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Factor Investing: So holst du als Einsteiger mehr aus deinem Depot

Factor Investing klingt nach komplizierter Finanzwissenschaft, ist aber im Kern einfach: Bestimmte Merkmale von Aktien, sogenannte Faktoren, haben historisch für höhere Renditen gesorgt. Für dich bedeutet das: Du kannst dein Depot mit wenigen ETFs gezielt auf diese Faktoren ausrichten, ohne einzelne Aktien analysieren zu müssen.

FaktorenETFsRendite
Brauche ich das?
Nicht zwingend
Aber es kann deine Rendite langfristig steigern.
Wie funktioniert es?
Über spezielle ETFs
Die Aktien nach bestimmten Merkmalen gewichten.
Ist es riskant?
Nicht per se
Faktoren schwanken aber stärker als der Gesamtmarkt.

Warum Factor Investing auch dich betrifft

Vielleicht hast du schon einmal davon gehört, dass der Aktienmarkt langfristig steigt, aber nicht jede Aktie gleich gut performt. Manche Unternehmen laufen besser, andere schlechter, und das oft über Jahre hinweg. Genau hier setzt Factor Investing an: Es versucht, die gemeinsamen Merkmale erfolgreicher Aktien zu identifizieren und gezielt zu nutzen. Für dich als Anleger bedeutet das, dass du nicht auf Glück oder Bauchgefühl angewiesen bist, sondern auf wissenschaftlich untersuchte Muster setzt.

Die Idee ist nicht neu, aber sie hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen. Immer mehr Finanzratgeber und Vermögensverwalter empfehlen Faktor-ETFs als Ergänzung zu klassischen Indexfonds. Der Grund: Studien zeigen, dass bestimmte Faktoren über lange Zeiträume hinweg eine Überrendite gegenüber dem Gesamtmarkt erzielt haben. Diese Überrendite wird oft als 'Faktorprämie' bezeichnet, und genau davon kannst du profitieren.

Doch Vorsicht: Factor Investing ist kein Selbstläufer. Es erfordert ein gewisses Verständnis und vor allem Geduld. Wer heute einsteigt und nach einem Jahr enttäuscht ist, weil der Faktor gerade nicht läuft, verkennt das Prinzip. Faktorprämien sind langfristige Phänomene, die über Jahrzehnte wirken, nicht über Monate. Wenn du also bereit bist, langfristig zu denken, könnte Factor Investing genau das Richtige für dich sein.

In diesem Ratgeber erkläre ich dir von Grund auf, was Faktoren sind, wie sie funktionieren, welche Kosten auf dich zukommen und wie du konkret vorgehst. Am Ende wirst du wissen, ob Factor Investing zu deiner Anlagestrategie passt und wie du es umsetzt, ohne in typische Anfängerfehler zu tappen.

~90%
der langfristigen Rendite erklären Faktoren laut Studien
5 etablierte
Faktoren: Size, Value, Momentum, Quality, Low Volatility
0,2% bis 0,5%
liegen die jährlichen Kosten von Faktor-ETFs (TER)

Die Grundlagen: Was sind Faktoren überhaupt?

Faktoren sind messbare Eigenschaften von Aktien, die historisch mit einer höheren Rendite verbunden waren. Stell dir vor, du sortierst alle Aktien der Welt nach bestimmten Kriterien, zum Beispiel nach der Größe des Unternehmens oder dem Kurs-Gewinn-Verhältnis. Dann stellst du fest, dass Aktien mit bestimmten Eigenschaften im Durchschnitt besser abschneiden als andere. Diese Eigenschaften nennt man Faktoren.

Die bekanntesten Faktoren sind Size (kleine Unternehmen), Value (günstig bewertete Aktien), Momentum (Aktien mit starkem Kursanstieg), Quality (Unternehmen mit stabilen Gewinnen und niedriger Verschuldung) und Low Volatility (Aktien mit geringen Kursschwankungen). Jeder dieser Faktoren hat eine eigene Logik: Kleine Unternehmen haben zum Beispiel mehr Wachstumspotenzial, sind aber auch riskanter. Günstig bewertete Aktien können unterbewertet sein und sich erholen, während Qualitätsunternehmen Krisen besser überstehen.

Wichtig zu verstehen: Faktoren sind keine Garantie für Rendite. Sie sind statistische Muster, die in der Vergangenheit aufgetreten sind und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft auftreten werden, aber es gibt keine Sicherheit. Es gibt Phasen, in denen ein Faktor über Jahre hinweg schlechter läuft als der Markt. Das nennt man Faktor-Risiko, und das musst du akzeptieren, wenn du in Faktoren investierst.

