Dienstunfähigkeitsversicherung Absicherung für Beamte & Anwärter
Dienstunfähigkeitsversicherung erklärt: DU-Klausel, Unterschied zur BU, Kosten & Sinn für Beamtenanwärter und Referendare. Verständlich für den Einstieg.
- Definition: Absicherung speziell für Beamte, Beamtenanwärter, Referendare und Beamte auf Widerruf/Probe
- Leistet, wenn du dienstunfähig wirst und in den Ruhestand versetzt bzw. entlassen wirst
- Ergänzt oder ersetzt die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) bei Beamtenstatus
- Zielgruppe: Lehramtsstudierende, angehende Beamte, duale Studierende im öffentlichen Dienst
Dienstunfähigkeitsversicherung: Was Beamte und Anwärter wissen müssen
Definition: Absicherung speziell für Beamte, Beamtenanwärter, Referendare und Beamte auf Widerruf/Probe
Wer Beamter ist oder es werden möchte, braucht eine andere Absicherung als Angestellte – die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung reicht allein oft nicht aus. Die Dienstunfähigkeitsversicherung (kurz: DU) schließt genau diese Lücke.
AUF EINEN BLICK
- Leistet, wenn du dienstunfähig wirst und in den Ruhestand versetzt bzw. entlassen wirst
- Ergänzt oder ersetzt die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) bei Beamtenstatus
- Zielgruppe: angehende Beamte, Beamtenanwärter, Referendare und Beamte auf Probe
Rechner: Wie viel Absicherung brauchst du?
Schätze deinen monatlichen Bedarf mit den Reglern – Orientierung, kein Angebot.
Bedarfs-Rechner: Wie viel Absicherung brauchst du?
Was ist eine Dienstunfähigkeitsversicherung?
BU zahlt bei Berufsunfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen unabhängig vom Dienstherrn
Die Dienstunfähigkeitsversicherung ist eine Absicherung, die speziell auf die rechtliche und soziale Situation von Beamten, Beamtenanwärtern, Referendaren sowie Beamten auf Widerruf und auf Probe zugeschnitten ist. Im Unterschied zu einem Arbeitnehmer kann ein Beamter nicht einfach "berufsunfähig" im versicherungsrechtlichen Sinne werden – maßgeblich ist stattdessen der Begriff der Dienstunfähigkeit, der im Beamtenrecht (z. B. § 44 BBG oder die entsprechenden Landesbeamtengesetze) definiert ist. Dienstunfähig ist ein Beamter, wenn er wegen seines körperlichen Zustandes oder aus gesundheitlichen Gründen zur Erfüllung seiner Dienstpflichten dauerhaft unfähig ist.
Die DU-Versicherung leistet genau dann, wenn dieser Status amtsärztlich festgestellt und die Versetzung in den Ruhestand – oder im schlimmsten Fall die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis – verfügt wird. Das macht sie zu einer unverzichtbaren Ergänzung oder sogar zum vollständigen Ersatz einer klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) für Menschen mit Beamtenstatus. In der Praxis wird die DU-Absicherung häufig nicht als eigenständige Police, sondern als besonderer Tarif oder als Klausel innerhalb eines BU-Vertrages abgebildet – dazu gleich mehr.
Die Zielgruppe ist breiter als viele denken: Sie umfasst nicht nur fertige Beamte, sondern gerade auch Personen, die sich in der Ausbildung für den öffentlichen Dienst befinden, etwa Anwärter im Vorbereitungsdienst oder Beschäftigte, die eine Verbeamtung anstreben. Wer heute eine Laufbahn im öffentlichen Dienst plant, sollte bereits jetzt über eine entsprechende Absicherung nachdenken – denn genau das ist der günstigste Zeitpunkt.
| Aspekt | Worauf es ankommt |
|---|---|
| BU zahlt bei Berufsunfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen unabhängig vom Dienstherrn | , |
| DU knüpft an die amtsärztlich festgestellte Dienstunfähigkeit und die Versetzung in den Ruhestand an | , |
| Entscheidend ist die sogenannte Dienstunfähigkeitsklausel (DU-Klausel) im Vertrag | , |
| Für Beamte sinnvoll: BU-Tarif mit echter DU-Klausel statt reiner BU | , |
DU vs. BU: Wo liegt der entscheidende Unterschied?
