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MagazineFinanzenInvestieren Wie viel kostet ETF Sparplan
FinanzbildungInvestieren11 Min.

Wie viel kostet ETF Sparplan: So behältst du 2026 die Gebühren im Griff

Ein ETF Sparplan ist der einfachste Einstieg in die Welt der Aktien. Doch welche Kosten kommen da eigentlich auf dich zu? Wir erklären dir alle Gebühren transparent und zeigen dir, wie du mit wenigen Klicks die günstigste Lösung für dein Depot findest.

ETF GebührenSparplan KostenDepot Vergleich
Was kostet ein ETF?
Sehr wenig
Die laufenden Kosten liegen meist unter einem Prozent pro Jahr.
Kosten Sparpläne extra?
Meist gratis
Viele Neobroker bieten ETF Sparpläne ohne Ordergebühr an.
Brauche ich ein Depot?
Ja, unbedingt
Ohne ein Wertpapierdepot kannst du keine ETF Anteile kaufen.

Warum dich das Thema Kosten direkt betrifft

Vielleicht hast du schon einmal davon gehört, dass man mit ETFs langfristig Vermögen aufbauen kann. Doch wenn du dich fragst, wie viel ein ETF Sparplan kostet, bist du bereits auf dem richtigen Weg. Denn die Gebühren sind der entscheidende Faktor dafür, ob deine Geldanlage am Ende ein Erfolg wird oder nicht. Gerade am Anfang, wenn du noch wenig Geld investierst, können hohe Kosten einen großen Teil deiner Sparrate auffressen.

Stell dir vor, du legst jeden Monat 100 Euro zur Seite. Über die Jahre summiert sich das zu einer beachtlichen Summe. Wenn du nun bei jeder Ausführung eine Gebühr von 1,50 Euro zahlst, sind das bei zwölf Ausführungen im Jahr 18 Euro. Das klingt zunächst nicht nach viel, ist aber fast zwei Monatsraten, die du nur für Gebühren ausgibst. Bei einem Neobroker zahlst du diese Gebühr oft gar nicht, was deine Rendite direkt verbessert.

Die gute Nachricht ist: Der Wettbewerb unter den Banken und Brokern hat dazu geführt, dass die Kosten für ETF Sparpläne in den letzten Jahren drastisch gesunken sind. Was früher nur Wohlhabenden vorbehalten war, ist heute für jeden erschwinglich. Du musst nur wissen, wo du hinschaust und welche Gebühren wirklich relevant sind. Dieser Ratgeber hilft dir dabei, den Durchblick zu behalten.

Am Ende geht es nicht darum, den billigsten Anbieter um jeden Preis zu finden. Es geht darum, ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis zu bekommen und nicht unnötig Geld zu verschenken. Denn jeder Euro, den du an Gebühren sparst, bleibt in deinem Depot und kann für dich arbeiten. Das ist der Kern der Geldanlage: Dein Geld soll für dich arbeiten, nicht für die Bank.

~1,5 Billionen
Euro liegen in Deutschland auf Sparbüchern und Tagesgeldkonten.
jede:r 5.
Deutsche besitzt mittlerweile Aktien oder Fondsanteile.
0 Euro
Ausführungsgebühr verlangen viele Neobroker für ETF Sparpläne.

Was ist ein ETF und wie funktioniert ein Sparplan?

ETF ist die Abkürzung für Exchange Traded Fund, auf Deutsch börsengehandelter Indexfonds. Das klingt kompliziert, ist es aber nicht. Ein ETF ist ein Korb aus vielen verschiedenen Aktien oder Anleihen, der einen bestimmten Index nachbildet. Der bekannteste Index ist der DAX, der die 40 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland enthält. Wenn du einen DAX ETF kaufst, investierst du automatisch in alle diese 40 Unternehmen gleichzeitig.

Der große Vorteil gegenüber einzelnen Aktien ist die Risikostreuung. Wenn ein Unternehmen in deinem ETF Pleite geht, verlierst du nur einen kleinen Teil deines Geldes, weil du ja in viele andere Unternehmen investiert bist. Zudem musst du dich nicht um die Auswahl der Aktien kümmern, das übernimmt der Index. Du setzt einfach auf die Entwicklung der gesamten Wirtschaft oder eines bestimmten Marktes.

