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Optionen Broker im Test: So findest du den passenden Anbieter für 2026

Für echte Optionen brauchst du einen spezialisierten Broker, denn klassische Neobroker bieten meist nur Options­scheine an. Entscheidend sind dabei die Ordergebühren, die Handelsplattform und die Regulierung des Anbieters.

11 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Echte Optionen handelst du in Deutschland praktisch nur über Interactive Brokers oder Reseller wie Estably, CapTrader und LYNX.
  • US-Optionen kosten je Kontrakt zwischen 1,00 und 3,50 USD, Eurex-Optionen ab 2,00 EUR.
  • Ein Demokonto ist der beste Weg, um die Handelsplattform vor der ersten Einzahlung zu testen.
  • Optionen sind spekulative Finanzinstrumente mit hohem Risiko, die ein Margin-Depot erfordern.

01 · Grundlagen

Was ist Options­handel?

Beim Optionshandel erwirbst du das Recht, einen Basiswert zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Dafür zahlst du dem Stillhalter eine Prämie.

Eine Option ist ein standardisierter Kontrakt an einer Börse, kein Wertpapier einer Bank. Du erwirbst damit das Recht, einen Basiswert wie eine Aktie zu einem vorher festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Für dieses Recht zahlst du dem Stillhalter eine Prämie, die du bei Nichtausübung verlierst.

Die Unterscheidung zwischen Call und Put ist grundlegend: Ein Call gibt dir das Recht zu kaufen, ein Put das Recht zu verkaufen. Als Käufer einer Option ist dein Verlust auf die gezahlte Prämie begrenzt, als Stillhalter trägst du dagegen ein deutlich höheres Risiko. Optionen gelten wegen ihrer Kurzfristigkeit als spekulative und risikoreiche Positionen, bieten aber auch strategische Möglichkeiten für den gezielten Einsatz.

Optionen handelst du nur in einem Margin-Depot, nicht in einem reinen Cash-Depot. Ein Cash-Depot erlaubt bei vielen Anbietern ausdrücklich keine Optionen und keine Futures. Für ein Margin-Depot gelten oft besondere Voraussetzungen wie ein Mindestalter von 21 Jahren und eine Mindesteinlage von 5.000 EUR.

Kurz erklärt

Option

Ein standardisierter Börsenvertrag, der dem Käufer das Recht einräumt, einen Basiswert zu einem vereinbarten Preis zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put).

Im Gegensatz zum Optionsschein ist eine echte Option kein Wertpapier einer Bank, sondern ein Kontrakt zwischen Marktteilnehmern.

02 · Vergleich

Optionen oder Options­scheine: Wo liegt der Unterschied?

Viele deutsche Broker bieten nur Optionsscheine an, die sich grundlegend von echten Optionen unterscheiden. Diese Verwechslung führt oft zur Wahl des falschen Anbieters.

Der häufigste Grund, warum Einsteiger beim falschen Broker landen, ist die Verwechslung von Optionen und Optionsscheinen. Eine echte Option ist ein standardisierter Börsenvertrag zwischen Marktteilnehmern. Ein Optionsschein ist dagegen ein Wertpapier, das eine Bank als Emittent herausgibt.

Dieser Unterschied hat konkrete Folgen für dein Risiko: Bei echten Optionen trägst du kein Emittentenrisiko, bei Optionsscheinen schon. Gerät die herausgebende Bank in Schwierigkeiten, kann dein Optionsschein wertlos werden. Bei einer echten Option an der Börse existiert dieses Risiko nicht, weil der Kontrakt direkt zwischen Käufer und Verkäufer entsteht.

Die meisten deutschen Broker wie Trade Republic, Scalable oder Comdirect bieten nur Optionsscheine an, keine echten Optionen. Für echte Optionen brauchst du einen spezialisierten Broker wie Interactive Brokers oder einen seiner deutschen Reseller. Wer regelmäßig Prämien als Stillhalter kassieren will, kommt an diesen Anbietern nicht vorbei.

