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Immobilienfonds beste: So findest du 2026 einen passenden Fonds

Offene Immobilienfonds stehen nach der Zinswende unter Druck, bieten dir aber weiterhin einen einfachen Zugang zu Mieterträgen und breit gestreuten Gebäuden. Entscheidend ist, dass du die veränderten Rückgaberegeln und die schwache Wert­entwicklung vieler Fonds kennst, bevor du Anteile kaufst.

11 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Anleger haben bereits mehr als 16 Milliarden Euro aus offenen Immobilienfonds abgezogen, weil die Zinswende die Bewertungen belastet.
  • Für 2026 erwarten Analysten mittlere Renditen zwischen -0,5 und -1,5 Prozent für offene Immobilienfonds.
  • Die gesetzliche Kündigungsfrist von zwölf Monaten gilt für alle Anteile, die du nach dem 22. Juli 2013 gekauft hast.
  • Offene Immobilienfonds eignen sich als Beimischung, wenn du Mieterträge und eine geringe Schwankung suchst, aber kein schnelles Geld brauchst.

01 · Grundlagen

Was ist ein offener Immobilienfonds?

Ein offener Immobilienfonds bündelt das Geld vieler Anleger und investiert es in mehrere Gebäude. Du wirst Miteigentümer, ohne selbst eine Wohnung oder ein Bürohaus kaufen zu müssen.

Bei einem offenen Immobilienfonds bündelt eine Kapitalverwaltungsgesellschaft das Geld vieler Anleger und kauft davon Gewerbeimmobilien wie Bürogebäude, Einkaufszentren oder Logistikhallen, aber auch Wohnhäuser. Du erwirbst einen Anteil an diesem Immobilienbestand und wirst so Miteigentümer, ohne dich um Vermietung, Instandhaltung oder Verwaltung kümmern zu müssen. Die Fonds haben eine unbegrenzte Laufzeit und geben laufend neue Anteile aus, wodurch das Fondsvolumen stetig steigen kann.

Deine Erträge stammen aus den Mieteinnahmen der Gebäude und aus möglichen Wertsteigerungen bei einem Verkauf. Die Risikostreuung über viele Objekte ist ein zentraler Vorteil, denn ein Mietausfall bei einem Gebäude kann durch die Erträge anderer Objekte ausgeglichen werden. Trotzdem unterliegt der Anteilswert Schwankungen, wenn sich Verkehrswerte ändern oder die Mieterträge dauerhaft sinken.

Die durchschnittliche Volatilität offener Immobilienfonds lag in den vergangenen Jahren unter 1 Prozent. Das bedeutet geringere Kursschwankungen als bei Aktienfonds, aber keine Garantie gegen Verluste.

Kurz erklärt

Offener Immobilienfonds

Ein Investmentfonds, der das Kapital der Anleger überwiegend in Gewerbe- oder Wohnimmobilien anlegt. Er hat eine unbegrenzte Laufzeit und gibt laufend neue Anteile aus.

Du beteiligst dich an einem Portfolio aus Gebäuden und profitierst von Mieterträgen sowie möglichen Wertsteigerungen, ohne dich um Verwaltung oder Instandhaltung kümmern zu müssen.

02 · Vergleich

Offene und geschlossene Immobilienfonds im Vergleich

Für die meisten privaten Anleger sind offene Immobilienfonds der einfachere Weg. Geschlossene Fonds funktionieren anders und binden dein Geld oft über viele Jahre.

Der wesentliche Unterschied liegt in der Laufzeit und der Handelbarkeit deiner Anteile. Offene Immobilienfonds haben keine feste Laufzeit, du kannst Anteile grundsätzlich zurückgeben und die Fondsgesellschaft gibt laufend neue Anteile aus. Geschlossene Immobilienfonds sammeln dagegen einmalig Kapital ein und investieren es meist in ein einzelnes Objekt oder wenige Projekte, oft über viele Jahre.

Für dich als private Anlegerin bedeutet das: Offene Fonds bieten eine geringe Mindestanlage und eine breite Streuung über viele Gebäude, geschlossene Fonds verlangen häufig mehrere tausend Euro und binden dein Geld langfristig. Das Verlustrisiko ist bei geschlossenen Fonds höher, weil du dich auf wenige Objekte konzentrierst und ein Ausstieg vor dem geplanten Ende kaum möglich ist.

