Ratgeber · Investieren
Optionen günstig handeln: So funktioniert der Handel mit begrenztem Risiko
Optionen sind börsengehandelte Terminkontrakte, mit denen du auf steigende, fallende oder seitwärts laufende Kurse setzen kannst. Günstig wird der Handel vor allem dann, wenn du die Kostenstruktur verstehst und die passende Strategie für dein Marktszenario wählst.
11 Kapitel · 14 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026
Das Wichtigste
- Optionen verbriefen das Recht, einen Basiswert zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen.
- Als Käufer einer Option riskierst du maximal die gezahlte Optionsprämie.
- Als Stillhalter vereinnahmst du die Prämie, trägst aber theoretisch unbegrenzte Verlustrisiken.
- Die Kosten pro Kontrakt beginnen bei einigen Brokern ab 2,00 Euro in Deutschland und ab 3,50 US-Dollar in den USA.
01 · Grundlagen
Was sind Optionen?
Optionen gehören zu den Termingeschäften und werden an Terminbörsen gehandelt. Sie geben dir als Käufer das Recht, aber nicht die Pflicht, einen Basiswert zu einem vorab festgelegten Preis zu handeln.
Für den günstigen Handel ist entscheidend, dass du die standardisierten Kontrakte an einer Terminbörse von verbrieften Produkten einer Bank unterscheidest. Als Käufer einer Option erwirbst du das Recht, einen definierten Basiswert wie eine Aktie, einen Index oder einen Futures-Kontrakt innerhalb einer Frist oder zu einem bestimmten Termin zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Dein maximaler Verlust ist auf die gezahlte Optionsprämie begrenzt, wenn du eine Long-Position hältst.
Der Verkäufer der Option, der Stillhalter, geht dagegen eine Pflicht ein. Er muss den Basiswert liefern oder abnehmen, wenn du als Käufer dein Recht ausübst. Diese unterschiedliche Rechtsstellung ist die Grundlage für alle Strategien, mit denen du auf steigende, fallende oder seitwärts laufende Kurse setzen kannst.
- Optionen eignen sich für aktive Anleger, die spekulieren oder ein Depot absichern möchten.
- Die Funktionsweise der vier Basisstrategien solltest du verstanden haben, bevor du komplexe Kombinationen handelst.
Kurz erklärt
Option
Ein an einer Terminbörse gehandeltes Wertpapier, das dem Käufer das Recht einräumt, einen definierten Basiswert innerhalb einer Frist oder zu einem Termin zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen.
Der Verkäufer der Option, der Stillhalter, ist verpflichtet, den Basiswert zu liefern oder abzunehmen, wenn der Käufer sein Recht ausübt.
02 · Vergleich
Call-Option und Put-Option: Die zwei Grundformen
Mit einer Call-Option setzt du auf steigende Kurse, mit einer Put-Option auf fallende. Beide Formen kannst du kaufen oder verkaufen, woraus sich vier Basisstrategien ergeben.
Der Unterschied zwischen den beiden Grundformen liegt in deiner Markterwartung. Mit einer Call-Option rechnest du mit steigenden Kursen des Basiswerts, mit einer Put-Option mit fallenden. Beide Formen kannst du kaufen oder verkaufen, woraus sich vier Basisstrategien ergeben: Long Call, Short Call, Long Put und Short Put.
Deine Gewinnzone als Käufer beginnt bei einem Call, wenn der Kurs des Basiswerts über dem Ausübungspreis plus der von dir gezahlten Prämie liegt. Bei einem Put liegt sie entsprechend unter dem Ausübungspreis abzüglich der gezahlten Prämie. Der maximale Verlust ist in beiden Fällen auf die Optionsprämie begrenzt.
- Ein Call-Optionsschein verbrieft das Recht, den Basiswert zum Ausübungspreis zu kaufen.
