StudySmarter

Ratgeber · Investieren

Aktien für Anfänger oder Tagesgeld: So triffst du die richtige Entscheidung

Tagesgeld bietet Sicherheit, Aktien bieten langfristig höhere Renditechancen. Deine Wahl hängt vor allem von deinem Anlagehorizont und deiner Risikobereitschaft ab.

10 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 12.10.2026

Das Wichtigste

  • Tagesgeld eignet sich für Geld, das du kurzfristig verfügbar halten musst, etwa als Notgroschen.
  • Aktien und breit gestreute ETFs sind für Geld gedacht, das mindestens zehn Jahre liegen bleiben kann.
  • Beim Aktienhandel sind Verluste möglich, langfristig gleichen breite Streuung und Zeit das Risiko oft aus.
  • Eine sinnvolle Aufteilung kombiniert beide Welten: Tagesgeld als Puffer, Aktien für den Vermögensaufbau.

01 · Vergleich

Was ist der grundlegende Unterschied zwischen Aktien und Tagesgeld?

Beide Anlageformen erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Tagesgeld ist eine Einlage bei einer Bank, Aktien sind Unternehmensanteile.

Bei Tagesgeld leihst du der Bank Geld, das sie dir täglich zurückzahlen kann. Dein Guthaben ist durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt, und du erhältst dafür Zinsen, die aktuell meist niedrig ausfallen. Aktien dagegen sind Unternehmensanteile, deren Wert an der Börse täglich schwankt.

Der entscheidende Unterschied liegt im Risiko und im Ertrag. Mit Aktien kannst du durch Kurssteigerungen und Dividenden langfristig eine höhere Rendite erzielen, musst aber auch Kursverluste bis hin zum Totalverlust tragen. Tagesgeld bietet dir keinen Inflationsausgleich, dafür aber jederzeitige Verfügbarkeit ohne Kursrisiko.

Für einen Anlagehorizont unter drei Jahren ist Tagesgeld die passende Wahl, für zehn Jahre oder mehr kommen Aktien infrage.

  • Aktien sind Sachwerte, die an der Unternehmensentwicklung teilhaben.
  • Tagesgeld ist eine liquide Reserve für kurzfristige Ziele und Notfälle.
Aktien und Tagesgeld im direkten Vergleich
AktienTagesgeld
AnlageformWertpapier, Unternehmensanteil
ErtragKurssteigerungen und Dividenden möglich
VerlustrisikoKursverluste möglich
VerfügbarkeitVerkauf über die Börse
Geeigneter HorizontLangfristig

02 · Schritt für Schritt

Wie funktioniert der Einstieg in den Aktien­handel?

Für den Kauf von Aktien brauchst du ein Wertpapierdepot. Der Ablauf vom Depot bis zur ersten Order ist überschaubar.

Der erste Schritt ist die Eröffnung eines Wertpapierdepots bei einer Bank, Sparkasse oder einem Online-Broker. Das Depot verwahrt deine Aktien und wickelt Käufe sowie Verkäufe ab. Danach legst du fest, wie viel Geld du investieren möchtest, wobei nur Mittel infrage kommen, die du langfristig nicht benötigst.

Für den eigentlichen Kauf suchst du das gewünschte Wertpapier über seine internationale Wertpapierkennnummer, die ISIN, im Depot. Du gibst die Stückzahl ein und wählst den Ausführungsplatz, also die Börse, an der du kaufen möchtest. Die gekauften Aktien erscheinen anschließend in deinem Depot, wo du die Kurse jederzeit verfolgen kannst.

Für Anfänger sind breit gestreute Indexfonds (ETFs) oft der einfachere Einstieg als Einzelaktien.

  • Du eröffnest ein Depot bei einem Anbieter deiner Wahl.
  • Du legst einen Anlagebetrag fest, der nicht für laufende Kosten gebraucht wird.
  • Du wählst Einzelaktien oder ETFs aus und gibst die Order auf.
01

Wertpapierdepot eröffnen

Du eröffnest ein Depot bei einer Bank, Sparkasse oder einem Online-Broker. Das Depot verwahrt deine Wertpapiere und wickelt Käufe sowie Verkäufe ab.

