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FinanzbildungGeld9 Min.

Geld auf die Kreditkarte überweisen – alle Wege

Geld auf die Kreditkarte überweisen als Student: Alle Wege erklärt – SEPA, Echtzeit, Bargeld einzahlen. Tipps zu Gebühren & Limits. Jetzt informieren.

Geld auf eineRechnerWarum überhaupt Geld
Das Wichtigste in 30 Sekunden
  • Kreditkarten funktionieren je nach Typ unterschiedlich: Prepaid-Kreditkarten müssen vor der Nutzung aktiv aufgeladen werden, Charge-Karten verlangen die monatliche Begleichung des Gesamtbetrags, klassische Revolving-Kreditkarten setzen ein Mindestguthaben oder regelmäßige Rückzahlungen voraus.
  • Für Studierende besonders relevant: Prepaid-Kreditkarten (z. B. Reise- oder Studentenkarten) erfordern eine Einzahlung, bevor Zahlungen im Ausland oder online möglich sind.
  • Geldmangel auf der Kreditkarte kann zu Zahlungsablehnungen führen – daher lohnt es sich, Einzahlungswege vorab zu kennen.
  • Der Begriff 'überweisen' wird umgangssprachlich für verschiedene Wege genutzt: SEPA-Überweisung, Echtzeitüberweisung, Dauerauftrag oder Bargeldeinzahlung.

Geld auf eine Kreditkarte überweisen – so geht es schnell und sicher

Kreditkarten funktionieren je nach Typ unterschiedlich: Prepaid-Kreditkarten müssen vor der Nutzung aktiv aufgeladen werden, Charge-Karten verlangen die monatliche Begleichung des Gesamtbetrags, klassische Revolving-Kreditkarten setzen ein Mindestguthaben oder regelmäßige Rückzahlungen voraus.

Wer eine Kreditkarte besitzt, muss früher oder später Geld darauf einzahlen oder den offenen Betrag ausgleichen. Der einfachste Weg ist die SEPA-Überweisung vom Girokonto auf die IBAN der Kreditkarte – kostenlos, zuverlässig und in der Regel innerhalb eines Werktags erledigt. Für Eilige gibt es die Echtzeitüberweisung, für Regelmäßigkeit den Dauerauftrag.

Kurzüberblick: Die IBAN deiner Kreditkarte findest du im Online-Banking oder in der App deines Kartenanbieters. Trage sie als Empfänger in deinem Girokonto-Banking ein, gib den gewünschten Betrag ein, notiere ggf. den verlangten Verwendungszweck – fertig. Für Prepaid-Kreditkarten ist dieser Schritt Pflicht, bevor du die Karte überhaupt nutzen kannst.

AUF EINEN BLICK

  • Besonders relevant für alle, die viel unterwegs sind: Prepaid-Kreditkarten (z. B. Reisekarten) erfordern eine Einzahlung, bevor Zahlungen im Ausland oder online möglich sind.
  • Geldmangel auf der Kreditkarte kann zu Zahlungsablehnungen führen – daher lohnt es sich, Einzahlungswege vorab zu kennen.
  • Der Begriff 'überweisen' wird umgangssprachlich für verschiedene Wege genutzt: SEPA-Überweisung, Echtzeitüberweisung, Dauerauftrag oder Bargeldeinzahlung.

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Warum überhaupt Geld auf eine Kreditkarte überweisen?

SEPA-Überweisung vom Girokonto: Der klassische und kostenfreie Weg – man überweist vom eigenen Girokonto auf die IBAN der Kreditkarte. Laufzeit in der Regel ein Werktag.

Kreditkarten funktionieren nicht alle nach demselben Prinzip – und genau das überrascht viele Verbraucher:innen beim ersten Mal. Eine klassische Revolving-Kreditkarte räumt dir einen Kreditrahmen ein, den du monatlich ganz oder teilweise zurückzahlen musst. Eine Charge-Karte bucht den gesamten Monatsumsatz gesammelt ab und verlangt die vollständige Begleichung zum Fälligkeitsdatum. Eine Prepaid-Kreditkarte hingegen funktioniert wie ein aufladbares Guthaben: Ohne vorherige Einzahlung bleibt sie schlicht gesperrt.

