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Günstig in Crowdinvesting einsteigen: So findest du passende Projekte

Crowdinvesting ermöglicht dir bereits mit kleinen Beträgen eine Beteiligung an Unternehmen oder Immobilienprojekten. Günstig bedeutet dabei nicht nur ein niedriger Mindestbetrag, sondern auch ein bewusster Umgang mit Kosten und Risiken.

11 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Crowdinvesting ist eine Form der Schwarmfinanzierung, bei der du dich am Erfolg eines Projekts beteiligst.
  • Übliche Beteiligungsformen sind Nachrangdarlehen, echte Unternehmensanteile oder kreditbasierte Modelle.
  • Die Beteiligungsdauer liegt je nach Projektart meist zwischen zwei und acht Jahren.
  • Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich, besonders bei Start-ups.

01 · Grundlagen

Was bedeutet Crowdinvesting?

Beim Crowdinvesting finanzieren viele Anleger gemeinsam ein Vorhaben und erhalten dafür eine finanzielle Gegenleistung. Es unterscheidet sich damit vom klassischen Crowdfunding, das oft auf Spenden oder Vorverkäufen basiert.

Die rechtliche Konstruktion entscheidet darüber, wie sicher dein Geld im Krisenfall ist. Bei den meisten Angeboten gibst du dem Unternehmen ein Nachrangdarlehen nach dem Vermögensanlagengesetz.

Das bedeutet konkret: Im Insolvenzfall werden zuerst alle anderen Gläubiger bedient. Dein Anspruch auf Zinsen und Rückzahlung steht ganz hinten in der Reihe. Enthält der Vertrag eine vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre, kann die Rückzahlung sogar komplett entfallen, wenn sie die Insolvenz auslösen würde.

Alternativ kann deine Beteiligung als Wertpapier gestaltet sein, etwa als Anteil oder Schuldinstrument. Dann gelten andere Regeln als beim klassischen Nachrangdarlehen.

Kurz erklärt

Crowdinvesting

Eine Form der Schwarmfinanzierung, bei der du dich als Anleger an künftigen Gewinnen eines Projekts oder Unternehmens beteiligst. Alternativ kann das Finanzinstrument als Wertpapier, etwa als Anteil oder Schuldinstrument, gestaltet sein.

Üblich ist die Ausgestaltung als Nachrangdarlehen nach dem Vermögensanlagengesetz mit fester Verzinsung.

02 · Vergleich

Welche Beteiligungs­formen gibt es?

Die Struktur deiner Geldanlage bestimmt, welche Rechte und Risiken du hast. Die drei wichtigsten Formen sind eigenkapitalbasiert, schuldbasiert und eine Mischform.

Beim eigenkapitalbasierten Crowdinvesting kaufst du Aktien oder Unternehmensanteile und wirst Miteigentümer. Deine Rendite kommt aus Dividenden und einer möglichen Wertsteigerung der Anteile.

Beim schuldbasierten Modell leihst du dem Unternehmen Geld und erhältst dafür über einen festgelegten Zeitraum Zinsen. Die Rückzahlungen können monatlich, quartalsweise oder jährlich erfolgen.

Die Mischform aus beiden Welten heißt Mezzanine-Crowdinvesting. Typische Varianten sind nachrangige Darlehen oder stille Beteiligungen, bei denen du am Gewinn beteiligt bist, ohne in die Geschäftsführung eingreifen zu können.

