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FinanzbildungInvestieren11 Min.

ETF Sparplan günstig: Dein einfacher Einstieg in die Welt der Fonds

Du willst mit wenig Geld und ohne großes Wissen Vermögen aufbauen? Ein günstiger ETF Sparplan macht es möglich. Wir erklären dir Schritt für Schritt, worauf es ankommt und wie du typische Fehler vermeidest.

ETF GrundlagenBroker VergleichGeld anlegen
Brauche ich das?
Ja, unbedingt.
Für langfristigen Vermögensaufbau ist es das einfachste Werkzeug.
Wie viel Geld?
Schon 25 Euro
Genügen, um monatlich loszulegen und vom Zinseszins zu profitieren.
Ist das sicher?
Nicht garantiert
Aber mit breiter Streuung und langem Horizont sinkt das Risiko stark.
Was kostet es?
Weniger als gedacht
Viele Broker bieten Sparpläne bereits ohne Ordergebühr an.

Warum ein ETF Sparplan auch dich etwas angeht

Vielleicht denkst du, dass Investieren nur etwas für Leute mit dicken Bankkonten ist. Das ist ein Irrglaube. Gerade ein ETF Sparplan ist dafür gemacht, dass du schon mit kleinen Beträgen starten kannst. Du musst kein Börsenprofi sein, um von der Entwicklung der Weltwirtschaft zu profitieren. Es geht darum, dein Geld für dich arbeiten zu lassen, anstatt es auf einem Sparbuch von der Inflation auffressen zu lassen.

Die Zeiten, in denen man für Tagesgeld oder Sparbücher nennenswerte Zinsen bekam, sind lange vorbei. Wenn du langfristig Vermögen aufbauen willst, kommst du um Wertpapiere kaum herum. Ein ETF Sparplan ist dabei der einfachste und fairste Weg, weil er dir den kompletten Markt abbildet, ohne dass du einzelne Aktien bewerten musst. Du setzt auf den Durchschnitt und der steigt historisch betrachtet über lange Zeiträume.

Stell dir vor, du gibst jeden Monat einen Betrag aus, den du vielleicht für unnötigen Konsum ausgeben würdest. Dieses Geld investierst du stattdessen in deine Zukunft. Nach 20 oder 30 Jahren kann daraus eine beachtliche Summe werden. Das Schöne daran: Du musst dich nicht jeden Tag damit beschäftigen. Einmal eingerichtet, läuft der Sparplan automatisch. Es ist die perfekte Lösung für alle, die ein normales Leben führen und trotzdem klug vorsorgen wollen.

Gerade in Zeiten von Unsicherheit und steigenden Preisen ist es wichtig, dass du deine Finanzen selbst in die Hand nimmst. Die gesetzliche Rente wird dir später nur ein Grundniveau sichern. Alles Weitere musst du selbst ansparen. Ein ETF Sparplan ist kein Allheilmittel, aber er ist ein mächtiges Werkzeug, um deine finanzielle Unabhängigkeit zu erhöhen. Du wirst zum Gestalter deiner eigenen Altersvorsorge.

~25%
der Deutschen besitzen Aktien oder Fondsanteile (Stand 2024).
>2.000
ETFs sind allein in Deutschland handelbar, die Auswahl ist riesig.
0 Euro
Sparplanausführung kosten viele Neobroker bei jeder Rate.

Was ein ETF überhaupt ist und wie er funktioniert

ETF ist die Abkürzung für Exchange Traded Fund, zu Deutsch: börsengehandelter Fonds. Stell dir einen großen Korb vor, in dem viele verschiedene Aktien liegen. Dieser Korb ist der Fonds. Wenn du einen Anteil an diesem Fonds kaufst, kaufst du automatisch einen kleinen Teil von allen Unternehmen, die in dem Korb sind. So kannst du mit einem einzigen Kauf in hunderte oder sogar tausende Firmen investieren.

Das Tolle an einem ETF ist, dass er passiv verwaltet wird. Das bedeutet, es gibt keinen Fondsmanager, der versucht, den Markt zu schlagen. Stattdessen bildet der ETF einfach einen Index nach, zum Beispiel den DAX oder den MSCI World. Ein Index ist eine mathematische Formel, die die Wertentwicklung einer bestimmten Gruppe von Aktien misst. Wenn der Index steigt, steigt auch dein ETF.