Für viele Nutzer:innen ist die Prepaid-Variante besonders verbreitet, weil für sie in der Regel keine Schufa-Auskunft erforderlich ist und kein echtes Kreditlimit vergeben wird. Das macht sie zu einem niedrigschwelligen Einstieg in die Welt der Kartenzahlung – ideal für Reisen, Online-Shopping oder Streamingabonnements. Wer die Karte aber im entscheidenden Moment leer vorfindet, riskiert eine Zahlungsablehnung. Es lohnt sich daher, die Einzahlungswege vorab zu kennen und nicht erst im Supermarkt im Ausland zu recherchieren.

Der Begriff „überweisen" wird im Alltag zudem sehr weit gefasst. Er kann die klassische SEPA-Überweisung meinen, eine Echtzeitüberweisung, einen Dauerauftrag oder sogar eine Bargeldeinzahlung am Bankschalter. All diese Wege haben unterschiedliche Laufzeiten, Kosten und Voraussetzungen – weshalb es sich lohnt, jeden einzelnen kurz zu verstehen, bevor man die für sich passende Methode wählt.

AUF EINEN BLICK

  • Echtzeitüberweisung (SEPA Instant): Geld kommt innerhalb von Sekunden an, rund um die Uhr. Nicht alle Banken und Kartenanbieter unterstützen diesen Weg; Gebühren variieren je nach Institut.
  • Dauerauftrag einrichten: Sinnvoll für monatliche Rückzahlungen oder regelmäßiges Aufladen – Betrag und Datum einmalig festlegen, danach automatisch.
  • Bargeld einzahlen am Schalter oder SB-Terminal: Bei manchen Banken direkt am Automaten oder Schalter möglich; Gebühren und Verfügbarkeit je nach Anbieter prüfen.
  • Überweisung durch Dritte (z. B. Familienangehörige): Familienangehörige können direkt auf die IBAN der Kreditkarte überweisen – besonders praktisch, wenn man finanzielle Unterstützung erhält.

Die wichtigsten Wege: Geld auf die Kreditkarte einzahlen

Schritt 1: IBAN der Kreditkarte ermitteln – diese findet sich im Online-Banking, in der Kartenanbieter-App oder auf dem Kontoauszug.

Der mit Abstand häufigste und unkomplizierteste Weg ist die SEPA-Überweisung vom Girokonto. Du trägst die IBAN deiner Kreditkarte als Empfänger ein, gibst den gewünschten Betrag ein und schickst die Überweisung ab. In Deutschland und der gesamten EU ist dieser Vorgang für Privatpersonen gesetzlich als kostenlos vorgeschrieben – du zahlst also keine Überweisungsgebühr. Die Laufzeit beträgt in der Regel einen Werktag; an Feiertagen oder Wochenenden kann es einen Tag länger dauern.

Wer es eilig hat, greift zur Echtzeitüberweisung (SEPA Instant). Das Geld ist innerhalb von Sekunden auf dem Kreditkartenkonto gutgeschrieben – 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, auch an Feiertagen. Der Haken: Nicht alle Banken und Kartenanbieter unterstützen diesen Standard, und manche Institute erheben dafür eine zusätzliche Gebühr. Ob deine Bank SEPA Instant anbietet und was es kostet, erfährst du direkt im Online-Banking oder beim Kundenservice.

Für die monatliche Kreditkartenabrechnung empfiehlt sich ein Dauerauftrag. Du legst Betrag und Ausführungsdatum einmalig fest – danach läuft alles automatisch. Das verhindert versehentliche Zahlungsverzögerungen und ist besonders praktisch bei Charge-Karten, bei denen jeden Monat ein ähnlich hoher Betrag fällig wird. Alternativ bieten manche Kartenanbieter eine Lastschrift-Option an, die denselben Effekt hat, aber vom Anbieter ausgelöst wird, nicht von dir.