Echte DU-Klausel: Versicherer erkennt Zurruhesetzung durch Dienstherrn automatisch an
Eine klassische Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt, wenn jemand aus gesundheitlichen Gründen seinen zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kann – und das unabhängig davon, was der Arbeitgeber oder ein Dienstherr entscheidet. Die Prüfung liegt allein beim Versicherer. Bei Beamten greift jedoch ein anderes Rechtsregime: Nicht der Versicherer stellt fest, ob jemand seinen Dienst noch ausüben kann, sondern der Dienstherr auf Basis eines amtsärztlichen Gutachtens.
Hier entsteht eine gefährliche Lücke: Wird ein Beamter vom Dienstherrn wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt, muss das nicht automatisch bedeuten, dass er im Sinne der BU-Bedingungen als berufsunfähig gilt. Umgekehrt kann jemand die versicherungsrechtlichen BU-Kriterien erfüllen, ohne dass sein Dienstherr ihn förmlich in den Ruhestand versetzt. Im Ernstfall kann das dazu führen, dass weder die BU-Police zahlt noch ein Ruhegehalt fließt – eine wirtschaftlich dramatische Situation.
Die Lösung liegt in der sogenannten Dienstunfähigkeitsklausel (DU-Klausel), die in einem BU-Tarif verankert werden kann und den Leistungsauslöser an die offizielle Dienstunfähigkeitsfeststellung des Dienstherrn koppelt. Für Beamte ist ein BU-Tarif mit echter DU-Klausel daher deutlich sinnvoller als eine reine Standard-BU ohne diesen Zusatz – oder die separate DU-Versicherung ist die richtige Wahl. Welches Modell passt, hängt vom individuellen Beamtenstatus, der Laufbahngruppe und dem bisherigen Versicherungsschutz ab.
AUF EINEN BLICK
- Unechte DU-Klausel: Versicherer prüft zusätzlich selbst die Berufsunfähigkeit
- Worauf im Vertrag zu achten ist, damit im Ernstfall gezahlt wird
- Wichtig für Referendare, weil der Beamtenstatus während der Ausbildung entstehen kann
Die Dienstunfähigkeitsklausel: echt oder unecht – ein entscheidender Unterschied
Beamte auf Widerruf und Probe haben in den ersten Dienstjahren nur einen sehr eingeschränkten gesetzlichen Schutz
Nicht jede DU-Klausel ist gleich – und hier liegt der Teufel im Detail. Man unterscheidet zwischen der echten und der unechten Dienstunfähigkeitsklausel, und diese Unterscheidung kann im Leistungsfall alles entscheiden. Bei einer echten DU-Klausel erkennt der Versicherer die Versetzung in den Ruhestand durch den Dienstherrn automatisch als Leistungsauslöser an. Es wird nicht zusätzlich geprüft, ob der Versicherte nach den allgemeinen BU-Kriterien des Versicherers ebenfalls berufsunfähig wäre. Die behördliche Entscheidung des Dienstherrn genügt.
Bei einer unechten DU-Klausel hingegen reserviert sich der Versicherer das Recht, trotz amtsärztlich festgestellter Dienstunfähigkeit und erfolgter Versetzung in den Ruhestand eine eigene Prüfung durchzuführen. Der Versicherer kann also im Nachhinein zu dem Schluss kommen, dass die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen der Berufsunfähigkeit in seinen Augen nicht erfüllt sind – und die Leistung verweigern. Das macht eine unechte DU-Klausel für Beamte im Zweifel wertlos oder zumindest erheblich unsicherer.
Beim Blick in die Vertragsbedingungen sollten Beamte und Anwärter daher gezielt nach der Formulierung suchen: Gilt die Zurruhesetzung durch den Dienstherrn als abschließender Beweis der Dienstunfähigkeit, oder behält sich der Versicherer eine eigene Nachprüfung vor? Dieser Punkt ist besonders für Beamte auf Probe und Beamtenanwärter wichtig, da ihr Beamtenstatus und damit ihr Dienstrecht während der ersten Berufsjahre schrittweise entstehen – und ein schlecht formulierter Vertrag genau in dieser Phase zur Falle werden kann.