Echte Optionen und Optionsscheine im direkten Vergleich
Echte OptionOptions­schein
HerausgeberBörse (standardisiert)Eine Bank als Emittent
Handelbar beiInteractive Brokers, Estably, CapTrader, LYNXTrade Republic, Scalable, Comdirect

03 · Vergleich

Welche Broker eignen sich für den Options­handel?

Für den Handel mit echten Optionen kommen in Deutschland vor allem Interactive Brokers und seine Reseller infrage. Sie nutzen alle die gleiche Handelsplattform, unterscheiden sich aber bei Gebühren und Support.

Alle vier nutzen dieselbe Handelsplattform, die TraderWorkStation. Die Unterschiede liegen bei den Gebühren, der Mindesteinlage und dem Support.

Interactive Brokers direkt ist mit 1,00 bis 1,50 USD je US-Optionskontrakt am günstigsten, bietet aber nur englischsprachigen Support und ein komplexeres Steuer-Reporting. Estably verlangt 3,00 USD je Kontrakt und eine Mindesteinlage von 5.000 EUR, bietet dafür deutschen Support per Telefon und Chat. CapTrader liegt bei 3,50 USD und 2.000 EUR Mindesteinlage, LYNX bei 3,50 USD ohne formale Mindesteinlage, empfiehlt aber 3.000 EUR.

Der Preisunterschied zwischen dem günstigsten und teuersten Reseller beträgt bei 24 Orders im Jahr rund 12 USD. Das ist weniger als eine einzige verpatzte Order. Deshalb ist der Preis bei diesen Anbietern das schwächste Auswahlkriterium. Entscheidend sind Mindesteinlage, Support-Sprache und wie schnell dir jemand hilft, wenn eine Position schiefläuft.

Die vier relevanten Optionen Broker im Überblick
BrokerGebühr pro US-OptionMindesteinlage
Interactive Brokers direktInteractive Brokers1,00 bis 1,50 USD0 EUR
EstablyEstably3,00 USD5.000 EUR
CapTraderCapTrader3,50 USD2.000 EUR
LYNXLYNX3,50 USDkeine, empfohlen 3.000 EUR

04 · Kosten

Was kostet der Options­handel wirklich?

Die Ordergebühren sind das eine, Währungsumtausch und Handelsverhalten das andere. Ein typischer Stillhalter mit zwei Trades pro Monat kommt auf 24 bis 36 Orders im Jahr.

Eine Gebührentabelle sagt wenig, solange du sie nicht auf dein eigenes Handelsverhalten rechnest. Ein typischer Stillhalter mit zwei Cash Secured Puts im Monat und einem Kontrakt pro Trade kommt auf 24 Orders im Jahr. Wer Positionen rollt statt sie auslaufen zu lassen, landet eher bei 36 Orders.

Bei 24 Trades mit einem Kontrakt zahlst du bei Interactive Brokers direkt 24 bis 36 USD im Jahr, bei Estably 72 USD und bei CapTrader oder LYNX 84 USD. Diese Beträge gelten für US-Optionen ohne Wechselkurskosten. Eurex-Optionen sind mit 2,00 EUR je Kontrakt günstiger, bieten aber eine deutlich kleinere Auswahl an Basiswerten.

Dein Konto läuft in Euro, die US-Optionen in Dollar, und jeder Währungsumtausch kostet bei Interactive Brokers eine Mindestgebühr in der Größenordnung von 2 USD. Wer einmal im Quartal größer tauscht statt vor jedem Trade, spart sich diese Gebühr mehrfach. Die Wechselkurskosten sind bei aktivem Handel oft relevanter als die reine Ordergebühr.

Jährliche Ordergebühren bei 24 Trades mit einem Kontrakt

Interactive Brokers direkt24 bis 36 USD
Estably72 USD
CapTrader84 USD
LYNX84 USD

05 · Fehler vermeiden

Warum klassische Broker für Optionen ungeeignet sind

Die üblichen deutschen Broker für Aktien und ETFs sind für den Optionshandel oft zu teuer oder bieten ihn gar nicht an. Teilweise werden über 19 EUR pro Optionsorder verlangt.