Ein Sparplan ist die einfachste Art, regelmäßig in ETFs zu investieren. Du legst einen festen Betrag fest, zum Beispiel 50 oder 200 Euro, und dieser wird automatisch jeden Monat von deinem Girokonto abgebucht und in den von dir gewählten ETF investiert. Das funktioniert ähnlich wie ein Dauerauftrag, nur dass du dafür Anteile an einem Fonds bekommst. So musst du dich nicht jeden Monat neu kümmern.

Das Schöne am Sparplan ist der sogenannte Cost-Average-Effekt. Da du jeden Monat einen festen Betrag investierst, kaufst du bei niedrigen Kursen automatisch mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger. Über die Zeit gleicht sich das aus und du musst den perfekten Einstiegszeitpunkt nicht kennen. Genau das macht den Sparplan zur idealen Anlageform für Einsteiger, die langfristig Vermögen aufbauen möchten.

Die verschiedenen Kostenarten im Überblick

Wenn du dich mit dem Thema Kosten beschäftigst, wirst du auf verschiedene Begriffe stoßen. Die wichtigste Kennzahl ist die Gesamtkostenquote, auch TER genannt. Sie steht für Total Expense Ratio und gibt an, wie viel Prozent deines angelegten Vermögens pro Jahr für die Verwaltung des Fonds abgezogen werden. Diese Kosten werden direkt vom Fondsvermögen abgezogen und du bekommst sie gar nicht direkt zu Gesicht.

Die TER liegt bei den meisten ETFs zwischen 0,1 und 0,5 Prozent pro Jahr. Das klingt sehr wenig, ist aber über lange Zeiträume ein entscheidender Faktor. Bei einer Anlagedauer von 30 Jahren und einer angenommenen Rendite von 7 Prozent vor Kosten macht ein Unterschied von 0,3 Prozent pro Jahr am Ende einen Unterschied von mehreren tausend Euro aus. Deshalb solltest du immer auf die TER achten.

Zusätzlich zur TER gibt es die Ordergebühr, die beim Kauf und Verkauf von ETF Anteilen anfällt. Bei klassischen Banken kann diese zwischen 0 und 25 Euro pro Ausführung liegen. Viele Direktbanken und Neobroker bieten mittlerweile aber kostenlose Sparpläne an, bei denen du keine Ordergebühr zahlst. Das ist ein großer Vorteil, gerade wenn du mit kleinen Beträgen startest.

Weitere Kosten können anfallen, wenn du dein Depot bei einer Bank hast, die eine Depotgebühr verlangt. Diese liegt oft zwischen 0 und 60 Euro pro Jahr. Viele Online-Broker verzichten jedoch auf diese Gebühr. Achte außerdem auf versteckte Kosten wie Wechselkursgebühren, wenn du in ausländische ETFs investierst, oder Ausgabeaufschläge, die bei ETFs aber in der Regel nicht anfallen.

Was kostet ein ETF Sparplan konkret bei verschiedenen Anbietern?

Die Kosten für einen ETF Sparplan hängen stark von deinem Broker ab. Bei den klassischen Filialbanken wie Sparkassen oder Volksbanken zahlst du oft hohe Ordergebühren von 1,5 bis 2 Prozent des Anlagebetrags, mindestens aber 10 Euro pro Ausführung. Bei einer monatlichen Sparrate von 100 Euro wären das 10 Euro Gebühr, also 10 Prozent deiner Investition. Das ist extrem teuer und für den Vermögensaufbau kontraproduktiv.

Deutlich günstiger sind die großen Direktbanken wie ING, DKB oder Comdirect. Diese verlangen für ETF Sparpläne oft eine geringe Gebühr von 1 bis 3 Euro pro Ausführung oder bieten sogar eine bestimmte Anzahl an kostenlosen Sparplänen an. Die ING zum Beispiel bietet viele ETFs ohne Ausführungsgebühr an, wenn du eine Mindestsparrate einhältst. Das ist schon deutlich besser als bei den Filialbanken.

Am günstigsten sind die sogenannten Neobroker wie Trade Republic, Scalable Capital oder Finanzen.net Zero. Diese bieten fast alle ETF Sparpläne komplett kostenlos an, ohne Mindestorder und ohne Depotgebühr. Du zahlst also nur die TER des ETFs, die direkt vom Fonds abgezogen wird. Das ist die günstigste Variante und für Einsteiger ideal, da du dich nicht um versteckte Kosten kümmern musst.