Ebenso relevant: Manche Tarife sehen vor, dass die DU-Klausel nur greift, wenn das Dienstverhältnis auf Lebenszeit besteht. Wer als Beamter auf Widerruf oder auf Probe versichert ist, sollte prüfen, ob und wann die Klausel in seinem Fall tatsächlich aktiv wird. Ein auf Beamtenversicherung spezialisierter Berater kann diese Fragen zuverlässig klären.
AUF EINEN BLICK
- Bei Dienstunfähigkeit vor Ablauf der Wartezeit droht Entlassung ohne Ruhegehalt
- Gesetzliche Erwerbsminderungsrente ist meist gering und nicht auf den Lebensstandard ausgelegt
- Früher Abschluss sichert niedrige Einstiegsbeiträge und bessere Gesundheitsprüfung
Warum die Absicherung gerade in den ersten Dienstjahren so wichtig ist
Je jünger und gesünder, desto günstiger die Konditionen und einfacher die Gesundheitsfragen
Viele angehende Beamte gehen davon aus, dass ihr Status als Staatsdiener sie automatisch gut absichert. Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Zwar genießen verbeamtete Personen im Vergleich zu Angestellten tatsächlich einige Vorteile – sie zahlen z. B. keine Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und sind in der Beihilfe versichert. Doch genau dieser Punkt birgt auch ein erhebliches Risiko: Weil Beamte nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, haben sie auch keinen Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente, die für Angestellte im Ernstfall zumindest einen Basisschutz bietet.
Was viele nicht wissen: Beamte auf Widerruf und Beamte auf Probe haben in den ersten Jahren ihres Dienstverhältnisses nur einen sehr eingeschränkten Anspruch auf Ruhegehalt. Wer vor Ablauf einer bestimmten Dienstzeit dienstunfähig wird, riskiert die Entlassung ohne nennenswerte Versorgungsleistungen des Dienstherrn. Besonders für Referendare und Beamtenanwärter, die ihre Laufbahn gerade erst beginnen, ist dieser Zeitraum besonders kritisch. Eine private DU-Absicherung ist daher in dieser Phase keine Luxus-, sondern eine Notwendigkeitsentscheidung.
Auch wer später in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit übernommen wird, profitiert von einem früh abgeschlossenen Vertrag: Die aufgebauten Versorgungsansprüche wachsen mit der Dienstzeit, reichen aber vor allem in den ersten zehn bis fünfzehn Jahren kaum aus, um den gewohnten Lebensstandard zu sichern. Eine private Monatsrente aus der DU-Versicherung schließt diese Lücke – und der Beitrag ist umso niedriger, je früher der Abschluss erfolgt.
AUF EINEN BLICK
- Vor Vorerkrankungen und riskanten Hobbys abschließen zahlt sich aus
- Nachversicherungsgarantien ermöglichen späteres Erhöhen ohne erneute Gesundheitsprüfung
- Gesundheit zuerst: geplante Arztbesuche nicht wegen eines Abschlusses aufschieben
Wann sollten Berufseinsteiger und Anwärter eine DU-Versicherung abschließen?
Beitrag hängt ab von Eintrittsalter, Beruf/Laufbahn, gewünschter Rentenhöhe und Gesundheitszustand
Die Antwort auf diese Frage ist eindeutig: so früh wie möglich. Versicherungsgesellschaften kalkulieren ihre Beiträge anhand von Eintrittsalter, Gesundheitszustand und – je nach Anbieter – der geplanten oder bereits ausgeübten beruflichen Tätigkeit. Wer mit 20 oder 22 Jahren und bester Gesundheit einen Vertrag abschließt, zahlt über die gesamte Laufzeit deutlich weniger als jemand, der mit 30 Jahren erste gesundheitliche Einschränkungen oder abgeschlossene Facharztbehandlungen verbucht hat.
