Ratgeber · Investieren
Indexfonds-Risiko: Was du vor dem ETF-Kauf wissen musst
ETFs gelten als einfache und günstige Geldanlage, doch sie sind nicht risikofrei. Welche Risiken mit Indexfonds verbunden sind und wie du sie für deinen Vermögensaufbau einordnest, erfährst du hier.
10 Kapitel · 14 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026
Das Wichtigste
- Das Marktrisiko bleibt auch bei ETFs bestehen: Aktienkurse können über Jahre fallen oder stagnieren.
- Die Risikostreuung hängt vom nachgebildeten Index ab, nicht jeder ETF ist automatisch breit diversifiziert.
- ETFs sind Sondervermögen und damit vor einer Pleite der Fondsgesellschaft oder Depotbank geschützt.
- Für die Altersvorsorge eignen sich vor allem breit gestreute Aktien-ETFs mit langem Anlagehorizont.
01 · Grundlagen
Was ist ein ETF und wie funktioniert die Indexnachbildung?
Ein ETF ist ein börsengehandelter Investmentfonds, der die Wertentwicklung eines Index wie dem MSCI World oder DAX passiv nachbildet. Das unterscheidet ihn von aktiv gemanagten Fonds.
Ein ETF bildet einen Referenzindex möglichst genau ab, indem er die enthaltenen Wertpapiere in derselben Gewichtung kauft. Das Fondsmanagement verhält sich passiv und trifft keine aktiven Kauf- oder Verkaufsentscheidungen, um den Index zu schlagen. Diese Nachbildung macht ETFs transparent und kostengünstig, entbindet dich aber nicht vom Marktrisiko des zugrunde liegenden Index.
Wenn ein Index neue Aktien aufnimmt oder andere entfernt, zieht der ETF diese Bewegung automatisch nach. Dadurch verändert sich die Zusammensetzung deines Fonds stetig, ohne dass du selbst handeln musst.
- Ein ETF auf den DAX investiert in die 40 Aktien, die im Deutschen Aktienindex enthalten sind.
- Ein ETF auf den MSCI World bündelt die nach Börsenwert größten Unternehmen der Industriestaaten.
ETF (Exchange Traded Fund) bedeutet börsengehandelter Fonds. Die Anlagestrategie ist passiv, das Fondsmanagement trifft keine aktiven Kauf- oder Verkaufsentscheidungen. Die Indexnachbildung macht ETFs transparent und kostengünstig, entbindet dich aber nicht vom Marktrisiko des zugrunde liegenden Index.
Kurz erklärt
ETF (Exchange Traded Fund)
Ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Referenzindex möglichst genau abbildet. Die Anlagestrategie ist passiv, das Fondsmanagement trifft keine aktiven Kauf- oder Verkaufsentscheidungen.
Die Indexnachbildung macht ETFs transparent und kostengünstig, entbindet dich aber nicht vom Marktrisiko des zugrunde liegenden Index.
02 · Was gilt
Welche Risiken gibt es bei Indexfonds?
Das zentrale Risiko eines ETF ist das Marktrisiko der Anlageklasse, in die er investiert. Hinzu kommen Besonderheiten bei der Indexkonstruktion und beim Börsenhandel.
Aktienkurse können über mehrere Jahre hinweg gleich bleiben oder fallen, auch bei breit gestreuten Indexfonds. Bei Anleihen-ETFs führen Zinsänderungen zu Kursverlusten, weil bestehende Anleihen mit niedrigeren Zinsen an Wert verlieren.
Hinzu kommen Besonderheiten bei der Indexkonstruktion. Enge Indizes wie Branchen- oder Länder-ETFs bündeln ein Klumpenrisiko, weil sie auf eine Region oder Branche konzentriert sind. ETFs auf Fremdwährungsanlagen unterliegen zusätzlich dem Währungsrisiko, wenn der Wechselkurs gegen dich arbeitet.
- Meide ETFs, die von Fondsgesellschaften neu erfundene, intransparente Indizes abbilden.
- Verlust der ETF-Anteile bei Pleite der Depotbank zählt nicht zu den Risiken, weil Sondervermögen greift.
