Satzlehre und Gehörbildung I
Grundlagen der Harmonik, des Kontrapunkts und der Formbildung mit Analyse-Übungen und Gehörbildung zu Intervallen, Akkorden und Rhythmen.
Der Studiengang Musikwissenschaft an der Universität Heidelberg richtet sich an alle, die Musik nicht nur hören, sondern verstehen wollen: als historisches Phänomen, als Gegenstand analytischer Betrachtung und als kulturelles Zeugnis unterschiedlicher Epochen. Die Universität Heidelberg bietet dafür ein wissenschaftlich fundiertes Umfeld, das Studium und Forschung eng miteinander verknüpft.
Da der Studiengang in Teilzeit angeboten wird, eignet er sich besonders für Personen, die neben dem Studium bereits berufliche oder familiäre Verpflichtungen haben. Die Regelstudienzeit verlängert sich entsprechend, dafür lässt sich das Lernpensum individueller über die Woche verteilen.
Der Abschluss B.Sc. mag auf den ersten Blick überraschen, da Musikwissenschaft klassischerweise eher geisteswissenschaftlich verortet wird – an der Universität Heidelberg spiegelt sich darin jedoch der methodisch-analytische Zugang wider, der Satzlehre, Gehörbildung und musikwissenschaftliches Arbeiten systematisch miteinander verbindet.
13 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Grundlagen der Harmonik, des Kontrapunkts und der Formbildung mit Analyse-Übungen und Gehörbildung zu Intervallen, Akkorden und Rhythmen.
Einführung in Analysemethoden und -techniken an ausgewählten Werken aus unterschiedlichen Epochen sowie in die Geschichte der Werkanalyse.
Einführung in die Arbeitstechniken des Fachs, seine Methoden, Grundlagen, Geschichte, Gegenstände und Hilfsmittel wie Quellen-, Instrumenten- und Partiturkunde.
Einführung in ältere musikhistorische Quellen aller Art sowie in historische Notationsweisen und ihre Übertragung in moderne Notenschrift.
Einführung in die Musik von den Anfängen bis ins frühe 15. Jahrhundert mit exemplarischer Behandlung von Gattungen, Kompositionstechniken und ästhetischen Fragestellungen.
Einführung in die Musik des 15. bis mittleren 18. Jahrhunderts mit exemplarischer Behandlung von Gattungen, Kompositionstechniken und institutionellen Rahmenbedingungen.
Einführung in die Musik des 18. und 19. Jahrhunderts mit exemplarischer Behandlung von Gattungen, Kompositionstechniken und ästhetischen Fragestellungen.
Einführung in die Musik des 20. und frühen 21. Jahrhunderts mit exemplarischer Behandlung von Gattungen, Kompositionstechniken und institutionellen Rahmenbedingungen.
Behandlung des Verhältnisses von Textvorlagen und musikalischen Umsetzungen in vokalen Gattungen hinsichtlich Formbildung und Textdeutung.
Festigung und Erweiterung der Kenntnisse in der älteren Musikgeschichte mit konkretem Studium von Gattungen, Stilen und Werken einzelner Komponisten in Vorlesung und Seminar.
Festigung und Erweiterung der Kenntnisse in der Musikgeschichte des mittleren 17. bis späten 19. Jahrhunderts mit konkretem Studium von Gattungen, Stilen und Werken.
Vertiefung der Harmonik, des Kontrapunkts und der Formbildung auf Basis der in BaSe 1.1 erworbenen Kenntnisse mit analytischem Hören.
Vertiefung von Analysemethoden und -techniken am Beispiel ausgewählter Werke aus unterschiedlichen Epochen zur Beschreibung komplexerer musikalischer Werke.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Musikwissenschaft an der Universität Heidelberg verbindet historische Musikforschung mit systematischen und analytischen Methoden. Studierende setzen sich mit musikalischen Werken, Stilen und Epochen auseinander und lernen, diese wissenschaftlich einzuordnen.
