Vermoegenswirksame Leistungen Test: So holst du das Maximum aus deinem Geld
Vermoegenswirksame Leistungen sind ein Bonus, den du dir nicht entgehen lassen solltest. Wir zeigen dir, wie der VL-Test 2026 ausfällt, was es mit dem Begriff auf sich hat und wie du das Beste aus deinem Vertrag herausholst.
Warum du dich jetzt mit dem VL-Test beschäftigen solltest
Vielleicht hast du den Begriff schon einmal gehört, aber wusstest nicht genau, was dahintersteckt. Das ist kein Problem, denn heute bringen wir Licht ins Dunkel. Vermögenswirksame Leistungen, oft einfach VL genannt, sind ein Zuschuss, den dir dein Arbeitgeber zusätzlich zum Lohn zahlt. Das ist kein Almosen, sondern ein Teil deines Gehalts, den du clever investieren kannst.
Der Clou: Der Staat belohnt dieses Sparen mit einer Zulage, der Arbeitnehmersparzulage. Das bedeutet, du bekommst nicht nur das Geld von deinem Chef, sondern obendrauf noch einen Bonus vom Finanzamt. Wenn du diesen Topf ignorierst, lässt du bares Geld liegen. Ein VL-Test hilft dir, den Überblick zu behalten und die richtige Entscheidung zu treffen.
Gerade in Zeiten, in denen die Zinsen schwanken und die Inflation dein Erspartes angreift, ist es wichtiger denn je, jeden Cent sinnvoll zu nutzen. Die VL sind ein einfacher Weg, um langfristig Vermögen aufzubauen, ohne dass du dafür viel tun musst. Du musst nur einmal einen Vertrag abschließen und deinen Arbeitgeber informieren.
Unser Ratgeber führt dich Schritt für Schritt durch das Thema. Wir erklären dir die Grundlagen, zeigen dir die Unterschiede zwischen den Anlageformen und geben dir konkrete Tipps, wie du den für dich besten VL-Vertrag findest. Am Ende weißt du genau, was zu tun ist, um das Maximum aus deinem Geld herauszuholen.
Der folgende VL-Test ist kein klassischer Test mit Punkten, sondern eine umfassende Entscheidungshilfe. Wir vergleichen die Optionen für dich und zeigen dir, worauf es wirklich ankommt. So bist du bestens vorbereitet, um deine Finanzen selbst in die Hand zu nehmen.
Die Grundlagen: Was sind vermögenswirksame Leistungen überhaupt?
Vermögenswirksame Leistungen sind ein fester Bestandteil vieler Arbeitsverträge in Deutschland. Sie sind im Fünften Vermögensbildungsgesetz (5. VermBG) geregelt. Der Grundgedanke ist simpel: Der Staat möchte, dass Arbeitnehmer:innen nicht nur konsumieren, sondern auch sparen und Vermögen aufbauen. Dafür gibt es einen Anreiz in Form von Zuschüssen.
Konkret bedeutet das: Dein Arbeitgeber zahlt einen bestimmten Betrag, meist zwischen 6,65 und 40 Euro pro Monat, direkt in einen Sparvertrag deiner Wahl. Das kann ein Bausparvertrag, ein Aktienfonds oder ein Banksparplan sein. Wichtig ist, dass du diesen Vertrag selbst abschließt und deinem Arbeitgeber die Vertragsdaten mitteilst.
Der Staat unterstützt dieses Sparen mit der Arbeitnehmersparzulage. Diese Zulage gibt es allerdings nicht für jede Anlageform und sie ist an bestimmte Einkommensgrenzen gekoppelt. Für einen Fondssparplan liegt die Grenze für Alleinstehende bei einem zu versteuernden Jahreseinkommen von rund 20.000 Euro, für Verheiratete bei rund 40.000 Euro. Bei einem Bausparvertrag gelten andere Grenzen.
Das Tolle an VL ist, dass sie nicht wie ein klassisches Sparbuch funktionieren. Du legst das Geld langfristig an, meist über sieben Jahre. Nach Ablauf der Sperrfrist kannst du frei über das angesparte Kapital verfügen. Bis dahin ist es vor dem Zugriff geschützt, was dich vor spontanen Ausgaben bewahrt und den Vermögensaufbau fördert.
Es gibt also keinen Grund, auf VL zu verzichten. Selbst wenn dein Arbeitgeber nicht verpflichtet ist, VL zu zahlen, haben viele Tarifverträge diese Leistung integriert. Ein Blick in deinen Arbeitsvertrag oder ein Gespräch mit der Personalabteilung schafft schnell Klarheit.