Teilweise werden 19 EUR und mehr für den Handel einer einzigen Option verlangt. Dazu können noch Gebühren beim Einbuchen der Aktie kommen, falls die Option ausgeübt wird.

Ein weiteres Problem: Viele klassische Broker unterstützen den Handel von US-Aktienoptionen gar nicht, sondern nur Optionen an der Eurex. Gerade am Anfang handelst du eher kleinere Aktienoptionen mit geringen Prämien. Mit Ordergebühren von 19 EUR wäre es unmöglich, eine vernünftige Rendite zu erzielen.

Für Stillhalterstrategien fehlt klassischen Brokern zudem das Margin-Depot. Ohne Margin-Konto kannst du keine Cash Secured Puts oder Covered Calls umsetzen, weil dir die Infrastruktur für den gleichzeitigen Handel von Option und Basiswert fehlt. Es führt daher kein Weg an einem spezialisierten Anbieter vorbei.

Häufige Probleme mit klassischen Brokern

·Hohe Ordergebühren von 19 EUR und mehr für eine einzige Option
·Kein Handel von US-Aktienoptionen, nur Eurex-Optionen
·Zusätzliche Gebühren beim Einbuchen der Aktie bei Ausübung
·Keine Margin-Depots für Stillhalterstrategien

06 · Vergleich

US-Optionen oder europäische Optionen?

Für Stillhalter führen an den US-Börsen praktisch kein Weg vorbei, denn dort sind Spreads enger und die Auswahl größer. Die Eurex lohnt sich vor allem, wenn du kein Fremdwährungsrisiko willst.

Optionen werden an verschiedenen Börsen gehandelt, für dich relevant sind vor allem die amerikanischen Optionsbörsen mit der Cboe an der Spitze und die europäische Eurex. Die Eurex ist auf dem Papier günstiger mit 2,00 EUR je Kontrakt statt 3,00 bis 3,50 USD bei US-Optionen. In der Praxis ist der Preis aber selten der entscheidende Punkt.

US-Optionen bieten mehrere tausend Basiswerte, die Eurex nur einige hundert. Die Liquidität an den US-Börsen ist sehr hoch mit engen Spreads, an der Eurex ist sie dünner und die Spreads sind breiter. Die Handelszeiten unterscheiden sich ebenfalls: US-Optionen handelst du von 15:30 bis 22:00 MEZ, Eurex-Optionen von 9:00 bis 17:30 MEZ.

Ein enger Spread spart dir bei jedem Trade mehr als der Gebührenunterschied von 1,50 EUR ausmacht. Für Stillhalter führt an den US-Börsen praktisch kein Weg vorbei. Die Eurex lohnt sich, wenn du bewusst kein Fremdwährungsrisiko willst oder deine Buchhaltung schlank halten möchtest. Handelbar sind dort vor allem große europäische Werte und der DAX.

US-Optionen und Eurex-Optionen im Vergleich
US-Optionen (Cboe)Eurex-Optionen
Gebühr je Kontrakt3,00 bis 3,50 USDab 2,00 EUR
Auswahl an Basiswertenmehrere tausendeinige hundert
Liquidität und Spreadssehr hoch, enge Spreadsdünner, breitere Spreads
Handelszeiten (MEZ)15:30 bis 22:009:00 bis 17:30

07 · Checkliste

Welche Handelsplattform brauchst du für Optionen?

Die TraderWorkStation von Interactive Brokers ist der Standard für den Optionshandel in Deutschland. Alle Reseller setzen auf diese Software, daher unterscheidet sich die Plattform nicht.

Was du brauchst, sind bestimmte Funktionen innerhalb dieser Plattform, um fundierte Entscheidungen zu treffen.

Echtzeit-Marktdaten und News sind die Basis für fundamentale Analysen. Umfassende Charting-Möglichkeiten sollten auch im Standard-Account verfügbar sein, nicht erst in teuren Premium-Varianten. Eine Backtesting-Software hilft dir, eigene Optionsstrategien vor dem Einsatz mit echtem Geld zu prüfen.

