Click to Pay Online bezahlen ohne Kartennummer – der Guide
Click to Pay einfach erklärt: Wie Visa & Mastercard das Online-Bezahlen ohne Kartennummer machen, wie du es einrichtest und wie sicher es ist.
- Click to Pay ist ein einheitlicher Online-Checkout-Standard, entwickelt von der Kartenorganisation EMVCo (Visa, Mastercard, American Express, Discover
- Ziel: das manuelle Eintippen der 16-stelligen Kartennummer, Ablaufdatum und CVC bei jedem Online-Kauf ersetzen
- Deine Kartendaten werden zentral hinterlegt und beim Checkout mit einem Klick abgerufen
- Ersetzt das ältere 'Masterpass' bzw. 'Visa Checkout'; funktioniert händler- und geräteübergreifend
Click to Pay: Was steckt dahinter?
Click to Pay ist ein einheitlicher Online-Checkout-Standard, entwickelt von der Kartenorganisation EMVCo (Visa, Mastercard, American Express, Discover
Wer beim Online-Shopping immer wieder mühsam Kartennummer, Ablaufdatum und CVC eintippen muss, kennt das Gefühl: umständlich, fehleranfällig und obendrein ein Sicherheitsrisiko. Click to Pay verspricht Abhilfe – mit einem einzigen Klick zur abgeschlossenen Zahlung.
AUF EINEN BLICK
- Ziel: das manuelle Eintippen der 16-stelligen Kartennummer, Ablaufdatum und CVC bei jedem Online-Kauf ersetzen
- Deine Kartendaten werden zentral hinterlegt und beim Checkout mit einem Klick abgerufen
- Ersetzt das ältere 'Masterpass' bzw. 'Visa Checkout'; funktioniert händler- und geräteübergreifend
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Was ist Click to Pay genau – und woher kommt es?
Karte einmalig registrieren (bei Visa, Mastercard oder über die Bank
Click to Pay ist kein Dienst eines einzelnen Unternehmens, sondern ein gemeinsam entwickelter Standard der Kartenorganisation EMVCo, hinter der die vier großen Kartennetzwerke Visa, Mastercard, American Express und Discover stehen. Das Ziel ist ebenso klar wie ehrgeizig: das manuelle Eintippen der 16-stelligen Kartennummer, des Ablaufdatums und des dreistelligen CVC-Codes bei jedem Online-Kauf soll der Vergangenheit angehören. Stattdessen werden deine Kartendaten einmalig zentral hinterlegt und beim Checkout mit einem einzigen Klick – oder Tipp auf dem Smartphone – sicher abgerufen.
Wer schon länger online einkauft, hat vielleicht noch Dienste wie „Masterpass" oder „Visa Checkout" in Erinnerung. Click to Pay ist deren direkter Nachfolger und löst beide ab. Der entscheidende Fortschritt: Frühere Lösungen waren netzwerkspezifisch, während Click to Pay bewusst auf Interoperabilität setzt. Ob du eine Visa- oder eine Mastercard-Kreditkarte hast – du kannst denselben Checkout-Button nutzen, sofern der Händler das Symbol anzeigt. Das macht den Standard für alle Sparer:innen und Verbraucher:innen besonders praktisch, weil ihr nicht für jede Karte einen eigenen Account oder eine eigene App verwalten müsst.
Ein weiterer Vorteil gegenüber den Vorgängerlösungen ist die geräteübergreifende Verfügbarkeit. Click to Pay ist an deine E-Mail-Adresse geknüpft, nicht an ein bestimmtes Smartphone-Modell oder Betriebssystem. Egal ob du am Laptop einkaufst, auf dem Tablet stöberst oder unterwegs über den Browser deines Smartphones bestellst – du kannst dich stets mit deiner hinterlegten E-Mail identifizieren und direkt bezahlen, ohne Kartendaten neu eingeben zu müssen. Die Einrichtung funktioniert unkompliziert, etwa über click to pay volksbank oder direkt in der click to pay app deines Kartenanbieters.
