Einführung in die Ethnomusikologie
Grundlegende wissenschafts- und praxisorientierte Konzepte der Ethnomusikologie sowie Methoden der Feldforschung, Dokumentation und Analyse musikalischer Alltagskultur werden behandelt.
Die Musikwissenschaft an der Universität Würzburg untersucht Musik nicht nur als klingendes Phänomen, sondern als kulturelles, historisches und gesellschaftliches Ereignis. Der zulassungsfreie Studiengang führt in drei zentrale Teildisziplinen ein: die historische, die systematische und die ethnomusikologische Musikwissenschaft, wodurch ein breites methodisches Fundament entsteht.
Anders als ein reines Praxisstudium steht hier die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Musik im Zentrum – von der Analyse historischer Kompositionen über akustische und psychologische Fragestellungen bis hin zum Vergleich außereuropäischer Musikkulturen. Würzburg bietet dafür eine Umgebung, in der musikwissenschaftliche Forschung mit einer langen Tradition kultureller und geisteswissenschaftlicher Fächer verknüpft ist.
Das Studium eignet sich für alle, die Musik nicht nur hören, sondern verstehen wollen: ihre Entstehung, ihre Funktionsweise und ihre Bedeutung in unterschiedlichen Gesellschaften und Epochen.
11 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Grundlegende wissenschafts- und praxisorientierte Konzepte der Ethnomusikologie sowie Methoden der Feldforschung, Dokumentation und Analyse musikalischer Alltagskultur werden behandelt.
Grundlegende Gegenstände und Methoden der historischen Musikwissenschaft sowie der philologische Umgang mit Quellenmaterial werden erläutert.
Grundlegende Gegenstände und Methoden der systematischen Musikwissenschaft werden erläutert, insbesondere wissenschaftstheoretische Grundlagen und Arbeitsfelder empirischer Forschung.
Quellen, musikalische Zeugnisse und kulturgeschichtliche Bedingungen der europäischen Musikgeschichte von der frühen Neuzeit (um 1420) bis zur Gegenwart werden behandelt.
Quellen, musikalische Zeugnisse und kulturgeschichtliche Bedingungen der europäischen Musikgeschichte von der Antike bis zum Ende des Mittelalters werden behandelt.
Grundlagen des grundtonorientierten europäischen Musikverständnisses werden erarbeitet, von Elementen tonaler Musik über satztechnische Verfahren bis zu deren Anwendung in exemplarischen Analysen.
Die wichtigsten musikästhetischen Theorien der europäischen Musikgeschichte und deren praktische Anwendung werden behandelt.
Die wichtigsten musikästhetischen Theorien der europäischen Musikgeschichte und deren praktische Anwendung werden behandelt.
Musikalische und musikwissenschaftliche Praktiken werden erforscht; Reflexion von Musik durch aktive Teilnahme an Ensembles oder praktische Mitarbeit am Institut wird angeboten.
Mögliche berufliche Tätigkeitsfelder von Musikwissenschaftlern und Grundlagen der Projektplanung, -durchführung und -evaluation werden vermittelt.
Methoden und Erkenntnisziele analytischer Erschließung von komponierter Musik werden erarbeitet und an ausgewählten Werken angewendet.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang Musikwissenschaft an der Universität Würzburg ist zulassungsfrei und richtet sich an Studieninteressierte mit ausgeprägtem Interesse an Musik als kulturhistorischem und wissenschaftlichem Gegenstand. Er verzichtet auf eine Aufnahmeprüfung im musikpraktischen Sinn und setzt stattdessen auf intellektuelle Neugier und Textverständnis.
Im Zentrum steht die Vermittlung eines methodisch vielseitigen Zugangs zu Musik, der historische Quellenarbeit, systematische Analyseverfahren und ethnomusikologische Feldforschungsansätze miteinander verbindet.