Wichtig ist, dass du nicht nur auf die Kosten schaust, sondern auch auf die Qualität des Anbieters. Ein Neobroker mit kostenlosem Sparplan ist gut, aber du solltest dich wohlfühlen und die Plattform verstehen. Zudem solltest du prüfen, ob der Broker eine Einlagensicherung hat und ob er von der BaFin reguliert wird. Sicherheit geht vor, auch wenn die Kosten wichtig sind.

Worauf du bei der Auswahl deines ETFs achten solltest

Bevor du dich für einen ETF entscheidest, solltest du dir über deine Anlageziele im Klaren sein. Möchtest du für das Alter vorsorgen, für ein Haus sparen oder einfach nur dein Geld vermehrten? Je nach Ziel und Anlagehorizont eignen sich unterschiedliche ETFs. Für den langfristigen Vermögensaufbau sind Aktien-ETFs auf breite Weltindizes wie den MSCI World oder den FTSE All-World am besten geeignet.

Ein wichtiger Punkt ist die Replikationsmethode. Es gibt physische ETFs, die die Aktien tatsächlich kaufen, und synthetische ETFs, die die Wertentwicklung über Derivate nachbilden. Für Einsteiger sind physische ETFs oft verständlicher und sicherer, da sie die echten Aktien im Depot halten. Synthetische ETFs sind nicht schlechter, aber sie sind komplexer und du solltest verstehen, wie sie funktionieren.

Achte außerdem auf die Fondsgröße und das Fondsvolumen. Große ETFs mit einem Volumen von mehreren Milliarden Euro sind in der Regel stabiler und haben engere Spreads, also geringere Differenzen zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Zudem sind sie weniger anfällig für Schließungen. Ein ETF mit einem Volumen von unter 100 Millionen Euro kann geschlossen werden, was zu ungewollten Steuerereignissen führen kann.

Die Währung des ETFs ist ebenfalls relevant. Wenn du einen ETF in US-Dollar kaufst, hast du ein Währungsrisiko. Das kann sich positiv oder negativ auf deine Rendite auswirken. Viele Anleger bevorzugen deshalb ETFs in Euro, um dieses Risiko zu vermeiden. Es gibt aber auch Argumente für Dollar-ETFs, da der Dollar langfristig tendenziell stärker wird. Letztlich ist es eine Geschmacksfrage, aber du solltest dir des Risikos bewusst sein.

Typische Fehler, die du bei ETF Sparplänen vermeiden solltest

Der häufigste Fehler ist, den Sparplan wieder zu kündigen, sobald die Kurse fallen. Viele Anleger bekommen Angst, wenn ihr Depot im Minus ist, und stoppen die Sparrate. Das ist genau das Gegenteil von dem, was du tun solltest. Bei fallenden Kursen kaufst du mehr Anteile für dein Geld, was langfristig deine Rendite steigert. Bleib also diszipliniert und halte an deinem Plan fest.

Ein weiterer Fehler ist, zu viele verschiedene ETFs zu besparen. Manche Anleger haben zehn oder mehr verschiedene ETFs in ihrem Depot, weil sie glauben, so besser diversifiziert zu sein. Das ist unnötig und führt zu höheren Kosten und mehr Aufwand. Zwei bis drei ETFs auf breite Indizes reichen völlig aus, um weltweit diversifiziert zu sein. Mehr ist nicht besser, sondern nur komplizierter.

Viele Anfänger machen auch den Fehler, auf einzelne Aktien zu setzen, anstatt auf ETFs. Sie kaufen die Aktie eines Unternehmens, das gerade im Trend liegt, und verlieren dabei das Risiko aus den Augen. Einzelaktien sind riskant, weil du auf ein einziges Unternehmen setzt. ETFs sind die sicherere Wahl, weil sie das Risiko streuen. Nutze ETFs als Basis deines Depots und spiele nur mit einem kleinen Teil deines Geldes, wenn du unbedingt Einzelaktien kaufen möchtest.