AUF EINEN BLICK
- Beim Online-Kauf das Click-to-Pay-Symbol anklicken statt Kartendaten einzugeben
- Mit hinterlegter E-Mail-Adresse identifizieren, Karte auswählen, Kauf bestätigen
- Bezahlung meist zusätzlich per Zwei-Faktor-Bestätigung (3-D Secure/SCA) freigegeben
- Auf demselben Gerät/Browser bleibt man häufig erkannt – Login entfällt beim nächsten Mal
Wie läuft eine Zahlung mit Click to Pay ab?
Beide Netzwerke nutzen denselben EMVCo-Standard, die Registrierung läuft aber separat
Der Ablauf ist bewusst einfach gehalten und lässt sich in wenige Schritte unterteilen. Alles beginnt mit einer einmaligen Registrierung: Du hinterlegst deine Kreditkarte oder Debitkarte (mit Visa- oder Mastercard-Logo) inklusive E-Mail-Adresse entweder direkt beim ersten Kauf in einem unterstützten Shop oder proaktiv über das Portal deines Kartennetzwerks. Dieser Schritt dauert in der Regel nur wenige Minuten und muss danach nicht wiederholt werden.
Beim nächsten Online-Kauf in einem teilnehmenden Shop erscheint im Checkout statt des üblichen Kartendaten-Formulars das Click-to-Pay-Symbol – ein stilisiertes „C" mit Mauszeiger. Du klickst darauf, gibst deine hinterlegte E-Mail-Adresse ein und wählst aus deinen gespeicherten Karten die gewünschte aus. Das war's beinahe schon: Im letzten Schritt bestätigst du die Zahlung, häufig ergänzt durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Diese sogenannte Starke Kundenauthentifizierung (SCA) ist in der EU durch die Zahlungsdienstleisterrichtlinie PSD2 vorgeschrieben und läuft meist über einen Einmalcode in deiner Banking-App oder per SMS ab.
Besonders angenehm: Auf einem bereits bekannten Gerät – also einem Laptop oder Smartphone, auf dem du dich zuvor schon einmal über Click to Pay identifiziert hast – kann der Prozess noch reibungsloser ablaufen. Das System erkennt das Gerät und zeigt dir sofort deine hinterlegten Karten an, ohne dass du erneut deine E-Mail eingeben musst. Das Sicherheitsniveau bleibt dabei erhalten, weil weiterhin eine Zahlungsfreigabe über 3-D Secure erfolgt.
AUF EINEN BLICK
- Click to Pay Visa: über visa.de bzw. das Visa-Profil einrichten
- Click to Pay Mastercard: über das Mastercard-Kartenprofil einrichten
- Eine Karte muss vom Kartenlogo (Visa/Mastercard) unterstützt und vom Händler akzeptiert werden
- Kein separates App-Download zwingend nötig – funktioniert im Browser-Checkout
Click to Pay bei Visa und Mastercard: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Direkt beim ersten Kauf im Händler-Checkout registrieren (Karte + E-Mail eingeben
Obwohl Visa und Mastercard denselben technischen EMVCo-Standard nutzen, laufen die Registrierungen zunächst getrennt. Wer eine Visa-Karte hat, richtet Click to Pay über das Visa-Profil ein – in Deutschland etwa über visa.de oder direkt im Checkout eines unterstützten Shops. Mastercard-Inhaber:innen gehen entsprechend über das Mastercard-Kartenprofil vor. In der Praxis bedeutet das: Hast du sowohl eine Visa- als auch eine Mastercard-Kreditkarte, kannst du beide unter deiner E-Mail-Adresse hinterlegen und beim Checkout flexibel wählen.
Wichtig zu wissen: Nicht jede Karte ist automatisch für Click to Pay freigeschaltet. Entscheidend ist, ob deine kartenausgebende Bank bzw. dein Finanzdienstleister die Funktion unterstützt. Für alle, die häufig auf günstige Einsteiger-Kreditkarten oder Debitkarten mit Visa- oder Mastercard-Logo setzen, lohnt sich ein kurzer Blick in die FAQ des eigenen Geldinstituts oder ein Anruf beim Kundenservice, um sicherzugehen, dass die Karte Click-to-Pay-fähig ist. Banken aktivieren die Funktion teilweise automatisch, manchmal ist jedoch ein manueller Schritt in der Banking-App oder im Online-Banking nötig.
