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Ist ein Small-Cap-ETF sinnvoll für dein Portfolio?

Ein Small-Cap-ETF kann dein Weltportfolio um tausende kleinere Unternehmen ergänzen und so die Diversifikation erhöhen. Ob sich die Beimischung lohnt, hängt von deiner Strategie und deinem Umgang mit Schwankungen ab.

10 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Small-Caps sind gemessen am Börsenwert kleine Unternehmen, die nach MSCI-Definition die kleinsten 14 Prozent der Marktkapitalisierung ausmachen.
  • Ein Small-Cap-ETF ergänzt klassische Welt-ETFs, die meist nur Large-Caps und Mid-Caps abbilden.
  • Nebenwerte gelten als renditestärker, schwanken aber stärker als große Unternehmen.
  • Eine Beimischung von 15 bis 20 Prozent gilt als sinnvoller Richtwert für ein breit gestreutes Portfolio.

01 · Grundlagen

Was sind Small-Caps?

Der Begriff Small-Cap beschreibt die Größenklasse eines börsennotierten Unternehmens. Die Einteilung erfolgt über die Marktkapitalisierung, also den gesamten Börsenwert aller Aktien eines Unternehmens.

Die Einteilung nach Marktkapitalisierung führt bei MSCI dazu, dass die größten 70 Prozent der börsennotierten Unternehmen einer Region als Large-Caps gelten. Die darauffolgenden 15 Prozent zählen zu den Mid-Caps, die nächsten 14 Prozent bilden die Small-Caps. Zusammen deckt dieses Raster 99 Prozent der Marktkapitalisierung ab, die kleinsten 1 Prozent werden als Micro Caps bezeichnet und sind für Indizes kaum nutzbar.

Der Begriff Small-Cap ist dabei irreführend, denn es handelt sich nicht um Start-ups oder Kleinstfirmen. Die größte Position im MSCI World Small-Cap-Index bringt einen Börsenwert von rund 15 Milliarden Euro auf die Waage. Viele mittelständische Unternehmen wären für eine Aufnahme in solche Indizes sogar deutlich zu klein.

Small-Caps sind nach MSCI-Definition die kleinsten 14 Prozent der börsennotierten Unternehmen einer Region. Sie sind kleiner als Large-Caps, aber immer noch große Aktiengesellschaften mit Milliardenbewertung.

Kurz erklärt

Small-Caps (Nebenwerte)

Aktiengesellschaften mit geringer Marktkapitalisierung. Nach MSCI-Definition sind das die kleinsten 14 Prozent der börsennotierten Unternehmen einer Region.

Die größte Position im MSCI World Small-Cap-Index hat einen Börsenwert von rund 15 Milliarden Euro. Es handelt sich also nicht um Start-ups, sondern um etablierte, aber kleinere Aktiengesellschaften.

02 · Vergleich

Wie unterscheiden sich Large-Caps, Mid-Caps und Small-Caps?

Indexanbieter wie MSCI teilen den Aktienmarkt nach Marktkapitalisierung in Größenklassen ein. Diese Einteilung bestimmt, welche Unternehmen in einem Standard-Welt-ETF fehlen.

Die Größenklassen unterscheiden sich nicht nur in der Marktkapitalisierung, sondern auch in der typischen Unternehmensstruktur. Large-Caps sind sehr große, global tätige Konzerne mit breit diversifizierten Geschäftsmodellen. Mid-Caps sind mittelgroße und oft international aktive Unternehmen, während Small-Caps häufig fokussierter auf einzelne Produkte oder Regionen ausgerichtet sind.

Diese strukturellen Unterschiede wirken sich auf die erwartete Schwankungsbreite aus. Large-Caps gelten als vergleichsweise stabil, Mid-Caps liegen im Mittelfeld und Small-Caps weisen die höchste Volatilität auf. Im klassischen MSCI World sind nur Large-Caps und Mid-Caps enthalten, Small-Caps fehlen vollständig.

  • Large-Caps umfassen die größten 70 Prozent der Marktkapitalisierung und sind im MSCI World enthalten.
  • Mid-Caps machen die darauffolgenden 15 Prozent aus und sind ebenfalls im MSCI World vertreten.
  • Small-Caps bilden die nächsten 14 Prozent und sind im MSCI World nicht enthalten.
Größenklassen nach Marktkapitalisierung im MSCI-Universum
Large-CapsMid-CapsSmall-Caps
Anteil an der Marktkapitalisierung
Abdeckung im MSCI World

03 · Hintergrund

Warum fehlen Small-Caps in vielen Weltportfolios?