  • Offene Immobilienfonds haben eine unbegrenzte Laufzeit und geben laufend neue Anteile aus.
  • Geschlossene Immobilienfonds investieren meist in ein einzelnes Gebäude oder wenige Projekte und binden dein Geld über viele Jahre.
  • Die Mindestanlage bei offenen Fonds ist gering, oft ab 25 oder 50 Euro als Sparplan möglich.
Unterschiede zwischen offenen und geschlossenen Immobilienfonds
Offener ImmobilienfondsGeschlossener Immobilienfonds
LaufzeitUnbegrenzt, Anteile können grundsätzlich zurückgegeben werdenFest geplant, oft über viele Jahre, Ausstieg vorher kaum möglich
AnlageobjekteViele verschiedene Gebäude, oft europaweit oder global gestreutMeist ein einzelnes Objekt oder wenige Projekte
VerlustrisikoWertschwankungen möglich, aber breite RisikostreuungHöheres Risiko, bis zum Totalverlust der Einlage

03 · Hintergrund

Warum offene Immobilienfonds 2026 unter Druck stehen

Die Zinswende hat die Finanzierungskosten für Gebäude erhöht und die Bewertungen vieler Objekte sinken lassen. Das spürst du als Anleger direkt über die Wertentwicklung und die Rückgaberegeln.

Seit der Zinswende haben Anleger mehr als 16 Milliarden Euro aus offenen Immobilienfonds abgezogen. Die hohen Mittelabflüsse zwingen Fondsmanager dazu, Gebäude zu verkaufen, oft zu ungünstigen Preisen. Drei offene Immobilienfonds haben 2026 bereits die Rücknahme von Anteilen ausgesetzt, andere nutzen gesetzlich verankerte Liquiditätstools und verlangen eine Gebühr, wenn du Anteile zurückgibst.

Die Lage am Gewerbeimmobilienmarkt bleibt schwierig, weil Büros und Einzelhandelsflächen unter der schwachen Nachfrage leiden. Gleichzeitig berichten Investoren von einer leichten Belebung am Immobilienmarkt, was aber die negativen Nachwirkungen der Zinswende nicht vollständig ausgleicht. Die Nettomittelabflüsse lagen im März 2026 immer noch bei 668 Millionen Euro.

Für 2026 erwarten Analysten von Scope mittlere Renditen zwischen -0,5 und -1,5 Prozent. Das bedeutet für dich: Auch in diesem Jahr ist mit weiteren Verlusten zu rechnen, auch wenn die Schwankungen im Vergleich zu Aktien gering bleiben.

Seit der Zinswende haben Anleger mehr als 16 Milliarden Euro aus offenen Immobilienfonds abgezogen. Die hohen Mittelabflüsse zwingen Fondsmanager dazu, Gebäude zu verkaufen, oft zu ungünstigen Preisen.

Drei offene Immobilienfonds haben 2026 bereits die Rücknahme von Anteilen ausgesetzt. Andere Fonds nutzen gesetzlich verankerte Liquiditätstools und verlangen eine Gebühr, wenn du Anteile zurückgibst.

Die Lage am Gewerbeimmobilienmarkt bleibt schwierig, weil Büros und Einzelhandelsflächen unter der schwachen Nachfrage leiden. Gleichzeitig berichten Investoren von einer leichten Belebung am Immobilienmarkt, was die Aussichten etwas aufhellt.

04 · Schritt für Schritt

So funktioniert die Kündigungs­frist bei offenen Immobilienfonds

Du kommst an dein Geld nicht sofort heran. Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt zwölf Monate, wenn du deine Anteile nach dem 22. Juli 2013 gekauft hast.

Juli 2013 gekauft hast. In dieser Zeit bleibst du an der Wertentwicklung des Fonds beteiligt und trägst das Risiko weiterer Kursverluste.

Die Rückgabe erfolgt zum dann gültigen Rücknahmepreis, der höher oder niedriger liegen kann als beim Kauf. Wegen der langen Frist ist ein offener Immobilienfonds kein Ersatz für ein Tagesgeldkonto oder einen kurzfristig verfügbaren Notgroschen. Plane nur Geld ein, das du sicher zwölf Monate oder länger nicht benötigst.