Der große Vorteil gegenüber einzelnen Aktien ist die Risikostreuung. Wenn ein Unternehmen in deinem Korb Pleite geht, ist das ärgerlich, aber nicht schlimm. Der Rest der Unternehmen gleicht den Verlust meistens aus. Du bist also nicht vom Schicksal einer einzelnen Firma abhängig. Diese breite Streuung macht ETFs zu einem der sichersten Wege, an der Börse zu investieren.

Es gibt ETFs auf fast jeden erdenklichen Markt: auf deutsche Aktien, auf europäische, auf globale, auf Technologieunternehmen oder auch auf Anleihen. Für Einsteiger ist ein breit aufgestellter Welt-ETF, wie der auf den MSCI World oder den FTSE All-World, oft die beste Wahl. Er enthält die größten Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern und deckt damit einen Großteil der weltweiten Wirtschaft ab.

So funktioniert ein Sparplan konkret

Ein ETF Sparplan ist im Grunde wie ein Dauerauftrag, nur eben für Wertpapiere. Du legst fest, welchen ETF du kaufen möchtest, wie viel Geld du monatlich investieren willst und an welchem Tag im Monat das passieren soll. Dein Broker erledigt den Rest automatisch. Du musst dich nach der Einrichtung um nichts mehr kümmern, außer du möchtest etwas ändern.

Der Clou am Sparplan ist, dass du auch mit kleinen Beträgen einsteigen kannst. Schon ab 25 Euro pro Monat ist das bei vielen Anbietern möglich. Das funktioniert, weil der Broker die Sparraten vieler Kunden bündelt und dann zu einem festen Zeitpunkt große Mengen an ETF-Anteilen kauft. Die Kosten dafür werden auf alle Sparer umgelegt, wodurch die Gebühren für dich sehr gering ausfallen.

Ein weiterer Vorteil ist der sogenannte Cost-Average-Effekt. Da du jeden Monat einen festen Betrag investierst, kaufst du bei niedrigen Kursen automatisch mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger. Über die Zeit gleicht sich dein Einstiegspreis dadurch von selbst aus. Du musst also nicht den perfekten Zeitpunkt für den Kauf kennen, was selbst Profis nicht können.

Du kannst deinen Sparplan jederzeit pausieren, die Rate erhöhen, senken oder den ETF wechseln. Diese Flexibilität macht den Sparplan zu einem idealen Werkzeug für deine persönliche Finanzplanung. Wenn du eine Gehaltserhöhung bekommst, erhöhst du einfach deine Rate. Wenn du kurzfristig Geld brauchst, setzt du einen Monat aus. Du hast die volle Kontrolle über dein Investment.

Welche Kosten bei einem ETF Sparplan wirklich anfallen

Das Thema Kosten ist beim Investieren entscheidend, denn sie schmälern deine Rendite. Bei einem ETF Sparplan gibt es zwei Arten von Kosten: die Kosten für den Broker und die Kosten für den ETF selbst. Die Broker-Kosten sind die Gebühren, die deine Bank oder dein Neobroker für die Ausführung des Sparplans verlangt. Viele Online-Broker bieten dies inzwischen kostenlos an.

Die zweite Kostenart ist die sogenannte Total Expense Ratio, kurz TER. Das ist die jährliche Verwaltungsgebühr des Fonds, die direkt von deinem Fondsvermögen abgezogen wird. Sie liegt bei den meisten ETFs zwischen 0,1 und 0,5 Prozent pro Jahr. Das klingt wenig, macht aber auf lange Sicht einen Unterschied. Ein ETF mit 0,2 Prozent TER ist einem mit 0,5 Prozent TER vorzuziehen, wenn die Performance ähnlich ist.

Achtung: Es gibt noch versteckte Kosten, die nicht in der TER enthalten sind. Dazu gehören Transaktionskosten, die beim Kauf und Verkauf der Wertpapiere im Fonds anfallen. Diese sind schwer zu beziffern, aber bei großen und liquiden ETFs in der Regel sehr gering. Du solltest dich nicht von supergünstigen ETFs mit extrem niedriger TER blenden lassen, wenn sie dafür einen wichtigen Index nur unzureichend abbilden.