Klassische Welt-ETFs wie der MSCI World bilden nur die größten 85 Prozent der Marktkapitalisierung ab. Damit lässt du einen Teil des weltweiten Aktienmarkts außen vor.

Der MSCI World und der MSCI Emerging Markets bilden jeweils nur die oberen 85 Prozent der Marktkapitalisierung ihrer Region ab. Small-Caps sind in diesen Indizes nicht enthalten, obwohl sie nach MSCI-Definition 14 Prozent der weltweiten Marktkapitalisierung ausmachen. Wer ausschließlich auf diese ETFs setzt, gewichtet diesen Marktanteil mit null Prozent.

Diese Lücke ist vielen Anlegern nicht bewusst, stellt aber eine aktive Entscheidung gegen Nebenwerte dar. Ein Small-Cap-ETF schließt sie, indem er genau die Unternehmen abbildet, die in den Standard-Indizes fehlen. Alternativ gibt es Welt-ETFs mit dem Zusatz IMI, die Large-Caps, Mid-Caps und Small-Caps in einem einzigen Produkt kombinieren.

Ein Portfolio ohne Small-Caps bildet den weltweiten Aktienmarkt nicht vollständig ab. Es lässt 14 Prozent der Marktkapitalisierung außen vor und setzt damit stillschweigend auf die größeren Unternehmen.

Der MSCI World und der MSCI Emerging Markets enthalten jeweils nur Large-Caps und Mid-Caps. Small-Caps sind in diesen Indizes nicht enthalten. Wer ausschließlich auf diese ETFs setzt, bildet den weltweiten Aktienmarkt nicht vollständig ab.

Nach MSCI-Definition machen Small-Caps 14 Prozent der weltweiten Marktkapitalisierung aus. Ein Portfolio ohne Nebenwerte gewichtet diesen Teil des Marktes mit null Prozent. Das ist eine aktive Entscheidung gegen diese Anlageklasse, auch wenn sie vielen Anlegern nicht bewusst ist.

Ein Small-Cap-ETF schließt diese Lücke. Alternativ gibt es Welt-ETFs mit dem Zusatz IMI (Investable Markets), die Large-Caps, Mid-Caps und Small-Caps in einem einzigen Produkt kombinieren.

04 · Checkliste

Welche Vorteile bietet ein Small-Cap-ETF?

Nebenwerte bringen mehr Unternehmen in dein Portfolio und gelten historisch als renditestärker. Die Beimischung kann daher sowohl die Streuung als auch die Ertragschancen verbessern.

Ein Small-Cap-ETF erweitert dein Portfolio um mehrere tausend Unternehmen, die in klassischen Welt-Indizes nicht vorkommen. Diese zusätzliche Streuung kann das Risiko senken, weil du weniger abhängig von der Entwicklung einzelner großer Konzerne bist. Gleichzeitig gibt es keine Überschneidungen mit den Aktien aus dem MSCI World oder MSCI Emerging Markets.

Historisch haben Nebenwerte langfristig oft eine höhere Rendite erzielt als Large-Caps. Die Unternehmensgröße gilt als Renditefaktor, der eine zusätzliche Faktorprämie einbringen kann. Ob sich diese Prämie in Zukunft fortsetzt, lässt sich jedoch nicht vorhersagen.

  • Du investierst in mehrere tausend zusätzliche Unternehmen und verbesserst die Diversifikation.
  • Small-Caps machen 14 Prozent der weltweiten Marktkapitalisierung aus und vervollständigen dein Weltportfolio.
  • Nebenwerte erzielten historisch oft eine höhere Wertentwicklung als Large-Caps.
  • Small-Cap-Indizes enthalten keine Aktien aus klassischen Welt-Indizes, es gibt also keine Dopplungen.

Argumente für die Beimischung von Small-Caps

01

Breitere Diversifikation: Du investierst in mehrere tausend zusätzliche Unternehmen.

02

Vollständige Marktabbildung: Small-Caps machen 14 Prozent der weltweiten Marktkapitalisierung aus.