Transparente Margin-Informationen sind beim Optionshandel unverzichtbar. Der Broker sollte die Margin-Anforderungen kleinschrittig auflisten, damit du jederzeit weißt, wie viel Kapital für eine Position gebunden ist. Ein Schutz vor Negativsaldo ist bei gehebelten Positionen essenziell, damit du nicht mehr Geld verlieren kannst, als du eingesetzt hast.

Das sollte deine Handelsplattform bieten

01

Echtzeit-Marktdaten und News für fundamentale Analysen

02

Umfassende Charting-Möglichkeiten auch im Standard-Account

03

Backtesting-Software für eigene Optionsstrategien

04

Transparente Margin-Informationen in kleinschrittiger Auflistung

05

Schutz vor Negativsaldo bei gehebelten Positionen

08 · Schritt für Schritt

Warum ein Demokonto vor dem ersten Trade sinnvoll ist

Ein Demokonto ist der beste Weg, um die Handelsplattform und deine Strategie ohne Risiko zu testen. Du kannst Orderarten ausprobieren und die Margin-Anforderungen verstehen.

Gerade die TraderWorkStation hat eine steile Lernkurve, die du nicht mit realen Verlusten bezahlen solltest.

Im Übungskonto siehst du, wie sich die Margin bei verschiedenen Positionen verändert und wie sich deine Strategie unter realen Marktbedingungen verhält. Du kannst Fehler machen, ohne dass sie Geld kosten. Das ist besonders wichtig, weil Optionen kurzfristige und risikoreiche Instrumente sind, bei denen schnelle Entscheidungen gefragt sind.

Erst wenn du die Plattform sicher bedienst, eröffnest du ein Margin-Depot mit echtem Geld. Der Wechsel vom Demo- zum Live-Konto sollte bewusst erfolgen, nicht aus Ungeduld. Viele Broker bieten kostenlose Übungskonten an, die du unbegrenzt nutzen kannst.

01

Demokonto eröffnen

Registriere dich bei einem Broker deiner Wahl und wähle ein kostenloses Übungskonto.

02

Plattform kennenlernen

Mache dich mit der TraderWorkStation vertraut, teste Charting und Orderarten.

03

Strategie simulieren

Setze deine ersten virtuellen Trades um und beobachte, wie sich die Margin verändert.

04

Auf Live-Konto wechseln

Erst wenn du die Plattform sicher bedienst, eröffnest du ein Margin-Depot mit echtem Geld.

09 · Was gilt

Regulierung und Sicherheit beim Optionen Broker

Ein seriöser Broker verfügt über eine aktuelle Lizenz einer anerkannten Aufsichtsbehörde. Für deutsche Anleger ist eine BaFin-Regulierung oder eine EU-Lizenz ein wichtiges Signal.

Auch Lizenzen aus Australien (ASIC) gelten als streng, bieten aber weniger direkten Schutz für EU-Anleger.

Neben der Regulierung ist der Schutz vor Negativsaldo ein entscheidendes Sicherheitsmerkmal. Seriöse Broker stellen klar, dass bei 0,00 EUR Finanzrahmen Schluss ist und du nicht mehr Geld verlieren kannst, als du eingesetzt hast. Transparente Gebühren und Margin-Informationen gehören ebenfalls zu einem vertrauenswürdigen Angebot.

Deutscher Support per Telefon oder Chat ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal, das direkte Anbieter wie Interactive Brokers nicht bieten. Wenn eine Position schiefläuft, willst du nicht auf englischsprachige Antworten warten. Reseller wie Estably, CapTrader und LYNX punkten hier mit Erreichbarkeit und Beratung in deiner Sprache.

Seriöser Broker

·Aktuelle Lizenz von BaFin, FCA, CySEC oder ASIC
·Schutz vor Negativsaldo
·Transparente Gebühren und Margin-Informationen
·Deutscher Support per Telefon oder Chat

Unseriöser Anbieter

·Keine oder abgelaufene Regulierung
·Kein Schutz vor Nachschusspflicht
·Versteckte Kosten und unklare Konditionen
·Nur englischsprachiger Support ohne Erreichbarkeit

10 · Hintergrund

Optionen auf ETFs: Geht das?