Auf Händlerseite muss der Shop das Click-to-Pay-Symbol ebenfalls implementiert haben. Die Akzeptanz wächst, ist aber noch nicht universell verbreitet – insbesondere kleinere Online-Shops nutzen die Methode seltener als große Plattformen. Wo der Button fehlt, bleibt nur die klassische Karteneingabe oder eine alternative Zahlungsmethode.
AUF EINEN BLICK
- Oder proaktiv über das Visa-/Mastercard-Portal oder deine Bank aktivieren
- Bei Volksbank/Raiffeisenbank & Co.: prüfen, ob Aktivierung über Online-Banking/App möglich ist
- E-Mail-Adresse bestätigen und Karte verifizieren (Einmalcode
- Empfehlung: nur auf privaten Geräten dauerhaft eingeloggt bleiben
Click to Pay einrichten: So funktioniert es in der Praxis
Händler sehen deine vollständige Kartennummer nicht – es werden Token statt Klardaten übertragen
Den einfachsten Einstieg bietet der erste Kauf in einem unterstützenden Shop. Sobald du das Click-to-Pay-Symbol im Checkout siehst und es anklickst, wirst du aufgefordert, deine Kartendaten und eine E-Mail-Adresse einzugeben. Nach einer kurzen Verifizierung – meist per Einmalcode, der an deine E-Mail gesendet wird – ist die Karte registriert und steht bei zukünftigen Käufen bereit. Diesen Weg kannst du also ohne jegliche Vorarbeit nutzen.
Wer lieber proaktiv vorgeht, kann sich direkt beim Kartennetzwerk registrieren: Visa bietet die Einrichtung über sein Online-Portal an, Mastercard entsprechend über sein Profil-Portal. Manche Banken – darunter Volksbanken, Raiffeisenbanken und Sparkassen – ermöglichen die Aktivierung direkt in der Banking-App oder im Online-Banking. Es lohnt sich, dort einmal zu schauen, ob ein entsprechender Menüpunkt vorhanden ist; das spart Zeit beim nächsten Online-Einkauf.
Sobald alles eingerichtet ist, kannst du mehrere Karten unter einer einzigen E-Mail-Adresse verwalten. Das ist praktisch, wenn du zum Beispiel eine Karte für den Alltag und eine separate Kreditkarte für Auslandsreisen nutzt. Beachte dabei: Die E-Mail-Adresse ist dein zentrales Identifikationsmerkmal. Wähle daher am besten eine Adresse, die du langfristig verwendest und zu der du jederzeit Zugang hast – nicht eine temporäre Wegwerf-Adresse, die du nur für einmalige Aktionen nutzt.
Hast du dich auf einem Gerät registriert, merkt sich das System dieses Gerät in der Regel. Auf einem neuen oder fremden Gerät wirst du erneut zur Identifikation aufgefordert. Das ist keine Schwäche, sondern ein Sicherheitsmerkmal: So wird verhindert, dass jemand, der nur zufällig deine E-Mail kennt, einfach auf deine hinterlegten Karten zugreifen kann.
AUF EINEN BLICK
- Kombination mit starker Kundenauthentifizierung (SCA) nach PSD2-Vorgaben
- Weniger Tippfehler und weniger Kartendaten, die bei einzelnen Shops gespeichert werden
- Risiko: E-Mail-Konto und Gerät müssen gut gesichert sein (starkes Passwort, 2FA
- Bei Verdacht auf Missbrauch sofort Karte sperren und Bank informieren
Ist Click to Pay sicher? Was du über Datenschutz und Risiken wissen solltest
Vs. Apple Pay/Google Pay: Click to Pay ist karten- statt geräte-/wallet-gebunden und rein für den Online-Checkout
Ein zentrales Sicherheitsmerkmal von Click to Pay ist die Tokenisierung: Anstatt deine echte Kartennummer an den Händler weiterzugeben, wird im Hintergrund ein dynamischer Token – eine Art Einmal-Stellvertreter-Nummer – übertragen. Der Händler sieht also zu keinem Zeitpunkt deine vollständige Kartennummer. Das hat einen praktischen Vorteil: Selbst wenn die Händlerdatenbank eines Shops kompromittiert wird, sind deine Kartendaten nicht nutzbar, weil dort nur der Token gespeichert wurde, nicht die eigentliche Kartennummer.