  • Equity-Based bedeutet Miteigentum mit Chance auf Wertsteigerung und Dividenden.
  • Debt-Based bedeutet Darlehen mit regelmäßigen Zinszahlungen und festgelegter Laufzeit.
  • Mezzanine bietet oft höhere Renditen als reine Darlehen, trägt aber auch ein höheres Risiko.
Die wichtigsten Beteiligungsformen im Überblick
Equity-Based CrowdinvestingDebt-Based CrowdinvestingMezzanine Crowdinvesting
Art der BeteiligungKauf von Aktien oder UnternehmensanteilenVergabe eines Darlehens an das UnternehmenMischform aus Eigen- und Fremdkapital, z.B. Nachrangdarlehen
Deine RolleMiteigentümer mit Anspruch auf GewinnanteilGeldgeber mit Anspruch auf Rückzahlung und ZinsenGeldgeber mit schuldrechtlichem Anspruch, im Insolvenzfall nachrangig
Typische RenditequelleDividenden und Wertsteigerung der AnteileRegelmäßige ZinszahlungenFeste Verzinsung, eventuell mit Bonuszins
HauptrisikoAbhängigkeit vom Unternehmenswachstum, hohes VerlustrisikoZahlungsunfähigkeit des UnternehmensNachrangigkeit im Insolvenzfall, Totalverlust möglich

03 · Schritt für Schritt

Wie läuft ein Crowdinvesting ab?

Der Ablauf von der Projektauswahl bis zur Rückzahlung folgt einem klaren Muster. Für dich als Anleger sind vor allem die Schritte vor der Investition entscheidend.

Vor Projektbeginn legen die Initiatoren eine Fundingschwelle fest. Das ist die Mindestsumme, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums zusammenkommen muss. Wird sie nicht erreicht, erhalten die Anleger ihre bereits gezahlten Beträge zurück.

Plattformen können in diesem Fall jedoch einen Teil einbehalten, um ihre Kosten zu decken. Prüfe deshalb vor der Investition, was mit deinem Geld passiert, wenn die Finanzierung scheitert.

Die Mindestinvestition liegt bei vielen Plattformen bei 250 Euro. Damit kannst du auch mit kleineren Beträgen einsteigen, solltest aber die Gesamtkosten im Blick behalten.

  • Du prüfst Geschäftsmodell, Team und geplante Verwendung des Kapitals.
  • Du liest die Vertragsbedingungen inklusive Nachrangklausel und Kosten.
  • Du legst den gewünschten Betrag an und wartest auf den Projektverlauf.
01

Projekt prüfen

Du siehst dir das Unternehmen, das Vorhaben und die angebotene Beteiligungsform an. Wichtig sind das Geschäftsmodell, die Erfahrung des Teams und die geplante Verwendung des Kapitals.

02

Vertragsbedingungen lesen

Du prüfst die Laufzeit, die versprochene Verzinsung, die Nachrangklausel und mögliche Kosten. Beim Nachrangdarlehen nach dem Vermögensanlagengesetz ist dein Anspruch im Insolvenzfall nachrangig.

03

Investieren

Du legst den gewünschten Betrag an. Die Mindestinvestition liegt bei vielen Plattformen bei 250 Euro, kann aber je nach Anbieter abweichen.

04

Warten auf die Fundingschwelle

Das Projekt kommt nur zustande, wenn die vorher festgelegte Mindestsumme innerhalb der Frist erreicht wird. Andernfalls erhältst du dein Geld zurück, eventuell abzüglich einer Kostenpauschale der Plattform.

05

Laufzeit und Rückzahlung

Während der Beteiligungsdauer erhältst du je nach Modell Zinszahlungen. Am Ende der Laufzeit wird das Kapital zurückgezahlt, sofern das Projekt erfolgreich war und keine Insolvenz vorliegt.

04 · Was gilt

Welche Laufzeiten sind üblich?

Die Beteiligungsdauer hängt stark von der Art des Projekts ab. Du solltest dein Geld nur investieren, wenn du es für diesen Zeitraum nicht benötigst.

Die Beteiligungsdauer hängt stark von der Projektart ab. Im Immobilienbereich liegt sie meist bei zwei bis drei Jahren, bei Start-ups dagegen häufig zwischen fünf und acht Jahren.

Diese Spanne zeigt, wie unterschiedlich deine Kapitalbindung ausfallen kann. Du solltest nur Geld investieren, auf das du über den gesamten Zeitraum verzichten kannst.