Unser Rat: Achte auf die Gesamtkostenquote, aber lass dich nicht davon lähmen. Ein ETF mit einer TER von 0,3 Prozent ist absolut in Ordnung. Wichtiger ist, dass du überhaupt anfängst zu investieren. Die Kosten sind im Vergleich zu aktiven Fonds, die oft über 1,5 Prozent pro Jahr kosten, extrem niedrig. Du sparst also schon viel Geld, nur indem du dich für ETFs entscheidest.

Worauf du bei der Auswahl des richtigen Brokers achten solltest

Die Wahl des richtigen Brokers ist der erste wichtige Schritt. Du hast grundsätzlich die Wahl zwischen klassischen Banken, Direktbanken und sogenannten Neobrokern. Neobroker wie Trade Republic, Scalable Capital oder Finanzen.net Zero haben den Markt in den letzten Jahren revolutioniert. Sie bieten Sparpläne oft komplett ohne Ordergebühr an und haben eine benutzerfreundliche App.

Bei klassischen Banken zahlst du häufig noch Gebühren für die Wertpapierdepots und die Ausführung von Sparplänen. Diese können zwischen 0,5 und 1,5 Prozent deiner Sparrate betragen. Das mag sich nach wenig anhören, kostet dich aber über die Jahre gesehen viel Geld. Ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter kann sich daher schnell lohnen. Der Wechsel des Depots ist inzwischen gesetzlich geregelt und kostenlos.

Achte bei der Wahl des Brokers nicht nur auf die Kosten, sondern auch auf die Qualität der Plattform. Ist die App verständlich? Gibt es einen guten Kundenservice? Wie ist die Bewertung im App Store? Du wirst dich schließlich regelmäßig einloggen, um deine Investments zu prüfen. Eine intuitive Oberfläche ist da Gold wert. Die meisten Neobroker bieten auch ein kostenloses Girokonto und eine Kreditkarte an, was das Gesamtpaket attraktiv macht.

Ein weiterer Punkt ist die Sicherheit. Dein Depot und dein Geld sind in Deutschland über die gesetzliche Einlagensicherung und die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen geschützt. Das gilt auch für Neobroker, die im Hintergrund meist mit einer etablierten Bank zusammenarbeiten. Du musst dir also keine Sorgen machen, dass dein Geld bei einem jungen Unternehmen nicht sicher ist. Prüfe dennoch, ob der Broker eine deutsche Lizenz der BaFin hat.

Die 5 häufigsten Fehler, die du als Einsteiger vermeiden solltest

Der erste Fehler ist, den perfekten Zeitpunkt abwarten zu wollen. Niemand kann vorhersagen, ob die Börse morgen steigt oder fällt. Wenn du auf den perfekten Einstieg wartest, wartest du am Ende ewig und verpasst die besten Jahre. Der beste Zeitpunkt zum Investieren war gestern, der zweitbeste ist heute. Starte einfach mit deinem Sparplan und bleib dabei.

Der zweite Fehler ist, in einzelne Aktien statt in ETFs zu investieren. Einzelne Aktien können stark schwanken und ein Unternehmen kann auch mal Pleite gehen. Mit einem breit gestreuten ETF minimierst du dieses Risiko. Du musst nicht der nächste Warren Buffett sein, um erfolgreich zu investieren. Es reicht, wenn du den Markt kaufst und von seinem langfristigen Wachstum profitierst.

Der dritte Fehler ist, bei sinkenden Kursen in Panik zu geraten und zu verkaufen. Kurse schwanken, das ist normal. Wenn du verkaufst, machst du Verluste real und verpasst die anschließende Erholung. Denk an den Cost-Average-Effekt: Bei fallenden Kursen kaufst du mehr Anteile für dein Geld. Das ist ein Vorteil, keine Bedrohung. Bleib ruhig und halte an deinem Plan fest.

Der vierte Fehler ist, zu viele verschiedene ETFs zu kaufen. Ein einziger Welt-ETF reicht völlig aus. Wenn du zehn verschiedene ETFs kaufst, hast du am Ende viele Überschneidungen und einen unübersichtlichen Depot. Das bringt keinen zusätzlichen Vorteil, sondern nur mehr Arbeit. Konzentriere dich auf ein oder zwei gute ETFs und erhöhe lieber die Sparrate. Der fünfte Fehler ist, sich von kurzfristigen Trends wie Kryptowährungen ablenken zu lassen. Bleib bei deinem Plan.

