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MagazineFinanzenInvestieren ESG ETF günstig
FinanzbildungInvestieren11 Min.

ESG ETF günstig: Nachhaltig investieren ohne hohe Gebühren

Du möchtest dein Geld nachhaltig anlegen, aber nicht zu viel dafür zahlen? Wir zeigen dir, wie du einen günstigen ESG ETF findest, worauf du bei der Auswahl achten musst und welche Fehler du vermeiden solltest.

NachhaltigkeitETF-SparenKostenvergleich
Brauche ich das?
Nicht zwingend
Es gibt auch günstige ETFs ohne ESG-Filter, aber mit Nachhaltigkeit.
Was kostet es?
Meist unter 0,5 %
Die laufenden Kosten sind bei vielen ESG ETFs nur minimal höher.
Ist das sicher?
Wie jeder ETF
Das Risiko hängt von den Aktienmärkten ab, nicht vom ESG-Filter.
Wie starte ich?
Depot eröffnen
Ein kostenloses Depot bei einem Neobroker ist der einfachste Einstieg.

Warum dich das Thema ESG ETF günstig betrifft

Vielleicht hast du schon einmal gehört, dass man mit ETFs einfach und günstig an der Börse investieren kann. Doch was hat das mit Nachhaltigkeit zu tun? Immer mehr Menschen möchten ihr Geld nicht in Unternehmen stecken, die die Umwelt verschmutzen oder Kinderarbeit zulassen. Gleichzeitig will niemand unnötig hohe Gebühren zahlen. Der Wunsch nach einem günstigen ESG ETF ist also die logische Folge aus diesen beiden Überlegungen.

Für dich als Anleger:in bedeutet das: Du musst keinen Kompromiss zwischen Rendite und Moral eingehen. Die Auswahl an nachhaltigen ETFs ist heute so groß wie nie zuvor. Viele dieser Fonds sind kaum teurer als ihre konventionellen Pendants. Das liegt daran, dass die Fondsgesellschaften den Wettbewerb um nachhaltige Geldanlagen erkannt haben und die Preise entsprechend angepasst haben.

Wenn du also langfristig Vermögen aufbauen möchtest, ist die Wahl des richtigen ETF eine der wichtigsten Entscheidungen. Ein günstiger ESG ETF kann dir dabei helfen, sowohl deine finanziellen Ziele als auch deine ethischen Vorstellungen zu verfolgen. Du musst kein Finanzexperte sein, um davon zu profitieren, du musst nur wissen, worauf du schauen musst.

In den folgenden Abschnitten erklären wir dir Schritt für Schritt, was ein ESG ETF ist, wie er funktioniert und wie du den passenden Fonds für dich findest. Wir gehen dabei auf Kosten, Risiken und typische Fehler ein. Am Ende wirst du in der Lage sein, eine fundierte Entscheidung zu treffen und dein Geld nachhaltig und kosteneffizient anzulegen.

~1 von 4
Anleger:innen in Deutschland achten auf Nachhaltigkeit bei der Geldanlage.
> 400
ESG ETFs sind allein an deutschen Börsen notiert und handelbar.
0,2 %
Die durchschnittliche Kostenquote eines günstigen ESG ETFs liegt in dieser Größenordnung.

Was bedeutet ESG und was ist ein ETF überhaupt?

Bevor wir in die Details gehen, müssen wir zwei Grundbegriffe klären. ETF steht für Exchange Traded Fund, also einen börsengehandelten Indexfonds. Ein ETF bildet einen bestimmten Aktienindex wie den DAX oder den MSCI World nach. Wenn du einen ETF kaufst, kaufst du also einen kleinen Anteil an vielen verschiedenen Unternehmen gleichzeitig. Das sorgt für eine breite Streuung und reduziert das Risiko, dass ein einzelnes Unternehmen deine Rendite ruiniert.

ESG ist eine Abkürzung aus dem Englischen und steht für Environmental, Social und Governance. Auf Deutsch bedeutet das Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Ein ESG ETF filtert Unternehmen nach diesen drei Kriterien. Das heißt, er investiert nur in Firmen, die bestimmte Mindeststandards erfüllen. Zum Beispiel werden Unternehmen mit hohem CO2-Ausstoß oder fragwürdigen Arbeitsbedingungen aussortiert.