- Ein Put-Optionsschein verbrieft das Recht, den Basiswert zum Ausübungspreis zu verkaufen.
| Call-Option | Put-Option | |
|---|---|---|
| Erwartung des Käufers | Der Kurs des Basiswerts steigt | Der Kurs des Basiswerts fällt |
| Recht des Käufers | Basiswert zum Ausübungspreis kaufen | Basiswert zum Ausübungspreis verkaufen |
| Gewinnzone des Käufers | Kurs liegt über Ausübungspreis plus gezahlter Prämie | Kurs liegt unter Ausübungspreis abzüglich gezahlter Prämie |
| Maximaler Verlust des Käufers | Die gezahlte Optionsprämie | Die gezahlte Optionsprämie |
03 · Was gilt
Long-Position und Short-Position: Rechte und Pflichten
Im Optionshandel entscheidet deine Position, ob du Rechte erwirbst oder Pflichten eingehst. Diese Unterscheidung ist grundlegend für dein Risikoprofil.
Deine Position entscheidet darüber, ob du ein Recht erwirbst oder eine Pflicht eingehst. Als Käufer einer Option, also in der Long-Position, zahlst du die Optionsprämie und hast das Recht, die Option auszuüben oder verfallen zu lassen. Dein Verlust ist auf diese Prämie begrenzt, während du von einer Bewegung des Basiswerts in die erwartete Richtung profitierst.
Als Stillhalter in der Short-Position vereinnahmst du die Optionsprämie sofort. Dafür bist du verpflichtet, den Basiswert zu liefern oder abzunehmen, wenn der Käufer ausübt. Das Verlustrisiko ist bei Short Calls theoretisch unbegrenzt, da der Basiswert beliebig steigen kann. Stillhalter profitieren von Seitwärtsbewegungen oder einer Bewegung gegen die Erwartung des Käufers.
- Der Käufer einer Option hat ein Wahlrecht, der Verkäufer eine Erfüllungspflicht.
- Für Short-Positionen benötigst du ausreichend Sicherheiten im Depot, da der Broker Margin-Anforderungen stellt.
Long-Position (Käufer)
Short-Position (Stillhalter)
04 · Hintergrund
Derivate und Termingeschäfte: Wo Optionen einzuordnen sind
Optionen sind eine Untergruppe der Derivate und zugleich börsengehandelte Termingeschäfte. Dieses Umfeld erklärt, warum sich ihr Wert von einem Basiswert ableitet und eine feste Laufzeit besteht.
Optionen gehören zu den Derivaten, weil sich ihr Preis von einem zugrunde liegenden Basiswert ableitet. Dieser Basiswert kann eine Aktie, ein Index, ein Rohstoff, eine Währung oder ein Futures-Kontrakt sein. Zugleich sind Optionen börsengehandelte Terminkontrakte mit begrenzter Laufzeit, bei denen Erfüllung und Abwicklung zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.
Anders als bei einem unbedingten Termingeschäft wie einem Future hat der Käufer einer Option ein Wahlrecht. Er kann die Option ausüben oder verfallen lassen. Diese Konstruktion macht Optionen flexibler, führt aber auch dazu, dass der Käufer eine Prämie an den Stillhalter zahlt.
- Derivative Instrumente eignen sich zur Spekulation oder zur Absicherung bestehender Positionen.
- Die feste Laufzeit einer Option bedeutet, dass der Zeitwert mit abnehmender Restlaufzeit sinkt.
Derivate sind Finanzinstrumente, deren Wert sich von einem zugrunde liegenden Basiswert ableitet. Dieser Basiswert kann eine Aktie, ein Index, ein Rohstoff, eine Währung oder ein Futures-Kontrakt sein. Optionen zählen zu den Derivaten, weil ihr Preis von der Entwicklung dieses Basiswerts abhängt.
Termingeschäfte sind Vereinbarungen, bei denen Erfüllung und Abwicklung zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Optionen sind börsengehandelte Terminkontrakte mit begrenzter Laufzeit. Anders als bei einem unbedingten Termingeschäft wie einem Future hat der Käufer einer Option ein Wahlrecht: Er kann die Option ausüben oder verfallen lassen.
