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MagazineFinanzenInvestieren Rohstoffe einfach erklärt
FinanzbildungInvestieren10 Min.

Rohstoffe einfach erklärt: So profitierst du von Öl, Gold & Co.

Rohstoffe sind die Basis unseres Alltags, vom Benzin im Tank bis zum Kupfer im Handy. Als Investment können sie dein Portfolio stabilisieren, aber sie funktionieren anders als Aktien. Hier bekommst du das Basiswissen, um fundiert zu entscheiden, ob Rohstoffe zu dir passen.

BasiswissenInvestierenPortfolio
Brauche ich das?
Nicht zwingend.
Rohstoffe sind eine Ergänzung, kein Pflichtbaustein.
Wie funktioniert das?
Über Preise.
Angebot und Nachfrage bestimmen den Wert.
Ist das riskant?
Ja, stark.
Preise schwanken oft heftiger als bei Aktien.
Wie starte ich?
Mit ETFs.
Breit gestreut und kostengünstig für Einsteiger.

Warum Rohstoffe auch dein Leben betreffen

Du stehst morgens unter der Dusche, das Wasser wird erwärmt, oft mit Gas oder Strom aus Kohle oder Wind. Du fährst zur Arbeit, dein Auto braucht Benzin oder Strom, der aus Rohstoffen gewonnen wird. Dein Smartphone enthält seltene Erden, dein Laptop Kupfer und dein Fahrrad Aluminium. Rohstoffe sind kein abstraktes Börsenthema, sie sind der unsichtbare Motor deines Alltags.

Wenn die Preise für Öl, Gas oder Weizen steigen, merkst du das an der Tankstelle, im Supermarkt und bei deiner Stromrechnung. Diese Preissteigerungen nennt man Inflation. Wer versteht, wie Rohstoffpreise entstehen, versteht also auch besser, warum dein Geld manchmal weniger wert wird. Dieses Wissen hilft dir, alltägliche Kosten einzuordnen und klügere Kaufentscheidungen zu treffen.

Für Anleger sind Rohstoffe interessant, weil sie sich oft anders entwickeln als Aktien oder Anleihen. Wenn die Wirtschaft schwächelt, sinken zwar viele Aktienkurse, aber Gold wird oft als sicherer Hafen gekauft. Das bedeutet: Rohstoffe können helfen, dein Portfolio stabiler zu machen. Sie sind wie ein Gegengewicht, das bei Turbulenzen an den Finanzmärkten für etwas Ruhe sorgen kann.

Allerdings ist das kein Automatismus. Rohstoffe sind keine Zauberei, sondern echte Güter mit echten Produktionskosten und echten Nutzern. Ihr Preis hängt von Faktoren ab, die du vielleicht aus den Nachrichten kennst: Wetter, Kriege, politische Entscheidungen oder neue Technologien. Wer das versteht, kann besser einschätzen, wann Rohstoffe teuer oder billig sind.

~50%
des DAX-Umsatzes hängt direkt oder indirekt an Rohstoffen.
24/7
wird an Rohstoffbörsen gehandelt, fast rund um die Uhr.
3 Kategorien
Energie, Metalle und Agrarprodukte bilden die Hauptgruppen.

Was sind Rohstoffe überhaupt? Eine einfache Definition

Rohstoffe sind natürliche Ressourcen, die noch nicht verarbeitet wurden. Man gräbt sie aus der Erde, erntet sie oder fördert sie aus dem Boden. Beispiele sind Erdöl, Eisenerz, Weizen, Gold oder Holz. Sie sind die Grundzutaten für alles, was wir produzieren: vom Brot bis zum Auto. In der Finanzwelt nennt man sie auch Commodities.

Man teilt Rohstoffe in drei große Gruppen ein. Die erste Gruppe ist Energie, dazu gehören Öl, Gas und Kohle. Die zweite Gruppe sind Metalle, zum Beispiel Gold, Silber, Kupfer oder Aluminium. Die dritte Gruppe sind Agrarrohstoffe, also landwirtschaftliche Produkte wie Weizen, Mais, Kaffee oder Schweinefleisch. Jede Gruppe hat eigene Regeln und eigene Preistreiber.

