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Ist vermögenswirksame Leistungen sinnvoll? So holst du das Maximum aus dem Arbeitgeberzuschuss

Vermögenswirksame Leistungen sind Geld vom Arbeitgeber, das direkt in einen Sparvertrag fließt. Ob sich das für dich lohnt, hängt von der Anlageform, deinem Einkommen und der staatlichen Förderung ab.

11 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Vermögenswirksame Leistungen sind ein freiwilliger Zuschuss des Arbeitgebers, meist zwischen 6 und 40 Euro monatlich.
  • Die Arbeitnehmersparzulage bringt bis zu 80 Euro pro Jahr bei Fondssparplänen, wenn dein zu versteuerndes Einkommen unter 40.000 Euro liegt.
  • Banksparpläne sind sicher und unkompliziert, werden aber nicht staatlich gefördert.
  • Ein VL-Vertrag läuft in der Regel sieben Jahre: sechs Jahre Einzahlung, ein Jahr Ruhezeit.

01 · Grundlagen

Was sind vermögenswirksame Leistungen?

Vermögenswirksame Leistungen sind eine betriebliche Sozialleistung, die dein Arbeitgeber zusätzlich zum Gehalt zahlt. Das Geld wird direkt in einen von dir gewählten Sparvertrag überwiesen.

Der Arbeitgeber überweist das Geld monatlich an die Bank, Bausparkasse oder den Depotanbieter, den du ausgewählt hast. Eine gesetzliche Obergrenze für die Höhe gibt es nicht, auch wenn sich in vielen Unternehmen ein Betrag von 40 Euro pro Monat etabliert hat.

Üblich sind monatliche Zahlungen zwischen 6 und 40 Euro. Im öffentlichen Dienst liegt der Zuschuss oft bei 6,65 Euro, in der Privatwirtschaft zahlen manche Firmen 15 Euro, andere 40 Euro. Ob du Anspruch hast, steht in deinem Arbeitsvertrag, im Tarifvertrag deiner Branche oder in einer Betriebsvereinbarung.

  • Frage bei deinem Arbeitgeber oder Betriebsrat nach, ob und in welcher Höhe vermögenswirksame Leistungen gezahlt werden.
  • Prüfe deinen Arbeitsvertrag auf eine entsprechende Klausel, denn ohne vertragliche Grundlage besteht kein Anspruch.

Kurz erklärt

Vermögenswirksame Leistungen (VL)

Geld vom Arbeitgeber, das zweckgebunden in einen Sparvertrag, Bausparvertrag oder Fondssparplan fließt und dem Vermögensaufbau dient.

Die Höhe ist nicht gesetzlich begrenzt, üblich sind 6 bis 40 Euro pro Monat. Anspruch kann aus Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder Arbeitsvertrag bestehen.

02 · Vergleich

Welche Anlageformen gibt es für vermögenswirksame Leistungen?

Du kannst deine VL in verschiedene Produkte einzahlen lassen. Die Wahl beeinflusst Rendite, Risiko und ob du staatliche Förderung erhältst.

Für deine vermögenswirksamen Leistungen stehen dir drei klassische Anlageformen zur Verfügung: der Banksparplan, der Bausparvertrag und der Fondssparplan. Der Banksparplan ist die sicherste Variante mit planbaren, aber niedrigen Zinsen. Er wird nicht staatlich gefördert, eignet sich aber für alle, die keine Förderung beantragen können oder wollen.

Der Bausparvertrag kombiniert das Sparen mit der Option auf ein zinsgünstiges Baudarlehen. Er wird staatlich gefördert, wenn du die Einkommensgrenzen einhältst. Der Fondssparplan investiert dein Geld in Aktienfonds oder ETFs und bietet die höchste Renditechance, bringt aber auch Kursschwankungen mit sich. Die Arbeitnehmersparzulage gibt es nur für Fondssparpläne, Bausparverträge und die Tilgung eines Baukredits.