Risiken und Nicht-Risiken bei ETFs: Zum Marktrisiko zählen fallende oder stagnierende Aktienkurse, Klumpenrisiken bei engen Indizes, intransparente Indizes, Kursverluste bei Anleihen-ETFs durch Zinsänderungen und Währungsrisiken. Nicht zu den Risiken zählen der Verlust der ETF-Anteile bei Pleite der Depotbank, ein Ausgabeaufschlag wie bei aktiv gemanagten Fonds, aktive Fondsmanager, die falsche Einzeltitel auswählen, oder eine tägliche Rückgabe nur zu einem festen Kurs.
Zählt zu den Risiken
Zählt nicht zu den Risiken
03 · Vergleich
Wie funktioniert die Risikostreuung bei ETFs?
Die Diversifikation eines ETF hängt direkt vom nachgebildeten Index ab. Ein Welt-ETF streut breiter als ein Länder- oder Branchen-ETF.
Ein breiter Welt-ETF enthält oft über 1.000 Unternehmen aus vielen Ländern und Branchen, wodurch das Klumpenrisiko gering bleibt. Ein enger Themen-ETF konzentriert sich dagegen häufig auf unter 100 Unternehmen einer Branche oder Region und bündelt damit ein hohes Klumpenrisiko.
Für den langfristigen Vermögensaufbau eignen sich breit gestreute Aktien-ETFs als Basisinvestment. Themen-ETFs sind nur als Beimischung mit kleinem Anteil sinnvoll, weil sie stärker schwanken können.
- Breite Welt-ETFs haben typische laufende Kosten zwischen 0,07 und 0,3 Prozent pro Jahr.
- Themen-ETFs sind oft teurer, teils über 0,3 Prozent pro Jahr.
Risikostreuung nach Index-Typ: Ein breiter Welt-ETF enthält sehr viele Unternehmen, oft über 1.000, und verteilt das Risiko über viele Länder und Branchen. Ein enger Themen-ETF enthält oft unter 100 Unternehmen und konzentriert sich auf eine Branche oder Region. Als Basisinvestment ist der breite Welt-ETF gut geeignet, der Themen-ETF nur als Beimischung mit kleinem Anteil.
| Breiter Welt-ETF | Enger Themen-ETF | |
|---|---|---|
| Klumpenrisiko | Gering, da über viele Länder und Branchen verteilt | Hoch, da auf eine Branche oder Region konzentriert |
| Eignung als Basisinvestment | Gut geeignet für langfristigen Vermögensaufbau | Nur als Beimischung mit kleinem Anteil sinnvoll |
| Typische laufende Kosten | Meist zwischen 0,07 und 0,3 Prozent pro Jahr |
04 · Checkliste
Welche Anlageklassen gibt es bei ETFs?
ETFs bilden nicht nur Aktienindizes ab. Je nach Anlageklasse unterscheiden sich Renditechancen und Risiken deutlich.
ETFs bilden nicht nur Aktienindizes ab. Je nach Anlageklasse unterscheiden sich Renditechancen und Risiken deutlich, deshalb solltest du vor dem Kauf prüfen, worin der Fonds tatsächlich investiert.
Aktien-ETFs bieten die höchsten Renditechancen bei gleichzeitig höchstem Marktrisiko. Anleihen-ETFs und Geldmarkt-ETFs sind sicherheitsorientierter, weil sie in Zinspapiere investieren.
- Aktien-ETFs investieren in Aktien und haben die höchsten Renditechancen bei höchstem Marktrisiko.
- Anleihen-ETFs investieren in langfristige Schuldverschreibungen und sind sicherheitsorientierter.
- Geldmarkt-ETFs investieren in kurzlaufende Zinspapiere und sind weniger anfällig für Kursschwankungen.
- Rohstoff-ETFs investieren indirekt in Rohstoffe und Rohstoff-Futures.
- Multi-Asset-ETFs investieren in verschiedene Anlageklassen, meist Aktien, Anleihen und Rohstoffe.
