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FinanzbildungInvestieren9 Min.

Fondssparplan Auszahlplan: Dein Weg vom Vermögensaufbau zur regelmäßigen Rente

Du sparst mit einem Fondssparplan, fragst dich aber, wie du später an dein Geld kommst? Der Auszahlplan ist die Brücke: Er wandelt dein angespartes Vermögen in ein regelmäßiges Einkommen um. Wir zeigen dir, wie das Zusammenspiel funktioniert.

VermögensaufbauEntnahmestrategieFondsdepot
Brauche ich das?
Ja, fürs Einkommen.
Wenn du von deinem Ersparten leben willst, ist der Auszahlplan der Standardweg.
Wie funktioniert es?
Automatische Verkäufe.
Der Anbieter verkauft regelmäßig Fondsanteile und überweist dir den Erlös.
Was kostet es?
Nur Verkaufsgebühren.
Oft fallen keine extra Kontogebühren an, aber Ausgabeaufschläge oder Orderkosten können anfallen.
Ist es flexibel?
Meistens ja.
Du kannst Rate, Intervall und Höhe der Entnahme oft anpassen oder pausieren.

Warum dich das Thema betrifft: Vom Sparen zum Leben

Vielleicht denkst du jetzt: Ein Fondssparplan ist etwas für junge Leute, die für später vorsorgen. Ein Auszahlplan klingt nach Rente und ist noch Lichtjahre entfernt. Doch der Blick auf das große Ganze lohnt sich. Denn jeder Euro, den du heute sparst, muss später auch wieder aus dem Depot herauskommen, wenn du davon leben willst.

Die meisten Menschen fokussieren sich ausschließlich auf die Ansparphase. Sie besparen Monat für Monat ihren Fondssparplan und freuen sich über die wachsende Kurve. Doch irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem du dein Geld brauchst. Ob mit 55, 67 oder 75: Du musst entscheiden, wie du dein Vermögen in ein regelmäßiges Einkommen umwandelst.

Hier kommt der Auszahlplan ins Spiel. Er ist das Gegenstück zum Sparplan. Während du beim Sparen regelmäßig Anteile kaufst, verkaufst du beim Auszahlplan regelmäßig Anteile. Das klingt simpel, wirft aber viele Fragen auf: Wie viel kann ich entnehmen? Was passiert bei Kursschwankungen? Und welche Kosten fallen an? Dieser Ratgeber gibt dir einen verständlichen Überblick, ohne dich mit Fachchinesisch zu überfordern.

Das Schöne ist: Du musst dich nicht heute entscheiden. Aber das Wissen darüber hilft dir, bessere Entscheidungen für deinen Sparplan zu treffen. Wenn du verstehst, wie die Entnahme funktioniert, kannst du deine Sparrate und deine Anlagestrategie besser planen. Du bist also bestens vorbereitet, wenn es in ein paar Jahrzehnten ernst wird.

4%
Faustformel für nachhaltige Entnahme, um Kapital zu schonen.
25+ Jahre
Typische Dauer der Auszahlphase, wenn du mit 67 in Rente gehst.
0 Euro
Kontoführungsgebühr bei vielen Neobrokern für den Auszahlplan.

Die Grundlagen: Was ist ein Fondssparplan und was ist ein Auszahlplan?

Lass uns ganz von vorne anfangen. Ein Fondssparplan ist eine einfache Methode, um in Investmentfonds zu investieren. Du legst einen festen Betrag fest, zum Beispiel 100 Euro pro Monat, und kaufst damit automatisch Anteile an einem oder mehreren Fonds. Das funktioniert ähnlich wie ein Dauerauftrag, nur dass du dafür Fondsanteile bekommst.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Du musst nicht den perfekten Zeitpunkt abwarten. Durch den regelmäßigen Kauf glättest du Kursschwankungen, das nennt man den Cost-Average-Effekt. Bei niedrigen Kursen bekommst du mehr Anteile, bei hohen Kursen weniger. Über die Jahre wächst so ein beachtliches Vermögen heran, ohne dass du dich aktiv um jeden Kauf kümmern musst.

Ein Auszahlplan funktioniert genau umgekehrt. Du hast ein Depot mit Fondsanteilen und möchtest dir regelmäßig Geld auszahlen lassen. Dazu beauftragst du deine Bank oder deinen Broker, monatlich oder quartalsweise eine bestimmte Anzahl an Fondsanteilen zu verkaufen. Der Erlös wird dir dann auf dein Girokonto überwiesen.

