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Was kostet ein ETF-Sparplan? Alle Gebühren im Überblick

Die Kosten eines ETF-Sparplans setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Entscheidend sind dabei nicht nur die offensichtlichen Ordergebühren, sondern auch laufende Produktkosten und die Wahl des richtigen Depots.

11 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 12.10.2026

Das Wichtigste

  • Viele Banken und Broker bieten ETF-Sparpläne ohne Ausführungsgebühr an.
  • Die jährlichen Produktkosten eines breit gestreuten Aktien-ETF liegen oft zwischen 0,1 und 0,3 Prozent.
  • Ein ETF-Sparplan ist bereits ab einer monatlichen Sparrate von 1 Euro möglich.
  • Neben den Gebühren beeinflusst die Sparrate maßgeblich den langfristigen Vermögensaufbau.

01 · Im Vertrag

Welche Kosten fallen bei einem ETF-Sparplan an?

Um die Gesamtkosten eines ETF-Sparplans zu verstehen, hilft ein Blick auf die einzelnen Gebührenarten. Sie lassen sich in einmalige, laufende und indirekte Kosten unterteilen.

Die Ausführungsgebühr ist der Betrag, den dein Broker für jede Sparplanorder berechnet. Viele Direktbanken und Neobroker haben diese Gebühr für ETF-Sparpläne in den vergangenen Jahren auf null Euro gesenkt, weil sie sich über andere Wege refinanzieren. Du zahlst in solchen Fällen also nichts für den eigentlichen Kaufvorgang.

Deutlich wichtiger für die langfristige Rendite sind die laufenden Produktkosten des ETF. Diese als Total Expense Ratio (TER) bezeichnete Gebühr wird direkt im Fondsvermögen verrechnet und mindert die Wertentwicklung, ohne dass du eine separate Abbuchung siehst. Bei breit gestreuten Aktien-ETFs liegt die TER oft zwischen 0,1 und 0,5 Prozent pro Jahr.

Hinzu kommt der Spread als indirekte Kostenkomponente. Das ist die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs eines ETF, die bei jeder Order anfällt. Bei sehr liquiden ETFs auf große Indizes ist der Spread meist so gering, dass er für Sparplananleger kaum ins Gewicht fällt.

Die drei Kostenarten eines ETF-Sparplans

AusführungsgebührEinmaligDiese Gebühr erhebt der Broker oder die Bank für die Ausführung der Sparplanorder. Viele Anbieter haben sie für ETF-Sparpläne auf null Euro gesenkt.
Laufende ProduktkostenJährlichJeder ETF erhebt eine jährliche Verwaltungsgebühr, die sogenannte Total Expense Ratio (TER). Sie wird direkt im Fondsvermögen verrechnet und mindert die Rendite.
SpreadIndirektDer Spread ist die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs eines ETF. Er entsteht bei jeder Order und ist von der Liquidität des Wertpapiers abhängig.

02 · Vergleich

Wie unterscheiden sich die Kosten bei aktiven Fonds und ETFs?

Die Wahl der Anlageklasse hat einen großen Einfluss auf die langfristige Kostenbelastung. Ein Vergleich zeigt, warum ETFs für den Vermögensaufbau oft die günstigere Wahl sind.

Aktive Fonds erheben beim Kauf häufig einen Ausgabeaufschlag, der direkt von deiner Sparrate abgezogen wird. Dieser Aufschlag liegt oft zwischen 3 und 5 Prozent, sodass bei einer Sparrate von 100 Euro nur 95 bis 97 Euro tatsächlich investiert werden. ETFs werden dagegen in der Regel ohne Ausgabeaufschlag gehandelt.

Noch deutlicher wird der Unterschied bei den laufenden Kosten. Aktive Fonds verlangen häufig eine TER von 1,0 bis 2,0 Prozent pro Jahr, während ETFs auf breite Indizes meist mit 0,1 bis 0,5 Prozent auskommen. Über einen Zeitraum von 20 oder 30 Jahren kann dieser Unterschied Zehntausende Euro an Endkapital ausmachen.

