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Festgeld einfach erklärt: So funktioniert die sichere Geldanlage mit fester Laufzeit

Festgeld ist eine klassische Sparform, bei der du einen bestimmten Betrag für einen festen Zeitraum anlegst und dafür einen garantierten Zinssatz erhältst. Diese Anlage eignet sich für alle, die Planungs­sicherheit schätzen und ihr Geld vor Verlusten schützen möchten.

12 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Festgeld bietet einen festen Zinssatz über die gesamte Laufzeit und damit volle Planungssicherheit.
  • Während der Laufzeit kommst du in der Regel nicht an dein Geld heran, eine vorzeitige Verfügung ist meist ausgeschlossen.
  • Deine Einlagen sind in der EU gesetzlich bis 100.000 Euro pro Person und Bank abgesichert.
  • Die Zinserträge unterliegen der Abgeltungsteuer, lassen sich aber durch den Sparer-Pauschbetrag reduzieren.

01 · Grundlagen

Was ist Festgeld?

Festgeld ist eine Geldanlage mit fester Laufzeit und garantiertem Zinssatz, den du vorab mit der Bank vereinbarst. Während der Laufzeit bleibt dein Geld gebunden, am Ende erhältst du Kapital und Zinsen zurück.

Die Laufzeiten für Festgeld reichen je nach Anbieter von einem Monat bis zu zehn Jahren. Während dieser Zeit ist dein Geld fest angelegt und du kommst in der Regel nicht vorzeitig an das Kapital heran. Am Ende der Laufzeit erhältst du den gesamten Anlagebetrag plus die zuvor vereinbarten Zinsen zurück.

Ein bestehendes Festgeldkonto lässt sich später nicht einfach aufstocken. Möchtest du mehr Kapital einzahlen, musst du eine neue Festgeldanlage mit den dann gültigen Konditionen vereinbaren. Die Zinsgutschrift kann je nach Bank am Laufzeitende, jährlich oder monatlich erfolgen.

Kurz erklärt

Festgeld

Eine Geldanlage, bei der ein bestimmter Betrag für einen vorab vereinbarten Zeitraum zu einem festen Zinssatz angelegt wird. Das Kapital ist während der Laufzeit nicht verfügbar und wird am Ende inklusive Zinsen ausgezahlt.

Der Zinssatz steht von Anfang an fest und bleibt über die gesamte Laufzeit unverändert, wodurch die Rendite exakt planbar ist.

02 · Vergleich

Festgeldkonto und Tagesgeldkonto im Vergleich

Festgeld und Tagesgeld sind beides verzinsliche Bankeinlagen, unterscheiden sich aber in Verfügbarkeit, Laufzeit und Zinsniveau. Der Vergleich hilft dir, die passende Anlageform für deine Situation zu wählen.

Der größte Unterschied liegt in der Verfügbarkeit deines Geldes. Ein Tagesgeldkonto ist täglich verfügbar und läuft unbefristet, während Festgeld für einen festen Zeitraum gebunden ist und du vor dem Laufzeitende in der Regel keine Auszahlung beantragen kannst.

Diese eingeschränkte Flexibilität wird beim Festgeld meist mit einem höheren Zinssatz belohnt. Da die Bank bei Festgeld für einen längeren Zeitraum fest mit deinem Geld planen kann, liegt der Zinssatz oft über dem eines Tagesgeldkontos, bei dem die Bank das Geld täglich vorhalten muss.

Unterschiede zwischen Festgeld und Tagesgeld
FestgeldkontoTagesgeldkonto
VerfügbarkeitWährend der Laufzeit nicht verfügbarTäglich verfügbar
LaufzeitFeste Laufzeit von einem Monat bis zu mehreren JahrenUnbefristet
ZinssatzFest vereinbart, bleibt konstantVariabel, kann sich jederzeit ändern
Typisches ZinsniveauIn der Regel höher als beim TagesgeldIn der Regel niedriger als beim Festgeld
Planungs­sicherheitSehr hoch, Rendite steht vorab festGering, Zinsen können schwanken

03 · Schritt für Schritt

So eröffnest du ein Festgeldkonto

Die Eröffnung eines Festgeldkontos läuft in der Regel unkompliziert ab. Wichtig ist, dass du vorab Laufzeit, Anlagebetrag und Zinssatz genau prüfst.