01

Kündigung einreichen

Du erklärst gegenüber der Fondsgesellschaft, dass du deine Anteile zurückgeben möchtest. Das geht über deine Bank oder dein Depot.

02

Zwölf Monate warten

Die gesetzliche Kündigungsfrist läuft ab dem Tag der Kündigung. In dieser Zeit bleibst du an der Wertentwicklung des Fonds beteiligt.

03

Rücknahme zum Stichtag

Nach Ablauf der Frist gibt der Fonds deine Anteile zum dann gültigen Rücknahmepreis zurück. Der Preis kann höher oder niedriger liegen als beim Kauf.

05 · Kosten

Wert­entwicklung: Was du 2026 erwarten kannst

Die Renditen offener Immobilienfonds sind ins Minus gerutscht. Für 2026 rechnen Analysten mit weiteren Verlusten, auch wenn die Schwankungen im Vergleich zu Aktien gering bleiben.

Die erwartete mittlere Rendite liegt zwischen -0,5 und -1,5 Prozent.

Die durchschnittliche Volatilität offener Immobilienfonds lag in den vergangenen Jahren unter 1 Prozent. Das bedeutet für dich: Die Kursschwankungen sind deutlich niedriger als bei Aktienfonds, aber aktuell gibt es keine positive Rendite. Du solltest die Anlage daher als Beimischung verstehen und nicht als Renditetreiber in deinem Depot.

Die erwartete mittlere Rendite offener Immobilienfonds für 2026 liegt zwischen -0,5 und -1,5 Prozent. Das ist eine Prognose von Scope und keine Garantie.

Erwartete mittlere Rendite offener Immobilienfonds für 2026

Untere Erwartung-1,5 %
Obere Erwartung-0,5 %

06 · Was gilt

Wo offene Immobilienfonds dein Geld anlegen

Die Fonds investieren in unterschiedliche Gebäudearten und Regionen. Deine Risikostreuung hängt davon ab, wie breit der Fonds aufgestellt ist.

Typische Anlageschwerpunkte sind Bürogebäude in europäischen Großstädten, Einzelhandelsflächen, Wohnimmobilien in Deutschland sowie Logistik- und Lagerflächen.

Selten oder gar nicht findest du einzelne Eigentumswohnungen, unbebaute Grundstücke ohne Mietertrag oder Hotels und Freizeitimmobilien in den Portfolios. Europäische Fonds konzentrieren sich meist auf Europa, während globale Fonds auch außerhalb Europas investieren. Achte bei der Auswahl darauf, dass der Fonds nicht zu stark auf eine einzelne Nutzungsart wie Büroimmobilien setzt, da der Gewerbemarkt aktuell schwächelt.

  • Häufig im Portfolio: Bürogebäude in europäischen Großstädten, Einzelhandelsflächen, Wohnimmobilien in Deutschland, Logistik- und Lagerflächen.
  • Selten oder gar nicht: einzelne Eigentumswohnungen, unbebaute Grundstücke ohne Mietertrag, Hotels und Freizeitimmobilien.

Häufig im Portfolio

·Bürogebäude in europäischen Großstädten
·Einzelhandelsflächen und Einkaufszentren
·Wohnimmobilien in Deutschland
·Logistik- und Lagerflächen

Selten oder gar nicht

·Einzelne Eigentumswohnungen
·Unbebaute Grundstücke ohne Mietertrag
·Hotels und Freizeitimmobilien
·Immobilien außerhalb Europas bei europäischen Fonds

07 · Checkliste

Risikostreuung und Diversifikation richtig einschätzen

Ein offener Immobilienfonds streut dein Geld über viele Gebäude. Das reduziert das Risiko einzelner Mietausfälle, macht die Anlage aber nicht risikofrei.

Die Qualität der Diversifikation hängt davon ab, wie viele Objekte der Fonds hält, in welchen Regionen sie liegen und aus welchen Nutzungsarten die Mieterträge stammen.