  • Ein Banksparplan passt, wenn du Sicherheit und Einfachheit bevorzugst und keine staatliche Förderung erhältst.
  • Ein Bausparvertrag lohnt sich, wenn du in den nächsten Jahren eine Immobilie kaufen oder modernisieren möchtest.
  • Ein Fondssparplan ist sinnvoll, wenn du einen langen Anlagehorizont hast und Kursschwankungen aushalten kannst.
VL-Anlageformen im Vergleich
BanksparplanBausparvertragFondssparplan
Staatliche FörderungKeineArbeitnehmersparzulage und Wohnungsbauprämie möglichArbeitnehmersparzulage möglich
RenditechanceNiedrig, planbare ZinsenNiedrig, aber Anspruch auf günstiges BaudarlehenHöher, abhängig von der Aktienmarktentwicklung
RisikoSehr geringGeringMittel bis hoch, Kursschwankungen möglich

03 · Schritt für Schritt

Wie funktioniert das Sparen mit vermögenswirksamen Leistungen?

Der Ablauf ist standardisiert: Du schließt einen VL-Vertrag ab, legst das Formular deinem Arbeitgeber vor und er überweist die Beträge direkt an den Anbieter.

Der Ablauf ist standardisiert und erfordert nur wenige Schritte. Zuerst klärst du, ob dein Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen zahlt und in welcher Höhe. Dann schließt du einen VL-Vertrag bei einer Bank, Bausparkasse oder einem Depotanbieter ab. Der Anbieter stellt dir ein Formular aus, das du deinem Arbeitgeber zur Unterschrift vorlegst.

Nach der Unterschrift überweist dein Arbeitgeber die vereinbarten Beträge monatlich direkt in deinen Vertrag. Das Geld läuft nicht über dein Konto, sondern geht vom Arbeitgeber an den Anbieter. VL-Verträge laufen in der Regel sieben Jahre: sechs Jahre wird eingezahlt, das siebte Jahr ist ein Ruhejahr. Danach kannst du frei über das Geld verfügen.

  • Kläre zuerst, ob und in welcher Höhe dein Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen zahlt.
  • Schließe einen VL-Vertrag bei einem Anbieter deiner Wahl ab und lass dir das Formular ausstellen.
  • Lege das Formular deinem Arbeitgeber vor und warte auf die monatlichen Überweisungen.
01

Anspruch klären

Frage bei deinem Arbeitgeber oder Betriebsrat nach, ob und in welcher Höhe vermögenswirksame Leistungen gezahlt werden.

02

VL-Vertrag abschließen

Wähle eine Anlageform und schließe einen Vertrag bei einer Bank, Bausparkasse oder einem Depotanbieter ab.

03

Formular einreichen

Der Anbieter stellt dir ein Formular aus, das du deinem Arbeitgeber zur Unterschrift vorlegst.

04

Einzahlungen erhalten

Dein Arbeitgeber überweist die VL monatlich direkt in deinen Vertrag, ohne dass das Geld über dein Konto läuft.

05

Nach sieben Jahren verfügen

Nach sechs Jahren Einzahlung und einem Ruhejahr kannst du frei über das angesparte Geld verfügen.

04 · Was gilt

Welche staatlichen Förderungen gibt es?

Unter bestimmten Einkommensgrenzen zahlt der Staat zusätzlich zur VL-Leistung deines Arbeitgebers. Die beiden wichtigsten Förderungen sind die Arbeitnehmersparzulage und die Wohnungsbauprämie.

Der Staat fördert vermögenswirksame Leistungen mit der Arbeitnehmersparzulage und der Wohnungsbauprämie. Die Arbeitnehmersparzulage erhältst du für Fondssparpläne, Bausparverträge und die Tilgung eines Baukredits. Die Wohnungsbauprämie ist auf Bausparverträge beschränkt und setzt voraus, dass du mindestens 50 Euro pro Jahr selbst in den Vertrag einzahlst.

Banksparpläne, Tagesgeldkonten und Festgeldkonten werden nicht gefördert. Wenn du also Anspruch auf staatliche Zulagen hast, solltest du eine förderfähige Anlageform wählen. Die höchste Förderung erhältst du mit einem Fondssparplan: 20 Prozent auf maximal 400 Euro, also bis zu 80 Euro pro Jahr.

  • Gefördert werden Fondssparpläne mit Aktienfonds, Bausparverträge und die Tilgung eines Baukredits.
  • Nicht gefördert werden Banksparpläne, Tagesgeldkonten und Festgeldkonten.