Bevor du ein Konto eröffnest, solltest du den Anlagebetrag und die Laufzeit festlegen. Überlege dir genau, wie viel Geld du für welchen Zeitraum sicher entbehren kannst, denn ein vorzeitiger Zugriff ist während der Laufzeit kaum möglich.

Im nächsten Schritt vergleichst du die Angebote verschiedener Banken. Achte dabei nicht nur auf den Zinssatz, sondern auch auf die Einlagensicherung und die Bonität des Landes, in dem die Bank ihren Sitz hat. Die Eröffnung selbst ist meist online, telefonisch oder in einer Filiale möglich und erfordert ein Referenzkonto, in der Regel dein Girokonto.

01

Anlagebetrag und Laufzeit festlegen

Überlege, wie viel Geld du für welchen Zeitraum sicher anlegen möchtest. Bedenke, dass du während der Laufzeit in der Regel nicht auf das Kapital zugreifen kannst.

02

Angebote vergleichen

Vergleiche die Zinssätze und Konditionen verschiedener Banken für deine gewünschte Laufzeit. Achte auf die Einlagensicherung und mögliche Zusatzbedingungen.

03

Konto eröffnen

Eröffne das Festgeldkonto bei der gewählten Bank. Das ist meist online, telefonisch oder in einer Filiale möglich. Du benötigst ein Referenzkonto, in der Regel dein Girokonto.

04

Geld einzahlen

Überweise den Anlagebetrag auf das Festgeldkonto. Erst nach Eingang des Geldes beginnt die vereinbarte Laufzeit.

05

Freistellungsauftrag stellen

Richte bei der Bank einen Freistellungsauftrag ein, um den Sparer-Pauschbetrag zu nutzen und die Abgeltungsteuer zu reduzieren.

06

Laufzeitende im Blick behalten

Notiere dir das Laufzeitende. Je nach Vereinbarung verlängert sich das Festgeld sonst automatisch, oft zu einem niedrigeren Zinssatz.

04 · Was gilt

Wann ist ein Festgeldkonto sinnvoll?

Ein Festgeldkonto eignet sich nicht für jeden Zweck. Es kommt darauf an, ob du auf das Geld verzichten kannst und welche Renditeerwartung du hast.

Ein Festgeldkonto eignet sich besonders, wenn du Geld für eine geplante Anschaffung in einigen Jahren parken möchtest, etwa für den Haus- oder Wohnungskauf. Es ist eine risikoarme Investition, bei der sich dein Erspartes bis zum benötigten Zeitpunkt um die vereinbarten Zinsen vergrößert.

Für den langfristigen Vermögensaufbau ist Festgeld dagegen oft nicht die beste Wahl. Die Zinssätze liegen häufig unter der Inflationsrate, sodass dein Geld real an Kaufkraft verlieren kann. Hast du noch teure Kredite abzubezahlen, solltest du dein Erspartes zuerst für die Tilgung nutzen, da die Kreditzinsen in der Regel deutlich über den Zinserträgen eines Festgeldkontos liegen.

Sinnvoll

·Geld für eine geplante Anschaffung in einigen Jahren parken
·Sicherer Baustein im Vermögensmix
·Planungssicherheit bei der Rendite gewünscht
·Risikoarme Anlage für konservative Sparer
·Kapital für den Haus- oder Wohnungskauf ansparen

Nicht sinnvoll

·Notgroschen, der jederzeit verfügbar sein muss
·Langfristiger Vermögensaufbau mit Rendite über der Inflationsrate
·Flexible Geldanlage mit täglicher Verfügbarkeit
·Anlage, wenn noch teure Kredite abbezahlt werden müssen

05 · Was gilt

Einlagensicherung: So ist dein Festgeld geschützt

Festgeld zählt zu den Bankeinlagen und ist in der Europäischen Union gesetzlich abgesichert. Die Sicherung greift, wenn eine Bank zahlungsunfähig wird.

In allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gilt eine gesetzliche Einlagensicherung. Sie schützt dein Festgeld im Falle einer Bankeninsolvenz bis zu einer Obergrenze von 100.000 Euro pro Person und Bank.

Bei Banken mit Sitz in Deutschland kommt oft eine zusätzliche freiwillige Einlagensicherung der Bankenverbände hinzu, die über den gesetzlichen Mindestbetrag hinausgeht. Legst du Festgeld bei einer Bank im EU-Ausland an, solltest du auf die Bonität des jeweiligen Landes achten, da in letzter Instanz der Nationalstaat für die Sicherheit der Einlagen garantiert.

Geschützt

·Einlagen bis 100.000 Euro pro Person und Bank in der EU
·Festgeld bei Banken mit Sitz in Deutschland
·Festgeld bei Banken in anderen EU-Mitgliedstaaten

Nicht geschützt

·Festgeld bei Banken außerhalb der EU ohne vergleichbare Sicherung
·Anlagen in Fremdwährung ohne Absicherung gegen Wechselkursschwankungen

06 · Hintergrund

Laufzeit und Zinssatz beim Festgeld

Die Laufzeit und der Zinssatz sind die zentralen Merkmale eines Festgeldkontos. Beide werden vorab festgelegt und bleiben während der gesamten Anlagedauer unverändert.

Die Laufzeit von Festgeld reicht je nach Anbieter von einem Monat bis zu zehn Jahren. Kurze Laufzeiten bieten mehr Flexibilität, lange Laufzeiten in der Regel höhere Zinssätze. Du solltest die Laufzeit so wählen, dass du das Geld bis zum Ende entbehren kannst.

Der Zinssatz wird bei Vertragsabschluss fest vereinbart und gilt für die gesamte Laufzeit. Dadurch weißt du von Anfang an, wie hoch deine Zinserträge am Ende ausfallen. Je nach Bank werden die Zinsen am Laufzeitende, jährlich oder monatlich gutgeschrieben. Bei jährlicher oder monatlicher Gutschrift auf das Festgeldkonto wirkt der Zinseszinseffekt und erhöht deine Gesamtrendite.

Die Laufzeit von Festgeld reicht je nach Anbieter von einem Monat bis zu zehn Jahren. Kurze Laufzeiten bieten mehr Flexibilität, lange Laufzeiten in der Regel höhere Zinssätze. Du solltest die Laufzeit so wählen, dass du das Geld bis zum Ende entbehren kannst.

Der Zinssatz wird bei Vertragsabschluss fest vereinbart und gilt für die gesamte Laufzeit. Dadurch weißt du von Anfang an, wie hoch deine Zinserträge am Ende ausfallen. Je nach Bank werden die Zinsen am Laufzeitende, jährlich oder monatlich gutgeschrieben. Bei jährlicher oder monatlicher Gutschrift auf das Festgeldkonto wirkt der Zinseszinseffekt und erhöht die Gesamtrendite.

Ein vorzeitiger Zugriff auf das Festgeld ist in der Regel nicht möglich. Manche Banken erlauben eine vorzeitige Auflösung nur in Ausnahmefällen, verlangen dann aber eine Vorfälligkeitsentschädigung oder kürzen die Zinsen. Das kann den Ertrag deutlich schmälern.

07 · Kosten

Steuern auf Festgeldzinsen

Zinserträge aus Festgeld sind steuerpflichtig. Mit dem Sparer-Pauschbetrag und einem Freistellungsauftrag kannst du die Steuerlast jedoch reduzieren.

Deine Zinserträge aus Festgeld sind steuerpflichtig. Auf alle Kapitalerträge oberhalb des Sparer-Pauschbetrags fällt die Abgeltungsteuer an, die direkt von der Bank an das Finanzamt abgeführt wird.

Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1000 Euro pro Person und Jahr. Für zusammenveranlagte Ehepaare gilt ein gemeinsamer Pauschbetrag von 2000 Euro pro Jahr. Auf die fällige Abgeltungsteuer von 25 Prozent wird zusätzlich der Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 Prozent erhoben.