Für dich bedeutet das: Du handelst nicht den Basiswert selbst, sondern ein Recht auf dessen künftige Lieferung oder Abnahme. Dadurch kannst du mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz an Kursbewegungen partizipieren, trägst aber auch das Risiko des vollständigen Verlusts deines Einsatzes.
05 · Vergleich
Optionsscheine: Verbriefte Optionen von Banken
Optionsscheine ähneln Optionen, unterscheiden sich aber in einem zentralen Punkt: Sie werden von Banken emittiert und sind nicht standardisiert. Für Privatanleger ist das ein wichtiger Unterschied.
Die Bedingungen legt der Emittent fest, und du als Anleger kannst Optionsscheine nur kaufen, nicht verkaufen. Dieses Emittentenrisiko besteht bei börsengehandelten Optionen nicht in gleichem Maße, da dort ein Clearinghaus als zentraler Vertragspartner auftritt.
Für den günstigen Handel sind börsengehandelte Optionen oft transparenter, da Preise und Konditionen an der Terminbörse öffentlich einsehbar sind. Optionsscheine können dagegen mit Aufschlägen des Emittenten versehen sein, die den Preis weniger gut vergleichbar machen.
- Optionen werden an Terminbörsen wie EUREX, CME oder CBOE gehandelt.
- Optionsscheine sind verbriefte Optionen, bei denen die emittierende Bank als Vertragspartner ausfallen kann.
| Optionen | Optionsscheine | |
|---|---|---|
| Handelsplatz | Terminbörsen wie EUREX, CME oder CBOE | Von Banken emittiert |
| Standardisierung | Standardisierte Terminkontrakte | Nicht standardisiert |
| Verkauf möglich? | Kauf und Verkauf möglich | Nur Kauf möglich |
06 · Im Vertrag
Ausübungspreis, Basispreis und Verfallstag: Die Vertragsdetails
Jede Option hat feste Vertragsbestandteile, die du vor dem Handel kennen solltest. Sie bestimmen, wann und zu welchem Preis du handeln darfst.
Der Basiswert ist der zugrunde liegende Vermögenswert, auf den sich die Option bezieht. Der Ausübungspreis, auch Strike oder Basispreis genannt, ist der vorab festgelegte Preis, zu dem du den Basiswert kaufen oder verkaufen darfst.
Der Verfallstag ist der letzte Tag der Laufzeit, an dem die Option ausgeübt werden kann. Danach verfällt sie wertlos, wenn sie nicht im Geld liegt. Die Optionsprämie ist der Preis, den du als Käufer an den Stillhalter zahlst. Sie ist die Summe aus innerem Wert und Zeitwert.
- Der innere Wert ist die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswerts und dem Ausübungspreis, wenn die Option im Geld liegt.
- Der Zeitwert ist der Aufschlag für die verbleibende Laufzeit und die Chance auf künftige Kursbewegungen.
Die wichtigsten Vertragsbestandteile einer Option
07 · Grundlagen
Der Optionspreis: Wie sich die Prämie zusammensetzt
Der Preis einer Option besteht aus dem inneren Wert und dem Zeitwert. Beide Komponenten reagieren unterschiedlich auf Kursbewegungen und die Restlaufzeit.
Der innere Wert ist die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswerts und dem Ausübungspreis, wenn die Option im Geld liegt. Der Zeitwert ist der Aufschlag für die verbleibende Laufzeit und die Chance auf künftige Kursbewegungen.
Je länger die Restlaufzeit und je höher die erwartete Schwankung des Basiswerts, desto höher ist der Zeitwert. Das bedeutet für dich: Optionen mit langer Laufzeit sind teurer, bieten aber mehr Zeit für die erwartete Kursbewegung. Kurz vor dem Verfallstag sinkt der Zeitwert besonders schnell, was Stillhalter-Strategien zugutekommt.
- Der Zeitwertverfall beschleunigt sich in den letzten Wochen vor dem Verfallstag.
- Für Käufer von Optionen ist ein hoher Zeitwert ein Kostenfaktor, für Stillhalter eine Einnahmequelle.
