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Depot Consorsbank 2026: Alles zu Eröffnung, Kosten und Funktionen

Wir zeigen dir, wie du 2026 ein Depot bei der Consorsbank eröffnest, was es kostet und für wen es sich lohnt.

Was ist das Depot der Consorsbank?

Das Depot der Consorsbank ist ein Wertpapierdepot, über das du Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen und andere Wertpapiere kaufen und verkaufen kannst. Es ist ein Teil des Online-Brokerage-Angebots der Consorsbank, die zur französischen BNP Paribas Gruppe gehört. Du verwaltest dein Depot vollständig online über die Webplattform oder die Mobile-App.

Im Gegensatz zu einem klassischen Girokonto dient das Depot ausschließlich der Verwahrung und Abwicklung von Wertpapiergeschäften. Das Geld für Käufe wird von einem separaten Verrechnungskonto, dem sogenannten Referenzkonto, abgebucht. Bei der Consorsbank kannst du zwischen einem eigenen Girokonto oder einem externen Referenzkonto wählen.

Das Depot ist in Deutschland durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt, allerdings nur für Guthaben auf dem Verrechnungskonto. Wertpapiere selbst sind Sondervermögen und bei einer Insolvenz der Bank geschützt. Du als Anleger behältst also dein Eigentum an den Wertpapieren, auch wenn die Bank pleitegeht.

Die Consorsbank richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an fortgeschrittene Anleger. Sie bietet eine breite Produktpalette, aber auch Tools für die Analyse und Verwaltung deiner Investments. Das Depot ist damit eine Option, wenn du Wertpapiere langfristig aufbauen oder aktiv handeln möchtest.

Wie funktioniert die Depot-Eröffnung bei der Consorsbank?

Die Eröffnung eines Depots bei der Consorsbank erfolgt komplett online und dauert in der Regel nur wenige Minuten. Du musst dafür mindestens 18 Jahre alt sein und einen gültigen Personalausweis oder Reisepass besitzen. Zudem benötigst du ein Girokonto für die Identifikation und spätere Überweisungen.

Der Ablauf ist einfach: Du gehst auf die Website der Consorsbank, klickst auf 'Depot eröffnen' und füllst das Online-Formular aus. Danach folgt die Identitätsprüfung per Video-Ident oder mit dem elektronischen Personalausweis. In den meisten Fällen ist dein Depot nach wenigen Werktagen freigeschaltet.

Wichtig ist, dass du bei der Eröffnung deine Steuerdaten angibst, insbesondere deine Steueridentifikationsnummer. Die Consorsbank meldet deine Erträge automatisch an das Finanzamt, wenn du keinen Freistellungsauftrag stellst. Du kannst den Freistellungsauftrag direkt im Eröffnungsprozess oder später im Online-Banking festlegen.

Nach der Eröffnung erhältst du Zugangsdaten für das Online-Banking und die App. Du kannst dann sofort Wertpapiere kaufen, sobald du Geld auf dein Verrechnungskonto überwiesen hast. Achte darauf, dass die erste Einzahlung je nach Kontoart unterschiedlich schnell verfügbar ist.

Welche Kosten fallen beim Depot der Consorsbank an?

Die Kosten beim Depot der Consorsbank setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen: Depotführungsgebühren, Orderprovisionen, Fremdkosten (z.B. Börsengebühren) und gegebenenfalls Kontoführungsgebühren für das Verrechnungskonto. Die Consorsbank erhebt in der Regel keine Depotgebühr für reine Wertpapierdepots, wenn du aktiv handelst oder bestimmte Bedingungen erfüllst.

Für Orders zahlst du einen variablen Preis, der sich nach dem Ordervolumen richtet. Bei Aktien und ETFs gibt es oft einen Festpreis pro Order, der je nach Handelsplatz variiert. Zusätzlich fallen Börsenentgelte an, die du nicht vermeiden kannst, da sie von den Handelsplätzen erhoben werden.

Die Consorsbank bietet auch ein kostenloses Depot an, wenn du regelmäßig sparst oder ein bestimmtes Handelsvolumen erreichst. Ansonsten kann eine jährliche Depotgebühr anfallen, die sich nach dem Depotwert richtet. Diese Gebühr wird in der Regel einmal pro Jahr abgebucht.

Für den Kauf von Fonds und ETFs können Ausgabeaufschläge oder Rabatte anfallen, je nachdem ob du über die Börse oder direkt bei der Fondsgesellschaft kaufst. Bei Sparplänen sind die Kosten oft reduziert oder sogar kostenlos, wenn du bestimmte Aktions-ETFs besparst. Vergleiche immer die Gesamtkosten, bevor du eine Order aufgibst.

Vorteile des Consorsbank-Depots

Ein großer Vorteil des Depots bei der Consorsbank ist die breite Produktpalette. Du kannst nicht nur Aktien und ETFs handeln, sondern auch Zertifikate, Optionsscheine, Anleihen und sogar Kryptowährungen über die Börse. Das macht das Depot flexibel für verschiedene Anlagestrategien.