Kurz erklärt

Abgeltungs­teuer auf Kapitalerträge

Steuerliche Belastung von Festgeldzinsen im Überblick

25 Prozent

08 · Checkliste

Freistellungs­auftrag und Sparer-Pauschbetrag nutzen

Mit einem Freistellungsauftrag weist du deine Bank an, Kapitalerträge bis zur Höhe des Sparer-Pauschbetrags steuerfrei auszuzahlen. So vermeidest du unnötige Steuerabzüge.

So vermeidest du, dass die Bank unnötig Steuern abführt, die du dir später über die Steuererklärung zurückholen müsstest.

  • Stelle bei jeder Bank, bei der du Kapitalerträge erzielst, einen Freistellungsauftrag.
  • Verteile den Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr auf alle deine Banken.
  • Für zusammenveranlagte Ehepaare gilt ein gemeinsamer Sparer-Pauschbetrag von 2000 Euro pro Jahr.
  • Achte darauf, dass die Summe aller Freistellungsaufträge den Pauschbetrag nicht überschreitet.

So nutzt du den Sparer-Pauschbetrag optimal

01

Stelle bei jeder Bank, bei der du Kapitalerträge erzielst, einen Freistellungsauftrag.

02

Achte darauf, dass die Summe aller Freistellungsaufträge den Pauschbetrag nicht überschreitet.

03

Ohne Freistellungsauftrag führt die Bank die Abgeltungsteuer direkt ab, du kannst sie aber über die Steuererklärung zurückholen.

09 · Fehler vermeiden

Typische Fehler bei der Festgeldanlage

Einige Fehler können die Rendite deiner Festgeldanlage schmälern oder zu unnötigen Verlusten führen. Diese Punkte solltest du vor dem Abschluss prüfen.

Ein häufiger Fehler ist es, Geld anzulegen, das du kurzfristig benötigst. Während der Laufzeit kommst du nicht an dein Kapital heran, und eine vorzeitige Auszahlung ist nur in Ausnahmefällen möglich, oft verbunden mit Zinsverlusten oder einer Vorfälligkeitsentschädigung.

Ein weiterer Fehler ist, das Laufzeitende nicht im Blick zu behalten. Ohne rechtzeitige Kündigung verlängert sich das Festgeld oft automatisch zu einem schlechteren Zinssatz. Auch ein vergessener Freistellungsauftrag führt dazu, dass die Bank unnötig Abgeltungsteuer abführt, die du erst über die Steuererklärung zurückholst.

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

·Geld angelegt, das du kurzfristig benötigst: Während der Laufzeit kommst du nicht an dein Kapital heran.
·Laufzeitende nicht im Blick: Ohne rechtzeitige Kündigung verlängert sich das Festgeld oft automatisch zu einem schlechteren Zinssatz.
·Freistellungsauftrag vergessen: Dadurch führt die Bank unnötig Abgeltungsteuer ab, die du erst über die Steuererklärung zurückholst.
·Nur auf den Zinssatz geschaut: Achte auch auf die Einlagensicherung und die Bonität des Landes, in dem die Bank ihren Sitz hat.
·Festgeld bei einer Bank außerhalb der EU angelegt: Dort greift die gesetzliche Einlagensicherung der EU nicht.
·Kredite nicht zuerst getilgt: Die Zinskosten eines Darlehens liegen meist über den Zinserträgen eines Festgeldkontos.

10 · Hintergrund

Rendite beim Festgeld berechnen

Die Rendite deines Festgeldkontos hängt vom Zinssatz, der Laufzeit und der Art der Zinsgutschrift ab. Eine einfache Formel hilft dir, den Ertrag abzuschätzen.

Bei einmaliger Zinszahlung am Laufzeitende berechnet sich das Endkapital aus dem Anlagebetrag plus Zinsen für die gesamte Laufzeit. Die Formel lautet: Endkapital = Anlagebetrag + (Anlagebetrag × Zinssatz × Laufzeit in Jahren).