Kurz erklärt
Optionspreis
Die Summe aus innerem Wert und Zeitwert. Der innere Wert ist die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswerts und dem Ausübungspreis, wenn die Option im Geld liegt. Der Zeitwert ist der Aufschlag für die verbleibende Laufzeit und die Chance auf künftige Kursbewegungen.
Je länger die Restlaufzeit und je höher die erwartete Schwankung des Basiswerts, desto höher ist der Zeitwert.
08 · Hintergrund
Terminbörse: Der Handelsplatz für Optionen
Optionen werden an spezialisierten Terminbörsen gehandelt. Diese Börsen stellen standardisierte Kontrakte, transparente Preise und ein Clearing sicher.
Terminbörsen sind organisierte Märkte, an denen standardisierte Terminkontrakte wie Optionen und Futures gehandelt werden. Zu den bekanntesten Handelsplätzen zählen die EUREX in Europa, die CME in den USA und die CBOE als eine der größten Optionsbörsen der Welt. Der Handel an einer Terminbörse bietet dir mehrere Vorteile: Die Kontrakte sind standardisiert, Preise sind öffentlich einsehbar, und ein Clearinghaus tritt als zentraler Vertragspartner auf.
Für den günstigen Handel bedeutet das: Du vergleichst die Preise an der Terminbörse direkt und zahlst keine versteckten Aufschläge eines Emittenten. Die Gebühren deines Brokers kommen als Provision pro Kontrakt hinzu. Einige Broker bieten Zugang zu über 15 verschiedenen Ländern und damit zu den wichtigsten Optionsbörsen weltweit.
- Standardisierte Kontrakte erleichtern den Vergleich von Preisen und Konditionen.
- Das Clearing reduziert das Risiko, dass dein Handelspartner ausfällt.
Terminbörsen sind organisierte Märkte, an denen standardisierte Terminkontrakte wie Optionen und Futures gehandelt werden. Zu den bekanntesten Handelsplätzen zählen die EUREX in Europa, die CME in den USA und die CBOE als eine der größten Optionsbörsen der Welt.
Der Handel an einer Terminbörse bietet dir mehrere Vorteile: Die Kontrakte sind standardisiert, Preise sind öffentlich einsehbar, und ein Clearinghaus tritt als zentraler Vertragspartner auf. Dadurch reduziert sich das Risiko, dass dein Handelspartner ausfällt.
Für den günstigen Handel bedeutet das: Du vergleichst die Preise an der Börse direkt und zahlst nur die Gebühr deines Brokers. Die Kosten pro Kontrakt beginnen bei einigen Anbietern ab 2,00 Euro in Deutschland und ab 3,50 US-Dollar in den USA.
09 · Checkliste
Stillhalter-Strategien: Einnahmen durch den Verkauf von Optionen
Als Stillhalter verkaufst du Optionen und vereinnahmst die Optionsprämie. Diese Strategien eignen sich für Seitwärtsmärkte, tragen aber erhebliche Risiken.
Dein Gewinn ist auf die Prämie begrenzt, unabhängig davon, wie sich der Markt entwickelt. Stillhalter-Strategien profitieren vom Zeitwertverfall, da der Zeitwert mit abnehmender Restlaufzeit sinkt.
Die Risiken sind jedoch erheblich. Bei einer Short-Call-Position ist dein Verlustrisiko theoretisch unbegrenzt, da der Basiswert beliebig steigen kann. Bei einer Short-Put-Position ist dein Verlust auf den Ausübungspreis abzüglich der Prämie begrenzt. Du benötigst ausreichend Sicherheiten im Depot, da der Broker Margin-Anforderungen stellt.
- Du vereinnahmst die Optionsprämie sofort bei Verkauf der Option.
- Dein Gewinn ist auf die Prämie begrenzt, unabhängig davon, wie sich der Markt entwickelt.
- Bei einer Short-Call-Position ist dein Verlustrisiko theoretisch unbegrenzt, da der Basiswert beliebig steigen kann.
- Bei einer Short-Put-Position ist dein Verlust auf den Ausübungspreis abzüglich der Prämie begrenzt.
