Computergestützte Statistik
Praktische Anwendung statistischer Methoden mit Computern und Software für Datenanalyse.
Die TU Dortmund zählt zu den traditionsreichen Standorten der Statistik in Deutschland, und der konsekutive Master baut auf diesem Ruf auf. Wer sich für das Fach entscheidet, vertieft im Studium die theoretischen Grundlagen der Statistik und lernt gleichzeitig, wie sich diese Methoden mit Rechnerunterstützung praktisch umsetzen lassen.
Der Studiengang ist als Vollzeitprogramm angelegt und schließt mit dem M.Sc. ab. Die Zulassung erfolgt zulassungsfrei, sodass der fachliche Einstieg über ein passendes Bachelorstudium im Vordergrund steht statt über eine Auswahlgrenze.
Charakteristisch für Dortmund ist die enge Verzahnung von Statistik mit Informatik und Numerik, wodurch Studierende nicht nur Verfahren verstehen, sondern auch deren rechnergestützte Umsetzung beherrschen.
49 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Praktische Anwendung statistischer Methoden mit Computern und Software für Datenanalyse.
Grundlagen numerischer Verfahren zur Lösung mathematischer Probleme mit Computern.
Aufbau und Funktionsweise von Rechnersystemen und deren Bedeutung für Programmierung und Datenverarbeitung.
Entwurf und Analyse effizienter Algorithmen zur Lösung komplexer Probleme mit Fokus auf Rechenzeit und Speicher.
Mathematische Modellierung realer Probleme und Optimierungsverfahren zur Findung optimaler Lösungen.
Methoden zur Beschreibung und Analyse von Daten mit mehreren Variablen wie Hauptkomponentenanalyse und Clusteranalyse.
Theoretische Grundlagen optimaler statistischer Schätzer und Tests mit Fokus auf Effizienz und Optimalitätskriterien.
Bayesianische Ansätze in der Statistik mit Prior- und Posterior-Verteilungen sowie Bayes-Inferenz.
Verallgemeinerungen linearer Regressionsmodelle einschließlich Generalized Linear Models und Mixed Models.
Design von Experimenten und Versuchsplanung zur effizienten Gewinnung von Erkenntnissen aus Daten.
Methoden zur Erhebung und Sammlung von Daten einschließlich Stichprobenverfahren und Befragungstechniken.
Fortgeschrittene numerische Verfahren für Differentialgleichungen, Integralgleichungen und andere mathematische Probleme.
Allgemeine Optimierungsverfahren für kontinuierliche Probleme mit verschiedenen Algorithmen und Konvergenzeigenschaften.
Optimierungsverfahren für diskrete und kombinatorische Probleme wie Integer Programming und Graphenprobleme.
Verfahren zur Optimierung nichtlinearer Funktionen mit lokalen und globalen Optimierungstechniken.
Grundlagen der mathematischen Logik und deren Anwendungen in der Informatik einschließlich Prädikatenlogik.
Methoden der Wissensbasis-Systeme, Wissensrepräsentation und automatisches Lernen für Datenwissenschaft.
Statistische Methoden die weniger empfindlich auf Abweichungen von Modellannahmen und Ausreißer reagieren.
Konzepte des Bayesianischen Denkens mit Anwendungen auf Lernprozesse und Entscheidungsfindung.
Statistische Verfahren für kategorische Variablen einschließlich Log-lineare Modelle und Kontingenzanalyse.
Probabilistische Verfahren des maschinellen Lernens einschließlich Graphischer Modelle und Bayesianische Netzwerke.
Anwendung statistischer Methoden in der Genetik und Genomanalysis zur Analyse genetischer Daten.
Statistische Methoden in der Toxikologie zur Bewertung von Giftwirkungen und Sicherheitsstudien.
Design und Analyse von klinischen Studien mit Fokus auf statistische Planung und Auswertung medizinischer Forschungen.
Statistische Methoden in der Epidemiologie zur Analyse von Krankheitshäufigkeiten und Risikoanalysen.
Statistische Methoden der Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung in der industriellen Produktion.
Six-Sigma-Methodologie zur Prozessverbesserung und Varianzreduktion in Unternehmen.
Anwendung von Data-Science-Methoden auf technische und ingenieurtechnische Probleme und Prozesse.
Datenanalytische Methoden zur Analyse und Verarbeitung von Musikdaten und Audio-Signalen.
Anwendung von Datenanalytischen Methoden im Journalismus mit Fokus auf Recherche, Datenquellen und Recht.
Statistische Methoden zur Analyse von Zuverlässigkeit und Materialermüdung in technischen Systemen.
Ökonometrische Methoden zur Analyse wirtschaftlicher Daten und Modellierung wirtschaftlicher Beziehungen.
Grundlagen der Spieltheorie mit Anwendungen auf wirtschaftliche und strategische Entscheidungsprobleme.
Methoden zur Identifikation kausaler Beziehungen in Daten unter Verwendung wirtschaftlicher und datenwissenschaftlicher Techniken.
Vermittlung grundlegender mathematischer Begriffe der Analysis und Linearen Algebra, einschließlich reeller und komplexer Zahlen, Folgen und Reihen, Stetigkeit, Differenzierbarkeit und Integration sowie Vektorräume und Eigenwerte.
Grundlagen der deskriptiven Statistik mit grafischen und algebraischen Methoden sowie Überblick über Berufsfeld und Studium der Data Science mit Aspekten von Big Data und Anwendungen.
Einführung in die Programmiersprache JAVA mit objektorientierten Konzepten sowie Algorithmen und Datenstrukturen wie Felder, Listen, Bäume und Graphen.
Vertiefung und Erweiterung der Mathematik I mit mehrdimensionaler Differentialrechnung, metrischen Räumen und speziellen Themen wie Spektralzerlegung, Eigenvektoren und Moore-Penrose-Inverse.