03

Historisch höhere Rendite: Nebenwerte erzielten langfristig oft eine höhere Wertentwicklung als Large-Caps.

04

Keine Überschneidungen: Small-Cap-Indizes enthalten keine Aktien aus klassischen Welt-Indizes.

05

Faktorprämie: Die Unternehmensgröße gilt als Renditefaktor, der eine zusätzliche Prämie einbringen kann.

05 · Fehler vermeiden

Welche Risiken haben Small-Cap-ETFs?

Kleinere Unternehmen sind oft spezialisierter und weniger breit aufgestellt als große Konzerne. Das kann in schwachen Marktphasen zu deutlicheren Kursverlusten führen.

Small-Caps schwanken stärker als Large-Caps und Mid-Caps, weil kleinere Unternehmen oft fokussiertere Geschäftsmodelle verfolgen. Sie sind häufiger von einzelnen Produkten, Regionen oder Branchen abhängig und verfügen in Krisen über weniger finanzielle Reserven als große Konzerne. Das kann in schwachen Marktphasen zu deutlicheren Kursverlusten führen.

Die historische Outperformance von Nebenwerten ist keine Garantie für die Zukunft. In manchen Phasen entwickeln sich Large-Caps deutlich besser als Small-Caps, und solche Durststrecken können mehrere Jahre andauern. Wer Nebenwerte beimischt, sollte diese Schwankungen aushalten können.

Small-Caps unterliegen höheren Schwankungen als Large-Caps und Mid-Caps. Die Faktorprämie kleiner Unternehmen kann sich in Zukunft abschwächen oder ganz ausbleiben.

Risiken und Nachteile von Nebenwerten

·Höhere Volatilität: Small-Caps schwanken stärker als Large-Caps und Mid-Caps.
·Fokussierte Geschäftsmodelle: Viele kleine Unternehmen sind von einzelnen Produkten oder Regionen abhängig.
·Geringere Finanzkraft: In Krisen haben Nebenwerte oft weniger Reserven als große Konzerne.
·Keine Renditegarantie: Die historische Outperformance kann sich in Zukunft abschwächen oder umkehren.
·Längere Durststrecken möglich: In manchen Phasen entwickeln sich Large-Caps deutlich besser als Small-Caps.

06 · Was gilt

Wie hoch sollte der Small-Cap-Anteil im Portfolio sein?

Eine Beimischung von Nebenwerten sollte zu deiner Risikobereitschaft und deinem Anlagehorizont passen. Als Orientierung dient der Anteil der Small-Caps an der weltweiten Marktkapitalisierung.

Ein sinnvoller Anteil an Small-Cap-ETFs liegt zwischen 15 und 20 Prozent des Aktienanteils. Diese Spanne orientiert sich am Anteil der Nebenwerte an der weltweiten Marktkapitalisierung und eignet sich als Beimischung zu einem bestehenden Weltportfolio aus Large-Caps und Mid-Caps. Ein langfristiger Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren ist dabei Voraussetzung.

Für kurzfristige Anlagen unter 5 Jahren sind Small-Caps nicht geeignet, weil die stärkeren Kursschwankungen in kurzen Zeiträumen zu Verlusten führen können. Auch wer eine geringe Risikobereitschaft hat und auf stabile Wertentwicklung setzt, sollte auf Nebenwerte verzichten. Ein sehr hoher Small-Cap-Anteil über 30 Prozent als alleinige Aktienstrategie ist ebenfalls nicht empfehlenswert.

  • Sinnvoll sind 15 bis 20 Prozent des Aktienanteils als Beimischung zu einem Weltportfolio.
  • Ein Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren und die Bereitschaft, Schwankungen auszuhalten, sind Voraussetzung.
  • Nicht sinnvoll ist eine Beimischung bei kurzfristiger Anlage unter 5 Jahren oder geringer Risikobereitschaft.

Sinnvoll

·15 bis 20 Prozent des Aktienanteils als Beimischung
·Ergänzung zu einem bestehenden Weltportfolio aus Large-Caps und Mid-Caps
·Bereitschaft, stärkere Kursschwankungen auszuhalten

Eher nicht sinnvoll

·Geringe Risikobereitschaft mit Fokus auf stabile Wertentwicklung
·Portfolio, das bereits einen IMI-ETF mit integrierten Small-Caps enthält

07 · Vergleich

Welche Indizes bilden Small-Caps ab?