Ein gut diversifizierter Fonds investiert in mindestens 20 bis 30 verschiedene Gebäude in mehreren Ländern oder Regionen. Die Mieterträge sollten aus unterschiedlichen Nutzungsarten wie Büro, Wohnen und Logistik kommen, damit ein schwächelnder Gewerbemarkt nicht das gesamte Portfolio belastet. Achte auch auf die laufenden Kosten, die unter 1,5 Prozent pro Jahr liegen sollten.

  • Der Fonds investiert in mindestens 20 bis 30 verschiedene Gebäude.
  • Die Objekte liegen in mehreren Ländern oder Regionen.
  • Die Mieterträge kommen aus unterschiedlichen Nutzungsarten wie Büro, Wohnen und Logistik.
  • Der Fonds hat keine hohe Klumpenbildung bei einem einzelnen Mieter.
  • Die laufenden Kosten liegen unter 1,5 Prozent pro Jahr.

Darauf achtest du bei der Fondsauswahl

01

Der Fonds investiert in mindestens 20 bis 30 verschiedene Gebäude

02

Die Objekte liegen in mehreren Ländern oder Regionen

03

Die Mieterträge kommen aus unterschiedlichen Nutzungsarten wie Büro, Wohnen und Logistik

04

Der Fonds hat keine hohe Klumpenbildung bei einem einzelnen Mieter

08 · Fehler vermeiden

Verlustrisiko: Das sind die größten Gefahren

Offene Immobilienfonds gelten als vergleichsweise ruhige Anlage. Trotzdem kannst du Geld verlieren, wenn Gebäude abgewertet werden oder viele Anleger gleichzeitig aussteigen.

Die radikale Abwertung des Uniimmo Wohnen ZBI im Juni 2024 hat gezeigt, wie schnell ein Fonds an Wert verlieren kann.

Ein typischer Fehler ist, die Kündigungsfrist zu unterschätzen und mit Geld zu planen, das du früher brauchst. Auch der Kauf eines Fonds mit hohem Anteil an Büroimmobilien ist riskant, solange der Gewerbemarkt schwächelt. Beobachte die Mittelabflüsse, denn ein Fonds mit starken Abflüssen könnte bald die Rücknahme aussetzen. Setze dein gesamtes Vermögen nicht auf einen einzigen Immobilienfonds, sondern streue breit über verschiedene Anlageklassen.

Drei offene Immobilienfonds haben 2026 bereits die Rücknahme von Anteilen ausgesetzt. Das bedeutet für dich: Du kommst in solchen Fällen vorübergehend nicht an dein Geld, auch wenn du die Kündigungsfrist eingehalten hast.

Typische Fehler und Risiken bei offenen Immobilienfonds

·Du unterschätzt die Kündigungsfrist und planst mit Geld, das du früher brauchst
·Du kaufst einen Fonds mit hohem Anteil an Büroimmobilien, obwohl der Gewerbemarkt schwächelt
·Du ignorierst die Mittelabflüsse und kaufst in einen Fonds, der bald die Rücknahme aussetzen könnte
·Du erwartest eine Rendite wie bei Aktien und wirst von der negativen Wertentwicklung überrascht
·Du setzt dein gesamtes Vermögen auf einen einzigen Immobilienfonds statt auf eine breite Streuung

09 · Checkliste

Immobilienfonds-Vergleich: Kriterien für deine Auswahl

Ein direkter Vergleich hilft dir, schwache von starken Fonds zu unterscheiden. Achte auf Kosten, Anlageschwerpunkt und die Stabilität der Erträge.

Die laufenden Kosten pro Jahr sollten unter 1,5 Prozent liegen, damit sie deine Rendite nicht zu stark belasten.

Der Anlageschwerpunkt sollte ausreichend Wohnimmobilien oder Logistik enthalten, da diese Bereiche weniger unter der schwachen Nachfrage nach Büroflächen leiden. Eine geografische Streuung über mehrere Länder reduziert das Risiko regionaler Marktverwerfungen. Prüfe auch, ob der Fonds in den vergangenen zwölf Monaten geringe Mittelabflüsse hatte und ob die Rücknahme von Anteilen ausgesetzt wurde.