Bei der Sparplanausführung selbst verlangen manche Anbieter für aktive Fonds weiterhin eine Gebühr von etwa 1,5 Prozent pro Ausführung. Für ETFs ist die Ausführung bei vielen Depots dagegen kostenlos, was den Kostenvorteil noch einmal vergrößert.

Kostenvergleich: Aktiver Fonds vs. ETF im Sparplan
Aktiver FondsETF
Sparplan-Ausführungs­gebührBei vielen Depots 0 Euro

03 · Was gilt

Was kostet ein ETF-Sparplan bei verschiedenen Depotanbietern?

Die Höhe der Sparplangebühr ist von Anbieter zu Anbieter verschieden. Einige Banken und Broker haben die Ausführungsgebühr für ETF-Sparpläne komplett abgeschafft.

Die Marktlandschaft hat sich in den letzten Jahren stark zugunsten der Anleger entwickelt. Viele Direktbanken und Neobroker bieten ETF-Sparpläne dauerhaft ohne Ausführungsgebühr an, darunter auch Anbieter mit einem sehr breiten ETF-Angebot von über 1.100 sparplanfähigen Produkten. Bei diesen Depots zahlst du für die Sparplanausführung keinen Cent.

Andere Anbieter erlassen die Gebühr nur im Rahmen von zeitlich begrenzten Aktionen oder für ausgewählte Partner-ETFs. Einige Filialbanken berechnen weiterhin einen prozentualen Anteil der Sparrate, oft mit einer Mindestgebühr pro Ausführung. Für Sparpläne auf Einzelaktien gelten bei vielen Brokern andere, teurere Konditionen als für ETFs.

Die ING-DiBa AG erhebt für ihre ETF-Sparpläne keine Ausführungsgebühr. Die Bank weist darauf hin, dass sie die Gebühr teilweise vom Vertriebspartner erstattet bekommt und den Rest selbst übernimmt. Für dich fallen in diesem Fall nur die üblichen Produktkosten sowie Spreads an.

Ohne Ausführungsgebühr

·Viele Direktbanken und Neobroker bieten ETF-Sparpläne dauerhaft ohne Ausführungsgebühr an.
·Einige Anbieter erlassen die Gebühr im Rahmen von Aktionen für ausgewählte ETFs.
·Die ING-DiBa AG erhebt für ihre ETF-Sparpläne keine Ausführungsgebühr.

Mit Ausführungsgebühr

·Einige Filialbanken berechnen weiterhin einen prozentualen Anteil der Sparrate als Gebühr.
·Bei manchen Anbietern fällt eine Mindestgebühr pro Sparplanausführung an.
·Für Sparpläne auf Einzelaktien gelten oft andere, teurere Konditionen als für ETFs.

04 · Kosten

Wie wirkt sich die Sparrate auf die Kosten aus?

Die Sparrate bestimmt nicht nur die Höhe des Vermögensaufbaus, sondern auch die relative Belastung durch Gebühren. Besonders bei kleinen Raten spielt die Kostenquote eine große Rolle.

Die relative Belastung durch eine fixe Ausführungsgebühr hängt direkt von der Höhe deiner Sparrate ab. Bei einer Gebühr von 1,50 Euro pro Ausführung und einer Sparrate von 25 Euro entspricht das bereits 6 Prozent deiner Anlagesumme. Bei 100 Euro sind es nur noch 1,5 Prozent, bei 200 Euro lediglich 0,75 Prozent.

Daraus folgt eine klare Regel: Je kleiner deine monatliche Sparrate ist, desto wichtiger wird ein Anbieter ohne Ausführungsgebühr. Wer nur 25 oder 50 Euro im Monat anlegen kann, sollte ein Depot wählen, das ETF-Sparpläne kostenlos ausführt. Ab Sparraten von 100 Euro oder mehr verliert eine kleine Fixgebühr an Bedeutung, bleibt aber ein unnötiger Kostenfaktor.

