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Investmentfonds-Risiko: So schützt du dein Geld bei Fonds und ETFs

Jeder Investmentfonds trägt Risiken, die zu deiner Anlagestrategie passen müssen. Entscheidend ist, dass du die wichtigsten Risikoarten kennst und durch breite Streuung reduzierst.

10 Kapitel · 11 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Das Marktrisiko beschreibt die Gefahr von Kursschwankungen bei Aktienfonds und ETFs.
  • Rentenfonds verlieren bei steigenden Zinsen an Wert, besonders bei langen Restlaufzeiten.
  • Mit einer breiten Diversifikation über Branchen und Länder senkst du das Verlustrisiko.
  • Risikoklassen von 1 bis 7 helfen dir, das Risiko eines Fonds vor dem Kauf einzuschätzen.

01 · Grundlagen

Was bedeutet Risiko bei Investmentfonds?

Das Risiko eines Investmentfonds beschreibt die Gefahr, dass dein angelegtes Geld an Wert verliert oder die erhoffte Rendite ausbleibt. Es setzt sich aus mehreren Einzelrisiken zusammen.

Bei einem Investmentfonds bündelst du dein Geld mit dem vieler anderer Anleger. Die Fondsgesellschaft legt diesen gemeinsamen Topf nach einer festgelegten Strategie in Wertpapiere oder Immobilien an. Genau daraus entsteht das Risiko: Die Kurse der enthaltenen Anlagen können fallen, und damit sinkt auch der Wert deiner Fondsanteile.

Für dich heißt das konkret: Du trägst das Verlustrisiko allein, denn Investmentfonds haben keine Garantie auf Rückzahlung deines eingesetzten Kapitals. Gleichzeitig gilt der Grundsatz, dass höhere Renditechancen fast immer mit einem höheren Risiko einhergehen. Wer überdurchschnittliche Erträge erwartet, muss Abstriche bei der Sicherheit machen.

Die wichtigste Regel lautet: Je breiter ein Fonds streut, desto niedriger ist das Risiko großer Verluste. Ein Aktien-ETF mit Hunderten oder Tausenden Aktien aus verschiedenen Branchen federt Ausfälle einzelner Unternehmen ab. Ein enger Branchenfonds dagegen kann stark einbrechen, wenn genau diese Branche in eine Krise gerät.

Kurz erklärt

Investmentfonds-Risiko

Die Möglichkeit, dass der Wert deiner Fondsanteile sinkt oder du dein Geld nicht zum gewünschten Zeitpunkt zurückbekommst.

Höhere Renditechancen gehen fast immer mit einem höheren Risiko einher.

02 · Vergleich

Die 7 Risikoklassen für Fonds und ETFs

Seit 2023 ordnet der SRI (Summary Risk Indicator) Fonds auf einer Skala von 1 bis 7 ein. Er berücksichtigt Markt- und Kreditrisiko und hilft dir, das Risiko eines Produkts schnell zu erfassen.

Seit 2023 ist der SRI für Investmentfonds verpflichtend. Er fasst Markt- und Kreditrisiko in einer Skala von 1 bis 7 zusammen. Klasse 1 steht für ein sehr geringes Risiko, Klasse 7 für ein spekulatives Risiko mit möglichem Totalverlust.

Die Einstufung erfolgt individuell durch die Bank oder den Anbieter, da bislang keine einheitliche Klassifizierung existiert. Deshalb lohnt sich der Blick auf die Risikoklasse im Basisinformationsblatt, bevor du einen Fonds kaufst. Sie hilft dir, Produkte schnell einzuordnen und mit deiner persönlichen Risikobereitschaft abzugleichen.

  • Risikoklasse 1 umfasst sehr sichere Anlagen wie Tagesgeld oder Festgeld, bei denen die Renditeerwartung sehr gering ist.
  • Risikoklasse 2 und 3 enthalten sicherheitsorientierte Produkte wie Rentenfonds mit Top-Bonität, offene Immobilienfonds oder Mischfonds mit moderater Renditeerwartung.
  • Risikoklasse 4 bis 7 umfassen ETFs, Aktienfonds, Branchenfonds und Hedgefonds, bei denen du mittlere bis sehr hohe Wertschwankungen und Verluste verkraften musst.
Risikoklassen und typische Fondsarten im Überblick
Niedriges Risiko (Klasse 1-3)Hohes Risiko (Klasse 4-7)
BeispieleRentenfonds mit Top-Bonität, Mischfonds, Offene ImmobilienfondsAktienfonds, ETFs, Branchenfonds, Hedgefonds
RenditeerwartungGering bis moderatMittel bis sehr hoch, spekulativ
Geeignet fürVorsichtige Anleger mit SicherheitsfokusAnleger mit Toleranz für Wertschwankungen und Verluste

03 · Hintergrund

Marktrisiko: Warum schwankt dein Aktienfonds?

