Welt-ETF: Dein einfacher Einstieg in die globale Geldanlage
Du willst Geld anlegen, aber Aktien sind dir zu kompliziert? Ein Welt-ETF macht es dir leicht: Mit einem einzigen Wertpapier investierst du in tausende Unternehmen weltweit. So funktioniert's.
Warum ein Welt-ETF auch dich betrifft
Vielleicht denkst du, dass sich Geldanlage nur für Leute mit viel Ahnung und noch mehr Geld lohnt. Das ist ein Irrtum. Gerade für dich als Einsteiger kann ein Welt-ETF der Schlüssel sein, um langfristig Vermögen aufzubauen, ohne dass du ständig Zeit investieren musst. Die Zeiten, in denen man für gute Renditen ein Aktienprofi sein musste, sind lange vorbei.
Der Grund ist einfach: Die Inflation frisst dein Erspartes auf dem Girokonto auf. Was heute 100 Euro wert ist, wird in zwanzig Jahren deutlich weniger Kaufkraft haben. Um das auszugleichen, musst du dein Geld arbeiten lassen. Ein Welt-ETF ist dafür eines der effektivsten und gleichzeitig einfachsten Werkzeuge, die du als Privatanleger nutzen kannst.
Du profitierst vom weltweiten Wirtschaftswachstum. Wenn Unternehmen in den USA, Europa oder Asien Gewinne erzielen, steigt langfristig auch der Wert deiner Anteile. Du musst nicht wissen, welches Unternehmen das nächste große Ding wird. Du setzt einfach auf die Gesamtheit der Weltwirtschaft, und das hat sich historisch über lange Zeiträume als erfolgreiche Strategie erwiesen.
Gerade in Deutschland sind die Renten nicht üppig. Eine private Vorsorge ist daher für viele Menschen unerlässlich, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Ein Welt-ETF kann ein zentraler Baustein dieser Vorsorge sein, weil er dir die Chance auf eine ordentliche Rendite bietet, ohne dass du dich mit komplizierten Einzelaktien auseinandersetzen musst.
Die Grundlagen: Was ist ein ETF überhaupt?
ETF ist die Abkürzung für Exchange Traded Fund. Auf Deutsch heißt das börsengehandelter Fonds. Stell dir einen großen Korb vor, in dem viele verschiedene Aktien liegen. Dieser Korb ist der Fonds. Anstatt nur eine Aktie von einem Unternehmen zu kaufen, kaufst du mit einem ETF einen kleinen Anteil an allen Unternehmen, die in diesem Korb liegen.
Das Besondere an einem ETF ist, dass er an der Börse gehandelt wird, genau wie eine einzelne Aktie. Du kannst ihn also jederzeit während der Handelszeiten kaufen und verkaufen. Der Preis richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Das macht ETFs sehr flexibel und transparent, denn du siehst jederzeit den aktuellen Wert deiner Anlage.
Der große Vorteil gegenüber einem klassischen Fonds, den dir deine Bank anbietet, sind die Kosten. Ein ETF bildet meist nur einen Index ab, also eine feste Liste von Unternehmen. Dafür muss kein teurer Fondsmanager ständig entscheiden, welche Aktien gekauft oder verkauft werden. Dadurch sind die jährlichen Gebühren deutlich niedriger, was deine Rendite langfristig spürbar verbessert.
Es gibt ETFs auf fast alles: Gold, Anleihen, bestimmte Länder oder Branchen. Der Welt-ETF bildet jedoch die breiteste Basis ab. Er enthält Unternehmen aus vielen verschiedenen Ländern und Branchen. Das macht ihn zum idealen Grundbaustein für dein Depot, weil du mit einem einzigen Kauf schon extrem breit gestreut bist.
So funktioniert ein Welt-ETF im Detail
Ein Welt-ETF bildet in der Regel einen Index wie den MSCI World oder den FTSE All-World ab. Ein Index ist eine mathematische Formel, die die Wertentwicklung einer bestimmten Gruppe von Aktien misst. Der MSCI World enthält zum Beispiel 1.500 große Unternehmen aus 23 Industrieländern. Der FTSE All-World geht noch einen Schritt weiter und enthält auch Unternehmen aus Schwellenländern.