Ein vorzeitiger Ausstieg ist oft nicht möglich oder nur mit Verlusten. Erkundige dich vor der Investition, ob und unter welchen Bedingungen du deine Beteiligung verkaufen kannst.

Übliche Dauer

·2 bis 3 Jahre
·5 bis 8 Jahre
·Projektabhängig, oft mehrere Jahre

Projektart

·Immobilien-Crowdinvesting
·Start-up-Crowdinvesting
·Crowdlending

05 · Kosten

Was kostet dich der Einstieg?

Günstig einzusteigen bedeutet, die direkten und indirekten Kosten zu kennen. Neben dem Anlagebetrag selbst können Gebühren der Plattform deine Rendite mindern.

Neben dem Anlagebetrag selbst können verschiedene Gebühren deine Rendite mindern. Die Plattformgebühr liegt je nach Anbieter oft zwischen 0,5 und 5 Prozent der Anlagesumme.

Zusätzlich können laufende Verwaltungsgebühren von 0 bis 2 Prozent pro Jahr anfallen. Bei erfolgreichen Projekten verlangen manche Plattformen eine erfolgsabhängige Gebühr von 5 bis 20 Prozent des Gewinns.

Prüfe die Kostenstruktur vor der Investition sorgfältig. Nicht nachvollziehbare Kosten sind ein Warnsignal.

Kurz erklärt

Mindestinvestition

Kostenfaktoren beim Crowdinvesting

ab 250 EUR

06 · Im Vertrag

Welche rechtlichen Grundlagen gelten?

Für viele Crowdinvesting-Angebote gilt das Vermögensanlagengesetz. Es regelt die Prospektpflicht und die Informationspflichten des Anbieters.

Für viele Crowdinvesting-Angebote gilt das Vermögensanlagengesetz. Es verpflichtet Anbieter, ein Vermögensanlagen-Informationsblatt zu erstellen, das du vor der Investition lesen solltest.

Das Nachrangdarlehen ist die häufigste Beteiligungsform. Dein Anspruch auf Zins und Rückzahlung steht im Insolvenzfall hinter den Forderungen anderer Gläubiger zurück.

Bei einem qualifizierten Nachrang mit vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre kann die Rückzahlung komplett entfallen, wenn sie zur Insolvenz führen würde. Diese Klausel solltest du im Vertrag genau prüfen.

Wichtige Begriffe und Klauseln

VermögensanlagengesetzGesetzliche GrundlageRegelt die Aufsicht über Vermögensanlagen wie Nachrangdarlehen. Anbieter müssen ein Vermögensanlagen-Informationsblatt erstellen, das du vor der Investition lesen solltest.
NachrangdarlehenBeteiligungsformEin Darlehen, bei dem dein Anspruch auf Zins und Rückzahlung im Insolvenzfall hinter den Forderungen anderer Gläubiger zurücksteht. Bei einer vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre kann die Rückzahlung komplett entfallen, wenn sie zur Insolvenz führen würde.
Qualifizierter NachrangRisikoklauselEine besondere Form des Nachrangs, bei der das Unternehmen Zahlungen verweigern darf, wenn diese die Insolvenz auslösen würden. Das Risiko für dich als Anleger ist dadurch deutlich erhöht.
FundingschwelleProjektbedingungDie Mindestsumme, die innerhalb einer Frist erreicht werden muss, damit das Projekt zustande kommt. Wird sie verfehlt, erhalten Anleger ihr Geld zurück, eventuell abzüglich einer Kostenpauschale.

07 · Checkliste

Woran erkennst du ein passendes Projekt?

Eine sorgfältige Prüfung ist die Grundlage für eine informierte Entscheidung. Diese Checkliste hilft dir, die wichtigsten Punkte zu klären.

Eine sorgfältige Prüfung beginnt mit dem Geschäftsmodell. Du solltest verstehen, womit das Unternehmen Geld verdient und warum es auf Crowdinvesting angewiesen ist.