Du kannst bei einem Auszahlplan wählen, ob du einen festen Betrag entnehmen möchtest oder eine feste Anzahl an Anteilen verkaufen willst. Die meisten Anbieter arbeiten mit festen Beträgen, da du so besser planen kannst. Wichtig ist: Der Auszahlplan ist keine eigene Anlageform, sondern nur eine Funktion deines bestehenden Depots.

So funktioniert die Kombination: Vom Sparplan zum Auszahlplan

Die Kombination aus Fondssparplan und Auszahlplan ist ein nahtloser Übergang. Du startest mit dem Sparplan und baust über Jahrzehnte ein Vermögen auf. Wenn du dann in die Entnahmephase wechselst, änderst du einfach die Einstellungen in deinem Depot. Du beendest den Sparplan und startest den Auszahlplan.

Der Clou: Du kannst sogar beides parallel laufen lassen. Stell dir vor, du gehst in Teilzeit und möchtest dein Einkommen aufbessern. Du könntest einen kleinen Auszahlplan starten, während du weiterhin einen kleinen Sparplan besparst. So entnimmst du weniger, als du eigentlich könntest, und lässt den Rest weiter für dich arbeiten.

Die meisten Banken und Broker bieten diesen Wechsel direkt im Online-Banking an. Du musst kein neues Konto eröffnen oder deine Fonds wechseln. Du gibst einfach ein, ab wann du wie viel Geld haben möchtest. Das System berechnet dann automatisch, wie viele Anteile es verkaufen muss, um diesen Betrag zu erreichen.

Ein wichtiger Punkt ist die steuerliche Behandlung. In Deutschland sind Gewinne aus Fondsverkäufen grundsätzlich abgeltungsteuerpflichtig. Das heißt, auf deine erzielten Gewinne zahlst du 25 Prozent Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Der Freibetrag von derzeit 1.000 Euro pro Person und Jahr kann hier helfen, Steuern zu sparen. Dein Anbieter führt die Steuern automatisch ab, du musst dich also nicht selbst darum kümmern.

Kosten und Gebühren: Was der Auszahlplan wirklich kostet

Kosten sind ein entscheidender Faktor, wenn du dein Vermögen über viele Jahre entnimmst. Die gute Nachricht: Ein Auszahlplan ist bei den meisten Anbietern kostenlos. Du zahlst keine extra Gebühr für die Einrichtung oder die Verwaltung des Plans. Das gilt sowohl für klassische Banken als auch für Neobroker.

Was du jedoch beachten musst, sind die Transaktionskosten für den Verkauf der Fondsanteile. Jeder Verkauf ist eine Wertpapierorder, für die Gebühren anfallen. Diese liegen je nach Anbieter zwischen einem Bruchteil eines Prozents und einigen Euro pro Order. Wenn du monatlich verkaufst, summieren sich diese Kosten über die Jahre.

Zusätzlich können bei manchen Fonds Ausgabeaufschläge anfallen, wenn du Anteile kaufst. Beim Verkauf spielen diese aber keine Rolle. Wichtig ist die laufende Kostenquote, die sogenannte Total Expense Ratio (TER). Diese wird jährlich vom Fondsvermögen abgezogen und reduziert deine Rendite. Achte auf Fonds mit niedrigen TER-Werten, zum Beispiel ETFs.

Ein weiterer Kostenpunkt kann der Wechsel des Anbieters sein. Wenn du dein Depot zu einem anderen Broker umziehst, fallen oft Gebühren für die Übertragung an. Das ist aber ein einmaliger Vorgang. Insgesamt gilt: Vergleiche die Ordergebühren, denn die sind der größte Kostenblock bei einem Auszahlplan. Ein Anbieter mit sehr günstigen Orderkosten spart dir über die Jahre bares Geld.

Darauf solltest du achten: Die richtige Entnahmestrategie

Die wichtigste Frage bei einem Auszahlplan ist: Wie viel Geld kannst du dir monatlich auszahlen lassen, ohne dein Vermögen zu schnell aufzubrauchen? Eine bekannte Faustformel ist die 4-Prozent-Regel. Sie besagt, dass du jährlich vier Prozent deines Anfangskapitals entnehmen kannst, ohne dass dir das Geld in 30 Jahren ausgeht.