Die Mindestsparrate liegt bei vielen Anbietern bei nur 1 Euro pro Monat. Das macht ETF-Sparpläne auch für Studierende mit kleinem Budget zugänglich, sofern das Depot keine Ausführungsgebühr verlangt.

05 · Hintergrund

Welche Rolle spielt der Cost-Average-Effekt für die Kosten?

Der Cost-Average-Effekt beschreibt den Umstand, dass du bei regelmäßigen Käufen mal zu höheren und mal zu niedrigeren Kursen investierst. Das kann die durchschnittlichen Einstiegskosten glätten.

Bei einem ETF-Sparplan kaufst du unabhängig von der aktuellen Marktlage in festen Zeitabständen Anteile. Steigen die Kurse, erhältst du für deine Sparrate weniger Anteile. Fallen die Kurse, bekommst du mehr Anteile für denselben Betrag. Über einen längeren Zeitraum ergibt sich so ein durchschnittlicher Kaufpreis, der zwischen den Hoch- und Tiefpunkten des Marktes liegt.

Dieser Effekt kann das Risiko reduzieren, eine große Summe zu einem ungünstigen Zeitpunkt anzulegen. Der Cost-Average-Effekt ist jedoch kein Garant für Gewinne. Er verhindert aber, dass du den Markt zeitlich perfekt treffen musst, und macht den Einstieg in die Geldanlage planbarer.

Für die Kosten bedeutet der Effekt: Du verteilst deine Kaufkosten über viele kleine Transaktionen statt einer großen Order. Bei einem Anbieter ohne Ausführungsgebühr entstehen dir dadurch keine Nachteile, bei einem Anbieter mit Fixgebühr zahlst du dagegen bei jeder Ausführung erneut.

Bei einem ETF-Sparplan kaufst du unabhängig von der aktuellen Marktlage in festen Zeitabständen Anteile. Steigen die Kurse, erhältst du für deine Sparrate weniger Anteile. Fallen die Kurse, bekommst du mehr Anteile für denselben Betrag.

Über einen längeren Zeitraum ergibt sich so ein durchschnittlicher Kaufpreis, der zwischen den Hoch- und Tiefpunkten des Marktes liegt. Dieser Effekt kann das Risiko reduzieren, eine große Summe zu einem ungünstigen Zeitpunkt anzulegen.

Der Cost-Average-Effekt ist jedoch kein Garant für Gewinne. Er verhindert aber, dass du den Markt zeitlich perfekt treffen musst, und macht den Vermögensaufbau planbarer.

06 · Grundlagen

Wie beeinflussen thesaurierende ETFs die Kosten?

Die Art der Ertragsverwendung hat einen indirekten Einfluss auf die Kostenstruktur deines Sparplans. Thesaurierende ETFs übernehmen die Wiederanlage automatisch und ohne zusätzliche Ordergebühren.

Ein thesaurierender ETF legt Dividenden und Zinserträge direkt wieder im Fondsvermögen an. Du musst dich um die Wiederanlage nicht kümmern und es fallen keine zusätzlichen Transaktionskosten an. Das ist insbesondere bei einem langfristigen Anlageziel praktisch, da du so vom Zinseszinseffekt profitierst, ohne selbst aktiv werden zu müssen.

Die automatische Wiederanlage stärkt den Zinseszinseffekt, da Erträge sofort weiterarbeiten. Bei ausschüttenden ETFs müsstest du die Dividenden dagegen manuell reinvestieren, was je nach Anbieter mit Ordergebühren verbunden sein kann.

Für Studierende, die einen Sparplan über viele Jahre laufen lassen wollen, sind thesaurierende ETFs daher oft die kostengünstigste Variante. Du erkennst sie an der Abkürzung C oder ACC im Namen.

Kurz erklärt

Thesaurierender ETF

Ein thesaurierender ETF legt Dividenden und Zinserträge direkt wieder im Fondsvermögen an. Du musst dich um die Wiederanlage nicht kümmern und es fallen keine zusätzlichen Transaktionskosten an.