Lies das Vermögensanlagen-Informationsblatt vollständig. Dort findest du die wesentlichen Risiken, Kosten und Vertragsbedingungen in kompakter Form.

  • Verstehe ich das Geschäftsmodell des Unternehmens?
  • Kenne ich die Laufzeit und kann ich so lange auf mein Geld verzichten?
  • Habe ich das Vermögensanlagen-Informationsblatt gelesen?
  • Ist mir klar, dass ich keine Mitspracherechte habe?
  • Weiß ich, was mit meinem Geld passiert, wenn die Fundingschwelle nicht erreicht wird?
  • Sind alle Kosten und Gebühren für mich nachvollziehbar?
  • Habe ich geprüft, ob und wie ich meine Beteiligung vorzeitig verkaufen kann?
  • Habe ich nur Geld investiert, dessen Totalverlust ich verkraften kann?

Checkliste vor der Investition

01

Verstehe ich das Geschäftsmodell des Unternehmens?

02

Kenne ich die Laufzeit und kann ich so lange auf mein Geld verzichten?

03

Habe ich das Vermögensanlagen-Informationsblatt gelesen?

04

Ist mir klar, dass ich keine Mitspracherechte habe?

05

Weiß ich, was mit meinem Geld passiert, wenn die Fundingschwelle nicht erreicht wird?

06

Sind alle Kosten und Gebühren für mich nachvollziehbar?

07

Habe ich geprüft, ob und wie ich meine Beteiligung vorzeitig verkaufen kann?

08

Habe ich nur Geld investiert, dessen Totalverlust ich verkraften kann?

08 · Fehler vermeiden

Welche Fehler solltest du vermeiden?

Typische Fehler entstehen oft aus zu hohen Erwartungen oder mangelnder Prüfung. Wer diese Punkte beachtet, reduziert das Risiko einer bösen Überraschung.

Hohe versprochene Zinsen sind oft ein Hinweis auf ein entsprechend hohes Risiko. Lass dich davon nicht blenden, sondern prüfe zuerst die Nachrangklausel und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens.

Ein klassischer Fehler ist die Annahme, du könntest deine Beteiligung jederzeit verkaufen. Bei den meisten Angeboten existiert kein Zweitmarkt, und ein vorzeitiger Ausstieg ist nur mit Verlusten möglich.

Streue dein Kapital über mehrere Projekte, statt alles in ein einziges Start-up zu investieren. Investiere nur Geld, dessen Totalverlust du verkraften kannst.

Häufige Fehler beim Crowdinvesting

·Sich von hohen versprochenen Zinsen blenden lassen, ohne das Risiko zu prüfen.
·Die Nachrangklausel übersehen und im Insolvenzfall mit einer frühen Rückzahlung rechnen.
·Das gesamte verfügbare Kapital in ein einziges Start-up-Projekt investieren.
·Die Laufzeit unterschätzen und später feststellen, dass das Geld benötigt wird.
·Annehmen, dass man die Beteiligung jederzeit verkaufen kann, obwohl kein Zweitmarkt existiert.
·Die Kostenstruktur der Plattform nicht lesen und dadurch die effektive Rendite falsch einschätzen.
·Die Plattform mit dem Emittenten verwechseln und dem falschen Vertragspartner vertrauen.

09 · Hintergrund

Wie werden Erträge aus Crowdinvesting versteuert?

Zinsen und Gewinne aus Crowdinvesting zählen zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. Der Sparer-Pauschbetrag hilft dir, einen Teil der Erträge steuerfrei zu erhalten.

Zinsen aus Nachrangdarlehen und Dividenden aus Unternehmensanteilen zählen zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. Darauf fällt die Abgeltungsteuer von 25 Prozent an, zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer und gegebenenfalls Kirchensteuer.

Für Ledige gilt im Jahr 2026 ein Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person. Zusammenveranlagte Ehepaare haben einen gemeinsamen Freibetrag von 2000 Euro. Erst wenn deine Kapitalerträge diesen Betrag übersteigen, wird Steuer fällig.