Dein konkreter Fahrplan für die ersten Schritte

Schritt eins: Setze dich mit deinen Finanzen auseinander. Verschaffe dir einen Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben. Wie viel Geld kannst du wirklich monatlich entbehren? Ein guter Richtwert ist, mindestens 10 Prozent deines Nettoeinkommens zu investieren. Wenn das nicht geht, starte mit einem kleineren Betrag. Wichtig ist, dass du konsequent dabei bleibst.

Schritt zwei: Wähle einen Broker aus, der zu dir passt. Vergleiche die Angebote der Neobroker und lies ein paar Erfahrungsberichte. Achte darauf, dass der Broker die Sparpläne kostenlos anbietet und eine benutzerfreundliche App hat. Die Eröffnung eines Depots dauert in der Regel nur wenige Minuten und ist komplett online möglich. Du brauchst dafür nur deinen Personalausweis und deine Steuernummer.

Schritt drei: Entscheide dich für einen ETF. Für den Anfang empfehlen wir einen breit aufgestellten Welt-ETF auf den MSCI World oder den FTSE All-World. Diese Fonds bilden die Entwicklung der größten Unternehmen der Welt ab. Du investierst damit in die globale Wirtschaft und profitierst vom Wachstum der besten Firmen. Wähle einen ETF, der die ausschüttende Variante wählt, wenn du regelmäßige kleine Ausschüttungen möchtest, oder die thesaurierende Variante, wenn die Erträge direkt reinvestiert werden sollen.

Schritt vier: Richte deinen Sparplan ein. Lege den Betrag fest, den du monatlich investieren möchtest, und wähle einen Ausführungstag, zum Beispiel den 1. oder 15. des Monats. Nach der Einrichtung läuft alles automatisch. Du musst dich nicht mehr darum kümmern. Kontrolliere dein Depot anfangs vielleicht einmal im Monat, aber lass dich nicht von kurzfristigen Schwankungen verunsichern. Denk langfristig.

Wie du deinen Sparplan langfristig optimierst

Dein ETF Sparplan ist kein Selbstläufer, bei dem du nichts mehr tun musst. Es ist wichtig, dass du ihn regelmäßig überprüfst und an deine Lebensumstände anpasst. Bekommst du eine Gehaltserhöhung, dann erhöhe auch deine Sparrate. Das ist der einfachste Weg, um deinen Vermögensaufbau zu beschleunigen. Du wirst den Unterschied im Alltag kaum merken, aber dein zukünftiges Ich wird es dir danken.

Einmal im Jahr solltest du dein Depot genauer unter die Lupe nehmen. Sind die Kosten deines ETFs noch angemessen? Gibt es inzwischen einen günstigeren Fonds auf denselben Index? Ein Wechsel kann sich lohnen, ist aber nicht immer nötig. Wichtiger ist, dass du deine Anlagestrategie überprüfst. Passt die Risikoverteilung noch zu deinem Alter und deinen Zielen? Je älter du wirst, desto sicherer sollte dein Portfolio werden.

Du kannst deinen Sparplan auch nutzen, um gezielt für bestimmte Ziele zu sparen. Möchtest du in 15 Jahren eine Immobilie kaufen oder dir ein Sabbatical gönnen? Dann kannst du einen zweiten Sparplan auf einen etwas konservativeren ETF einrichten. So trennst du deine finanzielle Vorsorge für das Alter von deinen mittelfristigen Zielen. Das schafft Klarheit und Motivation.

Vergiss nicht, dass ein ETF Sparplan nur ein Teil deiner Finanzstrategie sein sollte. Halte immer einen Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto bereit, der drei bis sechs Monatsgehälter abdeckt. Damit bist du für unvorhergesehene Ausgaben gerüstet und musst deine Wertpapiere nicht im falschen Moment verkaufen. Mit dieser soliden Basis kannst du dann beruhigt und langfristig investieren.