Die Handelsplattform ist benutzerfreundlich und bietet viele Funktionen wie Chartanalyse, Watchlists und Research-Tools. Für Einsteiger gibt es zudem ein kostenloses Demokonto, um den Handel zu üben. Die App ist ebenfalls gut bewertet und ermöglicht dir, unterwegs zu handeln.

Die Consorsbank bietet regelmäßig Sonderaktionen an, bei denen du kostenlose Orders oder Prämien für Depotüberträge erhältst. Zudem ist der Kundenservice in Deutschland erreichbar und hilft bei Fragen per Telefon oder Chat. Das ist besonders für unerfahrene Anleger beruhigend.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Integration mit einem Girokonto, falls du auch dein Alltagskonto bei der Consorsbank führst. Dann hast du alle Finanzen an einem Ort und kannst Überweisungen und Wertpapiergeschäfte einfach verwalten. Das spart Zeit und Aufwand.

Nachteile und mögliche Kritikpunkte

Ein Nachteil des Consorsbank-Depots ist, dass die Orderprovisionen im Vergleich zu einigen reinen Online-Brokern höher sein können. Wenn du sehr häufig handelst oder nur kleine Beträge investierst, können die Kosten deine Rendite schmälern. Für Gelegenheitsanleger ist das aber oft unproblematisch.

Die Depotgebühr kann anfallen, wenn du nicht aktiv handelst oder kein ausreichendes Guthaben auf dem Verrechnungskonto hast. Das ist ein Punkt, den du im Blick behalten solltest, wenn du dein Depot nur selten nutzt. Einige Wettbewerber bieten komplett kostenlose Depots ohne Mindestumsatz an.

Die Benutzeroberfläche ist zwar funktional, aber nicht immer intuitiv für absolute Anfänger. Manche Nutzer berichten, dass die Navigation in der App oder im Web etwas Übung erfordert. Es gibt aber viele Tutorials und Hilfeseiten, die dir den Einstieg erleichtern.

Zudem ist die Consorsbank eine klassische Bank und kein reiner Neobroker. Das bedeutet, dass du nicht die gleichen extrem niedrigen Preise wie bei manchen Start-ups bekommst. Dafür profitierst du von einer etablierten Infrastruktur und einem umfangreichen Service.

Consorsbank Depot im Vergleich zu anderen Brokern

Im Vergleich zu Neobrokern wie Trade Republic oder Scalable Capital ist das Consorsbank-Depot oft etwas teurer bei den Ordergebühren. Dafür bietet die Consorsbank eine größere Auswahl an Handelsplätzen und Produkten, insbesondere bei Anleihen und Zertifikaten. Auch der Kundenservice ist persönlicher.

Gegenüber klassischen Filialbanken wie der Deutschen Bank oder der Commerzbank ist die Consorsbank deutlich günstiger und flexibler. Du hast keine Filialbindung und kannst online zu besseren Konditionen handeln. Die Einlagensicherung ist ähnlich, da es sich um eine Bank handelt.

Wenn du ein Girokonto bei der Consorsbank hast, profitierst du von integrierten Funktionen wie automatischen Überträgen auf das Depot. Das ist ein Vorteil gegenüber reinen Brokern, die kein eigenes Girokonto anbieten. Du kannst also alles aus einer Hand haben.

Für Sparpläne ist die Consorsbank besonders attraktiv, da sie eine große Auswahl an ETFs und Fonds ohne Ausgabeaufschlag bietet. Viele Sparpläne sind sogar kostenlos ausführbar. Das macht das Depot zu einer guten Wahl für langfristig orientierte Anleger, die regelmäßig investieren möchten.

Typische Fehler bei der Nutzung des Consorsbank-Depots

Ein häufiger Fehler ist, keinen Freistellungsauftrag zu stellen. Dann werden deine Gewinne automatisch mit Abgeltungssteuer versteuert, obwohl du vielleicht noch einen Freibetrag von 1.000 Euro (Stand 2026) hättest. Du solltest den Freistellungsauftrag direkt bei der Depoteröffnung einrichten.

Viele Anleger ignorieren die Gebührenstruktur und handeln zu teuer. Wenn du zum Beispiel über die Hausbörse der Consorsbank kaufst, können die Kosten höher sein als über günstige Handelsplätze wie Tradegate oder gettex. Vergleiche immer die Ordergebühren, bevor du kaufst.

Ein weiterer Fehler ist, das Depot zu überladen mit zu vielen Einzelaktien oder Fonds, ohne die Kosten zu berücksichtigen. Jede Order kostet Geld, und wenn du viele kleine Käufe tätigst, schmälert das deine Rendite. Setze lieber auf wenige, gut ausgewählte Positionen.

Zudem solltest du nicht vergessen, dein Depot regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls umzuschichten. Die Consorsbank bietet Tools wie Portfolio-Analyse, aber du musst sie auch nutzen. Ein Depot, das du nie anschaust, kann sich in eine falsche Richtung entwickeln.