ETF-Arten nach Anlageklasse: Aktien-ETFs haben die höchsten Renditechancen bei höchstem Marktrisiko. Anleihen-ETFs und Geldmarkt-ETFs sind sicherheitsorientierter, wobei Geldmarkt-ETFs wegen der kurzen Laufzeiten weniger anfällig für Kursschwankungen sind. Rohstoff-ETFs investieren indirekt, Multi-Asset-ETFs mischen mehrere Anlageklassen.
ETF-Arten nach Anlageklasse
Aktien-ETFs: investieren in Aktien, höchste Renditechancen bei höchstem Marktrisiko
Anleihen-ETFs: investieren in langfristige Schuldverschreibungen, sicherheitsorientierter
Geldmarkt-ETFs: investieren in kurzlaufende Zinspapiere, weniger anfällig für Kursschwankungen
Rohstoff-ETFs: investieren indirekt in Rohstoffe und Rohstoff-Futures
Multi-Asset-ETFs: investieren in verschiedene Anlageklassen, meist Aktien, Anleihen und Rohstoffe
05 · Im Vertrag
Wie schützt dich das Sondervermögen bei einer Pleite?
ETFs genießen wie herkömmliche Investmentfonds den Rechtsstatus eines Sondervermögens. Deine Anteile sind damit vom Vermögen der Fondsgesellschaft und der Depotbank getrennt.
Falls die Bank, bei der du das Depot führst, oder die Fondsgesellschaft zahlungsunfähig werden, sind deine Anteile nicht betroffen.
Die Depotbank verwahrt das Fondsvermögen treuhänderisch für die Anleger und ist nicht Eigentümerin der Wertpapiere. Dadurch bleibt dein Investment auch bei einer Insolvenz der Depotbank geschützt.
- ETFs werden an der Börse gehandelt und lassen sich einfacher verkaufen als herkömmliche Fonds, die nur einmal pro Tag gehandelt werden.
- Die Gutschrift nach einem Verkauf erfolgt zwei Bankarbeitstage später.
Sicherheit bei Insolvenz: Das Sondervermögen schützt deine ETF-Anteile, weil sie getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft und der Depotbank aufbewahrt werden. Die Depotbank handelt treuhänderisch und ist nicht Eigentümerin der Wertpapiere. Der Börsenhandel sorgt für Liquidität, da ETFs einfacher verkauft werden können als herkömmliche Fonds.
Sicherheit bei Insolvenz
06 · Kosten
Was kostet ein ETF im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds?
Die Kosten sind der größte Vorteil von ETFs. Sie fallen deutlich niedriger aus als bei aktiv gemanagten Investmentfonds.
Die jährlichen Verwaltungsgebühren für aktiv gemanagte Fonds betragen in der Regel 1,5 bis 2 Prozent des Fondsvermögens. Bei ETFs liegen die laufenden Kosten meist zwischen 0,07 und 0,3 Prozent pro Jahr. Dieser Kostenunterschied wirkt sich über lange Zeiträume erheblich auf deine Rendite aus.
Beim ETF-Kauf über die Börse fallen Orderentgelte deiner Bank an, aber kein Ausgabeaufschlag. Die Kosten beim Börsenkauf sind regelmäßig niedriger als ein Ausgabeaufschlag, den aktiv gemanagte Fonds oft verlangen.
- Die Total Expense Ratio (TER) weist die laufenden Kosten eines ETF aus.
- Prüfe die TER in den Anlegerinformationen, bevor du kaufst.
Laufende Kosten pro Jahr im Vergleich: Aktiv gemanagte Fonds kosten 1,5 bis 2,0 Prozent, ETFs nur 0,07 bis 0,3 Prozent. Beim ETF-Kauf über die Börse fallen Orderentgelte deiner Bank an, aber kein Ausgabeaufschlag. Die Kosten beim Börsenkauf sind regelmäßig niedriger als ein Ausgabeaufschlag.
Laufende Kosten pro Jahr
07 · Fehler vermeiden
Wie transparent sind ETFs wirklich?
Bei ETFs auf bekannte Indizes kannst du die Zusammensetzung des Index jederzeit im Internet abrufen. Das gilt nicht für alle Produkte.