Für ein Investment in Nebenwerte stehen verschiedene Indizes zur Auswahl. Sie unterscheiden sich in Region, Definition und Anzahl der enthaltenen Unternehmen.

Der MSCI World Small-Cap-Index ist der prominenteste Vertreter für eine globale Small-Cap-Beimischung. Er enthält mehrere tausend Unternehmen aus Industrieländern weltweit, die größte Position bringt einen Börsenwert von rund 15 Milliarden Euro auf die Waage. Damit eignet er sich als Ergänzung zu einem klassischen Weltportfolio.

Für gezielte regionale Beimischungen gibt es Alternativen wie den S&P 600 für US-Nebenwerte oder den SDAX für deutsche Nebenwerte. Der S&P 600 umfasst 600 Unternehmen mit einer maximalen Marktkapitalisierung von rund 7 Milliarden Euro, im SDAX liegt die größte Position bei rund 2 Milliarden Euro. Diese Indizes sind stärker auf einzelne Märkte fokussiert und eignen sich für bewusste regionale Wetten.

  • Der MSCI World Small-Cap-Index bildet weltweite Nebenwerte aus Industrieländern ab und eignet sich für die globale Beimischung.
  • Der S&P 600 umfasst 600 US-Unternehmen und eignet sich für eine gezielte Beimischung von US-Nebenwerten.
  • Der SDAX enthält 70 deutsche Nebenwerte und ist eine regionale Wette auf den deutschen Markt.
Bekannte Small-Cap-Indizes im Überblick
MSCI World Small-Cap-IndexS&P 600SDAX
RegionUSADeutschland
Größte enthaltene PositionRund 7 Milliarden EuroRund 2 Milliarden Euro
Anzahl der Unternehmen60070
Geeignet fürGezielte Beimischung von US-NebenwertenRegionale Wette auf deutsche Nebenwerte

08 · Schritt für Schritt

Wie investierst du in Small-Caps?

Für den Einstieg in Nebenwerte gibt es zwei Wege: einen separaten Small-Cap-ETF oder einen Welt-ETF mit integrierten Small-Caps. Beide Varianten haben ihre Berechtigung.

Der erste Schritt ist ein Blick auf dein bestehendes Portfolio. Enthält dein aktueller Welt-ETF bereits Small-Caps, brauchst du keinen separaten Nebenwerte-ETF. ETFs mit dem Zusatz IMI (Investable Markets) decken Large-Caps, Mid-Caps und Small-Caps in einem einzigen Produkt ab.

Wenn dein Portfolio keine Small-Caps enthält, entscheidest du dich für eine marktneutrale Ergänzung oder eine bewusste Übergewichtung. Für die marktneutrale Variante wählst du einen Small-Cap-ETF, der zu deiner Region passt, und setzt einen Anteil von 15 bis 20 Prozent deines Aktienanteils um. Der MSCI World Small-Cap-Index ist die gängigste Wahl für eine globale Beimischung.

  • Prüfe zuerst, ob dein aktueller Welt-ETF bereits Small-Caps enthält, zum Beispiel am Kürzel IMI.
  • Entscheide, ob du Nebenwerte marktneutral ergänzen oder bewusst übergewichten möchtest.
  • Wähle einen Small-Cap-ETF, der zu deiner Region und deinem Portfolio passt.
  • Setze den Small-Cap-Anteil von 15 bis 20 Prozent deines Aktienanteils um.
01

Bestehendes Portfolio prüfen

Schau nach, ob dein aktueller Welt-ETF bereits Small-Caps enthält. ETFs mit dem Zusatz IMI (Investable Markets) decken Large-Caps, Mid-Caps und Small-Caps ab.

02

Anlagestrategie festlegen

Entscheide, ob du Small-Caps als marktneutrale Ergänzung oder als bewusste Übergewichtung mit höherer Renditeerwartung beimischen möchtest.

03

Passenden ETF auswählen

Wähle einen Small-Cap-ETF, der zu deiner Region und deinem Portfolio passt. Der MSCI World Small-Cap-Index ist die gängigste Wahl für eine globale Beimischung.

