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MagazineFinanzenInvestieren Emerging Markets ETF vs Fonds
FinanzbildungInvestieren9 Min.

Emerging Markets ETF vs Fonds: So findest du die passende Anlage für Schwellenländer

Du willst in Schwellenländer investieren, aber weißt nicht, ob ETF oder aktiver Fonds besser ist? Dieser Ratgeber erklärt dir die Unterschiede, Vorteile und Nachteile – und hilft dir, die richtige Entscheidung für dein Portfolio zu treffen.

SchwellenländerETF-SparplanFondsanlage
Brauche ich das?
Nicht zwingend
Nur sinnvoll, wenn du langfristig breit streuen willst.
Was ist besser?
Kommt darauf an
ETF sind günstiger, Fonds können besser steuern.
Wie viel Risiko?
Hohes Risiko
Schwankungen sind deutlich höher als bei Industrieländern.

Warum dich Emerging Markets betreffen – auch wenn du kein Profi bist

Vielleicht hast du schon von Schwellenländern gehört, aber denkst, das sei nichts für dich. Doch Emerging Markets sind längst Teil unseres Alltags: Dein Smartphone kommt oft aus Südkorea oder Taiwan, deine Kleidung aus Bangladesch oder Vietnam, und viele Rohstoffe für deine Elektronik stammen aus Brasilien oder Südafrika. Wenn du also konsumierst, bist du automatisch mit diesen Volkswirtschaften verbunden.

Für deine Geldanlage bedeutet das: Wer nur in deutsche oder europäische Unternehmen investiert, lässt einen großen Teil der weltweiten Wirtschaftskraft außen vor. Gerade in den letzten Jahrzehnten sind Schwellenländer wie China, Indien oder Brasilien stark gewachsen. Ihre Mittelschicht wird größer, der Konsum steigt, und Unternehmen aus diesen Regionen gewinnen international an Bedeutung.

Das klingt verlockend, aber es gibt auch Schattenseiten. Politische Instabilität, Währungsschwankungen oder schwache Rechtssysteme können deine Rendite schnell schmälern. Deshalb ist es wichtig, dass du dich vor einer Investition genau informierst, wie du an diesen Märkten teilhaben kannst – ohne alles auf eine Karte zu setzen.

Genau hier setzt dieser Ratgeber an: Du lernst die Unterschiede zwischen ETFs und aktiven Fonds kennen, damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst. Am Ende weißt du, welches Produkt zu deiner Risikobereitschaft, deinem Anlagehorizont und deinen Zielen passt.

~10%
Anteil Schwellenländer an der globalen Marktkapitalisierung
26 Länder
im MSCI Emerging Markets Index enthalten
0,18% p.a.
typische TER eines Emerging-Markets-ETF (Beispiel)

Was sind Emerging Markets überhaupt? Eine einfache Erklärung

Der Begriff 'Emerging Markets' bedeutet übersetzt 'aufstrebende Märkte'. Damit sind Länder gemeint, die sich wirtschaftlich entwickeln, aber noch nicht den Reifegrad von Industrienationen wie Deutschland, den USA oder Japan erreicht haben. Typische Beispiele sind China, Indien, Brasilien, Russland, Südafrika, Mexiko oder Südkorea.

Diese Länder zeichnen sich oft durch hohes Wirtschaftswachstum aus, aber auch durch größere Risiken. Die Infrastruktur ist manchmal weniger ausgereift, die politischen Systeme können instabil sein, und die Währungen schwanken stärker als der Euro oder der Dollar. Gleichzeitig bieten sie aber auch Chancen: junge Bevölkerungen, steigender Konsum und eine wachsende Mittelschicht.

Für Anleger gibt es verschiedene Wege, in Emerging Markets zu investieren. Du kannst einzelne Aktien kaufen, zum Beispiel von einem chinesischen Technologiekonzern oder einem brasilianischen Rohstoffunternehmen. Das ist aber riskant, weil du stark von der Entwicklung eines einzigen Unternehmens abhängig bist.

Besser für Einsteiger ist die Streuung über Fonds oder ETFs. Diese bündeln viele verschiedene Aktien aus unterschiedlichen Ländern und Branchen. So reduzierst du das Risiko, dass ein einzelner Pleitegeier deine Rendite vernichtet. Der Unterschied zwischen einem ETF und einem aktiv gemanagten Fonds ist dabei entscheidend – und genau den schauen wir uns jetzt an.