Wird gefördert

·Fondssparplan mit Aktienfonds
·Bausparvertrag
·Tilgung eines Baukredits

Wird nicht gefördert

·Banksparplan
·Tagesgeldkonto
·Festgeldkonto

05 · Kosten

Wie hoch ist die Arbeitnehmersparzulage?

Die Arbeitnehmersparzulage ist die wichtigste staatliche Förderung für VL-Sparer. Die Höhe hängt von der Anlageform und deinem zu versteuernden Einkommen ab.

Die Höhe hängt von der Anlageform ab. Für einen Fondssparplan mit Aktienfonds erhältst du 20 Prozent auf maximal 400 Euro pro Jahr, also höchstens 80 Euro. Für einen Bausparvertrag oder die Tilgung eines Baukredits gibt es 9 Prozent auf maximal 470 Euro, also bis zu 43 Euro pro Jahr.

Die Einkommensgrenze liegt bei 40.000 Euro zu versteuerndem Einkommen pro Person und Jahr. Bei gemeinsam veranlagten Paaren gilt der doppelte Wert von 80.000 Euro. Du kannst die Arbeitnehmersparzulage doppelt kassieren, indem du einen Bausparvertrag und einen Fondssparplan parallel abschließt. Dann sind maximal 123 Euro pro Jahr möglich.

  • Fondssparplan: 20 Prozent auf maximal 400 Euro, höchstens 80 Euro pro Jahr.
  • Bausparvertrag: 9 Prozent auf maximal 470 Euro, höchstens 43 Euro pro Jahr.
  • Baukredit-Tilgung: 9 Prozent auf maximal 470 Euro, höchstens 43 Euro pro Jahr.

Maximale Arbeitnehmersparzulage pro Jahr

Fondssparplan (20 % auf max. 400 EUR)80 EUR
Bausparvertrag (9 % auf max. 470 EUR)43 EUR
Baukredit-Tilgung (9 % auf max. 470 EUR)43 EUR

06 · Was gilt

Welche Einkommensgrenzen gelten für die Förderung?

Nicht dein Bruttogehalt ist entscheidend, sondern dein zu versteuerndes Einkommen. Das steht in deinem Steuerbescheid und ist oft deutlich niedriger als das Brutto.

Gerade bei Familien mit Kindern kann der Unterschied erheblich sein.

Für die Arbeitnehmersparzulage liegt die Grenze bei 40.000 Euro zu versteuerndem Einkommen pro Person, bei gemeinsam veranlagten Paaren bei 80.000 Euro. Für die Wohnungsbauprämie gelten niedrigere Grenzen: 35.000 Euro pro Person und 70.000 Euro für Paare. Prüfe dein zu versteuerndes Einkommen im Steuerbescheid, bevor du auf eine Förderung verzichtest.

  • Arbeitnehmersparzulage: zu versteuerndes Einkommen unter 40.000 Euro pro Person, unter 80.000 Euro bei Paaren.
  • Wohnungsbauprämie: zu versteuerndes Einkommen unter 35.000 Euro pro Person, unter 70.000 Euro bei Paaren.

Förderung möglich

·Zu versteuerndes Einkommen unter 40.000 EUR pro Person
·Zu versteuerndes Einkommen unter 80.000 EUR bei gemeinsam veranlagten Paaren
·Zu versteuerndes Einkommen unter 35.000 EUR für die Wohnungsbauprämie
·Zu versteuerndes Einkommen unter 70.000 EUR für die Wohnungsbauprämie bei Paaren

Keine Förderung

·Zu versteuerndes Einkommen über 40.000 EUR pro Person bei der Arbeitnehmersparzulage
·Zu versteuerndes Einkommen über 35.000 EUR pro Person bei der Wohnungsbauprämie

07 · Checkliste

Wann lohnt sich ein VL-Bausparvertrag?

Ein Bausparvertrag kombiniert Sparen mit der Option auf ein zinsgünstiges Baudarlehen. Für VL-Sparer mit Immobilienwunsch kann das sinnvoll sein.

Die staatliche Förderung macht den Bausparvertrag zusätzlich attraktiv.

