Algorithmische Spieltheorie
Das Modul behandelt Modelle, bei denen verschiedene Agenten unabhängig Entscheidungen treffen, einschließlich Nash-Gleichgewicht, Design von Entscheidungsmechanismen wie Auktionen und Preis der Anarchie.
Der Master Bioinformatik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg richtet sich an Studierende, die nach einem ersten Studienabschluss in Informatik, Biologie oder verwandten Fächern tiefer in die algorithmische Verarbeitung biologischer Daten einsteigen möchten. In Halle trifft eine lange Tradition der Lebenswissenschaften auf eine forschungsstarke Informatik, wodurch der Studiengang eine spürbar interdisziplinäre Ausrichtung erhält.
Im Zentrum stehen komplexe Algorithmen zur Analyse von Sequenzdaten, spieltheoretische Modelle zur Beschreibung biologischer Interaktionen und die praktische Umsetzung effizienter Software für große Datenmengen. Der Studiengang ist zulassungsfrei, was den Einstieg erleichtert, verlangt aber ein solides methodisches Fundament, um den anspruchsvollen Modulen gerecht zu werden.
Da der Master in Vollzeit an der Universität Halle studiert wird, profitieren Studierende von direktem Zugang zu Arbeitsgruppen, die an aktueller Forschung im Bereich Algorithmen auf biologischen Sequenzen arbeiten – ein Umfeld, das forschungsorientiertes Arbeiten von Anfang an fördert.
6 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Das Modul behandelt Modelle, bei denen verschiedene Agenten unabhängig Entscheidungen treffen, einschließlich Nash-Gleichgewicht, Design von Entscheidungsmechanismen wie Auktionen und Preis der Anarchie.
Das Modul behandelt aktuelle Sequenzierverfahren und deren Algorithmen für Mapping, Assemblierung, Erstellung von Genom-Graphen, RNA-Sekundärstruktur-Vorhersage und Hidden-Markov-Modelle.
Algorithm Engineering verfolgt das Ziel, die Kluft zwischen klassischer Algorithmentheorie und angewandter Praxis zu überwinden. Es werden Modellierung, Algorithmenentwurf, Implementation und experimentelle Untersuchungen gleichberechtigt behandelt, mit Fokus auf komplexe Probleme und große Datenmengen.
Das Modul behandelt grundlegende Algorithmen zum exakten und approximativen Sequenzvergleich, einschließlich Boyer-Moore-Algorithmus, Suffix-Bäume und dynamischer Programmierung für globales, semi-globales und lokales Alignment.
Das Modul vermittelt die Anwendung gängiger bioinformatischer Programme, Programmierung in R und Python, Erstellung von Pipelines, Datenvisualisierung und Methoden des Maschinellen Lernens auf bioinformatische Probleme.
Die Studierenden weisen nach, dass sie fähig sind, eine bestimmte Aufgabe unter Anleitung selbständig und erfolgreich zu bearbeiten und wissenschaftlich begründet theoretische und praktische Kenntnisse zur Lösung eines Problems einbringen und darstellen können.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Master Bioinformatik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg setzt auf eine enge Verzahnung von theoretischer Informatik und biologischer Fragestellung. Anders als generalistische Informatik-Master liegt der Fokus konsequent auf der algorithmischen Analyse biologischer Daten.
Die Universität Halle bietet dafür ein Umfeld, in dem Lebenswissenschaften und Informatik seit Langem zusammenarbeiten, was sich in der Ausrichtung der Lehrinhalte deutlich zeigt.
Module wie Algorithmische Spieltheorie vermitteln, wie sich strategische Interaktionen – etwa zwischen biologischen Akteuren oder in evolutionären Prozessen – formal modellieren lassen. Algorithmen auf Sequenzen II vertieft die Analyse von DNA-, RNA- und Proteinsequenzen mit fortgeschrittenen algorithmischen Methoden.
Im Modul Algorithm Engineering lernen Studierende, theoretisch fundierte Algorithmen so zu implementieren, dass sie auch bei großen realen Datensätzen performant bleiben – eine Fähigkeit, die in der bioinformatischen Praxis unverzichtbar ist.
Besonders geeignet ist der Studiengang für Personen mit Interesse an mathematisch-algorithmischem Denken, die gleichzeitig eine Affinität zu biologischen Fragestellungen mitbringen. Ein Bachelor in Informatik, Bioinformatik oder einem naturwissenschaftlichen Fach mit Programmierkenntnissen bildet eine gute Basis.
Wer lieber rein experimentell im Labor arbeitet, findet in diesem stark algorithmisch geprägten Master weniger Anknüpfungspunkte als in klassischen Biologie- oder Biochemie-Studiengängen.
Absolventinnen und Absolventen finden Einstiegsmöglichkeiten in der Softwareentwicklung für Life-Sciences, in Forschungseinrichtungen, in der pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie sowie im Gesundheitswesen, wo Datenanalyse zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Die Nähe zu Berufen der Informatik im Sinne der Klassifikation der Bundesagentur für Arbeit zeigt, dass die erworbenen Kompetenzen auch außerhalb klassischer Life-Science-Kontexte gefragt sind, etwa in der Datenanalyse oder algorithmischen Softwareentwicklung.
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bietet den Studiengang in Vollzeit und Präsenzform an, was einen engen Austausch mit Lehrenden und Forschungsgruppen ermöglicht.
Der Standort Halle bringt zudem den Vorteil einer überschaubaren, forschungsnahen Universitätsstruktur mit sich, in der Studierende frühzeitig in aktuelle Projekte eingebunden werden können.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
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Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Studiengang öffnet Türen sowohl in die Wissenschaft als auch in datengetriebene Industrien, in denen algorithmisches Denken gefragt ist.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Informatik (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Anforderungen an bioinformatische Fachkräfte verändern sich mit wachsender Datenmenge und zunehmender Automatisierung kontinuierlich.
Künstliche Intelligenz verändert auch die Bioinformatik, ersetzt jedoch nicht die Notwendigkeit fundierter algorithmischer Expertise.
Kompetenzen aus Modulen wie Algorithmen auf Sequenzen II und Algorithm Engineering bilden die methodische Grundlage für viele dieser Anforderungen.
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Kurzprofil der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Master entscheidet, sollte bereits solide Grundlagen in Algorithmik und Programmierung mitbringen, da die Module wie Algorithmische Spieltheorie und Algorithm Engineering ein hohes Abstraktionsniveau voraussetzen und wenig Raum für Einsteiger:innen ohne informatische Vorkenntnisse lassen.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, setzt jedoch fachliche Eignung durch einen passenden Erststudienabschluss voraus.
Sinnvoll sind Grundlagen in Algorithmik, Programmierung und idealerweise erste Berührungspunkte mit biologischen oder bioinformatischen Fragestellungen aus dem Erststudium.
Der Master Bioinformatik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wird in Vollzeit als Präsenzstudium angeboten.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten unter anderem in der bioinformatischen Softwareentwicklung, in Forschungseinrichtungen und in der biotechnologischen sowie pharmazeutischen Industrie, oft in Berufsfeldern nahe den Berufen der Informatik.
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