Für dich als Einsteiger ist es entscheidend, dass du Faktoren nicht als heiße Tipps verstehst, sondern als wissenschaftlich fundierte Anlagestrategie. Du kaufst nicht einzelne Aktien, sondern breit gestreute ETFs, die einen Faktor abbilden. So profitierst du von der Durchschnittsrendite aller Aktien, die diesen Faktor erfüllen, und reduzierst gleichzeitig das Risiko einzelner Unternehmen.

So funktioniert Factor Investing in der Praxis

In der Praxis setzt du Factor Investing am einfachsten über spezielle ETFs um. Diese ETFs bilden einen Index ab, der Aktien nach einem oder mehreren Faktoren auswählt und gewichtet. Zum Beispiel gibt es ETFs, die nur Aktien von kleinen Unternehmen enthalten (Size-Faktor) oder nur Aktien mit niedrigem Kurs-Gewinn-Verhältnis (Value-Faktor). Du kaufst also einen einzigen ETF und bist automatisch in viele Unternehmen investiert, die den gewünschten Faktor erfüllen.

Die Auswahl der Aktien erfolgt nach festen Regeln, die der Indexanbieter festlegt. Diese Regeln sind transparent und nachvollziehbar, sodass du genau weißt, was du kaufst. Ein Value-ETF enthält zum Beispiel nur Aktien, die im Vergleich zu ihrem fundamentalen Wert als günstig gelten. Das wird anhand von Kennzahlen wie Kurs-Gewinn-Verhältnis oder Kurs-Buchwert-Verhältnis gemessen.

Ein wichtiger Punkt ist die Gewichtung der Aktien im Index. Bei einem klassischen Marktindex wie dem DAX oder S&P 500 werden die größten Unternehmen am stärksten gewichtet. Bei Faktor-Indizes ist das anders: Hier werden die Aktien nach ihrer Faktor-Ausprägung gewichtet. Das bedeutet, dass ein Unternehmen mit besonders niedrigem Kurs-Gewinn-Verhältnis einen höheren Anteil im Value-Index bekommt als ein Unternehmen mit hohem Kurs-Gewinn-Verhältnis.

Du kannst auch mehrere Faktoren kombinieren, indem du zum Beispiel in einen Multi-Faktor-ETF investierst, der gleich mehrere Faktoren wie Value und Quality abdeckt. Das hat den Vorteil, dass du breiter diversifiziert bist und nicht von einem einzelnen Faktor abhängig bist. Allerdings sind Multi-Faktor-ETFs oft etwas teurer als einzelne Faktor-ETFs, und die Gewichtung der Faktoren kann sich im Laufe der Zeit ändern.

Kosten: Was Factor-ETFs wirklich kosten

Kosten sind ein entscheidender Faktor bei jeder Geldanlage, und bei Factor-ETFs gibt es einige Besonderheiten. Die laufenden Kosten, die sogenannte Total Expense Ratio (TER), liegen bei Faktor-ETFs in der Regel etwas höher als bei klassischen ETFs. Während ein Standard-ETF auf den MSCI World eine TER von etwa 0,2% hat, können Faktor-ETFs zwischen 0,2% und 0,5% pro Jahr kosten. Das klingt wenig, macht aber auf lange Sicht einen Unterschied.

Zusätzlich zur TER gibt es noch Transaktionskosten, die durch den Handel im ETF entstehen. Da Faktor-ETFs ihre Bestände häufiger umschichten als klassische ETFs, können diese Kosten höher ausfallen. Das liegt daran, dass die Faktor-Auswahl regelmäßig überprüft und angepasst wird, zum Beispiel einmal im Quartal oder halbjährlich. Diese Kosten werden in der Regel nicht direkt ausgewiesen, sondern schmälern die Rendite des ETFs.

Ein weiterer Kostenpunkt ist der Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Bei Faktor-ETFs kann der Spread etwas höher sein als bei sehr liquiden Standard-ETFs, da das Handelsvolumen geringer ist. Wenn du also in Faktor-ETFs investierst, solltest du darauf achten, dass du nicht zu häufig handelst, um die Spread-Kosten zu minimieren.

Trotz der höheren Kosten können Faktor-ETFs langfristig lohnenswert sein, wenn die Faktorprämie die Mehrkosten übersteigt. Studien zeigen, dass die Faktorprämien historisch deutlich über den zusätzlichen Kosten lagen. Allerdings gibt es keine Garantie für die Zukunft. Du solltest also die Kosten im Blick behalten und Faktor-ETFs nur als langfristige Anlage betrachten, um die Kosten über die Zeit zu verteilen.