Der Preis eines Rohstoffs entsteht durch Angebot und Nachfrage. Wenn es eine Dürre gibt, wird weniger Weizen geerntet, das Angebot sinkt, der Preis steigt. Wenn viele Länder mehr Öl fördern, steigt das Angebot, der Preis sinkt. Hinzu kommen Spekulationen: Händler wetten auf zukünftige Preise, was die Schwankungen verstärken kann.

Wichtig zu wissen: Du kannst Rohstoffe nicht einfach so kaufen wie Aktien. Du bekommt kein Zertifikat, sondern müsstest das Öl oder das Gold physisch lagern. Das ist unpraktisch und teuer. Deshalb gibt es für Anleger spezielle Wege, um an Rohstoffpreisen teilzuhaben, ohne ein Lagerhaus zu mieten. Diese Wege schauen wir uns gleich an.

So funktioniert der Handel mit Rohstoffen an der Börse

Der Handel mit Rohstoffen findet an speziellen Börsen statt, zum Beispiel in Chicago, London oder Shanghai. Dort werden nicht nur echte Fässer Öl gehandelt, sondern vor allem Verträge auf zukünftige Lieferungen. Diese Verträge nennt man Futures. Ein Future ist eine Vereinbarung, eine bestimmte Menge eines Rohstoffs zu einem festen Preis an einem festen Datum zu kaufen oder zu verkaufen.

Für dich als Privatanleger sind Futures meist zu kompliziert und zu riskant, weil sie mit Hebeln arbeiten. Ein Hebel bedeutet, dass du mit wenig Geld große Positionen kontrollierst, aber auch schnell viel verlieren kannst. Deshalb nutzen die meisten Privatanleger andere Produkte: Exchange Traded Funds, kurz ETFs, oder Exchange Traded Commodities, kurz ETCs.

Ein ETF auf Rohstoffe bildet einen Index nach, zum Beispiel einen Korb aus verschiedenen Rohstoffen. Du kaufst also einen Anteil an vielen Rohstoffen gleichzeitig. Das senkt das Risiko, weil nicht alles von einem einzigen Rohstoff abhängt. Ein ETC funktioniert ähnlich, ist aber rechtlich anders aufgebaut, weil Rohstoffe keine Dividenden zahlen und anders besichert werden müssen.

Es gibt auch Aktien von Unternehmen, die Rohstoffe fördern, zum Beispiel Ölkonzerne oder Minenbetreiber. Wenn der Ölpreis steigt, steigen oft auch die Gewinne dieser Firmen, und ihre Aktienkurse ziehen nach. Das ist eine indirekte Möglichkeit, von Rohstoffen zu profitieren, aber du kaufst dann eben ein Unternehmen mit all seinen Risiken, nicht den Rohstoff selbst.

Was kostet dich der Einstieg in Rohstoffe?

Die Kosten für Rohstoff-Investments sind unterschiedlich und hängen vom gewählten Produkt ab. Bei ETFs und ETCs zahlst du eine laufende Gebühr, die sogenannte Total Expense Ratio, kurz TER. Diese Gebühr wird jährlich von deinem Investment abgezogen und deckt die Verwaltungskosten ab. Sie liegt bei Rohstoff-ETFs oft etwas höher als bei Aktien-ETFs, weil die Abbildung komplexer ist.

Zusätzlich fallen bei jedem Kauf und Verkauf Transaktionskosten an. Das ist die Gebühr, die deine Bank oder dein Broker für die Ausführung des Auftrags verlangt. Diese Kosten sind einmalig, aber sie summieren sich, wenn du häufig handelst. Deshalb ist ein langfristiger Ansatz bei Rohstoffen oft sinnvoller als ständiges Kaufen und Verkaufen.