ETF oder Fonds: Die grundlegenden Unterschiede verständlich erklärt

Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Indexfonds. Er bildet einen bestimmten Index wie den MSCI Emerging Markets einfach nach. Das bedeutet: Der ETF kauft automatisch die Aktien, die in diesem Index enthalten sind, und gewichtet sie genauso wie der Index. Du profitierst also von der Entwicklung des gesamten Marktes, ohne selbst einzelne Aktien auswählen zu müssen.

Ein aktiv gemanagter Fonds hingegen wird von einem Fondsmanager oder einem Team verwaltet. Diese Experten analysieren Märkte, wählen vielversprechende Unternehmen aus und kaufen oder verkaufen regelmäßig. Das Ziel ist, besser abzuschneiden als der Vergleichsindex – also eine Überrendite zu erzielen. Dafür verlangen sie eine höhere Gebühr, die sogenannte Verwaltungsvergütung.

Der wichtigste Unterschied liegt also in der Strategie: Der ETF folgt passiv einer festgelegten Regel, der Fonds versucht aktiv, den Markt zu schlagen. Das hat direkte Auswirkungen auf die Kosten, die Rendite und das Risiko. Für dich als Anleger bedeutet das: Du musst entscheiden, ob du lieber auf die Marktentwicklung setzt oder auf die Fähigkeiten eines Fondsmanagers.

Ein weiterer Unterschied betrifft die Handelbarkeit. ETFs werden wie Aktien an der Börse gehandelt, du kannst sie also jederzeit während der Handelszeiten kaufen oder verkaufen. Fonds werden meist nur einmal täglich zum sogenannten Rücknahmepreis bewertet. Das macht ETFs flexibler, aber auch anfälliger für kurzfristige Kursschwankungen.

Kosten im Vergleich: Warum Gebühren deine Rendite schmälern

Kosten sind einer der wichtigsten Faktoren bei der Wahl zwischen ETF und Fonds. Ein ETF hat in der Regel eine Gesamtkostenquote (TER) von etwa 0,15 bis 0,30 Prozent pro Jahr. Das klingt wenig, aber über 20 oder 30 Jahre macht das einen großen Unterschied. Ein aktiver Fonds kann dagegen 1,5 bis 2 Prozent oder mehr pro Jahr kosten.

Der Grund für die höheren Kosten bei Fonds liegt in der aufwendigen Analyse und dem aktiven Management. Fondsmanager müssen Gehälter bezahlt werden, Research-Abteilungen kosten Geld, und auch der Handel mit Aktien verursacht Transaktionskosten. Diese Kosten werden direkt von deiner Rendite abgezogen – egal, ob der Fonds gut oder schlecht performt.

Ein Beispiel: Wenn du 10.000 Euro anlegst und der Markt steigt im Schnitt um 7 Prozent pro Jahr, dann macht ein Unterschied von 1,5 Prozent Kosten über 30 Jahre fast 15.000 Euro aus. Das ist eine Menge Geld, das du lieber in deiner Tasche hättest. Deshalb sind ETFs bei vielen Anlegern so beliebt – sie sind einfach günstiger.

Allerdings gibt es auch aktive Fonds, die ihre höheren Kosten durch bessere Renditen rechtfertigen. Studien zeigen jedoch, dass die meisten aktiven Fonds langfristig ihren Vergleichsindex nicht schlagen. Das liegt unter anderem an den hohen Gebühren, die schwer zu kompensieren sind. Für dich bedeutet das: Achte immer auf die Kostenquote und vergleiche sie mit dem potenziellen Mehrwert.

Renditechancen und Risiken: Was du von Emerging Markets erwarten kannst

Emerging Markets bieten langfristig oft höhere Renditen als Industrieländer, weil ihre Volkswirtschaften schneller wachsen. Der MSCI Emerging Markets Index hat in der Vergangenheit Phasen mit starken Gewinnen erlebt, aber auch heftige Einbrüche. Zwischen 2000 und 2020 gab es mehrere Krisen, die zu Verlusten von über 30 Prozent führten.

Die höhere Rendite ist also der Lohn für ein höheres Risiko. Zu den größten Risiken gehören Währungsschwankungen: Wenn der Euro gegenüber der lokalen Währung an Wert gewinnt, sinkt deine Rendite. Politische Risiken wie Staatsstreiche, Korruption oder Handelskonflikte können ebenfalls zu plötzlichen Kurseinbrüchen führen.

Ein weiterer Punkt ist die Zusammensetzung des Index. Viele Emerging-Markets-Indizes sind stark auf bestimmte Sektoren wie Technologie oder Rohstoffe konzentriert. Wenn diese Sektoren schwächeln, leidet der gesamte Index. In China zum Beispiel machen Technologieunternehmen einen großen Teil der Marktkapitalisierung aus – das birgt Klumpenrisiken.