Worauf du bei der Auswahl von Faktor-ETFs achten solltest

Bevor du in einen Faktor-ETF investierst, solltest du dir einige Fragen stellen. Zunächst: Welcher Faktor passt zu deiner Anlagestrategie? Wenn du zum Beispiel ein hohes Risiko eingehen kannst und langfristig investierst, könnte der Size-Faktor interessant sein, da kleine Unternehmen historisch höhere Renditen erzielt haben, aber auch stärker schwanken. Wenn du eher sicherheitsorientiert bist, ist der Low-Volatility-Faktor vielleicht besser geeignet.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Konstruktion des Index. Achte darauf, wie der Index die Aktien auswählt und gewichtet. Manche Indizes verwenden eine einfache Rangfolge, andere komplexere Optimierungsverfahren. Die Methodik sollte transparent sein und zu deinen Erwartungen passen. Du kannst die Indexmethodik auf der Website des Anbieters nachlesen, zum Beispiel bei MSCI oder FTSE Russell.

Auch die Diversifikation spielt eine Rolle. Ein Faktor-ETF sollte nicht nur wenige Aktien enthalten, sondern breit gestreut sein, um das Risiko zu reduzieren. Prüfe, wie viele Unternehmen im Index enthalten sind und ob sie aus verschiedenen Ländern und Branchen stammen. Ein gut diversifizierter Faktor-ETF reduziert das Klumpenrisiko einzelner Aktien oder Sektoren.

Schließlich solltest du die Kosten und die Tracking-Differenz im Auge behalten. Die Tracking-Differenz zeigt, wie gut der ETF den Index nachbildet. Eine hohe Abweichung kann auf hohe Kosten oder ineffizientes Management hindeuten. Vergleiche verschiedene Faktor-ETFs auf Plattformen wie JustETF oder ExtraETF, um den für dich passenden zu finden. Achte auch auf die Größe des ETFs: Ein Fondsvolumen von mehreren hundert Millionen Euro ist ein Zeichen für Stabilität und Liquidität.

Typische Fehler, die du vermeiden solltest

Der häufigste Fehler bei Factor Investing ist Ungeduld. Faktorprämien treten nicht jedes Jahr auf, sondern über lange Zeiträume. Wenn du nach einem Jahr enttäuscht bist, weil dein Value-ETF schlechter läuft als der Markt, und du dann verkaufst, verpasst du die langfristige Rendite. Du solltest also einen langen Atem haben und deine Anlage mindestens zehn Jahre halten.

Ein weiterer Fehler ist die Übergewichtung eines einzelnen Faktors. Wenn du nur in einen Size-ETF investierst, bist du stark von der Entwicklung kleiner Unternehmen abhängig. Besser ist es, mehrere Faktoren zu kombinieren oder einen Multi-Faktor-ETF zu wählen, um das Risiko zu streuen. So profitierst du von verschiedenen Faktorprämien und reduzierst das Risiko, dass ein Faktor gerade nicht läuft.

Viele Anleger machen auch den Fehler, Faktor-ETFs mit aktiven Fonds zu verwechseln. Faktor-ETFs sind passiv, das heißt, sie bilden einen Index nach, ohne dass ein Fondsmanager Entscheidungen trifft. Sie sind also nicht besser oder schlechter als aktive Fonds, sondern folgen einer anderen Logik. Du solltest dir bewusst sein, dass Faktor-ETFs keine Garantie für Überrendite bieten, sondern nur eine höhere Wahrscheinlichkeit.

Schließlich solltest du nicht in Faktor-ETFs investieren, ohne deine Gesamtstrategie zu überdenken. Factor Investing ist eine Ergänzung zu einem breit diversifizierten Portfolio, kein Ersatz. Du solltest also weiterhin in klassische ETFs investieren, die den Gesamtmarkt abbilden, und Faktor-ETFs als Beimischung nutzen. Ein ausgewogenes Portfolio könnte zum Beispiel aus rund 70% Welt-ETF und rund 30% Faktor-ETFs bestehen.

Konkrete nächste Schritte: So startest du mit Factor Investing

Bevor du loslegst, solltest du deine Anlageziele und deinen Zeithorizont klären. Frage dich: Wie lange kann ich das Geld entbehren? Wie viel Risiko bin ich bereit einzugehen? Wenn du diese Fragen beantwortet hast, kannst du entscheiden, ob Factor Investing zu dir passt. Für Einsteiger empfehle ich, zunächst mit einem kleinen Betrag zu starten, zum Beispiel rund 10% deines Depots, und die Erfahrung zu sammeln.

