Vertiefung: Kriminologie II
Vertiefung ausgewählter Themen aus der Kriminologie, formelles und materielles Jugendstrafrecht in Grundzügen, Auswirkungen sozialer Bedingungen auf das Erleben und Verhalten.
Der Masterstudiengang Kriminologie und Gewaltforschung an der Universität Regensburg verbindet empirische Sozialforschung mit vertiefter Analyse von Kriminalität, Gewalt und gesellschaftlichen Kontrollmechanismen.
Der M.Sc. Kriminologie und Gewaltforschung an der Universität Regensburg richtet sich an Studierende, die Ursachen und Erscheinungsformen von Kriminalität und Gewalt wissenschaftlich fundiert untersuchen möchten. Im Zentrum steht die Verbindung von theoretischer Kriminologie mit forschungspraktischer Ausbildung, sodass Studierende befähigt werden, eigenständig empirische Untersuchungen zu Devianz, Kontrolle und gesellschaftlicher Reaktion auf Normverstöße durchzuführen.
Als zulassungsfreier Vollzeitstudiengang bietet das Programm einen direkten Zugang zu einem Fach, das an der Schnittstelle von Soziologie, Rechtswissenschaft und Psychologie angesiedelt ist. Die Ausbildung in Regensburg legt besonderen Wert auf die methodische Fundierung, wodurch Absolvent:innen nicht nur inhaltlich, sondern auch forschungspraktisch auf komplexe gesellschaftliche Fragestellungen vorbereitet werden.
Im Basismodul Kriminologie I werden grundlegende Theorien und Konzepte der Kriminologie vermittelt, die im Vertiefungsmodul Kriminologie II auf spezifische Phänomene wie Gewaltkriminalität, Jugenddelinquenz oder organisierte Kriminalität angewendet werden. Das Forschungsmodul bildet das methodische Rückgrat des Studiums und befähigt Studierende zur eigenständigen Durchführung empirischer Untersuchungen.
Durch diese Modulstruktur entsteht ein Studienverlauf, der theoretisches Wissen kontinuierlich mit forschungspraktischen Fähigkeiten verzahnt und so eine ganzheitliche kriminologische Kompetenz aufbaut.
Der Studiengang eignet sich besonders für Personen mit einem grundständigen Studium in Soziologie, Rechtswissenschaft, Psychologie oder verwandten Sozialwissenschaften, die ihr Wissen im Bereich Kriminalität und Gewalt vertiefen möchten. Interesse an empirischer Forschung und analytischem Denken sind für den Studienerfolg von zentraler Bedeutung.
Auch wer eine Tätigkeit im Bereich der Kriminalprävention, Justiz oder gesellschaftlichen Sicherheitsforschung anstrebt, findet hier eine passende wissenschaftliche Grundlage.
Absolvent:innen des Studiengangs finden Einsatzmöglichkeiten in Forschungseinrichtungen, bei Justizbehörden, in der Kriminalprävention sowie in Institutionen, die sich mit gesellschaftlicher Sicherheit befassen. Die Tätigkeitsfelder als Kriminologie und Gewaltforschung-Fachkraft sind vielfältig und reichen von der wissenschaftlichen Analyse bis zur praktischen Beratung.
Die fundierte methodische Ausbildung eröffnet zudem Wege in die akademische Forschung sowie in beratende oder gutachterliche Tätigkeiten im öffentlichen und privaten Sektor.
Die Universität Regensburg bietet den Studiengang als Vollzeitprogramm am Studienort Regensburg an, wobei der zulassungsfreie Zugang einen unkomplizierten Einstieg ermöglicht. Das universitäre Umfeld erlaubt eine enge Verbindung von Lehre und aktueller Forschung.
Studierende profitieren von der Einbindung in ein wissenschaftliches Umfeld, das interdisziplinären Austausch zwischen Kriminologie, Soziologie und Rechtswissenschaft fördert.
11 Module · 126 ECTS im Modulhandbuch – aus dem Modulhandbuch dieses Studiengangs. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vertiefung ausgewählter Themen aus der Kriminologie, formelles und materielles Jugendstrafrecht in Grundzügen, Auswirkungen sozialer Bedingungen auf das Erleben und Verhalten.
Bearbeitung eines konkreten Themas aus dem Bereich Kriminologie/Gewaltforschung aus dem Blickwinkel und unter Anwendung der Methodik von mindestens zwei am Studiengang beteiligten Disziplinen.
Begriff und Geschichte der Kriminologie, Verständnisebenen kriminologischer Forschung, Theorien über Kriminalität und Kriminalisierung sowie methodologisches Hintergrundwissen.