Wahrscheinlichkeitstheoretisches Modell, Zufallsvariablen, Verteilungen, Zufallsvektoren, Gesetze der großen Zahlen und zentraler Grenzwertsatz.
Spezielle statische und dynamische Datenstrukturen sowie Entwurfsmethoden für effiziente Algorithmen wie Greedy-Algorithmen, dynamische Programmierung und randomisierte Suchheuristiken.
Grundlagen der Programmiersprache R für Data Scientists und Einführung in eine weitere Programmiersprache wie C++, Python oder LaTeX.
Visualisierung komplexer Datenstrukturen sowie nichtparametrische und robuste Statistik einschließlich Vorzeichentests, Rangtests und M-Schätzer.
Statistische Methoden zum Schätzen von Parametern und zum Durchführen von Hypothesentests mit theoretischem Hintergrund und praktischen Anwendungen.
Grundlagen des statistischen Lernens mit Fokus auf Überwachtes und Unüberwachtes Lernen, Klassifikation und Regression.
Konzepte guter wissenschaftlicher Praxis und grundsätzliche Denkschulen des Fachs Statistik und Data Science.
Softwaretechnik mit praktischer Anwendung von Softwareentwicklungsmethoden und Softwarepraktikum zur Umsetzung größerer Softwareprojekte.
Informationssysteme und Datenbanken mit praktischer Anwendung zur Verwaltung und Abfrage großer Datenmengen.
Fallstudien und Seminar/außeruniversitäres Praktikum zur Anwendung erworbener Kenntnisse auf reale Projekte und Problemstellungen.
Eigenständige wissenschaftliche Arbeit mit Bachelorarbeit und Oberseminar zur Präsentation und Diskussion der Ergebnisse.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Master Statistik an der TU Dortmund richtet sich an Studierende, die ihr methodisches Rüstzeug aus einem ersten statistik- oder mathematiknahen Studium vertiefen möchten. Der Fokus liegt auf einer soliden theoretischen Fundierung, die durch praktische Rechneranwendungen ergänzt wird.
Die Nähe zu Informatik und Numerik ist ein Markenzeichen des Dortmunder Programms und unterscheidet es von stärker anwendungsorientierten Statistik-Studiengängen anderer Standorte.
Im Zentrum stehen fortgeschrittene statistische Methoden, die eng mit Modulen wie Computergestützte Statistik verzahnt sind. Hier lernen Studierende, wie sich komplexe Modelle mit Software effizient umsetzen und validieren lassen.
Ergänzt wird das Curriculum durch Numerik I, das mathematische Verfahren zur Approximation und Lösung numerischer Probleme vermittelt, sowie durch Rechnerstrukturen, das grundlegendes Verständnis für die technische Seite der Datenverarbeitung schafft. Diese Kombination bereitet gezielt auf datenintensive Tätigkeiten vor.
Der Studiengang eignet sich für Personen mit einem quantitativen Erststudium, die Freude an mathematischer Präzision und gleichzeitig Interesse an Programmierung und Datenverarbeitung mitbringen.
Wer lieber rein anwendungsorientiert arbeiten möchte, ohne sich mit numerischen und rechnerarchitektonischen Grundlagen zu beschäftigen, sollte die Modulstruktur vorab genau prüfen.
Absolventinnen und Absolventen sind klassischerweise als Statistik-Fachkräfte in Forschungseinrichtungen, Unternehmen und öffentlichen Institutionen gefragt, wo fundierte Datenanalyse und Modellbildung benötigt werden.
Die Kombination aus statistischem und informatischem Wissen eröffnet zudem Wege in datengetriebene Bereiche, die über klassische Statistikstellen hinausgehen.
Als Technische Universität bietet die TU Dortmund ein Umfeld, in dem Statistik eng mit Ingenieur- und Informatikdisziplinen verzahnt ist. Das Vollzeitformat erlaubt eine kontinuierliche fachliche Vertiefung ohne parallele Studienbelastung.
Die zulassungsfreie Zulassung erleichtert Studieninteressierten mit passendem fachlichen Hintergrund den direkten Einstieg in das Masterprogramm.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master Statistik öffnet Türen in Berufsfelder, in denen Datenanalyse und methodische Präzision gefragt sind.
Branchenweite Marktorientierung für Statistik-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Berufsalltag von Statistik-Fachkräften durch KI verändert, lässt sich in Automatisierungs- und menschliche Kernkompetenzen unterteilen.
Statistische Arbeit wird zunehmend von automatisierten Tools unterstützt, verlangt aber weiterhin fundiertes methodisches Urteilsvermögen.
Kompetenzen in Datenaufbereitung und Modellumsetzung werden gezielt im Modul Computergestützte Statistik aufgebaut, während Numerik I und Rechnerstrukturen das technische Fundament liefern.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Dortmund, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Technische Universität Dortmund – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer wenig Vorerfahrung mit Numerik oder Rechnerstrukturen mitbringt, sollte einplanen, dass diese informatiknahen Module zusätzlichen Einarbeitungsaufwand bedeuten können.
Nein, die Zulassung erfolgt zulassungsfrei, sodass ein passender fachlicher Hintergrund im Vordergrund steht.
Module wie Rechnerstrukturen und Computergestützte Statistik zeigen, dass informatische Grundlagen ein fester Bestandteil des Curriculums sind.
Der Master bereitet insbesondere auf Tätigkeiten als Statistik-Fachkraft in Forschung, Wirtschaft und öffentlichen Institutionen vor.
Da Numerik I fester Bestandteil des Studiums ist, sind mathematische Grundkenntnisse aus dem Erststudium hilfreich, um gut einzusteigen.
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