02

Anlagebetrag festlegen

Du bestimmst, wie viel Geld du investieren möchtest. Dieser Betrag sollte nur aus Mitteln bestehen, die du langfristig nicht benötigst.

03

Wertpapiere auswählen

Du entscheidest dich für Einzelaktien oder breit gestreute Indexfonds (ETFs). ETFs bündeln viele Aktien und senken so das Risiko einzelner Fehlgriffe.

04

Order aufgeben

Du gibst die Wertpapierkennnummer (ISIN) im Depot ein und erteilst einen Kaufauftrag. Dabei wählst du Stückzahl oder Anlagebetrag.

05

Wertentwicklung beobachten

Nach dem Kauf erscheinen die Papiere in deinem Depot. Du kannst Kurse verfolgen und später zu einem von dir gewählten Zeitpunkt verkaufen.

03 · Was gilt

Wann ist Tagesgeld die bessere Wahl?

Tagesgeld ist kein Renditeinstrument, sondern ein Sicherheitsbaustein. In bestimmten Situationen führt daran kein Weg vorbei.

Tagesgeld ist immer dann die richtige Wahl, wenn du das Geld innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre brauchst. Das gilt für geplante Anschaffungen wie ein Auto oder eine Reise, aber auch für den Aufbau eines Notgroschens. Drei Monatsausgaben auf einem Tagesgeldkonto sind ein sinnvoller Puffer für ungeplante Ausgaben.

Wenn du Kursschwankungen vollständig vermeiden willst, führt an Tagesgeld kein Weg vorbei. Aktien können über Jahre hinweg im Minus liegen, und wer dann verkaufen muss, schreibt Verluste fest. Tagesgeld gibt dir die Sicherheit, dass dein Guthaben jederzeit in voller Höhe verfügbar ist.

Für kurzfristige Ziele und den Notgroschen ist Tagesgeld die einzige sinnvolle Option.

  • Du sparst auf eine Anschaffung, die in den nächsten zwei bis drei Jahren ansteht.
  • Du baust einen Notgroschen für ungeplante Ausgaben auf.
  • Du willst Kursschwankungen vollständig vermeiden.

Tagesgeld nutzen

·Du brauchst das Geld innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre
·Du baust einen Notgroschen für ungeplante Ausgaben auf
·Du willst Kursschwankungen vollständig vermeiden
·Du sparst auf eine geplante Anschaffung wie ein Auto oder eine Reise

Aktien prüfen

·Du legst Geld für die Altersvorsorge an
·Dein Anlagehorizont beträgt zehn Jahre oder mehr
·Du möchtest einen Inflationsausgleich über Sachwerte erreichen
·Du kannst zwischenzeitliche Verluste geduldig aussitzen

04 · Kosten

Welche Kosten entstehen bei Aktien und Tagesgeld?

Die Kostenstrukturen unterscheiden sich deutlich. Beim Tagesgeld fallen meist keine direkten Gebühren an, beim Aktienkauf schon.

Beim Aktienhandel fallen pro Order Gebühren an, die je nach Anbieter zwischen 5 und 30 Euro liegen. Dazu kommen mögliche Depotführungsgebühren von 0 bis 60 Euro pro Jahr. Bei Fonds und ETFs entstehen laufende Kosten, die bei ETFs zwischen 0,1 und 0,5 Prozent pro Jahr liegen, bei aktiv verwalteten Aktienfonds zwischen 1,0 und 2,0 Prozent.

Tagesgeldkonten sind in der Regel kostenlos. Du zahlst weder Kontoführungsgebühren noch Gebühren für Einzahlungen oder Überweisungen auf dein Girokonto. Die Kostenstruktur ist damit deutlich einfacher als beim Aktienhandel.

Beim Aktienhandel mindern Gebühren deine Rendite, deshalb sind günstige Depots und ETFs mit niedrigen Kosten für Anfänger oft vorteilhaft.

  • Ordergebühren fallen bei jedem Kauf und Verkauf an.
  • Laufende Kosten bei ETFs sind niedriger als bei aktiv verwalteten Fonds.
  • Tagesgeldkonten sind in der Regel gebührenfrei.