Steuern und Freibeträge: Das solltest du wissen

In Deutschland müssen Gewinne aus Aktien und ETFs mit der Abgeltungssteuer versteuert werden. Der Steuersatz beträgt 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Das klingt erstmal viel, aber es gibt einen wichtigen Freibetrag: den Sparerpauschbetrag. Dieser liegt seit 2023 bei 1.000 Euro pro Person. Das bedeutet, dass deine Gewinne bis zu dieser Höhe pro Jahr steuerfrei sind.

Um den Freibetrag zu nutzen, musst du bei deinem Broker einen Freistellungsauftrag einrichten. Das geht meist direkt in der App oder im Online-Banking. Ohne diesen Auftrag zieht der Broker automatisch Steuern von deinen Gewinnen ab, auch wenn du eigentlich noch unter dem Freibetrag liegst. Du kannst den Freibetrag auch auf mehrere Banken aufteilen, solltest aber darauf achten, dass du ihn nicht überschreitest.

Bei thesaurierenden ETFs, die ihre Erträge direkt reinvestieren, gibt es eine Besonderheit: die Vorabpauschale. Diese wurde eingeführt, um zu verhindern, dass Steuern aufgeschoben werden. Jedes Jahr wird eine fiktive Wertsteigerung deines ETFs besteuert, auch wenn du nichts verkaufst. Die gezahlte Vorabpauschale wird später beim Verkauf angerechnet. Das klingt kompliziert, aber dein Broker erledigt die Berechnung automatisch für dich.

Du musst dir keine Sorgen machen, dass du als Einsteiger mit der Steuererklärung überfordert bist. Die meisten Broker liefern dir eine jährliche Steuerbescheinigung, die du einfach an dein Finanzamt weiterleiten kannst. Wenn du deinen Freistellungsauftrag eingerichtet hast und deine Gewinne unter dem Freibetrag bleiben, musst du in der Regel gar nichts tun. Erst wenn du größere Summen investierst oder verkaufst, wird es komplexer. Dann kann sich ein Steuerberater lohnen.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Kannst du einen Betrag für mindestens 10 Jahre entbehren?
Ist dir eine breite Streuung wichtiger als schnelle Gewinne?
Willst du dich nicht täglich um deine Geldanlage kümmern?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Du kannst bereits mit 25 Euro pro Monat starten. Viele Broker bieten sogar Sparpläne ab 1 Euro an. Wichtig ist, dass du regelmäßig sparst und langfristig investierst. Der Betrag sollte so gewählt sein, dass du ihn dauerhaft entbehren kannst.

Absolut sicher sind sie nicht, da Aktienkurse schwanken können. Aber durch die breite Streuung in viele Unternehmen ist das Risiko deutlich geringer als bei einzelnen Aktien. Über einen langen Zeitraum von 15 Jahren oder mehr ist die Wahrscheinlichkeit einer positiven Rendite historisch gesehen sehr hoch.

Ein ausschüttender ETF zahlt dir die erwirtschafteten Dividenden regelmäßig auf dein Konto aus. Ein thesaurierender ETF reinvestiert diese Erträge automatisch, wodurch dein Vermögen schneller wächst. Für den Vermögensaufbau sind thesaurierende ETFs oft besser geeignet, da du den Zinseszins-Effekt voll ausnutzt.

Ja, du kannst deinen Sparplan jederzeit pausieren, die Rate ändern oder ganz kündigen. Es gibt keine Mindestlaufzeit. Dein angespartes Vermögen bleibt in deinem Depot erhalten und du kannst es jederzeit verkaufen. Die Flexibilität ist einer der großen Vorteile eines Sparplans.

Das hängt von deinen persönlichen Vorlieben ab. Neobroker wie Trade Republic oder Scalable Capital bieten oft kostenlose Sparpläne und eine einfache App. Klassische Banken sind dafür oft teurer. Vergleiche die Angebote und achte auf Kosten, Auswahl und Benutzerfreundlichkeit.

Für Einsteiger reicht ein einziger breit aufgestellter Welt-ETF völlig aus. Mehr ETFs bedeuten nicht automatisch mehr Rendite, sondern oft nur mehr Überschneidungen und Komplexität. Wenn du später spezifischere Märkte besparen möchtest, kannst du dein Portfolio um ein oder zwei weitere ETFs ergänzen.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.