Darlegung der Problemstellung des Themas Gewalt in den einzelnen Fächern und Disziplinen der Kulturwissenschaften (Sprach-, Literatur-, Medien-, Kulturwissenschaften, Katholische Theologie) sowie deren Methoden.
Vermittlung methodischer und systematischer Grundlagen zu Fragestellungen, Reaktionen und Herangehensweisen bezüglich Kriminalität, Gewalt und Aggression aus Sicht der Gesellschaftswissenschaften sowie rechtlicher Umgang mit Gewalt im häuslichen und privaten Umfeld.
Grundlegende Theorien von Gewalt und Aggression in den naturwissenschaftlichen Fächern (Medizin, Neurobiologie, Evolutionsbiologie, Forensische Psychiatrie), psychiatrische Krankheitsbilder und deren Therapie sowie strafrechtliche Grundlagen.
Aggression und Gewalt im sozialen Kontext, vertiefte Auseinandersetzung mit Aggression und Gewalt in gesellschaftlichen Zusammenhängen, politisch motivierter Gewalt und kriegerischen Auseinandersetzungen sowie Wertekommunikation.
Neurobiologische und evolutionsbiologische Grundlagen menschlicher Entwicklung, menschlichen Verhaltens und Sozialverhaltens im Kontext von Gewalt und Aggression.
Literatur und Medien zum Themenbereich der Gewalt, Wahrnehmung und Darstellung von Gewalt in Literatur und Medien, text- und medienanalytische Verfahren sowie ästhetische Theorie.
Phänomene von Gewalt in der Geschichte und deren Wahrnehmung aus kulturwissenschaftlicher und kulturgeschichtlicher Sicht, Entstehung und Transformation von Gewalt und Aggression in sozialen und kulturellen Zusammenhängen.
Sprachwissenschaftliche Betrachtung von Aggression und Konflikten, medienhistorische und medientheoretische Perspektiven auf Gewalt durch und Gewalt der Medien sowie Medien im Einsatz der Kriminologie.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Universität Regensburg. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Das Eignungsverfahren findet in zwei Phasen statt: Prüfung der Bewerbungsunterlagen (Phase 1), ggf. Auswahlgespräch (Phase 2).
Bachelorabschluss mit Mindestnote von 2,5.
Zwei Phasen: Prüfung der Bewerbungsunterlagen (Phase 1), ggf. Auswahlgespräch (Phase 2).
NC: nein
Ein Pflichtpraktikum ist nicht Teil des Studiengangs, aber es ist möglich ein selbstorganisiertes Forschungsmodul mit einem Praktikum zu verbinden.
Gib deine Abiturnote ein und sieh mit echten NC-Daten, wie gut dieser und ähnliche Studiengänge zu dir passen.
Frist und Unterlagen zuerst – alles Weitere folgt Schritt für Schritt.
Die Termine gelten für das laufende Bewerbungsverfahren.
Sprachnachweis anerkannt: Englischnachweis B2
Die Details stehen unter Zulassung auf dieser Seite.
Vor der eigentlichen Bewerbung steht das Eignungsverfahren der Hochschule. Es hat eine eigene, meist frühere Frist und entscheidet mit über die Zulassung.
Semesterbeitrag bei der Einschreibung: 208,00 €
Mappe, Test oder Prüfung der Hochschule: die früheste Frist im Verfahren und die Voraussetzung für alles Weitere.
Abschluss, Studienform und die Frist oben festhalten.
Die vollständige Liste der Hochschule steht rechts, jedes Stück einzeln abhaken, bevor du einreichst.
Direkt über das Bewerbungsportal der Uni Regensburg, vor der Frist.
Bei zulassungsfreien Studiengängen folgt die Zusage nach Formalprüfung; bei NC-Verfahren nach dem Vergabelauf.
Mit der Einschreibung wird der Semesterbeitrag 208,00 € fällig; danach kommt der Studierendenausweis.
Die Hochschule ist der kleinere Posten. Miete, Essen und Mobilität entscheiden über dein Budget; die 11.904 € im Jahr sind der Ansatz des Bundes für ein Studienjahr.
Vier Quellen, eine Reihenfolge: erst Geld, das du nicht zurückzahlst, dann selbst verdientes, der Kredit zuletzt.
Zur Hälfte Zuschuss, zur Hälfte zinsloses Darlehen – günstiger wird Studienfinanzierung nicht. Anspruch hängt vom Einkommen der Familie ab.
BAföG berechnen →Deutschlandstipendium, Begabtenförderungswerke und Stiftungen – Geld, das du nicht zurückzahlst, und oft weniger Konkurrenz als gedacht.