Du erhältst die Arbeitnehmersparzulage von 9 Prozent auf maximal 470 Euro pro Jahr, also bis zu 43 Euro. Zusätzlich ist die Wohnungsbauprämie möglich, wenn dein zu versteuerndes Einkommen unter 35.000 Euro liegt. Für einen VL-Bausparvertrag gilt eine Mindestlaufzeit von sieben Jahren, wenn du staatliche Förderung erhalten möchtest.

  • Ein VL-Bausparvertrag passt zu dir, wenn du in den nächsten Jahren eine Immobilie kaufen oder modernisieren möchtest.
  • Er lohnt sich, wenn du Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage oder Wohnungsbauprämie hast.
  • Er ist sinnvoll, wenn du eine sichere Anlageform mit planbaren Erträgen bevorzugst.

Ein VL-Bausparvertrag passt zu dir, wenn

01

du in den nächsten Jahren eine Immobilie kaufen oder modernisieren möchtest

02

du Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage oder Wohnungsbauprämie hast

03

du eine sichere Anlageform mit planbaren Erträgen bevorzugst

04

du die Mindestlaufzeit von sieben Jahren einhalten kannst

08 · Checkliste

Wann lohnt sich ein VL-Fondssparplan?

Ein Fondssparplan investiert deine VL in Aktienfonds oder ETFs. Das bietet höhere Renditechancen, aber auch Kursschwankungen.

Du solltest einen langen Anlagehorizont von mindestens sieben Jahren haben und Schwankungen am Aktienmarkt aushalten können.

Der Fondssparplan bietet die höchste staatliche Förderung: 20 Prozent auf maximal 400 Euro pro Jahr, also bis zu 80 Euro. Wenn du die Arbeitnehmersparzulage voll ausschöpfen möchtest, ist der Fondssparplan die beste Wahl. Du kannst ihn auch mit einem Bausparvertrag kombinieren, um beide Förderungen zu erhalten.

  • Ein VL-Fondssparplan passt zu dir, wenn du einen langen Anlagehorizont von mindestens sieben Jahren hast.
  • Er lohnt sich, wenn du Kursschwankungen am Aktienmarkt aushalten kannst.
  • Er ist sinnvoll, wenn du die höchste Arbeitnehmersparzulage von bis zu 80 Euro pro Jahr mitnehmen möchtest.

Ein VL-Fondssparplan passt zu dir, wenn

01

du einen langen Anlagehorizont von mindestens sieben Jahren hast

02

du Kursschwankungen am Aktienmarkt aushalten kannst

03

du die höchste Arbeitnehmersparzulage von bis zu 80 Euro pro Jahr mitnehmen möchtest

04

du bereits ein Wertpapierdepot hast oder bereit bist, eines zu eröffnen

09 · Checkliste

Wann lohnt sich ein VL-Banksparplan?

Ein Banksparplan ist die einfachste und sicherste Variante. Er wird nicht staatlich gefördert, eignet sich aber für alle, die keine Förderung beantragen können oder wollen.

Ein Banksparplan ist die einfachste und sicherste Variante für vermögenswirksame Leistungen. Er wird nicht staatlich gefördert, eignet sich aber für alle, die keine Förderung beantragen können oder wollen. Die Zinsen sind planbar, aber niedrig, und das Risiko ist sehr gering.

Wenn du über der Einkommensgrenze für die staatliche Förderung liegst, ist der Banksparplan oft die unkomplizierteste Lösung. Du musst kein Depot eröffnen und keine Bausparkasse beauftragen. Der Banksparplan ist die richtige Wahl, wenn du die VL deines Arbeitgebers einfach mitnehmen möchtest, ohne eigene Beiträge zu zahlen.

  • Ein VL-Banksparplan passt zu dir, wenn du über der Einkommensgrenze für die staatliche Förderung liegst.
  • Er lohnt sich, wenn du eine unkomplizierte Anlage ohne Depot oder Bausparkasse suchst.
  • Er ist sinnvoll, wenn du planbare Zinsen und volle Sicherheit bevorzugst.

Ein VL-Banksparplan passt zu dir, wenn

01

du über der Einkommensgrenze für die staatliche Förderung liegst

02

du eine unkomplizierte Anlage ohne Depot oder Bausparkasse suchst

03

du planbare Zinsen und volle Sicherheit bevorzugst

04

du die VL deines Arbeitgebers einfach mitnehmen möchtest, ohne eigene Beiträge zu zahlen

10 · Fehler vermeiden

Welche Fehler solltest du bei vermögenswirksamen Leistungen vermeiden?