Wenn du einen Anteil an einem Welt-ETF kaufst, kaufst du quasi ein Mini-Portfolio. Dein Geld wird auf alle Unternehmen im Index verteilt. Das Gewicht der einzelnen Unternehmen richtet sich nach ihrer Marktgröße. Ein riesiger Konzern wie Apple hat also einen größeren Anteil an deinem ETF als ein mittelständisches Unternehmen aus Schweden. So profitierst du automatisch vom Erfolg der Großen, ohne auf die Kleinen zu verzichten.
Der ETF-Anbieter, zum Beispiel iShares, Vanguard oder Xtrackers, kümmert sich um die technische Umsetzung. Er kauft die Aktien oder bildet den Index auf andere Weise nach. Du musst dir darüber keine Gedanken machen. Dein Broker, bei dem du dein Depot hast, führt den Kauf und Verkauf für dich aus. Du bekommst eine Abrechnung und siehst in deinem Depot den aktuellen Wert deiner Anteile.
Ein wichtiger Punkt ist die thesaurierende Variante. Das bedeutet, dass die Dividenden, also die Gewinnausschüttungen der Unternehmen, automatisch wieder in den ETF investiert werden. So wächst dein Vermögen wie durch einen Zinseszinseffekt. Es gibt auch ausschüttende Varianten, die dir die Dividenden regelmäßig auszahlen. Für den Vermögensaufbau ist die thesaurierende Variante meist die bessere Wahl, da du den Steuervorteil des Zinseszinseffekts voll nutzt.
Was kostet ein Welt-ETF?
Kosten sind ein entscheidender Faktor für deine Rendite. Bei einem ETF gibt es zwei Hauptkostenarten. Die erste ist die laufende Gebühr, die sogenannte Total Expense Ratio (TER). Sie wird jährlich von deinem Fondsvermögen abgezogen und deckt die Verwaltungskosten ab. Für einen Welt-ETF liegt diese Gebühr in der Regel unter 0,5 Prozent pro Jahr. Das klingt wenig, macht aber langfristig einen großen Unterschied.
Die zweite Kostenart sind die Transaktionskosten, die beim Kauf und Verkauf anfallen. Diese zahlst du an deinen Broker. Viele Online-Broker bieten mittlerweile kostenlose Sparpläne an, bei denen du ab einem bestimmten Betrag (oft 25 oder 50 Euro) ohne Gebühr Anteile kaufen kannst. Für Einzelkäufe fallen meist eine kleine Gebühr oder ein prozentualer Anteil an.
Achte auf die sogenannte Tracking Difference. Diese gibt an, wie gut der ETF die Wertentwicklung seines Index tatsächlich nachbildet. Eine kleine Abweichung ist normal, da Kosten anfallen. Eine dauerhaft negative Tracking Difference bedeutet, dass der ETF hinter seinem Index zurückbleibt. Eine positive bedeutet, dass er ihn sogar übertrifft. Diese Kennzahl findest du auf den Webseiten der Anbieter oder auf Finanzportalen.
Wichtig ist, dass du nicht nur auf die TER schaust. Ein etwas teurerer ETF kann durch eine bessere Nachbildung unterm Strich günstiger sein. Für dich als Einsteiger gilt aber: Die Unterschiede zwischen den großen Welt-ETFs sind meist sehr gering. Du kannst dich also getrost für einen der bekanntesten Fonds entscheiden und musst hier nicht die Feinheiten analysieren.
Darauf solltest du bei der Auswahl achten
Es gibt nicht den einen perfekten Welt-ETF, aber es gibt ein paar Kriterien, die du beachten solltest. Zuerst die Frage nach dem Index. Ein ETF auf den MSCI World ist der Klassiker. Er deckt die Industrieländer ab. Ein ETF auf den FTSE All-World enthält zusätzlich Schwellenländer und ist damit noch breiter aufgestellt. Beide sind gute Optionen, der All-World ist etwas umfassender.