Die Fondsgesellschaften informieren meist sogar täglich über die exakte Zusammenstellung des Portfolios. Bei herkömmlichen Fonds sind dagegen meist nur die zehn größten Positionen monatlich abrufbar.
Es gibt allerdings auch viele ETFs, deren Anlagestrategie darin besteht, von einer Fondsgesellschaft neu erfundene intransparente Indizes abzubilden. Diese Produkte solltest du meiden, weil du nicht nachvollziehen kannst, worin dein Geld tatsächlich investiert ist.
- Prüfe, ob der Index tatsächlich breit und nachvollziehbar ist, bevor du kaufst.
- Verlasse dich nicht auf den Namen eines ETF, sondern schaue in die Anlegerinformationen.
- Achte auf die Total Expense Ratio (TER), sie weist die laufenden Kosten aus.
Transparenzfallen vermeiden: Meide ETFs, die von Fondsgesellschaften neu erfundene, intransparente Indizes abbilden. Prüfe, ob der Index tatsächlich breit und nachvollziehbar ist, bevor du kaufst. Verlasse dich nicht auf den Namen eines ETF, sondern schaue in die Anlegerinformationen. Achte auf die Total Expense Ratio (TER), sie weist die laufenden Kosten aus.
Transparenzfallen vermeiden
08 · Schritt für Schritt
Wie funktioniert ein ETF-Sparplan für den Vermögensaufbau?
Mit einem ETF-Sparplan investierst du regelmäßig einen festen Betrag in einen Indexfonds. Das nutzt den Cost-Average-Effekt und eignet sich für langfristige Ziele.
Das nutzt den Cost-Average-Effekt, weil du bei niedrigen Kursen mehr Anteile kaufst und bei hohen Kursen weniger. Für den langfristigen Vermögensaufbau ist das eine einfache und disziplinierte Methode.
Du benötigst ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Broker. Die Depoteröffnung ist Voraussetzung für den Wertpapierkauf, danach wählst du einen breit gestreuten Aktien-ETF aus, der zu deinem Anlageziel und deiner Risikobereitschaft passt.
- Lege eine monatliche Sparrate fest, die du langfristig durchhalten kannst.
- Die Sparrate lässt sich jederzeit anpassen, wenn sich deine finanzielle Situation ändert.
- Der Sparplan kauft automatisch zum festgelegten Termin ETF-Anteile über die Börse.
Depot eröffnen: Du benötigst ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Broker. ETF auswählen: Wähle einen breit gestreuten Aktien-ETF, der zu deinem Anlageziel und deiner Risikobereitschaft passt. Sparrate festlegen: Lege eine monatliche Sparrate fest, die du langfristig durchhalten kannst. Order ausführen: Der Sparplan kauft automatisch zum festgelegten Termin ETF-Anteile über die Börse.
Depot eröffnen
Du benötigst ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Broker. Die Depoteröffnung ist Voraussetzung für den Wertpapierkauf.
ETF auswählen
Wähle einen breit gestreuten Aktien-ETF, der zu deinem Anlageziel und deiner Risikobereitschaft passt. Für die Altersvorsorge sind Welt-Indizes üblich.
Sparrate festlegen
Lege eine monatliche Sparrate fest, die du langfristig durchhalten kannst. Die Sparrate lässt sich jederzeit anpassen.
Order ausführen
Der Sparplan kauft automatisch zum festgelegten Termin ETF-Anteile über die Börse. Es fallen die Orderentgelte deiner Bank an.
09 · Hintergrund
Welche Rolle spielen ETFs in der Altersvorsorge?
Für den langfristigen Vermögensaufbau und die Altersvorsorge eignen sich nur die wenigsten ETFs. Entscheidend ist die breite Streuung über viele Unternehmen und Märkte.
Enge Themen- oder Länder-ETFs sind dafür nicht geeignet.
