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MagazineFinanzenInvestieren Rohstoffe 2026
FinanzbildungInvestieren12 Min.

Rohstoffe 2026: Dein Einstieg in die Welt der Sachwerte

Ob Benzin, Kupfer oder Weizen: Rohstoffe stecken in fast jedem Produkt. 2026 könnten sie für dein Depot wichtiger werden, denn sie schützen vor Inflation und profitieren von globalen Trends.

SachwerteETF-SparplanInflation
Brauche ich das?
Nein, aber sinnvoll.
Rohstoffe sind eine Beimischung, kein Muss.
Wie einsteigen?
Per ETF-Sparplan.
So streust du Risiko ohne Einzelkäufe.
Was kostet es?
Wenig Gebühren.
ETF-Kosten liegen unter aktiven Fonds.

Warum Rohstoffe auch dich betreffen

Wenn du tankst, heizt du oder isst du Brot, dann hast du direkt mit Rohstoffen zu tun. Der Preis für Benzin folgt dem Ölpreis, der Strompreis hängt an Gas und Kohle, und dein Frühstücksbrot wird teurer, wenn die Weizenernte schlecht ausfällt. Du zahlst also jeden Tag Rohstoffpreise, ohne dass du es bewusst merkst. Das ist der erste Grund, warum das Thema für dich relevant ist, auch wenn du kein Börsenprofi bist.

Der zweite Grund ist dein Geld. Wenn die Preise für Energie und Nahrung steigen, dann sinkt die Kaufkraft deines Ersparten. Das nennt man Inflation. Rohstoffe sind oft das Gegenteil: Wenn die Inflation steigt, dann steigen oft auch die Preise für Öl, Gold oder Kupfer. Wer also einen Teil seines Geldes in Rohstoffe investiert, kann einen Teil der Kaufkraftverluste ausgleichen. Das ist ein einfaches Prinzip, das du dir merken solltest.

Der dritte Grund ist die Weltwirtschaft. 2026 wird die Nachfrage nach bestimmten Rohstoffen voraussichtlich weiter steigen. Elektroautos brauchen Lithium und Kobalt, Windräder brauchen Stahl und Kupfer, und die wachsende Weltbevölkerung braucht Dünger und Getreide. Diese Trends sind nicht neu, aber sie werden stärker. Wenn du verstehst, wie diese Zusammenhänge funktionieren, kannst du bessere Entscheidungen für dein Geld treffen.

Du musst kein Experte werden, um von diesem Wissen zu profitieren. Es reicht, wenn du die Grundlagen verstehst und ein paar einfache Regeln befolgst. Dieser Artikel führt dich Schritt für Schritt durch das Thema. Am Ende weißt du, ob Rohstoffe zu dir passen und wie du konkret vorgehen kannst. Du wirst sehen, es ist weniger kompliziert, als du denkst.

~20 %
Anteil der Rohstoffe am Weltaktienindex MSCI ACWI
1,5-fach
So stark schwanken Rohstoffpreise im Schnitt mehr als Aktien
0,2 %
Typische jährliche Kostenquote für Rohstoff-ETFs

Was sind Rohstoffe überhaupt? Eine einfache Erklärung

Rohstoffe sind natürliche Ressourcen, die gefördert, geerntet oder abgebaut werden. Man teilt sie in vier große Gruppen ein. Die erste Gruppe sind die Energierohstoffe, dazu gehören Öl, Gas und Kohle. Die zweite Gruppe sind die Metalle, zum Beispiel Gold, Silber, Kupfer oder Eisenerz. Die dritte Gruppe sind die Agrarrohstoffe, also Weizen, Mais, Kaffee oder Zucker. Und die vierte Gruppe sind die sogenannten Soft Commodities, dazu zählen zum Beispiel Viehbestände oder Baumwolle.

Das Besondere an Rohstoffen ist, dass sie überall auf der Welt gleich sind. Ein Barrel Öl ist ein Barrel Öl, egal ob es in Texas oder in der Nordsee gefördert wurde. Deshalb werden Rohstoffe an Börsen gehandelt, und zwar standardisiert. Das bedeutet, es gibt feste Qualitätsstandards und Lieferbedingungen. Du kannst also nicht ein beliebiges Fass Öl kaufen, sondern nur ein Fass mit einer bestimmten Sorte und Qualität.