Hinzu kommt die obligatorische Starke Kundenauthentifizierung (SCA), die in der EU durch PSD2 gesetzlich vorgeschrieben ist. Jede Zahlung wird durch einen zweiten Faktor – typischerweise ein Einmalcode in deiner Banking-App oder per SMS – abgesichert. Das macht es für Angreifer erheblich schwieriger, eine Transaktion ohne deine aktive Mitwirkung abzuschließen. Im Vergleich zur manuellen Karteneingabe, bei der deine Daten potenziell in mehreren Shop-Datenbanken hinterlegt bleiben, ist Click to Pay damit strukturell sicherer.
Dennoch gibt es ein Risiko, das du im Blick behalten solltest: Da deine E-Mail-Adresse das zentrale Identifikationsmerkmal ist, muss dein E-Mail-Konto gut gesichert sein. Nutze ein starkes, einzigartiges Passwort und aktiviere unbedingt die Zwei-Faktor-Authentifizierung auch für dein E-Mail-Konto. Wer Zugang zu deiner Inbox hat, kann sich im schlimmsten Fall als du identifizieren. Das ist kein spezifisches Problem von Click to Pay – es gilt für alle Dienste, die deine E-Mail als Hauptidentifikation nutzen –, aber es lohnt sich, sich dieser Schwachstelle bewusst zu sein.
AUF EINEN BLICK
- Vs. PayPal: Click to Pay nutzt direkt deine Karte, keine Zwischen-Wallet
- Vs. manuelle Kartendateneingabe: schneller und weniger Angriffsfläche
- Kann parallel zu anderen Methoden genutzt werden
Click to Pay vs. Apple Pay, Google Pay und PayPal: Was passt für dich?
Sinnvoll bei häufigen Online-Käufen (Lernplattformen, Abos, Reisen, Online-Shopping
Die Frage „Warum nicht einfach Apple Pay oder Google Pay nutzen?" ist berechtigt und verdient eine ehrliche Antwort. Apple Pay und Google Pay sind primär für den Einsatz auf einem bestimmten Gerät bzw. Ökosystem ausgelegt – Apple Pay funktioniert auf Apple-Geräten, Google Pay auf Android. Click to Pay hingegen ist bewusst gerät- und betriebssystemunabhängig: Es läuft überall dort, wo du einen Browser und Zugang zu deiner E-Mail hast. Das macht es besonders nützlich, wenn du auf einem fremden Computer einkaufst, zum Beispiel im Büro oder bei einem Besuch bei Verwandten – ohne eine App installieren zu müssen.
Im Vergleich zu PayPal gibt es einen grundlegenden strukturellen Unterschied: PayPal fungiert als Zwischenwallet, bei der du zunächst Geld einzahlst oder ein Bankkonto verknüpfst, und PayPal wickelt dann die Zahlung ab. Click to Pay nutzt hingegen direkt deine Kredit- oder Debitkarte und leitet die Zahlung über das jeweilige Kartennetzwerk ab. Es gibt keine zusätzliche Zwischeninstanz, die deine Transaktionsdaten aggregiert, und du bist nicht an einen weiteren Drittanbieter gebunden. Für alle, die Wert auf Datensparsamkeit legen oder keine zusätzlichen Konten verwalten wollen, kann das ein Pluspunkt sein.
Gegenüber der manuellen Karteneingabe sind die Vorteile evident: weniger Tipparbeit, weniger Tippfehler und vor allem weniger Kartendaten, die bei einzelnen Shops in oft schlecht gesicherten Datenbanken hinterlegt bleiben. Click to Pay und andere digitale Zahlungsmethoden schließen sich dabei nicht gegenseitig aus. Du kannst Click to Pay als ergänzende Option nutzen, wo sie verfügbar ist, und für mobile Transaktionen weiterhin auf Apple Pay oder Google Pay setzen. Die Methoden sind komplementär.