Typische Kostenpunkte im Überblick

Ordergebühr AktienkaufAnbieterabhängig
DepotführungsgebührAnbieterabhängig, teils kostenfrei
Laufende Kosten ETFGeringer als bei aktiv verwalteten Fonds
Laufende Kosten aktiver AktienfondsHäufig höher als bei ETFs

05 · Grundlagen

Welche Rolle spielen Dividenden und Rendite?

Die Gesamtrendite einer Aktienanlage setzt sich aus zwei Quellen zusammen. Beide sind für den langfristigen Vermögensaufbau relevant.

Eine Dividende ist ein Teil des Gewinns, den eine Aktiengesellschaft an ihre Aktionärinnen und Aktionäre ausschüttet. Über die Zahlung entscheidet die Hauptversammlung des Unternehmens.

Nicht jedes Unternehmen zahlt eine Dividende. Junge Wachstumsfirmen behalten Gewinne oft ein, um sie in das Geschäft zu investieren. Etablierte Konzerne schütten dagegen häufig regelmäßig aus, was für Anlegerinnen und Anleger eine laufende Einnahmequelle sein kann.

Dividenden sind ein Teil der Gesamtrendite und können auch dann Erträge bringen, wenn der Aktienkurs gerade nicht steigt.

  • Kurssteigerungen entstehen, wenn du Aktien teurer verkaufst als du sie gekauft hast.
  • Dividenden werden pro Aktie ausbezahlt, wenn die Hauptversammlung zustimmt.
  • Nicht jedes börsennotierte Unternehmen schüttet Dividenden aus.

Kurz erklärt

Dividende

Eine Dividende ist ein Teil des Gewinns, den eine Aktiengesellschaft an ihre Aktionärinnen und Aktionäre ausschüttet. Über die Zahlung entscheidet die Hauptversammlung.

Nicht jedes Unternehmen zahlt eine Dividende. Junge Wachstumsfirmen behalten Gewinne oft ein, etablierte Konzerne schütten häufig regelmäßig aus.

06 · Hintergrund

Wie funktioniert Diversifikation mit ETFs und Aktienfonds?

Einzelaktien sind riskant, weil der Erfolg an einem Unternehmen hängt. Fonds streuen das Risiko über viele Werte.

Ein Aktienfonds bündelt mehrere Wertpapiere in einem Portfolio. Du kaufst damit nicht eine einzelne Aktie, sondern einen kleinen Anteil an vielen Unternehmen gleichzeitig. Das verteilt dein Geld auf mehrere Anlagen und kann das Risiko verringern.

Indexfonds, häufig als ETFs angeboten, bilden einen Börsenindex wie den DAX möglichst genau nach. Ein DAX-ETF enthält die Aktien der 40 großen börsennotierten Unternehmen aus Deutschland in derselben Gewichtung wie der Index. Steigt der Index, steigt in der Regel auch der Wert des ETFs, abzüglich möglicher Kosten.

Mit einem einzigen ETF streust du dein Geld über viele Unternehmen und reduzierst das Risiko einzelner Fehlgriffe.

  • Aktiv verwaltete Aktienfonds werden von einem Fondsmanagement zusammengestellt und angepasst.
  • ETFs bilden einen Index passiv nach und sind in der Regel kostengünstiger.
  • Mischfonds kombinieren Aktien mit Anleihen oder Immobilien.

Ein Aktienfonds bündelt mehrere Wertpapiere in einem Portfolio. Du kaufst damit nicht eine einzelne Aktie, sondern einen kleinen Anteil an vielen Unternehmen gleichzeitig. Das verteilt dein Geld auf mehrere Anlagen und kann das Risiko verringern.

Indexfonds, häufig als ETFs angeboten, bilden einen Börsenindex wie den DAX möglichst genau nach. Ein DAX-ETF enthält die Aktien der 40 großen börsennotierten Unternehmen aus Deutschland in derselben Gewichtung wie der Index. Steigt der Index, steigt in der Regel auch der Wert des ETFs, abzüglich möglicher Kosten.