Schließlich gibt es noch die Bargeldeinzahlung am Bankschalter oder SB-Terminal. Diese Möglichkeit ist nicht bei jedem Institut gegeben und kann Gebühren verursachen. Wer kein eigenes Girokonto hat oder eine Prepaid-Karte von einem Drittanbieter nutzt, sollte vorab klären, ob und wie Bargeld akzeptiert wird. Gerade für Verbraucher:innen, die kurzfristig Bargeld auf ihre Karte laden möchten, kann dies ein Ausweg sein.

AUF EINEN BLICK

  • Schritt 2: Im eigenen Online-Banking eine neue Überweisung anlegen, die IBAN der Kreditkarte als Empfänger eintragen.
  • Schritt 3: Betrag eingeben – ggf. auf Mindest- und Höchstbeträge achten (bankintern unterschiedlich).
  • Schritt 4: Verwendungszweck eintragen (z. B. Kartennummer oder 'Guthabenaufladung'), sofern der Anbieter dies verlangt.
  • Schritt 5: Überweisung per TAN/Zwei-Faktor bestätigen. Buchungsdauer: meist ein Werktag bei Standardüberweisung.

SEPA-Überweisung auf die Kreditkarte – Schritt für Schritt erklärt

SEPA-Überweisungen innerhalb Deutschlands und der EU sind für Privatpersonen in der Regel kostenlos – gesetzlich vorgeschrieben im SEPA-Zahlungsraum.

Bevor du irgendetwas eingibst, brauchst du die IBAN deiner Kreditkarte. Diese unterscheidet sich von deiner Girokonto-IBAN und ist nicht identisch mit der Kartennummer auf der Vorderseite der Karte. Du findest sie im Online-Banking deines Kartenanbieters, in der zugehörigen App unter „Kontodetails" oder auf dem letzten Kontoauszug. Manche Anbieter nennen sie auch explizit unter „Aufladekonto" oder „Verrechnungskonto".

Öffne anschließend das Online-Banking deines Girokontos – nicht das des Kreditkartenanbieters – und lege eine neue Überweisung an. Trage die IBAN der Kreditkarte als Empfänger ein. Als Empfängername kannst du den Namen des Kartenanbieters oder deinen eigenen Namen eintragen, da du dir selbst Geld sendest. Gib den gewünschten Betrag ein und achte auf eventuelle Mindest- oder Höchstbeträge, die intern bei deinem Kartenanbieter festgelegt sind.

Den Verwendungszweck solltest du nicht leer lassen. Manche Prepaid-Anbieter verlangen hier explizit die aufgedruckte Kartennummer oder einen bestimmten Buchungscode, um die Einzahlung deinem Konto korrekt zuzuordnen. Steht dort nichts, kann die Gutschrift verzögert sein oder ein manueller Klärungsprozess notwendig werden. Schau vorab in die FAQ oder AGB deines Kartenanbieters – dort ist es in der Regel beschrieben.

Zum Abschluss: Prüfe die eingegebene IBAN noch einmal Zeichen für Zeichen, bevor du die Transaktion bestätigst. Eine falsch eingegebene IBAN kann zu einer Fehlbuchung führen. Eine Rückbuchung ist zwar grundsätzlich möglich, dauert aber in der Regel mehrere Werktage und erfordert Kontakt zur Bank – das ist Ärger, den du dir sparen kannst.

AUF EINEN BLICK

  • Echtzeitüberweisungen können je nach Bank mit einer Gebühr verbunden sein – Konditionen im eigenen Online-Banking prüfen.
  • Internationale Transfers (außerhalb SEPA) sind häufig gebührenpflichtig und unterliegen Wechselkursspreads – Anbieter wie Wise oder MoneyGram erheben Transfergebühren, die je nach Betrag und Zielland stark variieren.
  • Einzahlungslimits: Prepaid-Kreditkarten haben oft Maximalbeträge, die in einer Periode aufgeladen werden dürfen – in der App oder den AGB des Anbieters nachsehen.
  • Dispozinsen bei Kreditkarten: Wer den Ausgleich zu spät überweist, kann hohe Zinsen auf den offenen Saldo zahlen – Fälligkeitsdatum im Blick behalten.