Es gibt verschiedene Ansätze, wie Fondsgesellschaften diese Filter anwenden. Manche schließen ganze Branchen wie Waffen oder Tabak aus, andere setzen auf einen Best-in-Class-Ansatz. Dabei werden die Unternehmen ausgewählt, die in ihrer Branche die besten ESG-Werte aufweisen. Wieder andere investieren gezielt in Firmen, die Lösungen für Umweltprobleme anbieten, wie erneuerbare Energien oder Wasseraufbereitung.

Wichtig ist: Ein ESG ETF ist kein grüner Fonds im engeren Sinne. Er investiert nicht nur in Solar- oder Windkraftunternehmen, sondern in den gesamten Aktienmarkt, nur eben mit einem Nachhaltigkeitsfilter. Das bedeutet für dich, dass du weiterhin von der Entwicklung der Weltwirtschaft profitierst, aber dein Geld nicht in Unternehmen steckst, die deinen Werten widersprechen.

Wie funktioniert ein ESG ETF und wie wird er zusammengestellt?

Die Zusammensetzung eines ESG ETF wird von einem Indexanbieter wie MSCI, S&P oder FTSE festgelegt. Diese Unternehmen erstellen Indizes, die als Vorlage für den ETF dienen. Bei einem ESG Index wird der Mutterindex, zum Beispiel der MSCI World, um bestimmte Kriterien bereinigt. Die Fondsgesellschaft kauft dann die Aktien, die in diesem Index enthalten sind, und bildet so den ETF nach.

Der Auswahlprozess ist komplex und folgt festen Regeln. Zunächst werden Unternehmen ausgeschlossen, die in kontroversen Geschäftsfeldern tätig sind. Dazu zählen zum Beispiel Rüstung, Glücksspiel oder Kohlebergbau. Im zweiten Schritt werden die verbleibenden Unternehmen nach ihren ESG-Ratings bewertet. Diese Ratings werden von spezialisierten Agenturen vergeben, die die Unternehmen anhand von Hunderten von Kriterien analysieren.

Ein wichtiger Punkt ist die Transparenz. Die meisten Fondsgesellschaften veröffentlichen die genauen Kriterien, nach denen der Index zusammengestellt wird. Du kannst also jederzeit nachvollziehen, warum ein bestimmtes Unternehmen im ETF enthalten ist oder nicht. Diese Informationen findest du in den Factsheets und Jahresberichten der Fonds, die kostenlos auf den Websites der Anbieter verfügbar sind.

Für dich als Anleger:in bedeutet das: Du musst dich nicht selbst mit der Analyse einzelner Unternehmen beschäftigen. Die Arbeit wird dir von den Indexanbietern und Fondsgesellschaften abgenommen. Du musst nur entscheiden, welcher ESG ETF zu deinen Vorstellungen passt. Dabei hilft es, auf die Beschreibung des Index zu achten, denn dort steht genau, welche Kriterien angewendet werden.

Was kostet ein ESG ETF und wie setzen sich die Gebühren zusammen?

Die Kosten eines ETF werden hauptsächlich durch die sogenannte Total Expense Ratio (TER) bestimmt. Diese Kennzahl gibt an, wie viel Prozent deines investierten Vermögens pro Jahr für die Verwaltung des Fonds abgezogen werden. Die TER umfasst unter anderem die Vergütung der Fondsgesellschaft, die Kosten für die Indexlizenz und die Verwahrung der Wertpapiere. Bei günstigen ESG ETFs liegt die TER oft unter 0,3 Prozent pro Jahr.

Zusätzlich zur TER gibt es noch die Transaktionskosten, die beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren innerhalb des Fonds entstehen. Diese Kosten sind in der TER nicht enthalten und können je nach Fonds unterschiedlich hoch sein. Sie werden direkt vom Fondsvermögen abgezogen und sind für dich als Anleger:in nicht direkt sichtbar. In der Praxis sind sie bei den meisten ETFs aber relativ gering.

Beim Kauf eines ETF fallen außerdem Ordergebühren an. Diese zahlst du an deinen Broker, also an die Plattform, über die du den ETF kaufst. Viele Neobroker bieten inzwischen kostenlose Sparpläne an, bei denen du keine Ordergebühren zahlst. Bei Einmalkäufen können die Gebühren je nach Anbieter stark variieren. Es lohnt sich also, die Konditionen der verschiedenen Broker zu vergleichen.