AUF EINEN BLICK
- Voraussetzung ist eine Kredit- oder Debitkarte mit Visa-/Mastercard-Logo
- Achte auf Kartengebühren und ob deine Karte für den Auslandseinsatz taugt
- Budget im Blick behalten: schnelle 1-Klick-Zahlungen können zu Spontankäufen verleiten
- Viele kostenlose Girokonten bieten passende Karten
Lohnt sich Click to Pay?
Karte wird nicht erkannt: prüfen, ob Bank/Karte Click to Pay unterstützt
Für alle, die regelmäßig online einkaufen – sei es für Streaming-Abos, Flug- und Bahntickets, Software-Lizenzen oder den Online-Handel – ist Click to Pay eine sinnvolle Ergänzung im digitalen Zahlungs-Werkzeugkasten. Die Voraussetzung ist überschaubar: Du benötigst eine Kredit- oder Debitkarte mit Visa- oder Mastercard-Logo, die Click to Pay unterstützt. Viele Girokonten bei Direktbanken oder Neobanken bringen solche Karten bereits im Standardpaket mit.
Bevor du loslegen kannst, solltest du jedoch zwei Dinge prüfen: Erstens, ob deine Karte überhaupt Click-to-Pay-fähig ist. Zweitens, und das ist gerade für internationale Einkäufe oder Reisen relevant, ob deine Karte auch für den Auslandseinsatz geeignet ist und welche Gebühren dabei anfallen. Da konkrete Kartengebühren je nach Anbieter stark variieren und sich regelmäßig ändern, empfehlen wir, diese direkt beim Kartenanbieter zu erfragen, anstatt auf pauschale Aussagen zu vertrauen.
Ein ehrlicher Hinweis zum Schluss: Click to Pay macht das Bezahlen sehr komfortabel – vielleicht zu komfortabel. Spontankäufe sind mit einem einzigen Klick erledigt, und das fehlende „Reibungserlebnis" des manuellen Eingabe-Prozesses kann dazu verleiten, weniger bewusst einzukaufen. Wer sein Budget im Blick behalten möchte, sollte sich angewöhnen, Kontoauszüge regelmäßig zu prüfen und gegebenenfalls Ausgabenlimits in der Banking-App zu setzen. Schnelle Zahlungsmethoden sind ein Werkzeug – wie gut sie für dich funktionieren, hängt davon ab, wie bewusst du sie einsetzt.
AUF EINEN BLICK
- Click-to-Pay-Button fehlt: Händler bietet die Methode nicht an
- Zahlung wird abgelehnt: 3-D-Secure-Freigabe in der Banking-App bestätigen
- Falsches Gerät erkannt: E-Mail/Karte manuell neu eingeben
- Bei Doppelbuchung: Kontoauszug prüfen und Bank kontaktieren
Häufige Probleme mit Click to Pay und wie du sie löst
Das häufigste Problem: Die Karte wird im Click-to-Pay-Prozess nicht erkannt oder kann nicht hinzugefügt werden. Die wahrscheinlichste Ursache ist, dass deine Bank oder dein Kartenanbieter Click to Pay noch nicht für deine spezifische Karte freigeschaltet hat. In diesem Fall hilft ein direkter Anruf beim Kundendienst oder eine kurze Nachfrage im Chat der Banking-App. Manche Institute rollen die Funktion schrittweise aus, sodass sie für Neukundinnen und Neukunden früher verfügbar sein kann als für Bestandskunden.
Fehlt der Click-to-Pay-Button im Checkout eines Shops komplett, liegt es nicht an dir, sondern am Händler: Der Shop hat die Methode schlicht nicht integriert. Hier bleibt nur die klassische Karteneingabe oder eine alternative Zahlungsmethode. Da die Verbreitung des Standards wächst, ist zu erwarten, dass immer mehr Shops den Button in ihre Checkouts aufnehmen – aber Stand heute ist die Abdeckung noch nicht lückenlos.