Werden die Zinsen jährlich oder monatlich dem Festgeldkonto gutgeschrieben, wirkt der Zinseszinseffekt. Das Endkapital berechnet sich dann mit der Formel: Endkapital = Anlagebetrag × (1 + Zinssatz)^Laufzeit in Jahren. Je häufiger die Zinsgutschrift erfolgt, desto stärker fällt der Effekt aus. Beachte, dass die tatsächliche Rendite nach Steuern niedriger ausfällt.

Bei einmaliger Zinszahlung am Laufzeitende berechnet sich das Endkapital aus dem Anlagebetrag plus Zinsen für die gesamte Laufzeit. Die Formel lautet: Endkapital = Anlagebetrag + (Anlagebetrag × Zinssatz × Laufzeit in Jahren).

Werden die Zinsen jährlich oder monatlich dem Festgeldkonto gutgeschrieben, wirkt der Zinseszinseffekt. Das Endkapital berechnet sich dann mit der Formel: Endkapital = Anlagebetrag × (1 + Zinssatz)^Laufzeit in Jahren. Je häufiger die Zinsgutschrift erfolgt, desto stärker fällt der Effekt aus.

Beachte, dass die tatsächliche Rendite nach Steuern niedriger ausfällt. Die Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag wird auf die Zinserträge fällig, sofern der Sparer-Pauschbetrag bereits ausgeschöpft ist.

11 · Was gilt

Risiken bei der Festgeldanlage

Festgeld gilt als sehr sichere Anlageform, ist aber nicht völlig risikofrei. Die wichtigsten Risiken betreffen die Inflation, die Bankeninsolvenz und Wechselkursschwankungen.

Das Kapitalverlustrisiko bei einer Bankeninsolvenz ist durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Person und Bank in der EU abgesichert.

Ein nicht abgesichertes Risiko ist der Kaufkraftverlust durch Inflation. Liegen die Zinsen unter der Inflationsrate, verliert dein Geld real an Wert. Auch Wechselkursschwankungen bei Festgeld in Fremdwährung oder das Bonitätsrisiko des Staates, in dem die Bank ihren Sitz hat, außerhalb der EU, sind nicht durch die Einlagensicherung abgedeckt.

Abgesichert

·Verlust des Kapitals bei Bankeninsolvenz bis 100.000 Euro pro Person und Bank in der EU
·Zinsschwankungen während der Laufzeit durch fest vereinbarten Zinssatz

Nicht abgesichert

·Kaufkraftverlust durch Inflation, wenn die Zinsen unter der Inflationsrate liegen
·Wechselkursschwankungen bei Festgeld in Fremdwährung
·Bonitätsrisiko des Staates, in dem die Bank ihren Sitz hat, außerhalb der EU

12 · Vergleich

Festgeld im Vergleich zu anderen Geldanlagen

Festgeld ist eine von vielen Möglichkeiten, Geld anzulegen. Im Vergleich zu Aktien, ETFs oder Anleihen unterscheidet es sich vor allem in Risiko, Rendite und Verfügbarkeit.

Im Vergleich zu Aktien oder ETFs bietet Festgeld eine sehr hohe Planungssicherheit bei sehr geringem Risiko. Dafür ist die Renditeerwartung niedrig bis moderat und im Gegensatz zu Aktien oder ETFs nicht schwankend, sondern garantiert.

Für den langfristigen Vermögensaufbau mit Renditen über der Inflationsrate sind Aktien oder ETFs oft besser geeignet. Festgeld eignet sich vor allem für mittelfristige Sparziele und als sicherer Baustein im Vermögensmix, während Tagesgeld für den Notgroschen und kurzfristige Rücklagen die passende Wahl ist.

Festgeld im Vergleich zu anderen Anlageformen
FestgeldTagesgeldAktien/ETFs
RenditeerwartungNiedrig bis moderat, garantiertNiedrig, variabelHöher, aber schwankend
RisikoSehr geringSehr geringMittel bis hoch
VerfügbarkeitNicht während der LaufzeitTäglichBörsentäglich
Planungs­sicherheitSehr hochGeringGering
Geeignet fürMittelfristige Sparziele, sicherer VermögensbausteinNotgroschen, kurzfristige RücklagenLangfristiger Vermögensaufbau

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026