Für dich als Anleger ist wichtig zu wissen: Du kannst Rohstoffe nicht wie Aktien einfach so kaufen und ins Depot legen. Ein Fass Öl kannst du nicht zu Hause lagern, und eine Tonne Kupfer passt nicht in deinen Keller. Deshalb gibt es verschiedene Wege, wie du als Privatperson in Rohstoffe investieren kannst. Die gängigsten sind Fonds, ETFs und Zertifikate. Diese Produkte bilden die Preisentwicklung der Rohstoffe ab, ohne dass du sie physisch besitzen musst.

Ein weiterer wichtiger Begriff ist der Rohstoffpreis. Der Preis entsteht durch Angebot und Nachfrage. Wenn die Nachfrage steigt, zum Beispiel weil viele Länder Kupfer für den Stromnetzausbau brauchen, dann steigt der Preis. Wenn das Angebot knapp wird, zum Beispiel wegen einer Dürre in Australien, dann steigt der Preis ebenfalls. Umgekehrt fallen die Preise, wenn es ein Überangebot gibt oder die Nachfrage sinkt. Diese Dynamik solltest du im Hinterkopf behalten.

So funktionieren Rohstoff-Investments: Die wichtigsten Bausteine

Der einfachste Weg für Einsteiger ist ein ETF, das ist ein börsengehandelter Fonds. Ein Rohstoff-ETF bündelt viele verschiedene Rohstoffe oder einen einzelnen Rohstoff in einem Wertpapier. Du kaufst also ein einziges Produkt, das die Wertentwicklung eines Rohstoffkorbs abbildet. Das ist bequem, weil du dich nicht um die Lagerung kümmern musst und schon mit kleinen Beträgen einsteigen kannst.

Es gibt zwei Arten von Rohstoff-ETFs. Die erste Art bildet den Preis physisch ab, das ist vor allem bei Gold üblich. Hier kauft der Fonds tatsächlich Goldbarren und lagert sie in Tresoren. Die zweite Art bildet den Preis über Terminkontrakte ab. Das sind Verträge, die auf einen zukünftigen Preis setzen. Diese Methode ist bei Öl, Kupfer oder Agrarrohstoffen üblich, weil man diese Stoffe nicht praktisch lagern kann. Terminkontrakte sind etwas komplexer, aber für dich als Anleger reicht es zu wissen, dass es sie gibt.

Neben ETFs gibt es auch aktiv gemanagte Fonds. Hier entscheidet ein Fondsmanager, in welche Rohstoffe er investiert. Das kann Vorteile haben, weil der Manager flexibler reagieren kann. Allerdings sind diese Fonds meist teurer als ETFs, weil du die Arbeit des Managers bezahlst. Für Einsteiger sind ETFs oft die bessere Wahl, weil sie günstiger und transparent sind.

Eine dritte Möglichkeit sind Zertifikate. Das sind Schuldverschreibungen von Banken, die die Wertentwicklung eines Rohstoffs abbilden. Zertifikate haben aber ein zusätzliches Risiko: Wenn die Bank pleitegeht, verlierst du dein Geld. Deshalb solltest du als Einsteiger eher zu ETFs greifen, die dieses Emittentenrisiko nicht haben. ETFs sind in der Regel Sondervermögen, das heißt, dein Geld ist auch bei einer Fondspleite geschützt.

Was kostet dich ein Rohstoff-Investment? Ein Blick auf die Gebühren

Kosten sind beim Investieren wichtig, weil sie deine Rendite schmälern. Bei Rohstoff-ETFs gibt es zwei Arten von Kosten. Die erste ist die laufende Kostenquote, auch TER genannt. Sie liegt bei Rohstoff-ETFs meist zwischen 0,2 und 0,8 Prozent pro Jahr. Das klingt wenig, aber über viele Jahre summiert sich das. Ein ETF mit 0,2 Prozent ist also deutlich günstiger als einer mit 0,8 Prozent, wenn sie dieselbe Wertentwicklung haben.

Die zweite Kostenart sind die Handelskosten. Wenn du einen ETF kaufst oder verkaufst, zahlst du eine Ordergebühr an deine Bank oder deinen Broker. Diese Gebühr ist einmalig und hängt vom Anbieter ab. Bei Online-Brokern liegt sie oft zwischen 0 und 10 Euro pro Order. Wenn du einen Sparplan nutzt, also monatlich einen festen Betrag investierst, sind die Gebühren oft sehr niedrig oder sogar kostenlos. Das ist ein großer Vorteil für Einsteiger.