Ein wichtiger Punkt ist die sogenannte Rollrendite. Viele Rohstoff-ETFs kaufen keine echten Rohstoffe, sondern Futures. Wenn diese Futures auslaufen, müssen sie durch neue ersetzt werden. Das nennt man Rollen. Je nach Marktlage kann das zusätzliche Kosten verursachen oder Gewinne bringen. Diese Effekte sind schwer vorherzusagen und machen Rohstoff-ETFs komplexer als sie auf den ersten Blick scheinen.

Achte außerdem auf den Unterschied zwischen physisch besicherten und swap-basierten Produkten. Physisch besicherte ETCs, zum Beispiel für Gold, lagern das echte Metall in Tresoren. Swap-basierte Produkte bilden die Preisentwicklung über Tauschgeschäfte ab. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, aber für Einsteiger ist die physische Besicherung oft verständlicher und sicherer.

Worauf du bei der Auswahl unbedingt achten solltest

Bevor du in Rohstoffe investierst, solltest du dir über deine Ziele klar werden. Willst du dich gegen Inflation absichern? Dann könnte Gold interessant sein. Willst du von der Energiewende profitieren? Dann sind Kupfer oder Lithium relevant, weil sie für Elektroautos und Windräder gebraucht werden. Es gibt nicht das eine richtige Rohstoff-Investment, es kommt auf deine persönliche Situation an.

Prüfe immer die Zusammensetzung des Produkts. Ein ETF auf einen breiten Rohstoffindex enthält vielleicht 20 verschiedene Rohstoffe, von Aluminium bis Zucker. Das ist gut zur Diversifikation. Ein einzelner Rohstoff wie Kaffee ist dagegen sehr spekulativ, weil der Preis von Wetter und Ernten abhängt. Für Einsteiger ist ein breiter Korb meist die bessere Wahl.

Achte auf die Währung. Viele Rohstoffe werden in US-Dollar gehandelt. Wenn der Dollar stark ist, können Rohstoffe für dich als Euro-Anleger teurer werden, auch wenn der Rohstoffpreis selbst gleich bleibt. Dieser Wechselkurseffekt kann deine Rendite beeinflussen, ist aber schwer vorherzusagen. Du solltest dir bewusst sein, dass du also immer auch ein Währungsrisiko trägst.

Schließlich solltest du die Liquidität prüfen. Das bedeutet: Wie leicht kannst du dein Investment wieder verkaufen? Große ETFs auf Gold oder Öl haben ein hohes Handelsvolumen, du bekommst also schnell einen fairen Preis. Bei exotischen Rohstoffen oder kleinen Fonds kann das schwieriger sein. Im Zweifel bleibst du bei Produkten, die ein hohes Handelsvolumen haben und schon länger am Markt sind.

Typische Fehler, die du als Einsteiger vermeiden solltest

Der häufigste Fehler ist, zu viel Geld in einen einzelnen Rohstoff zu stecken. Wenn du alles auf Gold setzt und der Goldpreis fällt, verlierst du stark. Rohstoffe sind von Natur aus volatil, das heißt, ihre Preise schwanken stark. Eine breite Streuung über mehrere Rohstoffe oder eine Kombination mit Aktien und Anleihen reduziert dieses Risiko erheblich.

Ein zweiter Fehler ist das Timing. Viele Anleger kaufen Rohstoffe, wenn die Preise bereits stark gestiegen sind, zum Beispiel nach einer Ölkrise. Sie hoffen auf weitere Gewinne, aber oft folgt eine Korrektur. Versuche nicht, den perfekten Zeitpunkt zu treffen. Stattdessen kannst du regelmäßig einen festen Betrag investieren, das nennt man Sparplan. So glättest du die Kursschwankungen über die Zeit.

Ein dritter Fehler ist, die Kosten zu ignorieren. Manche Rohstoff-Produkte haben hohe Gebühren, die deine Rendite über Jahre schmälern. Vergleiche die TER verschiedener ETFs und ETCs, bevor du dich entscheidest. Auch die Transaktionskosten deines Brokers solltest du kennen. Ein scheinbar günstiger Kauf kann durch versteckte Gebühren teuer werden.