So funktioniert der VL-Test: Die verschiedenen Anlageformen im Vergleich
Wenn du dich für VL entscheidest, hast du die Qual der Wahl. Die drei gängigsten Anlageformen sind der Fondssparplan, der Bausparvertrag und der Banksparplan. Jede Variante hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, die du bei deinem persönlichen VL-Test berücksichtigen solltest.
Der Fondssparplan ist besonders beliebt, weil er die Chance auf hohe Renditen bietet. Du investierst dein Geld in Aktienfonds, die langfristig im Schnitt besser abschneiden als andere Anlageformen. Allerdings ist das Risiko höher, da Kurse schwanken können. Für Anleger:innen mit einem langen Anlagehorizont ist das eine gute Wahl.
Der Bausparvertrag ist die konservative Alternative. Du sparst zunächst Geld an, um dir später ein zinsgünstiges Darlehen für den Hausbau oder eine Wohnungsmodernisierung zu sichern. Die Rendite ist geringer, aber dafür ist die Planung sicher. Zudem gibt es die staatliche Wohnungsbauprämie, die du zusätzlich zur Arbeitnehmersparzulage beantragen kannst.
Der Banksparplan ist die einfachste Form, aber auch die mit der geringsten Rendite. Du legst dein Geld auf einem separaten Konto an und erhältst dafür Zinsen. Da die Zinsen in den letzten Jahren stark gesunken sind, lohnt sich diese Variante nur noch selten. Viele Banken bieten diese Produkte gar nicht mehr an.
Unser VL-Test zeigt dir, dass es keine pauschale Antwort gibt. Deine Entscheidung hängt von deinen Zielen ab: Möchtest du langfristig Vermögen aufbauen und bist bereit, Kursschwankungen zu akzeptieren? Dann ist der Fondssparplan ideal. Suchst du Sicherheit und planst eine Immobilie? Dann ist der Bausparvertrag die bessere Wahl.
Kosten und Gebühren: Was der VL-Test über die Anbieter verrät
Ein wichtiger Punkt beim VL-Test sind die Kosten. Denn Gebühren schmälern deine Rendite und können den Vorteil der staatlichen Zulage schnell zunichtemachen. Deshalb solltest du die Konditionen der verschiedenen Anbieter genau vergleichen, bevor du einen Vertrag unterschreibst.
Bei Fondssparplänen fallen in der Regel Ausgabeaufschläge und laufende Verwaltungsgebühren an. Der Ausgabeaufschlag ist ein einmaliger Betrag, der beim Kauf der Fondsanteile anfällt. Er kann bis zu fünf Prozent betragen, lässt sich aber oft durch den Abschluss über einen Online-Broker oder eine Direktbank reduzieren. Die laufenden Kosten, die sogenannte Total Expense Ratio (TER), liegen je nach Fonds zwischen 0,5 und 2 Prozent pro Jahr.
Bausparverträge sind in der Regel kostenfrei, was die Verwaltung angeht. Dafür sind die Zinsen, die du auf dein angespartes Kapital bekommst, niedriger als bei anderen Anlagen. Die eigentlichen Kosten entstehen erst, wenn du das Darlehen in Anspruch nimmst. Dann zahlst du einen Darlehenszins, der bei Vertragsabschluss festgelegt wird.
Banksparpläne haben oft keine hohen Gebühren, aber die Zinsen sind aktuell so niedrig, dass sich das Sparen kaum lohnt. Einige Banken verlangen zudem Kontoführungsgebühren, die du unbedingt in deinen VL-Test einbeziehen solltest. Ein Anbieter mit hohen Gebühren kann den Vorteil der Arbeitnehmersparzulage komplett auffressen.
Achte also nicht nur auf die Rendite, sondern auch auf die Kostenstruktur. Ein guter VL-Vertrag zeichnet sich durch niedrige Gebühren und eine transparente Kostenaufstellung aus. Frage im Zweifel direkt beim Anbieter nach und lass dir alle Kosten schriftlich geben.
Worauf du beim VL-Test besonders achten solltest
Bevor du dich für einen VL-Vertrag entscheidest, solltest du einige Kriterien prüfen. Der VL-Test ist mehr als nur ein Blick auf die Rendite. Es geht darum, den Vertrag zu finden, der zu deiner Lebenssituation und deinen finanziellen Zielen passt.
