Bachelor's Thesis
Wissenschaftliche Ausarbeitung einer ingenieurwissenschaftlichen Fragestellung aus dem Bereich der Luft- und Raumfahrt unter Anwendung von Fach- und Methodenwissen mit einer Bearbeitungsdauer von 6 Monaten.
Der Studiengang Geodäsie und Geoinformation an der TUM verbindet klassische Vermessungskunde mit moderner Geoinformatik und Fernerkundung. Studierende lernen, wie Erdoberfläche, Bauwerke und Bewegungsprozesse präzise erfasst, modelliert und in digitalen Systemen weiterverarbeitet werden.
Die Nähe zu Ingenieurwissenschaften und Naturwissenschaften prägt das Curriculum: Mathematik, Physik und Informatik bilden das Fundament, auf dem geodätische Messtechnik, Kartographie und raumbezogene Datenanalyse aufbauen. Die TUM als forschungsstarke technische Hochschule bringt dabei enge Verbindungen zu Ingenieur- und Geowissenschaften ein.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, steht der Zugang grundsätzlich allen Interessierten mit Hochschulzugangsberechtigung offen, wobei ein solides mathematisch-naturwissenschaftliches Verständnis für den Studienerfolg entscheidend bleibt.
41 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Wissenschaftliche Ausarbeitung einer ingenieurwissenschaftlichen Fragestellung aus dem Bereich der Luft- und Raumfahrt unter Anwendung von Fach- und Methodenwissen mit einer Bearbeitungsdauer von 6 Monaten.
Werkstoffkundliche Grundlagen, metallische Werkstoffe, Faserverbundwerkstoffe, Hochtemperaturwerkstoffe, Fügetechnologie, additive Fertigung und exemplarische Anwendungen im Flugzeugbau und in der Raumfahrt.
Grundlagen elektrischer Stromkreise, elektrische und magnetische Felder, Gleichstrommaschinen, leistungselektronische Bauelemente und deren Anwendung in Antriebssystemen der Luft- und Raumfahrt.
Grundlagen des Flugzeugdesigns einschließlich Aerodynamik, Struktur und Leistungsanalyse.
Designprinzipien für Hubschrauber und Senkrechtstartsysteme (VTOL).
Grundlagen von Antriebssystemen in der Luft- und Raumfahrt.
Einführung in Raumfahrttechnologie und deren Anwendungen.
Numerische Methoden zur Berechnung aerodynamischer Strömungen.
Numerische Methoden zur Berechnung von Festkörpermechanik in Luftfahrtstrukturen.
Simulation und Analyse dynamischer Systeme in Fahrzeugen, Maschinen und Mechanismen.
Systemtheorie und mathematische Modellierung von komplexen technischen Systemen.
Grundlagen der additiven Fertigungstechnologien und deren Anwendungen.
Anwendung von Machine Learning zur Modellierung in der Strukturdynamik.
Kombination von Machine Learning und Unsicherheitsquantifizierung für physikalisch-basierte Modelle.
Überblick über grundlegende Konzepte und Disziplinen der Luft- und Raumfahrttechnik.
Einführung in Grundlagen der Geodäsie und Geoinformation.
Praktische Projektarbeit zur Anwendung ingenieurwissenschaftlicher Konzepte.
Laborpraktikum zum Entwerfen, Konstruieren und Testen von Luftfahrzeugen.
Testverfahren und Analyse von unbemannten Luftfahrzeugsystemen (UAV).
Praktisches Laborpraktikum zum Hubschrauberdesign und dessen Analyse.
Praktische Schulung in Materialwissenschaften und Fertigungstechnologien für Kohlefaserverbundwerkstoffe.
Praktisches Laborpraktikum zu Elektronikkomponenten und Systemen für Raumfahrtanwendungen.
Praktikum in einem ingenieurwissenschaftlichen Unternehmen zur praktischen Anwendung theoretischen Wissens.
Seminar zur Bearbeitung und Präsentation von Ingenieurprojekten.
Grundlagen der linearen Algebra, Analysis im Zahlenbereich der reellen Zahlen und numerische Algorithmen mit Implementierung in MATLAB oder ähnlicher Software.
Grundlagen der Statik für ruhende Körper einschließlich mechanischer Modellbildung, Tragwerke, Fachwerke, Balken und Elastostatik kleiner Verzerrungen.
Einführung in grundlegende Programmelemente, Programmierung in C/C++ und MATLAB, Datenstrukturen und Algorithmen mit praktischen Übungen.
Grundlagen des Technischen Zeichnens, CAD-Systeme und deren Modellierungsansätze sowie Gestaltungslehre für Konstruktionen in der Luft- und Raumfahrt.
Mehrdimensionale Analysis, gewöhnliche Differentialgleichungen, Integration, Integral-Transformationen und Vektoranalysis mit Integralsätzen.
Modellierung von Strukturmechanik für Tragwerksanalysen und Strukturberechnung.
Fortgeschrittene Konzepte in Programmierung und Computational Methoden aufbauend auf Computational Foundations I.
Grundlagen der Thermodynamik mit Anwendungen in der Luft- und Raumfahrttechnik.
Modellierung und numerische Simulation mit gewöhnlichen Differentialgleichungen.
Dynamik von Körpern und Systemen als Grundlage für technische Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt.