Ein vierter Fehler ist, Rohstoffe als kurzfristige Spekulation zu sehen. Wenn du in Rohstoffe investierst, solltest du einen Horizont von mindestens fünf bis zehn Jahren haben. Kurzfristig können die Preise stark schwanken, und du könntest in Panik geraten und zu einem ungünstigen Zeitpunkt verkaufen. Rohstoffe sind eine langfristige Beimischung, kein schnelles Geld.

Dein konkreter Fahrplan für den Einstieg in Rohstoffe

Schritt eins: Überprüfe deine finanzielle Basis. Bevor du in Rohstoffe investierst, solltest du einen Notgroschen von etwa drei Monatsgehältern auf einem Tagesgeldkonto haben. Außerdem solltest du keine Schulden mit hohen Zinsen haben. Investiere nur Geld, das du langfristig nicht brauchst. Rohstoffe sind kein Ersatz für ein sicheres Fundament.

Schritt zwei: Entscheide dich für die Anlageform. Für die meisten Einsteiger ist ein breit gestreuter Rohstoff-ETF die beste Wahl. Er ist einfach zu kaufen, kostengünstig und reduziert das Risiko. Wenn du speziell auf Gold setzen willst, ist ein physisch besicherter Gold-ETC eine gute Option. Vermeide komplizierte Produkte wie Optionsscheine oder Futures, solange du dich nicht sehr gut auskennst.

Schritt drei: Lege den Anteil an deinem Portfolio fest. Eine Faustregel besagt, dass Rohstoffe etwa fünf bis zehn Prozent deines gesamten Anlagevermögens ausmachen sollten. Das klingt wenig, aber wegen der hohen Schwankungen reicht das aus, um einen positiven Effekt zu erzielen. Wenn du unsicher bist, starte mit einem kleineren Betrag und erhöhe später, wenn du dich wohler fühlst.

Schritt vier: Richte einen Sparplan ein oder kaufe einmalig. Ein Sparplan auf einen Rohstoff-ETF ist ideal, weil du regelmäßig investierst und von Durchschnittskosten profitierst. Du musst nicht den perfekten Zeitpunkt kennen. Nach dem Kauf solltest du dein Investment regelmäßig, zum Beispiel einmal im Jahr, überprüfen. Aber vermeide es, bei jeder Schlagzeile zu reagieren. Bleib ruhig und denke langfristig.

Rohstoffe und deine Steuern: Was du wissen solltest

In Deutschland unterliegen Gewinne aus Rohstoff-ETFs und ETCs der Abgeltungsteuer. Das bedeutet, dass auf deine Gewinne rund 25 Prozent Steuer plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer anfallen. Diese Steuer wird automatisch von deiner Bank einbehalten und an das Finanzamt abgeführt. Du musst dich also nicht selbst darum kümmern, aber du solltest es wissen.

Es gibt einen wichtigen Unterschied bei physisch besicherten Gold-ETCs. Wenn das Gold tatsächlich in einem Tresor liegt, gilt der Verkauf nach einer Haltedauer von mehr als einem Jahr als steuerfrei. Das liegt daran, dass Gold als privates Veräußerungsgeschäft eingestuft wird. Diese Regelung gilt aber nur für physisch besicherte Produkte, nicht für andere Rohstoff-ETFs.

Bei Aktien von Rohstoffunternehmen gelten die gleichen Regeln wie bei anderen Aktien. Gewinne aus dem Verkauf sind steuerpflichtig, aber es gibt einen Sparerpauschbetrag von rund 1.000 Euro pro Person und Jahr. Wenn deine Gewinne unter diesem Betrag liegen, zahlst du keine Steuern. Du solltest deinen Freistellungsauftrag bei deiner Bank einrichten, damit dieser Betrag automatisch berücksichtigt wird.

Die steuerlichen Regeln können sich ändern, und sie sind komplex. Wenn du größere Beträge investierst oder unsicher bist, solltest du einen Steuerberater konsultieren. Für die meisten Einsteiger mit kleinen bis mittleren Beträgen reicht es jedoch, die Grundlagen zu kennen und den Freistellungsauftrag zu nutzen. Wichtig ist, dass du die Steuern nicht ignorierst, sondern einplanst.