Diese Regel stammt aus US-amerikanischen Studien und ist ein guter Ausgangspunkt. Sie ist aber keine Garantie. Wenn die Märkte schlecht laufen, kann es sein, dass du mehr entnimmst, als dein Depot hergibt. Deshalb ist es wichtig, flexibel zu bleiben. Du solltest deine Entnahmerate regelmäßig überprüfen und an die Marktentwicklung anpassen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Wahl des Fonds. In der Entnahmephase solltest du auf eine ausgewogene Mischung achten. Reine Aktienfonds schwanken zu stark, reine Rentenfonds werfen zu wenig ab. Eine Mischung aus beiden, zum Beispiel ein klassischer 60/40-Ansatz, kann die Schwankungen glätten und trotzdem Wachstum ermöglichen.

Denke auch an die Reihenfolge der Verkäufe. Verkaufe zuerst Fonds mit geringeren Gewinnen, um Steuern zu sparen. Oder nutze die Möglichkeit, bestimmte Fonds zuerst zu verkaufen, die du sowieso auflösen möchtest. Viele Anbieter erlauben dir, die Verkaufsreihenfolge zu bestimmen. Das ist ein Detail, das dir bares Geld sparen kann.

Typische Fehler beim Fondssparplan und Auszahlplan

Ein häufiger Fehler ist, den Auszahlplan zu früh zu starten. Wenn du mit 55 Jahren in Rente gehst und noch 40 Jahre leben könntest, musst du dein Kapital sehr vorsichtig einteilen. Viele unterschätzen ihre Lebenserwartung und entnehmen zu viel am Anfang. Das rächt sich später, wenn das Depot leer ist.

Ein weiterer Fehler ist die fehlende Flexibilität. Wer sich auf einen festen monatlichen Betrag festlegt und diesen nie anpasst, riskiert, in schlechten Marktphasen zu viel zu verkaufen. Besser ist es, die Entnahme an die Marktlage anzupassen. In guten Jahren entnimmst du mehr, in schlechten Jahren weniger.

Viele vergessen auch die Inflation. Wenn du heute 2.000 Euro im Monat entnimmst, sind das in 20 Jahren nur noch etwa 1.500 Euro Kaufkraft. Dein Auszahlplan sollte also eine gewisse Dynamik enthalten, um die Inflation auszugleichen. Das bedeutet, du musst entweder mehr entnehmen oder dein Geld muss weiter wachsen.

Schließlich machen viele den Fehler, ihr Depot nicht zu diversifizieren. Wenn du nur einen einzigen Fonds besparst und dieser stark einbricht, leidet dein gesamter Auszahlplan. Verteile dein Geld auf verschiedene Anlageklassen und Regionen. Das reduziert das Risiko und macht deine Entnahmen stabiler.

Dein Fahrplan: So startest du in die Entnahmephase

Bevor du einen Auszahlplan einrichtest, solltest du eine Bestandsaufnahme machen. Wie viel Vermögen hast du in deinem Depot? Welche Fonds besitzt du? Und wie hoch ist dein monatlicher Bedarf? Diese Zahlen sind die Grundlage für deine Entscheidung. Ohne diese Übersicht tappst du im Dunkeln.

Im zweiten Schritt solltest du deine Entnahmerate berechnen. Nutze die 4-Prozent-Regel als Richtwert und passe sie an deine Lebenssituation an. Wenn du zusätzlich eine gesetzliche Rente beziehst, kannst du mehr entnehmen. Wenn du keine weiteren Einkünfte hast, solltest du konservativer planen.

Dann vergleichst du die Angebote der verschiedenen Banken und Broker. Achte auf die Ordergebühren, die Benutzerfreundlichkeit der Plattform und den Kundenservice. Viele Neobroker bieten mittlerweile sehr günstige Auszahlpläne an. Ein Wechsel des Depots kann sich lohnen, wenn du dadurch Gebühren sparst.

Schließlich richtest du den Auszahlplan ein. Lege fest, ab wann du das Geld brauchst und in welchem Rhythmus du es ausgezahlt haben möchtest. Starte mit einer moderaten Rate und beobachte die Entwicklung deines Depots. Du kannst den Plan jederzeit anpassen, wenn sich deine Lebensumstände ändern. Der wichtigste Schritt ist, überhaupt anzufangen und sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Die steuerliche Seite: Was du über Abgeltungsteuer und Freibeträge wissen musst

In Deutschland unterliegen Gewinne aus Fondsverkäufen der Abgeltungsteuer. Das bedeutet, dass auf deine erzielten Kursgewinne pauschal 25 Prozent Steuer anfallen. Dazu kommen der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer. Dein Broker führt diese Steuern automatisch an das Finanzamt ab, du musst also nichts selbst berechnen.