Trotzdem kann eine Beimischung von Emerging Markets dein Portfolio diversifizieren. Da sich diese Märkte oft nicht gleichzeitig mit den Industrieländern entwickeln, können sie Schwankungen in deinem Gesamtportfolio abfedern. Wichtig ist, dass du langfristig denkst und nicht bei jedem Kurstief panisch verkaufst.

Worauf du bei der Auswahl achten solltest: Kriterien für deine Entscheidung

Bevor du dich für ein Produkt entscheidest, solltest du dir einige Fragen stellen: Wie lange möchtest du anlegen? Wenn dein Anlagehorizont weniger als 10 Jahre beträgt, sind Emerging Markets vielleicht zu riskant. Wie viel Verlust kannst du ertragen, ohne nachts schlecht zu schlafen? Wenn du bei einem Minus von 20 Prozent schon nervös wirst, ist ein kleinerer Anteil sinnvoll.

Ein wichtiges Kriterium ist die Indexauswahl. Es gibt verschiedene Indizes für Emerging Markets, zum Beispiel den MSCI Emerging Markets, den FTSE Emerging oder den S&P Emerging BMI. Sie unterscheiden sich in der Ländergewichtung und der Anzahl der enthaltenen Aktien. Manche schließen kleine Länder aus oder gewichten China anders. Informiere dich, welcher Index am besten zu deinen Vorstellungen passt.

Bei aktiven Fonds solltest du auf die Erfahrung des Fondsmanagers und die Fondsstrategie achten. Wie lange ist der Manager schon im Amt? Wie hat der Fonds in Krisenzeiten abgeschnitten? Auch die Fondsgröße spielt eine Rolle: Sehr große Fonds können manchmal schwerfällig sein, sehr kleine haben vielleicht ein Liquiditätsproblem.

Zusätzlich solltest du die steuerliche Behandlung beachten. In Deutschland unterliegen Fonds und ETFs der Abgeltungsteuer, aber es gibt Unterschiede bei der Vorabpauschale und der Teilfreistellung. Aktive Fonds haben oft eine Teilfreistellung von 15 Prozent, ETFs auf Aktienbasis sogar 30 Prozent. Das kann deine Steuerlast spürbar reduzieren.

Typische Fehler, die du vermeiden solltest

Ein häufiger Fehler ist, zu viel Geld in Emerging Markets zu stecken. Auch wenn die Renditechancen verlockend sind, solltest du nicht mehr als 10 bis 20 Prozent deines Portfolios in Schwellenländer investieren. Eine zu hohe Gewichtung kann dein Gesamtrisiko unnötig erhöhen, besonders wenn du noch am Anfang deiner Anlagereise stehst.

Ein weiterer Fehler ist das Market Timing. Viele Anleger kaufen erst, wenn die Kurse bereits gestiegen sind, und verkaufen in Panik, wenn sie fallen. Das führt oft zu schlechteren Renditen als eine einfache Buy-and-Hold-Strategie. Statt auf den perfekten Einstiegszeitpunkt zu warten, solltest du regelmäßig einen festen Betrag investieren, zum Beispiel per Sparplan.

Auch die Währungswahl ist ein Stolperstein. Wenn du einen ETF in US-Dollar kaufst, trägst du zusätzlich zum Aktienrisiko ein Währungsrisiko. Viele Anbieter haben aber auch Euro-hedged Varianten, die das Währungsrisiko absichern. Das kostet allerdings etwas mehr Gebühren. Überlege, ob du dieses Risiko eingehen möchtest oder nicht.

Schließlich solltest du nicht blind auf den billigsten ETF setzen. Die Kosten sind wichtig, aber auch die Abbildungsmethode (physisch oder synthetisch) und die Indexnachbildung spielen eine Rolle. Ein synthetischer ETF kann manchmal günstiger sein, birgt aber ein Kontrahentenrisiko. Lies das Factsheet und verstehe, wie dein Produkt funktioniert.

So gehst du konkret vor: Schritt-für-Schritt-Anleitung für deinen Einstieg

Schritt 1: Kläre deine Ziele und dein Risikoprofil. Überlege, wie viel Geld du monatlich investieren kannst und wie lange du das Geld nicht brauchst. Wenn du unsicher bist, kannst du einen Risikofragebogen bei deiner Bank oder einem Online-Broker nutzen.

Schritt 2: Entscheide dich für die Anlageform. Wenn du geringe Kosten und eine einfache Handhabung möchtest, ist ein ETF-Sparplan ideal. Wenn du lieber auf einen Experten vertraust und bereit bist, höhere Gebühren zu zahlen, wähle einen aktiven Fonds. Du kannst auch beides kombinieren, zum Beispiel 70 Prozent ETF und 30 Prozent aktiver Fonds.