Die durchschnittliche reale Rendite von Aktien aus 21 Ländern lag seit 1900 bei 5,1 Prozent pro Jahr, die Inflationsrate ist dabei bereits abgezogen. Nach Abzug laufender Kosten von etwa 0,2 Prozent pro Jahr und Kaufkosten von rund 0,5 Prozent reduziert sich die Rendite auf etwa 4,9 Prozent pro Jahr. Diese Werte sind historische Durchschnitte und keine Garantie für die Zukunft.
- Die Überrendite von Aktien gegenüber langfristigen Staatsanleihen betrug von 1900 bis 2023 im Durchschnitt 3,3 Prozent pro Jahr.
- Diese Überrendite wird als Risikoprämie bezeichnet und ist der Ausgleich für das höhere Marktrisiko.
Aktien-ETFs auf breite Weltindizes gelten als Basis für die Altersvorsorge, weil sie das Risiko über viele Länder und Branchen verteilen. Die durchschnittliche reale Rendite von Aktien aus 21 Ländern lag seit 1900 bei 5,1 Prozent pro Jahr, die Inflationsrate ist dabei bereits abgezogen. Nach Abzug laufender Kosten von etwa 0,2 Prozent pro Jahr und Kaufkosten von rund 0,5 Prozent reduziert sich die Rendite auf etwa 4,9 Prozent pro Jahr. Diese Werte sind historische Durchschnitte und keine Garantie für die Zukunft. Die Überrendite von Aktien gegenüber langfristigen Staatsanleihen betrug von 1900 bis 2023 im Durchschnitt 3,3 Prozent pro Jahr.
Aktien-ETFs auf breite Weltindizes gelten als Basis für die Altersvorsorge, weil sie das Risiko über viele Länder und Branchen verteilen. Die durchschnittliche reale Rendite von Aktien aus 21 Ländern lag seit 1900 bei 5,1 Prozent pro Jahr, die Inflationsrate ist dabei bereits abgezogen.
Nach Abzug laufender Kosten von etwa 0,2 Prozent pro Jahr und Kaufkosten von rund 0,5 Prozent reduziert sich die Rendite auf etwa 4,9 Prozent pro Jahr. Diese Werte sind historische Durchschnitte und keine Garantie für die Zukunft.
Die Überrendite von Aktien gegenüber langfristigen Staatsanleihen betrug von 1900 bis 2023 weltweit 3,3 Prozent pro Jahr. Diese Risikoprämie ist der Ausgleich für das höhere Marktrisiko von Aktien.
10 · Was gilt
Welche Steuern fallen auf ETF-Erträge an?
Erträge aus ETFs unterliegen der Abgeltungsteuer. Für Aktienfonds gilt eine Teilfreistellung, die deine Steuerlast reduziert.
Erträge aus ETFs unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer und gegebenenfalls Kirchensteuer. Für Aktienfonds gilt eine Teilfreistellung von 30 Prozent, die deine Steuerlast reduziert.
Steuerpflichtig sind Dividendenerträge aus Aktien-ETFs, Kursgewinne beim Verkauf von ETF-Anteilen, Zinserträge aus Anleihen-ETFs und Erträge aus thesaurierenden ETFs über die Vorabpauschale. Steuerfrei bleiben Erträge bis zum Sparer-Pauschbetrag von 1000 EUR pro Person und Jahr, bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 EUR pro Jahr.
- Die Teilfreistellung von 30 Prozent bedeutet, dass nur 70 Prozent der Erträge aus Aktienfonds versteuert werden müssen.
- Den Sparer-Pauschbetrag kannst du über einen Freistellungsauftrag bei deiner Bank nutzen.
Steuerliche Behandlung von ETF-Erträgen: Steuerpflichtig sind Dividendenerträge aus Aktien-ETFs, Kursgewinne beim Verkauf von ETF-Anteilen, Zinserträge aus Anleihen-ETFs und Erträge aus thesaurierenden ETFs über die Vorabpauschale. Steuerfrei bleiben Erträge bis zum Sparer-Pauschbetrag von 1000 EUR pro Person und Jahr, bei zusammenveranlagten Ehepaaren bis 2000 EUR. Durch die Teilfreistellung von 30 Prozent sind 30 Prozent der Erträge aus Aktienfonds steuerfrei.
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