Das Marktrisiko ist die Gefahr, dass der gesamte Markt oder ein Teilmarkt fällt. Aktienmärkte bewegen sich oft im Gleichschritt, was zu spürbaren Kursschwankungen führt.

Aktienmärkte bewegen sich oft im Gleichschritt über alle Unternehmen hinweg. Wenn die Wirtschaft schwächelt oder politische Krisen ausbrechen, fallen viele Aktienkurse gleichzeitig. Dein Aktienfonds verliert dann an Wert, selbst wenn die enthaltenen Unternehmen grundsätzlich solide wirtschaften.

Die durchschnittliche reale Rendite von Aktien liegt seit 1900 bei 5,1 Prozent pro Jahr nach Abzug der Inflation. Dieser Wert ist jedoch kein Garant für die Zukunft. In einzelnen Jahren kann dein Aktienfonds deutlich im Minus liegen, bevor er sich über lange Zeiträume wieder erholt.

Du kannst das Marktrisiko nicht vollständig ausschalten. Du kannst es aber begrenzen, indem du einen langen Anlagehorizont von mindestens zehn bis fünfzehn Jahren wählst und nicht alles in einen einzigen Markt investierst. Ein breit streuender Aktien-ETF auf Industrieländer reduziert das Risiko im Vergleich zu einem engen Länderfonds erheblich.

Aktienfonds und Aktien-ETFs unterliegen dem Marktrisiko. Ihre Kurse können stark schwanken, weil die enthaltenen Aktien auf Marktentwicklungen reagieren. Die durchschnittliche reale Rendite von Aktien liegt seit 1900 bei 5,1 Prozent pro Jahr, aber dieser Wert ist kein Garant für die Zukunft.

Du kannst das Marktrisiko nicht vollständig ausschalten. Du kannst es aber begrenzen, indem du einen langen Anlagehorizont wählst und nicht alles in einen einzigen Markt investierst.

04 · Schritt für Schritt

Rentenfonds: Zinsänderungs­risiko und Ausfallrisiko

Rentenfonds und Anleihen-ETFs investieren in Schuldverschreibungen. Ihr Wert hängt stark von der Entwicklung der Kapitalmarktzinsen ab.

Rentenfonds investieren in Schuldverschreibungen von Staaten oder Unternehmen. Deren Wertentwicklung hängt insbesondere von der Entwicklung der Kapitalmarktzinsen ab. Im Jahr 2022 führte der Zinsanstieg dazu, dass die Kurse praktisch aller Rentenfonds fielen, in Einzelfällen sogar um rund 50 Prozent.

Bei steigenden Zinsen passiert Folgendes: Der Wert der Schuldverschreibungen mit festem Zinssatz fällt, und zwar umso mehr, je länger die Laufzeit der Schuldverschreibungen ist. Wenn überall am Markt schon wieder 2 Prozent Zinsen geboten werden, kauft niemand eine Anleihe, die nur 0,5 Prozent Zinsen bietet. Es sei denn, der Kurs der Anleihe ist so niedrig, dass der Anleger bis zur Rückzahlung sichere Kursgewinne erwarten kann.

Zusätzlich tragen Rentenfonds das Risiko, dass der Schuldner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommt. Größere Verluste sind insbesondere bei Schuldverschreibungen von Schuldnern möglich, bei denen nicht gesichert ist, dass sie die Schulden zurückzahlen werden. Rentenfonds, die in Anleihen von kleinen Unternehmen oder Schwellenländern investieren, sind anfälliger für Wertschwankungen.

01

Steigende Zinsen

Der Wert von Schuldverschreibungen mit festem Zinssatz fällt. Je länger die Restlaufzeit der Anleihen im Fonds, desto stärker ist der Kursverlust.

02

Fallende Zinsen

Der Kurswert der Schuldverschreibungen und damit des Rentenfonds steigt.

03

Ausfall des Schuldners

Zahlt ein Staat oder Unternehmen seine Schulden nicht zurück, verliert der Fondsanteil an Wert. Das Risiko ist bei Anleihen von Schwellenländern oder kleinen Unternehmen höher.

05 · Checkliste

Diversifikation: So streust du dein Risiko

Diversifikation bedeutet, dein Geld auf viele verschiedene Wertpapiere, Branchen und Länder zu verteilen. Das senkt das Risiko großer Verluste, weil nicht alle Anlagen gleichzeitig fallen.

Ein einziger breit streuender Aktien-ETF kann dafür bereits ausreichen, vorausgesetzt du wählst den richtigen aus.