Die automatische Wiederanlage stärkt den Zinseszinseffekt, da Erträge sofort weiterarbeiten.

07 · Was gilt

Welche Kosten verursacht die automatische Wiederanlage bei Ausschüttern?

Bei ausschüttenden ETFs landen Dividenden auf deinem Verrechnungskonto. Möchtest du diese Erträge reinvestieren, kann das mit Kosten verbunden sein, muss es aber nicht.

Möchtest du diese Erträge reinvestieren, hängen die Kosten vom jeweiligen Anbieter ab. Einige Banken bieten eine automatische Wiederanlage ab einem bestimmten Betrag gebührenfrei an.

Die ING-DiBa AG aktiviert die automatische Wiederanlage für ausschüttende ETFs ab 75 Euro kostenlos. Bei vielen anderen Anbietern fällt für die manuelle Wiederanlage die reguläre Ordergebühr an, die je nach Depot zwischen 0 und mehreren Euro liegen kann.

Kleine Ausschüttungen unterhalb eines Mindestbetrags lassen sich oft nicht automatisch reinvestieren. Ohne automatische Wiederanlage musst du die Erträge selbst anlegen, was zusätzlichen Aufwand und potenzielle Kosten bedeutet. Für Sparplananleger mit kleinen Positionen ist das ein Argument für thesaurierende ETFs.

Kostenlos möglich

·Einige Banken bieten eine automatische Wiederanlage ab einem bestimmten Betrag gebührenfrei an.
·Die ING-DiBa AG aktiviert die automatische Wiederanlage für ausschüttende ETFs ab 75 Euro kostenlos.
·Manche Broker reinvestieren Ausschüttungen ab dem ersten Cent ohne Gebühr.

Kostenpflichtig

·Bei vielen Anbietern fällt für die manuelle Wiederanlage die reguläre Ordergebühr an.
·Kleine Ausschüttungen unterhalb eines Mindestbetrags lassen sich oft nicht automatisch reinvestieren.
·Ohne automatische Wiederanlage musst du die Erträge selbst über eine neue Order anlegen.

08 · Im Vertrag

Wie wirken sich Steuern auf die Kosten eines ETF-Sparplans aus?

Steuern sind keine direkten Kosten des Sparplans, mindern aber die Nettorendite. Die Höhe der Abgeltungsteuer hängt von deinem persönlichen Freibetrag und der Art des ETFs ab.

Pro Person und Jahr bleiben Kapitalerträge bis 1000 Euro steuerfrei, bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 Euro. Diesen Sparer-Pauschbetrag solltest du über einen Freistellungsauftrag bei deinem Depotanbieter nutzen.

Auf Kapitalerträge oberhalb des Freibetrags fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer an. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer. Für Aktienfonds gilt eine Teilfreistellung von 30 Prozent, das bedeutet, nur 70 Prozent der Erträge sind steuerpflichtig.

Für Studierende mit geringen Kapitalerträgen bleibt der Sparer-Pauschbetrag oft ungenutzt. Ein Freistellungsauftrag verhindert, dass die Bank automatisch Steuern abführt, die du dir später über die Steuererklärung zurückholen müsstest.

09 · Checkliste

Welche Kosten entstehen bei der Depoteröffnung?

Bevor du einen ETF-Sparplan einrichten kannst, benötigst du ein Wertpapierdepot. Die Eröffnung selbst ist bei den meisten Anbietern kostenlos, die Depotführung kann jedoch Gebühren verursachen.

Die Eröffnung selbst ist bei den meisten Direktbanken und Neobrokern kostenlos und dauert nur wenige Minuten. Entscheidend sind die laufenden Kosten, die danach anfallen können.

Viele Anbieter führen das Depot gebührenfrei, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Dazu gehören zum Beispiel die Ausführung eines Sparplans, bestimmte Wertpapiertransaktionen oder ein monatlicher Geldeingang auf dem dazugehörigen Girokonto. Prüfe vor der Eröffnung, ob ein Verrechnungskonto erforderlich ist und ob dafür Kontoführungsgebühren anfallen.