Achte auf das Fondsvolumen. Ein ETF mit einem sehr hohen verwalteten Vermögen (oft mehrere Milliarden Euro) ist liquider. Das bedeutet, dass du Anteile leichter kaufen und verkaufen kannst, ohne den Kurs zu beeinflussen. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass der Fonds aufgrund von zu wenig Nachfrage geschlossen wird. Ein großes Volumen ist also ein Zeichen für einen etablierten und sicheren Fonds.
Die Wahl des Anbieters ist zweitrangig, aber nicht unwichtig. Große und bekannte Anbieter wie iShares (BlackRock), Vanguard, Amundi oder Xtrackers haben eine lange Erfahrung und eine solide Infrastruktur. Du musst dir keine Sorgen machen, dass dein Geld bei einem unseriösen Anbieter verschwindet. Die Fonds sind Sondervermögen, das heißt, sie sind getrennt vom Vermögen des Anbieters und im Falle einer Pleite geschützt.
Entscheide dich für die thesaurierende Variante, wenn du langfristig und automatisch sparen willst. Wenn du regelmäßige Ausschüttungen möchtest, um dir etwas dazu zu verdienen, ist die ausschüttende Variante interessant. Für den reinen Vermögensaufbau ist die Thesaurierung aber steuerlich effizienter, da du die Steuer auf die Dividenden erst später beim Verkauf zahlst und dein Geld so länger ungeschmälert arbeiten kann.
Typische Fehler, die du vermeiden solltest
Der größte Fehler ist, bei Kursschwankungen in Panik zu verfallen und zu verkaufen. Der Wert eines Welt-ETFs schwankt, das ist normal. Es gab immer wieder Phasen, in denen es 30 Prozent oder mehr nach unten ging, zum Beispiel in der Finanzkrise 2008 oder zu Beginn der Corona-Pandemie. Wer dann verkauft, macht die Verluste real und verpasst den anschließenden Aufschwung. Du musst also langfristig denken und Schwankungen aushalten können.
Ein weiterer Fehler ist, zu viel Geld in einzelne Aktien oder Trends zu stecken. Du hast vielleicht von Kryptowährungen oder tollen Tech-Aktien gehört. Solche Einzelinvestments sind aber deutlich riskanter als ein Welt-ETF. Sie können zwar kurzfristig hohe Gewinne bringen, aber auch schnell wertlos werden. Ein Welt-ETF ist die Basis, auf der du aufbauen kannst. Alles andere sollte nur ein kleiner Teil deines Depots sein.
Viele Anfänger versuchen, den Markt zu timen. Sie warten auf den perfekten Einstiegszeitpunkt oder verkaufen, weil sie glauben, dass der Markt bald fällt. Das funktioniert selbst für Profis nicht zuverlässig. Die bessere Strategie ist der regelmäßige Sparplan. Du investierst jeden Monat einen festen Betrag, egal ob der Kurs gerade hoch oder niedrig ist. So kaufst du mal mehr und mal weniger Anteile und glättest den Einstiegspreis über die Zeit.
Vergiss nicht, dein Depot regelmäßig zu prüfen, aber nicht zu häufig. Ein Blick einmal im Quartal oder halbjährlich reicht völlig aus. Du musst nicht jeden Tag auf den Kurs schauen. Das macht dich nur nervös. Wichtig ist, dass du deine Sparrate an deine Lebensumstände anpasst, zum Beispiel wenn du eine Gehaltserhöhung bekommst. Und denke daran: Ein Welt-ETF ist ein langfristiges Investment. Plane mit einem Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren.
Dein konkreter Fahrplan in fünf Schritten
Schritt eins: Kläre deine finanzielle Basis. Bevor du mit dem Investieren beginnst, solltest du einen Notgroschen haben. Das ist Geld, das du sofort verfügbar hast, zum Beispiel für eine neue Waschmaschine oder eine Autoreparatur. Als Faustregel gelten drei bis sechs Monatsausgaben. Dieses Geld gehört auf ein Tagesgeldkonto, nicht in einen ETF, denn dort kannst du es nicht schnell und ohne Verlustrisiko abrufen.