Ein oft übersehener Fehler ist die Wahl des falschen Depots. Wer bei seiner Hausbank einen ETF Sparplan einrichtet, zahlt oft unnötig hohe Gebühren. Ein Wechsel zu einem günstigen Online-Broker kann dir über die Jahre mehrere tausend Euro sparen. Der Wechsel ist einfacher als gedacht und kann jederzeit durchgeführt werden. Zögere also nicht, dein Depot zu wechseln, wenn du feststellst, dass du zu hohe Gebühren zahlst.

So legst du deinen ersten ETF Sparplan in 5 Schritten an

Der erste Schritt ist die Auswahl eines passenden Brokers. Vergleiche die Angebote der Neobroker und Direktbanken und achte dabei auf die Kosten, das Angebot an ETFs und die Benutzerfreundlichkeit der Plattform. Lies ein paar Erfahrungsberichte und schau dir an, ob der Broker eine App anbietet, die dir gefällt. Die Entscheidung für den Broker ist wichtig, aber nicht in Stein gemeißelt, du kannst später wechseln.

Im zweiten Schritt eröffnest du ein Depot bei deinem ausgewählten Broker. Das geht in der Regel online in wenigen Minuten. Du musst dich ausweisen, was per Video-Ident oder mit dem elektronischen Personalausweis funktioniert. Danach erhältst du deine Zugangsdaten und kannst dich einloggen. Die Eröffnung ist kostenlos und dauert meist nur ein bis zwei Tage.

Der dritte Schritt ist die Auswahl deines ETFs. Für den Anfang empfehlen wir einen breit aufgestellten Welt-ETF, zum Beispiel auf den MSCI World oder den FTSE All-World. Achte auf eine niedrige TER und ein hohes Fondsvolumen. Wenn du unsicher bist, kannst du auch einen ETF auf den DAX oder den Euro Stoxx 50 wählen, die nur europäische Unternehmen enthalten. Wichtig ist, dass du dich mit deiner Wahl wohlfühlst.

Im vierten Schritt richtest du den Sparplan ein. Dazu gibst du die WKN oder ISIN deines ETFs ein, legst die Sparrate fest und wählst das Ausführungsdatum. Viele Broker bieten monatliche oder quartalsweise Ausführungen an. Danach musst du nur noch dein Girokonto hinterlegen, von dem das Geld abgebucht wird. Der Sparplan läuft dann automatisch, du musst dich um nichts mehr kümmern.

Die steuerlichen Aspekte, die du kennen solltest

In Deutschland unterliegen Gewinne aus ETFs der Abgeltungsteuer von 25 Prozent, plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Das klingt erstmal viel, aber es gibt einen wichtigen Freibetrag: den Sparerpauschbetrag. Dieser liegt seit 2023 bei 1.000 Euro pro Person. Das bedeutet, dass du auf die ersten 1.000 Euro Gewinn pro Jahr keine Steuern zahlen musst. Du solltest diesen Freibetrag unbedingt nutzen.

Um den Freibetrag zu nutzen, musst du bei deinem Broker einen Freistellungsauftrag einrichten. Das geht online in wenigen Minuten. Wenn du keinen Freistellungsauftrag einrichtest, werden automatisch Steuern auf deine Gewinne einbehalten, auch wenn du unter dem Freibetrag bleibst. Du kannst dir die zu viel gezahlten Steuern zwar später über die Steuererklärung zurückholen, aber das ist unnötiger Aufwand.

Eine Besonderheit bei ETFs ist die Vorabpauschale. Diese wurde eingeführt, um die Steuerstundung bei thesaurierenden ETFs zu verhindern. Bei thesaurierenden ETFs werden die Dividenden nicht ausgeschüttet, sondern direkt reinvestiert. Die Vorabpauschale sorgt dafür, dass du auf diese theoretischen Gewinne trotzdem eine Vorabsteuer zahlst. Diese wird später mit der endgültigen Steuer beim Verkauf verrechnet.

Die gute Nachricht ist: Die Vorabpauschale ist für die meisten Anleger kein großes Thema, da sie nur bei steigenden Kursen anfällt und der Betrag oft gering ist. Zudem wird sie automatisch von deinem Broker berechnet und abgeführt. Du musst dich also nicht selbst darum kümmern. Es ist nur wichtig, dass du genügend Geld auf deinem Verrechnungskonto hast, um die Steuer zu bezahlen, sonst kann es zu Problemen kommen.