Je mehr Aktien aus verschiedenen Branchen wie Chemie, Finanzdienstleistungen oder Nahrungsmittelindustrie der Fonds enthält, desto niedriger ist das Risiko großer Verluste. Zwar bewegen sich Aktienmärkte oft im Gleichschritt, aber es gibt Phasen, in denen einige Branchen sich viel schlechter oder besser als andere entwickeln.

  • Wähle Aktien-ETFs, die Hunderte oder Tausende Aktien aus verschiedenen Branchen enthalten.
  • Kombiniere Aktienfonds mit Rentenfonds oder Tagesgeld, um Schwankungen abzufedern.
  • Achte bei Rentenfonds auf eine Mischung aus Staats- und Unternehmensanleihen.
  • Vermeide enge Länder- oder Branchenfonds als Kern deines Depots, da sie hochspekulativ sind.

So diversifizierst du dein Fondsdepot

01

Wähle Aktien-ETFs, die Hunderte oder Tausende Aktien aus verschiedenen Branchen enthalten.

02

Kombiniere Aktienfonds mit Rentenfonds oder Tagesgeld, um Schwankungen abzufedern.

03

Achte bei Rentenfonds auf eine Mischung aus Staats- und Unternehmensanleihen.

04

Vermeide enge Länder- oder Branchenfonds als Kern deines Depots, da sie hochspekulativ sind.

06 · Im Vertrag

Währungs­risiko bei internationalen Fonds

Investiert dein Fonds in Fremdwährungsanleihen oder ausländische Aktien, wirken sich Wechselkursschwankungen auf deinen Ertrag aus. Das gilt auch für offene Immobilienfonds mit Auslandsimmobilien.

Fällt die Fremdwährung gegenüber dem Euro, sinkt der Wert deiner Anlage in Euro, selbst wenn der Anleihekurs oder Aktienkurs stabil bleibt.

Das gilt auch für offene Immobilienfonds mit Auslandsimmobilien. Sollten ausländische Immobilien im Portfolio enthalten sein, wirken sich Währungsschwankungen aus. Dieses Risiko kann zum Teil deutlich höher als bei Rentenfonds sein.

Ein steigender Euro kann Gewinne aus US-Aktien oder anderen Auslandsmärkten schmälern. Wenn du beispielsweise einen Fonds mit US-Aktien hältst und der Dollar gegenüber dem Euro fällt, reduziert sich dein Ertrag in Euro, obwohl die Aktienkurse in Dollar gestiegen sind.

Währungsrisiko und Wechselkursrisiko

FremdwährungsanleihenRentenfondsFällt die Fremdwährung gegenüber dem Euro, sinkt der Wert deiner Anlage in Euro, selbst wenn der Anleihekurs stabil bleibt.
Ausländische AktienAktienfondsEin steigender Euro kann Gewinne aus US-Aktien oder anderen Auslandsmärkten schmälern.
AuslandsimmobilienOffene ImmobilienfondsWährungsschwankungen können das Risiko deutlich erhöhen, teils stärker als bei Rentenfonds.

07 · Was gilt

Liquiditäts­risiko: Wann kommst du an dein Geld?

Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass du deine Fondsanteile nicht sofort oder nur mit Verlust verkaufen kannst. Es ist je nach Fondsart sehr unterschiedlich.

Es ist je nach Fondsart sehr unterschiedlich. Aktienfonds, Aktien-ETFs, Rentenfonds und Anleihen-ETFs können in der Regel jederzeit gekauft und verkauft werden.

Allenfalls wenn Börsen längere Zeit geschlossen bleiben, etwa bei politischen Unruhen oder Sanktionen, könnte die Verfügbarkeit eingeschränkt sein. Offene Immobilienfonds sind dagegen in der Regel nicht kurzfristig verfügbar. Sie können jederzeit geschlossen werden, wenn die Marktlage diesen Schritt notwendig macht.

Dann kann die Rückgabe der Anteile an die Kapitalanlagegesellschaft für mehrere Monate oder sogar einige Jahre ausgeschlossen sein. In solchen Fällen wird es zwar in der Regel möglich sein, die Anteile an der Börse zu verkaufen, dann allerdings oft mit Wertabschlägen.

Jederzeit verfügbar

·Aktienfonds
·Aktien-ETFs
·Rentenfonds
·Anleihen-ETFs

Eingeschränkt verfügbar

·Offene Immobilienfonds (Rückgabe kann für Monate oder Jahre ausgesetzt sein)
·Fonds bei länger geschlossenen Börsen

08 · Grundlagen

Kontrahentenrisiko: Wenn der Vertragspartner ausfällt

Das Kontrahentenrisiko betrifft die Gefahr, dass ein Vertragspartner deines Fonds seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Es ist ein Teil des Kreditrisikos.