Ein wichtiger Tipp: Achte nicht nur auf die TER, sondern auf die Gesamtkosten. Ein ETF mit einer etwas höheren TER kann trotzdem günstiger sein, wenn er die Indexlizenz günstiger bekommt oder weniger Transaktionskosten verursacht. Die TER ist aber ein guter erster Anhaltspunkt, um die Kosten verschiedener ETFs zu vergleichen. In der Regel gilt: Je größer der Fonds, desto geringer die Kostenquote.

Worauf du bei der Auswahl eines günstigen ESG ETF achten solltest

Der erste Schritt bei der Auswahl ist die Frage nach dem Index. Der MSCI World ESG Screened ist einer der bekanntesten und am weitesten verbreiteten ESG-Indizes. Er bildet die größten Unternehmen der Industrieländer ab und filtert die schlimmsten Verstöße heraus. Daneben gibt es den FTSE Developed ex Fossil Fuels, der Unternehmen mit fossilen Brennstoffen ausschließt, oder den S&P 500 ESG, der sich auf den US-Markt konzentriert.

Achte auf die Größe des Fonds. Ein ETF mit einem Fondsvolumen von mehreren Milliarden Euro ist in der Regel stabiler und hat geringere Kosten. Große Fonds haben außerdem den Vorteil, dass sie an der Börse sehr liquide sind. Das bedeutet, du kannst sie jederzeit zu einem fairen Preis kaufen und verkaufen. Bei sehr kleinen Fonds kann es hingegen zu größeren Spreads kommen, also zu größeren Unterschieden zwischen Kauf- und Verkaufspreis.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Replikationsmethode. Die meisten günstigen ESG ETFs sind physisch repliziert, das heißt, sie kaufen die Aktien tatsächlich. Es gibt aber auch synthetische ETFs, die die Wertentwicklung über Derivate abbilden. Physische ETFs sind in der Regel transparenter und für Einsteiger besser geeignet. Synthetische ETFs können zwar manchmal günstiger sein, sind aber komplexer aufgebaut.

Prüfe außerdem, ob der ETF thesaurierend oder ausschüttend ist. Ein thesaurierender ETF legt die Dividenden automatisch wieder an, was den Zinseszinseffekt verstärkt. Ein ausschüttender ETF zahlt die Dividenden regelmäßig aus, was sich für Anleger:innen lohnt, die ein regelmäßiges Einkommen wünschen. Für den Vermögensaufbau sind thesaurierende ETFs in der Regel die bessere Wahl, da sie steuerlich effizienter sind.

Typische Fehler, die du bei ESG ETFs vermeiden solltest

Ein häufiger Fehler ist der Blick auf die Rendite der Vergangenheit. Viele Anleger:innen wählen den ETF, der im letzten Jahr am besten abgeschnitten hat. Das ist jedoch keine gute Strategie, denn vergangene Renditen sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse. Besser ist es, auf die Zusammensetzung des Index und die Kosten zu achten. Ein breit diversifizierter ETF mit niedrigen Kosten wird langfristig fast immer gut abschneiden.

Ein weiterer Fehler ist die Überbewertung des ESG-Gedankens. Manche Anleger:innen glauben, dass ein ESG ETF automatisch besser für die Umwelt ist. Das ist nicht unbedingt der Fall. Viele ESG-Fonds investieren weiterhin in Unternehmen mit hohem CO2-Ausstoß, nur eben in diejenigen, die im Vergleich zu ihren Konkurrenten besser abschneiden. Wenn dir der Klimaschutz wirklich wichtig ist, solltest du dich für einen Fonds mit strengeren Ausschlusskriterien entscheiden.

Viele Anfänger machen außerdem den Fehler, zu viel auf einmal zu investieren. Wenn du eine große Summe auf einmal in einen ETF steckst und der Markt kurz danach fällt, machst du sofort Verluste. Besser ist es, regelmäßig einen festen Betrag zu investieren, zum Beispiel über einen Sparplan. So glättest du die Kursschwankungen und kaufst automatisch günstiger ein, wenn die Kurse fallen.