Schritt zwei: Wähle einen passenden Broker. Ein Online-Broker oder eine Neobank mit Depotfunktion ist meist die günstigste Wahl. Achte auf die Kosten für Sparpläne und die Benutzerfreundlichkeit der App oder der Webseite. Viele Anbieter haben spezielle Angebote für ETF-Sparpläne, die oft ab 25 Euro pro Monat kostenlos sind. Vergleiche ein paar Anbieter und lies Erfahrungsberichte, um den für dich passenden zu finden.
Schritt drei: Entscheide dich für einen konkreten Welt-ETF. Wie besprochen, sind ETFs auf den MSCI World oder den FTSE All-World gute Optionen. Wähle die thesaurierende Variante. Achte auf ein großes Fondsvolumen und eine niedrige TER. Wenn du dir unsicher bist, kannst du dich für einen der bekanntesten Fonds entscheiden, zum Beispiel einen von iShares oder Vanguard. Du kannst bei der Auswahl nicht viel falsch machen.
Schritt vier: Richte einen Sparplan ein. Das ist der einfachste Weg, um regelmäßig zu investieren. Du legst fest, welchen Betrag du monatlich investieren willst und der Broker kauft automatisch Anteile am Welt-ETF. Du musst dich danach nicht mehr darum kümmern. Starte mit einem Betrag, der dir weh tut, aber nicht weh tun sollte. Schon 50 oder 100 Euro im Monat können über die Jahre ein beachtliches Vermögen aufbauen.
Schritt fünf: Bleib dran und erhöhe deine Sparrate. Der wichtigste Faktor für deinen Erfolg ist die Zeit, die du im Markt bist. Bleib also konsequent bei deinem Sparplan, auch wenn die Kurse mal fallen. Erhöhe deine Sparrate, wenn du mehr verdienst oder weniger Ausgaben hast. Und überprüfe einmal im Jahr, ob dein ETF noch zu dir passt. In der Regel wirst du feststellen, dass du einfach weitermachen kannst.
Steuern und dein Welt-ETF: Das solltest du wissen
In Deutschland unterliegen Gewinne aus ETFs der Abgeltungsteuer. Das bedeutet, dass auf deine Kursgewinne und Dividenden 25 Prozent Steuer anfallen, plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Der Staat holt sich diese Steuer automatisch über deinen Broker ein, wenn du Anteile verkaufst oder Dividenden ausgezahlt bekommst. Du musst dich also nicht selbst um die Anmeldung kümmern.
Es gibt einen jährlichen Freibetrag, den Sparerpauschbetrag. Dieser liegt bei 1.000 Euro für Einzelpersonen und 2.000 Euro für Verheiratete. Das bedeutet, dass deine Gewinne bis zu dieser Höhe steuerfrei sind. Um diesen Freibetrag zu nutzen, musst du bei deinem Broker einen Freistellungsauftrag einrichten. Der Broker rechnet dann die Steuer erst ab, wenn deine Gewinne über diesem Betrag liegen.
Bei thesaurierenden ETFs gibt es eine Besonderheit, die Vorabpauschale. Auch wenn du keine Dividenden ausgezahlt bekommst, sondern sie reinvestiert werden, musst du darauf Steuern zahlen. Der Staat besteuert eine fiktive Mindestrendite, die sogenannte Vorabpauschale. Diese wird jährlich berechnet und von deinem Broker eingezogen. Das klingt kompliziert, ist aber in der Praxis automatisiert. Du musst nur darauf achten, dass du genug Geld auf deinem Verrechnungskonto hast, um die Steuer zu bezahlen.
Langfristig ist die Steuerlast bei einem Welt-ETF aber fair und planbar. Du zahlst nur auf tatsächliche Gewinne Steuern. Wenn du deine Anteile nie verkaufst, zahlst du auch keine Steuern auf Kursgewinne. Die Vorabpauschale ist ein kleiner Preis für den Steuerstundungseffekt, den du durch die Thesaurierung erhältst. Für die meisten Anleger ist das ein guter Deal, denn dein Geld kann länger ungeschmälert für dich arbeiten.