Viele Arbeitnehmer lassen die VL ihres Arbeitgebers liegen oder wählen eine unpassende Anlageform. Diese Fehler kosten dich bares Geld.

Der häufigste Fehler ist, vermögenswirksame Leistungen gar nicht zu beantragen, obwohl der Arbeitgeber sie zahlt. Laut einer Umfrage nutzen nur 40 Prozent der Beschäftigten diese Förderung. Dabei ist es geschenktes Geld, das du ohne großen Aufwand mitnehmen kannst.

Ein weiterer Fehler ist, die Einkommensgrenze nur am Bruttogehalt zu prüfen statt am zu versteuernden Einkommen. Viele Arbeitnehmer liegen unter der Grenze, ohne es zu wissen. Wähle außerdem keine unpassende Anlageform: Ein Banksparplan bringt keine Förderung, wenn du Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage hast.

  • Beantrage deine VL rechtzeitig, wenn dein Arbeitgeber sie zahlt.
  • Prüfe dein zu versteuerndes Einkommen im Steuerbescheid, nicht nur dein Bruttogehalt.
  • Schließe nach Ablauf des Vertrags einen neuen VL-Vertrag ab, damit die Einzahlungen weiterlaufen.

Häufige Fehler im Umgang mit VL

·VL nicht beantragen, obwohl der Arbeitgeber sie zahlt
·Einkommensgrenze nur am Bruttogehalt prüfen statt am zu versteuernden Einkommen
·Banksparplan wählen, obwohl Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage besteht
·Fondssparplan abschließen, obwohl du das Geld nach sieben Jahren sicher benötigst
·Nach Ablauf des Vertrags keinen neuen VL-Vertrag abschließen und so die Einzahlungen verlieren

11 · Hintergrund

Wie viel Geld kommt nach sieben Jahren zusammen?

Die Gesamtsumme hängt von der VL-Höhe, der Anlageform und der staatlichen Förderung ab. Ein Beispiel verdeutlicht die Größenordnung.

Angenommen, dein Arbeitgeber zahlt 40 Euro pro Monat in einen Fondssparplan. Nach sechs Jahren Einzahlung sind das 2.880 Euro an Beiträgen. Bei einer jährlichen Rendite von fünf Prozent kommen durch den Zinseszinseffekt über sieben Jahre etwa 638 Euro an Erträgen hinzu.

Hast du zusätzlich Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage, erhältst du bis zu 80 Euro pro Jahr, also 480 Euro über sechs Jahre. Insgesamt stehen nach sieben Jahren rund 4.000 Euro zur Verfügung, ohne dass du eigenes Geld eingezahlt hast. Bei einem Banksparplan mit zwei Prozent Verzinsung und 40 Euro VL pro Monat kommst du auf etwa 3.085 Euro.

  • Fondssparplan mit 40 Euro VL und fünf Prozent Rendite: rund 4.000 Euro nach sieben Jahren inklusive Förderung.
  • Banksparplan mit 40 Euro VL und zwei Prozent Verzinsung: etwa 3.085 Euro nach sieben Jahren.

Angenommen, dein Arbeitgeber zahlt 40 Euro pro Monat in einen Fondssparplan. Nach sechs Jahren Einzahlung sind das 2.880 Euro an Beiträgen. Bei einer jährlichen Rendite von fünf Prozent kommen durch den Zinseszinseffekt über sieben Jahre etwa 638 Euro an Erträgen hinzu.

Hast du zusätzlich Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage, erhältst du bis zu 80 Euro pro Jahr, also 480 Euro über sechs Jahre. Insgesamt stehen nach sieben Jahren rund 4.000 Euro zur Verfügung, ohne dass du eigenes Geld eingezahlt hast.

Bei einem Banksparplan mit zwei Prozent Verzinsung und 40 Euro VL pro Monat kommst du nach sieben Jahren auf etwa 3.085 Euro. Die Differenz zum Fondssparplan zeigt, wie stark die Anlageform das Ergebnis beeinflusst.

Häufige Fragen

Fragen zu Ist vermögenswirksame Leistungen sinnvoll? So holst du das Maximum aus dem Arbeitgeberzuschuss

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026