Zunächst solltest du prüfen, ob du überhaupt Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage hast. Das hängt von deinem Einkommen ab. Liegst du über den Grenzen, bekommst du keine Zulage, aber die VL vom Arbeitgeber fließen trotzdem. In diesem Fall kann ein Fondssparplan mit höherer Rendite interessanter sein, da du nicht auf die staatliche Förderung angewiesen bist.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Laufzeit und die damit verbundene Sperrfrist. Die gesetzliche Sperrfrist beträgt sieben Jahre. Das bedeutet, du kommst in dieser Zeit nicht an dein Geld, es sei denn, du nutzt eine der gesetzlichen Ausnahmen, wie den Kauf einer selbst genutzten Immobilie. Überlege dir also gut, ob du das Geld in den nächsten Jahren nicht dringend brauchst.
Achte außerdem auf die Flexibilität des Vertrags. Kannst du die Höhe deiner Einzahlungen ändern? Ist eine Kündigung vor Ablauf der Sperrfrist möglich, auch wenn du dann die Zulage zurückzahlen musst? Diese Fragen solltest du vor Vertragsabschluss klären, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Zu guter Letzt: Vergleiche die Anbieter. Es gibt spezielle VL-Rechner im Internet, die dir helfen, die Konditionen gegenüberzustellen. Achte dabei nicht nur auf die Zinsen, sondern auch auf die Bonität des Anbieters und die Bewertungen anderer Kund:innen. Ein seriöser Anbieter ist die Basis für eine erfolgreiche Geldanlage.
Typische Fehler beim VL-Sparen und wie du sie vermeidest
Viele Arbeitnehmer:innen machen beim Thema VL unnötige Fehler, die sie Geld kosten. Der häufigste Fehler ist, das Angebot des Arbeitgebers gar nicht erst zu nutzen. Viele wissen gar nicht, dass sie Anspruch auf VL haben, oder scheuen den Aufwand, einen Vertrag abzuschließen. Das ist schade, denn so verschenkst du bares Geld.
Ein weiterer Fehler ist, den Vertrag nach der Sperrfrist einfach weiterlaufen zu lassen, ohne die Konditionen zu überprüfen. Gerade bei Banksparplänen kann es sein, dass die Zinsen nach einigen Jahren gesenkt werden. Ein regelmäßiger VL-Test, also ein Vergleich der aktuellen Konditionen, hilft dir, den Vertrag zu kündigen und in ein besseres Produkt zu wechseln.
Viele vergessen auch, die Arbeitnehmersparzulage zu beantragen. Die Zulage wird nicht automatisch ausgezahlt, sondern muss im Rahmen der Einkommensteuererklärung beantragt werden. Wenn du keine Steuererklärung machst, bekommst du das Geld vom Staat nicht. Das ist ein klassischer Anfängerfehler, den du unbedingt vermeiden solltest.
Ein weiterer Punkt ist die Wahl der falschen Anlageform. Wer kurz vor dem Ruhestand steht und noch einen langfristigen Fondssparplan abschließt, geht ein unnötiges Risiko ein. Umgekehrt ist ein Bausparvertrag für junge Menschen, die erst in 20 Jahren eine Immobilie kaufen wollen, oft nicht die renditestärkste Lösung. Passe deine Anlage an deinen Lebenszyklus an.
Zu guter Letzt: Lass dich nicht von hohen Provisionen blenden. Manche Banken und Vermittler bieten VL-Verträge an, die auf den ersten Blick attraktiv wirken, aber versteckte Kosten haben. Lies das Kleingedruckte und scheue dich nicht, nachzufragen. Ein guter Berater nimmt sich Zeit für deine Fragen und erklärt dir alle Details.
Dein Fahrplan: So setzt du den VL-Test in die Tat um
Du hast dich jetzt umfassend informiert und weißt, worauf es ankommt. Jetzt ist es an der Zeit, aktiv zu werden. Der erste Schritt ist, zu klären, ob dein Arbeitgeber VL zahlt. Schau in deinen Arbeitsvertrag oder frage in der Personalabteilung nach. Oft ist die Zahlung in Tarifverträgen geregelt.
Wenn dein Arbeitgeber VL zahlt, ist der nächste Schritt die Wahl der Anlageform. Nutze unseren VL-Test als Orientierung: Überlege dir, ob du eher sicher sparen möchtest oder bereit bist, für eine höhere Rendite ein Risiko einzugehen. Informiere dich bei verschiedenen Banken und Sparkassen über die aktuellen Konditionen.
Sobald du dich für einen Vertrag entschieden hast, schließt du ihn ab und gibst deinem Arbeitgeber die Vertragsdaten. Das geht meist formlos per Formular. Dein Arbeitgeber überweist dann den vereinbarten Betrag direkt an die Bank oder Fondsgesellschaft. Du musst dich um nichts weiter kümmern.