Die Module Einführung in die historische Musikwissenschaft, Einführung in die systematische Musikwissenschaft und Einführung in die Ethnomusikologie bilden das Fundament des Studiums. Sie vermitteln jeweils eigene Denkweisen: die historische Perspektive fragt nach Entstehung und Wandel von Musik im zeitlichen Kontext, die systematische Musikwissenschaft untersucht Musik mit Methoden aus Akustik, Kognitionswissenschaft und Soziologie, während die Ethnomusikologie den Blick auf musikalische Praktiken weltweit richtet.
Ergänzend werden wissenschaftliches Arbeiten, Quellenkritik und die Präsentation eigener Analysen trainiert, sodass Studierende lernen, musikalische Phänomene fundiert einzuordnen und zu kommunizieren.
Besonders geeignet ist der Studiengang für Menschen, die Musik aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten möchten, ohne sich ausschließlich auf instrumentale oder kompositorische Praxis zu konzentrieren. Interesse an Geschichte, Kulturvergleich und analytischem Denken ist von Vorteil.
Auch wer bereits musikalische Vorerfahrung mitbringt und diese wissenschaftlich vertiefen möchte, findet in Würzburg ein passendes Umfeld, das Theorie und kulturelle Kontextualisierung in den Vordergrund stellt.
Absolventinnen und Absolventen der Musikwissenschaft arbeiten häufig in kulturellen Institutionen, Museen, Archiven, im Musikjournalismus oder in der Wissenschaft selbst. Die Ausbildung zu Musikwissenschaft-Fachkräften öffnet Wege in Bereiche, die musikbezogenes Fachwissen mit organisatorischen oder vermittelnden Tätigkeiten verbinden.
Der Berufseinstieg erfolgt oft über Praktika in Kultureinrichtungen, Rundfunkanstalten oder Verlagen, wobei die im Studium erworbenen Analyse- und Recherchefähigkeiten branchenübergreifend gefragt sind.
Die Universität Würzburg bietet den Studiengang in Vollzeit an und ermöglicht damit eine kontinuierliche wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Fach. Als Universität mit geisteswissenschaftlicher Tradition stellt sie ein Umfeld bereit, in dem musikwissenschaftliche Fragestellungen mit angrenzenden Disziplinen wie Kulturwissenschaft und Geschichte in Verbindung gebracht werden können.
Die zulassungsfreie Aufnahme erlaubt einen unkomplizierten Einstieg für alle, die sich ernsthaft mit Musik als Forschungsgegenstand beschäftigen möchten.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Musikwissenschaft öffnet Türen in Kultur, Medien und Wissenschaft, auch wenn der Weg dorthin oft über mehrere Zwischenstationen führt.
Branchenweite Marktorientierung für Musikwissenschaft-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Digitalisierung verändert, wie musikalisches Wissen erschlossen, gespeichert und vermittelt wird.
Auch in der Musikwissenschaft übernehmen digitale Werkzeuge zunehmend Routineaufgaben, während die inhaltliche Deutung Sache der Fachkräfte bleibt.
Wer im Modul Einführung in die systematische Musikwissenschaft analytisches Denken schult, kann dies später in datengestützten Forschungs- oder Kulturprojekten anwenden.
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Kurzprofil der Universität Würzburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer vor allem praktisches Musizieren oder Komposition sucht, sollte bedenken, dass der Fokus hier klar auf wissenschaftlicher Analyse und Theorie liegt, nicht auf instrumentaler Ausbildung.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass keine Aufnahmeprüfung oder NC-Hürde den Einstieg erschwert.
Musikpraktische Fähigkeiten sind keine formale Voraussetzung, da der Fokus auf der wissenschaftlichen Analyse und historischen sowie kulturellen Einordnung von Musik liegt.
Das Studium führt in die historische, systematische und ethnomusikologische Musikwissenschaft ein und bietet damit einen breiten methodischen Zugang zum Fach.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten häufig in Kultureinrichtungen, Archiven, im Musikjournalismus oder in der Wissenschaft, oft in Tätigkeiten, die musikwissenschaftliches Fachwissen mit organisatorischen oder vermittelnden Aufgaben verbinden.
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