Neben Einzelaktien kannst du auch Optionen auf ETFs handeln. Das ist eine Möglichkeit, um mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz auf die Entwicklung eines ganzen Index zu setzen.

Das funktioniert grundsätzlich wie bei Einzelaktien: Du erwirbst das Recht, einen ETF-Anteil zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Die Liquidität ist bei großen Index-ETFs wie dem S&P 500 oder dem Nasdaq 100 besonders hoch.

Für Stillhalter sind ETF-Optionen oft interessant, weil sie das Einzelwertrisiko reduzieren. Statt auf die Kursbewegung einer einzelnen Aktie setzt du auf die Entwicklung eines ganzen Marktes. Die Prämien sind bei ETF-Optionen in der Regel niedriger als bei volatilen Einzelaktien, dafür ist auch das Risiko eines Totalausfalls geringer.

ETF-Optionen eignen sich besonders für den Einstieg in Stillhalterstrategien, weil die Kursschwankungen eines Index meist moderater ausfallen als bei Einzelwerten. Du kannst mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz auf die Entwicklung eines ganzen Marktes setzen und gleichzeitig Prämien kassieren. Die Auswahl an liquiden ETF-Optionen ist an den US-Börsen deutlich größer als an der Eurex.

Optionen auf ETFs funktionieren grundsätzlich wie Optionen auf Einzelaktien. Du erwirbst das Recht, einen ETF-Anteil zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Die Liquidität ist bei großen Index-ETFs wie dem S&P 500 oder dem Nasdaq 100 besonders hoch.

Für Stillhalter sind ETF-Optionen oft interessant, weil sie das Einzelwertrisiko reduzieren. Statt auf die Kursbewegung einer einzelnen Aktie setzt du auf die Entwicklung eines ganzen Marktes. Die Prämien sind bei ETF-Optionen in der Regel niedriger als bei volatilen Einzelaktien, dafür ist auch das Risiko eines Totalausfalls geringer.

Beachte, dass du für den Handel mit ETF-Optionen ebenfalls ein Margin-Depot benötigst. Die Ordergebühren entsprechen denen für Aktienoptionen, also je nach Broker zwischen 1,00 und 3,50 USD pro Kontrakt bei US-Optionen.

11 · Vergleich

Online-Broker für Optionen: Direkt oder über Reseller?

Du kannst Interactive Brokers direkt nutzen oder über einen deutschen Reseller gehen. Der direkte Weg ist günstiger, der Reseller bietet dafür deutschen Support und einfachere Steuerunterlagen.

Der direkte Weg ist mit 1,00 bis 1,50 USD je Kontrakt deutlich günstiger als die 3,00 bis 3,50 USD bei den Resellern. Dafür bietet der direkte Weg nur englischsprachigen Support und ein komplexeres Steuer-Reporting.

Die Reseller bereiten deine Unterlagen für die Steuererklärung auf und sind per Telefon und Chat auf Deutsch erreichbar. Das ist besonders wertvoll, wenn du am Anfang stehst und Fragen zu Margin, Orderarten oder der Plattform hast. Die Mindesteinlage liegt bei den Resellern zwischen 2.000 und 5.000 EUR, während Interactive Brokers direkt keine Mindesteinlage verlangt.

Für Einsteiger ist ein Reseller mit deutschem Support oft die bessere Wahl, auch wenn die Gebühren etwas höher sind. Der Preisunterschied von rund 12 USD im Jahr bei 24 Orders fällt kaum ins Gewicht, wenn du dafür schnelle Hilfe bei Problemen bekommst. Wer viel handelt und die Plattform sicher beherrscht, kann später immer noch direkt zu Interactive Brokers wechseln.

Direkter Broker oder Reseller im Vergleich
Interactive Brokers direktReseller wie Estably oder CapTrader
Ordergebühren1,00 bis 1,50 USD je Kontrakt3,00 bis 3,50 USD je Kontrakt
SupportEnglisch, oft langsamerDeutsch per Telefon und Chat
Steuer-ReportingKomplexer, eigene Aufbereitung nötigAufbereitete Unterlagen für die Steuererklärung
Mindesteinlage0 EUR2.000 bis 5.000 EUR

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026