Es ist ein Teil des Kreditrisikos und besonders relevant bei Schuldverschreibungen von Schuldnern mit unsicherer Rückzahlungsfähigkeit.

Zahlt ein Staat oder Unternehmen seine Schulden nicht zurück, verliert der Fondsanteil an Wert. Das Risiko ist bei Anleihen von Schwellenländern oder kleinen Unternehmen höher als bei Staatsanleihen etablierter Industrieländer.

Für dich bedeutet das: Ein Rentenfonds mit vermeintlich hoher Rendite kann dieses Plus durch einzelne Zahlungsausfälle schnell wieder verlieren. Achte deshalb bei der Fondsauswahl darauf, in welche Schuldner der Fonds investiert und wie breit er innerhalb der Anleihen streut.

Kurz erklärt

Kontrahentenrisiko

Das Risiko, dass der Schuldner einer Anleihe oder ein anderer Vertragspartner des Fonds zahlungsunfähig wird und der Fonds dadurch Verluste erleidet.

Besonders relevant bei Schuldverschreibungen von Schuldnern mit unsicherer Rückzahlungsfähigkeit.

09 · Vergleich

Anlagestrategie: Welches Risiko passt zu dir?

Deine persönliche Risikobereitschaft entscheidet, welche Fondsarten für dich infrage kommen. Wer hohe Renditen erwartet, muss stärkere Wertschwankungen aushalten können.

Wer lieber auf Nummer sicher gehen will, sollte in Fonds investieren, die weniger stark schwanken, aber dafür auch geringere Gewinnerwartungen haben.

Relativ risikoarm sind zum Beispiel Rentenfonds und Anleihen-ETFs, da sie in festverzinsliche Wertpapiere investieren. Hochspekulativ sind hingegen auf einen sehr engen Markt orientierte Länder- oder Branchenfonds mit Anlageschwerpunkt Aktien.

Mit einer Mischung aus riskanteren Fonds und anderen sicheren Geldanlagen kannst du die Risiken begrenzen. Überlege dir, wie viel vom Ersparten relativ sicher und kaum verzinst angelegt werden soll und welcher Teil in ertragsstärkere, aber riskantere Geldanlagen investiert werden kann.

Risikobereitschaft und passende Fondsarten
Sicherheits­orientiertRenditeorientiert
Geeignete FondsRentenfonds, Anleihen-ETFs, MischfondsAktienfonds, Aktien-ETFs, Branchenfonds
SchwankungenGeringer, dafür niedrigere GewinnerwartungStark, dafür höhere Gewinnerwartung
EmpfehlungKombiniere mit Tagesgeld oder FestgeldSetze auf breit streuende ETFs statt enger Länderfonds

10 · Fehler vermeiden

Typische Fehler im Umgang mit Fondsrisiken

Viele Anleger unterschätzen bestimmte Risiken oder treffen Entscheidungen, die ihr Verlustrisiko unnötig erhöhen. Diese Fehler solltest du vermeiden.

Diese Fehler lassen sich vermeiden, wenn du die wichtigsten Risikoarten kennst und dein Depot entsprechend aufbaust.

Ein häufiger Fehler ist der Kauf eines engen Branchen- oder Länderfonds, weil er zuletzt stark gestiegen ist. Solche Fonds sind hochspekulativ und können genauso schnell wieder fallen. Ein anderer Fehler ist die Wahl von Rentenfonds mit sehr langen Restlaufzeiten, ohne das Zinsänderungsrisiko zu kennen.

  • Du investierst in einen engen Branchen- oder Länderfonds, weil er zuletzt stark gestiegen ist.
  • Du wählst Rentenfonds mit sehr langen Restlaufzeiten, ohne das Zinsänderungsrisiko zu kennen.
  • Du ignorierst Währungsrisiken bei Fonds mit hohem Auslandsanteil.
  • Du setzt alles auf einen einzigen Fonds statt auf eine breite Streuung.
  • Du kaufst offene Immobilienfonds, ohne zu wissen, dass die Rückgabe ausgesetzt werden kann.

Diese Fehler erhöhen dein Investmentfonds-Risiko

·Du investierst in einen engen Branchen- oder Länderfonds, weil er zuletzt stark gestiegen ist.
·Du wählst Rentenfonds mit sehr langen Restlaufzeiten, ohne das Zinsänderungsrisiko zu kennen.
·Du ignorierst Währungsrisiken bei Fonds mit hohem Auslandsanteil.
·Du setzt alles auf einen einzigen Fonds statt auf eine breite Streuung.
·Du kaufst offene Immobilienfonds, ohne zu wissen, dass die Rückgabe ausgesetzt werden kann.

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026