Gebühren und Limits: Was Sie unbedingt wissen müssen

Viele Menschen erhalten Geld von Familie im Ausland – hierfür bieten sich spezialisierte Transferanbieter (z. B. Wise, Western Union) an.

Die gute Nachricht zuerst: SEPA-Überweisungen innerhalb Deutschlands und der EU sind für Privatpersonen kostenfrei – das ist im europäischen Zahlungsrecht gesetzlich verankert. Sie zahlen also keine Überweisungsgebühr, wenn Sie Geld von Ihrem deutschen Girokonto auf die IBAN Ihrer Kreditkarte schicken. Das gilt auch dann, wenn Girokonto und Kreditkarte bei verschiedenen Instituten liegen.

Anders sieht es bei der Echtzeitüberweisung aus. Hier dürfen Banken seit Einführung der neuen EU-Verordnung zu Instant Payments keine unverhältnismäßig hohen Gebühren mehr verlangen – die Gebühr darf maximal so hoch sein wie für eine reguläre SEPA-Überweisung. In der Praxis bedeutet das, dass viele Banken Instant-Überweisungen inzwischen kostenlos anbieten, während andere noch geringe Aufschläge erheben. Prüfen Sie die aktuellen Konditionen im Online-Banking Ihrer Bank.

Bei internationalen Überweisungen außerhalb des SEPA-Raums werden Gebühren fällig. Zudem entstehen Wechselkursverluste, wenn Fremdwährungen umgerechnet werden müssen. Spezialisierte Transferanbieter auf dem Markt werben oft mit günstigeren Konditionen als klassische Filialbanken – ein Vergleich mehrerer Anbieter vor dem Transfer lohnt sich stets, ohne dass wir hier eine konkrete Empfehlung aussprechen können oder wollen.

Schließlich sollten Sie auf Ladelimits bei Prepaid-Karten achten. Viele Prepaid-Kreditkarten legen fest, wie viel Guthaben Sie pro Monat oder insgesamt aufladen dürfen. Diese Limits variieren stark je nach Anbieter und sind oft mit Identifizierungsstufen verknüpft: Wer sich vollständig legitimiert hat, darf in der Regel mehr aufladen als jemand mit nur einfacher Registrierung. Die genauen Grenzen finden Sie in der App oder in den AGB des Anbieters.

AUF EINEN BLICK

  • Wichtig: Nicht jede Kreditkarten-IBAN akzeptiert internationale Einzahlungen direkt. Oft ist der Umweg über das Girokonto sicherer.
  • SWIFT/BIC-Code der Kartenbank bereithalten, wenn eine internationale Überweisung nötig ist.
  • Wechselkurse und Transfergebühren können erheblich sein – vor dem Transfer mehrere Anbieter vergleichen (keine Empfehlung, nur Hinweis auf Markttransparenz).
  • Buchungsdauer bei internationalen Transfers: oft zwei bis fünf Werktage, bei spezialisierten Anbietern mitunter schneller.

Geld aus dem Ausland auf eine deutsche Kreditkarte überweisen

Falsche IBAN eingeben: IBAN immer doppelt prüfen – ein Tippfehler kann zu Fehlbuchungen führen. Rückbuchungen sind möglich, aber zeitaufwendig.

Viele Menschen in Deutschland erhalten finanzielle Unterstützung von ihrer Familie im Ausland. Der direkte Weg – also eine internationale Banküberweisung auf die IBAN der deutschen Kreditkarte – ist technisch zwar oft möglich, aber nicht immer zuverlässig. Nicht jede Kreditkarten-IBAN akzeptiert Einzahlungen aus dem Nicht-SEPA-Ausland direkt. Der sicherere Weg ist häufig, das Geld zunächst auf ein deutsches Girokonto zu schicken und von dort aus die Kreditkarte aufzuladen.