Deine ersten Schritte: So legst du noch heute los
Du musst kein Experte sein, um mit einem Welt-ETF zu starten. Der erste Schritt ist, ein Depot zu eröffnen. Das geht inzwischen komplett online in wenigen Minuten. Du benötigst dafür deinen Personalausweis, deine Steueridentifikationsnummer und deine Bankverbindung. Viele Anbieter verifizieren deine Identität per Video-Chat oder mit der eID-Funktion deines Ausweises. Danach kannst du sofort loslegen.
Bevor du deinen ersten Sparplan einrichtest, solltest du dir überlegen, welchen Betrag du monatlich investieren kannst. Sei ehrlich zu dir selbst und wähle einen Betrag, den du langfristig durchhalten kannst. Es ist besser, mit 50 Euro zu starten und die Rate später zu erhöhen, als mit 200 Euro zu starten und den Plan nach drei Monaten wieder abzubrechen, weil das Geld fehlt.
Wenn du dein Depot eröffnet hast, suchst du dir deinen Wunsch-ETF aus. Du kannst die Wertpapiersuche deines Brokers nutzen und nach dem Index suchen, zum Beispiel MSCI World. Wähle dann die thesaurierende Variante aus und lege einen Sparplan an. Du gibst den Betrag ein, wählst den Ausführungstag (zum Beispiel den 1. des Monats) und bestätigst. Ab dann läuft alles automatisch.
Der letzte Schritt ist der wichtigste: Geduld. Schau nicht jeden Tag auf dein Depot. Vertraue auf den langfristigen Trend der Weltwirtschaft. Es wird Rückschläge geben, aber auch immer wieder neue Höchststände. Mit einem Welt-ETF hast du die Chance, an diesem Wachstum teilzuhaben, ohne dass du dich intensiv damit beschäftigen musst. Du hast jetzt das Wissen, um zu starten. Der Rest ist Disziplin und Zeit.
Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.
Häufige Fragen
Ein Welt-ETF ist ein passiver Fonds, der einen Index wie den MSCI World einfach nachbildet. Ein klassischer Aktienfonds wird aktiv von einem Manager verwaltet, der versucht, den Markt zu schlagen. ETFs sind deutlich günstiger und für Privatanleger meist die bessere Wahl.
Ein Totalverlust ist extrem unwahrscheinlich, da du in tausende Unternehmen weltweit investiert bist. Selbst wenn einige Unternehmen pleitegehen, wird das durch andere aufgefangen. Allerdings kann der Wert deiner Anlage stark schwanken und über Jahre unter dem Kaufpreis liegen. Du solltest daher langfristig investieren.
Du kannst bereits mit kleinen Beträgen starten. Viele Online-Broker bieten ETF-Sparpläne ab 25 Euro pro Monat an. Für einen Einmalkauf benötigst du meist den Preis für einen einzelnen Anteil, der oft zwischen 50 und 150 Euro liegt. Der Einstieg ist also auch mit wenig Kapital möglich.
Ja, ein Welt-ETF eignet sich sehr gut für die Altersvorsorge, da du einen langen Anlagehorizont hast. Du profitierst vom Zinseszinseffekt und der breiten Streuung. Du solltest aber auch die staatliche Rente und andere Vorsorgeformen im Blick behalten und dich breit aufstellen.
Es gibt nicht den einen besten Welt-ETF. ETFs auf den MSCI World oder den FTSE All-World sind beide sehr gut. Achte auf eine niedrige Kostenquote (TER), ein großes Fondsvolumen und die thesaurierende Variante. Die Unterschiede in der Rendite zwischen den großen Anbietern sind minimal.
Ja, auf Gewinne aus ETFs zahlst du in Deutschland Abgeltungsteuer. Es gibt aber einen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Person, den du mit einem Freistellungsauftrag nutzen solltest. Bei thesaurierenden ETFs wird eine Vorabpauschale berechnet, die der Broker automatisch einzieht.
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