Deine nächsten Schritte: Wissen vertiefen und starten

Du hast jetzt die Grundlagen, um Rohstoffe einzuordnen. Der nächste Schritt ist, dein Wissen zu vertiefen. Lies unabhängige Finanzblogs, schaue dir die Webseiten großer ETF-Anbieter an und vergleiche Produkte. Achte darauf, dass die Quellen seriös sind und keine Verkaufsabsichten haben. Je mehr du weißt, desto sicherer wirst du bei deiner Entscheidung.

Bevor du kaufst, öffne ein Depot bei einem Broker, der günstige Konditionen für Sparpläne bietet. Viele Neobroker haben niedrige Gebühren und eine einfache App. Vergleiche die Kosten für den Handel mit ETFs und ETCs. Achte auch auf die Sicherheit: Dein Broker sollte einer deutschen oder europäischen Aufsicht unterliegen, damit dein Geld geschützt ist.

Starte klein und lerne durch Erfahrung. Du musst nicht sofort tausende Euro investieren. Ein monatlicher Sparplan über 50 oder rund 100 Euro reicht völlig aus, um ein Gefühl für die Schwankungen zu bekommen. Beobachte, wie dein Investment auf Nachrichten reagiert, und notiere deine Gedanken. Diese Erfahrung ist wertvoller als jedes Buch.

Denke daran: Rohstoffe sind nur ein Baustein in deinem Portfolio. Sie sollten niemals dein ganzes Vermögen ausmachen. Kombiniere sie mit breit gestreuten Aktien-ETFs und einem sicheren Tagesgeldkonto. So baust du ein solides Fundament, das auch Krisen übersteht. Mit diesem Wissen bist du gut vorbereitet, um deine ersten Schritte in die Welt der Rohstoffe zu gehen.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Kannst du Kursschwankungen von 30% aussitzen?
Hast du schon ein Aktien- oder ETF-Depot?
Willst du nur einen kleinen Teil deines Geldes riskieren?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Nein, Rohstoffe sind keine sichere Geldanlage. Ihre Preise schwanken stark und können in kurzer Zeit deutlich fallen. Sie eignen sich als Beimischung im Portfolio, aber nicht als alleinige Anlage. Eine breite Streuung über verschiedene Anlageklassen ist wichtig.

Das ist sehr unwahrscheinlich. Rohstoffpreise sind volatil, aber langfristig sind die Renditen oft moderat. Wer auf schnelle Gewinne hofft, geht hohe Risiken ein und kann viel Geld verlieren. Besser ist ein langfristiger, geduldiger Ansatz mit kleinen Beträgen.

Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds, der einen Index nachbildet und rechtlich ein Sondervermögen ist. Ein ETC ist ein börsengehandeltes Wertpapier, das wie eine Anleihe funktioniert und durch den Rohstoff besichert ist. Für Rohstoffe werden oft ETCs verwendet, weil sie rechtlich einfacher sind.

Eine Faustregel ist, etwa fünf bis zehn Prozent deines Anlagevermögens in Rohstoffe zu stecken. Das reicht, um von der Preisentwicklung zu profitieren, ohne dein Portfolio zu stark zu gefährden. Wichtig ist, dass du nur Geld investierst, das du langfristig nicht brauchst.

Das kann niemand sicher vorhersagen. Viele Experten sehen Kupfer und Lithium wegen der Energiewende positiv, aber auch hier gibt es Risiken. Gold wird oft als Inflationsschutz gesehen. Am sichersten ist ein breit gestreuter Korb, der viele verschiedene Rohstoffe enthält.

Nein, als Privatanleger musst du das nicht. Wenn du in ETFs oder ETCs investierst, übernimmt der Anbieter die Lagerung. Physisches Gold oder Silber kannst du kaufen, aber dann musst du es sicher aufbewahren, zum Beispiel in einem Bankschließfach. Das ist aber eher etwas für fortgeschrittene Anleger.

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SR

StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 30.08.2026, nächste Prüfung: 02/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.