Für internationale Überweisungen per SWIFT wird neben der IBAN auch der BIC/SWIFT-Code der empfangenden Bank benötigt. Diesen findest du im Online-Banking deines Kartenanbieters oder auf deren Website. Gib ihn der absendenden Bank im Ausland mit, damit die Überweisung korrekt geroutet werden kann. Ohne BIC kann es zu Verzögerungen oder Rückbuchungen kommen.

Wechselkurse und Transfergebühren können bei internationalen Überweisungen erheblich sein. Der Unterschied zwischen dem offiziellen Mittelkurs und dem tatsächlich angewendeten Wechselkurs sowie etwaige Fixgebühren summieren sich schnell. Es empfiehlt sich, vor dem Transfer mehrere Anbieter zu vergleichen und die Gesamtkosten inklusive Wechselkurs zu betrachten – nicht nur die ausgewiesene Überweisungsgebühr. Wer regelmäßig internationale Transfers erwartet, sollte außerdem prüfen, ob ein Konto bei einem international ausgerichteten Anbieter langfristig günstiger wäre.

AUF EINEN BLICK

  • Verwendungszweck vergessen: Manche Prepaid-Anbieter verlangen eine Kartennummer im Verwendungszweck, um die Einzahlung zuzuordnen.
  • Fälligkeitsdatum übersehen: Bei Charge- und Revolving-Kreditkarten immer das Ausgleichsdatum im Kalender eintragen.
  • Wechselkursverluste unterschätzen: Wer in Fremdwährung auf eine EUR-Kreditkarte überweist, zahlt oft zusätzliche Umrechnungsgebühren.
  • Nicht auf Buchungstage achten: Überweisungen am Freitagabend kommen bei Standardüberweisung erst am Montag an – bei Zahlungsfristen kann das teuer werden.

Häufige Fehler beim Überweisen auf die Kreditkarte – und wie du sie vermeidest

Girokonto ist die Basis für alle Zahlungsvorgänge in Deutschland – Kreditkarte ist ein ergänzendes Zahlungsmittel.

Der häufigste Fehler ist schlicht und ergreifend eine falsch eingegebene IBAN. Eine deutsche IBAN besteht aus 22 Zeichen – ein einziger Zahlendreher kann dazu führen, dass das Geld auf einem fremden Konto landet. Zwar gibt es bei der SEPA-Überweisung eine Prüfziffer, die grobe Fehler erkennt, aber sie schützt nicht vor allen Tippfehlern. Kopiere die IBAN daher immer aus der offiziellen Quelle (App oder Online-Banking) und überprüfe sie vor dem Absenden noch einmal.

Ein weiterer häufiger Fehler betrifft den Verwendungszweck. Wer bei einem Prepaid-Anbieter die verlangte Kartennummer im Verwendungszweck vergisst, riskiert, dass die Einzahlung nicht automatisch dem Konto zugeordnet wird. Das Geld geht dann zwar nicht verloren, aber es kann mehrere Tage dauern, bis es manuell gebucht wird – in denen die Karte nicht nutzbar ist.

Bei Charge- und Revolving-Kreditkarten ist das Fälligkeitsdatum entscheidend. Wer die monatliche Abbuchung oder Überweisung verpasst, riskiert Mahngebühren, Zinsen oder im schlimmsten Fall einen negativen Eintrag in der Schufa. Trage das Ausgleichsdatum fest in deinen Kalender ein oder richte – wie oben beschrieben – einen Dauerauftrag ein, damit der Betrag automatisch gebucht wird. Gerade in stressigen Alltagsphasen, wenn viele Dinge gleichzeitig auf dich einprasseln, ist Automatisierung hier ein echter Schutz.

Schließlich unterschätzen viele Verbraucher die Wechselkursverluste bei Fremdwährungsüberweisungen. Wer von einem Nicht-Euro-Konto Geld auf eine Euro-Kreditkarte überweist, zahlt oft einen Aufschlag auf den Mittelkurs. Diese Kosten sind nicht immer transparent ausgewiesen. Ein vorheriger Vergleich der Gesamtkosten verschiedener Transferwege kann hier bares Geld sparen – besonders wenn die Beträge regelmäßig fließen.

