erst nach Vertragsende auftritt, aber auf eine Ursache zurückgeht, die während der Vertragslaufzeit gelegt wurde. Manche Tarife schließen das aus. Ein guter Tarif sollte eine Nachhaftung von mindestens zwölf Monaten vorsehen.

Typische Fehler, die du vermeiden solltest

Ein häufiger Fehler ist, die Dread Disease Versicherung als Ersatz für eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu sehen. Das ist falsch, denn die beiden Versicherungen decken unterschiedliche Risiken ab. Die BU zahlt, wenn du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst, unabhängig von der Krankheit. Die Dread Disease zahlt nur bei bestimmten Krankheiten. Du solltest also beide abschließen, wenn du umfassend abgesichert sein willst.

Ein weiterer Fehler ist, die Versicherungssumme zu niedrig zu wählen. Viele Menschen nehmen nur 20.000 oder rund 30.000 Euro, weil sie den Beitrag sparen wollen. Aber im Ernstfall reicht das oft nicht aus, um die finanziellen Folgen zu decken. Eine Summe von 50.000 bis rund 100.000 Euro ist realistischer, je nach deinen Verpflichtungen. Überlege genau, was du im Krankheitsfall brauchst.

Viele vergessen auch, die Bedingungen regelmäßig zu überprüfen. Die Versicherungswelt ändert sich, und es gibt immer wieder neue Tarife mit besseren Leistungen. Wenn du einen alten Vertrag hast, kann es sich lohnen, zu wechseln. Aber Achtung: Ein Wechsel ist nicht immer sinnvoll, weil du dann eine neue Gesundheitsprüfung durchlaufen musst. Lass dich beraten, bevor du kündigst.

Ein klassischer Fehler ist auch, die Gesundheitsfragen nicht ernst zu nehmen. Manche denken, dass sie nicht alle Details angeben müssen. Das kann im Leistungsfall zu Problemen führen. Der Versicherer kann den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten und die Leistung verweigern. Sei also immer ehrlich und vollständig bei der Gesundheitsprüfung.

So gehst du Schritt für Schritt vor

Wenn du dich für eine Dread Disease Versicherung interessierst, solltest du zunächst deinen Bedarf ermitteln. Überlege, welche finanziellen Verpflichtungen du hast, zum Beispiel Kredite, Miete oder Unterhalt für Kinder. Lege eine Summe fest, die diese Kosten für ein bis zwei Jahre abdecken würde. Das ist die Basis für deine Versicherungssumme.

Im zweiten Schritt solltest du verschiedene Anbieter vergleichen. Nutze Online-Vergleichsportale, aber achte darauf, dass du nicht nur den Preis, sondern auch die Leistungen vergleichst. Du kannst auch einen unabhängigen Versicherungsmakler hinzuziehen, der dir die Unterschiede erklärt. Ein guter Makler berät dich kostenlos und nimmt seine Provision vom Versicherer.

Wenn du einen passenden Tarif gefunden hast, stellst du den Antrag. Du musst die Gesundheitsfragen beantworten und gegebenenfalls eine ärztliche Untersuchung zulassen. Sei ehrlich und vollständig, auch wenn es unangenehm ist. Nach der Prüfung erhältst du den Vertrag. Lies ihn noch einmal in Ruhe durch und bewahre ihn gut auf.

Nach Vertragsabschluss solltest du deine Unterlagen regelmäßig überprüfen. Wenn sich deine Lebenssituation ändert, zum Beispiel durch eine Heirat oder die Geburt eines Kindes, kann es sinnvoll sein, die Versicherungssumme anzupassen. Informiere dich auch über neue Tarife, aber wechsle nur, wenn es wirklich Vorteile bringt. So bleibst du optimal abgesichert.

Fazit: Ist die Dread Disease Versicherung das Richtige für dich?

Die Dread Disease Versicherung ist eine sinnvolle Ergänzung zur Berufsunfähigkeitsversicherung, wenn du dich gegen die finanziellen Folgen schwerer Krankheiten absichern möchtest. Sie zahlt schnell und unbürokratisch eine einmalige Summe, die du frei verwenden kannst. Das kann dir in einer schwierigen Zeit viel Druck nehmen.

Allerdings ist sie nicht für jeden geeignet. Wenn du bereits ausreichend finanzielle Rücklagen hast oder keine Verpflichtungen wie Kredite oder Familie hast, brauchst du sie vielleicht nicht. Auch wenn du eine umfassende BU hast, die auch schwere Krankheiten abdeckt, kann die Dread Disease überflüssig sein. Prüfe also deine individuelle Situation.

Wenn du dich für eine Dread Disease Versicherung entscheidest, nimm dir Zeit für den Vergleich. Achte auf die abgedeckten Krankheiten, die Definitionen und die Wartezeiten. Ein unabhängiger Berater kann dir helfen, den richtigen Tarif zu finden. Denke daran, dass die Versicherung nur so gut ist wie ihre Bedingungen.

Letztendlich geht es darum, dich und deine Familie abzusichern. Eine schwere Krankheit ist schon belastend genug, da sollst du dir keine Sorgen um Geld machen müssen. Mit der richtigen Absicherung kannst du dich auf das Wesentliche konzentrieren: deine Gesundheit. Überlege also gut, ob die Dread Disease Versicherung in dein Gesamtkonzept passt.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Hast du ausreichend finanzielle Rücklagen für eine längere Krankheitsphase?
Wärst du bei einer schweren Erkrankung auf dein Einkommen angewiesen?
Hast du bereits eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Die Dread Disease zahlt eine einmalige Summe bei bestimmten schweren Krankheiten, unabhängig von deiner Arbeitsfähigkeit. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst. Beide können sich sinnvoll ergänzen.

Die Auszahlung aus einer Dread Disease Versicherung ist in der Regel steuerfrei, da es sich um eine private Versicherungsleistung handelt. Du musst die Summe nicht in deiner Steuererklärung angeben. Allerdings solltest du im Einzelfall einen Steuerberater fragen.

Ja, viele Versicherer bieten spezielle Tarife für Kinder an. Die Beiträge sind oft günstiger, und die Gesundheitsprüfung ist weniger streng. Allerdings solltest du prüfen, ob die abgedeckten Krankheiten für Kinder relevant sind, zum Beispiel Leukämie oder angeborene Herzfehler.

Wenn du während der Vertragslaufzeit keine schwere Krankheit bekommst, verfällt der Vertrag in der Regel ersatzlos. Du bekommst keine Beiträge zurück, es sei denn, du hast einen Tarif mit Beitragsrückgewähr gewählt. Solche Tarife sind aber teurer.

Ja, die meisten Tarife haben eine Wartezeit von drei bis sechs Monaten. In dieser Zeit nach Vertragsbeginn sind Leistungen ausgeschlossen. Das soll verhindern, dass Menschen erst abschließen, wenn sie bereits krank sind. Achte auf die genauen Bedingungen.

Viele Versicherer bieten eine Nachversicherungsgarantie an, mit der du die Summe bei bestimmten Anlässen erhöhen kannst, zum Beispiel bei Heirat, Geburt eines Kindes oder Gehaltserhöhung. Das ist oft ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich. Prüfe, ob dein Tarif das vorsieht.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.