Für Studierende gibt es bei einigen Anbietern spezielle Junge Depots mit vergünstigten Konditionen bis zu einem bestimmten Alter. Diese können die Kosten weiter senken, sind aber nicht zwingend notwendig, wenn das reguläre Depot bereits kostenlos ist.

Checkliste: Kosten bei der Depoteröffnung prüfen

01

Ist die Depoteröffnung kostenlos?

02

Fallen laufende Gebühren für die Depotführung an?

03

Gibt es Bedingungen, unter denen die Depotführung kostenlos ist?

04

Ist ein Verrechnungskonto erforderlich und entstehen dafür Kontoführungsgebühren?

05

Werden für die Sparplanausführung zusätzliche Gebühren erhoben?

10 · Kosten

Wie hoch sind die Gesamtkosten eines ETF-Sparplans pro Jahr?

Für eine realistische Einschätzung lohnt der Blick auf die Gesamtkostenquote. Sie setzt sich aus den laufenden Produktkosten des ETF und eventuellen Depotgebühren zusammen.

Die Ausführungsgebühr kommt bei Anbietern ohne Sparplangebühr nicht hinzu.

Bei einer Anlagesumme von 10.000 Euro ergeben sich folgende jährliche Kosten: Ein ETF mit 0,2 Prozent TER kostet 20 Euro pro Jahr, ein ETF mit 0,5 Prozent TER kostet 50 Euro. Ein aktiver Fonds mit 1,5 Prozent TER schlägt dagegen mit 150 Euro pro Jahr zu Buche.

Die laufenden Produktkosten werden direkt im Fondsvermögen verrechnet und nicht separat abgebucht. Sie mindern die Wertentwicklung des ETF, ohne dass du eine Rechnung dafür erhältst. Deshalb lohnt es sich, die TER vor dem Kauf zu vergleichen.

11 · Fehler vermeiden

Welche Fehler solltest du bei den Kosten vermeiden?

Auch bei vermeintlich günstigen ETF-Sparplänen gibt es Fallstricke, die die Rendite schmälern können. Ein bewusster Umgang mit den Kosten hilft, langfristig mehr aus deinem Sparplan herauszuholen.

Der häufigste Fehler ist, nur auf die Sparplangebühr zu achten und die TER des ETF zu ignorieren. Eine hohe TER wirkt über viele Jahre deutlich stärker als eine einmalige Ausführungsgebühr. Vergleiche daher immer beide Kostenarten, bevor du dich für einen ETF entscheidest.

Ein weiterer Fehler ist die Wahl eines Sparplans mit Ausführungsgebühr bei sehr kleiner Sparrate. Bei 25 Euro im Monat und 1,50 Euro Gebühr verlierst du 6 Prozent deiner Anlagesumme, bevor sie überhaupt investiert ist. Für kleine Raten sind Anbieter ohne Ausführungsgebühr die einzig sinnvolle Wahl.

Viele Anleger lassen Ausschüttungen auf dem Verrechnungskonto liegen, statt sie zu reinvestieren. Dadurch entgeht dir der Zinseszinseffekt auf diese Beträge. Auch der nicht genutzte Sparer-Pauschbetrag ist ein vermeidbarer Fehler, der dich über die Jahre Steuern kostet.

Häufige Kostenfehler bei ETF-Sparplänen

·Die TER des ETF ignorieren und nur auf die Sparplangebühr achten.
·Einen Sparplan mit Ausführungsgebühr bei sehr kleiner Sparrate wählen.
·Ausschüttungen auf dem Verrechnungskonto liegen lassen, statt sie zu reinvestieren.
·Den Sparer-Pauschbetrag nicht durch einen Freistellungsauftrag nutzen.
·Zu viele verschiedene ETFs besparen und dadurch die Übersicht über die Kosten verlieren.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 12.10.2026