AUF EINEN BLICK

  • Für Auslandsreisen, Online-Shopping und Notfallreserven ist eine Kreditkarte sinnvoll; sie bietet oft Zahlungsschutz und Rückbuchungsmöglichkeiten.
  • Prepaid-Kreditkarte: Ideal für Personen ohne Schufa-Eintrag oder mit begrenztem Budget, da keine Kreditlinie nötig ist.
  • Kostenloses Girokonto mit kostenloser Kreditkarte: Oft ein attraktives Bundle – Konditionen und Altersgrenzen variieren je Anbieter.
  • Finanz-Score und Haushaltsplan helfen, den Überblick zu behalten und unnötige Gebühren zu vermeiden.

Kreditkarte oder Girokonto – was ist die bessere Wahl?

Das Girokonto ist in Deutschland die Grundlage für nahezu alle Finanztransaktionen: Mietzahlungen, Gehaltseingang, Rentenzahlungen, Lastschriften für Strom oder Streamingdienste. Ohne Girokonto geht faktisch nichts. Die Kreditkarte ist dagegen ein ergänzendes Zahlungsmittel, das bestimmte Situationen erheblich komfortabler macht – aber allein kein vollwertiger Ersatz für ein Konto ist. Das Zusammenspiel beider Produkte ist für die meisten Verbraucher:innen ideal.

Für Auslandsreisen und internationales Online-Shopping ist eine Kreditkarte oft unverzichtbar. Mietwagenfirmen, Hotels und viele internationale Buchungsplattformen akzeptieren ausschließlich Kreditkarten als Zahlungsgarantie. Zudem bieten Kreditkarten in der Regel Rückbuchungsmöglichkeiten (Chargeback), wenn eine Leistung nicht erbracht wurde – ein Schutz, den die Girokarte nicht in gleicher Weise bietet.

Die Prepaid-Kreditkarte ist besonders für Personen ohne Schufa-Eintrag oder mit knappem Budget attraktiv: Es wird kein Kreditlimit vergeben, du kannst nur das ausgeben, was du vorher eingezahlt hast, und eine Verschuldung ist strukturell ausgeschlossen. Gleichzeitig schränkt das den Nutzen ein – für größere Kautions- oder Hotelbuchungen kann ein Prepaid-Guthaben als Sicherheitsleistung manchmal nicht ausreichen.

Viele Banken bieten kostenlose Konten mit kostenloser Kreditkarte als Bundle an. Konditionen, Altersgrenzen und der genaue Leistungsumfang variieren dabei je nach Anbieter erheblich. Es lohnt sich, mehrere Angebote zu vergleichen und auf versteckte Gebühren zu achten – etwa für Bargeldabhebungen im Ausland oder für die Nutzung der Kreditkarte außerhalb der EU. Wer seinen Finanz-Score kennt und seine Ausgaben im Blick hat, trifft hier deutlich bessere Entscheidungen.

Geld auf die Kreditkarte überweisen: So bleibst du als Verbraucher:in immer liquide

Geld auf eine Kreditkarte zu überweisen ist technisch unkompliziert – wenn man weiß, wo man die IBAN findet, welchen Verwendungszweck man eintragen muss und welcher Weg für die eigene Situation am sinnvollsten ist. Die SEPA-Überweisung vom Girokonto ist kostenlos und für die meisten Situationen vollkommen ausreichend. Wer regelmäßig Beträge überweist, spart sich mit einem Dauerauftrag dauerhaft Aufwand. Und wer internationale Transfers erwartet, sollte rechtzeitig Gebühren vergleichen und sicherstellen, dass die richtige IBAN und der BIC bereitstehen.

Nächster Schritt: Bevor du entscheidest, welche Kreditkarte und welches Girokonto am besten zu deiner Situation passen, lohnt sich ein Blick auf deinen persönlichen Finanz-Score. Er zeigt dir, wo du finanziell stehst und welche Produkte wirklich zu deinem Budget passen – kostenlos und ohne Schufa-Abfrage. Jetzt Finanz-Score berechnen →

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Häufige Fragen

Eine Überweisung auf deine Kreditkarte dauert in der Regel ein bis zwei Bankarbeitstage, abhängig von deiner Bank und der des Absenders. Bei manchen Kreditkartenanbietern kann es auch sofort gutgeschrieben werden, wenn du eine Echtzeitüberweisung nutzt. Prüfe am besten die Angaben deiner Bank zur genauen Bearbeitungszeit.