Vorerkrankungen, psychische Behandlungen oder auch bestimmte Hobbys wie Klettern oder Motorradfahren können die Gesundheitsprüfung erschweren, zu Aufschlägen führen oder sogar einzelne Risiken vom Versicherungsschutz ausschließen. Wer plant, in absehbarer Zeit einen Arzt aufzusuchen oder eine Therapie zu beginnen, sollte den Versicherungsabschluss vorab erledigen – sofern der aktuelle Gesundheitszustand das erlaubt. Dabei gilt: Der Arztbesuch darf keinesfalls aufgeschoben werden, um Gesundheitsfragen günstig beantworten zu können. Gesundheit geht vor.
Ein weiterer Vorteil eines frühen Abschlusses sind Nachversicherungsgarantien, die viele Tarife anbieten. Sie erlauben es, die versicherte Monatsrente zu bestimmten Lebensereignissen – etwa bei der Verbeamtung auf Lebenszeit, Heirat oder Geburt eines Kindes – zu erhöhen, ohne erneut eine vollständige Gesundheitsprüfung durchlaufen zu müssen. Das gibt langfristige Planungssicherheit, die gerade Menschen mit noch unsicherer Karriereperspektive sehr zugutekommt.
AUF EINEN BLICK
- Anwärter- und Berufseinsteigertarife bieten oft vergünstigte Einstiegsbeiträge
- Höhe der abgesicherten Monatsrente sollte sich am erwarteten Bedarf orientieren
- Konkrete Preise nur über eine individuelle, anbieterunabhängige Beratung ermittelbar
Was kostet eine Dienstunfähigkeitsversicherung?
Vollständige und wahrheitsgemäße Angaben schützen den Leistungsanspruch
Eine pauschale Antwort auf die Beitragsfrage ist seriös nicht möglich – und das ist kein Ausweichen, sondern Notwendigkeit. Der Beitrag für eine DU-Versicherung hängt von einer Vielzahl individueller Faktoren ab: dem Eintrittsalter, dem Gesundheitszustand, der gewünschten Höhe der monatlichen Rente, der Laufbahn und Laufbahngruppe sowie der Vertragslaufzeit. Eine Beamtin im gehobenen Schuldienst zahlt andere Prämien als ein Polizeibeamter im mittleren Dienst – sowohl aufgrund der beruflichen Bewertung durch den Versicherer als auch aufgrund der unterschiedlichen Versorgungsansprüche, die sich aus dem Dienstverhältnis ergeben.
Viele Anbieter stellen für Berufseinsteiger und Berufswechsler spezielle Einstiegstarife bereit, bei denen ein zunächst reduzierter Beitrag gilt und eine spätere Anpassung möglich ist. Diese Einstiegstarife können ein sinnvoller Start sein – sollten aber immer im Hinblick auf die späteren Konditionen und die enthaltene DU-Klausel (echt oder unecht) bewertet werden. Günstig beim Beitrag, aber schlecht in den Bedingungen ist am Ende keine Ersparnis.
Die Höhe der abgesicherten Monatsrente sollte sich an dem orientieren, was im Fall der Fälle tatsächlich benötigt wird: laufende Lebenshaltungskosten, Miete oder Kreditrate, etwaige Unterhaltsverpflichtungen und die Versorgungslücke aus dem Beamtenverhältnis. Um diese Lücke realistisch zu beziffern, empfiehlt sich die Nutzung eines Rentenlueckenrechners, der die individuelle Situation berücksichtigt. Konkrete Preise lassen sich nur über eine individuelle, anbieterunabhängige Beratung ermitteln – Vergleichsrechner können einen ersten Anhaltspunkt geben, ersetzen aber nicht das Fachgespräch.
AUF EINEN BLICK
- Anonyme Risikovoranfrage vermeidet negative Einträge bei Ablehnung
- Wartezeiten und Ausschlüsse verstehen, bevor unterschrieben wird
- Beratungsprotokoll dokumentiert deine Entscheidung nachvollziehbar
Gesundheitsfragen und Antragstellung: worauf es wirklich ankommt
Rentenlücke ermitteln, um die passende Absicherungshöhe zu bestimmen
Die Gesundheitsfragen im Versicherungsantrag sind der heikelste Teil des gesamten Abschlussprozesses – und gleichzeitig der wichtigste. Alle Angaben müssen vollständig und wahrheitsgemäß gemacht werden, ohne Ausnahme. Wer Vorerkrankungen verschweigt oder verharmlost, riskiert im Leistungsfall die Anfechtung des Vertrages durch den Versicherer wegen arglistiger Täuschung. Das bedeutet im schlimmsten Fall: keine Leistung, kein Beitragsrückwuchs – und das genau dann, wenn man am dringendsten auf Unterstützung angewiesen ist.