Schritt-für-Schritt: So legst du dein erstes Wertpapier ins Depot

Zuerst musst du Geld auf dein Verrechnungskonto überweisen. Das geht per Überweisung von deinem Girokonto oder direkt über die App, wenn du ein Girokonto bei der Consorsbank hast. Warte, bis das Geld verfügbar ist, bevor du eine Order aufgibst.

Dann wählst du das Wertpapier aus, das du kaufen möchtest. Du kannst die Suchfunktion nutzen, um nach ISIN oder Namen zu suchen. Informiere dich vorher über das Unternehmen oder den ETF, zum Beispiel über die Research-Bereiche der Consorsbank.

Gib eine Order ein: Du wählst die Stückzahl oder den Betrag, den Handelsplatz und den Ordertyp (z.B. Market-Order oder Limit-Order). Bei einer Limit-Order legst du fest, zu welchem Höchstpreis du kaufen möchtest. Das schützt dich vor unerwarteten Kurssprüngen.

Prüfe die Orderzusammenfassung, inklusive aller Gebühren, und bestätige sie. Nach der Ausführung siehst du die Position in deinem Depot. Denke daran, deine Käufe zu dokumentieren, auch wenn die Consorsbank das automatisch für die Steuererklärung macht.

Fazit: Ist das Consorsbank-Depot 2026 die richtige Wahl?

Das Depot der Consorsbank ist eine solide Wahl für Anleger, die Wert auf eine breite Produktpalette und guten Service legen. Es eignet sich sowohl für Einsteiger, die erste Erfahrungen sammeln, als auch für Fortgeschrittene, die aktiv handeln möchten. Die Kosten sind fair, aber nicht immer die günstigsten.

Wenn du hauptsächlich ETFs per Sparplan besparen möchtest, ist die Consorsbank eine gute Option, da viele Sparpläne kostenlos sind. Für sehr aktive Trader, die täglich viele Orders aufgeben, könnten Neobroker günstiger sein. Überlege also, wie du investieren möchtest.

Die Eröffnung ist unkompliziert und die Plattform bietet viele nützliche Funktionen. Achte auf die Depotgebühr, wenn du wenig handelst, und stelle deinen Freistellungsauftrag. Mit diesen Tipps kannst du das Depot optimal nutzen.

Insgesamt bekommst du bei der Consorsbank ein verlässliches Depot von einer etablierten Bank, das für die meisten Anleger eine gute Basis für den Vermögensaufbau bietet. Vergleiche aber immer mit anderen Anbietern, um die für dich beste Lösung zu finden.

Häufige Fragen

Die Consorsbank erhebt in der Regel keine Depotgebühr, wenn du aktiv handelst oder bestimmte Bedingungen erfüllst. Ansonsten kann eine jährliche Gebühr anfallen, die sich nach dem Depotwert richtet. Für Orders zahlst du eine variable Provision, die vom Ordervolumen abhängt.

Du eröffnest das Depot online über die Website der Consorsbank. Du musst ein Formular ausfüllen, deine Identität per Video-Ident oder eID bestätigen und deine Steuerdaten angeben. Nach wenigen Werktagen ist das Depot freigeschaltet.

Ja, die Consorsbank ist eine deutsche Bank und unterliegt der Aufsicht der BaFin. Deine Wertpapiere sind als Sondervermögen geschützt, und Guthaben auf dem Verrechnungskonto sind durch die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert.

Ja, die Consorsbank bietet eine große Auswahl an ETF-Sparplänen. Viele Sparpläne sind kostenlos ausführbar, insbesondere auf Aktions-ETFs. Du kannst den Sparplan flexibel einrichten, ändern oder pausieren.

Die Consorsbank bietet Zugang zu vielen Handelsplätzen, darunter Xetra, Frankfurt, Tradegate, gettex und weitere. Du kannst den Handelsplatz bei jeder Order selbst wählen. Achte auf unterschiedliche Gebühren und Kursqualität.

Du kannst einen Depotübertrag online beauftragen, indem du das Formular der Consorsbank ausfüllst. Die Consorsbank übernimmt in der Regel die Kosten für den Übertrag, wenn du eine bestimmte Summe überträgst. Der Übertrag dauert meist ein bis zwei Wochen.

Ja, die Consorsbank bietet ein kostenloses Girokonto an, wenn du monatlich einen Mindestgeldeingang hast oder das Konto aktiv nutzt. Das Girokonto kann als Referenzkonto für dein Depot dienen. Die Konditionen können sich ändern, also prüfe die aktuellen Bedingungen.

Du kannst den Freistellungsauftrag direkt im Online-Banking unter dem Menüpunkt 'Steuern' oder 'Freistellungsauftrag' einrichten. Du gibst den Betrag ein, den du freistellen möchtest, und die Consorsbank berücksichtigt ihn automatisch bei deinen Erträgen.

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