Ja, grundsätzlich kannst du Geld von einem fremden Konto auf deine Kreditkarte überweisen lassen, sofern du die korrekte IBAN und den Verwendungszweck angibst. Der Absender muss jedoch sicherstellen, dass die Überweisung an die richtige Kreditkartenkontonummer geht, da sonst Fehlbuchungen entstehen können. Beachte, dass einige Banken aus Sicherheitsgründen nur Überweisungen vom eigenen Referenzkonto akzeptieren.

Die Kosten für eine Überweisung auf die Kreditkarte hängen von deiner Bank und dem Kreditkartenanbieter ab. Viele Banken erheben für Überweisungen auf das eigene Kreditkartenkonto keine Gebühr, wenn du ein Girokonto bei derselben Bank hast. Bei Überweisungen von fremden Konten oder aus dem Ausland können jedoch Gebühren anfallen, die je nach Anbieter variieren.

Die IBAN deiner Kreditkarte findest du in der Regel auf deinem Kreditkartenabrechnungsdokument, in deinem Online-Banking-Portal oder in der App deines Kreditkartenanbieters. Sie ist nicht auf der physischen Karte selbst aufgedruckt, da die Kreditkarte eine eigene Kontonummer für Abrechnungszwecke hat. Du kannst sie auch telefonisch beim Kundenservice deiner Bank erfragen.

Bargeld direkt auf deine Kreditkarte einzuzahlen ist in der Regel nicht möglich, da Kreditkarten kein Bargeldkonto im klassischen Sinne haben. Du kannst jedoch Bargeld auf dein Girokonto einzahlen und von dort eine Überweisung auf die Kreditkarte tätigen. Einige Banken bieten an bestimmten Automaten oder Filialen spezielle Einzahlungsmöglichkeiten für Kreditkartenkonten an, aber das ist eher die Ausnahme.

Für eine Überweisung aus dem Ausland auf eine deutsche Kreditkarte benötigst du die IBAN deiner Kreditkarte sowie den BIC/SWIFT-Code deiner Bank. Die Überweisung erfolgt als SEPA-Überweisung innerhalb Europas oder als internationale Überweisung außerhalb des SEPA-Raums. Beachte, dass ausländische Banken oft höhere Gebühren und längere Bearbeitungszeiten verlangen, und dass Wechselkursgebühren anfallen können.

Wenn du die Rückzahlung auf deine Kreditkarte vergisst, gerätst du in Zahlungsverzug und die Bank kann Verzugszinsen sowie Mahngebühren erheben. Zudem kann dies zu einer negativen Schufa-Meldung führen, wenn der Betrag über einen längeren Zeitraum offen bleibt. Die Bank wird dich zunächst schriftlich mahnen und dir eine Frist zur Zahlung setzen, bevor weitere rechtliche Schritte eingeleitet werden.

Ja, du kannst einen Dauerauftrag für die Kreditkartenzahlung einrichten, indem du bei deiner Bank einen regelmäßigen Überweisungsauftrag auf die IBAN deiner Kreditkarte stellst. Achte darauf, den Betrag so zu wählen, dass er deine monatlichen Kreditkartenrechnungen abdeckt, da die Höhe variieren kann. Alternativ bieten viele Kreditkartenanbieter einen automatischen Einzug vom Referenzkonto an, was oft bequemer ist.

Quellen & Stand 09.07.2026

MS

StudySmarter-Redaktion

Finanz-Redaktion · StudySmarter
Marie macht Finanzthemen für Studierende verständlich – von der ersten Versicherung bis zum ersten Sparplan.

Redaktionell geprüft. Alle Zahlen mit Quellenangabe, Stand 09.07.2026. Dieser Artikel ist Finanzbildung – keine Rechts- oder Steuerberatung.

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