Aktiv verwaltete Aktienfonds setzen dagegen auf ein Fondsmanagement, das einzelne Aktien auswählt und das Portfolio regelmäßig anpasst. Dafür fallen meist höhere Kosten an als bei passiven ETFs. Für Anfänger sind breit gestreute ETFs oft ein einfacher Einstieg in die Diversifikation.

07 · Im Vertrag

Welche Steuern fallen auf Aktiengewinne an?

Gewinne aus Aktien und Dividenden sind in Deutschland steuerpflichtig. Ein Freibetrag entlastet kleinere Anlagebeträge.

Pro Person und Jahr bleiben 1000 Euro an Kapitalerträgen steuerfrei, bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 Euro. Dieser Sparer-Pauschbetrag gilt für alle Kapitalerträge, also auch für Zinsen auf dem Tagesgeldkonto.

Auf Gewinne oberhalb des Freibetrags fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer an. Dazu kommen 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag auf die Abgeltungsteuer. Bei Aktienfonds bleiben 30 Prozent der Erträge steuerfrei, das gilt für viele ETFs und aktiv gemanagte Aktienfonds.

Der Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr entlastet kleinere Anlagebeträge vollständig.

  • Kapitalerträge bis 1000 Euro pro Person und Jahr sind steuerfrei.
  • Oberhalb des Freibetrags fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer an.
  • Bei Aktienfonds sind 30 Prozent der Erträge steuerfrei.

Steuerliche Eckpunkte für deine Geldanlage

Sparer-PauschbetragFreibetragPro Person und Jahr bleiben 1000 EUR an Kapitalerträgen steuerfrei. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 EUR pro Jahr.

08 · Fehler vermeiden

Welche Fehler solltest du als Anfänger vermeiden?

Typische Anfängerfehler kosten Rendite oder führen zu unnötigen Verlusten. Wer sie kennt, handelt von Anfang an ruhiger.

Der häufigste Fehler ist, Geld in Aktien zu investieren, das du kurzfristig für laufende Kosten oder Notfälle brauchst. Wenn du dann bei fallenden Kursen verkaufen musst, schreibst du Verluste fest. Ein Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto schützt dich davor.

Ein weiterer Fehler ist, alles auf eine einzige Aktie zu setzen. Breite Streuung über viele Unternehmen, Länder und Branchen reduziert das Risiko erheblich. Auch ständiges Handeln verursacht hohe Ordergebühren und schmälert die Rendite.

Geld, das du kurzfristig brauchst, gehört nicht in Aktien.

  • Investiere nur Geld, das du langfristig nicht benötigst.
  • Streue dein Geld über viele Werte statt auf eine einzige Aktie zu setzen.
  • Vermeide panische Verkäufe bei fallenden Kursen.
  • Achte auf die Kosten von Fonds und Depot.

Häufige Fehler beim Einstieg in Aktien

·Geld zu investieren, das du kurzfristig für laufende Kosten oder Notfälle brauchst
·Alles auf eine einzige Aktie zu setzen statt breit zu streuen
·Bei fallenden Kursen panisch zu verkaufen und Verluste festzuschreiben
·Ständig zu handeln und dadurch hohe Ordergebühren zu verursachen
·Auf schnelle Gewinne zu hoffen statt einen langen Anlagehorizont einzuplanen
·Die Kosten von Fonds und Depot zu ignorieren, die die Rendite schmälern

09 · Checkliste

Wie kombinierst du Aktien und Tagesgeld sinnvoll?

Eine durchdachte Aufteilung trennt Sicherheit und Rendite. Die Reihenfolge beim Vermögensaufbau ist entscheidend.

Die sinnvolle Reihenfolge beim Vermögensaufbau beginnt mit dem Notgroschen. Drei Monatsausgaben auf einem Tagesgeldkonto sind ein solider Puffer, bevor du überhaupt über Aktien nachdenkst. Auch teure Kredite solltest du tilgen, bevor du investierst.

Erst danach legst du Geld in Aktien oder ETFs an, das mindestens zehn Jahre nicht benötigt wird. Für den Aktienanteil eignen sich breit gestreute Indexfonds oder eine Mischung aus ETFs und Einzelaktien. Ein Sparplan mit festen monatlichen Raten gleicht Kursschwankungen aus und macht das Timing beim Einstieg weniger wichtig.