Gleichzeitig kann eine direkte Antragstellung bei einem einzigen Anbieter negative Folgen haben: Wird der Antrag abgelehnt oder mit einem Risikoaufschlag versehen, kann diese Ablehnung bei späteren Anträgen relevant werden – die meisten Versicherer fragen, ob es in der Vergangenheit Ablehnungen gab. Hier hilft die sogenannte anonyme Risikovoranfrage, bei der ein auf Beamtenversicherung spezialisierter Berater die gesundheitlichen Angaben anonym bei mehreren Versicherern abfragt und prüft, zu welchen Konditionen ein Abschluss möglich wäre – ohne negative Einträge zu riskieren.
Wer einen Vertrag abschließt, sollte außerdem verstehen, was Wartezeiten und Ausschlüsse bedeuten. Manche Tarife schließen bestimmte Erkrankungen für eine definierte Periode oder dauerhaft von der Leistung aus. Das ist nicht zwingend ein Ausschlusskriterium, aber eine Information, die bei der Entscheidung bekannt sein muss. Das Beratungsprotokoll, das ein lizenzierter Vermittler erstellen muss, dokumentiert die besprochenen Punkte und schützt den Versicherungsnehmer nachträglich im Streitfall.
| Aspekt | Worauf es ankommt |
|---|---|
| Rentenlücke ermitteln | um die passende Absicherungshöhe zu bestimmen |
| Anbieterunabhängiger Vergleich statt Einzelanbieter-Empfehlung | , |
| Beratung durch spezialisierte Experten für Beamten-Absicherung | , |
| Abschluss und Vergleich laufen über die StudyBU-Schiene | , |
Bedarf ermitteln, Rentenlücke kennen, richtig absichern
Bevor ein Vertrag abgeschlossen wird, sollte klar sein, wie groß die eigene Absicherungslücke überhaupt ist. Wer noch am Anfang seiner Beamtenlaufbahn steht, hat in der Regel kaum Versorgungsansprüche angesammelt und wäre im Fall einer Dienstunfähigkeit nahezu auf den privaten Schutz angewiesen. Eine ehrliche Bestandsaufnahme – welche Einnahmen bräuchte ich monatlich, um meinen Lebensstandard zu halten? – ist der erste und wichtigste Schritt.
Der Vergleich verschiedener Anbieter sollte immer anbieterunabhängig erfolgen. Wer nur das Angebot eines einzelnen Versicherers oder einer Hausbank erhält, sieht zwangsläufig nur einen Ausschnitt des Marktes. Tarife unterscheiden sich erheblich – nicht nur im Preis, sondern vor allem in den Bedingungen, der Qualität der DU-Klausel und der Flexibilität bei Nachversicherungen. Gerade diese Unterschiede in den Bedingungen sind für Beamte entscheidender als der monatliche Beitragsvorteil von einigen Euro.
StudySmarter bietet mit dem StudyBU-Beratungsangebot einen anbieterunabhängigen Weg, die passende Absicherung zu finden. Spezialisten für Beamtenversicherung können die individuelle Situation einschätzen, die Rentenlücke berechnen und den richtigen Tarif mit echter DU-Klausel herausarbeiten. Nutze den Rentenlueckenrechner als ersten Einstieg, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche monatliche Absicherung für dich sinnvoll sein könnte.
Dein nächster Schritt: Rentenlücke berechnen und richtig absichern
Starte jetzt mit dem ersten Schritt: Berechne deine individuelle Versorgungslücke und finde heraus, welche monatliche Absicherung für deine Situation sinnvoll ist.
Jetzt Rentenlücke berechnen und passende DU-Absicherung finden🧮 Rechne deinen Fall durch
Ermittle deine konkreten Zahlen mit dem passenden Rechner.
Kostenlos starten →Der 5-Minuten-Finanzkurs
Eine Mail pro Woche: Versicherung, BAföG, erstes Investieren, ohne Fachchinesisch, ohne Verkaufsdruck.