→Ein Werkstudentenjob im Feld bringt Geld und Praxis – in Regensburg und bundesweit. Die Stellen aus der StudySmarter Jobbörse stehen weiter unten auf dieser Seite.
Stellen ansehen →Wenn Förderung, Stipendium und Job nicht reichen: Zinssatz, Auszahlungsplan und Rückzahlungsbeginn vergleichen, bevor du unterschreibst.
Zeitmodelle, Studienorte und Praxisbezug, wie die Hochschule sie angibt.
StudySmarter garantiert dir einen Job innerhalb von 6 Monaten nach dem Abschluss oder zahlt dein Coaching, wenn du dich über StudySmarter einschreibst.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master eröffnet Wege in Forschung, Prävention und gesellschaftliche Sicherheitsarbeit.
Branchenweite Marktorientierung für Kriminologie und Gewaltforschung-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Dein Gehaltspfad, der Arbeitsmarkt und Berufsrichtungen für Kriminologie und Gewaltforschung.
Promotion, wissenschaftliche Mitarbeit und Lehre an Universitäten und Instituten.
Ministerien, Behörden, Planung, Statistik und Verwaltung.
Unternehmen, Beratung und datengetriebene Analyse in der Privatwirtschaft.
Wie sich der Beruf der Kriminologie und Gewaltforschung-Fachkräfte durch KI-gestützte Analysewerkzeuge verändert, lässt sich bereits heute in Grundzügen absehen.
Routinearbeit, die Software heute schon übernimmt
Wofür der Abschluss dich ausbildet
Die im Forschungsmodul erlernten empirischen Methoden bilden die Grundlage dafür, kriminologische Theorien aus dem Basismodul Kriminologie I im späteren Berufsalltag praktisch anzuwenden.
Sehen, was der Markt konkret sucht: aktuelle Jobs und Werkstudentenstellen im Berufsfeld.
Passende Jobs ansehenVom Werkstudentenjob bis zur ersten Stelle: diese Ausschreibungen passen zu deinem Fach.
Kostenlose StudySmarter-Tools für Finanzierung, Karriere und Bewerbung – direkt einsatzbereit.
Die Universität Regensburg wurde 1962 gegründet. Mit rund 20.000 Studierenden gehört sie zu den großen Hochschulen des Landes – der Frauenanteil liegt bei 61 %, 8 % kommen aus dem Ausland. 96 % der Abschlussprüfungen wurden zuletzt bestanden.
Insgesamt 20.353 Studierende an der Hochschule.
Frauenanteil an der Universität Regensburg
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte Freude an empirischer Forschung und statistischer Arbeit mitbringen, da diese methodischen Anforderungen einen zentralen Teil des Studiums ausmachen und nicht nebensächlich sind.
Wer eine rein praxisorientierte Ausbildung ohne Forschungsanteil sucht, sollte prüfen, ob der forschungsintensive Zuschnitt des Regensburger Programms den eigenen Erwartungen entspricht.
What the university publishes decides your application. Residence and financing rules come from the federal portal, in English.
Every figure is published data for this program, this university, or a federal value that applies nationwide.
Federal values: Make it in Germany (federal government portal), as of 2026. Whether you need a visa and which proofs apply depends on your nationality and situation. After graduation you can stay for 18 months to look for a qualified job.
The proof of funds is not a price. It shows you can cover your living costs – the money pays for your life in Germany, not the university.
Fristen und Zulassung direkt von den offiziellen Seiten der Hochschule.
| Bewerbungsfrist | 22. Juni 2026, 23:59 Uhr |
Quelle: offizielle Seiten der Hochschule.
Vergleiche Kriminologie und Gewaltforschung an anderen Hochschulen, Orten und ohne NC.
Nein, der M.Sc. Kriminologie und Gewaltforschung an der Universität Regensburg ist zulassungsfrei, ein Nachweis der fachlichen Eignung durch ein passendes Erststudium wird jedoch vorausgesetzt.
Grundkenntnisse in empirischer Sozialforschung und ein abgeschlossenes Studium aus einem verwandten sozial- oder rechtswissenschaftlichen Bereich erleichtern den Einstieg deutlich.
Absolvent:innen arbeiten unter anderem als Kriminologie und Gewaltforschung-Fachkräfte in Forschung, Kriminalprävention, Justizbehörden oder gesellschaftlicher Sicherheitsarbeit.
Er gliedert sich in Basis- und Vertiefungsmodule zur Kriminologie sowie ein eigenständiges Forschungsmodul, das die praktische Anwendung empirischer Methoden in den Mittelpunkt stellt.
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