Ein letzter Fehler ist die Vernachlässigung der Steuern. In Deutschland werden Gewinne aus ETFs mit der Abgeltungssteuer besteuert. Es gibt jedoch einen Sparerpauschbetrag von rund 1.000 Euro pro Person, den du nutzen solltest. Wenn du diesen Freibetrag nicht ausnutzt, zahlst du unnötig Steuern. Du kannst bei deinem Broker einen Freistellungsauftrag einrichten, damit die Bank die Steuern erst ab diesem Betrag einbehält.

So gehst du Schritt für Schritt vor: Dein Fahrplan zum günstigen ESG ETF

Der erste Schritt ist die Eröffnung eines Depots. Du kannst ein Depot bei einer klassischen Bank, einer Direktbank oder einem Neobroker eröffnen. Für Einsteiger sind Neobroker wie Trade Republic, Scalable Capital oder Finanzen.net Zero besonders geeignet, da sie oft keine Depotgebühren verlangen und kostenlose Sparpläne anbieten. Der Vergleich der Anbieter lohnt sich, denn die Konditionen unterscheiden sich teilweise erheblich.

Im zweiten Schritt solltest du deinen Sparplan einrichten. Überlege dir, wie viel Geld du monatlich investieren möchtest. Schon rund 50 Euro pro Monat können langfristig ein beachtliches Vermögen aufbauen. Wähle einen Betrag, den du langfristig entbehren kannst. Es ist besser, einen kleineren Betrag regelmäßig zu investieren, als einen großen Betrag nur einmal anzulegen und dann aufhören zu müssen.

Der dritte Schritt ist die Auswahl des konkreten ETF. Nutze dafür die Vergleichsportale im Internet, die dir die wichtigsten Kennzahlen übersichtlich darstellen. Achte auf die TER, die Fondsgröße und die Indexbeschreibung. Ein guter Start ist ein ETF auf den MSCI World ESG Screened oder den FTSE Developed ex Fossil Fuels. Diese Indizes bieten eine breite Streuung und haben moderate Kosten.

Der letzte Schritt ist die regelmäßige Überprüfung deines Portfolios. Du musst nicht jeden Tag auf die Kurse schauen, aber einmal pro Jahr solltest du prüfen, ob dein ETF noch zu deinen Zielen passt. Wenn sich deine Lebensumstände ändern, zum Beispiel durch eine Gehaltserhöhung oder den Kauf einer Immobilie, kannst du deinen Sparplan anpassen. Wichtig ist, dass du langfristig investiert bleibst und nicht bei kurzfristigen Schwankungen in Panik gerätst.

Welche Alternativen gibt es zum günstigen ESG ETF?

Neben ETFs gibt es auch nachhaltige Aktienfonds, die von Fondsmanagern aktiv verwaltet werden. Diese Fonds versuchen, den Markt zu schlagen, indem sie gezielt in vielversprechende Unternehmen investieren. Allerdings sind aktive Fonds in der Regel deutlich teurer als ETFs. Die Kostenquote liegt oft bei über 1,5 Prozent pro Jahr. Ob die höheren Kosten durch eine bessere Rendite gerechtfertigt sind, ist fraglich, da die meisten aktiven Fonds ihren Index langfristig nicht schlagen.

Eine weitere Alternative sind nachhaltige Einzelaktien. Du könntest zum Beispiel direkt in Unternehmen investieren, die du für besonders nachhaltig hältst. Das hat den Vorteil, dass du volle Kontrolle über deine Investments hast. Allerdings ist das Risiko deutlich höher, da du nicht diversifiziert bist. Wenn ein Unternehmen in eine Krise gerät, kann dein gesamtes Investment stark an Wert verlieren. Für Einsteiger ist diese Strategie daher weniger geeignet.

Es gibt auch nachhaltige Anleihen, sogenannte Green Bonds. Damit finanzierst du Projekte, die einen positiven Beitrag zur Umwelt leisten, zum Beispiel den Bau von Windparks oder die energetische Sanierung von Gebäuden. Green Bonds sind in der Regel sicherer als Aktien, bieten aber auch eine geringere Rendite. Sie können eine sinnvolle Ergänzung zu einem ETF-Portfolio sein, wenn du dein Risiko streuen möchtest.

Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, in nachhaltige Themenfonds zu investieren, zum Beispiel in Fonds für erneuerbare Energien oder Wasserversorgung. Diese Fonds konzentrieren sich auf eine bestimmte Branche und können sehr stark schwanken. Sie eignen sich eher als Beimischung zu einem breit diversifizierten Portfolio. Für den langfristigen Vermögensaufbau ist ein breit gestreuter ESG ETF in der Regel die bessere Wahl.

Fazit: Mit einem günstigen ESG ETF investierst du nachhaltig und kosteneffizient

Ein günstiger ESG ETF ist die ideale Lösung für alle, die ihr Geld nachhaltig anlegen möchten, ohne hohe Gebühren zu zahlen. Die Auswahl an Fonds ist groß und die Kosten sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. Du musst kein Finanzexperte sein, um von dieser Anlageform zu profitieren. Mit ein paar Grundkenntnissen kannst du den passenden ETF für dich finden und langfristig Vermögen aufbauen.

Der wichtigste Schritt ist der Anfang. Eröffne ein Depot, richte einen Sparplan ein und wähle einen breit diversifizierten ESG ETF. Achte dabei auf die Kosten und die Zusammensetzung des Index. Vergiss nicht, deinen Sparerpauschbetrag zu nutzen, um Steuern zu sparen. Und bleibe langfristig investiert, auch wenn die Kurse einmal schwanken. Geduld ist der Schlüssel zum Erfolg an der Börse.

Wir haben dir hier die wichtigsten Grundlagen erklärt. Du weißt jetzt, was ein ESG ETF ist, wie er funktioniert und worauf du bei der Auswahl achten musst. Du kennst die typischen Fehler und weißt, wie du sie vermeidest. Jetzt liegt es an dir, das Gelernte in die Tat umzusetzen. Starte noch heute mit deinem ersten Sparplan und lege den Grundstein für deine finanzielle Zukunft.

Denke daran: Nachhaltiges Investieren ist kein Verzicht, sondern eine bewusste Entscheidung. Du kannst Rendite erzielen und gleichzeitig deine Werte leben. Ein günstiger ESG ETF macht dies möglich. Nutze die Chance und werde Teil der Bewegung hin zu einer nachhaltigeren Finanzwelt. Dein zukünftiges Ich wird es dir danken.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

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Häufige Fragen

In der Regel sind ESG ETFs nur geringfügig teurer als konventionelle ETFs. Die Kostenquote liegt bei vielen günstigen Fonds unter rund 0,3 Prozent pro Jahr. Der Unterschied ist also so gering, dass er für die langfristige Rendite kaum eine Rolle spielt.

Es gibt keinen eindeutig besten ETF, da die Wahl von deinen persönlichen Vorlieben abhängt. Ein guter Start ist ein ETF auf den MSCI World ESG Screened oder den FTSE Developed ex Fossil Fuels. Achte auf eine breite Streuung und eine niedrige Kostenquote.

Ja, wie bei jeder Aktienanlage kannst du auch mit einem ESG ETF Verluste machen. Die Kurse schwanken und können zeitweise stark fallen. Langfristig haben sich Aktienmärkte jedoch immer erholt. Du solltest daher nur Geld investieren, das du langfristig nicht benötigst.

Du kannst bereits mit rund 25 Euro pro Monat in einen ETF-Sparplan investieren. Viele Neobroker bieten kostenlose Sparpläne ab diesem Betrag an. Bei Einmalkäufen solltest du mindestens 100 Euro einplanen, da die Ordergebühren sonst prozentual zu hoch ausfallen.

ESG ETFs schließen die schlimmsten Unternehmen aus, sind aber nicht perfekt. Sie investieren weiterhin in Unternehmen mit hohem CO2-Ausstoß, nur eben in die relativ besseren. Wenn du strengere Kriterien möchtest, solltest du dich für einen Fonds mit Ausschluss von fossilen Brennstoffen entscheiden.

Du kannst ESG ETFs über jeden Broker kaufen, der Wertpapiere anbietet. Besonders günstig sind Neobroker wie Trade Republic, Scalable Capital oder Finanzen.net Zero. Dort zahlst du oft keine Depotgebühren und kannst kostenlose Sparpläne einrichten.

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.