Mit dem Anmelden stimmst du der Datenschutzerklärung zu. Jederzeit abbestellbar.
Häufige Fragen
Die Dienstunfähigkeit betrifft ausschließlich Beamte und bezieht sich auf die Unfähigkeit, die Dienstpflichten aus gesundheitlichen Gründen bis zum Eintritt in den Ruhestand zu erfüllen. Die Berufsunfähigkeit hingegen gilt für alle Arbeitnehmer und bezieht sich auf die Unfähigkeit, den zuletzt ausgeübten Beruf auszuüben, wobei die konkreten Bedingungen je nach Versicherungsvertrag variieren können.
Ja, für Beamtenanwärter und Referendare ist eine DU-Versicherung besonders wichtig, da sie in dieser Phase noch keinen Anspruch auf eine Dienstunfähigkeitsrente aus dem Beamtenverhältnis haben. Wenn sie während der Ausbildung dienstunfähig werden, erhalten sie in der Regel nur eine geringe oder keine Absicherung, weshalb eine private Versicherung hier eine entscheidende Lücke schließt.
Eine echte Dienstunfähigkeitsklausel bedeutet, dass die Versicherung leistet, wenn das zuständige Amtsarztverfahren die Dienstunfähigkeit feststellt, ohne dass zusätzlich eine Berufsunfähigkeitsprüfung durch den Versicherer erfolgt. Diese Klausel ist für Beamte vorteilhaft, da sie an die beamtenrechtlichen Regelungen anknüpft und im Zweifel schneller und unbürokratischer zahlt als eine allgemeine Berufsunfähigkeitsklausel.
Die Kosten einer Dienstunfähigkeitsversicherung hängen stark von Ihrem Eintrittsalter, Ihrem Gesundheitszustand, der Höhe der gewünschten Rente und der Laufzeit ab. Generell ist der Beitrag für Beamte oft günstiger als für vergleichbare Berufsunfähigkeitsversicherungen, da das Risiko statistisch geringer ist, aber es gibt keine pauschalen Beträge, da jeder Vertrag individuell kalkuliert wird.
Die abgesicherte Rente sollte so hoch sein, dass Sie zusammen mit den beamtenrechtlichen Leistungen Ihren aktuellen Lebensstandard halten können. Als Faustregel gilt, dass die private Rente die Differenz zwischen Ihrem Nettoeinkommen und den erwarteten Versorgungsbezügen abdecken sollte, wobei Sie auch laufende Verpflichtungen wie Kredite oder Miete berücksichtigen müssen.
Die gesetzliche Absicherung für Beamte reicht in vielen Fällen nicht aus, da die Dienstunfähigkeitsversorgung oft deutlich niedriger ist als das aktive Gehalt und erst nach einer Mindestdienstzeit vollständig greift. Zudem erhalten Beamte auf Widerruf oder auf Probe im Fall der Dienstunfähigkeit häufig nur eine geringe oder gar keine Versorgung, sodass eine private Absicherung dringend empfohlen wird.
Bei falschen Angaben in den Gesundheitsfragen droht der Versicherer, den Vertrag anzufechten oder die Leistung zu verweigern, was im schlimmsten Fall zum Verlust des Versicherungsschutzes führt. Sie müssen alle Fragen wahrheitsgemäß und vollständig beantworten, auch wenn Sie unsicher sind, ob eine Erkrankung relevant ist, denn die Beweislast liegt in der Regel beim Versicherer, aber die Folgen für Sie können schwerwiegend sein.
Quellen & Stand 09.07.2026
- Bundesfinanzministerium, Rahmen
Mehr aus Versicherungen
- Überschussbeteiligung Lebensversicherung: So funktioniert
- Makrolage: Definition, Kriterien und Bedeutung für die
- Mietsachschäden: Definition, Haftung & Versicherung für
- Mikrolage: Definition, Beispiele und was du als
- Mobil bezahlen mit digitalen Karten: Alles, was
- Mobiles Bezahlen: Alles, was Verbraucher:innen wissen müssen
- Modernisierung in der Mietwohnung: Was Mieter:innen &
- Neubauimmobilien: Der Leitfaden für Sparer:innen & junge