Zusätzlich gibt es bei Rohstoff-ETFs, die mit Terminkontrakten arbeiten, sogenannte Rollkosten. Diese entstehen, wenn der Fonds auslaufende Kontrakte durch neue ersetzt. Diese Kosten sind in der Wertentwicklung des ETFs bereits enthalten, du siehst sie also nicht direkt. Sie können die Rendite beeinflussen, vor allem bei Rohstoffen wie Öl oder Gas. Bei Gold-ETFs, die physisch lagern, gibt es diese Rollkosten nicht.

Du solltest also immer das Kleingedruckte lesen, bevor du investierst. Vergleiche die Kostenquoten verschiedener ETFs und achte auf die Handelsgebühren deines Brokers. Ein guter Anhaltspunkt ist, dass die Gesamtkosten deines Rohstoff-Investments unter einem Prozent pro Jahr liegen sollten. Wenn du das beachtest, bleibt mehr von deiner Rendite übrig. Und denk daran: Kosten sind der einzige Faktor, den du als Anleger sicher beeinflussen kannst.

Worauf du 2026 bei Rohstoffen achten solltest: Trends und Risiken

Das Jahr 2026 bringt einige besondere Entwicklungen mit sich, die du kennen solltest. Der wichtigste Trend ist die Energiewende. Deutschland und viele andere Länder investieren massiv in Windkraft, Solarenergie und Elektromobilität. Das erhöht die Nachfrage nach Kupfer, Lithium, Nickel und anderen Metallen. Diese Rohstoffe sind das Rückgrat der grünen Technologien. Wenn du in diese Metalle investierst, setzt du auf einen langfristigen Trend.

Ein zweiter Trend ist die geopolitische Unsicherheit. Konflikte und Handelsstreitigkeiten können die Lieferketten stören und Preise in die Höhe treiben. Das hat man in den letzten Jahren bei Öl und Gas gesehen. 2026 könnte diese Unsicherheit weiter anhalten. Rohstoffe können in solchen Zeiten als sicherer Hafen dienen, vor allem Gold. Gold wird traditionell in Krisen gekauft, weil es seinen Wert behält, wenn andere Anlagen fallen.

Ein dritter Punkt ist die Inflation. Viele Ökonomen erwarten, dass die Inflation in den kommenden Jahren höher bleibt als in der Zeit vor 2020. Das liegt an höheren Staatsausgaben, steigenden Löhnen und teureren Rohstoffen selbst. Wenn die Inflation steigt, steigen oft auch die Rohstoffpreise. Das macht Rohstoffe zu einem natürlichen Inflationsschutz. Du solltest aber wissen, dass dieser Schutz nicht immer sofort wirkt, sondern über einen längeren Zeitraum.

Neben den Chancen gibt es auch Risiken. Rohstoffpreise sind sehr volatil, das heißt, sie schwanken stark. Ein Preissturz von 20 oder 30 Prozent ist keine Seltenheit. Das liegt daran, dass Angebot und Nachfrage schnell wechseln können. Auch politische Entscheidungen, wie Förderquoten der Ölstaaten, können die Preise stark beeinflussen. Du solltest also nur Geld in Rohstoffe stecken, das du nicht kurzfristig brauchst, und du solltest die Schwankungen aushalten können.

Typische Fehler, die du als Einsteiger vermeiden solltest

Der erste Fehler ist, zu viel in einen einzelnen Rohstoff zu investieren. Wenn du nur auf Gold setzt und der Goldpreis fällt, dann verlierst du stark. Besser ist es, breit zu streuen, zum Beispiel mit einem ETF, der viele verschiedene Rohstoffe enthält. So bist du nicht von einer einzigen Entwicklung abhängig. Das ist das Grundprinzip der Risikostreuung, und es gilt auch bei Rohstoffen.

Der zweite Fehler ist, Rohstoffe als kurzfristige Spekulation zu sehen. Viele Einsteiger kaufen, wenn die Preise hoch sind, und verkaufen, wenn sie fallen. Das ist genau falsch herum. Rohstoffe sind eine langfristige Anlage, die über Jahre halten sollte. Wenn du monatlich sparst, kaufst du automatisch zu verschiedenen Preisen, das nennt man Cost-Average-Effekt. Das glättet die Kursschwankungen und reduziert das Risiko, zum falschen Zeitpunkt zu kaufen.