Das Teilzeitformat erlaubt es, diese inhaltliche Tiefe mit einem individuellen Lerntempo zu verbinden, ohne auf die wissenschaftliche Qualität des Universitätsstudiums verzichten zu müssen.
Zentrale Bausteine sind Satzlehre und Gehörbildung I, in dem musikalisches Hören und kompositorisches Handwerk trainiert werden, sowie Analyse I, das den strukturierten Blick auf musikalische Werke schärft.
Ergänzt wird dies durch Grundlagen und Methoden musikwissenschaftlichen Arbeitens, das wissenschaftliches Arbeiten, Quellenkritik und Recherchetechniken vermittelt – das methodische Fundament für weiterführende musikwissenschaftliche Fragestellungen.
Der Studiengang passt zu Menschen mit ausgeprägtem Interesse an Musik in ihrer historischen und strukturellen Dimension, die zugleich Freude an wissenschaftlichem, analytischem Denken haben.
Da das Studium zulassungsfrei ist, steht es grundsätzlich allen offen, die die formalen Voraussetzungen erfüllen – besonders geeignet ist es für Personen, die aus beruflichen oder privaten Gründen auf die Flexibilität eines Teilzeitstudiums angewiesen sind.
Absolvent:innen der Musikwissenschaft finden sich häufig in Bereichen wieder, die musikalisches Fachwissen mit organisatorischen oder vermittelnden Tätigkeiten verbinden, etwa im Kulturbetrieb, in Archiven, Verlagen oder Bildungseinrichtungen.
Die Kombination aus wissenschaftlicher Analysefähigkeit und kulturellem Fachwissen, wie sie im Berufsbild der Musikwissenschaft-Fachkräfte beschrieben wird, eröffnet Wege sowohl in klassische Kultureinrichtungen als auch in angrenzende kreative und mediale Felder.
Die Universität Heidelberg bietet als traditionsreiche Universität ein Umfeld, in dem musikwissenschaftliche Forschung und Lehre eng verzahnt sind.
Das Teilzeitformat in Heidelberg ermöglicht es, diese akademische Tiefe mit einer alltagstauglichen Studienorganisation zu verbinden.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von den ersten musikwissenschaftlichen Analysen bis zu verantwortungsvollen Positionen im Kulturbetrieb verläuft in typischen Etappen.
Branchenweite Marktorientierung für Musikwissenschaft-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf der Musikwissenschaft-Fachkräfte durch KI und Digitalisierung verändert, betrifft vor allem die Recherche- und Dokumentationsarbeit.
Auch in der Musikwissenschaft verschiebt sich die Arbeit zunehmend zwischen automatisierbaren und dezidiert menschlichen Aufgaben.
Fähigkeiten wie präzises Hören und kompositorisches Verständnis werden im Modul Satzlehre und Gehörbildung I gelegt, während Analyse I die strukturierte Werkbetrachtung schult.
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Kurzprofil der Universität Heidelberg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte bedenken, dass das Teilzeitformat eine längere Studiendauer mit sich bringt und eine hohe Eigenorganisation erfordert, um Studium und andere Verpflichtungen dauerhaft in Einklang zu bringen.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, das heißt, es gibt keine Zulassungsbeschränkung über einen Numerus clausus.
Der Studiengang wird in Teilzeit angeboten, wodurch er sich gut mit einer Berufstätigkeit oder familiären Verpflichtungen kombinieren lässt, auch wenn sich dadurch die Studiendauer verlängert.
Zu Beginn stehen vor allem Satzlehre und Gehörbildung I, Analyse I sowie Grundlagen und Methoden musikwissenschaftlichen Arbeitens im Mittelpunkt, die das methodische und musikalische Fundament legen.
Absolvent:innen können unter anderem im Bereich der Musikwissenschaft-Fachkräfte tätig werden, etwa in Kultureinrichtungen, Archiven oder Bildungsinstitutionen, in denen musikalisches Fachwissen und wissenschaftliche Arbeitsweise gefragt sind.
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