Anders als bei Aktienfonds gibt es für direkte Crowdinvesting-Beteiligungen keine Teilfreistellung von 30 Prozent. Die Steuerlast kann daher höher ausfallen als bei Fondsanlagen.

Erträge aus Crowdinvesting können als Zinsen aus Nachrangdarlehen oder als Dividenden aus Unternehmensanteilen anfallen.

Für Ledige gilt ein Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person. Zusammenveranlagte Ehepaare haben einen gemeinsamen Freibetrag von 2000 Euro. Erst wenn deine Kapitalerträge diesen Betrag übersteigen, wird Steuer fällig.

Anders als bei Aktienfonds gibt es für direkte Crowdinvesting-Beteiligungen keine Teilfreistellung von 30 Prozent. Die Teilfreistellung gilt nur für Erträge aus Aktienfonds, nicht für Zinsen aus Nachrangdarlehen oder direkte Unternehmensbeteiligungen.

10 · Vergleich

Wie grenzt sich Crowdinvesting von Crowdlending ab?

Beide Begriffe werden oft synonym verwendet, beschreiben aber unterschiedliche rechtliche Konstruktionen. Der Unterschied liegt vor allem in der Stellung deiner Forderung im Insolvenzfall.

Der zentrale Unterschied liegt im Rang deiner Forderung im Insolvenzfall. Beim Crowdinvesting ist dein Anspruch meist nachrangig, beim Crowdlending dagegen gleichrangig mit anderen nicht nachrangigen Forderungen.

Beim Crowdlending vermittelt eine Plattform einen Darlehensvertrag zwischen einem Kreditinstitut und dem Projektinhaber. Das Kreditinstitut verkauft den Rückzahlungsanspruch anschließend an einzelne Anleger.

Beim Crowdinvesting bist du dagegen direkt am Unternehmen beteiligt, häufig über ein Nachrangdarlehen nach dem Vermögensanlagengesetz. Das Risiko eines Totalverlusts ist hier durch den Nachrang höher.

Crowdinvesting und Crowdlending im Vergleich
CrowdinvestingCrowdlending
Typische Beteiligungs­formNachrangdarlehen, stille Beteiligung, UnternehmensanteileNicht nachrangiger Darlehensvertrag
Rang im InsolvenzfallNachrangig, Rückzahlung erst nach anderen GläubigernGleichrangig mit anderen nicht nachrangigen Forderungen
Rechtliche GrundlageHäufig VermögensanlagengesetzKreditvermittlung über ein Kreditinstitut
RisikoprofilHöheres Risiko durch Nachrang, Totalverlust möglichGeringeres Risiko durch besseren Rang, aber weiterhin Ausfallrisiko

11 · Hintergrund

Welche Rolle spielen Immobilieninvestments?

Immobilien-Crowdinvesting ist eine beliebte Variante, bei der viele Anleger gemeinsam ein Bau- oder Sanierungsprojekt finanzieren. Die versprochene Verzinsung ist oft fest, das Risiko bleibt jedoch bestehen.

Beim Immobilien-Crowdinvesting finanzierst du gemeinsam mit anderen Anlegern ein konkretes Projekt, etwa den Neubau eines Wohnkomplexes oder die Sanierung eines Hotels. Meist wird eine feste Verzinsung über Nachrangdarlehen nach dem Vermögensanlagengesetz angeboten.

Auch wenn Projekte mit einer Besicherung beworben werden, etwa einer nachrangigen Grundschuld, schützt dich das nicht vor einem Totalverlust. Scheitert das Projekt, hast du keinen direkten Zugriff auf die Immobilie.

Die Beteiligungsdauer liegt im Immobilienbereich meist bei zwei bis drei Jahren. Das ist kürzer als bei Start-up-Beteiligungen, die oft fünf bis acht Jahre laufen.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026