Der dritte Fehler ist, die Kosten zu ignorieren. Manche Zertifikate oder aktive Fonds sind sehr teuer und fressen einen großen Teil deiner Rendite. Auch versteckte Kosten, wie die Rollkosten bei Terminkontrakten, können deine Performance belasten. Du solltest also immer die Kostenquoten vergleichen und dich für die günstigste Variante entscheiden. Ein ETF mit 0,2 Prozent Kosten ist fast immer besser als ein aktiver Fonds mit 1,5 Prozent.

Der vierte Fehler ist, Rohstoffe als Ersatz für Aktien zu sehen. Das sind sie nicht. Rohstoffe haben eine andere Funktion im Depot: Sie sollen stabilisieren und schützen, nicht unbedingt hohe Renditen liefern. Die langfristige Rendite von Rohstoffen liegt oft unter der von Aktien. Deshalb solltest du Rohstoffe nur als Beimischung nutzen, zum Beispiel mit 5 bis 10 Prozent deines Depots. Der Rest sollte in breit gestreute Aktien-ETFs fließen.

So gehst du konkret vor: Dein Fahrplan für den Einstieg

Der erste Schritt ist, dein bestehendes Depot zu prüfen. Wenn du noch kein Depot hast, eröffnest du eines bei einem Online-Broker. Das geht heute in wenigen Minuten und ist oft kostenlos. Achte darauf, dass der Broker günstige Sparpläne anbietet und eine große Auswahl an ETFs hat. Die meisten bekannten Online-Broker erfüllen diese Kriterien. Du brauchst nur deinen Personalausweis und ein Girokonto.

Der zweite Schritt ist, den richtigen ETF auszuwählen. Für Einsteiger eignet sich ein breit diversifizierter Rohstoff-ETF, der die wichtigsten Rohstoffe abbildet. Solche ETFs gibt es von verschiedenen Anbietern, zum Beispiel auf den Bloomberg Commodity Index oder den S&P GSCI. Diese Indizes enthalten Öl, Gold, Kupfer, Weizen und viele andere Rohstoffe. Du solltest auf die Kostenquote achten und einen ETF wählen, der schon länger am Markt ist.

Der dritte Schritt ist, einen Sparplan einzurichten. Du legst fest, welchen Betrag du monatlich investieren möchtest, zum Beispiel 50 oder 100 Euro. Der Betrag wird automatisch von deinem Girokonto abgebucht und in den ETF investiert. Das ist bequem und diszipliniert. Du musst dich nicht um den richtigen Zeitpunkt kümmern, denn du kaufst regelmäßig zu unterschiedlichen Preisen. Das ist die einfachste Methode für Einsteiger.

Der vierte Schritt ist, dein Investment regelmäßig zu überprüfen. Einmal im Jahr solltest du schauen, wie sich dein Rohstoff-ETF entwickelt hat und ob er noch zu deiner Strategie passt. Du solltest aber nicht bei jeder Kursschwankung handeln. Rohstoffe sind langfristige Anlagen, und Geduld ist wichtig. Wenn du diese Schritte befolgst, hast du eine solide Grundlage für dein Rohstoff-Investment im Jahr 2026 gelegt.

Welche Rolle spielen Rohstoffe in deinem Gesamtportfolio?

Rohstoffe sind kein Ersatz für Aktien oder Anleihen, sondern eine Ergänzung. In der Finanzwelt nennt man das Diversifikation. Das bedeutet, du verteilst dein Geld auf verschiedene Anlageklassen, um das Risiko zu reduzieren. Wenn Aktien fallen, steigen manchmal Rohstoffe, und umgekehrt. Das liegt daran, dass Rohstoffe von anderen Faktoren abhängen als Aktien, zum Beispiel von der Inflation oder von geopolitischen Ereignissen.

Die meisten Finanzberater empfehlen, einen kleinen Teil des Depots in Rohstoffe zu stecken, oft zwischen 5 und 10 Prozent. Dieser Anteil ist groß genug, um einen positiven Effekt zu haben, aber klein genug, um das Risiko zu begrenzen. Wenn du also 10.000 Euro angelegt hast, wären das 500 bis 1.000 Euro in Rohstoffen. Das ist ein Richtwert, keine feste Regel. Du kannst den Anteil an deine persönliche Risikobereitschaft anpassen.

Es gibt auch eine psychologische Komponente. Wenn dein Aktienportfolio stark fällt, kann ein Rohstoff-ETF mit Gold oder Öl die Verluste abfedern. Das gibt dir Sicherheit und verhindert, dass du in Panik verkaufst. Diese Stabilität ist wertvoll, auch wenn sie nicht in Zahlen messbar ist. Ein ausgewogenes Portfolio hilft dir, langfristig dabei zu bleiben, und das ist der wichtigste Faktor für deinen Anlageerfolg.