Der nächste Schritt ist die Auswahl der Faktor-ETFs. Recherchiere auf Vergleichsportalen und achte auf Kosten, Indexmethodik und Diversifikation. Du kannst zum Beispiel einen Value-ETF und einen Quality-ETF kombinieren, um zwei solide Faktoren abzudecken. Oder du wählst einen Multi-Faktor-ETF, der mehrere Faktoren in einem Produkt vereint. Achte darauf, dass die ETFs an einer deutschen Börse handelbar sind und in Euro notieren, um Währungsrisiken zu vermeiden.

Dann eröffnest du ein Depot bei einem Broker deiner Wahl. Viele Online-Broker bieten kostenlose Sparpläne auf ETFs an, sodass du monatlich einen festen Betrag investieren kannst. Das ist besonders für Einsteiger geeignet, da du so den Cost-Average-Effekt nutzt und nicht den perfekten Einstiegszeitpunkt abwarten musst. Du kannst zum Beispiel einen Sparplan auf einen Faktor-ETF einrichten und diesen über Jahre laufen lassen.

Schließlich solltest du dein Portfolio regelmäßig überprüfen, aber nicht zu häufig. Einmal im Jahr reicht aus, um zu sehen, ob die Faktor-ETFs noch zu deiner Strategie passen. Verkaufe nicht bei kurzfristigen Schwankungen, sondern bleibe diszipliniert. Mit der Zeit wirst du ein Gefühl dafür entwickeln, wie sich Faktoren verhalten, und kannst deine Strategie bei Bedarf anpassen.

Fazit: Lohnt sich Factor Investing für dich?

Factor Investing ist keine Wunderwaffe, aber eine wissenschaftlich fundierte Methode, um die Rendite deines Depots langfristig zu steigern. Wenn du bereit bist, dich mit den Grundlagen auseinanderzusetzen und Geduld mitbringst, kannst du von den Faktorprämien profitieren. Für Einsteiger ist es wichtig, klein anzufangen und sich nicht von kurzfristigen Schwankungen verunsichern zu lassen.

Die Entscheidung, ob Factor Investing zu dir passt, hängt von deiner Risikobereitschaft und deinem Anlagehorizont ab. Wenn du langfristig investierst und bereit bist, Schwankungen auszuhalten, spricht nichts dagegen, einen Teil deines Portfolios in Faktor-ETFs zu investieren. Wenn du jedoch ein sehr sicherheitsorientierter Anleger bist, könnte ein klassischer Welt-ETF die bessere Wahl sein.

Denke daran, dass Factor Investing kein Ersatz für eine breite Diversifikation ist. Es ist eine Ergänzung, die dein Portfolio verbessern kann, aber nicht muss. Informiere dich weiter, lies Bücher oder Blogs zum Thema und tausche dich mit anderen Anlegern aus. Je mehr du weißt, desto besser kannst du Entscheidungen treffen.

Am Ende zählt, dass du eine Strategie findest, mit der du dich wohlfühlst und die du langfristig durchhältst. Factor Investing kann ein Baustein sein, aber es ist nicht für jeden geeignet. Überlege also gut, ob es zu dir passt, und starte dann mit einem klaren Plan.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Hast du einen Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren?
Kannst du Kursschwankungen von 30% oder mehr aussitzen?
Möchtest du nicht einzelne Aktien analysieren, sondern breit investieren?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Factor Investing ist eine Anlagestrategie, bei der du in Aktien investierst, die bestimmte Merkmale (Faktoren) wie Größe oder Bewertung aufweisen. Diese Merkmale haben historisch zu höheren Renditen geführt.

Die bekanntesten Faktoren sind Size (kleine Unternehmen), Value (günstig bewertete Aktien), Momentum (starke Kursentwicklung), Quality (stabile Gewinne) und Low Volatility (geringe Schwankungen).

Du kaufst Faktor-ETFs wie normale ETFs über einen Broker. Du kannst entweder einmalig kaufen oder einen Sparplan einrichten. Achte auf die Kosten und die Indexmethodik.

Faktor-ETFs können stärker schwanken als breite Marktindizes, da sie auf bestimmte Merkmale fokussieren. Das Risiko ist also höher, aber auch die Renditechancen sind es.

Als Faustregel gilt: nicht mehr als rund 30% deines Aktienportfolios. Der Rest sollte in breit diversifizierte ETFs investiert sein, um das Risiko zu streuen.

Nein, Factor Investing ist eine langfristige Strategie. Faktorprämien wirken über Jahrzehnte, nicht über Monate. Du solltest also Geduld haben und nicht auf schnelle Gewinne hoffen.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 30.08.2026, nächste Prüfung: 02/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.