  • Laufende Kosten pro Jahr unter 1,5 Prozent.
  • Anlageschwerpunkt mit ausreichend Wohnimmobilien oder Logistik.
  • Geografische Streuung über mehrere Länder.
  • Geringe Mittelabflüsse in den vergangenen zwölf Monaten.
  • Keine ausgesetzte Rücknahme von Anteilen.
  • Positive Mieterträge trotz schwieriger Marktlage.

Diese Kriterien ziehst du für deinen Immobilienfonds-Vergleich heran

01

Anlageschwerpunkt mit ausreichend Wohnimmobilien oder Logistik

02

Geografische Streuung über mehrere Länder

03

Geringe Mittelabflüsse in den vergangenen zwölf Monaten

04

Keine ausgesetzte Rücknahme von Anteilen

10 · Hintergrund

Mieterträge, Urbanisierung und Inflation: Was langfristig zählt

Langfristig profitieren Immobilienfonds von steigenden Mieten und der Nachfrage nach Wohnraum in Städten. Die Inflation kann dabei helfen, die Mieterträge zu erhöhen, aber sie erhöht auch die Bau- und Finanzierungskosten.

Die Urbanisierung stützt die Nachfrage nach Wohnungen in Großstädten und Ballungsräumen. Fonds mit einem hohen Anteil an Wohnimmobilien in wachsenden Städten können davon langfristig profitieren. Mieterträge sind die wichtigste Einnahmequelle offener Immobilienfonds, und steigende Mieten erhöhen die Ausschüttungen an dich, sofern die Kosten nicht stärker steigen.

Inflation wirkt auf zwei Seiten: Sie kann Mietverträge mit Indexklauseln nach oben treiben, verteuert aber auch Instandhaltung und Neubauten. Für deine Gesamtrendite ist entscheidend, ob die Mieten stärker steigen als die Kosten. In der aktuellen Marktlage mit hohen Finanzierungskosten und schwacher Nachfrage nach Gewerbeimmobilien ist das nicht automatisch gegeben.

Die Mieterträge sind die wichtigste Einnahmequelle offener Immobilienfonds. Langfristig profitierst du vor allem dann, wenn die Mieten in den gehaltenen Objekten stärker steigen als die Instandhaltungs- und Finanzierungskosten.

Die Urbanisierung stützt die Nachfrage nach Wohnungen in Großstädten und Ballungsräumen. Fonds mit einem hohen Anteil an Wohnimmobilien in wachsenden Städten können davon langfristig profitieren.

Mieterträge sind die wichtigste Einnahmequelle offener Immobilienfonds. Steigen die Mieten, erhöht das die Ausschüttungen an dich als Anleger, sofern die Kosten nicht stärker steigen.

Inflation wirkt auf zwei Seiten: Sie kann Mietverträge mit Indexklauseln nach oben treiben, verteuert aber auch Instandhaltung und Neubauten. Für deine Gesamtrendite ist entscheidend, ob die Mieten stärker steigen als die Kosten.

11 · Was gilt

Steuern auf Erträge aus Immobilienfonds

Deine Erträge aus offenen Immobilienfonds unterliegen der Abgeltungsteuer. Der Sparer-Pauschbetrag hilft dir, einen Teil der Erträge steuerfrei zu erhalten.

Das gilt für Ausschüttungen aus dem Fonds, Kursgewinne beim Verkauf der Anteile und Zwischengewinne bei Verkauf vor dem Ausschüttungstermin.

Der Sparer-Pauschbetrag hilft dir, einen Teil der Erträge steuerfrei zu erhalten. Er liegt bei 1000 Euro pro Person und Jahr, bei zusammenveranlagten Ehepaaren bei 2000 Euro pro Jahr. Erträge bis zu diesem Betrag bleiben steuerfrei, alles darüber wird mit der Abgeltungsteuer belastet. Eine Teilfreistellung wie bei Aktienfonds gibt es für Immobilienfonds nicht.

Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1000 Euro pro Person und Jahr. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 Euro pro Jahr, die steuerfrei bleiben.

Steuerpflichtig

·Ausschüttungen aus dem Fonds
·Kursgewinne beim Verkauf der Anteile
·Zwischengewinne bei Verkauf vor dem Ausschüttungstermin

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026