- Stillhalter-Strategien profitieren vom Zeitwertverfall, da der Zeitwert mit abnehmender Restlaufzeit sinkt.
- Du benötigst ausreichend Sicherheiten im Depot, da der Broker Margin-Anforderungen stellt.
Das solltest du als Stillhalter beachten
Du vereinnahmst die Optionsprämie sofort bei Verkauf der Option.
Dein Gewinn ist auf die Prämie begrenzt, unabhängig davon, wie sich der Markt entwickelt.
Bei einer Short-Call-Position ist dein Verlustrisiko theoretisch unbegrenzt, da der Basiswert beliebig steigen kann.
Bei einer Short-Put-Position ist dein Verlust auf den Ausübungspreis abzüglich der Prämie begrenzt.
Stillhalter-Strategien profitieren vom Zeitwertverfall, da der Zeitwert mit abnehmender Restlaufzeit sinkt.
Du benötigst ausreichend Sicherheiten im Depot, da der Broker Margin-Anforderungen stellt.
10 · Kosten
Was kostet der Optionshandel?
Die Kosten für den Optionshandel setzen sich aus der Gebühr pro Kontrakt und gegebenenfalls weiteren Entgelten zusammen. Günstige Konditionen beginnen bei einigen Brokern im niedrigen Euro- oder Dollarbereich.
Die Gebühren variieren je nach Handelsplatz und Kontraktanzahl pro Monat.
Für den Handel an der EUREX in Deutschland zahlen aktive Trader ab 2,00 EUR pro Kontrakt. An US-Börsen wie CME oder CBOE liegen die Kosten ab 3,50 USD pro Kontrakt. Ab 1.000 Kontrakten pro Kalendermonat sind bei einigen Brokern individuell günstigere Sonderkonditionen möglich. Zusätzlich können Börsengebühren, Clearinggebühren oder Kosten für Echtzeitkurse anfallen. Vergleiche die Gesamtkosten, nicht nur die Provision pro Kontrakt.
- Die Provision pro Kontrakt ist nur ein Teil der Gesamtkosten.
- Börsengebühren und Clearinggebühren können die Kosten erhöhen.
- Echtzeitkurse sind bei manchen Brokern kostenpflichtig.
Typische Kosten pro Kontrakt bei günstigen Optionsbrokern
11 · Fehler vermeiden
Häufige Fehler beim Optionshandel
Viele Anfänger unterschätzen die Risiken von Short-Positionen oder den Einfluss des Zeitwertverfalls. Diese Fehler lassen sich vermeiden, wenn du sie kennst.
Ein häufiger Fehler ist es, Optionen zu kaufen, die kurz vor dem Verfallstag stehen, ohne den beschleunigten Zeitwertverfall zu berücksichtigen.
Ein weiterer Fehler ist es, als Stillhalter eine Short-Call-Position einzugehen, ohne das theoretisch unbegrenzte Verlustrisiko zu kennen. Auch die Verwechslung von Optionsscheinen mit börsengehandelten Optionen führt dazu, dass das Emittentenrisiko ignoriert wird. Wähle den Ausübungspreis so, dass die Gewinnschwelle realistisch erreichbar ist, und vergleiche die Kosten pro Kontrakt, um dauerhaft zu hohe Gebühren zu vermeiden.
- Ohne Verständnis für den Zeitwertverfall Optionen kaufen, die kurz vor dem Verfallstag stehen.
- Als Stillhalter eine Short-Call-Position eingehen, ohne das theoretisch unbegrenzte Verlustrisiko zu kennen.
- Optionsscheine mit börsengehandelten Optionen verwechseln und das Emittentenrisiko ignorieren.
- Den Ausübungspreis so wählen, dass die Gewinnschwelle unrealistisch weit vom aktuellen Kurs entfernt liegt.
- Die Kosten pro Kontrakt nicht vergleichen und dadurch dauerhaft zu hohe Gebühren zahlen.
- Komplexe Strategien mit mehreren Optionen handeln, ohne vorher die vier Basisstrategien verstanden zu haben.
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