Fortgeschrittene Thermodynamik-Konzepte mit praktischen Anwendungen in Wärme- und Energietechnik.
Grundlagen der Strömungsmechanik mit Schwerpunkt auf Anwendungen in der Luft- und Raumfahrttechnik.
Struktur- und Elementdesign für Luftfahrzeugsysteme unter Berücksichtigung von Lasten, Festigkeit und Leichtbau.
Theorie und Anwendung von Wärmeübertragungsprozessen in der Ingenieurwissenschaft.
Fortgeschrittene Themen der Strömungsmechanik mit Schwerpunkt auf Aerodynamik und Fluiddynamik.
Grundlagen der Regelungstechnik und automatischen Steuerungssysteme in der Luft- und Raumfahrttechnik.
Experimentelle Testverfahren, analytische Methoden und numerische Simulation von Luft- und Raumfahrtsystemen.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Geodäsie und Geoinformation an der TUM richtet sich an alle, die geometrische und physikalische Grundlagen der Erdvermessung mit digitaler Datenverarbeitung verknüpfen möchten. Das Fach positioniert sich an der Schnittstelle von Ingenieurwesen, Geowissenschaft und Informatik.
Der Standort München bietet über die TUM hinaus enge Kontakte zu Forschungseinrichtungen im Bereich Erdbeobachtung und Satellitengeodäsie, was dem Studiengang eine spürbare Praxis- und Forschungsnähe verleiht.
Im Zentrum stehen Vermessungstechnik, geodätische Berechnungsverfahren, Kartographie und Geoinformationssysteme. Ergänzend kommen Module aus Ingenieurwissenschaften und Elektrotechnik hinzu, etwa im Bereich Sensorik und Messtechnik, die für satellitengestützte Positionierung relevant sind.
Die Bachelorarbeit bildet den Abschluss des Studiums und verlangt eigenständige wissenschaftliche Bearbeitung eines geodätischen oder geoinformatischen Themas – häufig in Zusammenarbeit mit Instituten oder Praxispartnern.
Geeignet ist der Studiengang für Menschen mit Interesse an Mathematik, Physik und räumlichem Denken, die technische Präzision schätzen und gerne mit Daten, Karten und Messgeräten arbeiten. Auch Programmierinteresse ist von Vorteil, da Geoinformationssysteme zunehmend softwarebasiert sind.
Wer lieber rein theoretisch-abstrakt arbeitet oder wenig Bezug zu praktischer Feldarbeit sucht, sollte sich vorab mit den Praxisanteilen des Studiengangs auseinandersetzen.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten typischerweise als Geodäsie und Geoinformation-Fachkräfte in Vermessungsämtern, Ingenieurbüros, bei Kommunen oder in Unternehmen der Geoinformationsbranche. Auch der Weg in Forschung und Satellitentechnik ist über die enge Verzahnung mit technischen Fachrichtungen möglich.
Der Arbeitsmarkt für geodätische Fachkräfte gilt als stabil, da räumliche Daten in Planung, Bauwesen, Umweltmonitoring und Navigation kontinuierlich gebraucht werden.
Die TUM bietet als technische Hochschule eine forschungsorientierte Lernumgebung mit moderner Ausstattung für Messtechnik und Datenverarbeitung. Das Vollzeitformat in München ermöglicht eine intensive fachliche Auseinandersetzung mit klarer Struktur.
Die zulassungsfreie Aufnahme erleichtert den Einstieg, verlangt aber Eigenverantwortung, um dem technischen Niveau der Lehrveranstaltungen von Beginn an zu folgen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Studienabschluss zur Fachverantwortung in der Geodäsie folgt meist klaren Entwicklungsstufen.
Branchenweite Marktorientierung für Geodäsie und Geoinformation-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Digitalisierung der Raumdatenverarbeitung verändert das Berufsbild der Geodäsie- und Geoinformationsfachkräfte spürbar.
Automatisierung und KI verschieben die Tätigkeitsschwerpunkte in der geodätischen Praxis deutlich.
Kompetenzen in Messtechnik und Datenmodellierung werden unter anderem im Modul Electrical Engineering und in der Bachelor's Thesis vertieft und angewendet.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in München, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Technische Universität München – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich vorab keine Vorstellung von Mathematik- und Physikanteilen macht, kann die Anforderungen unterschätzen – ein realistischer Blick auf technische Module lohnt sich vor der Einschreibung.
Wer vorwiegend theoretisch-abstrakt arbeiten möchte und wenig Bezug zu praktischer Messtechnik sucht, sollte die Praxisanteile des Studiengangs vorab genau prüfen.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, das heißt es gibt keine Zulassungsbeschränkung über einen Numerus Clausus – die Hochschulzugangsberechtigung genügt formal.
Solide Mathematik- und Physikkenntnisse sind hilfreich, da geodätische Berechnungsverfahren und Ingenieurmodule von Beginn an technisch anspruchsvoll sind.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten häufig als Geodäsie und Geoinformation-Fachkräfte in Vermessungsämtern, Ingenieurbüros oder Unternehmen der Geoinformationsbranche, teils auch in Forschung und Satellitentechnik.
Durch die Nähe der TUM zu technischen Forschungseinrichtungen in München verbindet der Studiengang theoretische Grundlagen mit praxisnahen Projekten und moderner Messtechnik.
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