Vergiss nicht, die Arbeitnehmersparzulage zu beantragen. Dafür musst du in deiner Einkommensteuererklärung die Anlage VL ausfüllen. Die Daten dafür findest du auf deiner jährlichen Bescheinigung von der Bank. Die Zulage wird dir dann vom Finanzamt auf dein Konto überwiesen.
Und dann? Dann lässt du den Vertrag einfach laufen. Überprüfe aber regelmäßig, mindestens einmal im Jahr, die Konditionen. Wenn du einen besseren Anbieter findest, kannst du den Vertrag nach Ablauf der Sperrfrist kündigen und das Geld in einen neuen Vertrag umschichten. So holst du das Maximum aus deinen vermögenswirksamen Leistungen heraus.
VL-Test 2026: Ein Blick in die Zukunft und die staatliche Förderung
Der VL-Test 2026 zeigt, dass sich das Thema weiterentwickelt. Die Bundesregierung hat in der Vergangenheit immer wieder über eine Reform der vermögenswirksamen Leistungen nachgedacht. Ziel ist es, die Förderung attraktiver zu machen und mehr Menschen zum Sparen zu bewegen. Es bleibt spannend, welche Änderungen in den nächsten Jahren kommen.
Ein Trend ist die Digitalisierung. Immer mehr Banken bieten ihre VL-Verträge komplett online an. Das macht den Abschluss einfacher und die Kosten oft günstiger. Auch die Verwaltung läuft digital, was dir Zeit und Papierkram spart. Ein moderner VL-Test sollte diese digitalen Angebote unbedingt berücksichtigen.
Die staatliche Förderung ist ein zentraler Baustein des VL-Sparens. Die Arbeitnehmersparzulage beträgt für Fonds rund 20 Prozent deiner Einzahlungen, maximal 80 Euro pro Jahr für Alleinstehende. Bei Bausparverträgen sind es rund 9 Prozent, maximal 43 Euro pro Jahr. Diese Beträge sind seit Jahren stabil, aber es ist möglich, dass sie in der Zukunft angepasst werden.
Auch die Einkommensgrenzen sind ein Thema. Sie wurden in der Vergangenheit mehrfach erhöht, um mehr Menschen die Förderung zu ermöglichen. Ob das in Zukunft so bleibt, hängt von der politischen Lage ab. Es ist also ratsam, sich regelmäßig zu informieren und den eigenen Anspruch zu prüfen.
Unser Fazit: Vermögenswirksame Leistungen sind und bleiben eine attraktive Möglichkeit, um mit wenig Aufwand Vermögen aufzubauen. Der VL-Test 2026 zeigt, dass es sich lohnt, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Die Kombination aus Arbeitgeberzuschuss und staatlicher Zulage ist einzigartig in Deutschland und sollte von niemandem ignoriert werden.
Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.
Häufige Fragen
Du kannst deinen VL-Vertrag in der Regel einfach mitnehmen. Du musst nur deinem neuen Arbeitgeber die Vertragsdaten mitteilen. Er zahlt dann die vereinbarten Leistungen an deinen bestehenden Vertrag weiter.
Eine vorzeitige Kündigung ist nur in bestimmten Ausnahmefällen möglich, zum Beispiel beim Kauf einer selbst genutzten Immobilie oder bei Arbeitslosigkeit. In diesem Fall musst du die erhaltene Arbeitnehmersparzulage allerdings zurückzahlen.
VL sind eine kurzfristige Sparform mit einer Laufzeit von sieben Jahren. Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist eine langfristige Form der Altersabsicherung. Beide können parallel laufen, haben aber unterschiedliche steuerliche und rechtliche Rahmenbedingungen.
Nein, du musst die Zulage aktiv beantragen. Das machst du, indem du die Anlage VL in deiner Einkommensteuererklärung ausfüllst. Die Bank stellt dir dafür eine jährliche Bescheinigung aus.
Nein, vermögenswirksame Leistungen sind an ein Arbeitsverhältnis gekoppelt. Selbstständige und Freiberufler:innen können keine VL erhalten, da es keinen Arbeitgeber gibt, der den Zuschuss zahlt.
Das hängt von deinen Zielen ab. Wenn du langfristig hohe Renditen möchtest, ist ein Fondssparplan ideal. Wenn du sicher sparen und eine Immobilie finanzieren möchtest, ist ein Bausparvertrag die bessere Wahl. Vergleiche die Konditionen und nutze unseren Ratgeber als Entscheidungshilfe.
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