Du hast jedoch einen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr und Person. Das heißt, die ersten 1.000 Euro Gewinn bleiben steuerfrei. Wenn du verheiratet bist, verdoppelt sich dieser Betrag auf 2.000 Euro. Du solltest diesen Freibetrag unbedingt bei deinem Broker hinterlegen, sonst zahlst du unnötig Steuern.

Ein wichtiger Aspekt ist die Teilfreistellung bei Fonds. Je nach Fondsart wird ein Teil der Erträge nicht besteuert. Bei Aktienfonds sind das 30 Prozent, bei Mischfonds 15 Prozent. Das reduziert deine Steuerlast zusätzlich. Dein Broker berücksichtigt diese Teilfreistellung automatisch bei der Steuerberechnung.

Wenn du deine Fonds länger als ein Jahr hältst, gibt es keine Spekulationsfrist mehr. Früher waren Gewinne nach einem Jahr steuerfrei, das ist heute nicht mehr der Fall. Alle Gewinne sind jetzt abgeltungsteuerpflichtig, unabhängig von der Haltedauer. Das ist wichtig zu wissen, wenn du überlegst, Fonds zu verkaufen.

Alternativen zum klassischen Auszahlplan: Entnahmestrategien im Vergleich

Der klassische Auszahlplan ist nicht die einzige Möglichkeit, Geld aus deinem Depot zu beziehen. Eine Alternative ist die Einmalentnahme. Du verkaufst alle Fonds auf einmal und legst das Geld auf ein Tagesgeldkonto oder in sichere Anleihen. Von dort entnimmst du dann monatlich deinen Bedarf. Das gibt dir Sicherheit, aber du verpasst mögliche Kursgewinne.

Eine weitere Option ist die dynamische Entnahme. Dabei passt du deine Entnahmerate jährlich an die Marktentwicklung an. In guten Jahren entnimmst du mehr, in schlechten Jahren weniger. Das ist flexibler als ein fester Auszahlplan, erfordert aber mehr Disziplin und Überwachung.

Eine dritte Möglichkeit ist die Teilauszahlung mit anschließender Verrentung. Du entnimmst einen Teil deines Vermögens sofort und kaufst von dem Rest eine private Sofortrente. Diese zahlt dir dann eine lebenslange Rente. Das schützt dich vor dem Risiko, dass dein Geld ausgeht, aber die Rendite ist oft gering.

Welche Strategie für dich die richtige ist, hängt von deiner persönlichen Situation ab. Wenn du flexibel bleiben willst, ist der Auszahlplan ideal. Wenn du Sicherheit bevorzugst, könnte die Einmalentnahme oder die Sofortrente besser sein. Sprich am besten mit einem unabhängigen Finanzberater, um die beste Lösung für dich zu finden.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Kannst du dir vorstellen, monatlich Geld von deinem Depot zu beziehen?
Hast du bereits ein Vermögen von mehreren tausend Euro angespart?
Möchtest du im Alter flexibel über deine Entnahmen entscheiden?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Ja, in der Regel kannst du einen Auszahlplan jederzeit pausieren oder ganz beenden. Das geht meist direkt im Online-Banking oder per formlosem Auftrag. Deine Fondsanteile bleiben dann einfach in deinem Depot liegen.

Wenn dein Depot an Wert verliert, verkaufst du bei einem festen Auszahlplan mehr Anteile, um den gleichen Betrag zu erhalten. Das kann dein Vermögen schneller aufbrauchen. Deshalb ist es wichtig, eine flexible Entnahmestrategie zu wählen.

Ja, das ist möglich. Du kannst parallel einen Sparplan laufen lassen und einen Auszahlplan nutzen. Das macht zum Beispiel Sinn, wenn du in Teilzeit gehst und dein Einkommen aufbessern möchtest, aber trotzdem weiter für später sparen willst.

Geeignet sind vor allem breit gestreute ETFs auf Aktien- und Anleihenindizes. Sie bieten eine gute Rendite bei überschaubarem Risiko. Reine Aktienfonds sind zu schwankungsanfällig, reine Rentenfonds werfen zu wenig ab.

Ja, auf die Gewinne aus dem Verkauf deiner Fondsanteile zahlst du Abgeltungsteuer. Dein Broker führt diese automatisch ab. Du kannst aber den Sparerpauschbetrag nutzen, um die ersten 1.000 Euro Gewinn steuerfrei zu erhalten.

Eine gute Orientierung ist die 4-Prozent-Regel. Du entnimmst also jährlich vier Prozent deines Anfangskapitals. Diese Rate gilt als nachhaltig, um dein Vermögen über 30 Jahre zu erhalten. Passe sie aber an deine persönliche Situation an.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.