04

Anteil festlegen und umsetzen

Setze den Small-Cap-Anteil auf 15 bis 20 Prozent deines Aktienanteils fest. Kaufe den ETF über dein Depot und halte ihn langfristig.

09 · Im Vertrag

Was bedeutet der Zusatz IMI bei ETFs?

Die Abkürzung IMI steht für Investable Markets und kennzeichnet Indizes, die den gesamten investierbaren Markt einer Region abbilden. Damit sparst du dir einen separaten Small-Cap-ETF.

Ein IMI-Index umfasst Large-Caps, Mid-Caps und Small-Caps in einem einzigen Produkt. Damit sparst du dir einen separaten Small-Cap-ETF und bildest den Markt vollständig ab.

Der MSCI World IMI deckt im Gegensatz zum klassischen MSCI World auch die 14 Prozent Small-Caps ab und bildet damit rund 99 Prozent der Marktkapitalisierung der Industrieländer ab. Der MSCI Emerging Markets IMI funktioniert nach dem gleichen Prinzip für Schwellenländer und enthält dort ebenfalls Nebenwerte.

Ein einziger IMI-ETF genügt für die vollständige Marktabbildung. Du brauchst keinen separaten Small-Cap-ETF, wenn dein Welt-ETF bereits den Zusatz IMI trägt.

IMI-Indizes auf einen Blick

IMIAbkürzungInvestable Markets. Der Index umfasst alle investierbaren Unternehmen einer Region, also Large-Caps, Mid-Caps und Small-Caps.
MSCI World IMIBeispielDeckt im Gegensatz zum klassischen MSCI World auch die 14 Prozent Small-Caps ab. Damit bildet er rund 99 Prozent der Marktkapitalisierung der Industrieländer ab.
MSCI Emerging Markets IMIBeispielEnthält neben Large-Caps und Mid-Caps auch Small-Caps aus Schwellenländern.
VorteilNutzenEin einziger ETF genügt für die vollständige Marktabbildung. Du brauchst keinen separaten Small-Cap-ETF und sparst dir das Rebalancing zwischen mehreren Produkten.

10 · Checkliste

Lohnt sich ein Small-Cap-ETF für dich?

Die Entscheidung für oder gegen Nebenwerte hängt von deinem bestehenden Portfolio und deinen Zielen ab. Für viele Anleger ist eine Beimischung sinnvoll, aber kein Muss.

Ein Small-Cap-ETF ist dann sinnvoll, wenn dein aktueller Welt-ETF keine Nebenwerte enthält und du den Markt vollständig abbilden möchtest. Du solltest einen Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren mitbringen und bereit sein, stärkere Kursschwankungen auszuhalten. Die Beimischung erweitert dein Portfolio um mehrere tausend Unternehmen und kann durch die Faktorprämie kleiner Unternehmen die Langfristrendite erhöhen.

Wenn dein Portfolio bereits einen IMI-ETF mit integrierten Small-Caps enthält, ist ein separater Nebenwerte-ETF überflüssig. Auch bei kurzfristigen Anlagezielen oder geringer Risikobereitschaft lohnt sich die Beimischung nicht. Die Entscheidung hängt also von deinem bestehenden Portfolio, deinem Anlagehorizont und deiner Risikobereitschaft ab.

  • Dein aktueller Welt-ETF enthält keine Small-Caps und du möchtest den Markt vollständig abbilden.
  • Du hast einen Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren und kannst Schwankungen aushalten.
  • Du möchtest dein Portfolio um mehrere tausend Unternehmen diversifizieren.
  • Du bist bereit, 15 bis 20 Prozent deines Aktienanteils in Nebenwerte zu investieren.

Checkliste für deine Entscheidung

01

Dein aktueller Welt-ETF enthält keine Small-Caps und du möchtest den Markt vollständig abbilden.

02

Du hast einen Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren und kannst Schwankungen aushalten.

03

Du möchtest dein Portfolio um mehrere tausend Unternehmen diversifizieren.

04

Du erhoffst dir durch die Faktorprämie kleiner Unternehmen eine höhere Langfristrendite.

05

Du bist bereit, 15 bis 20 Prozent deines Aktienanteils in Nebenwerte zu investieren.

Häufige Fragen

Fragen zu Ist ein Small-Cap-ETF sinnvoll für dein Portfolio?

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026