Wird eine Zahlung trotz korrekter Kartendaten abgelehnt, liegt das meist an der 3-D-Secure-Freigabe. Schau in diesem Fall sofort in deine Banking-App: Viele Banken senden eine Push-Benachrichtigung, die du aktiv bestätigen musst. Hast du die App gerade geschlossen oder den Ton deines Handys stumm gestellt, kann es passieren, dass du die Aufforderung übersiehst und die Zahlung nach einem Timeout abläuft. Öffne die App, suche unter „Transaktionen" oder „Benachrichtigungen" nach der offenen Freigabe und bestätige sie dort.
Wenn du dich an einem neuen oder unbekannten Gerät befindest und das System dich nicht automatisch erkennt, wirst du aufgefordert, deine E-Mail-Adresse und einen Verifizierungscode einzugeben. Das ist korrekt so und kein Fehler. Tipp: Falls du mehrere E-Mail-Adressen verwendest, probiere alle aus, die du bei der Registrierung genutzt haben könntest – manchmal liegt die Verwirrung einfach daran, dass man eine selten genutzte Adresse für die Registrierung gewählt hat.
Click to Pay: Unser Fazit
Click to Pay ist ein durchdachter, sicherheitsstarker Standard, der das Online-Bezahlen spürbar vereinfacht. Wer häufig online einkauft – für Bücher, Abos, Reisen oder alltägliche Besorgungen – profitiert von schnelleren Checkouts, weniger gespeicherten Kartendaten bei einzelnen Shops und einem einheitlichen Erlebnis quer über verschiedene Geräte und Betriebssysteme. Die Einrichtung dauert nur wenige Minuten, und der Standard ist für Nutzer:innen kostenlos. Wichtigste Voraussetzung: eine Visa- oder Mastercard-fähige Karte und ein gut gesichertes E-Mail-Konto.
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Häufige Fragen
Click to Pay ist ein Online-Zahlungsverfahren, bei dem Sie Ihre Kartenzahlung im Internet ohne Eingabe Ihrer Kartendaten abschließen. Sie bestätigen den Kauf einfach mit einem Klick, nachdem Sie sich über ein Passwort oder biometrische Merkmale identifiziert haben.
Um Click to Pay einzurichten, müssen Sie sich in der Regel im Online-Banking oder in der App Ihrer Bank für den Dienst registrieren. Alternativ können Sie Ihre Karte auch direkt auf der Website des Kartenanbieters wie Visa oder Mastercard für Click to Pay aktivieren.
Click to Pay gilt als sicher, weil Ihre echten Kartendaten bei jeder Transaktion durch einen einmaligen, dynamischen Code ersetzt werden. Zudem ist jede Zahlung durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt, die unbefugte Nutzung weitgehend verhindert.
Für Sie als Verbraucher ist Click to Pay in der Regel kostenlos, da die Gebühren von den Händlern und Banken getragen werden. Es fallen weder Einrichtungs- noch Transaktionsgebühren für die Nutzung des Dienstes an.
Der Hauptunterschied liegt in der Anwendung: Click to Pay ist speziell für Online-Zahlungen im Browser oder in Apps entwickelt, während Apple Pay und Google Pay primär für kontaktloses Bezahlen im Geschäft genutzt werden. Bei Click to Pay müssen Sie keine Wallet-App öffnen, sondern bestätigen direkt im Checkout-Fenster des Händlers.
Ob Ihre Bank Click to Pay unterstützt, hängt vom jeweiligen Kartenanbieter und der Bank ab. Die meisten großen Banken und Sparkassen in Deutschland bieten den Dienst für ihre Visa- und Mastercard-Karten an, Sie sollten aber in Ihrem Online-Banking oder auf der Bank-Website nachsehen.
Nein, für Click to Pay benötigen Sie keine separate App, da der Dienst direkt in den Zahlungsprozess von Online-Shops integriert ist. Sie müssen lediglich Ihre Karte einmalig registrieren und können dann über den Browser oder die Händler-App bezahlen.
Ja, Sie können Click to Pay jederzeit wieder deaktivieren, indem Sie die Registrierung in Ihrem Bankkonto oder über den Kartenanbieter widerrufen. Nach der Deaktivierung werden Ihre Kartendaten nicht mehr für dieses Verfahren verwendet, und Sie zahlen wieder wie gewohnt mit manueller Eingabe.
Quellen & Stand 09.07.2026
- Bundesfinanzministerium, Rahmen
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