Schritt 3: Wähle ein konkretes Produkt aus. Vergleiche verschiedene ETFs auf den MSCI Emerging Markets oder den FTSE Emerging. Achte auf die TER, die Fondsgröße und die Replikationsmethode. Bei aktiven Fonds schaust du auf die Wertentwicklung über 5 oder 10 Jahre, aber denke daran: Vergangene Renditen sind keine Garantie für die Zukunft.

Schritt 4: Eröffne ein Depot bei einem Broker deiner Wahl. Viele Online-Broker bieten kostenlose Sparpläne auf ETFs an. Du kannst auch einen Fonds über deine Hausbank kaufen, aber die Gebühren sind oft höher. Vergleiche die Konditionen und wähle den Anbieter, der am besten zu dir passt.

Schritt 5: Starte mit einem kleinen Betrag und erhöhe ihn später. Du kannst zum Beispiel mit 50 Euro pro Monat beginnen und dich langsam steigern. Wichtig ist, dass du regelmäßig investierst und nicht bei jedem Kurstief aufhörst. Mit der Zeit profitierst du vom Zinseszinseffekt und glättest Kursschwankungen durch den Cost-Average-Effekt.

Fazit: Deine Entscheidung für Emerging Markets – ETF oder Fonds?

Am Ende hängt die Wahl zwischen ETF und Fonds von deinen persönlichen Präferenzen ab. Wenn du Kosten minimieren und passiv investieren möchtest, ist ein ETF die bessere Wahl. Er ist transparent, liquide und bildet den Markt einfach ab. Für die meisten Anleger ist das die sinnvollste Lösung.

Ein aktiver Fonds kann dann interessant sein, wenn du an die Fähigkeiten eines Managers glaubst und bereit bist, dafür höhere Gebühren zu zahlen. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass nur wenige Fonds langfristig ihren Index schlagen. Deshalb solltest du einen aktiven Fonds nur wählen, wenn du wirklich von einem bestimmten Manager oder einer Strategie überzeugt bist.

Unabhängig von deiner Wahl gilt: Emerging Markets sind eine sinnvolle Ergänzung für ein diversifiziertes Portfolio, aber kein Allheilmittel. Setze nicht alles auf eine Karte, sondern kombiniere sie mit Anlagen in Industrieländer und vielleicht auch Anleihen. So reduzierst du das Gesamtrisiko und erhöhst deine Chancen auf stabile Renditen.

Jetzt bist du gut informiert und kannst eine fundierte Entscheidung treffen. Beginne mit einem kleinen Betrag, beobachte deine Anlage regelmäßig, aber lass dich nicht von kurzfristigen Schwankungen verrückt machen. Mit Geduld und Disziplin kannst du langfristig von den Chancen der Schwellenländer profitieren.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

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Häufige Fragen

Ein ETF bildet passiv einen Index nach, während ein Fonds aktiv von einem Manager verwaltet wird. ETFs sind meist günstiger, Fonds können aber versuchen, den Markt zu schlagen. Für die meisten Anleger sind ETFs die einfachere und kostengünstigere Wahl.

Ja, sie sind riskanter als Anlagen in Industrieländer. Die Kurse schwanken stärker, und es gibt politische und währungstechnische Risiken. Allerdings bieten sie auch höhere Renditechancen. Du solltest nur Geld investieren, das du langfristig nicht benötigst.

Eine Faustregel ist, nicht mehr als 10 bis 20 Prozent deines Portfolios in Schwellenländer zu stecken. So profitierst du von den Wachstumschancen, ohne dein Gesamtrisiko zu stark zu erhöhen. Passe die Quote an deine Risikobereitschaft an.

Ja, viele Online-Broker bieten Sparpläne auf Emerging-Markets-ETFs an. Du kannst bereits mit kleinen Beträgen ab 25 Euro pro Monat starten. Das ist eine bequeme Möglichkeit, langfristig Vermögen aufzubauen.

Die laufenden Kosten (TER) liegen meist zwischen 0,15 und 0,30 Prozent pro Jahr. Dazu kommen eventuell Transaktionskosten beim Kauf und Verkauf. Bei einem Sparplan sind die Gebühren oft sehr gering oder sogar kostenlos.

Gewinne unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. ETFs auf Aktien haben eine Teilfreistellung von 30 Prozent, das heißt, nur 70 Prozent der Gewinne werden besteuert. Aktive Fonds haben eine Teilfreistellung von 15 Prozent.

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SR

StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.