Zuerst der Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto, dann der langfristige Aktienanteil.

  • Baue zuerst einen Notgroschen von drei Monatsausgaben auf.
  • Tilge teure Kredite, bevor du in Aktien investierst.
  • Lege nur Geld in Aktien an, das mindestens zehn Jahre nicht benötigt wird.
  • Investiere regelmäßig per Sparplan, um Kursschwankungen auszugleichen.

Sinnvolle Aufteilung in der Praxis

01

Zuerst einen Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto ansparen, idealerweise drei Monatsausgaben

02

Ausstehende teure Kredite tilgen, bevor du in Aktien investierst

03

Nur Geld in Aktien oder ETFs anlegen, das mindestens zehn Jahre nicht benötigt wird

04

Für den Aktienanteil breit gestreute Indexfonds oder eine Mischung aus ETFs und Einzelaktien wählen

05

Regelmäßig per Sparplan investieren, um Kursschwankungen auszugleichen

06

Die Aufteilung zwischen Tagesgeld und Aktien an deine Lebenssituation anpassen

10 · Hintergrund

Lohnt sich der Aktienkauf für Anfänger trotz der Risiken?

Langfristig bieten Aktien eine überdurchschnittliche Rendite im Vergleich zu Tagesgeld. Der Schlüssel liegt im Zeithorizont und in der Streuung.

Aktienkurse schwanken täglich und können über Jahre hinweg fallen. Wer diesen Schwankungen nicht gewachsen ist oder das Geld bald braucht, sollte beim Tagesgeld bleiben. Wer dagegen einen langen Atem hat, kann von Kurssteigerungen und Dividenden profitieren.

Die Börse belohnt Geduld. Breit gestreute ETFs über viele Länder und Branchen hinweg reduzieren das Risiko, dass ein einzelnes Unternehmen oder eine einzelne Region die gesamte Anlage belastet. Ein Sparplan mit festen monatlichen Raten nutzt zudem den Durchschnittskosteneffekt und macht das Timing beim Einstieg weniger wichtig.

Für Anfänger lohnt sich der Aktienkauf dann, wenn sie einen langen Anlagehorizont mitbringen und breit streuen.

  • Langfristig bieten Aktien eine überdurchschnittliche Rendite im Vergleich zu Tagesgeld.
  • Breite Streuung über ETFs reduziert das Risiko einzelner Fehlgriffe.
  • Ein Sparplan macht den Einstieg auch bei schwankenden Kursen planbar.

Aktienkurse schwanken täglich und können über Jahre hinweg fallen. Wer diesen Schwankungen nicht gewachsen ist oder das Geld bald braucht, sollte beim Tagesgeld bleiben. Wer dagegen einen langen Atem hat, kann von Kurssteigerungen und Dividenden profitieren.

Die Börse belohnt Geduld. Breit gestreute ETFs über viele Länder und Branchen hinweg reduzieren das Risiko, dass ein einzelnes Unternehmen oder eine einzelne Region die gesamte Anlage belastet. Ein Sparplan mit festen monatlichen Raten nutzt zudem den Durchschnittskosteneffekt und macht das Timing beim Einstieg weniger wichtig.

Für Anfänger ist die Kombination aus einem sicheren Tagesgeldpuffer und einem langfristigen Aktienanteil meist der pragmatischste Weg. So bleibst du handlungsfähig, wenn unerwartete Ausgaben kommen, und baust gleichzeitig Vermögen auf, das die Inflation langfristig ausgleichen kann.

Häufige Fragen

Fragen zu Aktien für Anfänger oder Tagesgeld

Investieren

Mehr zu Investieren

TagesgeldTagesgeld für AnfängerAktien vs TagesgeldAktien für AnfängerAktien für Beamte

Weiter mit Finanzen

Ratgeber zu Versicherung, Geldanlage und Studienfinanzierung für Studierende.

Alle Finanz-Ratgeber
FinanzredaktionAktualisiert am 12.10.2026