Du solltest aber auch wissen, dass Rohstoffe keine Zinsen oder Dividenden zahlen. Sie generieren keine laufenden Erträge, sondern nur Wertsteigerungen über den Preis. Das unterscheidet sie von Aktien, die oft Dividenden ausschütten. Deshalb sind Rohstoffe eher für Anleger geeignet, die langfristig denken und nicht auf laufende Einkünfte angewiesen sind. Wenn du jung bist und noch lange bis zur Rente hast, können Rohstoffe eine sinnvolle Ergänzung sein.

Deine nächsten Schritte: Wissen anwenden und starten

Du hast jetzt die Grundlagen verstanden, aber Wissen ist nur der erste Schritt. Der nächste Schritt ist, dein Wissen in die Tat umzusetzen. Beginne damit, dich bei einem Online-Broker zu informieren und ein kostenloses Depot zu eröffnen. Das ist unverbindlich und kostet dich nichts. Du kannst dich in Ruhe umschauen und verschiedene ETFs vergleichen, bevor du dein erstes Investment tätigst.

Danach solltest du einen konkreten Plan aufstellen. Überlege dir, wie viel Geld du monatlich investieren kannst, ohne deine Lebenshaltungskosten zu gefährden. Ein Betrag von 25 oder 50 Euro pro Monat ist ein guter Anfang. Wichtig ist, dass du regelmäßig sparst und nicht aussetzt, wenn die Kurse fallen. Der Cost-Average-Effekt funktioniert nur, wenn du kontinuierlich investierst.

Du solltest dich auch weiterbilden. Lies Finanznachrichten, verfolge die Entwicklung der Rohstoffpreise und informiere dich über neue Trends. Es gibt viele gute Podcasts, Blogs und Bücher zu diesem Thema. Je mehr du weißt, desto sicherer wirst du bei deinen Entscheidungen. Aber du musst kein Experte werden. Es reicht, wenn du die Grundlagen verstehst und deine Strategie langfristig verfolgst.

Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis: Investieren ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Rohstoffe können schwanken, und es wird Zeiten geben, in denen dein Investment im Minus ist. Das ist normal und gehört dazu. Wenn du deinen Plan durchziehst und nicht in Panik gerätst, hast du gute Chancen, langfristig von deinem Rohstoff-Investment zu profitieren. Starte jetzt, bleib diszipliniert und du wirst sehen, dass es einfacher ist, als du denkst.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

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Häufige Fragen

Rohstoffe können 2026 eine sinnvolle Beimischung sein, weil sie vor Inflation schützen und von Trends wie der Energiewende profitieren. Sie sind aber keine Garantie für Gewinne und schwanken stark. Du solltest sie nur als kleinen Teil deines Depots nutzen.

Der einfachste Weg ist ein ETF-Sparplan auf einen breit diversifizierten Rohstoffindex. Du eröffnest ein Depot bei einem Online-Broker, wählst einen günstigen ETF und investierst monatlich einen festen Betrag. Das ist bequem und kostengünstig.

Metalle wie Kupfer, Lithium und Nickel haben Potenzial wegen der Elektromobilität und des Stromnetzausbaus. Gold könnte von geopolitischen Unsicherheiten profitieren. Agrarrohstoffe sind schwerer einzuschätzen, da sie stark vom Wetter abhängen.

Ein ETF ist ein Sondervermögen, das auch bei einer Fondspleite geschützt ist. Ein Zertifikat ist eine Schuldverschreibung der Bank, bei der du ein Emittentenrisiko trägst. Für Einsteiger sind ETFs in der Regel die sicherere und günstigere Wahl.

Als Faustregel gilt ein Anteil von 5 bis 10 Prozent deines gesamten Anlagevermögens. Dieser Anteil ist groß genug, um einen positiven Effekt zu haben, aber klein genug, um das Risiko zu begrenzen. Du kannst den Anteil an deine Risikobereitschaft anpassen.

Ein Totalverlust ist bei breit gestreuten ETFs sehr unwahrscheinlich, da du in viele verschiedene Rohstoffe investierst. Bei einzelnen Rohstoffen oder Zertifikaten ist das Risiko höher. Du solltest nur Geld investieren, das du langfristig nicht benötigst.

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Redaktionell geprüft. Stand: 30.08.2026, nächste Prüfung: 02/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.