Langfristig denken: So optimierst du deine Kosten weiter

Nachdem du deinen ersten Sparplan eingerichtet hast, solltest du regelmäßig überprüfen, ob deine Kosten noch angemessen sind. Der Markt für ETFs und Broker ist ständig in Bewegung, und es kommen immer wieder neue, günstigere Angebote auf den Markt. Ein jährlicher Check deiner Gebühren kann sich lohnen, denn schon kleine Unterschiede machen über die Jahre viel aus.

Eine Möglichkeit, Kosten zu sparen, ist die Nutzung von Aktionsangeboten. Viele Broker bieten immer wieder kostenlose Sparpläne für bestimmte ETFs an oder locken mit Prämien für Depotwechsel. Diese Angebote ändern sich häufig, also lohnt es sich, ab und zu einen Blick auf Vergleichsportale zu werfen. Du solltest aber nicht nur wegen einer Prämie wechseln, sondern das Gesamtpaket betrachten.

Ein weiterer Punkt ist die Wahl der Sparrate. Manche Broker verlangen eine Mindestsparrate für kostenlose Sparpläne, zum Beispiel 25 oder 50 Euro. Wenn du weniger sparen kannst, musst du entweder einen anderen Broker wählen oder eine Gebühr in Kauf nehmen. Es ist besser, mit einer kleinen Sparrate zu starten, als gar nicht zu investieren. Du kannst die Rate später jederzeit erhöhen.

Denke auch daran, deinen Sparplan regelmäßig zu erhöhen, zum Beispiel wenn du eine Gehaltserhöhung bekommst. Viele Anleger erhöhen ihre Sparrate nie, obwohl sie es sich leisten könnten. Eine automatische Erhöhung, zum Beispiel einmal im Jahr um 10 Prozent, kann deinen Vermögensaufbau deutlich beschleunigen. So bleibst du motiviert und dein Depot wächst schneller, als du denkst.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Weißt du, wie hoch die jährliche Gesamtkostenquote deines ETFs ist?
Hast du schon einmal die Depotgebühren deiner Bank hinterfragt?
Ist dir bewusst, dass ein Prozent Gebühr deine Rendite über 30 Jahre massiv schmälert?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Bei vielen Neobrokern wie Trade Republic oder Scalable Capital sind ETF Sparpläne tatsächlich komplett kostenlos. Du zahlst keine Ordergebühr und keine Depotgebühr. Es fallen nur die laufenden Kosten des ETFs an, die sogenannte TER, die direkt vom Fonds abgezogen wird.

Die TER ist die Gesamtkostenquote und gibt an, wie viel Prozent deines angelegten Vermögens pro Jahr für die Verwaltung des Fonds abgezogen werden. Sie liegt bei ETFs meist zwischen 0,1 und 0,5 Prozent. Diese Kosten werden direkt vom Fondsvermögen abgezogen und du bekommst sie nicht direkt zu Gesicht.

Die Mindestsparrate variiert je nach Broker. Viele Neobroker erlauben Sparpläne ab 1 Euro pro Monat, andere verlangen mindestens 25 oder 50 Euro. Du solltest eine Rate wählen, die du langfristig problemlos aufbringen kannst, ohne deinen Lebensstandard einzuschränken.

Ja, ein ETF Sparplan ist flexibel und kann jederzeit ohne Kosten gekündigt, pausiert oder geändert werden. Du kannst die Sparrate erhöhen, senken oder den Sparplan auf einen anderen ETF umstellen. Es gibt keine langfristigen Verpflichtungen.

Für Anfänger sind breit aufgestellte Welt-ETFs auf Indizes wie den MSCI World oder den FTSE All-World am besten geeignet. Sie investieren in tausende Unternehmen aus aller Welt und bieten damit eine optimale Risikostreuung. Achte auf eine niedrige TER und ein hohes Fondsvolumen.

Dein Vermögen ist auch bei einer Broker-Pleite sicher, da die ETF Anteile in einem separaten Depot bei einer Verwahrstelle liegen. Sie gehören dir und nicht dem Broker. Zudem greift die gesetzliche Einlagensicherung für dein Guthaben auf dem Verrechnungskonto bis 100.000 Euro.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 30.08.2026, nächste Prüfung: 02/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.